Maj Sjöwall , Per Wahlöö Der Mann, der sich in Luft auflöste

(57)

Lovelybooks Bewertung

  • 72 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 6 Rezensionen
(13)
(27)
(16)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Mann, der sich in Luft auflöste“ von Maj Sjöwall

Hinter dem Eisernen Vorhang Der schwedische Reporter Alf Matsson verschwindet auf einer Reise nach Ungarn spurlos. Gepäck und Pass hat er im Hotel zurückgelassen. Die ungarische Polizei findet allerdings keine Leiche, und im Krankenhaus liegt auch kein bewusstloser Ausländer. Alle Anhaltspunkte verlaufen im Sand. Inoffiziell reist Martin Beck hinter den Eisernen Vorhang, um den Journalisten zu suchen. Doch kurz nach seiner Ankunft wird er von Unbekannten zusammengeschlagen. Jemand versucht mit allen Mitteln zu verhindern, dass Alf Matsson gefunden wird. Dies ist der zweite Band der weltberühmten Serie um den schwedischen Kommissar Martin Beck. In neuer Übersetzung und mit einem Vorwort von Anders Roslund und Börge Hellström.

Stöbern in Krimi & Thriller

Die Fährte des Wolfes

Actionreicher, brutaler Thriller! Die Hauptfigur konnte mich gar nicht überzeugen!

Mira20

Der Nebelmann

Für mich eher Gesellschaftskritik, denn Thriller. Echte Spannung kam für mich erst zum Ende hin auf.

elafisch

Targa - Der Moment, bevor du stirbst

Ein Buch was sich wirklich sehr gut lesen lässt.

kleine_welle

Death Call - Er bringt den Tod

Bereits die ersten 50 Seiten sind der Wahnsinn und es lässt bis zum Ende hin nicht nach. Chris Carter ist einfach ein Muss im Genre Thriller

sabbel0487

Projekt Orphan

Großes Kino, spannend konstruiert, vielschichtige Charaktere und gut geschrieben. Was will man mehr?

Jewego

Das Mädchen, das schwieg

Ein spannender Norwegen-Krimi!

Danni89

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Süchtig nach Beck...

    Der Mann, der sich in Luft auflöste
    eskimo81

    eskimo81

    20. September 2016 um 09:41

    Ein verschwundener schwedischer Reporter vermasselt Becks Urlaub. Statt in die Schären reist er nach Ungarn. Wo ist der Reporter geblieben?Ein spannender 2. Teil. Spannend und fesselnd. Noch süchtig machender als andere Teile. Gut, es gibt wieder ein paar kleine Fehler, aber sonst ein toller und hervorragender Krimi.Fazit: Gute Krimi-Freunde müssen das Autorenpaar einfach kennen. Also lesen, lesen, lesen...

    Mehr
  • Rezension zu "Der Mann, der sich in Luft auflöste" von Per Wahlöö

    Der Mann, der sich in Luft auflöste
    Heike110566

    Heike110566

    "Der Mann, der sich in Luft auflöste", erschienen 1966 im schwedischen Original, ist der zweite Kriminalroman aus der Martin-Beck-Reihe. Auch wenn es sich um eine Serie handelt, ist dieser Roman auch einzeln lesbar und verständlich. Es ist also nicht notwendig den ersten Teil "Die Tote im Göta-Kanal" gelesen zu haben. (Was aber ein entgangenes Lesevergnügen wäre, denn "Die Tote im Göta-Kanal" ist ebenfalls ein sehr guter Krimi.) Diesmal muss Martin Beck, Erster Kriminalassistent einer schwedischen Polizei-Sondereinheit, auf seinen Urlaub verzichten. Das schwedische Außenministerium wendet sich an die Polizei, da ein bekannter schwedischer Journalist verschwunden ist. Verschwunden in der Ungarischen Volksreuiblik. Der Journalist war dorthin gereist, um einen Boxer zu interviewen und eine Reportage zu erstellen, doch einen Tag nach seiner Ankunft verschwand er. Spurlos. - Martin Beck soll ihn finden. Wiederfinden in Ungarn. Martin Beck reist in das sozialistische Ostblockland, natürlich ohne offiziellen Auftrag und ohne Befugnisse. Begibt sich auf die Suche. Aber seine Spuren sind sehr dürftig und offiziell ist er nur Tourist. Dennoch wird die ungarische Polizei schnell auf ihn aufmerksam. Major Szluska, der Beck anfangs beschattet, stellt sich ihm vor und will wissen, was Becks Auftrag ist. Beck erklärt sich. Szluska und Beck stehen nun in direkten Kontakt, eine Beschattung also überflüssig. Dennoch hat Martin beck weiter das Gefühl, dass er ständig beobachtet wird. Szluska versichert, dass es nicht die ungarische Polizei ist. Aber wer ist es dann, der hinter ihm her ist? Und weswegen? Ein spannender Krimi des schwedischen Autorenehepaares Maj Sjöwall (geb. 1935) und Per Wahlöö (1926-1975). Besonders interessant an diesem Roman fand ich die Darstellung der unterschiedlichen Gesellschaftssysteme und hierbei auch die sich daraus ergebenden Schwerpunkte bei der Polizeiarbeit. Als wohltuend empfand ich, dass trotz des heiklen Themas, dass ein Bürger eines kapitalistischen Staates in einem Ostblock-Land verschwindet, dieser Roman in keinster Weise ein Kalter-Krieg-Roman geworden ist. Die Darstellungen erfolgen völlig sachlich und konkret auf den Fall bezogen. Der Krimi ist umgangssprachlich geschrieben und dadurch sehr leicht und flüssig lesbar. Bedenken muss man, dass dieses Buch vor über vierzig Jahren geschrieben wurde. Es gibt also keine Hightech-Superermittlungsmethoden, keine Computer, keine Handys, keine Kopierer und natürlich auch keine Internetverbindungen usw. Die Ermittlungsarbeiten gestalten sich völlig anders als in heutigen Krimis. - Ich mag diese kriminalistische Handwerksarbeit immer sehr. Und ich kann diesen Krimi nur empfehlen.

    Mehr
    • 2
  • Rezension zu "Der Mann, der sich in Luft auflöste" von Per Wahlöö

    Der Mann, der sich in Luft auflöste
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. June 2010 um 12:54

    Ein Bücherbus-Buch. Second-Hand, so wie ich es eben liebe. Der Titel hat mich irgendwie nicht mehr losgelassen und schon die Personenbeschreibung am Anfang des Buches klang vielversprechend. Martin Beck ist Kommissar bei der Polizei. Als er gerade die ersten Stunden in seinem Urlaub verbracht hat, klingelt das Telefon. Beck muss einen Fall übernehmen. Er lässt alles stehen und liegen und fliegt nach Budapest, um dort nach einem Journalisten zu suchen, der spurlos verschwunden ist. Anfangs gibt es weder Hinweise noch Ideen, wo der Mann sich aufhalten könnte. Er scheint ein so langweiliges Leben zu führen, dass er für die Welt praktisch unsichtbar ist. Martin Beck jedoch gibt nicht auf. Er geht selbst den kleinsten Hinweisen nach und gerät dabei plötzlich selbst in große Gefahr, als er von Unbekannten überfallen wird. Matsson, der Gesuchte, scheint also doch nicht so ganz unspektakulär zu sein und schon bald ist Martin Beck dem Täter sehr viel näher als gedacht. Das Buch ist der zweite Roman aus einer Reihe des Autorenpaares Sjöwall/Wahlöö, beide Schweden. Kommissar Beck spielt in jedem Roman die Hauptrolle. Ich kannte die beiden Autoren überhaupt nicht und auch jetzt bleiben sie etwas neblig. Mich hat dieser Kriminalroman eher gelangweilt. Die meiste Zeit passiert nicht viel, denn der Gesuchte Matsson ist einfach nicht aufzufinden. Erst am Schluss gewinnt die Handlung etwas an Fahrt. Die Auflösung des Rätsels ist verzwickter als man angenommen hat, aber im Allgemeinen nichts Neues. Der Schreibstil ist recht gut zu lesen, bietet allerdings auch nicht viel Abwechslung. Mir persönlich gefallen vorallem die langen Landschafts- und Ortsbeschreibungen nicht sehr gut, das hätte man wirklich kürzen können. Ich vergebe drei Sterne für ein Buch, das man zwischendurch gut herunterlesen kann, das aber keinerlei Eindruck hinterlässt und auch sonst eher unscheinbar bleibt.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Mann, der sich in Luft auflöste" von Per Wahlöö

    Der Mann, der sich in Luft auflöste
    Ritja

    Ritja

    02. June 2009 um 09:45

    Spannender Krimi mit einer leicht undurchsichtigen Handlung, die sich zum Ende aber logisch auflöst. Martin Beck ist ein Familienvater, der bei der schwedischen Polizei arbeitet und wegen eines verschwundenen Reporters aus seinem Urlaub geholt wird. Ohne große Begeisterung begibt er sich nach Budapest, um die Spur des Reporters aufzunehmen. Die Spur führt zu Plätzen und Figuren mit denen Beck nicht gerechnet hat. Es dauert nicht lange und der "Jäger" wird selber beschattet. Sjöwall/Wahlöö haben insgesamt 10 Krimis mit Martin Beck geschrieben. Beim Lesen muss man sich immer wieder daran erinnern, dass die Krimis bereits 1969 bzw. in den 70ern geschrieben worden. Also nicht wundern, wenn vom "Eisernen Vorhang", "Ausreisegenehmigung" usw. geschrieben wird. Spannend bis zum Schluss mit einem guten Finale....

    Mehr
  • Rezension zu "Der Mann, der sich in Luft auflöste" von Maj Sjöwall

    Der Mann, der sich in Luft auflöste
    Joey

    Joey

    31. January 2009 um 23:06

    Im 2. Fall verschlägt es Martin Beck anstatt in den wohlverdienten Urlaub, nach Ungarn, genauer gesagt nach Budapest. Dort soll er einen verschwundenen Journalisten aufspüren. Dies gestaltet sich schwieriger als angenommen zumal die Suchaktion zunächst geheim gehalten werden soll. " Der Mann der sich in Luft auföste" ist ein guter Krimi mit überraschendem Ende. Ein schönes Vorwort verfassten für diesen Band Anders Roslund und Börge Hellström.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Mann, der sich in Luft auflöste" von Per Wahlöö

    Der Mann, der sich in Luft auflöste
    Jens65

    Jens65

    13. June 2008 um 23:52

    Nach "Die Tote im Götakanal" ist "Der Mann, der sich in Luft auflöste" der zweite Roman aus der Krimi-Serie mit dem schwedischen Kommissar Martin Beck von Maj Sjöwall und Per Wahlöö, der - wie auch die anderen Martin Beck-Romane - als Neuauflage vorliegt. Kommissar Beck wird vom schwedischen Außenministerium beauftragt, einen verschwundenen Reporter zu finden. Dieser - Alf Matsson - ist nach Budapest geflogen und unter Zurücklassung seines Gepäcks und seines Reisepasses verschwunden: die ungarische Polizei hat keine unbekannte männliche Leiche gefunden und in keinem Krankenhaus liegt ein bewußtloser Ausländer - mehr ist sie nicht bereit zu tun. In den wenigen Hinweisen, die ihm zur Verfügung stehen, beginnt Beck - ohne Erfolg - zu recherchieren. Doch dann wird er nächstens überfallen. Er überlebt dank der Budapester Polizei und die Täter können gefaßt werden. Es kommt heraus, warum Alf Matsson neben seiner Reportertätigkeit des öfteren nach Budapest und andere osteuropäische Städte gekommen ist. Doch Alf Matsson bleibt verschwunden. Und Beck kommt zum Schluß, daß die Lösung in Schweden zu suchen ist. Dort kommt es dann zum Abschluß des Falles. Man versteht, warum die Beck-Reihe neu aufgelegt wurde.

    Mehr