Maile Meloy Lügner und Heilige

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Inhaltsangabe zu „Lügner und Heilige“ von Maile Meloy

Nach dem großen Erfolg in den USA und in England erscheint die hinreißende Familiensaga Lügner und Heilige von Maile Meloy jetzt auf Deutsch Als Yvette und Teddy Santerre Mitte der 40er-Jahre heiraten, ahnen sie nicht, welch turbulente Familiengeschichte sie damit in Gang setzen. Während die katholischen Santerres nach außen hin die Fassade wahren, halten im Inneren schon bald Heimlichkeiten und Lügen Einzug. Die Schwangerschaft ihrer 16-jährige Tochter Margot etwa vertuscht Yvette mit einem raffinierten Manöver. Eine Scheidung, etliche Geburten und unzählige Konflikte später stehen die Santerres an einem Grab und jeder Einzelne versucht, mit sich und seiner Vergangenheit Frieden zu schließen. Nach Tochter einer Familie erzählt Maile Meloy im zweiten Buch über die Santerres mit messerscharfem Blick für alles Menschliche von Liebe und Schuld, Sex und Sehnsucht und nicht zuletzt davon, wie ein einziges Geheimnis eine ganze Familie Jahrzehnte lang im Griff hat.

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  • Rezension zu "Lügner und Heilige" von Maile Meloy

    Lügner und Heilige
    lokoschade

    lokoschade

    28. September 2011 um 10:40

    Gebundene Ausgabe: 304 Seiten Verlag: Kein & Aber; Auflage: 1 (1. September 2011) ISBN: 978-3036955865 Originaltitel: Liars and Saints Preis: € 19,90 Kurzbeschreibung Nach dem großen Erfolg in den USA und in England erscheint die hinreißende Familiensaga Lügner und Heilige von Maile Meloy jetzt auf Deutsch Als Yvette und Teddy Santerre Mitte der 40er-Jahre heiraten, ahnen sie nicht, welch turbulente Familiengeschichte sie damit in Gang setzen. Während die katholischen Santerres nach außen hin die Fassade wahren, halten im Inneren schon bald Heimlichkeiten und Lügen Einzug. Die Schwangerschaft ihrer 16-jährige Tochter Margot etwa vertuscht Yvette mit einem raffinierten Manöver. Eine Scheidung, etliche Geburten und unzählige Konflikte später stehen die Santerres an einem Grab und jeder Einzelne versucht, mit sich und seiner Vergangenheit Frieden zu schließen. Nach Tochter einer Familie erzählt Maile Meloy im zweiten Buch über die Santerres mit messerscharfem Blick für alles Menschliche von Liebe und Schuld, Sex und Sehnsucht und nicht zuletzt davon, wie ein einziges Geheimnis eine ganze Familie Jahrzehnte lang im Griff hat. Über die Autorin Maile Meloy in Helena / Montana geboren, ist Autorin sowie zweier Kurzgeschichtensammlungen. Für ihr literarisches Schaffen wurde Maile Meloy mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Maile Meloy lebt in Los Angeles. Meine Meinung Die Familiengeschichte der Santerres beginnt in den 1940er Jahren mit der Heirat von Yvette und Teddy. In Kanada aufgewachsen und die Lieblingstochter ihres Vaters, verläßt Yvette Hals über Kopf ihr Elternhaus um Teddy auf einem militärischen Stützpunkt in Kalifornien zu heiraten. Die Töchter Margot und Clarissa werden bald geboren und irgendwann lange nach Kriegsende, als Teddy seine todbringenden Einsätze zu Ende gefolgen hat, hält noch ein drittes Kind, ein Junge, Einzug bei der dem Katholizismus verschriebenen Famile. Gewollt oder nicht gewollt hat Clarissa, die ihre ältere Schwester nicht ausstehen kann, einen Lieblingsbruder und kümmert sich aufopfernd um ihn. Dieses Band wird ein Leben lang halten. Drei Kinder, drei verschiedene Charaktere, drei Lebenswege wie sie unterschiedlicher nicht sein können...und alles was nicht ins Bild passt, wird unter dem Mäntelchen des Glaubens zugedeckt. Margots Ehe bleibt kinderlos und sie betrachtet es als Strafe Gottes. Clarissa läßt sich nach kurzer Zeit scheiden, erzieht ihre Tochter alleine und schläft sich durch sämtliche Betten um dann später mit einer Frau zusammenzuleben. Und Jamie? Seine einzige Erfüllung findet er im Gitarrenspiel, beendet keine Schule, streift quer durchs Land. Maile Meloy erzählt scheinbar leichtfüßig von den großen Themen die eine Familie über Generationen bewegt, sei es die Geburt der Kinder/Enkelkinder, Heirat, Ehescheidung, Tod. Als Yvette von ihrem Urenkel gefragt wird ob sie schon einmal etwas Schlimmes gemacht hat antwortet sie: "Natürlich" "Was denn?" "Das habe ich alles Gott erzählt" sagte sie, "und darum ist es gar nicht mehr so schlimm." Ganz nach dem Motto: Es ist schön katholisch zu sein, man geht zur Beichte und alles ist gut. Wobei Yvette in manchen Fällen die Beichte ausgelassen hat um sich direkt mit Gott zu unterhalten (man muss ja niemanden unnötig weh tun)! Tochter einer Familie, den ersten Band der Familie Santerre, habe ich nicht gelesen. Aber dies muss nun schnellstens nachgeholt werden. Absolut lesenswert! Mein Monatshighlight

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