Maja Ilisch

 3.7 Sterne bei 297 Bewertungen
Autorin von Das gefälschte Siegel, Das Puppenzimmer und weiteren Büchern.
Autorenbild von Maja Ilisch (©Anna Wawra, Aachen)

Lebenslauf von Maja Ilisch

Maja Ilisch, geboren 1975 in Dortmund, studierte Öffentliches Bibliothekswesen an der FH Köln und absolvierte eine Ausbildung zur Fachbuchhändlerin. Sie schrieb unter anderem für TV-Serien auf SAT1 und RTL sowie für ein Hörspiellabel, für das sie auch eine Phantastikreihe konzipierte. Außerdem betreibt sie die Website des von ihr gegründete Fantasy-Autorenforums TINTENZIRKEL. Heute lebt sie als Bibliothekarin und freie Autorin mit ihrem Mann in der Nähe von Aachen, wo sie sich mit Büchern umgibt und ausgewählte Gäste mit ihrer Puppensammlung erschreckt, die fast nur aus Köpfen besteht.

Alle Bücher von Maja Ilisch

Cover des Buches Das gefälschte Siegel (ISBN: 9783608960303)

Das gefälschte Siegel

 (119)
Erschienen am 28.02.2019
Cover des Buches Das Puppenzimmer (ISBN: 9783960531579)

Das Puppenzimmer

 (91)
Erschienen am 04.04.2016
Cover des Buches Die Spiegel von Kettlewood Hall (ISBN: 9783426520789)

Die Spiegel von Kettlewood Hall

 (51)
Erschienen am 03.04.2018
Cover des Buches Das gefälschte Herz (ISBN: 9783608982398)

Das gefälschte Herz

 (17)
Erschienen am 14.03.2020
Cover des Buches Geigenzauber (ISBN: 9783646600223)

Geigenzauber

 (18)
Erschienen am 05.09.2013
Cover des Buches Das gefälschte Siegel (ISBN: 9783844534917)

Das gefälschte Siegel

 (1)
Erschienen am 07.03.2019

Neue Rezensionen zu Maja Ilisch

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Rezension zu "Das gefälschte Herz" von Maja Ilisch

Das gefälschte Herz - oder auch: Der Dämon in Dir - toller 2ter Teil der Neraval-Sage
Chuckipopvor 2 Monaten

"Das gefälschte Herz" von Maja Ilisch ist als Hardcover mit 475 Seiten im März 2020 als Hardcover bei Klett-Cotta erschienen. Das Cover ist wunderschön gestaltet und passt hervorragend zu dem von Band 1, nur in anderen Farben - super!


Es handelt sich um den zweiten Teil einer spannenden Fantasy-Trilogie, der Neraval-Sage. Den ersten Teil sollte man unbedingt kennen, sonst könnte es schwierig werden, die grundlegenden Zusammenhänge zu verstehen.


"Das gefälschte Herz" knüpft direkt an die Geschehnisse des Vorgängers "Das gefälschte Siegel" an, der Leser wird also kopfüber in eine äußerst spannende Szene gestoßen!


Prinz Tymur ist mit seinen Begleitern Kevron, dem Fälscher, Lorcan, dem steinernen Wächter  und Enidin, der Magierin im Reich der Alfeyn . Um hier nicht zu spoilern, nur soviel: sie müssen dringend weg aus dem Turm der Zauberin Ililiane....


Bei Tymur offenbart sich immer mehr eine dunkle Seite, er wird gehässig, falsch und skrupellos und spielt seine Gefährten gegeneinander aus bzw. nutzt ihre Schwachstellen, um sie auf unterschiedliche Weise zu kompromittieren. 


Das ist ein gefährliches Spiel, Kevrons Alkoholsucht wird hier wieder zum Thema und bei Lorcan sind es die Gefühle für Tym, mit denen dieser spielt...


Die große und entscheidende Frage ist permanent: Ist Tymur vom Dämonen besessen, oder ist er selbst von Grund auf schlecht und hat dies zuvor geschickt verborgen?


Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben, und besonders gut gefallen hat mir hier die permanente, ausgeprägte Weiterentwicklung der einzelnen Charaktere. 


Kevron ist mein absoluter Lieblingscharakter, durch sein Alkoholproblem und seine Vorgeschichte / Fälscherlaufbahn furchtbar menschlich, ansonsten ein loyaler, ernsthafter und treuer Freund für den, der es verdient.


Auch Lorcan und Enidin machen eine deutliche Entwicklung durch, und gegen Ende überrascht vor allen Dingen Enidin positiv!


Auch Teil 2 endet mit einem absoluten Cliffhanger, so dass man als Leser nur hoffen kann, dass Teil 3 gaaaaaanz schnell veröffentlicht wird!


Die Reise mit Tym und seinen Gefährten hat mir wieder unheimlich viel Spaß gemacht! Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr, es gibt immer wieder Überraschungen und unerwartete Ereignisse.


Mein Fazit: Das Lesen lohnt sich unbedingt :)





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Rezension zu "Das gefälschte Siegel" von Maja Ilisch

Das Problem mit den Charakteren...
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Monaten

,,Tausend Jahre, und niemand hatte die Schriftrolle auch nur angerührt. Sie lag auf ihrem steinernen Podest wie am ersten Tag, als wäre alle Zeit nur Einbildung, und nicht einmal Staub wollte sich auf ihr niederlassen. Sie beherrschte den Raum, und nichts beherrschte sie." (S. 9)

Um was geht's?
Es ist das größte und gefährlichste Geheimnis des Landes: Vor vielen Tausend Jahren brachten der sagenumwobene Held Damar und die Zauberin Illiane einen Erzdämon zur Strecke und bannten ihn in eine Schriftrolle. Unter den wenigen, die davon wissen, gibt es einen schrecklichen Verdacht: Wurde das Siegel der Rolle gebrochen? Ist der Dämon entwichen?
Ein verlotterter Fälscher Namens Kevron Kaltnadel erhält vom König den Auftrag der Sache nachzugehen. Es ist ungemütlich, es ist anstrengend und es ist gefährlich – aber Kevron bleibt keine Wahl. Die Spur führt ins ferne Nebelreich und wer hier verlorengeht, den wird man nicht vermissen.

Mich hat das Buch sehr nachdenklich zurückgelassen, aber vor allem war ich während des Lesens auch mehrmals versucht es wegzulegen. Das hatte nichts mit dem Schreibstil zu tun, der mir gut gefallen hat, sondern lag vor allem an den Charakteren oder eher gesagt an einem Charakter und zwar Prinz Tymur. Er hat sich an manchen Stellen im Buch einfach unpassend verhalten und war auch sehr frech gegenüber seinen Freunden. Ich hatte mehrmals einen kleinen trotzigen Jungen im Kopf, der anderen schlimme Wörter an den Kopf wirft, und noch nicht deren Bedeutung kennt und merkt das er andere verletzt. Ein anderes Mal war es ein aufgebrachter Teenager, der gerade einen Wutanfall bekommt oder richtig im ,,Gefühlschaos" steckt. Sehr schnell war mir Tymur unsympathisch, und das nicht erst mit Beginn der Reise. Seinen Freunden hat er zum Beispiel Ausdrücke wie ,,Rindvieh" an den Kopf geworfen, ein anderes Mal war er dann der Freund und Gehilfe. Ich war mehrmals schockiert und traurig über die Entwicklung dieser Figur (natürlich kann es auch einen Zusammenhang mit der Schriftrolle geben, aber das Ganze fing schon an, bevor Tymur die Schatulle überhaupt bei sich trug). Auch das Genre dieses Buches passt an einigen Stellen nicht wirklich, denn die ,,Liebesgeschichten" nehmen manchmal etwas überhand und passen eher zum einem Jugendbuch ( 2 Charaktere sind in Prinz Tymur verliebt). Ich ziehe nicht gern so negativ über ein Buch her. Zum Glück gibt es jedoch auch etwas positives :). Die Spannung war von Beginn an da und ein paar tolle Überraschungseffekte/Wendungen hat es auch gegeben. Der Handlungsaufbau ist sehr gut gelungen und schön war auch das Magie ein Rolle gespielt hat. Insgesamt vergebe ich 3 Sterne und möchte dem 2. Teil gerne eine Chance geben. Vielleicht überzeugt mich dieses Buch dann mehr ;).

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Rezension zu "Das gefälschte Herz" von Maja Ilisch

Fantasievoller als Band 1 - weckt die Neugier und irritiert!
WriteReadPassionvor 2 Monaten

Inhalt:
Tymur ist besessen. Oder?
Lorcan kämpft für Tymur. Oder?
Kevron wird mutig. Oder?
Enid muss umdenken. Oder?
Jeder hat seine eigenen Probleme und Pläne.
Und jeder will überleben. Oder?




Autorin:
Maja Ilisch, geboren 1975 in Dortmund, studierte Öffentliches Bibliothekswesen an der FH Köln und absolvierte eine Ausbildung zur Fachbuchhändlerin. Sie schrieb unter anderem für TV-Serien auf SAT1 und RTL sowie für ein Hörspiellabel, für das sie auch eine Phantastikreihe konzipierte. Außerdem betreibt sie die Website des von ihr gegründete Fantasy-Autorenforums TINTENZIRKEL. Heute lebt sie als Bibliothekarin und freie Autorin mit ihrem Mann in der Nähe von Aachen, wo sie sich mit Büchern umgibt und ausgewählte Gäste mit ihrer Puppensammlung erschreckt, die fast nur aus Köpfen besteht.




Bewertung:
Schon vor der eigentlichen Leserunde ging es mit der Autorin rege her. Uns wurde genaueres zu Band 1 erläutert und jegliche Frage, die wir hatten, beantwortet. Auch die Leserunde war sehr anregend. 


"Sag mir, warum du trinkst."
"Aus dem Grund, warum alle trinken", sagte er. "Um nicht mehr nüchtern zu sein. Und wenn du wissen willst, warum - frag meinen verdammten Bruder!"
"Was hat er getan, dein Bruder?"
"Hat sich abstechen lassen, das Arschloch", antwortete Kevron.


(Seite 262) 


Das Cover hat absoluten Erkennungswert zu Band 1. Hier weiß jeder sofort, dass es sich um Band 2 handelt. Die Farben sind diesmal rot/braun statt blau. Das zeigt aber dennoch die Gleichheit (liest sich unlogisch oder? Ich kann es nicht besser erörtern.) Das magische Zeichen dazu und das Bild an sich verbinden Band 1. Dieses Cover gefällt mir sogar noch besser als das von Band 1. Der Klappentext ist sehr einseitig gehalten; Tymur ist die Hauptrolle. Hier hätte ich mir einen kleinen Überblick über alle gewünscht, ein Update zu jedem sozusagen.


Der Prolog erinnert mich an den Beginn von Band 1; sehr poetisch und leicht kryptisch geschrieben.  Hier wird auch sehr deutlich, wie die Menschen sich ihre eigene Falle bauen, indem sie ihrer Furcht Nahrung geben. Zwei Lebewesen, die aneinander vorbei handeln ... sehr gut dargelegt. Ansonsten ist der Schreibstil sehr flüssig, aber weniger kryptisch. Diese Kombination finde ich sehr schön und auch passend.


In diesem Moment war es fast wieder wie früher - Tymur spielte sich ein bisschen auf, Kevron stellte sich ein bisschen an, und Lorcan saß dabei und dachte sich seinen Teil.


(Seite 191) 


Tymurs Einsamkeit kommt nochmal richtig spürbar rüber. Und das auch mit Damars Leben geknüpft, weshalb es nicht langweilig wird. Er ist nach wie vor arrogant, selbstverliebt und sogar noch fieser als zuvor. Von Beginn an wird der Leser irritiert; erzählt der Dämon oder Tymur? Ist Tymur wirklich besessen oder einfach ein bösartiger Mensch? Was genau will er? Kontrolle? Macht? Den Tod seiner Gefährten? Nach Hause? Irgendwie alles und wieder nichts. Diese Fragen begleiteten mich bis zum Ende der Geschichte und lies mich hin- und herraten. Die Autorin hat das gut konstruiert, man will einfach weiterlesen und mehr erfahren. Auf der Suche nach seinem Selbst, wütend er, wie er nur kann ...


Lorcan entwickelt sich wie die anderen weiter und die Beziehung zu Tymur wird auf eine harte Probe gestellt. Seine Disziplin und sein eiserner Wille, das Richtige zu tun, sind seine Wegweiser durch das gemeinsame Abenteuer.


Kevron zeigt hier mal, was er kann. Nicht nur saufen und im Elend suhlen, sondern strategisch denken und danach handeln. Gefällt mir sehr gut. Und bleibt trotz allem menschlich.


Enid regte mich wieder mit ihrer Oberflächlichkeit auf! Wie im Band 1 gehen ihre Kleider über alles! In Lebensgefahr? Ach, was soll's. Hauptsache gut aussehen. Furchtbar, das Weibsbild. Aber es ist trotzdem spannend, ihren eigenen Weg zu lesen.


"Ich habe die Kontrolle über mich, die allermeiste Zeit über, selbst jetzt. Aber wie kann ich mir dessen sicher sein? Indem ich kontrolliere."


(Tymur, Seite 198)


Ein paar tolle Wörter sind mir in die Augen gesprungen: Unzeit, ehrfurchtsschwanger, Stilett und das katerfreundliche Land. Sehr amüsant und cool!


Es wird zwischen den Zeilen mitgeteilt, dass Magie ausschließlich den Frauen vorbehalten ist. Das hat mich verwundert, wo doch so eine Macht gewöhnlich den Männern vorbehalten ist. Gibt ja nicht umsonst keinen richtigen Begriff für Frauen. Zauberin sagt man ja nicht, stattdessen Hexe. Aber ich denke , das ist hier so geregelt wegen der Schwesternschaft. In dieser Welt sind mal die Männer ausgeschlossen - auch mal schön. 


Die Autorin zeigt sehr schön, wie unsere Art zu reden nicht immer mit der Wirklichkeit Hand in Hand geht:


"Was für ein Nebel", sagte er mit ehrfurchtsschwangerer Stimme und wartete ab, wie der Krieger darauf reagierte. "Ich hoffe, ihr findet den Weg trotzdem? Mich schaudert bei der Vorstellung, dass wir uns hier verirren könnten ..."
Der Alfeyn sah ihn an mit irritiertem Blick. "Warum sollten wir den Weg nicht finden?", fragte er. "Wir kennen ihn. Er war niemals verloren."
"Aber der Nebel ...", versuchte Tymur es noch einmal.
"Es ist immer noch der gleiche Weg."


(Seite 50/51)


Ein Beispiel fällt mir ein: Immer diese Fragen wie "Würden Sie mich bitte durchlassen?" Da könnte der andere sagen "Ich würde gerne, aber ich will/kann nicht!" Eigentlich fragen wir da "Willst du mich bitte durchlassen?" Ist zwar im Buch Nebensache, aber mir gefallen solche Kleinigkeiten.


"Ich dachte nur, ich könnte ..."
"Was?", fragte Lorcan.
"Mir Mut antrinken." Tymur lachte verlegen.
"Wenn du es mit einem Dämon aufnehmen willst", sagte Lorcan, "ist flüssiger Mut das Letzte, was dir hilft."


(Seite 200) 


Die physischen Gesetze wie auch manches Verhalten sind sehr unrealistisch und ergeben keinen Sinn für mich. Vieles stellte ich Infrage, was ich aber aus spoilergründen nicht näher ausführen kann. Allerdings stolperte ich immer wieder über solche Handlungen und Gegebenheiten. Leider ist die Entdeckung der großen Endauflösung für mich ebenfalls aus den Haaren herbeigegriffen, was mich genervt hat. Die Kulisse konnte ich mir zum größten Teil gut vorstellen, nur gegen Ende hatte ich ein paar Fantasieschwierigkeiten. Es gibt zeitweise zwei verschiedene Handlungsstränge, die beide neugierig machen. Das Ende ist natürlich wieder offen, wenn auch nicht so schrecklich frustrierend offen wie der Vorgänger. Zum Glück.




Fazit:
Hier gibt es wahrlich viel mehr Fantasyelemente als im Band 1, was sehr wünschenswert für ein Fantasybuch ist. Die Charaktere entwickeln sich weiter und geben hin und wieder humorvolles von sich. Insgesamt hat es die Autorin geschafft, mich von Anfang bis Ende neugierig zu machen, aber auch wahnsinnig. Die teilweise unrealistischen Handlungen und unlogischen Gegebenheiten waren sehr unerfreulich und haben mich genervt. Alles zusammen hat es mir aber etwas besser gefallen als Band 1 und wird mit schwachen 4 Sterne bewertet.


Ich bin sehr neugierig auf Band 3 und hoffe, es kann mich genauso fesseln und neugierig machen. Oder noch mehr. 


"Wir sind nicht im Nirgendwo. Dies ist ein Irgendwo."


(Lorcan, Seite 170)




Ich bedanke mich herzlich beim Verlag, aber der größte Dank geht an die Autorin selbst, die unermüdlich im Einsatz für uns Leser in der Leserunde war und jede Frage und Unsicherheit ausgeräumt hat. :-D



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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Das gefälschte Herz

Ihr sitzt zuhause und dürft plötzlich nicht mehr vor die Tür? Dann kommt doch gleich mit ins Nebelreich! 


Die Leserunde zum High Fantasy-Roman »Das gefälschte Herz«, Teil Zwei der Neraval-Sage, freut sich auf Teilnehmer, die eines von 20 Hardcover-Exemplaren gewinnen und zusammen mit der Autorin der Wirklichkeit ein Stück entfliehen wollen. 


Wenigstens tragen wir keinen Erzdämon in unseren Herzen …

Manchmal, im Traum, war er Damar. Nicht Damar der Held, Damar mit dem silbernen Schwert, Damar der Dämonentöter, sondern Damar, das Kind. Es waren keine schönen Träume.

 

Liebe Freunde, Leser*innen und Virusgeplagte da draußen,

 

der erste Band der Neraval-Sage, »Das gefälschte Siegel«, endete mit einem Cliffhänger, für den mich nicht wenige Leser am liebsten an die Wand werfen wollten. Um so wichtiger war es, den zweiten Teil zu schreiben und da weiterzumachen, wo der erste Band aufgehört hat, in einer Turmstube in den kalten, nebligen Bergen von Ailadredan.

 

Ich hätte dieses Buch sehr gern auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt, aber dann wurde die Fantasy von der Wirklichkeit erst einge- und dan überholt. Statt im bunten Messetrubel aus dem Buch vorzulesen, möchte ich stattdessen wieder eine Leserunde anbieten, denn das Gute am Lesen ist, es geht auch dann noch, wenn wir im Haus festsitzen und meterweise Abstand zu allen anderen Menschen halten müssen, und ich freue mich auf jede*n, der/die Lust hat, sich zumindest in virtueller Runde um mich zu scharen und mir zuzuhören, wie ich aus dem Nähkästchen plaudere.

 

Euch erwarten Informationen zum Entstehen und Hintergrund der Buchreihe, zu den Figuren und natürlich auch ein winziger Ausblick darauf, wie es danach im dritten Teil weitergeht. Diesmal muss ich aber eine kleine Warnung aussprechen: Wer den ersten Teil noch nicht gelesen hat, der wird mitten in eine Geschichte hineingeworfen, ohne die Hauptfiguren zu kennen oder wirklich zu wissen, wie es so weit gekommen ist. Ich mache zwar einen kleinen »Was bisher geschah«-Überblick, aber das kann ein ganzes Buch nicht ersetzen (sonst hätte ich auch einfach direkt mit dem zweiten Teil anfangen können).

 

Aber wenn ihr Fantasy mögt, bei der die Spannung zwischen den Charakteren eine größere Rolle spielt als epische Schlachten und bei der man nicht alle Figuren lieben muss, aber darf, dann ist bis zum Bewerbungsschluss am 30. März noch massig Zeit, den fehlenden ersten Band noch schnell nachzuholen. Tymur wartet schon mit einem Lächeln darauf, euch kennenzulernen, und hat mehr als eine Überraschung für euch geplant. Kevron beäugt euch misstrauisch. Lorcan scheint direkt in euch hineinzuschauen und weiß, wer hier ein Dämon ist und wer noch ein Mensch. Und Enidin ist sich sicher, dass ihr ihren Ausführungen zum Thema Magie ohnehin nicht werdet folgen können, und versucht es trotzdem.

 

Und ich – ich freue mich einfach auf und über jeden, der Lust hat, mich auf dieser kleinen Lesereise zu begleiten.

742 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  WriteReadPassionvor einem Monat

Jetzt sind alle Verlinkungen drin. :-D

Cover des Buches Das gefälschte Siegel

Folge der Spur des Dämons im House of Fantasy

In unserem neuen House of Fantasy erwartet dich eine Welt voller fantastischer Abenteuer. Unser erstes Highlight "Das gefälschte Siegel" von Maja Ilisch verspricht Fantasy vom Feinsten. 

Autorin Maja Ilisch lädt euch ganz persönlich zu dieser Leserunde ein!

Liebe Freunde der Phantastik,
ich möchte euch einladen, mit mir nach Neraval zu reisen und von dort aus weiter ins Nebelreich, wo die Dinge nicht sind, wie sie scheinen und man selbst seinen größten Helden nicht mehr trauen kann. Begleitet vier Gefährten, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten, auf der Suche nach Antworten:

Ist der Erzdämon La-Esh-Amon-Ri noch in der arkanen Schriftrolle
gefangen? Oder wurde er schon vor Jahren freigesetzt und sinnt um Rache?
Das Siegel, so viel steht bald fest, ist gefälscht - aber sagt hier
überhaupt irgendjemand einmal die Wahrheit?

Ich freue mich, euch meinen allerersten High-Fantasy-Roman »Das
gefälschte Siegel«, den ersten Band der Neraval-Sage, vorzustellen,
erschienen in der Hobbit Presse bei Klett-Cotta, und mit euch gemeinsam das House of Fantasy zu eröffnen.

Zur Einstimmung: Der Klappentext:

Traue niemandem:
Keinem noch so alten Siegel,
keinem Gefährten
und am wenigsten dir selbst!

Um Kevron, der einst ein begnadeter Fälscher war, steht es nicht zum
Besten: Schulden, Alkohol und sein angeborener Hang zur Faulheit haben
ihn fest im Griff. Da klopft es eines Tages an seine Tür. Vor der Kammer
steht kein Geringerer als der geschwätzige Prinz Tymur und sein Anliegen
duldet keinen Aufschub.

Es ist das größte und gefährlichste Geheimnis des Reiches: Vor tausend
Jahren brachten der sagenumwobene Held Damar und die Zauberin Ililiané
einen Erzdämon zur Strecke und bannten ihn in eine Schriftrolle. Unter
den wenigen, die davon wissen, gibt es einen schrecklichen Verdacht:
Wurde das Siegel der Rolle gebrochen?

Ein verlotterter Fälscher namens Kevron Kaltnadel erhält vom König den
Auftrag der Sache nachzugehen. Es ist ungemütlich, es ist anstrengend
und es ist gefährlich, – aber Kevron bleibt keine Wahl. Die Spur führt
ins ferne Nebelreich und wer hier verlorengeht, den wird man nicht
vermissen.


Zum Reinschnuppern: Die Leseprobe

Um eines der 30  Freiexemplare, die der Verlag Klett-Cotta uns
freundlicherweise zur Verfügung stellt, zu gewinnen, beantwortet mir, wenn ihr mögt, noch eine kleine Frage: 

Wenn ihr einen Dämon in einen Gegenstand bannen könntet, welchen Gegenstand würdet ihr wählen?

Ich freue mich auf eure zahlreiche Teilnahme.

Wir lesen uns!
Maja


800 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  anchsunamunvor einem Jahr
Cover des Buches Die Spiegel von Kettlewood Hall
Liebe Freunde gepflegten Grusels, alter Herrenhäuser und halbblinder Spiegel,

ich möchte euch einladen, mit mir nach Kettlewood Hall zu reisen, wo hinter den Spiegeln etwas lebt und die Dinge nicht sind, wie sie scheinen. Keine Angst - die Bewohner von Kettlewood Hall sind freundliche Leute. Ganz reizend, wirklich. Und sie hüten auch kein dunkles Familiengeheimnis, nein, ganz sicher nicht! Das alte Schachspiel in der Bibliothek - beachtet es nicht weiter. Was soll das heißen, die Figuren standen eben noch ganz anders? Lächerlich!

Nach meinem Debütroman »Das Puppenzimmer«, erschienen 2013, freue ich mich nun, euch meinem zweiten Gaslichtroman, »Die Spiegel von Kettlewood Hall« vorzustellen. Erschienen ist dieses Buch … gerade eben! Während ich diese Zeilen tippe, die ist E-Book-Version des Buches bei den Onlinehändlern freigeschaltet worden, wo sie bis Ende Februar noch zum Sonderpreis erhältlich sein wird. Die Druckausgabe erscheint dann im April.


Zur Einstimmung; Der Klappentext

Was wohnt in den Spiegeln von Kettlewood Hall?

England 1886: Kettlewood Hall. Mehr als den Namen kennt Iris nicht. Ihre Mutter verliert kein Wort über das Herrenhaus, in dem sie früher als Dienstmädchen gearbeitet hat. Doch als Iris nach dem Tod ihrer Mutter eine kostbare alte Schachfigur findet, ahnt sie, woher diese stammt. Iris träumt von einem besseren Leben als dem einer Fabrikarbeiterin, und diese Figur ist der Schlüssel dazu – und dem Geheimnis ihrer eigenen Herkunft.

Nur mit ihrer Hoffnung und der Schachfigur im Gepäck macht Iris sich auf den Weg nach Kettlewood. Aber als sie dort wie ein lang verlorenes Familienmitglied empfangen wird, bleibt Iris misstrauisch. Seltsame Dinge gehen im Haus vor, und hinter den Spiegeln scheint etwas zu leben. Was verschweigen die Kettlewoods? Was hat es mit dem alten Schachspiel auf sich? Und ist Victor, der Sohn des Earls, wirklich so charmant, wie er sich gibt? Bevor sie weiß, wie ihr geschieht, ist Iris Teil eines Spiels um Leben, Tod – und Liebe.


Zum Reinschnuppern: Die Leseprobe


Um euch um eines der 20 E-Book-Freieexemplare, die der Knaur-Verlag uns freundlicherweise zur Verfügung stellt, zu bewerben, jagt mir ein bisschen Angst ein mit eurer Antwort auf die folgende Fragestellung:

Wenn wir vor dem Spiegel stehen, fühlt es sich oft an, als wären wir nicht alleine. Da ist etwas im Augenwinkel, dort, wo man es nicht greifen kann, und verschwindet, sobald man versucht, es zu fixieren. Aber das Schlimmste, das ich mir vorstelle, im Spiegel zu sehen, ist - nichts. Ein leeres Zimmer, da wo eigentlich mein Spiegelbild sein müsste. Und vor welchem Anblick im Spiegel gruselt es euch am meisten?


Ich freue mich auf eure zahlreiche Teilnahme!

Alles Liebe

Maja


402 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Maja Ilisch wurde am 23. April 1975 in Dortmund (Deutschland) geboren.

Maja Ilisch im Netz:

Community-Statistik

in 480 Bibliotheken

auf 136 Wunschzettel

von 9 Lesern aktuell gelesen

von 18 Lesern gefolgt

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