Maj Sjöwall , Per Wahlöö Das Ekel aus Säffle

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Inhaltsangabe zu „Das Ekel aus Säffle“ von Maj Sjöwall

Der Tote war Polizist. Ausbilder. Ein Schinder der übelsten Sorte Martin Beck und seine Kollegen haben schon viele Tote gesehen, doch der Anblick des ermordeten Stig Nyman ist ein Schock: Der todkranke Kommissar wurde in seinem Krankenzimmer auf geradezu bestialische Weise abgeschlachtet. Wer hat den weithin geschätzten Kollegen so sehr gehasst? Und warum? Bei seinen Nachforschungen lernt Martin Beck den Verstorbenen von einer ganz anderen Seite kennen. Dies ist der siebte Band der weltberühmten Serie um den schwedischen Kommissar Martin Beck. In neuer Übersetzung und mit einem Vorwort von Unni Lindell.

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    Das Ekel aus Säffle
    Aglaya

    Aglaya

    16. January 2017 um 19:59

    Ein ehemaliger Polizist wird ermordet. Bei den Ermittlungen stellt sich heraus, dass das Opfer nicht gerade beliebt war. Wer von all den Leuten mit Motiv war der Täter?Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive in der dritten Person in der Vergangenheit erzählt. Der Fokus der Erzähllung liegt dabei weniger auf den Ermittlern um den Kommissar Martin Beck, sondern auf dem Opfer und den möglichen Motiven. Der Protagonist Martin Beck ist mit während der Lektüre nicht wirklich ans Herz gewachsen, er erschien mir zu kalt und nur auf die Arbeit fixiert (du hast schon 30 Stunden durchgearbeitet? Komm schon, eine weitere Befragung liegt noch drin, sei nicht so ein Schwächling).Beim Lesen wird schnell klar, dass das Buch nicht mehr das Neuste ist (die schwedische Erstveröffentlichung war 1971). Praktisch jeder raucht, was in der modernen Literatur ja höchstens noch den Bösewichten zugestanden wird, und das überall: im Büro, im Bus, in fremden Wohnungen… Auch Polizeigewalt, die bei der Suche nach dem Täter eine grosse Rolle spielt, ist allgegenwärtig und wird weder von den Medien noch von den Vorgesetzten verurteilt. So erhält man als Leser in der heutigen Zeit schnell den Eindruck, bei Schweden habe es sich in den 1970ern um eine Bananenrepublik gehandelt. Aber wahrscheinlich war es in anderen europäischen Staaten zu der Zeit auch nicht besser. Was mir ebenfalls aufgefallen ist und klar das Alter des Buches zeigt, ist der Mangel an weiblichen Figuren. Die wenigen, die auftauchen, spielen lediglich eine Rolle in Form von Witwe von…, Mutter von…, Tochter von…Beim Schreibstil der beiden Autoren Maj Sjöwall und Per Wahlöö sind mir vor allem die sehr ausgefeilten Metaphern aufgefallen, die die Lektüre sehr plastisch haben erscheinen lassen. Das Tempo ist sehr geruhsam gehalten, ich bin es mir gar nicht mehr gewohnt, dass in einem Krimi so wenig passiert. Ein Mord wird verübt, der Täter wird durch mühsame Kleinarbeit ermittelt, in einem Showdown gefangen, fertig. Da gibt es keine falschen Spuren, umständliche Untersuchungen oder grosse Verfolgungsjagden. Schlicht und linear führen wenige Untersuchungsschritte von der Tat zum Täter. Mein FazitMan merkt, dass der Krimi schon bald 50 Jahre alt ist. Das macht ihn nicht schlecht, aber er entspricht auch nicht mehr den heutigen Lesegewohnheiten.

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  • Auch Polizisten können Schweine sein ...

    Das Ekel aus Säffle
    eskimo81

    eskimo81

    13. September 2016 um 14:41

    Stig Nyman, schwer krank, wird im Krankenhaus abgeschlachtet. Beck beginnt zu ermitteln und bringt schauriges ans Tageslicht...Thriller mässig, super spannend! Leider ein paar Ungereimtheiten, aber ansonsten ein flüssiger gut durchdachter und interessanter Krimi. Beck ist wirklich ein Klassiker, der von Buch zu Buch besser wird. Nach dem lesen des ersten Bandes hätte ich das nie geglaubt, aber mittlerweilen bin ich wirklich süchtig und ich kann einfach nicht mehr aufhören.Fazit: Mehr Thriller als Krimi. Spannend, fesselnd, genial. Ein paar Ungereimtheiten, aber gut, das kann man übersehen :-)

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  • Rezension zu "Das Ekel aus Säffle" von Maj Sjöwall

    Das Ekel aus Säffle
    Joey

    Joey

    17. February 2009 um 23:54

    Also der 7. Fall ist bisher am spannendsten geschrieben, habe ihn heute in eins durchgelesen. Mittlerweile ist 1971 und ein Kommissar wird in einem Krankenhaus regelrecht abgeschlachtet. Bei den Recherchen um seine Person stellt sich heraus, dass dieser sehr fragwürdige Arbeitsmethoden und auch keine wirklichen Freunde hatte. Doch wer hat den ohnehin Todkranken so sehr gehasst, dass er ihn auch ermordete? Spannend und kurzweilig geschrieben und auch Gunvald Larsson ist läuft wieder zur Bestform auf ;o) Ein schönes Vorwort schrieb Unni Lindell zu diesem Band.

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