Maja Gerber-Hess

 3.6 Sterne bei 47 Bewertungen

Lebenslauf von Maja Gerber-Hess

Maja Gerber-Hess wurde 1946 in Zürich geboren und ist seit 1978 schriftstellerisch tätig. Sie schreibt Erzählungen und Kurzgeschichten für Kinder und Erwachsene. Sie arbeitet als Filmsachverständige des Kantons Zürich. Seit einigen Jahren lebt sie in einem kleinen Dorf im Kanton Thurgau, wo sie in aller Ruhe schreiben kann. Maja Gerber-Hess hat zahlreiche Kinder und Jugendbücher sowie Kurzgeschichten veröffentlicht, die auch in den Medien grosse Beachtung fanden.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Maja Gerber-Hess

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Cover des Buches Etwas lebt in mir (ISBN: 9783725205677)

Etwas lebt in mir

 (2)
Erschienen am 01.01.1998
Cover des Buches Troll (ISBN: 9783855462841)

Troll

 (1)
Erschienen am 06.10.2015
Cover des Buches Opa und ich (ISBN: 9783451709050)

Opa und ich

 (1)
Erschienen am 01.06.2008
Cover des Buches Als Fabian verschwand (ISBN: 9783570302422)

Als Fabian verschwand

 (2)
Erschienen am 01.02.2004
Cover des Buches Das Jahr ohne Pit (ISBN: 9783038642169)

Das Jahr ohne Pit

 (0)
Erschienen am 07.02.2018

Neue Rezensionen zu Maja Gerber-Hess

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Rezension zu "Zoe und Rea" von Maja Gerber-Hess

Freundschaft mit Folgen
annluvor 2 Jahren

„Vielleicht war es höchste Zeit, dass in unserer braven Familie so etwas wie Dynamik entstanden ist.“


Als die schrille Zoe neu in ihre Klasse kommt, hat Rea nur an ihr zu meckern. Dann jedoch freundet sie sich mit dem Mädchen an und lernt eine Welt abseits ihres heilen Familienlebens kennen. Als sich auch ihr Bruder Georg für Zoe interessiert geraten Reas Familie, ihre Welt und ihre Gefühle ganz schön durcheinander.



Die Welt von Rea besteht aus einer intakten Familie mit genügend Geld, Tennisstunden, Klavierunterricht und der Schule. Schon allein der Anblick der kunterbunten Zoe ist vollkommen anders. Von den ersten abstoßenden Gedanken weit weg ist die Freundschaft, die sich zwischen den Beiden entwickelt. Dabei wird hier aber Freundschaft nicht nur als konstruktiv beschrieben. Zoes Leben ist von so vielen Problemen belastet, denen sich Rea nicht immer entziehen kann. Dadurch driftet sie immer mehr von ihrem bisherigen Leben ab. Die Vorwürfe ihrer Eltern, Zoe sei ein schlechter Einfluss, habe ich als sehr hart empfunden, die Abhängigkeit in der sich Rea von Zoe begibt war aber wirklich problembehaftet.


Die Freundschaft die hier beschrieben wird, zeichnet mit ihren Auswirkungen keine allzu positiven Gefühle. Besonders der Wechsel zwischen der Gegenwart – in der Zoe wegzieht und Rea ihr ihre Gedanken sendet – zu den Ereignissen in der Vergangenheit - die beschreiben, wie sich die beiden kennengelernt haben bis hin zum Umzug – haben das volle Ausmaß von Reas gefühlsmäßiger Abhängigkeit gezeigt. Beide Abschnitte zusammen beschreiben eine sehr starke Veränderung in Reas Charakter. Damit empfand ich das Buch stellenweise als melancholisch, stellenweise sogar deprimierend.


Besonders was Zoes Leben anbelangt werden so manche ernsten Themen aufgeworfen. Ihre Person ist mit einigen Problemen belastet, die sie zu derjenigen gemacht haben, als die sie in Reas Leben tritt. Gerne hätte ich ihr eine heilsame Charakteränderung gewünscht. So konnte ich viele ihrer Verhaltensweisen verstehen – aber nicht gutheißen.


Fazit: Die Geschichte einer problematischen Freundschaft – weckt eher negative Gefühle und regt zum Nachdenken an.

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Rezension zu "Und konnte nicht schreien" von Maja Gerber-Hess

Rezension zu "Und konnte nicht schreien" von Maja Gerber-Hess
SonnenBlumevor 10 Jahren

In Annas Leben ist nichts mehr so, wie es vorher war. Sie wurde von einem Unbekannten vergewaltigt. Eine Ärztin untersucht sie, sichert Spuren.
Aber was soll sie ihrem Freund erzählen, ihren Freundinnen? Sie kann doch nicht einfach zu ihnen gehen und ihnen das alles unterbreiten. Dem fühlt sich Anna nicht gewachsen. Sie kann nicht über das Erlebte reden und will es im Moment auch gar nicht. Ewig in sich hineinfressen kann sie es aber auch nicht.
Ihre Eltern und ihre Schwerster Sara wissen auch nicht, wie sie mit Anna umgehen sollen, deshalb suchen sie sich Rat bei Nottelefonen und Therapeuten. Vieles ändert sich für die ganze Familie, aber auch Anna ändert sich grundlegend. Sie ist nicht mehr das kleine graue Mäuschen, sonder weiß sich jetzt zu wehre und tut es auch. Sie ist nicht mehr immer nur lieb und nett, sie traut sich auch einmal etwas zu kritisieren.

Was Anna passiert ist, wünsche ich nicht einmal meinen größten Feindinnen. Annas Geschichte ist nicht einfach nur erzählt worden. Ich hab mitgefühlt. Mitgetrauert, mitgetobt, mitgelebt. Die Autorin schreibt nicht gefühlskalt, sondern sehr einfühlsam und versucht, Annas Gefühle bestmöglich zu veranschaulichen.
Ich lese das Buch jetzt zum zweiten Mal und ich werde es bestimmt wieder und wieder tun!

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Rezension zu "Reto, HIV positiv" von Maja Gerber-Hess

Rezension zu "Reto, HIV positiv" von Maja Gerber-Hess
billîvor 11 Jahren

Ich empfehle jeden dieses Buch zu lesen. Zum einen wegen der Menge an Informationen über das Thema Aids und zum anderen wegen der sehr gut dargstellten Gefühle. Man identifiziert sich sofort mit der Erzählerin und das Geschehen packt einen einfach. Ein hervoragendes Jugendbuch, das aber aufgrund seines Themas wirklich jeder lesen sollte.

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