Die Spiegel von Kettlewood Hall

von Maja Ilisch 
4,4 Sterne bei39 Bewertungen
Die Spiegel von Kettlewood Hall
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Positiv (37):
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Schaurig-schöner Gothic Novel, dessen Atmosphäre den Leser sofort in seinen Bann zieht

Kritisch (1):
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Abgebrochen. Ich kam überhaupt nicht in die Geschichte und ihre Charaktere hinein. Sowohl vom Schreibstil als auch vom Inhalt. Schade.

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Inhaltsangabe zu "Die Spiegel von Kettlewood Hall"

Was wohnt in den Spiegeln von Kettlewood Hall? Düster-romantische Gothic Fantasy im viktorianischen England aus der Feder von Maja Ilisch: Gaslight-Fantasy vom Feinsten!

Gruselige Bewegungen in den Spiegeln und ein magisches Schachspiel: Eine Schachfigur, der einzige Nachlass ihrer Mutter, weist der jungen Iris den Weg nach Kettlewood Hall. Tatsächlich wird sie weit freundlicher aufgenommen, als es der unehelichen Tochter einer Dienstmagd gebührt. Über die Rückkehr der Figur herrscht besondere Freude, vor allem bei Victor, dem Sohn des Earls, doch schon bald mutet das Verhalten der Hausbewohner seltsam an. Als Iris das Schachbrett entdeckt, zu dem der Springer gehört, macht sie einen Zug, der prompt am nächsten Tag beantwortet wird. Iris ahnt nicht, dass sie mit ihrem Leben spielt – und mit dem Victors.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426520789
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:03.04.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Bokmaskvor einem Monat
    Spiegel und Schach

    Iris lebt 1886 in England, sie ist 14 Jahre alt und arbeitet bis zur Erschöpfung in einer riesigen Weberei. Seit dem Tod ihrer Mutter muss sie sich und ihre Großmutter durchbringen. Zur Schule gehen kann sie nur zwei Stunden pro Tag, doch dort wird nicht wirklich Wissen vermittelt.
    Das einzige Erbe ihrer Mutter ist eine recht große Schachfigur. Und der Name eines Herrenhauses. Ihre Großmutter will über dieses Haus aber nicht reden, sie wird sehr böse, sobald der Name nur fällt. Doch Iris gibt nicht auf und findet Unterstützung bei ihrem Lehrer. Dieser bringt ihr die ersten Regeln des Schachspielens bei. Iris findet Gefallen an dem Spiel und ahnt nicht, wie wichtig das noch für ihre Zukunft sein wird.

    Dieses Werk war für mich das erste von Maja Ilisch, es hat mir gut gefallen. Auch wenn es zu Beginn etwas langatmig war, so nahm die Geschichte doch noch Fahrt auf und hat mich immer weitergezogen.
    Mit einem Lächeln auf dem Gesicht habe ich dieses Buch dann beendet.
    Der flüssige Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, auch bekommt der Leser einen kleinen Einblick in die Arbeit in den riesigen Fabriken zu dieser Zeit in England. Kinderarbeit wurde ohne Skrupel ausgenutzt.

    Ich denke, dass dieses Werk nicht das letzte aus der Feder von Maja Ilisch für mich war.

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    Lothenvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Schaurig-schöner Gothic Novel, dessen Atmosphäre den Leser sofort in seinen Bann zieht
    Toll aufgebauter Mystery-Roman mit außergewöhnlicher Atmosphäre

    "Die Spiegel von Kettlewood Hall" ist ein großartiges Buch und hat mich von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen. Definitiv eines meiner Jahreshighlights bisher!

    Kurzzusammenfassung
    England, 1886. Kettlewood Hall. Mehr als den Namen kennt Iris nicht von dem alten Herrenhaus, in dem ihre Mutter einst gearbeitet hat und über das sie niemals auch nur ein Wort verliert. Nach ihrem Tod findet Iris verborgen in der Wand sie eine kostbare alte Schachfigur und ihr wird klar: Diese Figur gehört nach Kettelwood. In der Hoffnung, dem kargen Leben einer Fabrikarbeiterin zu entkommen, macht sich Iris auf den Weg dorthin, doch in Kettlewood ist nichts wie es scheint. Welches Geheimnis verbergen die Bewohner des Hauses vor ihr? Was hat es mit dem alten Schachspiel auf sich, das niemand in der Bibliothek anzurühren wagt? Und was wohnt in den Spiegeln von Kettlewood Hall?

    Handlung
    Viel mehr als in der Kurzzusammenfassung geschrieben, möchte ich über die Handlung gar nicht erzählen, denn genau darin liegt die ganz große Stärke des Romans: Geheimnisse fügen sich ineinander, Antworten bringen neue Fragen mit sich, und bis zum Ende klebt man als Leserin regelrecht an den Seiten, um mehr zu erfahren. Genau wie Iris, aus deren Ich-Perspektive die Geschichte erzählt wird, erkundet der Leser Kettlewood nur Stück für Stück, tastet sich vorwärts und wird immer wieder von neuen Erkenntnissen und Wendungen überrascht. Maja Ilisch gelingt es bravourös, die Leser durch ein Labyrinth aus Lügen, Halbwahrheiten und Geheimnissen zu lotsen, ohne dass es jemals aufgesetzt wirkt.

    Ein winziger Kritikpunkt bleibt in Bezug auf den Schluss, den ich mir persönlich noch ein wenig anders gewünscht hätte. Ich möchte aber nicht zu viel verraten, deswegen belasse ich es bei der kryptischen Aussage.

    Atmosphäre
    Auch darin liegt eine ganz, ganz große Stärke des Romans. Wer subtilen Horror, Schauergeschichten und Mystery-Romane mag, der kommt hier voll auf seine Kosten. Es sind die leisen Töne, die subtilen Andeutungen und die allgegenwärtige Schachthematik, die dem Leser schon in den ersten Kapiteln einen Schauer über den Rücken jagen. Genauso stelle ich mir das bei einem guten Gothic Novel vor! Auch die Hintergründe sind stimmig und haben einen leichten lovecraftschen Beiklang, der mir sehr gefiel. Ich gestehe, ich hatte schon manchmal das Bedürfnis, lieber alle Spiegel abzuhängen, bevor ich weiterlese ... 

    Auch das Flair des ausgehenden 19. Jahrhunderts wird glaubwürdig in all seinen Facetten eingefangen und vor allem das Elend der Arbeiterklasse sehr authentisch und schonungslos wiedergegeben. Maja Ilisch gelingt es, ganz ohne Klischees ein stimmiges Bild der Zeit zu zeichnen und den Leser mit hineinzuziehen.

    Charaktere
    Besonders möchte ich hier auf die Protagonistin Iris eingehen, obwohl auch die anderen Figuren in Kettlewood Hall glaubwürdig gezeichnet sind. Sie fungieren dennoch - mit einigen Ausnahmen - eher als Ornamente für das Setting und weniger als ausgefeilte Individuen. Der Geschichte tut dies aber keinen Abbruch, im Gegenteil, es hält den Mantel der Undurchdringlichkeit aufrecht.

    Mit Iris schafft Maja Ilisch eine hervorragende Identifikationsfigur. Einerseits fügt sie sich glaubwürdig in das historische Setting ein, z.B. indem sie sich als sehr religiös erweist, über wenig Allgemeinbildung verfügt und sich zu Beginn auch angemessen unterwürfig gegenüber den hohen Herrschaften verhält. Andererseits lernt Iris auch schnell, ihre Rolle zu hinterfragen, sich zu behaupten und ihren eigenen Standpunkt zu vertreten. Gerade aus dem Kontrast zwischen einer starken, dickköpfigen Persönlichkeit und den gesellschaftlichen Zwängen ergeben sich spannende Konflikte, die Iris sehr sympathisch machen.

    Stil
    Maja Ilischs Schreibstil passt in seiner bildhaften Art hervorragend zu der erzählten Geschichte. Die Dialoge werden authentisch inszeniert und die beiläufig eingestreuten Eindrücke erzeugen eine permanente Spannung. 

    Fazit
    "Die Spiegel von Kettlewood Hall" ist für mich einer der besten Mystery-Romane, die ich seit langem gelesen habe. Die zahlreichen Fragen, Geheimnisse und offenen Fäden ließen mich regelrecht durch die Seiten fliegen und die großartige Atmosphäre des unheimlichen Herrenhauses bescherte mir so manchen Gänsehautmoment.

    5 Sterne für Atmosphäre - intensiv und schaurig, ohne billige Schockeffekte
    4.5 Sterne für die Handlung - spannend mit innovativem Hintergrund, nur kleiner Punktabzug für den Schluss
    5 Sterne für den Schreibstil - bildhaft und anschaulich, ohne dabei überladen zu wirken
    4.5 Sterne für die Charaktere - tolle Protagonistin bei eher knapp skizzierten Nebenfiguren

    Alles in allem sehr empfehlenswert. Wer "Crimson Peak" mochte, wird Kettlewood Hall lieben!

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    booknerd84s avatar
    booknerd84vor 3 Monaten
    Ein wirklich spannendes Mysteryhighlight!

    Titel: Die Spiegel von Kettlewood Hall Autorin: Maja Ilisch Verlag: Knaur Seitenanzahl: 447 Seiten
    Inhalt/Klappentext:

    England 1886: Kettlewood Hall. Mehr als den Namen kennt Iris nicht. Ihre Mutter verliert kein Wort über das Herrenhaus, in dem sie früher als Dienstmädchen gearbeitet hat. Doch als Iris nach dem Tod ihrer Mutter eine kostbare alte Schachfigur findet, ahnt sie, woher diese stammt. Iris träumt von einem besseren Leben als dem einer Fabrikarbeiterin, und diese Figur ist der Schlüssel dazu - und zu dem Geheimnis ihrer eigenen Herkunft. Nur mit ihrer Hoffnung und der Schachfigur im Gepäck macht Iris sich auf den Weg nach Kettlewood. Doch seltsame Dinge gehen im Haus vor, und hinter den Spiegeln scheint etwas zu leben. Was verschweigen die Kettlewoods? Bevor sie weiß, wie ihr geschieht, ist Iris Teil eines Spiels um Leben, Tod - und Liebe.

    Mein Fazit:

    Früher habe ich immer gerne diese kleinen Gaslicht-Romanheftchen gelesen, und dieses Buch erinnert mich sehr gut an diese Zeit. Die Autorin Maja Ilisch hat einen sehr leichten, aber auch richtig fesselnden Schreibstil. So kann man das Buch nur schlecht aus der Hand legen. 

    Das Buch konnte mich von der ersten Seite an in seinen Bann ziehen. Die tolle düstere, viktorianische Atmosphäre ist für diesen Gruselroman einfach großartig. Alles ist detailreich beschrieben, sodass man sich alles sehr bildlich vorstellen kann. Auch die Charaktere des Buches wurden toll ausgearbeitet. Sie wirken alle wunderbar authentisch und lebending. Erzählt wird die Geschiche aus der Sicht von Iris. So kann man sich umso besser, in die Geschehnisse hineinversetzen.

    Auch war die Geschichte super gut durchdacht und in keinster Weise vorhersehbar. Dadurch wird man als Leser  immer wieder mit spannenden Ereignissen überrascht. Man bekommt einige ungeahnte Wendungen geboten, so dass es zu keiner Zeit langweilig wird. 

    "Die Spiegel von Kettlewood Hall" ist für mich ein wirklich tolles Buch, welches durch den perfekten Mix aus Mystery-Gruselgeschichte und einer zarten Liebesgeschichte ein wahres Lesehighlight wird. Es hat großen Spaß gemacht, zusammen mit der Protagonistin Iris, die geheimnisvollen Rätsel in Kettlewood Hall zu lüften. Von mir gibt es hierfür 5 von 5 Sterne!

    Liebe Grüße
    eure Jasmin (booknerd84)

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    AnnieHalls avatar
    AnnieHallvor 4 Monaten
    Stimmungsvolle Gaslight-Fantasy

    Die Spiegel von Kettlewood Hall ist ein Fantasy-Roman von Maja Ilisch und 2018 im Knaur Verlag erschienen.

    Die junge Iris findet im Nachlass ihrer Mutter eine kostbare Schatzfigur und macht sich auf den Weg nach Kettlewood Hall, wo ihre Mutter vor ihrer Geburt als Dienstmagd gearbeitet hat. Die Familie ist sehr erfreut über die Rückkehr der Figur und nimmt Iris allzu bereitwillig auf. Als Iris das Schachbrett betrachtet, kann sie nicht widerstehen und macht einen Zug, wodurch sie unheimliche Ereignisse in Gang setzt...

    Die Spiegel von Kettlewood Hall ist ein düsterer und mysteriöser Roman im Stil der klassischen Schauergeschichten, stimmungsvoll und hervorragend recherchiert. Maja Ilisch gelingt es mühelos ein stimmiges Bild der damaligen Verhältnisse zu erzeugen. Iris ist eine wunderbare Protagonistin, klug, besonnen und sympathisch, die am Ende alle überrascht, auch den Leser.

    Ein spannender und geheimnisvoller Roman, nicht ganz so gruselig wie anfangs erwartet und dafür mit einer zarten Liebesgeschichte, die mich persönlich nicht angesprochen hat, aber nichtsdestotrotz eine hervorragend komponierte Geschichte mit vielschichtigen Charakteren. düster-romantisch und durchgehend fesselnd.

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    winniehexs avatar
    winniehexvor 4 Monaten
    Willkommen in Kettlewood Hall

    England Ende des 19. Jahrhunderts, die 14-jährige Iris Barling lebt seit dem Tod ihrer Mutter bei der Großmutter. Zu der damaligen Zeit war es noch üblich das auch Kinder in Fabriken arbeiteten so auch Iris. Als Sie eines Tages eine alte und kostbare Schachfigur findet, ist ihr sofort klar, dass die von ihrer Mutter stammen musste. Diese war bis zu ihrem Tod in Kettle Wood Hall Dienstmädchen, nun hofft Iris mit der Zurückgabe auf ein besseres Leben für ihre Großmutter und sich. Mit voller Hoffnung macht sich Iris auf den Weg dorthin, Sie ist plötzlich ganz erstaunt das man Sie sehr freundlich dort empfängt, regelrecht einlädt doch hier eine Zeitlang zur Ruhen…welches Geheimnis hat Kettle Wood Hall zu verbergen?

    Der Roman von Maja Ilisch ist wirklich düster, mysteriös, geheimnisvoll und voller Geschichte. Man wird regelrecht in die Geschichte eingesogen, jeder der Conjuring oder ähnliches von den Filmen her kennt wird dieses Buch lieben.

    Wir lernen die 14- jährige Iris Barling kennen, die täglich um ihre Existenz kämpfen muss, seit ihren Mutter verstarb. In dem riesigen und zugleich schaurigen Anwesen geschehen seltsame Dinge und Iris möchte herausfinden welches Geheimnis das Haus hat. Die Geschichte ist auch die meiste Zeit aus Sicht von Iris erzählt. Je tiefer die Story geht, desto mehr wächst dieses Mädchen einer jungen Dame heran.

    Mir gefiel das Buch wirklich gut, es war mal was anders, frisch und unverbraucht. Was mir ja wieder besonders gefiel waren die historischen Elemente womit man mich immer wieder kriegt. Zwischenzeitlich hatte es leicht schwächen, aber es hat der Geschichte an sich nicht geschadet. Deswegen würde ich hier max. einen halben Punkt abziehen wollen.

    Vielen lieben Dank an den #Kaur Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars

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    littlemhyticas avatar
    littlemhyticavor 5 Monaten
    schwarze und weisse Gefühle und Emotionen

    Was wohnt in den Spiegeln von Kettlewood Hall? Düster-romantische Gothic Fantasy im viktorianischen England aus der Feder von Maja Ilisch: Gaslight-Fantasy vom Feinsten!

    Gruselige Bewegungen in den Spiegeln und ein magisches Schachspiel: Eine Schachfigur, der einzige Nachlass ihrer Mutter, weist der jungen Iris den Weg nach Kettlewood Hall. Tatsächlich wird sie weit freundlicher aufgenommen, als es der unehelichen Tochter einer Dienstmagd gebührt. Über die Rückkehr der Figur herrscht besondere Freude, vor allem bei Victor, dem Sohn des Earls, doch schon bald mutet das Verhalten der Hausbewohner seltsam an. Als Iris das Schachbrett entdeckt, zu dem der Springer gehört, macht sie einen Zug, der prompt am nächsten Tag beantwortet wird. Iris ahnt nicht, dass sie mit ihrem Leben spielt – und mit dem Victors.



    kleine Einblicke in´s Buch:


    Ich nickte langsam. Mr. Whitham fuhr mit dem Finger an der vorderen Reihe der Figuren entlang, die kleiner und schlichter waren als der Rest, eine wie die andere, nicht viel mehr als ein Kegel mit einem Knebel drauf. Er lächelte. "Schach ist das Spiel der Bauern", sagte er leise. "nur beim Schach kann ein Bauer einen Bischof schlagen, einen Turm zu Fall bringen, einen König stürzen. Nur beim Schach. Und jetzt pass auf."
    Seite 53

    Der Moment, als ich hinter den Bäumen das Herrenhaus aufblitzen sah, war trotz Kälte, Erschöpfung und durchweichter Schuhe großartig. Ich hatte mir eine Villa vorgestellt wie die, in der der Fabrikbesitzer wohnte und die ich immer nur von fern gesehen hatte. Doch Kettlewood Hall war ein Schloss, groß, eindrucksvoll, der Queen selbst würdig.
    Seite 89

    Vor die Tür wagte ich mich nicht, bis ich wusste, wie ich mich Victor gegenüber verhalten wollte. Die Wahrheit war, ich liebte Victor, selbst jetzt noch. Nicht ganz und gar, nicht Hals über Kopf, aber ich hatte mich noch nie verliebt, und das hieß, ich liebte Victor mehr als jemals irgendeinen anderen Menschen. Ich liebte ihn so, dass ich ihn anfassen wollte, seine weiche Haut, seine dunklen Haare ...
    Bei diesem Gedanken hätte ich gleich zur Kirche zurücklaufen und wieder in den Beichtstuhl springen müssen.
    Seite 256

    meine Meinung zum Buch:


    Eigentlich würde ich behaupten, dass dieses Buch auf den ersten Blick nicht zwingend in mein Beuteschema passen sollte. Aber auf den zweiten Blick war ich sehr angetan von dem Geheimnis welches sich in Kettlewood Hall verbirgt und so konnte mich dieses Buch doch auf sich aufmerksam machen und ich bereute keine eine Seite!

    Dieses Buch ist etwas ganz besonderes, da es einen tollen Lesefluss mit einer grandiosen Umsetzung birgt. Der Schreibstil der Autorin ist ganz den Jahren angepasst indem die Geschichte spielt - und doch sehr detailliert, witzig und der Gegenwart angepasst. Es ist für mich schwer zu beschreiben, aber wenn man ein Buch liest welches im 18 Jahrhundert spielt trifft man sehr selten auf so einen modernen Schreibstil! Und dieser Schreibstil war für mich etwas besonderes da er mich fesseln konnte, die Emotionen super transportierte und wirklich sehr authentisch war! Alles was Iris, unsere Protagonistin fühlte wurde auf eine geheimnisvolle Art auf mich als Leser übertragen - einschließlich den Gänsehautmomenten.
    Das ist etwas sehr aussergewöhnliches!

    Unsere 14 jährige Protagonistin wirkt hier sehr erwachsen, was es mir sehr leicht machte ihr tatsächliches Alter wirklich zu vergessen! Nichts desto trotz war es sehr realistisch dass Sie aufgrund ihrer Erfahrungen und ihrem bisherigen Leben nicht dem Alter entspricht. fürchterlich schlimm, wenn Kinder keine Kinder sein können. Aber nicht nur allein dass, ist es auch wirklich schrecklich wenn man als Kind die Hand die einen "füttern" sollte füttern muss und dafür nur Häme und Schuldzuweisungen erntet. Deshalb war ich zu 100 % auf ihrer Seite als sie es sich in den Kopf setzte abzuhauen und sich auf die Suche nach ihrem Vater und ihren anderen Wurzeln zu machen, auch wenn sie nicht wußte was sie zu erwarten hatte! Hatte doch diese Seite ihrer Familie bisher keinen Finger krumm gemacht um nach ihr zu suchen oder sie kennen zu lernen. Diese Gefühle des Zwiespaltes, der Aufregung und auch Angst wurden sehr deutlich und direkt nach Ankunft in Kettlewood Hall von der Enttäuschung, der Verzweiflung, dem Mut und dann auch von der Entschlossenheit und auch von der Macht abgelöst nachdem Iris erstmal erkannt hatte in welchem Spiel sie sich hier befindet und das alles von ihr abhängt.

    Letztendlich ist es auch die Idee des Schachspiels, der Schachzüge und der Fluch die diese Geschichte einfach perfekt machen.
    Alles ist bis ins kleinste Detail aufeinander abgestimmt und stimmig. Die Story ist fließend ohne jeglichen Stolperstein und alles andere als zählfüssig.

    Kurzum war es für mich der reinste Genuss in die Geschichte einzutauchen und mich mitreisen zu lassen - eine absolute Leseempfehlung!

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    Knigaljubvor 6 Monaten
    Das Cover hält, was es verspricht.

    Trotz leicht kitschiger Liebesgeschichte: Ein Gaslight-Roman, der mir insgesamt ganz gut gefallen hat.

    Zum Inhalt:
    Iris ist ein 14jähriges Mädchen, das im viktorianischen England in ärmlichen Verhältnissen groß wird und sich nach dem Tod ihrer Mutter den Lebensunterhalt hart arbeitend selbst verdienen muss – da sie auch für ihre Großmutter sorgen muss, kann sie dies kaum bewältigen. Sie findet eine von ihrer Mutter wohl behütete Schachfigur wieder und beschließt, diese dem rechtmäßigen Besitzer zurückzubringen – in der Hoffnung, dort in Dienst gehen und ein besseres Leben führen zu können. Doch als sie im Herrenhaus von Kettlewood, dem ehemaligen Dienstgeber ihrer Mutter und Besitzer der Schachfigur, ankommt, gehen mysteriöse Dinge vor sich: Sie meint, Schatten hinter den Spiegeln zu sehen und die Bewohner nehmen sie zwar freundlich auf, scheinen ihr aber etwas zu verschweigen…

    Meine Meinung:
    Der Prolog hat mich vollkommen in seinen Bann gezogen und ich freute mich auf diese mysteriöse Geschichte, die die meiste Zeit auch wirklich ein echter Pageturner war – die von Iris selbst berichtete Geschichte ist spannend geschrieben und die Athmosphäre leicht düster. Das Anwesen in Kettlewood bietet das ideale Setting für diese Gruselgeschichte, die sich sehr geschickt rund um ein Schachspiel und Spiegel aufbaut - die Grundidee hat mir wirklich gut gefallen!
    Im Laufe des Buches kamen immer mehr Fragen auf, die dann nach und nach beantwortet wurden, was das Leseinteresse bei mir aufrecht erhalten hat, obwohl mir die (zwar unauffällige, aber vorhandene) Liebesgeschichte zum Teil etwas zu kitschig war und ich ein etwas anderes Ende besser gefunden hätte. Nichtsdestotrotz: Ich habe diesen Roman innerhalb kürzester Zeit und gerne gelesen und kann ihn Fans von (Gaslight-)Fantasy ans Herz legen, vor allem, wenn sie nichts gegen eine Portion Liebesgeschichte haben und es mögen, wenn ein Spiel im Mittelpunkt steht. Da die Protagonistin selbst erst 14 ist, eignet es sich auch für jugendliche Leser.

    Fazit:
    Athmosphärisch, flüssig geschrieben und ein spannender Plot – kurzweilige Unterhaltung mit einer schönen Grundidee.

    Kommentare: 1
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    Sandra1978vor 6 Monaten
    Ein stimmungsvoller Mysteryroman

    Inhalt

    Iris, die früh Waise geworden ist, lebt in sehr ärmlichen Verhältnissen und arbeitet hart für wenig Geld in einer Fabrik. Da Sie als noch nicht Erwachsene einfach nicht genug verdient, um sich und ihre Großmutter über die Runden zu bringen, beschließt sie, ihren einzigen Schatz zu verkaufen: Ein Spielzeugpferd, dass ihr ihre Mutter als Kind geschenkt hat und das sie schon seit Jahren nicht mehr angeschaut hat.

    Dies führt Iris auf die Spuren Ihrer Vergangenheit und nach Kettlewood Hall, wo ihre Mutter früher als Dienstmädchen gearbeitet hat.  Sie wird dort überraschend nett aufgenommen - aber gehen kann sie nicht mehr. 

    In dem Haus gehen sehr seltsame Dinge vor sich 
    und immer wieder meint Iris, in den Spiegeln Dinge zu sehen, die in der Wirklichkeit nicht da sind. Und auch die Mitglieder der auf Kettlewood lebenden Familie benehmen sich teilweise äußerst seltsam.
    Iris merkt, dass ihr Schicksal untrennbar mit Kettlewood verwoben scheint und dort ein jahrhundertealtes Geheimnis nur auf sie gewartet hat. 


    Beurteilung 

    Bei Grusel und Mystery bin ich doch immer sofort dabei. Vor allem wenn es um Spiegel und alte Schlösser geht. Das Cover und der Titel hatten mich deshalb sofort - ich bin ja absoluter "Anguckkäufer" - also wenn mich Klappentext und Cover ansprechen, ist es MEINS.

    Insgesamt hätte ich mir das Buch von der Aufmachung her gruseliger vorgestellt. Es ist zwar spannend und ein bisschen fantastisch und mystisch, aber gruselig ist definitiv das falsche Buch. Also erwartet hier keinen Horrorroman, auch wenn es durchaus dazu kommen kann, dass Euch beim Lesen der eine oder andere Geist oder gar ein Fluch begegnet.

    Aber auch eine bezaubernde Liebes- und Familiengeschichte ist hier Thema, ebenso wie die Faszination des Schachspiels, das wahrscheinlich älteste und sagenumwobenste Spiel der Welt. 

    Der Roman spielt am Ende des 19. Jahrhunderts in England, und die Autorin nimmt uns mit in die Atmosphäre der damals überall vorhandenen ärmlichen Slums, sie beschreibt die Atmosphäre der verschiedenen Schauplätze sowohl in größter Armut als auch im vornehmen Kettlewood Hall so gut, dass man sich umschaut und vorstellen kann, mittendrin zu stehen.

    Das Buch ist unglaublich gut geschrieben, die Charaktere sind alle total authentisch und lebensecht beschrieben. Maja Ilisch bedient hier gekonnt mit ihren Haupt- und Nebenfigur ein breites Spektrum an Schichten und Schicksalen, das man nur bewundern kann und das so echt und vielfältig scheint wie das Leben eben ist.

    Trotzdem oder gerade deswegen liest sich "Die Spiegel von Kettlewood Hall" wunderbar leicht, spannend und unterhaltsam. Obwohl man sich alles gut vorstellen kann, verliert sich die Erzählerin nicht in Details und zieht den Leser mit jedem Satz mehr in ihren Bann. 

    Was soll ich noch sagen ohne zuviel zu verraten - Fans von Mystery-Geschichten MÜSSEN dieses Buch lesen, doch genauso kann es als historischer Roman viel bieten und auch als Liebes-und Familiengeschichte kann es angesehen werden. Das Buch hat mich rundum überzeugt und bekommt von mir 5 von 5 Rezisternchen.

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    Miramisvor 6 Monaten
    Tolle Gaslamp-Fantasy!

    Das harte Leben der jugendlichen Fabrikarbeiterin Iris in der englischen Stadt Leeds im ausgehenden 19. Jahrhundert ist der Ausgangspunkt für diese kleine Gaslamp-Perle. Iris lebt nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter mit ihrer unleidlichen Großmutter auf engstem Raum in einem kleinen Zimmer und führt ein entbehrungsreiches, von harter Arbeit geprägtes Leben. Als sie im Nachlass ihrer Mutter eine Pferdefigur findet, ist das für sie ein großes Schatz, der den Weg in die Freiheit verheißt. Durch ihren Lehrer erfährt sie, dass es sich dabei um einen Springer aus einem Schachspiel handelt, und lernt in der Folge Schach. Mit seiner Unterstützung macht sich Iris auf und begibt sich auf die Spuren zurück in die Vergangenheit, nach Kettlewood Hall, wo ihre Mutter einst Dienstmädchen war. Dennoch wird sie von den Herrschaften dort nicht wie ein Dienstmädchen, sondern wie ein Familienmitglied behandelt, aber warum? Nach und nach findet Iris heraus, welches Geheimnis sich in den Spiegeln von Kettlewood Hall verbirgt, wer sie ist und welche Rolle sie spielt - vor allem in dem Schachspiel, das nun nach der Rückkehr des Springers wieder vollständig ist. Es beginnt ein aufregendes und schicksalsträchtiges Schachspiel, bei dem Iris einem mächtigen Gegner gegenübersteht, und bei dem jeder Zug über Leben und Tod entscheidet. Die Grundidee dieses Gaslamp-Romans fand ich großartig - die Verbindung aus Phantastik und Schach, das ist mir so noch nicht untergekommen. Dabei war es sehr hilfreich, dass ich zumindest einige Grundregeln des Spiels kenne, zum Beispiel welche Figuren welche Züge ausführen dürfen - dies ist ein wichtiger Aspekt der Geschichte, und ich denke, ohne diese Grundkenntnisse wäre ich etwas verwirrt gewesen. Die Autorin baut eine wunderbar düster-melancholische Atmosphäre auf und schildert sehr anschaulich die Lebensbedingungen der einfachen Menschen zu Beginn der Industrialisierung, aber auch das Leben der Adelsschicht in einem englischen Herrenhaus. Über weite Strecken hinweg könnte das Buch auch historischer Roman durchgehen; aber dann kommt der fantastische Anteil dazu und lässt die LeserInnen in ein faszinierendes magisches Spiel eintauchen. Die Hauptfigur Iris mochte ich sehr; sie ist anfänglich als Opfer ihrer Lebenumstände gezeichnet, macht dann aber eine beeindruckende Entwicklung durch und wird in eine aktive Rolle als Akteurin gedrängt, in der sie sich nicht immer wohl fühlt - was mir sehr gut gefallen hat und für mich nachvollziehbar war. Dazu noch kommt eine Liebesgeschichte, die zwar für den Handlungsverlauf wichtig, aber nicht beherrschend ist; für mich war die Dosierung gerade richtig. Die Nebenfiguren sind liebevoll ausgearbeitet und sehr facettenreich geschildert, hier hat die Autorin offensichtlich sehr viel Mühe und Herzblut investiert. Im Mittelteil fand ich die Handlung ein wenig zäh; an manchen Punkten hätte ein etwas höheres Erzähltempo durchaus gut getan, zumal die gesamte Geschichte in einem einzigen Handlungsstrang aus der Ich-Perspektive von Iris erzählt wird. Dafür entschädigt die Auflösung, die ich fulminant und toll ausgeklügelt fand, und vor allem überhaupt nicht vorhersehbar. Ein solider Sprachstil ohne übertriebene Verschnörkelungen machte die Lektüre zu einem flüssigen Leseerlebnis, wobei ich den Start mit sehr vielen kurz aneinandergereihten Sätzen etwas holperig empfand; aber dies gab sich zum Glück bereits sehr schnell wieder. Mein Fazit: Ein intelligenter und ausgereifter Phantastik-Roman mit einem außergewöhnlichen Thema, der viele Phantastik-Fans begeistern dürfte!

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    MellieJos avatar
    MellieJovor 6 Monaten
    Kurzmeinung: 5 von 5 🌟 bewegende, zauberhafte Geschichte mit viel Liebe erzählt, spannend, fesselnd und mystisch!
    5 von 5 🌟 bewegende, zauberhafte Geschichte mit viel Liebe erzählt, spannend, fesselnd und mystisc

    Rezension von Melanie zu Die Spiegel von Kettlewood Hall von @Maja Ilisch 


    5 von 5 🌟  bewegende, zauberhafte Geschichte mit viel Liebe erzählt, spannend, fesselnd und mystisch! 

    Inhalt 
    Was wohnt in den Spiegeln von Kettlewood Hall? Düster-romantische Gothic Fantasy im viktorianischen England aus der Feder von Maja Ilisch: Gaslight-Fantasy vom Feinsten! 
    Gruselige Bewegungen in den Spiegeln und ein magisches Schachspiel: Eine Schachfigur, der einzige Nachlass ihrer Mutter, weist der jungen Iris den Weg nach Kettlewood Hall. Tatsächlich wird sie weit freundlicher aufgenommen, als es der unehelichen Tochter einer Dienstmagd gebührt. Über die Rückkehr der Figur herrscht besondere Freude, vor allem bei Victor, dem Sohn des Earls, doch schon bald mutet das Verhalten der Hausbewohner seltsam an. Als Iris das Schachbrett entdeckt, zu dem der Springer gehört, macht sie einen Zug, der prompt am nächsten Tag beantwortet wird. Iris ahnt nicht, dass sie mit ihrem Leben spielt – und mit dem Victors.

    Meinung 
    Iris unsere Protagonistin ist 14 Jahre alt und arbeitet hart in einer Textilfabrik, wo sie bereits 2 ihrer Finger verloren hat;  sie wohnt nach dem Tod der geliebten Mutter mit ihrer verhassten Großmutter zusammen und mit einer Frau und ihrer blinden Tochter Annie. 

    Die Zustände in dieser Fabrik sind unmenschlich und nicht selten sterben die Menschen dort, wenn sie unter eine Maschine geraten oder verlieren wie Iris Finger. Durch den Staub ist die Lebenserwartung nicht sehr hoch viele sterben mit dreißig. 

    Aus Verzweiflung will Iris anbieten die Stunden für den Namen ihrer Mutter dauerhaft auf 12 zu tätigen, um der giftigen Großmutterund sich zu ernähren, müsste aber dadurch die Schule schmeißen. 

    Durch den einfühlsamen und klaren Schreibstil habe ich echt mit Iris gelitten, was sie mit 14 ertragen muss, ist wirklich abscheulich! 

    Dann aber muss sie wie so oft an ihre Mutter denken und an ein Kleinod -eine Schachfigur.  Sie möchte sie an den Eigentümer zurück geben; uns dadurch eine Belohnung zu erhalten.

    Zusammen mit ihrem Lehrer Mr. Whitham begibt sich Iris auf die Suche nach Hinweisen, wo die ursprüngliche Heimat der Figur ist. Und da kommt Kettlewood Hall ins Spiel, Iris reist ( keine Ahnung wie sie zu Geld gekommen ist,  da war reisen ja teuer) dorthin; und obwohl sie keinen kennt, wird sie liebevoll aufgenommen.

    Bald aber merkt sie das es da nicht mit rechten Dingen zugeht und der schaurig schöne Gruselteil der Story hält Einzug. Und Iris gerät in Gefahr.
     
    Auch wenn mit Iris ein junges Mädchen im Mittelpunkt steht, ist es eher kein Jugendroman. Und das traurige Leben hat mich durch den Schreibtisch von Anfang an gepackt. 

    Man hofft für Iris das es ihr bald besser ergeht und freut sich als sie in Kettlewood Hall so lieb aufgenommen wird.

    Die Atmosphäre des Buches von Melancholie über aufgeben, Hoffnung und dann die Gänsehaut und zum Ende hin die Angst um Iris, zwischendurch auch eine kleine Romanze sind toll eingesetzt!

    Das ganze Arrangement hat mir sehr gut gefallen und als dann die unheimlichen Schatten im Spiegel haben das getoppt. Und auch die Bewohner und ihr Verhalten kommen einem immer eigenartiger vor. 

    Eine rundum tolle Geschichte die die volle Punktzahl total verdient hat! 

    Gruselige perfekte Leseempfehlung! 

    Fakten
    446 Seiten  
    TB  9,99 €
    Kindle 9,99 €

    Erschienen im @Knaur Verlag 

    Kaufen kann man das Buch direkt beim Verlag bei allen Plattformen, welche Bücher und Ebooks anbieten. 

    Ich möchte mich beim Verlag für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplares bedanken.

    Dies hat keinerlei Einfluss auf meine persönliche Meinung! 

    Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog:
    http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Maja_Ilischs avatar
    Liebe Freunde gepflegten Grusels, alter Herrenhäuser und halbblinder Spiegel,

    ich möchte euch einladen, mit mir nach Kettlewood Hall zu reisen, wo hinter den Spiegeln etwas lebt und die Dinge nicht sind, wie sie scheinen. Keine Angst - die Bewohner von Kettlewood Hall sind freundliche Leute. Ganz reizend, wirklich. Und sie hüten auch kein dunkles Familiengeheimnis, nein, ganz sicher nicht! Das alte Schachspiel in der Bibliothek - beachtet es nicht weiter. Was soll das heißen, die Figuren standen eben noch ganz anders? Lächerlich!

    Nach meinem Debütroman »Das Puppenzimmer«, erschienen 2013, freue ich mich nun, euch meinem zweiten Gaslichtroman, »Die Spiegel von Kettlewood Hall« vorzustellen. Erschienen ist dieses Buch … gerade eben! Während ich diese Zeilen tippe, die ist E-Book-Version des Buches bei den Onlinehändlern freigeschaltet worden, wo sie bis Ende Februar noch zum Sonderpreis erhältlich sein wird. Die Druckausgabe erscheint dann im April.


    Zur Einstimmung; Der Klappentext

    Was wohnt in den Spiegeln von Kettlewood Hall?

    England 1886: Kettlewood Hall. Mehr als den Namen kennt Iris nicht. Ihre Mutter verliert kein Wort über das Herrenhaus, in dem sie früher als Dienstmädchen gearbeitet hat. Doch als Iris nach dem Tod ihrer Mutter eine kostbare alte Schachfigur findet, ahnt sie, woher diese stammt. Iris träumt von einem besseren Leben als dem einer Fabrikarbeiterin, und diese Figur ist der Schlüssel dazu – und dem Geheimnis ihrer eigenen Herkunft.

    Nur mit ihrer Hoffnung und der Schachfigur im Gepäck macht Iris sich auf den Weg nach Kettlewood. Aber als sie dort wie ein lang verlorenes Familienmitglied empfangen wird, bleibt Iris misstrauisch. Seltsame Dinge gehen im Haus vor, und hinter den Spiegeln scheint etwas zu leben. Was verschweigen die Kettlewoods? Was hat es mit dem alten Schachspiel auf sich? Und ist Victor, der Sohn des Earls, wirklich so charmant, wie er sich gibt? Bevor sie weiß, wie ihr geschieht, ist Iris Teil eines Spiels um Leben, Tod – und Liebe.


    Zum Reinschnuppern: Die Leseprobe


    Um euch um eines der 20 E-Book-Freieexemplare, die der Knaur-Verlag uns freundlicherweise zur Verfügung stellt, zu bewerben, jagt mir ein bisschen Angst ein mit eurer Antwort auf die folgende Fragestellung:

    Wenn wir vor dem Spiegel stehen, fühlt es sich oft an, als wären wir nicht alleine. Da ist etwas im Augenwinkel, dort, wo man es nicht greifen kann, und verschwindet, sobald man versucht, es zu fixieren. Aber das Schlimmste, das ich mir vorstelle, im Spiegel zu sehen, ist - nichts. Ein leeres Zimmer, da wo eigentlich mein Spiegelbild sein müsste. Und vor welchem Anblick im Spiegel gruselt es euch am meisten?


    Ich freue mich auf eure zahlreiche Teilnahme!

    Alles Liebe

    Maja


    Zur Leserunde

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