Maiken Nielsen Im Namen der Königin

(5)

Lovelybooks Bewertung

  • 12 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(3)
(1)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Im Namen der Königin“ von Maiken Nielsen

1652. Der Dreißigjährige Krieg ist seit einem Jahr beendet. In Stockholm regiert die junge Königin Kristina und bemüht sich darum, die beiden christlichen Lager in Europa zu vereinen. Auf der schwedischen Insel Rügen erwacht zu gleicher Zeit ein 14-jähriges Mädchen aus dem Koma. Sie hat ihre Erinnerung verloren, spricht Schwedisch und Deutsch, kann lesen, fechten und reiten und trägt Jungenkleidung. Auf der Insel misstraut man ihr, und bald schon reist sie nach Stockholm, um mehr über ihre Herkunft zu erfahren. Dabei gerät sie in einen Strudel von Abenteuern, der sie bis an den schwedischen Hof bringt. Ist sie am Ende sogar in ein Komplott gegen die Königin verwickelt?

Stöbern in Kinderbücher

Das Sams feiert Weihnachten Jubi

Lustig und leicht naiv wie eh und jeh

Engelmel

Henry Smart. Im Auftrag des Götterchefs

Götterspass mal ganz anders !

lesemaus1981

Penny Pepper auf Klassenfahrt

Bei dieser Buchrreihe stimmt einfach alles, wir sind restlos begeistert.

Benundtimsmama

Antonia rettet die Welt - Schildkrötenküsse

Ein spannendes Buch mit einer witzig-charmanten Protagonistin und ihrem Drang die Welt ein bisschen besser zu machen

Angelika123

Die Pfefferkörner und der Fluch des Schwarzen Königs

Ein spannendes neues Abenteuer um einen unheimlichen Fluch und einen schwarzen König

Kinderbuchkiste

Evil Hero

Lustige Geschichte über das Verhältnis von Schurken und Helden, die in vielerlei Hinsicht überrascht. Begeistert jung und alt!

SabrinaSch

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Im Namen der Königin" von Maiken Nielsen

    Im Namen der Königin
    mabuerele

    mabuerele

    21. October 2010 um 16:33

    Der Dreißigjährige Krieg ist seit wenigen Jahren beendet. einen wesentlichen Anteil am Friedenschluss hatte Kristina, Königin von Schweden. Damit hat sie sich nicht nur Freunde gemacht. Hinzu kommt, dass sie den protestantischen glauben ihres Vaters nicht vorbehaltlos folgt und in Schweden Glaubensfreiheit einführen will. In dieser Zeit findet Margarethe auf der Insel Rügen ein schwerverletztes Mädchen. Als die 14-jährige aus dem Koma erwacht, hat sie keine Erinnerungen mehr. Margarethe gibt ihr den Namen Kristina. Das Mädchen spricht Deutsch und Schwedisch und bald stellt sich heraus, dass sie ausgezeichnet fechten kann. Letztes könnte ihr zum Verhängnis werden. Der Scharfrichter, der zu dem Gefecht hinzukommt, will sie verhaften, da ein Junge gesucht wird, der einen Ritter schwer verletzt hat. So bringt Margarethe Kristina zu ihrer Schwester nach Stralsund, die einen wohlhabenden Kaufmann geheiratet hat. Auf dem Markt wird Margarethe von Flink, einem 10-jährigen Dieb, die Geldbörse gestohlen. Kristina verfolgt Flink und kümmert sich um den Jungen. Kristina hat immer mehr das Gefühl, dass sie nach Stockholm müsse, um ihr Gedächtnis wiederzufinden. Bei der Kaufmannsfamilie fühlt sie sich nicht wohl. Auch die Familie will Kristina los sein und schickt sie mit den ersten möglichen Schiff nach Stockholm. Flink landet ebenfalls auf diesem Schiff ... Damit beginnen für beide weitere Abenteuer. Sie werden Freunde finden, sich gegen Angriffe währen müssen und einige Überraschungen erleben... Der historische Jugendroman hat mir gefallen. Auch wenn die Autorin manche historische Fakten bezüglich der schwedischen Königin sehr freizügig interpretiert und umgesetzt hat, wurde die Zeit nach dem Krieg doch detailgenau beschrieben. Das gilt vor allem für das Leben in Stralsund und Stockholm. Gleichzeitig wird in dem Buch das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Religion dargestellt. Unterschwellig steht dabei immer die Frage, ob das, was im Kleinen möglich ist, nicht auch zwischen Staaten praktiziert werden kann. Ich würde das Buch ab 12 Jahren empfehlen. Dann sind entsprechende historische Vorkenntnisse vorhanden. Meiner Meinung nach ist die Sprache jugendgemäß; der Leser kann sich mit den Hauptfiguren, die etwa in seinem Alter sind, identifizieren. Natürlich liest man als Erwachsener ein Buch unter anderen Gesichtspunkten als Kinder oder Jugendliche. Da spielt schon die größere Lebenserfahrung eine Rolle. Doch ich fand das Buch spannend und gut zu lesen.

    Mehr