Mainak Dhar

 3.4 Sterne bei 5 Bewertungen

Neue Bücher

Hinter dem Spiegel

Erscheint am 15.12.2018 als Taschenbuch bei Luzifer-Verlag.

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Alice im Totenland

Alice im Totenland

 (4)
Erschienen am 31.08.2017
Alice im Totenland: Zombie-Thriller

Alice im Totenland: Zombie-Thriller

 (1)
Erschienen am 27.04.2017
Hinter dem Spiegel

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 (0)
Erschienen am 15.12.2018
The Cubicle Manifesto

The Cubicle Manifesto

 (0)
Erschienen am 06.09.2012

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Rezension zu "Alice im Totenland" von Mainak Dhar

Nicht wirklich schlecht, hält aber leider nicht, was der Klappentext verspricht.
Serkalowvor einem Jahr

Da ich ja eh davon ausgehe, dass wir seit Aristoteles alle nur die selben 7 Stories immer wieder neu erzählen, fand ich die Grundidee sehr vielversprechend. Ich mag es, wenn »bekannte« Motive aufgegriffen und umgewandelt werden. (Die »Luna-Chroniken« z.B.)

Nun also, Lewis Carroll und Zombies.
Bereits auf der ersten Seite folgt Alice, während eines Kampfes gegen die Untoten, einem Biter mit pinkfarbenen Hasenohren auf dem Kopf in einen unterirdischen Tunnel.

Diese Idee fand ich so genial, dass ich dem Buch wirklich entgegen gefiebert habe.

Leider verlässt der Autor die »Alice im Wunderland« Linie von da an und greift sie nur noch minimal wieder auf. (Es tritt kurz ein Hutmacher auf und die Königin? Nun ja ... ich will nicht Spoilern. Aber die aus dem »Wunderland« ist es nicht.)
Was dann folgt, ist eine recht konventionelle Dystopie. Schnell stellt sich heraus, dass die Biter, gar nicht so schlimm sind, wie andere Menschen. Speziell die, die seit der Apokalypse ihre Herrschaft gnadenlos ausbauen und keinen Wert auf freiheitlichen, menschlichen Umgang legen.
Ich denke, spätestens seit »The Walking Dead« wissen wir alle, dass die Zombies nicht das größte Problem bei der Apokalypse Z sind. Hier also nichts Neues.

Der »Aufstieg« der fünfzehnjährigen Alice zur Anführerin des Widerstands, erinnert irgendwie an »Panem«. Das es in »Alice im Totenland« sogar die Idee gibt, dass Menschen und Untote zusammen leben können, kann innovativ sein. Ich weiß es nicht, da ich dazu zu wenige Zombie-Bücher gelesen habe. (Nur stellte sich mir beim Lesen folgende Frage: Die Biter werden u. A. als sehr stark stinkend beschrieben. Wie dann also, gemeinsam in unterirdischen Tunnelsystemen »leben« um sich gegen die menschlichen Diktatoren aufzulehnen?)

Nein, »Alice im Totenland« ist kein schlechtes Buch. Der Schauplatz, ein postapokalyptisches Indien, die Herrschaft durch die »Rote Garde« also China, das ist mir so noch nicht untergekommen. Auch lässt der Schluss, ein paar Ansätze offen, die für Fortsetzungen taugen. (Im Englischen gibt es die ja schon.)

Ich fand es nur schade, dass die Erwartungen, die der Klappentext weckt, nicht erfüllt werden, da der Autor, die Linie der Alice im Totenland-Idee verlässt. Hier wäre mehr Potential gewesen.

So bleibt aber leider nur, eine handwerklich zwar saubere, aber durchschnittliche Endzeitstory, mittelmäßig spannend, da sie mit keinerlei Überraschungen aufwartet. Denn auch das Gut-Böse-Schema arbeitet sich nur an bereits bekannten Figurenentwicklungen ab.

Kann man lesen, man verpasst aber auch nichts, wenn man es nicht tut.
Drei Sterne.

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