Maja Ilisch Das Puppenzimmer

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Inhaltsangabe zu „Das Puppenzimmer“ von Maja Ilisch

„Seine Stimme war leise und samtig, ein bisschen melancholisch. Bei den
dunkel umrandeten Augen war auch kaum etwas anderes möglich. ‚Meine
Schwester und ich sind auf der Suche nach einem Mädchen … Einem ganz
besonderen Mädchen.‘“

London im Jahr 1908. Drei Wege führen aus dem Waisenhaus: der Tod, das
Arbeitshaus oder eine Adoption. Als die junge Florence in den Haushalt
der Familie Molyneux aufgenommen wird, kann sie eigentlich aufatmen –
doch sie erkennt schnell, dass etwas auf dem prachtvollen Landsitz
Hollyhock ganz und gar nicht stimmt. Warum darf außer ihr niemand das
Zimmer voller alter Puppen betreten? Wieso kann sie dort manchmal
Kinderlachen hören und manchmal ein Weinen? Und welches düstere
Geheimnis bergen der gutaussehende Rufus Molyneux und seine eiskalte
Schwester? Florence ahnt noch nicht, wie gefährlich Neugier sein kann –
und dass nicht nur ihr Leben auf dem Spiel steht ...

Ein Fantasy-Lesevergnügen: unheimlich, schaurig-schön und immer wieder
anders als erwartet!

Eine sehr platte Story, leider

— EmilyTodd

Interessant aber langweilig :-(

— Redrose91

Interessante Geschichte ohne jeden Hang zur Wirklichkeit ;-)

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Hatte mir mehr erhofft.Der Anfang ist gut,aber dann wird die Story irgendwann unlogisch.Ich mag Fantasy zwar,aber die Story hat nicht gepasst

— Leseratte294

Sehr schönes Buch, gut geschrieben und flüssig zu lesen, angenehm gruselig - nur das Ende fand ich etwas schwach.

— Mono-chan

habe mir viel versprochen, dann war es leider anders als erwartet. sehr langatmig

— jesseck

Wow! Was für eine Geschichte!!!!

— MissJaneMarple

Sehr langatmige Geschichte

— Chrissie007

Unfassbar Fesselnd. Konnte das Buch kaum zur Seite legen! Wahnsinnig gut.

— SarahKoenig

Konnte leider nur die Leseprobee lesen, aber war richtig schön, vor allem das Ende. es gibt immer was, was man nicht erwartete hat.

— Leiluna

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  • Leider sehr langweilig

    Das Puppenzimmer

    EmilyTodd

    16. January 2017 um 10:55

    Der Titel des Buches und das Cover habe mich außerordentlich angesprochen und daher hatte ich mich sehr gefreut das mich der dotbooks Verlag ausgewählt hatte dieses Buch zu rezensieren. Was mich zusätzlich noch freute war, dass es ein ebook ist weil in letzter Zeit bevorzuge ich die sehr.Das Buch fängt auch sehr interessant an. Mich persönlich hat es am Anfang auch sehr gefesselt. Ich wollte unbedingt wissen was aus Florence wird und was mit den Puppen passiert. Und natürlich was es mit den Molyneux auf sich hat.Aber ich war einfach nur enttäuscht. Die Story fand ich wirklich schlecht und sehr platt. Zwischendurch habe ich das Buch tagelang zur Seite gelegt und musste mich dann wieder dazu zwingen überhaupt weiter zu lesen. Die seitenlangen Ausführungen von Florence Gedanken gingen mir mit der Zeit einfach nur noch auf den Keks.Aber was mich wirklich am meisten stört ist die Entwicklung der einzelnen Charaktere besonders der von Florence. Die sich zum Ende hin erst ganz stark verändert und dann wieder um die Hälfte zurück.Und was noch störend hinzu kommt, ist das Ende. Ich hatte so ein bißchen das Gefühl, das der Autorin da einfach nichts besseres eingefallen ist. Irgendwie ist es zum Schluss nur noch ein BLA BLA was niemand braucht. Ich meine Florence hatte zum Schluss eigentlich noch soviel vor. Und was ist? Nichts von alle dem passiert. Die Umsetzung hätte mich da nun doch noch interessiert. Wirklich sehr schade. Leider empfinde ich dieses Buch im nach hinein als eine pure Zeitverschwendung.Wirklich sehr schade!Daher vergebe ich ein von fünf Sternen.

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  • Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt

    Das Puppenzimmer

    _Sahara_

    Inhalt: London im Jahr 1908. Drei Wege führen aus dem Waisenhaus: der Tod, das Arbeitshaus oder eine Adoption. Als die junge Florence in den Haushalt der Familie Molyneux aufgenommen wird, kann sie eigentlich aufatmen – doch sie erkennt schnell, dass etwas auf dem prachtvollen Landsitz Hollyhock ganz und gar nicht stimmt. Warum darf außer ihr niemand das Zimmer voller alter Puppen betreten? Wieso kann sie dort manchmal Kinderlachen hören und manchmal ein Weinen? Und welches düstere Geheimnis bergen der gutaussehende Rufus Molyneux und seine eiskalte Schwester? Florence ahnt noch nicht, wie gefährlich Neugier sein kann – und dass nicht nur ihr Leben auf dem Spiel steht... Das Buch fing so gut an, Seite um Seite habe ich verschlungen. Die Atmosphäre ist sehr gut gestaltet und ich hatte ein perfektes Bild vor Augen.  Sowohl vom Waisenhaus als auch vom Anwesen Hollyhock. Die spannende Frage ist, was es mit dem Puppenzimmer auf sich hat. Doch lange Zeit bleibt diese Frage unbeantwortet und die Geschichte beginnt vor sich hin zu plätschern.  Florence erhält die Aufgabe, sich um die mysteriöse Puppensammlung der verstorbenen Tante der Molyneux Geschwister zu kümmern. Von den Puppen geht eine unheimliche Aura aus. Tag um Tag verbringt sie ein paar Stunden mit den Puppen, scheint aber nicht hinter deren Geheimnis zu erlangen.  Es passiert auch sonst nichts aufregendes, außer das sich Florence mit ein paar Hausangestellten anfreundet. Als dann endlich das Geheimnis gelüftet wird, war ich ziemlich enttäuscht. Mit diesem Verlauf hatte ich nicht gerechnet und er hat mir auch nicht recht zugesagt. Ich hatte da doch etwas anderes erwartet. Von da an war ich nicht mehr sehr motiviert die Geschichte noch weiter zu verfolgen. Ich habe es noch bis zum Schluss gelesen und auch das Ende hat mich nicht überzeugt. Ich bin absolut kein Puppenfan, ich finde sie total unheimlich. Trotzdem hat mich das Buch gereizt, da ich ein paar begeisterte Rezis dazu gelesen habe. Leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen. Der Beginn war so vielversprechend,  doch der Verlauf der Geschichte hat mich enttäuscht. Für mich war das Buch nichts, meine Rezi soll jetzt aber niemanden davor zurückschrecken lassen, das Buch zu lesen.  Wen die Geschichte interessiert, sollte es einfach versuchen. Die Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden ;)

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    • 7

    parden

    30. July 2015 um 19:55
  • Es ist nichts, wie es scheint!

    Das Puppenzimmer

    MissJaneMarple

    Inhalt: London im Jahr 1908. "Wer spricht und spielt gerne mit Puppen?", diese Frage stellt der, etwas unheimlich wirkende, Gentleman den Mädchen im St. Margarets Weisenhaus. Alle außer einem Mädchen melden sich. Doch genau aus diesem Grund wird sie von Rufus Molyneux ausgewählt. Er und seine Schwester nehmen Florence, so nennen sie das Mädchen von jetzt an, mit auf ihren Landsitz Hollyhock. Dort angekommen erklärt man Florence nach einiger Zeit, was ihre Aufgabe ist und dass nur sie für diese Aufgabe in Frage kommt. Sie soll sich um ein Zimmer voller Porzellanpuppen kümmern, das aus dem Nachlass der Tante der Molyneux stammt. Schon beim ersten Betreten merkt Florence, dass irgendetwas in diesem Raum anders ist. Welches Geheimnis liegt im Puppenzimmer verborgen? Hört sie dort wirklich Kinderlachen? Warum darf niemand anderes von ihrer Aufgabe erfahren, oder gar das Zimmer betreten? Geheimnisse über Geheimnisse türmen sich vor Florence auf und nur ganz langsam beginnt sich der Vorhang zu heben. Meinung: Was für ein Lesevergnügen! Maja Ilisch versteht es sehr gut, den Leser in die dunklen Zimmer von Hollyhock zu entführen. Die drückende Stimmung des Hauses und die eiskalten Charaktere der Hausherren jagen einem wohligen Grusel über den Rücken. Die Charaktere der Molyneux sind äußerst düster und geheimnisvoll, dagegen wirkt Florence fast schon ein bisschen grau und naiv, doch genau das ist die Mischung, die diese Geschichte so spannend macht. Nur ganz allmählich erfährt der Leser die Geheimnisse der Familie und des Hauses und weiß auch nie mehr, als Florence. Die plötzliche Wendung in der Geschichte fand ich sehr spannend und mal etwas ganz anderes, als ich es bis jetzt aus Fantasyromanen gewohnt war. Der Schreibstil ist einfach und wegen der großen Spannung auch schnell zu lesen. Fazit: Was für ein WahnsinnsBuch! Abolute Leseempfehlung von mir!!!!

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    • 8

    NiWa

    28. July 2015 um 19:16
  • Verrückte Geschichte, die ich verschlungen habe!

    Das Puppenzimmer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. July 2015 um 15:33

    Klappentext: „Seine Stimme war leise und samtig, ein bisschen melancholisch. Bei den dunkel umrandeten Augen war auch kaum etwas anderes möglich. ‚Meine Schwester und ich sind auf der Suche nach einem Mädchen … Einem ganz besonderen Mädchen.‘“ London im Jahr 1908. Drei Wege führen aus dem Waisenhaus: der Tod, das Arbeitshaus oder eine Adoption. Als die junge Florence in den Haushalt der Familie Molyneux aufgenommen wird, kann sie eigentlich aufatmen – doch sie erkennt schnell, dass etwas auf dem prachtvollen Landsitz Hollyhock ganz und gar nicht stimmt. Warum darf außer ihr niemand das Zimmer voller alter Puppen betreten? Wieso kann sie dort manchmal Kinderlachen hören und manchmal ein Weinen? Und welches düstere Geheimnis bergen der gutaussehende Rufus Molyneux und seine eiskalte Schwester? Florence ahnt noch nicht, wie gefährlich Neugier sein kann – und dass nicht nur ihr Leben auf dem Spiel steht ... Eigene Meinung: Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden, durch eine XXL Leseprobe und habe es dann versucht im Urlaub zu bekommen, bei amazon dann auch gefunden und in die Cloud geladen. Ich habe das Buch verschlungen. Schon das Cover hat mir unheimlich gut gefallen, es wirkt so düster und man weiß gleich, was in der Geschichte auf einen zu kommt. Ich hatte vorher auch noch kein Buch aus dem dotbooks Verlag gelesen, anhand des Namens weiß man ja schon das es dort hauptsächlich um eBook's geht. Der Schreibstil war flüssig und angenehm, die Spannung wurde gut in Scene gesetzt und auch die Charakter sehr bildlich beschrieben. Florence ist ein wirklich reizendes Mädchen und als sie damals im Waisenhaus ihre Situation beschreibt und ihre Gefühle ausdrückt, habe ich sie sofort ins Herz geschlossen. Leider war mir das Buch etwas zu kurz, für mich gab es gewisse Dinge, die offen geblieben sind, das war auf jeden Fall ein Minuspunkt. Ansonsten war die Geschichte mal etwas ganz anderes, ich bin froh die Leseprobe gefunden zu haben. Fazit: Ein wirklich spannendes und verrücktes Buch, welches ich im Urlaub verschlungen habe. Jeder der gerne verrückte Geschichten liest, die so gar nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben, die kommen hier voll auf ihren Genuss.

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  • Tolles Buch! Lesen!

    Das Puppenzimmer

    kirsten_brox

    27. February 2015 um 10:39

    Maja Ilisch präsentiert hier mit dem Puppenzimmer ein schauriges Debüt. Der Roman ist wunderschön zu lesen. Tolle Beschreibungen, die mich mitten in die Romanwelt werfen, bei denen einfach alle Details stimmen. Was mich am Meisten beeindruckt hat, ist aber die Charakterisierung der Figuren. Besonders die junge Hauptfigur Florence ist in sich schlüssig, hat ein eigenes Innenleben und macht den Text unglaublich lebendig und anziehend. Die Handlung hat einige überraschende Wendungen, die ich nicht voraussehen konnte. An vielen Stellen hat das Buch echte Pageturner-Qualität und man kann es nur schwer weglegen. Zwei kleine Kritikpunkte gibt es lediglich: an der sehr gruseligen Stelle mit Blanche (ich mag nicht spoilern, wer das Buch gelesen hat, wird wissen was ich meine) glaube ich, wäre mehr gegangen. Da lässt mir die Autorin für meine Phantasie eine Spur zu viel Platz und einige Details mehr, hätten es noch beeindruckender gemacht. Ich hatte fast das Gefühl, dass die Autorin es hier selbst nicht wagt, mir ganz detailliert zu zeigen, was da gerade Böses passiert. Und noch ein letzter kleine Punkt, der dann auch das fehlende Sternchen verursacht hat. Das Ende! Der Roman hat zwar kein offenes Ende, er deutet an, wie die Romanhandlung ausgeht, aber er erzählt es nicht. So bleiben Hauptkonflikte für mich ungeklärt und nach einem so brutal guten Buch finde ich einfach keinen befriedigenden Abschluss. Ein bisschen Schade, tut aber dem Gesamtwerk keinen großen Abbruch. Tolles Buch! Lesen! (Aber nicht im Zug, sonst verpasst ihr die Station, so wie ich fast.)

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  • Seit Maja Ilisch mag ich mich gruseln!

    Das Puppenzimmer

    SarahKoenig

    08. September 2014 um 15:27

    Vorweg möchte ich anmerken, dass ich diese Rezension bereits im Juni 2013 auf meinem Blog geschrieben habe. ~*~ Meine Fresse ... Entschuldigung. Aber ich weiß es auf Anhieb nicht anders in Worte zu fassen. Ich kann im Grunde mit Grusel oder Horror in Büchern nicht viel anfangen. Eine leichte Gänsehaut, ein vor Angst an den Fingern beißen - selten erlebt bzw. gewünscht, wenn dann doch erfahren, recht schnell verdrängt. Einige wenige Ausnahmen bietet dieses nun erschienene Debüt Majas. "Das Puppenzimmer" landete kurz nach Erscheinen auf meinem Kindle und ich habe kaum zweit Tage später das Kindle ausgestellt, denn ich war am Ende angekommen. An dem doofen offenen Ende, möchte ich dazu sagen - aber das ist wirklich das einzige Manko an diesem Buch. Meine Wünsche an eine gute Geschichte wurden alle erfüllt: Charaktere, in die man sich hinein versetzten kann, mit denen man mitleidet oder sich mitfreut. Orte, so lebendig beschrieben, dass ich z. B. den Duft der vielen Blumen im Garten von Hollyhock bei jeder Zeile in der Nase hatte. Maja verwebt gekonnt das etwas losere Mundwerk der Ich-Erzählerin Florence mit dem Charme eines jungen Mädchens, das mit viel Gespür und wachem Verstand den Herrschaften, die sie aus dem Waisenhaus holen, auf den Zahn fühlt. Klappentext: „Seine Stimme war leise und samtig, ein bisschen melancholisch. Bei den dunkel umrandeten Augen war auch kaum etwas anderes möglich. ‚Meine Schwester und ich sind auf der Suche nach einem Mädchen … Einem ganz besonderen Mädchen.‘“ London im Jahr 1908. Drei Wege führen aus dem Waisenhaus: der Tod, das Arbeitshaus oder eine Adoption. Als die junge Florence in den Haushalt der Familie Molyneux aufgenommen wird, kann sie eigentlich aufatmen – doch sie erkennt schnell, dass etwas auf dem prachtvollen Landsitz Hollyhock ganz und gar nicht stimmt. Warum darf außer ihr niemand das Zimmer voller alter Puppen betreten? Wieso kann sie dort manchmal Kinderlachen hören und manchmal ein Weinen? Und welches düstere Geheimnis bergen der gutaussehende Rufus Molyneux und seine eiskalte Schwester? Florence ahnt noch nicht, wie gefährlich Neugier sein kann – und dass nicht nur ihr Leben auf dem Spiel steht ... Ein Fantasy-Lesevergnügen: unheimlich, schaurig-schön und immer wieder anders als erwartet! Ich hatte nicht damit gerechnet, doch Maja Ilisch' "Das Puppenzimmer" fesselte mich von der ersten bis zur letzten Seite. Gar nicht weglegen wollte ich es, bloß weiterlesen und erfahren, welche Wendungen das nächste Kapitel bereithalten würden und was Florence auf Hollyhock noch alles widerfahren sollte. Ich bin sprachlos und ziehe mit einem Knix meinen imaginären Hut - grandios. Für mich persönlich noch ein besonderer Pluspunkt: Rufus - ich liebe diesen Namen einfach. Von mir für Maja - nebst abermaliger herzlicher Glückwünsche zu diesem großartigen Debüt - fünf Sterne. Ich weiß, ich werde noch viel über Florence nachdenken.

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  • Ein Zimmer voller Puppen

    Das Puppenzimmer

    isabella_benz

    02. August 2014 um 22:45

    „Florence“ – bitte französisch aussprechen – ist ein Waisenmädchen, das wie jedes andere Kind auch nichts über ihre Herkunft weiß, wie jedes Kind und doch ist sie ganz anders als die anderen Kinder im Waisenhaus. Schließlich kommt der mysteriöse Gentleman Rufus Molyneux ins Waisenhaus und nimmt Florence mi. Er und seine Schwester Violet suchen ein Mädchen, das nicht gerne mit Puppen spielt. Denn Florence neue Aufgabe ist, sich im Puppenzimmer des alten Herrenhaus der Molyneux‘ um die dortigen Puppen zu kümmern – ohne eine mädchenhaft-romantische Beziehung zu ihnen aufzubauen. Aber soll Florence die Puppen wirklich nur katalogisieren? Welches Geheimnis hüten die Molyneaux‘? Und was steckt hinter der monströsen Puppensammlung? Was sind die Puppen wirklich? Das Zimmer voller Puppen allein ist bereits gruselig. Mit dem alten Herrenhaus, den sich seltsam verhaltenden Bediensteten und den undurchschaubaren Molyneaux hat Maja Illisch alles, was einen guten Gruselroman ausmacht, und gruselig wird es tatsächlich. Mitunter hatte ich eine richtige Gänsehaut. Und auch die angedeutete Liebesgeschichte um den Burschen Alan ist ihr gut gelungen. Mit Gefühlen zu spielen weiß Maja Illisch durchaus. Leider gab es dennoch einiges, was mich persönlich sehr an dem Roman gestört hat. Dazu gehörten in erster Linie die ausschweifenden Gedankengänge Florence, in denen sie seitenlang zwischen A und B schwankt, sich häufig argumentativ für A entscheidet, um dann zwei Seiten später doch B zu tun. Irgendwann habe ich angefangen, diese Passagen zu überspringen, weil ich nicht das Gefühl hatte, dadurch etwas Neues über Florence zu erfahren. Die retardierenden Momente und die sinngemäßen Wiederholungen häufen sich doch. Für manche Leser wird eine Figur dadurch plastischer, mich nervte es mit der Zeit. Damit zusammen hängt, dass ich Florence, auch für ein Waisenkind, zu Erwachsen finde. Sie wirkt wie an die dreißig, nicht wie die vierzehn, die sie sein soll. Sicher hat sie ab und an ihre kindischen Momente – ihre Begeisterung für das Balancieren und den Zirkus geben ihr einen liebevollen Charakterzug – aber alles in allem überwog für mich doch der Eindruck, dass sie älter wäre als ich und nicht jünger. Zuletzt hat mich auch das viel gelobte Ende nicht überzeugen können. Es kommt überraschend. Aber für mich nicht positiv überraschend. Die Entwicklung passt meines Erachtens nicht, sie lässt mich in der Luft hängen. Möglich, dass ich vorher nicht gut genug aufgepasst habe, aber irgendwelche Hinweise hätte ich gerne schon vorher gehabt, um am Ende sagen zu können: natürlich! Das war es! So bleibt nur die Überraschung und ein schaler Beigeschmack, den ich jetzt aber nicht weiter erklären möchte. Maja Illisch hat eine wunderbare Art, mit Sprache zu spielen. Wer sich gerne gruselt und kein Problem mit inneren Monologen oder einem extrem überraschenden Ende hat, dem möchte ich dieses Werk empfehlen. In jedem Fall würde ich dazu raten, vorher in die Leseprobe hinein zu schnuppern. Maja Illisch hält ihre Sprache nämlich sehr gut durch, die Leseprobe kann einem also gleich verraten, ob das Werk den eigenen Geschmack trifft

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  • DAS PUPPENZIMMER

    Das Puppenzimmer

    KimSabrina

    >> Ich fing mit der ersten Kommode an, nahm eine Ecke des Stoffes in die eine Hand, die gegenüberliegende in die zweite, und faltete das Tuch zusammen, ohne den Staub, der sich daruf festgesetzt hatte, durch das ganze Zimmer zu wirbeln. Etwas stand auf der Kommode, und erst dachte ich, es wäre eine große Uhr, doch als das Möbelstück frei war, sah ich die Puppen. Die hintere Reihe stand, die vordere saß, mit steifen Beinen, die weit vom Körper abstanden wie bei einem Kind, das von seinen eigenen Knien noch nichts wusste. Ich sah in tote, bleiche Gesichter aus Porzellan; die gläsernen Augen glänzten im Kerzenschein, doch wirkten sie dadurch nicht lebendig, sondern gespenstig. Unwillkürlich machte ich einen Schritt zurück. Ich sah Puppen mit dunklen Korkenzieherlocken, mit blonden Zöpfen, braunen Krausen; sie trugen Matrosenkleider, Leibchen, kariertes Kattun, einen asiatischen Kimono. Sie lächelten still vor sich hin, manche mit offenem Mund, in dem man winzige Zähne erkennen konnte, andere mit herzförmigen Lippen. Ihre Augen waren blau, braun, schwarz. Eine neben der anderen, und doch nahmen sie einander nicht wahr, sie starrten nur mich an, die Arme reglos nach mir ausgestreckt... Ich zählte 13 Puppen auf der Kommode. Im Leben hatte ich noch nie so etwas Gruseliges gesehen... << Zum Inhalt: Was würde man tuen wenn man im Waisenhaus lebt und ein sonderbarer Mann vorbeikommt und genau dich nimmt? Genau mitkommen und auf ein besseres Leben hoffen. Doch obwohl es ihr nicht schlecht geht stimmt hier etwas nicht. Und das hat nicht nur mit ihrer Aufgaben zu tuen. Den sie muss im streng geheimen Puppenzimmer sich um die Puppen kümmern. Dabei verabscheut sie Puppen. Die sind gruselig und nicht lebendig. Sie versucht nun herauszufinden was es mit den vielen Puppen und den anderen sonderbaren Sachen in Hollykock auf sich haben... Meine Meinung: Es ist eine wunderschöne Geschichte. Spannend und mit vielen Wendepunkten. Die Protagonisten gefällt mir sehr. Alles Szenen weren detalliert und schön beschrieben. Hollyhock gefällt mir und die Personen haben so tolle Namen. Die Geschichte fasziniert einen sofort. Dennoch hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht. Gegen Ende verändert sich vieles deswegen war mit so einem Ende zu rechnen. Trotzdem bleibt dieses Buch mir noch lange in Erinnerung und ich kann es nur gut weiterempfehlen.

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    • 5
  • Buch-Assoziationen - Bücher passend zu Substantiven, Adjektiven und Verben lesen!

    Die Verratenen

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben, gerade hatte ich spontan eine Idee und vielleicht haben ja ein paar Lust dabei mitzumachen! In diesem Thema soll in jeder Woche ein anderes Wort im Mittelpunkt stehen. Dieses Wort kann eigentlich jeder Art sein, egal ob Substantiv, Adjektiv, Verb, Farbe etc. - dabei ist nur wichtig, dass man dazu gut etwas assoziieren kann. Für die erste Woche, die am 3. Mai startet, gebe ich als Wort "Muster" vor. Wenn ihr Lust und Zeit habt, dann könnt ihr in dieser Woche ein Buch beginnen, das hierzu passt. Wie ihr das Wort "Muster" für euch interpretiert, bleibt euch dabei natürlich überlassen. Hat das Cover vielleicht ein bestimmtes Muster oder handelt eine Figur im Buch nach einem bestimmten Muster? Das vorgegebene Thema soll einfach als Anregung dienen, sich vielleicht mal ein passendes Buch vom Stapel ungelesener Bücher (= SuB) zu schnappen! Natürlich soll es viele verschiedene Wörter für Buch-Assoziationen geben - genauer gesagt für jede Woche eins! Wer hier gern mitmachen möchte, kann also direkt auch ein Wort vorschlagen. Die vorgeschlagenen Wörter würde ich einfach in der Reihenfolge eurer Anmeldungen oben für die einzelnen Wochen eintragen. Wer mitmachen möchte, muss das selbstverständlich nicht in jeder Woche tun, sondern ganz so, wie man Spaß daran hat. Wenn ihr euch über die Bücher, die ihr gerade zu einem bestimmten Assoziations-Wort lest, austauschen möchtet, dann tut das bitte immer im zugehörigen Unterthema oben. Einfach auf das Thema klicken und dort eure Beiträge schreiben :-) Falls ihr Fragen und Ideen habt, richte ich dafür auch ein extra Thema ein. Nun wünsche ich uns ganz viel Spaß!

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    • 368
  • Bitte mehr davon

    Das Puppenzimmer

    lord-byron

    London kurz nach dem Jahrhunderwechsel und dem Tod von Königin Victoria. In dieser Zeit wächst die junge Florence in einem Waisenhaus auf. Ihr bleiben nicht viele Möglichkeiten was sie aus ihrem Leben machen kann. Für eine Adoption ist sie zu alt, das Arbeitshaus ist nicht gerade ein Traum für junge Mädchen und als Dienerin für hohe Leute aufgenommen zu werden ist auch nicht so prickelnd. Eines Tages kommt ein reicher und gut aussehender Herr mit einer seltsamen Frage ins Heim. Es interessiert ihn wer gerne mit Puppen spielt. Viele Hände gehen nach oben doch Florence Hand bleibt unten. Er fragt sie wieso sie keine Puppen mag und sie erklärt ihm, dass Bücher viel lebendiger seien als die toten und starren Puppengesichter. Seltsamer weise wird aber gerade sie ausgewählt den Herrn zu begleiten. In der Kutsche wartet seine schöne Schwester auf ihn und sie bringen das Mädchen nach Hollyhock, einem riesigen Landsitz inmitten eines wunderschönen verwilderten Gartens. Doch in dem Haus gehen seltsame Dinge vor sich. Warum darf außer Florece niemand das Puppenzimmer betreten? Warum wird aus dem Zimmer so ein Geheimnis gemacht? Wieso hört Florence dort Kinder lachen oder weinen? Und warum fühlen sich manche Puppen so warm und lebendig an? Dann stößt Florence auf ein schreckliches Geheimnis. "Das Puppenzimmer" ist das Debüt der jungen Autorin Maja Ilisch und sie hat ihre Sache sehr gut gemacht. Der Roman hat mich von der ersten Seite an begeistert. Das düstere Waisenhaus in London in dem die Mädchen nicht gerade gut behandelt werden und kaum eine Aussicht auf ein schönes Leben haben. Hollyhock, das große Anwesen in dem unheimliche Dinge vor sich gehen. Die Molyneux, die sich seltsam benehmen und sehr überheblich rüberkommen. Die Zeit in der die Geschichte spielt, in der Magie noch möglich ist. Alles hat mich sofort angesprochen und mich in eine phantastische Welt entführt, die eine ganz besondere Atmosphäre ausstrahlt. Die Geschichte war zwar nicht durchgehend spannend, aber doch immer so interessant, dass ich unbedingt wissen musste wie es weiter geht und was hinter allem steckt. Die Beschreibungen waren sehr bildhaft und ich konnte alles sehr gut vor mir sehen. Das war zum größten teil der verdienst der Ich-Erzählerin Florence. Dadurch fühlte ich mich manchmal als wäre ich mitten drin. Die meisten Personen waren sehr gut ausgearbeitet, wenn auch nicht alle sympathisch. Alan blieb dabei leider seltsam blass. Vielleicht hätte ihm ein wenig mehr Präsenz gut getan. Florence Handlungen konnte ich fast immer nachvollziehen und sie war wie meine kleine Freundin. Ihre inneren Kämpfe die sie ausfocht um immer das richtige zu tun waren wirklich glaubhaft. Auch die düstere Atmosphäre kam sehr gut herüber und es gibt wirklich nichts, über das ich mich beschweren könnte. "Das Puppenzimmer" ist ein Buch das ich irgendwann auf jeden Fall noch einmal lesen werde, denn es hat alles was ein guter Schauerroman braucht. Ich hatte jedenfalls mehr als einmal Gänsehaut und das bei Temperaturen um die 35 Grad. Ich hoffe, wir bekommen noch viel mehr Geschichten dieser Art von der Autorin zu lesen. Einen großen Fan hat sie jedenfalls schon. Darum vergebe ich 5 von 5 Sternen, den Favoritenstatus und eine uneingeschränkte Leseempfehlung. 

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    • 2

    weinlachgummi

    28. May 2014 um 23:01
  • Davon hätte ich gerne mehr

    Das Puppenzimmer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. March 2014 um 14:37

    Ich blickte ihn an. Seine Augen waren groß und dunkel, und anders als bei den Molyneux’ konnte ich stundenlang in ihre Tiefe schauen, mich in ihnen verlaufen und gleichzeitig immer zu Hause sein. Ich wollte ihm versichern, dass ich auf mich achtgeben würde. Dass ich Rufus und Violet nicht über den Weg traute. Und am allermeisten wollte ich ihm sagen, wie sehr ich ihn mochte. Stattdessen sagte ich: »Alan … mir ist schlecht.“ Ich habe mir von dem Buch einiges versprochen, Spannung, eine interessante Handlung und tolle Charaktere die mich durch die Geschichte führen und ich wurde nicht enttäuscht.Was mir sehr gefallen hat war die düstere Atmosphäre die das gesamte Buch lang immer präsent war. Faszinierend war auch das die Handlung immer dann eine andere Wendung genommen hat, wenn man dachte ah so wird das nun passieren. Ich wurde immer wieder aufs neue überrascht und das alles zog sich bis zum Ende hin, das ich mir ein kleines bisschen anders gewünscht hätte aber nun gut. Zu den Charakteren: Florence, ist vierzehn und ein Waisenkind doch sie ist nicht an ihrem Schicksal zerbrochen, vielmehr hat es sie stärker gemacht. Zwar ist sie wie alle anderen gekleidet und folgsam doch tief in ihrem Innersten hat sie sich ihre Träume bewahrt. Ein Stück Freiheit wenn man so will denn sie möchte Seiltänzerin werden. Dieser Wunsch bestimmt einen großen Teil ihres Handelns. Sie ist aber nicht nur das, sie ist liebenswürdig, mutig und trägt eine Stärke in sich die sich das ganze Buch hindurch immer mehr entfaltet. Violet konnte ich anfangs nicht so gut einschätzen, aber ich mochte sie. Sie ist ein wenig der Ausgleichende, mildernde Pool zu Rufus. Da wo er eher grob und kühl ist, ist sie es die ein wenig liebevoller ist, sanfter. Dennoch wirkte sie wie auch Rufus ein wenig kühl, was aber in diesem Fall perfekt in ihre Rolle passte. Rufus ist der Gegenpart zu Violet, er ist eher kühl und berechnend. So richtig warm wurde ich mit ihm nicht, da konnte er noch so gut aussehen wie er wollte. Für mich ist er ein wenig der eingebildete Snob der denk er wäre etwas besseres. passt aber ebenfalls zu seiner Rolle in der Geschichte. Auch die anderen Nebencharaktere wie Blanche und Luzy mochte ich auf Anhieb. Sie waren einfach identische Personen die ich schon mal wegen ihrer sympatischen Art gern hatte. Alan fand ich auch toll, auch wenn ich mir gewünscht hätte das er eine größere Rolle zu spielen hatte. Warum werde ihr wissen wenn ihr das Buch gelesen habt. Zur Handlung: Gespickt mit zahlreichen Wendungen ist die Geschichte um das Waisenkind Florence das von 60 anderen Kindern ausgewählt wird um von nun an bei den Molyneux zu leben. Ihre einzige Aufgabe sollen die Puppen sein um die sich die vierzehnjährige zu kümmern hat. Alles scheint einfach zu sein, ist es aber nicht, denn schon sehr bald kommt Florence hinter ein Geheimnis das ihr zu schaffen macht. Ein Geheimnis das sie auf eine Art und Weise an die beiden Molyneux bindet, das sie nie zu ahnen vermochte. Sehr spannend und mystisch erzählt kam nie wirklich Langeweile auf, im Gegenteil ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen..bzw in diesem Fall meinen ebookreader. Ständig passierte etwas unvorhergesehenes und überall dem schwebte stehts diese dunkle-düstere Atmosphäre die mich schon auf den ersten Seiten begeisterte. Und immer wenn ich dachte so nun passiert es wohl das - kam es anders. Schreibstil: Das Puppenzimmer ist leicht und flüssig zu lesen und meiner Meinung nach auch sehr gut für jüngere Leser geeignet. Die Beschreibungen sind sehr schön und stimmig und die Mischung mit der die Autorin diese von mir bereits gelobte Atmosphäre beschreibt, ist sehr gekonnt. Ich bin echt Begeistert, denn dieses Buch konnte all meine Erwartungen erfüllen. Ihr werdet Euch fragen wieso ich dann nur vier Schmetterlinge vergeben habe? Das erkläre ich Euch, denn einen Kritikpunkt muss ich leider anbringen. Das Ende. Es war mir zu abrupt, zu schnell und für mich eher unbefriedigend. Ja, man kann es sich denken wie es weitergeht aber es blieben zu viele Dinge offen die im Buch angedeutet wurden. Zb: Was ist nun mit Alan? Trotzdem ist dieses Buch absolut lesenswert und ich kann es mit gutem Gewissen weiter empfehlen. Schön ist es in jedem Fall und für Leser mit Hang zu mysteriösen Geschichten mit tollen Wendungen und klasse Charakteren immer einen Kauf Wert. Bei diesem Buch würde ich mir eine Fortsetzung wünschen.

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  • Puppen einmal anders

    Das Puppenzimmer

    pschade

    18. March 2014 um 14:40

    Wer nicht immer nur das "Normale" lesen möchte, dem empfehle ich dieses Buch. Das "Puppenzimmer" von Maja Ilisch könnte bei einigen Lesern eventuell nicht so ankommen, wie sie es erwarten. Das liegt allerdings nicht an der wirklich fantastisch bis gruseligen Geschichte, die erzählt, wie ein Mädchen, das noch keine Frau ist, von Feen dazu benutzt wird, deren "Brut" in den Kokons als solche zu erkennen und die bösen Feen auszusortieren. Der Schreibstil der Autorin ist etwas anders, als es die meisten Leser evtl. gewohnt sind. Aber gerade das macht es für mich so faszinierend und zum großen Lesespaß. Immer wieder gibt es neue Wendungen und der Autorin gelang es, mich am Ende zu überraschen. Alles in allem ein Buch, das ich inzwischen schon mehr als nur einmal "vernascht" habe.

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  • Es hat mich überrascht mit Spannung und Fantasie

    Das Puppenzimmer

    Fabella

    30. January 2014 um 14:04

    Inhalt: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entkommt Florence dem harten Alltag des Waisenhauses, als sie von dem attraktiven Rufus Molyneux und seiner Schwester in sein Haus aufgenommen wird. Doch Florence hat Schwierigkeiten, sich in ihre Rolle zu fügen - weder Personal, noch Familienangehörige. Sie soll sich ganz geheim um eine große Puppensammlung kümmern. Doch Florence bemerkt sehr bald schon, dass etwas nicht stimmt - mit dem Geschwisterpaar und den Puppen. Doch als sie Stimmen und Lachen hört und plötzlich eine der Puppen verschwunden ist, entdeckt sie eine Wahrheit, die sie erschaudern lässt. Doch es gibt keinen Weg mehr zurück und Florence muss mit der tödlichen Gefahr leben, die nicht nur sie selbst bedroht. Meine Meinung: Ich glaube, in diesem Buch steckte so viel unerwartetes, so viel überraschendes, dass man bis zum Ende in absoluter Spannung lesen konnte. Hatte ich mir vor Beginn eine Erwartung gebildet, so wurde diese gänzlich über den Haufen geworfen, umgekrempelt und ganz neu gestaltet. Für mich aber so interessant und mitreißend, dass ich wirklich positiv überrascht war. Ich gebe zu, es gibt Elemente in diesem Buch, die eigentlich nicht so wirklich meinen Geschmack treffen, die ich jetzt aber nicht weiter ausführen mag, um niemandem die Überraschung vorweg zu nehmen. Ich kann nur sagen, dass auch diese mich positiv überraschten und mich wirklich gut unterhielten. Ich war sehr fasziniert von der Fantasie der Autorin, von der Beschreibung der Puppen und vor allem, was sie eigentlich waren. Von den Geschehnissen, von den Entwicklungen, die so oft für mich unvorhersehbar waren. Von den Beschreibungen des Ortes, der Personen, der Wesen. Es war leicht, sich das alles vorzustellen und hier und da konnte man schon den Hauch einer Gänsehaut verspüren und mit Florence mitzuleiden. Obwohl Florence in der Ich-Form erzählt, wirklich warm werden konnte ich leider mit ihr nicht. Viel zu oft hatte ich das Gefühl, eher einen Traum zu erleben, verstand ich ihre Sprünge nicht. Doch das alles gehörte nun einmal zu ihrer Person, wie sich am Ende herausstellte. Sie war mir sympathisch, jedoch ging sie mir nicht nahe, sie ließ mich irgendwie nicht in ihre Welt hinein, sondern war eher ein Teil dieser. Das Ende - nein, ich verrate nichts - kam für mich überraschend und ließ mich auch nicht 100% zufrieden zurück. Die ein oder andere Entwicklung fand ich nicht passend und ich hätte hier so gern noch weiter gelesen und erfahren, was sich dann ergeben hat. Und dennoch war es ein passendes Ende und ebenso abgeschlossen. Fazit: Ein sehr überraschendes, spannendes und fantasiereiches Buch, das ich nur empfehlen kann. Die Erzählungen der Autorin sind sehr bildreich, so dass es leicht ist, sich Orte und Personen vorzustellen. Die Spannung wird durch immer wieder überraschende Verläufe im Buch konstant hochgehalten und so verfliegen die Seiten und ehe man sich versieht, gelangt man ans Ende. Wirklich empfehlenswert!

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  • 2 1/2 Sterne für einen tollen Anfang und ein nicht so tolles Ende

    Das Puppenzimmer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. December 2013 um 16:00

    Kosten: eBook Ausgabe: 4,99€ Inhalt: London im Jahr 1908. Drei Wege führen aus dem Waisenhaus: der Tod, das Arbeitshaus oder eine Adoption. Als die junge Florence in den Haushalt der Familie Molyneux aufgenommen wird, kann sie eigentlich aufatmen doch sie erkennt schnell, dass etwas auf dem prachtvollen Landsitz Hollyhock ganz und gar nicht stimmt. Warum darf außer ihr niemand das Zimmer voller alter Puppen betreten? Wieso kann sie dort manchmal Kinderlachen hören und manchmal ein Weinen? Und welches düstere Geheimnis bergen der gutaussehende Rufus Molyneux und seine eiskalte Schwester? Florence ahnt noch nicht, wie gefährlich Neugier sein kann und dass nicht nur ihr Leben auf dem Spiel steht ... Cover: Auf dem Cover sieht man ein Mädchen und eine Puppe. Es ist alles sehr dunkel gehalten und wirkt dadurch mysteriös. Mir gefällt es ganz gut Erster Satz: Sie zogen mir ein weißes Kleid an, damit begann es. Meine Meinung: Ich habe sehr viele positive Rezis über dieses Buch gelesen und auch der Inhalt klingt super spannend und unheimlich. Der Schreibstil war ganz ok, manchmal waren mir die Ausführungen zu ausladend und führten zu nichts. Das Buch fängt wirklich aufregend an und man will wissen was hinter all dem steckt, als ich es jedoch erfahren habe, war für mich die ganze Spannung weg. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass man sich (ab der Auflösung) das Ende denken konnte oder mir die Lösung partout nicht gefiel. Die Figuren erschienen mir auch allesamt etwas platt und langweilig. Fazit: Ich finde das Potenzial des Anfangs wurde einfach nicht genutzt und somit erhält das Buch auch nur 2 1/2 Sterne.

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  • Das Puppenzimmer

    Das Puppenzimmer

    kleeblatt2012

    11. December 2013 um 09:53

    Florence wird aus dem Waisenhaus auf der Stelle weg von dem eleganten Rufus Molyneux in dessen Haushalt aufgenommen. Sie hat keine Chance sich zu verabschieden und schon auf der Fahrt in der Kutsche zu dem Anwesen der Familie Molyneux, dem Landsitz Hollyhock, kommt ihr einiges seltsam vor. Dort angekommen wird sie auch gleich in ihre Arbeit eingewiesen. Sie soll täglich eine Stunde lang in einem Zimmer voller geheimnisvoller Puppen verbringen. Florence stellt sie der Aufgabe, doch als sie Kinderlachen und -weinen hört, fängt sie an Fragen zu stellen. Und schon bald merkt sie, dass sich hinter den Puppen mehr verbirgt, wie auch hinter Rufus Molyneux und deren Schwester Violet. Schon das Cover lädt verführerisch dazu ein, sich dem Buch zu widmen. Die geheimnisvolle Stimmung, die sich wie ein roter Faden durch die ganze Geschichte zieht, nimmt auf der ersten Seite schon ihren Anfang. Mit einer sanften Art erzählt die Autorin von Florence, die als Waisenkind schon kein einfaches Leben führt. Gerade diese Art hat mir sehr gut gefallen. Man fliegt fast durch das Buch, gerade aufgrund des so wunderbaren Schreibstils. Das Geheimnisvolle bringt die Spannung auf einen dauerhaften Höhepunkt und nach jeder gelesenen Seite fragt man sich, wann endlich der Leser erlöst wird. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und von Anfang an kennt man seine Lieblinge. In diesem Fall war es für mich wirklich der Hauptcharakter Florence, obwohl ich eher für die Nebencharaktere zu begeistern bin. Florence muss man von Anfang an gerne haben, nicht nur, weil sie in einem Waisenhaus aufgewachsen ist, sondern auch, weil sie eine so prägnante Art hat, an die Dinge heranzugehen. Sie stellt nicht viele Fragen – was sie auch gar nicht darf –, sondern versucht, ihren eigenen Weg zu gehen und die Dinge zu ergründen. Ihre Arbeit in dem geheimnisvollen Raum des Anwesens bringt sie fast um den Verstand und doch versucht sich, eine logische Erklärung zu finden. Wie letztendlich die Erklärung lautet, warum sie für die Arbeit ausgewählt wurde und was es mit ihrer neuen „Familie“ auf sich hat, müsst Ihr selbst lesen. Mir lag ein spannender, tiefgründiger und mit einem Aha-Effekt versehener Fantasy-Roman vor, der Lust auf mehr aus der Schreibfeder der Autorin entstandene Geschichten macht. Insoweit werde ich mir den Namen Maja Ilisch merken und auch zu ihrem neuen Roman „Geigenzauber“ greifen, der sich auch schon sehr geheimnisvoll anhört. Ich hatte aufgrund der Beschreibungen der Autorin das Gefühl, das Anwesen Hollyhock und den angrenzenden Garten wie meine Westentasche zu kennen. Das Kopfkino hatte auf jeden Fall jede Menge zu tun. Fazit: Spannend bis zur letzten Seite.

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