Maile Meloy Elixirium - Das gefährliche Erbe des Apothekers

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Inhaltsangabe zu „Elixirium - Das gefährliche Erbe des Apothekers“ von Maile Meloy

An der verschlossenen Eingangstür wurde heftig gerüttelt. Sie sind da! , rief der Apotheker. Hastig zog er ein großes gebundenes Buch aus dem Regal. Ihr müsst die Pharmacopeia in Sicherheit bringen. Benjamin sah seinen Vater fragend an. Vor wem sollen wir sie in Sicherheit bringen? Vor jedem, der nach ihr sucht. Eigentlich hat sich Janie das Leben in ihrer neuen Heimatstadt grau und langweilig vorgestellt. Doch das Buch, das ihnen von Benjamins Vater anvertraut wird, entpuppt sich als eine wertvolle Sammlung von alchemistischem Geheimwissen, das die Welt für immer verändern kann. Aber nicht nur dubiose Wissenschaftler sind hinter der Pharmacopeia her. Janie und Benjamin müssen es mit weit schlimmeren Gegnern aufnehmen.

Ich fand dieses Buch total toll, es hat mich sehr überzeugt! :)

— Eli12

Sehr schönes Buch, das sich flüssig und schnell lesen & verstehen lässt!

— Kissingen

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    Elixirium - Das gefährliche Erbe des Apothekers

    Ignatia

    17. January 2014 um 21:14

    Klappentext An der verschlossenen Eingangstür wurde heftig gerüttelt. Sie sind da! , rief der Apotheker. Hastig zog er ein großes gebundenes Buch aus dem Regal. Ihr müsst die Pharmacopeia in Sicherheit bringen. Benjamin sah seinen Vater fragend an. Vor wem sollen wir sie in Sicherheit bringen? Vor jedem, der nach ihr sucht. Eigentlich hat sich Janie das Leben in ihrer neuen Heimatstadt grau und langweilig vorgestellt. Doch das Buch, das ihnen von Benjamins Vater anvertraut wird, entpuppt sich als eine wertvolle Sammlung von alchemistischem Geheimwissen, das die Welt für immer verändern kann. Aber nicht nur dubiose Wissenschaftler sind hinter der Pharmacopeia her Janie und Benjamin müssen es mit weit schlimmeren Gegnern aufnehmen.Alchemie und Spione! "Der Apotheker kann seinem Sohn Benjamin und der 14-jährigen Amerikanerin Janie gerade noch ein geheimnisvolles Buch anvertrauen. Dann verschwindet er. Und schon stecken die beiden Jugendlichen in einem mitreißend erzählten Abenteuer um Magie, Wissenschaft und Spionage. Ein spannender Fantasy-Agenten-Krimi, angesiedelt im grauen London in der Zeit des "Kalten Krieges". Der geschichtliche Hintergrund wird durch den magischen Aspekt auf interessante Art beleuchtet. Die Personen handeln sehr authentisch. Allen voran die eigensinnige Janie und der selbstbewusste Benjamin, aber auch die Bösewichte und das Schlitzohr Pip. Ein hervorragendes Jugendbuch!" (Caroline Füllenbach, Die Buchhandlung Brockmann, Brühl. In: Bücher-Medien-Magazin HITS für KIDS, Print-Ausgabe 40/2013) Schreibstil & SpannungDie Autorin schafft es durch einen leichten, flüssigen Schreibstil die Leser sofort in den Bann zu ziehen. Die Sprache ist einfach gehalten, Sätze und Kapitel in einer übersichtlichen Länge. Gerade für junge Leser ist dies sehr angenehm.Es geschieht fast auf jeder Seite etwas neues, zum Teil auch sehr unerwartetes, was den Spannungspegel recht schnell nach oben treibt. Es kommen Situationen auf an die man vorher gar nicht gedacht hat, wird immer wieder überrascht. Dieser Pegel wird bis fast zum Ende gehalten. Da flaut es dann ein wenig ab was die Geschichte aber sehr schön abrundet! Meine MeinungJanie, die gerade mit Ihren Elten ungewollt umgezogen ist findet ihre neue Heimatstadt langweilig und trist. Es ist kurz nach dem Krieg, die Stadt noch nicht wieder aufgebaut und sie hat auf das alles gar keine Lust. Neue Schule? Ihre Laune steigert sich nicht wirklich. Der einzige Lichtpunkt dort ist der junge Benjamin, der Sohn des Apothekers im Ort. Er soll später die alte Familientradition fortführen, dazu hat er aber gar keine Lust und es kommt zu Reibereien mit seinem Vater.Doch dann geschehen merkwürdige Dinge in der alten Apotheke die sich Janie und Benjamin nicht erklären können, der Apotheker ist auf einmal verschwunden und man fragt sich, was ist nur geschehen?Eine abenteuerliche Reise mit vielen Gefahren und Überraschungen lauern auf die beiden Jugendlichen. Sie treffen unterwegs neue Freunde die sich anschließen und die sich noch sehr nützlich und hilfsbereit erweisen. Werden sie den Apotheker finden? Warum ist er eigentlich verschwunden? Was hat es mit dem geheimnisvollen Buch auf sich? Die Jugendlichen versuchen diese Rätsel zu lösen und begeben sich in große Gefahr. Fazit Absolute Leseempfehlung für Jugendlich die auch gerne magisches und mystisches mögen. Die Autorin rundet das Buch durch sehr viele, tolle Illustrationen ab, was das Lesevergnügen noch steigert. Das Cover gibt auch schon mal einen kleinen Einblick auf die Ereignisse die sich im Laufe der Zeit ereignen werden. Sterne 5/5

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  • Elixirium - Das gefährliche Erbe des Apothekers

    Elixirium - Das gefährliche Erbe des Apothekers

    Leseratte87

    28. June 2013 um 16:07

    Janie muss mit ihren Eltern nach London ziehen, weil sie in Los Angeles nicht mehr sicher sind. Davon ist das junge Mädchen alles andere als begeistert. An der neuen Schule fühlt sie sich nicht wohl und findet keinen Anschluss. Doch dann lernt sie Benjamin kennen, der später mal Spion werden will und mit ihm freundet sie sich an. Schon kurz darauf geraten die beiden in ein waghalsiges Abenteuer, denn Benjamins Vater hütet ein gefährliches Geheimnis.  Maile Meloy hat mit dieser Geschichte ein spannendes Jugendbuch vorgelegt. Atemlos erzählt sie den jungen Lesern von einer geheimen Welt voller Spione, in der man Niemandem glauben darf ohne Gefahr zu laufen, in eine Falle zu geraten. Es ist sehr spannend die Wege der jungen Protagonisten nachzuvollziehen. Zu dieser tollen Geschichte kommt ein wunderbar gestaltetes Buch. Jedes Kapitel beginnt mit einer Zeichnung, was mir sehr gefallen hat. Wer also neben einer Spannenden Handlung auch Wert auf ein ansprechendes Äußeres legt, ist hier richtig. Meloys Schreibstil ist leicht zu lesen, man findet gut in die Geschichte hinein. Das Ende ist recht offen und lässt Platz für eigene Ideen. Leider fiel es für meine Begriffe recht kurz und schnell aus. Alle treffen sich, um eine Erklärung er bekommen und schon werden die Protagonisten getrennt. Aber alles in allem ist "Elixirium" ein sehr gelungenes Buch.

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  • Spannende Jugendfantasy-Reihen gesucht (wie Harry Potter, Percy Jackson, Gregor und Co.)

    Daniliesing

    Hi, ich habe in den letzten Tagen mit Begeisterung die Percy-Jackson-Bücher verschlungen, nachdem sie mich lange Zeit nicht so recht interessiert hatten. Natürlich liegen nun auch schon die anderen Bücher von Rick Riordan bereit. Jetzt suche ich nach Nachschub und zwar sollten es bestenfalls mindestens 4-bändige Reihen sein (3 sind auch ok), von denen auch schon mehrere Bände erschienen sind. Eine Mischung aus Fantasy, Abenteuer, Freundschaftsgeschichte und Spannung fände ich toll, so wie es eben auch bei Percy Jackson, Harry Potter oder den Gregor-Büchern von Suzanne Collins der Fall ist. Was ich nicht suche, sind die eher romantischen Mädchenreihen, wo sich das unscheinbare Mädchen in das unfassbar gutaussehende männliche Wesen verliebt, das es eigentlich gar nicht geben dürfte. Auch zu kindlich sollte es nicht sein - beispielsweise war mir "Charlie Bone" dann doch zu einfach gestrickt. Mit "Artemis Fowl" wiederum konnte ich nichts anfangen und auch mit Kai Meyer habe ich es schon häufiger vergeblich probiert. Vielleicht habt ihr ja trotzdem noch ein paar schöne Tipps für mich?

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  • Durchaus lesenswert

    Elixirium - Das gefährliche Erbe des Apothekers

    Rebel_Heart

    20. May 2013 um 19:51

    Dieses Schmuckstück habe ich bei Blogg dein Buch anlässlich des Weltbuchtages gewonnen und wenn ich sage, Schmuckstück, dann meine ich auch wirklich Schmuckstück. Ich kannte bislang kein Werk der Autor, geschweige denn die Autorin selbst und hatte wirklich keinerlei Erwartungen an dieses Buch. Der Klappentext und die Gestaltung des Covers waren auf jeden Fall dafür ausschlaggebend, mich für dieses Buch zu bewerben. Der Schreibstil war von Anfang an total flüssig und ich kam so gut in das Buch hinein, dass ich bereits gestern die ersten 108 Seiten förmlich in mich aufgesogen habe. Das Hauptaugenmerk liegt hier anfangs auf Janie. Sie ist ein junges Mädchen, welches in der Nachkriegszeit von Kalifornieren ins  - ihrer Meinung nach - öde London ziehen muss. Sie fühlt sich absolut nicht wohl in der neuen Heimat, kommt in der Schule nicht wirklich auf Anhieb klar.. bis sie Benjamin kennenlernt. Ihn findet sie sofort sympathisch, freundet sich mit ihm an und noch bevor sie richtig nachdenken kann, befinden sich die beiden in dem vermutlich größten Abenteuer ihres Lebens. Ein weiterer Charakter, der später hinzustossen wird und das - Wissenschaftsteam - komplettiert ist Pip. Pip hat mich so manches Mal wirklich mit seiner ganzen Art zum Schmunzeln gebracht, auch wenn ich denke, dass die Charaktere durchaus noch ein bisschen ausbaufähiger gewesen wären. Das Ende an sich war mir für ein Jugendbuch.. hm, wie drücke ich das nun am besten aus.. es war mir ein wenig zu... irgendwie war es ein wenig zu.. Impulsiv? Kann ich implusiv sagen? Ich glaube schon. Alles in allem wurde ich mit diesem Buch aber gut unterhalten und die Zeichnungen, die nebenbei bei den Kapitelanfängen oder zwischendurch zu finden waren, waren noch etwas schönes für's Auge, was hier 4 von 5 Gänseblümchen ergibt.

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  • Der Funke sprang nicht über

    Elixirium - Das gefährliche Erbe des Apothekers

    Ayanea

    11. May 2013 um 15:45

    *Der Funke sprang leider nicht über*   Der Klappentext von Exilirium verspricht den Leser ihn sofort in seinen Bann zu ziehen. Ein Buch voller Magie, so heißt es. Ein Buch in dem es um ein großes Geheimnis geht. Die Hauptfigur Janie verlässt mit ihren Eltern ihr Heimatland Amerika um in England ein neues Leben zu beginnen. Janie ist darüber alles andere erbaut, findet sich jedoch sehr schnell damit zurecht, weil sie auf Benjamin trifft. Der Sohn des Apothekers der gerne ein Spion wäre. Als auf einmal fiese Chergen beim Apotheker auftauchen, drückt dieser Benjamin ein wichtiges Buch in die Hand, das er beschützen soll. So wird aus einen Traum bitterer Ernst und eine Hetzjagd beginnt.   Auch wenn sich der Inhalt so an sich ganz verlockend anhört, konnte ich leider nichts von der versprochenen Magie spüren. Das einzig wirklich schöne an dem Buch war seine Gestaltung. Die Anfänge eines jeden Kapitels wurde mit schönen Illustrationen bereichert und der Leser bekam durch die Bilder einen kleinen Vorgeschmack auf den Inhalt der Kapitel.   Die Hauptfiguren blieben sehr blass. Nicht eine Sekunde lang konnte ich mich in sie hinein versetzen. Ja ich hatte nicht mal den Drang dazu, so fremd waren mir die Figuren. Auch der kleine, lustige Pip der mich ab und an zum Schmunzeln bringen konnte, vermochten das Ruder für mich nicht rum zu reißen.   Die Idee der Geschichte haben mir auch nicht gereicht, um ein spannendes Buch daraus zu kreieren. Ich fand die Abenteuer einfach zu fad und langweilig. Vielleicht liegt dies einfach daran, das dies ein Jugendbuch ist welches an ein jüngeres Publikum gerichtet ist. Ich lese zwar sehr viele Jugendbücher, dieses war mir einfach zu sehr ein Kinderbuch.   Auch den Stil der Autorin sagte mir mitunter nicht wirklich zu. Bei einigen Kapitelenden fühlte ich mich manchmal wie vor den Kopf gestoßen, da mit einem Satz das Kapitel beendet wurde und man als Leser nicht wirklich das Gefühl hat, einen beendeten Gedanken vor sich zu haben. Normalerweise finde ich Kapitel in sich sehr stimmig, abgeschlossen. Nicht hier.   Schade eigentlich. Vielleicht hatte ich mir von Exilirium zu viel erhofft. Oder vielleicht sollten wirklich nur Kinder das Buch lesen. Ich fühlte mich alles andere als gut unterhalten und war wirklich sehr froh, als es endlich gelesen war.

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  • spannendes Jugendabenteuer mit Fantasyelementen

    Elixirium - Das gefährliche Erbe des Apothekers

    mithrandir

    13. April 2013 um 09:47

    Jane und ihre Eltern müssen das sonnige Kalifornien verlassen und beginnen im London der Nachkriegszeit ein neues Leben. Die Umstellung ist hart und auch der erste Tag an der neuen Schule ist nicht wirklich vielversprechend. Der einzige Lichtblick für Jane ist Benjamin, der Sohn des Apothekers, der ihr unheimlich imponiert. Die beiden lernen sich kennen und schon ihre erste Verabredung gestaltet sich ausgesprochen aufregend. Als sie zufällig zwischen die Fronten der Geheimdienste gelangen und Benjamins Vater verschwindet und den beiden ein sehr wichtiges Buch anvertraut, wird es schnell brenzlig für sie. Denn das Buch, das sie beschützen, ist die Pharmacopeia, eine Sammlung von alchemistischem Geheimwissen, hinter dem viele Menschen her sind. Die beiden stürzen sich daraufhin in ein Abenteuer, das sie nie für möglich gehalten hätten. Meine Meinung: Ich war sehr gespannt auf den Roman von Maile Meloy, da ich vor ungefähr einem Jahr bereits einen Roman aus der Feder ihres Bruders Colin gelesen habe und nun sehr neugierig war, welchen Eindruck seine Schwester bei mir hinterlassen würde. Nach Beendigung der Lektüre war ich sehr angetan und bin überzeugt, dass Maile Meloy hier eindeutig ihrem Bruder den Rang abläuft. Der Roman wird als Rückblick aus der Sicht der 14-jährigen Jane Scott erzählt. Das Vorwort hat mich anfänglich etwas verwirrt und auch neugierig gemacht. Erst im Nachhinein habe ich die Anspielungen zuordnen können. Jane macht für ihr Alter schon einen sehr selbstbewußten Eindruck. Sie weiß sich zu helfen und, wenn man bedenkt, in welcher Zeit die Geschichte spielt, ist dies auch nicht weiter verwunderlich. Damals mussten die Kinder viel schneller erwachsen werden und auf eigenen Beinen stehen und es ist ein echtes Privileg für Jane, dass sie immer noch die Schule besuchen darf. Ihre erste Begegnung mit Benjamin zeugt bereits von ihrer Bewunderung für ihn und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die beiden sich zusammentun und dabei immer näherkommen. Benjamin ist sehr eigenwillig und träumt davon Spion zu werden. Keinesfalls möchte er so eine langweiligen Beruf ergreifen wie sein Vater. Doch wie sehr er sich da geirrt hat, wird ihm schon bald bewußt. Unterstützt vom pfiffigen Pip, den ich ganz besonders mochte, erleben die Kinder in wenigen Tagen ein Abenteuer von ganz besonderem Ausmaß. Der Schutz und das Wissen der Pharmacopeia, das nahezu magisch anmutet, stürzen die Kinder in ein Abenteuer, dass sehr gefährlich wird. Dabei war die Spannung die ganze Zeit beim Lesen spürbar und mündete in einem grandiosen Finale. Das Cover ist sehr ansprechend und liebevoll gestaltet und gibt einige Szenen und Gegenstände aus dem Roman wieder. Alles ist angeordnet in einer großen Flasche  mit dem Titel, der im Verlaufe der Geschichte eine besondere Bedeutung bekommt und immer wieder auftaucht. Fazit: "Elixirium" ist ein spannender Jugendabenteuerroman, der viele fantastische Elemente enthält. Ich fühlte mich durchgängig sehr gut unterhalten und selbst das zumindest für Erwachsene etwas unglaubwürdige Ende tat dem keinen Abbruch. Ich habe mich sehr gefreut, als ich gelesen habe, dass im Juni eine Fortsetzung auf Englisch erscheint und hoffe, dass die Übersetzung nicht allzu lange auf sich warten lässt.

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  • Mystisch & geheimnisvoll !

    Elixirium - Das gefährliche Erbe des Apothekers

    Liss

    31. March 2013 um 12:09

    "Elixirium" ist ein wunder-, wundervolles Jugendbuch über die fantastischen Geheimnisse von Pflanzen und was man mit ihren Wirkstoffen und Kräften alles anstellen kann. Janie, Benjamin und Pip begeben sich auf eine gefährliche Reise, die für Kinder in ihrem Alter eigentlich nicht geeignet ist.  Alle 3 Jugendlichen (Janie, Benjamin & Pip) finde ich für ihr Alter ziemlich reif und sehr mutig. Vielleicht auch ein bisschen zu mutig. Auf ihrer Reise passieren so einige schlimme und komplizierte Dinge, die ich als 14 jährige Jugendliche nicht so leicht weggesteckt hätte. Am meisten verwundert hat mich Benjamin. Erstes als er seinen Vater urplötzlich neben dem Spion entdeckt. Er wundert sich überhaupt nicht und macht weiter wie vorher. Noch besorgniserregender fand ich aber, dass Benjamin sich so gut wie gar keine Sorgen gemacht hatte, als sein Vater auf einmal verschwand. Das empfand ich als echt unrealistisch. Allerdings hat er sich für sein Alter auch um Dinge Gedanken gemacht, an die ich nicht mal ansatzweise denken würde. Das liegt aber bestimmt auch an der Zeit, zu der das Buch spielt, wo noch etwas Angst vor Krieg das Land regiert. Janie und deren Familienleben hingegen war das genaue Gegenteil. Sehr, sehr harmonievoll, mit authentischen Eltern, die sich viel um Janie kümmern.  Die Story ist unheimlich spannend, weshalb ich kaum mit dem Lesen aufhören konnte. Die Freunde stolpern von einer geheimnisvollen und brenzligen Situation in die nächste und das Geheimnis um den Apotheker wird Stück für Stück weiter gelüftet bis sie auf die große Reise gehen um das Unheil aufzuhalten. Etwas komisch fand ich es, dass die Pharmacopeia im weiteren Verlauf gar keine so große Rolle gespielt hat. Am Anfang sind alle hinter diesem Buch her, doch im später kennen der Apotheker und seine Freunde die ganzen Rezepturen so gut wie auswendig. Das Besondere und Tolle an "Elixirium" sind die Rezepturen mit denen man interessante Dinge, wie unsichtbar machen, einen Wahrheitselixier brauen oder sich in einen Vogel verwandeln kann. All diese Prozesse und Vorgehensweisen sind wundervoll beschrieben und wirken sogar auf die im Buch handelnden Personen im ersten Augenblick aus der Luft gegriffen. Das macht die ganze Sache dann auf den Leser umso glaubwürdiger, da die Personen selber nicht dran glauben. Manche Sachen allerdings, dass man als Vogel die Klamotten anbehalten kann, beim unsichtbar machen aber nicht, sind kleinlich, aber fallen für mich nciht weiter ins Gewicht. Fazit Die Geschichte um "Elixirium" ist vollkommen logisches, fesselndes Buch mit einem tollen Spannungsbogen, der sich immer weiter zuspitzt. Authentische, liebevolle Charaktere begleiten den Leser durch eine fantasiereiche und auch gefährliche Reise, die einen vollkommen in seinen Bann zieht. Ich wünschte es gebe einen 2. Teil. :D 4,5/5 Punkte. :)

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  • Spannendes Abenteuer mit kleinen Schwächen

    Elixirium - Das gefährliche Erbe des Apothekers

    FaMI

    30. March 2013 um 10:54

    Ich liebe ja diese Abenteuerbücher, in denen es um geheimnisvolle Bücher geht, die beschützt werden müssen und seinen Besitzer in außergewöhnliche Situationen bringen. Schon die Arthur-Reihe von Ruebenstrunk hat mir sehr gut gefallen. Da war natürlich klar, dass ich auch dieses Buch lesen muss. Als ich das Buch zum ersten Mal in den Händen hielt, war ich von dessen Gestaltung fasziniert. Jeder Kapitelanfang ist individuell gestaltet. Wunderschöne Zeichnungen geben einen kleinen Einblick auf den Inhalt. Der Inhalt konnte mich dagegen nicht vollends überzeugen. Es ist 1952 - Nachkriegszeit. Janie muss mit ihren Eltern von Kalifornien nach London ziehen. Dort lernt sie Benjamin kennen und muss mit ihm plötzlich dieses geheimnisvolle Buch beschützen. Ich war zunächst gefesselt, wollte unbedingt wissen, was passiert und welche Abenteuer wohl auf die beiden warten, aber dann driftet die Geschichte in eine völlig andere Richtung ab und das Buch ist eigentlich nur noch Mittel zum Zweck. Es geht nämlich nicht mehr darum das Buch zu beschützen, sondern darum die Welt zu retten. Die Handlung war dennoch spannend, wenn auch das Ende zu übertrieben und unglaubwürdig wird. Ich war sehr überrascht, dass „Elixirium“ derart viele Fantasyelemente bietet. Das alchimistische Wissen der Pharmacopeia wird intensiv genutzt und das war einfach nur genial. Die Zauber, die dabei entstehen sind wunderbar und machen die Geschichte einzigartig. Die wichtigsten Personen in dem Buch sind Janie, Benjamin und später auch Pip. Keiner der drei ist besonders facettenreich oder tiefgründig, aber das erwartet man hier auch nicht. Für den Moment zeigt jeder seine individuellen Charaktereigenschaften. Während Pip mich immer wieder zum Grinsen gebracht hat, sorgen Benjamin und Janie für ein wenig Romantik. Zusammen bildet das Trio eine interessante Mischung, die den Leser mitreißt. Ich mag den Schreibstil der Autorin. Sie schafft es schnell Spannung aufzubauen und zu halten. Manchmal war mir der Handlungsverlauf aber zu sprunghaft, so dass ich manche Szenen nochmal lesen musste. Meloy baut nämlich über einen relativ langen Zeitraum Spannung auf, aber in einem Satz wird die Szene plötzlich beendet. An solchen Stellen hätten dem Buch ein paar Sätze mehr gut getan. Dafür fand ich die Szenen, in denen das Trio Elixiere mischt und großartige Zauber schafft, sehr gut umgesetzt. Auch wenn mich einige kleine Punkte an dem Buch gestört haben, habe ich mich trotzdem gut unterhalten gefühlt. Fazit Das Buch bietet viel Unerwartetes. Es ist überraschend fantasievoll und steckt voller Magie. Trotz kleiner Schwächen ist die Geschichte spannend, abenteuerlich und dazu noch witzig. So werden vor Allem junge Leser an dem Buch ihr Vergnügen haben. Juni diesen Jahres wird der 2. Band „The Apprentices“ im Englischen erscheinen. Wann die Übersetzung erscheint ist noch nicht bekannt.

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  • Ein spannendes und unterhaltsames Buch voller Magie…

    Elixirium - Das gefährliche Erbe des Apothekers

    Textverliebt

    27. March 2013 um 13:04

    Eine Geschichte von echter Freundschaft und den Glauben an die Magie Janie lebt bis zu ihrem vierzehnten Lebensjahr im schillernden Kalifornien. Sie liebt ihre Heimat und vor allem die Orangenbäume, die hier überall blühen und ihren lieblichen Duft verströmen. Eines Tages bemerkt sie jedoch, dass sie auf dem Heimweg von einem Auto verfolgt wird. Kurz darauf eröffnen Janies Eltern ihr den bevorstehenden, politisch motivierten Umzug nach England, da der amerikanische Staat die Eltern verdeckt beobachtet. Das junge Mädchen kann ihr Schicksal kaum begreifen, als sie sich plötzlich im tristen London der Nachkriegszeit wiederfindet. Wo in ihrer Heimat einst Sonnenschein und exotische Bäume die Landschaft zierten, findet sie im grauen London lediglich einen tristen Himmel und zerbombte Häuserblocks vor. Doch dann lernt Janie den eigensinnigen Benjamin kennen, der ihr bereits bei einer Bombenschutzübung auffällt. Während sich Janie und die restlichen Schüler unter den Tischen verstecken und gewissenhaft die Übung durchführen, traut Benjamin sich als einziger Kritik an diesen Maßnahmen zu üben. Janie weiß in diesem Moment noch nicht, dass sie bald eine enge Freundschaft mit diesem und einem weiteren Jungen verbinden wird und die drei die Welt mithilfe eines magischen Buches namens “Pharmacopeia” retten werden. Elixirium beginnt zunächst fast nüchtern. Die Erzählerin Janie wendet sich fast sechzig Jahre nach den im Roman beschrieben Erlebnissen an ihre Leser/innen. Sie berichtet in dem briefähnlichen Vorwort von verblassten Erinnerungen, einem geheimnisvollen Tagebuch, von einer chinesischen Chemikerin, die nur knapp einer Entführung entgangen war und von einem Ungarn, der die Zeit anhalten konnte. Was es damit genau auf sich hat, verrät sie anschließend ausführlich in dem Roman, der im Verlauf der Handlung zunehmend spannender, zugleich auch immer magischer und unvorhersehbarer wird. Der Roman, der zunächst keine phantastischen Elemente vermuten lässt, verwandelt sich mit dem Auftauchen der “Pharmacopeia” schnell in einen Roman voller Magie. Die Kinder, die das Buch und das darin befindliche Wissen schützen sollen, entdecken mit einiger Hilfe die abenteuerlichen Möglichkeiten, die dieses Buch verbirgt. Doch schon bald dreht sich die Situation. Nicht nur die Kinder schützen die “Pharmacopeia”, sondern finden in dem alten Wissen immer wieder magisch Rituale und Zaubertränke, die sie vor mächtigen Widersachern schützen. Ein Ausflug mit drei mutigen Kindern in das Jahr 1952 Der Schreibstil von Elixirium – Das gefährliche Erbe des Apothekers versetzt die Leser/innen anhand der sprachlichen Mittel sofort in das Jahr 1952. Besonders der sympathische Pip erzeugt die Illusion der damaligen Zeit mit seiner Gaunersprache geradezu perfekt. Wer hat schon das letzte Mal statt von der “Polizei” ganz salopp von der “Polente” gesprochen? Auch sonst ist der Sprachstil sehr gelungen. Die Kinder sprechen nicht gestelzt und trotzdem wirkt die Geschichte durch die Art des Sprachgebrauchs nicht zu modern. Die Charaktere der Kinder sind ausnahmslos sympathisch und glaubwürdig. Janie ist das nette Mädchen von nebenan, das mit ihren leicht verrückten Eltern von Amerika in das fremde Großbritannien zieht und besonders in der Eingewöhnungszeit im tristen London froh über den Kontakt zum außergewöhnlichen Benjamin ist. Dieser wiederum musste schon viel im Leben ertragen, denn er verlor seine Mutter im Krieg durch eine Bombe. Sein Vater, der Apotheker, tut sein bestes, um Benjamin zu einem anständigen Jungen zu erziehen. Der Traum des alleinerziehenden Vaters ist es, dass Benjamin eines Tages die Apotheke übernimmt, doch dieser ist auf der Suche nach Spannung und Gerechtigkeit und träumt daher von einem Leben als Detektiv. Die Freiheit und das Abenteuer nach denen Benjamin sich sehnt, lebt der kleine Pip in vollen Zügen aus. Er ist selbstbewusst, gerissen und für jeden Spaß zu haben. Er bricht regelmäßig alle Regeln und auch gehobene Autoritätspersonen wie Polizisten oder Lehrer erwecken in ihm keinen Respekt. Er ist wohl der stärkste Kontrast zu dem Apotheker, Benjamins Vater, der zwar mit der “Pharmacopeia” eine mächtige Waffe im Kampf gegen das Böse besitzt, aber sich aber trotzdem nur sehr vorsichtig und ängstlich dem Kampf gegen das Böse stellt. Ein verrücktes Abenteuer für jedes Alter Mir hat Elixirium von Maile Meloy sehr gut gefallen. Bis auf den Apotheker empfand ich alle Charaktere – gut wie böse – als sehr gelungen. Die Illustrationen, die jedes Kapitel einleiten, laden zum Spekulieren über den weiteren Verlauf ein und wecken die Lust zum Weiterlesen immer wieder aufs Neue. Normalerweise kann ich guten Gewissens auf Illustrationen verzichten, aber in diesem Fall sind sie so liebevoll und treffend gestaltet, dass ich sie regelrecht bestaunen musste. Trotzdem habe ich auch einen Kritikpunkt, der deutlich ins Gewicht fällt – das Ende. Ich muss mir gestehen, dass ich den übertriebenen Ausgang der Geschichte wirklich nicht mochte. Da ich allerdings die restliche Zeit sehr gut unterhalten wurde, fällt es zumindest für mich nicht weiter ins Gewicht. Nachtrag: Ich habe gerade bei meinen Recherchen zum Originaltitel festgestellt, dass im Juni ein Nachfolger erscheint. Lassen wir uns überraschen, ob und wann wir eine Fortsetzung auf Deutsch lesen dürfen.

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  • Für jeden was dabei

    Elixirium - Das gefährliche Erbe des Apothekers

    lillicat

    24. March 2013 um 19:53

    Meine Meinung: Ich bin vermutlich mit völlig falschen Erwartungen an das Buch gegangen. Dies hat sich jedoch schon nach wenigen Seiten so weit reguliert, dass ich mich dennoch voll auf das Buch einlassen konnte. Sowohl Cover, als auch Inhaltsangabe haben mich eher auf ein Buch für jüngere schließen lassen. Doch ich fand das Buch wirklich gelungen und würde behaupten, dass eigentlich für alle Altersstufen etwas dabei ist. Der Schreibstil war mir von der ersten Seite an angenehm. Nichts Außergewöhnliches, aber dennoch sehr angenehm zu lesen. Zudem hat die Autorin einen wirklich guten Einstieg in das Buch geschaffen, der dem Leser hilft in die Geschichte zu kommen. Am Anfang des Buches erzählt die Hauptcharakterin kurz unspolierhaft etwas über die Zeitspanne, zu der die Geschichte spielt und erst dann beginnt die richtige Handlung. So hatte ich kurz ein paar Seiten mich an den Schreibstil zu gewöhnen, ehe das Buch dann richtig losging. Die Charaktere fand ich sehr interessant. Eine tolle Mischung aus Erwachsen und Kind. So kommt doch immer wieder die Art eines Kindes einfach etwas zu machen ohne groß nachzudenken zum tragen, aber auch das geplante Angehen von etwas, was eher dem Denken eines Erwachsenen entspricht. So fand ich das Buch auch als Jugendliche sehr angenehm zu lesen, da eben weder die kindische noch die erwachsene Seite überlagert. Zudem hat es die Autorin geschafft, dieses Benehmen perfekt auf die Charaktere zu zu schneiden. Die Charaktere waren absolut überzeugend und haben keinesfalls gekünstelt oder unrealistisch gewirkt. Mit Jane konnte ich mich eigentlich fast sofort identifizieren. Sie ist wirklich sympathisch gewesen und wirkte sehr realistisch. Ich hab sie ziemlich gut verstanden, wieso sie so ist, wie sie ist, wieso sie so handelt, wie sie es tut. Sie war wirklich sehr schön ausgearbeitet und toll umgesetzt. Zudem fand ich die Entwicklung, die Janie in dem Buch hingelegt hat, wirklich sehr interessant und gut nachvollziehbar. Auch die anderen Charaktere fand ich sehr gut ausgearbeitet und umgesetzt. Alle Charaktere sind wirklich verständlich aufgebaut und logisch nachvollziehbar. Ich finde in diesem Buch die Charaktere sehr wichtig, da ein großer Bestandteil des Buches Freudnschaft darstellt. Und hierbei kommt auch wieder das Alter und die Denkweise zum Tragen, da es sich um eine unbeschwerte Kinderfreundschaft handelt. Auch die Handlung fand ich sehr gelungen. Das Buch ist definitiv ein schönes Abenteuerbuch, was durch den "Apothekenanteil" einen interessanten Touch erhält. Die Spannung hält sich eigentlich das gesamte Buch über recht gut, ist mal mehr mal weniger präsent, aber doch durchgehend spürbar. Die Atmosphäre wird wirklich wunderbar aufgebaut. Ich denke die Zeit, zu der das Buch spielt hat ebenfalls einen großen Teil dazu beigetragen. Nach dem 2.Weltkrieg ist London noch zerbombt und alles ist einfach noch etwas... altmodisch. Ich fand die Zeit hat sogar das Buch spannender gemacht Die Handlung war sehr abwechslungsreich, wobei es nüchtern betrachtet doch oft das selbe war, nur anders umgesetzt. Dies hat das Buch in gewisser Weise sehr vorhersehbar gemacht. Dennoch hat an jeder Ecke eine neue, überraschende Wendung gelauert. Im großen und ganzen fand ich das Buch dennoch sehr gut, wobei ich manchmal Probleme hatte mitzukommen, um was es gerade geht. Da ist man doch klar im Vorteil, wenn man Pflanzenkenntnisse hat, Lateinisch kann und Kenntnisse von Arzenein usw. hat. Der einzige Hacken, den das Buch für mich hatte, und der ziemlich ins Gewicht fällt ist das Ende. Mir ist wirklich die Spucke weggeblieben. Wie kann die Autorin das Buch nur durch das Ende so vermurcksen? Kurz vor Ende wird das Buch nochmal richtig actionreich und super spannend und dann... Man könnte sagen, alles auf dem das Buch beruht wird auf ein paar Seiten total ausradiert. Der Epilog klärt die Sache vielleicht noch etwas, aber wirklich rumreißen kann er es dann auch nicht mehr. Schade, das Buch war sonst wirklich gut. Fazit: Ein wirklich schönes Buch für jedes Alter. Die Charaktere sind für das Buch wirklich wichtig und haben mir sehr gefallen. Sie sind logisch und haben eine total passende Denkweise, zudem ist bei den Charakteren sicher für jeden was dabei. Die Handlung ist sehr abenteuerlich und harmoniert perfekt mit der Zeit, zu der das Buch spielt. Das Ende hat jedoch einen großen Teil des Buches zerstört und alles, was das Buch aufgebaut hat in ein paar Seiten zerstört. Bis auf das Ende jedoch ein wirklich empfehlenswertes Buch und da es sich um den ersten Band handelt kann sich aus dem Ende in Band 2 ja vielleicht noch was ergeben.

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  • Ein eher durchschnittliches Jugendbuch..

    Elixirium - Das gefährliche Erbe des Apothekers

    Bookilicious

    22. March 2013 um 20:54

    *Inhalt* Wir befinden uns im London der Nachkriegszeit, so um 1952. Die 14 -jährige Janie ist gerade erst mit ihren Eltern von Kalifornien nach London gezogen und versucht sich gerade in der neuen Stadt zurechtzufinden. Als sie Benjamin kennenlernt, ist sie sogleich fasziniert von seinem Durchsetzungsvermögen und Kämpferwillen und dann gerät sie durch einen Zufall auch noch in eine seltsame Situation: Benjamins Vater, der Apotheker, vertraut den beiden Teenagern in großer Hast ein geheimes Apothekerbuch an, das Pharmacopeia, welches die unbedingt beschützen sollen - und dann verschwindet er. Doch schon bald sehen sich Benjamin und Janie größeren Aufgaben gegenüberstehen, als nur das Buch zu beschützen... *Erster Satz des Buches* "Ich war sieben und lebte in Los Angeles, als Japan kapitulierte und der 2. Weltkrieg vorbei war." *Fazit* "Elixirium: Das gefährliche Erbe des Apothekers" ist ein Roman von Malie Meloy. Auf diesen Roman bin ich eigentlich durch Zufall gestoßen, als ich mal wieder auf Blogg Dein Buch nach den Aktionen schaute. Irgendwie begeisterte es mich von Anfang an, da die Inhaltsangabe auf ein spannendes Jugendbuch schließen ließ und das Cover mir sofort ins Auge sprang - also bewarb ich mich als Rezensent und bekam letztendlich eine Zusage. In die Geschichte findet man sich relativ schnell ein, denn die Situation ist ähnlich, wie in vielen Büchern: Junges Mädchen zieht mit ihren Eltern in eine fremde Stadt, weit entfernt von Zuhause und fühlt sich natürlich erstmal total unwohl und weiß zuerst gar nicht so recht, wie sie mit der neuen Situation umgehen soll. Mir war Janie eigentlich direkt sympathisch, und so hoffte ich natürlich, dass sie sich schnell im neuen Zuhause einlebt, bzw. dann auch Freunde findet. Da das Buch in der Nachkriegszeit spielt, bekommt man immer mit wieder mit, dass auch in der Schule noch Übungen durchgeführt werden, bzw. sich die Kinder bei bestimmten Befehlen unter dem Tisch verstecken müssen - denn trotz des Kriegsendes wird eine Atombombe aus Russland befürchtet. Als Benjamin, der Sohn des Apothekers, sich bei einer dieser Übungen weigert mitzumachen (da er keinen Sinn darin sieht, sich unter einem Holztisch zu verstecken wenn ein Bombenangriff droht), wird Janie auf ihn Aufmerksam und ist sofort fasziniert von seiner Widerstandskraft und seinem Mut. Bald darauf kommen die beiden ins Gespräch und man erfährt, dass sich Benjamin für die neue Schülerin interessiert. Schnell wird klar, dass er Junge ganz und gar nicht in die Fußstapfen seines Vaters treten will und gar nicht daran denkt, die Apotheke irgendwann zu übernehmen. Viel mehr träumt er von einer Karriere als erfolgreicher Spion! Und so kommt es, dass Janie und Benjamin eines Tages beim Schachspielen (das natürlich nur eine Tarnung darstellt, in Wirklichkeit sind sie natürlich auf geheimer Mission unterwegs!) eine merkwürdige Beobachtung machen... Benjamin ist anfangs zwar etwas seltsam, doch recht schnell sammelt er Sympathiepunkte und wird für Janie ein guter Freund - wobei sie von ihrer Seite aus natürlich etwas mehr empfindet...als Benjamins Vater den beiden dann das geheime Apothekerbuch "Pharmacopeia" anvertraut und kurz darauf spurlos verschwindet, ist es an Janie und Benjamin, das Geheimnis zu lüften und zu entdecken, dass sehr viel mehr dahintersteckt, als zuerst angenommen... Insgesamt kann ich zu "Elixirium" sagen, dass es mich zu Beginn ziemlich mitriss und meine Aufmerksamkeit vollstens fesseln konnte. Je weiter die Geschichte jedoch fortschritt, desto unglaubwürdiger und seltsamer fand ich sie, bis hin zu einem Ende, dass meiner Ansicht nach mehr als übertrieben gewählt war. Der Inhalt des Buches "Pharmacopeia" fand ich äußerst interessant, denn mit ihm konnten Benjamin und Janie ein paar Dinge vollbringen, die ich mir auch mal wünschen würde, einfach nur um es mal auszuprobieren: Ein Trank, der einen in einen Vogel verwandelt, einen Duft der Wahrheit, einen Unsichtbarkeitstrank...in sofern konnten mich viele Teilbereiche des Buches durchaus begeistern, das Gesamtbild war mir dann jedoch (trotz der Tatsache, dass es sich um einen Fantasyroman handelt) definitiv zu weit hergeholt. Sehr schön fand ich die Zeichnungen, die zu Beginn jedes Kapitels auf der Seite zu finden waren und schon ein wenig von dem preisgaben, was uns in dem Kapitel erwarten würde. Auch die verschiedenen Protagonisten waren meiner Ansicht nach sehr sympathisch, wenn auch etwas kindlicher gehalten, besonders gut gefiel mir auch der Charakter des "Pip" einem kleinen Halunken, denn Benjamin und Janie zufällig kennenlernen. Der Roman ist aus Janies Sicht verfasst und bietet somit einen guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühlswelt, trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass man zumindest Benjamin und Pip oder auch den Apotheker etwas besser kennenlernt, als es der Fall gewesen ist.

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  • Tolle Geschichte über ein geheimisvolles Buch

    Elixirium - Das gefährliche Erbe des Apothekers

    fantasyseiten

    18. March 2013 um 19:31

    Handlung und Schauplätze: Juhu, ein Buch, welches sich um ein geheimnisvolles Buch dreht. Da muss bei jedem Buchliebhaber doch das Herz höher schlagen. :) Die Handlung des Buches startet in Kalifornien. Hier wohnen Janie und ihre Eltern. Doch schon nach kurzer Zeit überschlagen sich die Ereignisse und die Familie muss sich vor der Regierung verstecken. Sie beschließen nach London zu gehen. Das London der Nachkriegszeit hat die Autorin sehr gut beschrieben. Man kann sich richtig in die Lage der Familie versetzten, welche Probleme sie haben, rationierte Nahrung mit Essenskarten zu erhalten oder die kleine Wohnung warm zu bekommen. Auch wie London im Krieg zerstört wurde, beschreibt die Autorin sehr detailliert. Man bekommt so ganz nebenbei historische Fakten vermittelt. Aus diesem Grund würde ich das Buch besonders für Kinder empfehlen. Auch politische Ansichten und Umstände der unterschiedlichen Länder werden toll wieder gegeben. Hier wird vor allem der Konflikt USA zur Sowjetunion und Deutschland aufgerollt. Ich hätte nicht gedacht, dass das Buch in der Nachkriegszeit spielt und auch so viel darauf eingeht. Bücher, die vom Krieg handeln, meide ich eigentlich, da ich zu viele Eindrücke von meinem Opa vermittelt bekam. Aus der Beschreibung war dies aber nicht ersichtlich. Aber nichts desto trotz war das Buch sehr spannend und mitreißend geschildert und ich bin froh, dass ich es gelesen habe. Was ich nicht ganz so gut umgesetzt fand ist, dass die Kinder ein paar mal in richtigen Schwierigkeiten steckten und wie aus dem Nichts eine Person auftauchte, die die Zeit anhalten konnte und somit beide rettete. Hier kam es mir vor, als hätte die Autorin keine Idee, wie sie ihre beiden Protagonisten da heraus bekommen sollte, also wurde einfach ganz nebenbei die Zeit angehalten… Charaktere: Janie ist die Hauptperson der Story. Sie ist 14 Jahre alt und sehr aufgeweckt. Als die Familie nach London zieht, fühlt sie sich zunächst sehr einsam. Doch als sie Benjamin kennen lernt, wird das schüchterne Mädchen selbstbewusster und mutiger. Benjamin ist der Sohn des geheimnisvollen Apothekers. Er soll später diesen Beruf übernehmen, doch Benjamin möchte lieber ein Spion werden. Aber er kennt nicht die verborgenen Geheimnisse seines Vaters. Ich mochte beide Kinder sehr und hielt jedes mal den Atem an, wenn sie wiedermal in verzwickten Situationen steckten. Der Apotheker war mir von Anfang an sympathisch. Er ist sehr hilfsbereit und kümmert sich liebevoll um seinen Sohn, auch wenn das nicht von Anfang an ersichtlich ist. Er hat ein großes Geheimnis, denn er kann mit Hilfe der Pharmacopeia Zaubertränke zubereiten. Schreibstil: Die ganze Geschichte ist aus Janies Sicht geschrieben. Somit bekommt der Leser einen sehr guten Eindruck in ihre Gedanken und Gefühle. Ich mag Bücher, welche aus der Sicht des Protagonisten geschrieben sind. Die Erzählweise ist sehr rasant und ereignisreich. Cover / Buch: Das Cover ist wirklich schön gestaltet. Es steht perfekt im Einklang mit der Handlung und Hardcover sind generell immer toll. :) Aber das beste versteckt sich im Buch. Hier finden wir nicht nur bei den Kapitelanfängen wunderschön gestaltete Zeichnungen, sondern im Buch kommen immer wieder großflächige Darstellungen vor. Fazit: Ein echtes Leseerlebnis, welches nicht nur spannend und mitreißend erzählt wird, sondern auch sehr viel historisches Wissen der Nachkriegszeit ganz nebenbei vermittelt. Ein ganz toller Einzelband, welcher sehr begeistern kann, da sieht man über ein paar kleine Stolperer in der Geschichte gern hinweg. ©fantasyseiten.wordpress.com

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  • Rezension zu "Elixirium - Das gefährliche Erbe des Apothekers" von Maile Meloy

    Elixirium - Das gefährliche Erbe des Apothekers

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. March 2013 um 18:58

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Elixirium ist ein Buch, dass mich doch sehr positiv überrascht hat. Geht man nach der Inhaltsangabe, klingt Meloys Werk zwar spannend aber nicht unbedingt so, als wäre es allzu phantastisch. Ab einem gewissen Punkt in der Geschichte jedoch, nämlich ab dem Auftauchen der Pharmacopeia, taucht plötzlich eine ganze Reihe phantastischer Elemente in der Geschichte auf und – was mir an dieser Stelle besonders positiv aufgefallen ist – sie fügen sich trotz ihres plötzlichen Erscheinens hervorragend in die Geschichte ein und wirken nicht im geringsten fehl am Platz oder gekünstelt. Generell fügen sich in diesem Buch alle Elemente sehr gekonnt zu einer faszinierenden Gesamtgeschichte zusammen, so auch die Charaktere. Janie, aus deren Sicht die Geschichte dem Leser erzählt wird, und Benjamin waren mir beide durchaus sympathisch und auch wenn sie vielleicht nicht übermäßig faszinierend oder komplex waren, so hat mich doch gerade das Miteinander der Beiden immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Auch an einigen anderen Stellen hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte besonders durch solche kleinen Momente gewinnt, denn die Handlung selbst war leider nicht so ganz nach meinem Geschmack. Bzw. eigentlich hatte ich nicht direkt etwa gegen die Handlung selbst, mein Problem war eher, dass sie recht unübersichtlich ist und manchmal doch irgendwie ein wenig arg verwirrend wird, sodass man sich als Leser ein wenig verlassen vorkommt. Auch der Schreibstil der Autorin war in meinen Augen eher mittelmäßig und hat mich nur mäßig begeistern können, denn auch wenn er sehr solide ist und Frau Meloy sich durchaus darauf versteht Spannung aufzubauen, hat mich ihr Still doch nicht so gefesselt, wie ich es mir gewünscht hätte. Alles in allem ist Maile Meloys “Elixirium” ein wirklich netter und kurzweiliger Lesespaß, der zwar einige Schwächen aufweist, mich insgesamt aber doch überzeugt hat.

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  • Rezension zu "Elixirium - Das gefährliche Erbe des Apothekers" von Maile Meloy

    Elixirium - Das gefährliche Erbe des Apothekers

    lostpage

    15. March 2013 um 16:12

    Inhalt Von Amerika ins langweilige England. Eine drastische Veränderung, die Janie überhaupt nicht gefällt. Noch immer erkennt man die Spuren des Zweiten Weltkrieges, der erst vor wenigen Jahren endete. Warum gerade England? Warum gerade diese öde Schule? Warum gerade Benjamin, der Janie in ein waghalsiges Abenteuer entführt? Benjamin wäre gerne ein Spion, und aus anfänglichem Spiel und Spaß wird bitterer Ernst, als er von seinem Vater, einem Apotheker, ein Buch in die Hand gedrückt bekommt. Die Pharmacopeia enthält eine Vielzahl von alchemistischem Geheimnissen, das grenzt schon fast an Zauberei! Elixiere, die unsichtbar machen, die einen in Vögel verwandeln können, die einen zwingen die Wahrheit zu sagen...Benjamin und Janie sollen dieses Buch in Sicherheit bringen, denn skrupellose Wissenschaftler und andere dubiose Gestalten lechzen nach dem wertvollen Wissen und haben die Verfolgung bereits aufgenommen. Meinung Bei diesem Buch muss ich einfach ein paar Worte zur Aufmachung loswerden. Ich finde die Gestaltung einfach umwerfend. Das Cover ist wunderschön und die Motive passen allesamt super zur Handlung, aber es geht noch weiter. Jedes neue Kapitel wird durch ein passendes Motiv "eingeleitet", die absolut liebevoll angefertigt wurden. Ein echter optischer Hingucker! Genug geschwärmt und jetzt wird es ernst... Tja, aber besonders viel Kritik kann ich euch nicht vorwerfen. Maile Meloy hat einen schönen Jugendroman geschrieben, der besonders die jungen Leser ansprechen soll. Dennoch kann "Elixirium" getrost von "älteren" Leseratten verschlungen werden. Denn im Gegensatz zu einigen anderen Büchern, die hauptsächlich an die jüngeren Leser gerichtet sind und dementsprechend stilistisch aus- und auffallen, schafft es die Autorin durch einen angenehmen Schreibstil zu überzeugen. Kein nerviger "Jugend-Slang". Ich bin einfach kein Fan davon, auch wenn es die Zielgruppe höchstwahrscheinlich anspricht, aber ich bekomme auf dauer Kopfschmerzen von den ganzen "Ey's" und "Jo's". So war ich glücklich über den flüssig zu lesenden Text! Beschreibungen fallen nicht zu dürftig aus, lassen aber noch Platz für die eigene Fantasie. Fantasy hat in diesem Buch einen besonderen Platz. Der Klappentext hat sich für mich nicht im geringsten danach angehört, dass die Geschichte Fantasy-Fragmente besitzt. Aber als dann die Pharmacopeia ins Spiel kommt, das Buch hinter dem alle her sind, wird schnell die "Zauberei" sichtbar. So lassen sich kinderleicht Elixiere herstellen, die fantastische Wirkungen zeigen. Es kommt nur auf die Zubereitung an. All dieses Wissen steckt in diesem Schmöker und kann in falschen Händen zu einer enorme Waffe werden. Aber erst einmal gerät das Buch in die Hände von Janie und Benjamin....und damit startet das Abenteuer der beiden. Janie ist die Protagonistin, aus deren Sicht wir das Abenteuer geschildert bekommen. Ich mochte sie ziemlich gerne, weil sie ein aufgewecktes Mädchen ist. Für ihre vierzehn Jahre verhält sie sich oftmals schon etwas reifer, aber das fällt nie negativ auf oder wirkt gar gestellt. Benjamin, als Gegenpart, konnte mich ebenfalls überzeugen. Besonders das Zusammenspiel der beiden ist oft zum Schmunzeln, denn schnell wird klar, die beiden mögen sich und zeigen das auf gelegentlich unbeholfene Weise. Wir waren ja alle Mal vierzehn! Mein Liebling ist aber Pip. Pip ist ein kleiner Halunke und Straßendieb, der sich dem Duo anschließt. Mehr als einmal musste ich über seine lustige Art lachen und er bringt durch sein lockeres Auftreten richtig Schwung in die Geschichte! Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass die Charaktere die Geschichte tragen, aber nicht besonders tiefgründig wirken - tut dem Buch aber auch keinen großen Abbruch. Die Handlung bleibt ab einem gewissen Punkt schwungvoll und rasant und zieht dieses Tempo auch bis kurz vor Ende durch. Die Nachkriegszeit als "dezent" aufblitzender Hintergrund, verleiht der Geschichte einen besonderen Flair. Lediglich die letzten Seiten, nach dem "Showdown" konnten mich nicht so überzeugen. Auch die dramatische "Explosion" im Finale ist in meinen Augen etwas ZU groß und wirkt schon sehr unglaubwürdig. Nichtsdestotrotz bin ich gut unterhalten worden! Fazit "Elixirium" bietet aufregenden, kurzweiligen Lesespaß, und ist in erster Linie an junge Leser gerichtet. Das soll aber nicht die "ausgewachsenen" Leser davon abhalten, sich von Maile Meloys Geschichte verzaubern zu lassen. Wer auf eine spaßige, abenteuerliche Handlung steht, kann mit "Elixirium" sehr wohl seine Freude haben. Abgesehen von der fehlenden Charaktertiefe und den "unnötigen" Abschlussseiten, bin ich bestens unterhalten worden! Ich vergebe 4/5 möglichen Punkten!

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