Alice im Totenland

von Mainak Dhar 
3,3 Sterne bei3 Bewertungen
Alice im Totenland
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Nicht wirklich schlecht, hält aber leider nicht, was der Klappentext verspricht.

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Inhaltsangabe zu "Alice im Totenland"

Unsere Zivilisation endete vor mehr als fünfzehn Jahren. Zurück blieb eine karge, öde Welt, die man fortan das Totenland nannte, und eine neue Bedrohung: Horden unzähliger Untoter – die Biter.
Die fünfzehnjährige Alice ist in dieser Welt aufgewachsen. Die Biter sind als Gefahr allgegenwärtig, und deshalb besteht ihre Ausbildung auch zu großen Teilen aus dem Umgang mit Schusswaffen und Messern. Eines Tages beobachtet Alice, wie einer der Biter in einem Loch in der Erde verschwindet. Alice folgt ihm, denn schon lange hält sich das Gerücht, dass die Biter über geheime unterirdische Höhlengänge verfügen. So stößt sie auf ein Geheimnis, das sie in ein actionreiches Abenteuer katapultiert und ihr Leben und das der anderen Überlebenden des Totenlandes für immer verändert.
Gibt es eine weltweite Verschwörung, die das Ende der Menschheit zur Folge hatte? Was ist der Ursprung der untoten Biter? Und was hat es mit der mysteriösen Königin und ihrer rätselhaften Prophezeiung aus einem der letzten Bücher im Totenland auf sich – einem Buch namens »Alice im Wunderland«?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783958351509
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:296 Seiten
Verlag:Luzifer-Verlag
Erscheinungsdatum:31.08.2017

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    Serkalowvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nicht wirklich schlecht, hält aber leider nicht, was der Klappentext verspricht.
    Nicht wirklich schlecht, hält aber leider nicht, was der Klappentext verspricht.

    Da ich ja eh davon ausgehe, dass wir seit Aristoteles alle nur die selben 7 Stories immer wieder neu erzählen, fand ich die Grundidee sehr vielversprechend. Ich mag es, wenn »bekannte« Motive aufgegriffen und umgewandelt werden. (Die »Luna-Chroniken« z.B.)

    Nun also, Lewis Carroll und Zombies.
    Bereits auf der ersten Seite folgt Alice, während eines Kampfes gegen die Untoten, einem Biter mit pinkfarbenen Hasenohren auf dem Kopf in einen unterirdischen Tunnel.

    Diese Idee fand ich so genial, dass ich dem Buch wirklich entgegen gefiebert habe.

    Leider verlässt der Autor die »Alice im Wunderland« Linie von da an und greift sie nur noch minimal wieder auf. (Es tritt kurz ein Hutmacher auf und die Königin? Nun ja ... ich will nicht Spoilern. Aber die aus dem »Wunderland« ist es nicht.)
    Was dann folgt, ist eine recht konventionelle Dystopie. Schnell stellt sich heraus, dass die Biter, gar nicht so schlimm sind, wie andere Menschen. Speziell die, die seit der Apokalypse ihre Herrschaft gnadenlos ausbauen und keinen Wert auf freiheitlichen, menschlichen Umgang legen.
    Ich denke, spätestens seit »The Walking Dead« wissen wir alle, dass die Zombies nicht das größte Problem bei der Apokalypse Z sind. Hier also nichts Neues.

    Der »Aufstieg« der fünfzehnjährigen Alice zur Anführerin des Widerstands, erinnert irgendwie an »Panem«. Das es in »Alice im Totenland« sogar die Idee gibt, dass Menschen und Untote zusammen leben können, kann innovativ sein. Ich weiß es nicht, da ich dazu zu wenige Zombie-Bücher gelesen habe. (Nur stellte sich mir beim Lesen folgende Frage: Die Biter werden u. A. als sehr stark stinkend beschrieben. Wie dann also, gemeinsam in unterirdischen Tunnelsystemen »leben« um sich gegen die menschlichen Diktatoren aufzulehnen?)

    Nein, »Alice im Totenland« ist kein schlechtes Buch. Der Schauplatz, ein postapokalyptisches Indien, die Herrschaft durch die »Rote Garde« also China, das ist mir so noch nicht untergekommen. Auch lässt der Schluss, ein paar Ansätze offen, die für Fortsetzungen taugen. (Im Englischen gibt es die ja schon.)

    Ich fand es nur schade, dass die Erwartungen, die der Klappentext weckt, nicht erfüllt werden, da der Autor, die Linie der Alice im Totenland-Idee verlässt. Hier wäre mehr Potential gewesen.

    So bleibt aber leider nur, eine handwerklich zwar saubere, aber durchschnittliche Endzeitstory, mittelmäßig spannend, da sie mit keinerlei Überraschungen aufwartet. Denn auch das Gut-Böse-Schema arbeitet sich nur an bereits bekannten Figurenentwicklungen ab.

    Kann man lesen, man verpasst aber auch nichts, wenn man es nicht tut.
    Drei Sterne.

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    Howihansenvor 9 Monaten
    weasley14s avatar
    weasley14vor einem Jahr

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