Maja Ilisch Geigenzauber

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Inhaltsangabe zu „Geigenzauber“ von Maja Ilisch

Schon als sie ihn zum ersten Mal hört, kann Mia nicht anders und folgt wie magisch angezogen den Klängen seiner Geige – durch die überfüllte Fußgängerzone hindurch zu dem abgerissen aussehenden Jungen mit den verstaubten goldblonden Haaren, der so wundervoll spielt, dass es fast wehtut. Wie weggeblasen scheinen ihr das ungerechte Verhalten ihrer angeblich besten Freundin Caro und die Sorgen um ihre kranke Schwester. Was zählt, ist nur noch Branwell – ein Junge wie aus einer anderen Welt –, mit dem sie sich zu einer Reise quer durch Deutschland aufmacht und nicht ahnt, in welch große Gefahr sie sich begibt …

viel zu düster, die Figuren flach. Hat mich nicht überzeugt

— jesseck

Ein besonderes Buch und ich bewundere den Mut wie Maja die Krankheit Schizophrenie deutlich und klar hier in diesem Buch erklärt.

— Seelensplitter

Eine wunderschöne Geschichte!

— SaTe

Ein Buch, das langsam beginnt - ein Thema zwischen Realität und Wahn - und ein gute Ende, aber niemals platt

— Monkberg

Überraschend anders - unerwartet - melancholisch - ernst - märchenhaft - zauberhaft - und doch irgendwie realitätsnah.

— Kaminfeuer
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  • Muss man gelesen haben

    Geigenzauber

    kirsten_brox

    14. October 2014 um 16:29

    Was für ein wunderbares Buch! Es gibt nur einen winzigen Kritikpunkt. Ich empfinde es so gar nicht als Jugendbuch. Es hat eine tiefe Bedeutung auf mehreren Ebenen und ist so emotional und ergreifend, dass ich es mehr als Erwachsenenbuch empfinde, als so manches, das behauptet eins zu sein. Wie schon im Debüt der Autorin sind die Figuren toll gezeichnet. Man lernt Mia kennen und begleitet ihr Erwachsenwerden durch den Roman, wobei sie sich deutlich vom kleinen Kind zur Jugendlichen entwickelt und zum Schluss sehr erwachsen verhält. Auch Branwell, der anfängliche Lausejunge und Straßenmusikant, ist so lebendig, als wenn er im Raum wäre und obwohl die Figuren nicht so stark äußerlich beschrieben werden, habe ich sie ganz genau vor Augen. Hoffentlich wird das nie verfilmt und macht mir das kaputt! Ich fand geschickt wie sich am Ende alle Fäden gefunden haben, sei es Mias Verhältnis zu Spiegeln (bei dem ich anfangs gefragt hatte, wo das hinführt), Luisa und natürlich die große Liebe. Ich habe nachts vom Reiche des Wassers geträumt und ich habe in Kapitel 17 geheult wie ein Schlosshund. Danke Maja, für eine ganz tolle Zeit mit Mia und Branwell.

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  • Geigenzauber

    Geigenzauber

    MissCharlotte

    19. August 2014 um 19:54

    Inhalt: Schon als sie ihn zum ersten Mal hört, kann Mia nicht anders und folgt wie magisch angezogen den Klängen seiner Geige – durch die überfüllte Fußgängerzone hindurch zu dem abgerissen aussehenden Jungen mit den verstaubten goldblonden Haaren, der so wundervoll spielt, dass es fast wehtut. Wie weggeblasen scheinen ihr das ungerechte Verhalten ihrer angeblich besten Freundin Caro und die Sorgen um ihre kranke Schwester. Was zählt, ist nur noch Branwell – ein Junge wie aus einer anderen Welt –, mit dem sie sich zu einer Reise quer durch Deutschland aufmacht und nicht ahnt, in welch große Gefahr sie sich begibt … Rezension: Ich muss ehrlich sein: Ich hatte mir von "Geigenzauber" etwas ganz anderes erwartet. Mehr Romantik und weniger Beschäftigung mit ernsteren Themen, denke ich. Desto überraschter war ich, als der Roman einige Wendungen nahm, mit denen ich nicht gerechnet hatte und ich kann sagen, dass ich positiv überrascht bin. Die Protagonistin Mia hat mir sehr gut gefallen. Sie ist ein dreizehnjähriges Mädchen, wie es viele gibt, unscheinbar und leicht zu übersehen, doch innen drin so vielschichtig und auch zerrissen, dass es fast ein Wunder ist, dass davon niemand um sie herum etwas bemerkt. Mia hat zuhause große Probleme mit ihrer psychisch kranken Mutter, ein Thema, das der Roman sehr vorsichtig, aber auch facettenreich beleuchtet und verarbeitet. Mir hat gut gefallen, dass das Thema nicht in den Hintergrund rutscht, sondern zu jeder Zeit präsent ist und die Aufmerksamkeit erhält, die notwendig ist, um ein solches Thema im Roman zu behandeln. Doch auch die Feengeschichte, die im Mittelpunkt des Romans steht, ist mit sehr viel Phantasie und schönen Ideen gespickt. Ich möchte keinesfalls zu viel verraten, doch die Vermischung von alten Feenlegenden und neuen Ideen fand ich sehr gelungen und ich hätte sehr gern noch viel mehr darüber erfahren. Besonders über die Welten, in die Mia sehen kann, erfährt man leider sehr wenig und auch Branwells Geschichte, die nur kurz angesprochen wird, hätte mich sehr interessiert und ich hätte gern viel mehr darüber gelesen. Dafür haben mir alle Figuren jedoch sehr gut gefallen. Nicht nur Mia, auch Branwell mit seiner Geige und seinen Geheimnissen ist eine schön komplexe Figur. Wirklich toll gefallen haben mir aber Amanda und Damian, denen Mia in Köln begegnet. Beide sind recht unaufdringliche Figuren, die sich nicht ins Scheinwerferlicht drängen, aber trotzdem sehr sympathisch und gleichzeitig etwas suspekt sind. Man weiß bei den beiden lange nicht, woran man ist, was mir gut gefallen hat. Die Vermischung von ganz realen Problemen wie psychischen Erkrankungen und Problemen, die viele 13-jährige in der Schule haben, mit phantastischen Elementen ist auf jeden Fall sehr gut gelungen und einfühlsam und mit dem nötigen Respekt vor der Sache umgesetzt. Dafür kann ich Maja Ilisch bloß sehr großen Respekt aussprechen. Es ist schwer, das richtige Maß zu finden und ihr gelingt es ganz fantastisch. Dazu kommt der sehr eigene und wunderschöne Schreibstil der Autorin, der perfekt zu dieser Art von Geschichte passt und einfach verzaubert - wie der ganze Roman. "Geigenzauber" entwickelt mit seinen toll beschriebenen Schauplätzen wie Amandas Wohnung und einem ganz besonderen Café und der spannenden Handlung sehr schnell einen magischen Sog, der einen nicht mehr loslässt, bis man das Buch zu Ende gelesen hat. Die Geschichte wirkte auf mich sehr plotbestimmt. Es passiert viel auf nicht einmal 300 Seiten. Nicht zu viel, aber eine Menge, wodurch die Handlung niemals langweilig wird und immer wieder neue Facetten der Feengeschichte aufgedeckt werden. Maja Ilisch schafft es, auf etwas über 280 Seiten Mias Weg zu sich selbst glaubhaft und interessant zu schildern, ohne kitschig zu wirken oder die Moraltrommel zu rühren, wie man es bei einer Geschichte über psychische Probleme vielleicht erwarten könnte. Die Liebesgeschichte war unerwartet kompliziert - auf eine gute Weise. So viel kann ich wohl verraten: Es ist keine von diesen Geschichten über niemals endende Liebe und völlige Selbstaufgabe, sondern eine sehr einfühlsam erzählte, glaubhafte erste Liebe, über die ich sehr gern gelesen habe. Das ist in Jugendromanen heutzutage sehr selten, weshalb ich mich sehr darüber gefreut habe. Was mich ein wenig gestört hat, ist jedoch das Alter der Protagonisten. Mia ist 13, Branwell wird als ein knappes Jahr älter beschrieben. Vielleicht bin ich schon zu alt, um das nachzuvollziehen, aber ich hatte das Gefühl, die beiden waren zu jung für diese Geschichte. Zwei, drei Jahre älter hätte ich mir die beiden und ihr Abenteuer viel besser vorstellen können und irgendwie hätte es auch besser zur Handlung gepasst. Dass eine 13-jährige einfach so wegen einem Jungen ihr Zuhause verlässt und sich bereit erklärt quer durch Deutschland zu reisen, fand ich leider schon etwas unwahrscheinlich und Mia wirkte auch irgendwie reifer als ein 13-jähriges Mädchen. Das kann natürlich an ihrem familiären Hintergrund liegen, doch alles in allem hätte Mia mir als Figur ein wenig älter besser gefallen. Es hat mich auch ein wenig verwirrt, weil die Zielgruppe so sehr unklar bleibt. Das Alter der Helden weist auf junge Teenager als Zielgruppe hin, die Geschehnisse im Roman und besonders die Auseinandersetzung mit etwas schwierigeren Themen jedoch viel eher auf ältere Jugendliche, ab 15 oder 16 Jahren. Das fand ich nicht ganz stimmig, aber es hat mich auch nicht so sehr gestört, dass es mich aus dem Lesefluss gerissen hätte. An sich gibt es keine Szene, in der die Magie nicht zu spüren ist, sie bricht nicht ab oder nimmt ab, was für ein wunderschönes, bezauberndes Leseerlebnis gesorgt hat. Ich denke allerdings, dass auch jüngere Jugendliche in Mias Alter dazu in der Lage sind, die Geschichte zu verstehen. Es kommt sicherlich auf den einzelnen Leser an. "Geigenzauber" ist ein magisches, wunderschön geschriebenes Jugendbuch voller komplexer Figuren, spannender Handlungswendungen und neuer Ideen zum Mythos Fee mit einer glaubhaften Liebesgeschichte und dem Mut, auch Themen, die nicht so oft behandelt werden, anzusprechen und wirklich gut umzusetzen. Ein wenig hat mich jedoch das sehr junge Alter der Figuren gestört, das die Geschichte hier und da etwas unglaubwürdig gemacht hat, und einige Aspekte der Geschichte wie Branwells Hintergrund und Mias Gabe kamen mir zu kurz. Von mir gibt es deshalb vier Punkte für ein bezauberndes Jugendbuch voller Überraschungen und schöner Momente. Empfohlen für: Ich persönlich würde den Roman eher älteren Lesern, vielleicht ab 15 ans Herz legen, die sich einen ruhigen, magischen Feenroman wünschen mit einer realistischen Liebesgeschichte und Figuren, die einem sofort ans Herz wachsen. Der wunderschöne Schreibstil der Autorin macht das Buch in jedem Fall sehr lesenswert und sorgt für ein paar magische, spannende Stunden. Wer auf der Suche nach schöner Lektüre für zwischendurch ist, jedoch trotzdem auf etwas Anspruch und ein intensives Leseerlebnis nicht verzichten möchte, ist hier goldrichtig. Doch "Geigenzauber" wird trotz seiner Kürze auch allen anderen interessierten Lesern gefallen, denn der Roman bleibt lange im Gedächtnis.

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  • Geigenzauber

    Geigenzauber

    Seelensplitter

    09. May 2014 um 09:54

    Inhaltsangabe: Schon als sie ihn zum ersten Mal hört, kann Mia nicht anders und folgt wie magisch angezogen den Klängen seiner Geige – durch die überfüllte Fußgängerzone hindurch zu dem abgerissen aussehenden Jungen mit den verstaubten goldblonden Haaren, der so wundervoll spielt, dass es fast wehtut. Wie weggeblasen scheinen ihr das ungerechte Verhalten ihrer angeblich besten Freundin Caro und die Sorgen um ihre kranke Schwester. Was zählt, ist nur noch Branwell – ein Junge wie aus einer anderen Welt –, mit dem sie sich zu einer Reise quer durch Deutschland aufmacht und nicht ahnt, in welch große Gefahr sie sich begibt … Meine Meinung: Erste Gedanken: Zu erst einmal habe ich mir etwas anderes daraus vorgestellt, ich hab gedacht ich würde mehr über Deutschland erfahren wo eine wunderschöne Geschichte eingewebt ist, dies war jedoch nicht der Fall, das einzige was mir geschildert wurde, war der Bahnhof von Köln ;-) Doch letztlich macht das gar nichts. Einstieg in das Buch: Ich habe angefangen das Buch zu lesen und war ehrlich gesagt sehr erstaunt das ich gleich richtig mitgenommen werde, aber zu aller erst einmal in eine Krankheitsgeschichte, und wie die Familie damit umgehen muss. Schizophren zu sein, ist nicht ohne. Und dennoch hat die Autorin es geschafft mir das Krankheitsbild auf so klare und gute Art und Weise rüber zu bringen, das ich richtig erstaunt war. Und ich finde allein das sie dieses Thema so aufbrachte war für mich absolut genial! Gesichtspunkte zu der Geschichte: Sie war vorsichtig und zart, nicht aufdringlich wie bei manch anderen Geschichten. Ich habe mich langsam heran getastet. An den Geiger an Mia, und an all die anderen Begebenheiten. Und ich hatte nicht das Gefühl in einer anderen Zeit zu stecken. Sondern im hier und jetzt. Und dennoch auch nicht. Denn wer trifft schon eine Fee? Oder ist es doch nur Einbildung? ;) nein ist es nicht (aber mehr werte ich dazu nicht spoilern ;) ) Die Autorin nimmt mich auf eine Zugfahrt nach Köln mit, dort erlebt Mia etwas gemeines und doch ist es ein wichtiger Schlüssel für diese Geschichte. Mia musste irgendwann dann mal zu jemanden mit Branwell fahren weil da etwas geschehen ist, was nicht so einfach zu erklären ist, wenn ich nicht spoilern möchte. Auf jeden Fall war ich dort mit Mia in einer Badewannensession. Die Autorin hat soviele Details so wunderbar ausgearbeitet das ich selbst glatt Lust auf Baden bekommen habe. Das hatte bisher noch kein Buch geschafft ;) Meine Bewertung in den Sternen: 5 Sterne für die detailgetreue Ausarbeitung 3 Punkte für Rechtschreibung (auch wenn ich selbst kein Held in der Rechtschreibung bin, so erwarte ich von einem Buch das es doch ohne Fehler ist (Perfektionsdenken ;) ) 5 Punkte für die klasse Krankheitsbeschreibung und das man vorsichtig und doch ehrlich und schonungslos damit in Kontakt gekommen ist, hier möchte ich auch danke sagen. Faszit: Eine wunderschöne Geschichte die ich wirklich wunderbar fand durch soviele verschiedene Facetten.

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  • Debütautoren 2013 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: 01. November: Leserunde zu "Der Loser - Lothar Serkowzki" von Florian Gerlach 04. November: Leserunde zu "Samba tanzt der Fussballgott" von Mirco Drewes 5. November: Leserunde zu "Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs" von Fabian Sixtus Körner 5. November: Leserunde zu "Die Wahrheit ist ein Schlund" von Maria Zaffarana 06. November: Leserunde zu "... und was kann man damit mal später machen?" von Alex Burkhard 06. November: Leserunde zu "Mondscheinküsse halten länger" von Carolin Wahl 07.November: Leserunde zu "Der gekaufte Fußball" von Benjamin Best 09. November: Leserunde zu "Desert Heaven" von Oliver Haindl 10. November: Leserunde zu "Weltenreise: Durch die Flut 1" von Julia Beylouny 10. November: Leserunde zu "Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes" von Goetz Markgraf 11. November: Leserunde zu "Die blutroten Schuhe" von Alana Falk 14. November: Leserunde zu "Apple zum Frühstück" von Jackie A. 17. November: Leserunde zu "Nicht menschlich Inc." von Stephanie Linnhe 18. November: Leserunde zu "Hundherum glücklich" von Mara Andeck 20. November: Leserunde zu "Café der Nacht" von Susann Julieva 21. November: Leserunde zu "Die Prüfung" von Kristian Schlüter 28. November: Leserunde zu "High Heels im Hühnerstall" von Sarah Heumann Laufende und beendete Aktionen: 11. Januar: Fragefreitag mit Mara Andeck zu "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" 21. Januar: Leserunde zu "Paradiessucher" von Rena Dumont 08. Februar: Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David 08. Februar: Leserunde zu "Harte Jungs" von Florentine Joop 14. Februar: Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak 15. Februar: Leserunde zu "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz 15. Februar: Leserunde zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabela Falk 18. Februar: Leserunde zu " Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun 21. Februar: Leserunde zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner 21. Februar: Leserunde zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin 26. Februar: Leserunde zu "Ferien mit Traumpferd" von Sonja Kaiblinger 01. März: Fragefreitag mit Florian Kessler zu "Mut Bürger: Die Kunst des neuen Demonstrierens" 02. März: Leserunde zu "Männerwirtschaft" von Florian Herb 02. März: Buchverlosung zu "Schneckenkönig" von Rainer Wittkamp 04. März: Leserunde zu "Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto 06. März: Leserunde zu ""Die dunkle Seite des Weiss - Paranormal Berlin 1" von Yalda Lewin" 07. März: Leserunde zu "Im Land der weiten Fjorde" von Christine Kabus 05. März: Leserunde zu "MAMMON - Für deine Sünden wirst du büßen" von Matthias Jösch 11. März: Leserunde zu "Die Rose von Darjeeling" von Sylvia Lott 14. März: Leserunde zu "Ich glaub, mich tritt ein Kind" von Lisa Harmann & Caroline Rosales 17. März: Leserunde zu "Die Ordnung der Sterne über Como" von Monika Zeiner 18. März: Leserunde zu "Schattenfreundin" von Christine Drews 18. März: Leserunde zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný 19. März: Leserunde zu "Die Nacht der Geparden" von Marina Boos 21. März: Leserunde zu "Südbalkon" von Isabella Straub 28. März: Leserunde zu "Himbeersommer" von Anja Saskia Beyer 28. März: Leserunde zu "Die Winterchroniken von Heratia - Die Verfluchte" von Cairiel Ari 08. April: Leserunde zu "Blut ist im Schuh" von Anna Schneider 12. April: Fragefreitag mit Lola Renn zu "Drei Songs später" 12. April: Leserunde zu "Rashen - Einmal Hölle und zurück" von Michaela B. Wahl 15. April: Leserunde zu "Das Rad der Ewigkeit" von Tibor Rode 21. April: Leserunde zu "Flügel aus Asche" von Kaja Evert 23. April: Leserunde zu "Giftgrün" von Bettina Plecher 25. April: Leserunde zu "Hoffentlich schenkt er mir was Schönes!" von Camilla Bohlander 25. April: Leserunde zu "Katerstimmung" von Philipp Reinartz 07. Mai: Leserunde zu "Muscheln für Mutti" von Christoph Dörr 10. Mai: Leserunde zur Anthologie "Stadt, Land, Lust" u.a. von Kathrin Brückmann  15. Mai: Leserunde zu "Das Meer, in dem ich schwimmen lernte" von Franziska Fischer 16. Mai: Leserunde zu "Familie, Liebe und andere Sorgen" von Claudi Feldhaus 28. Mai: Leserunde zu "Alles dreht sich" von Rosemarie Eichinger 31. Mai: Leserunde zu "Die Wanifen" von René Anour 02. Juni: Leserunde zu "Ebers Ende" von Jürgen Flenker 04. Juni: Leserunde zu "Krokofantenküsse" von Sven Ulrich 04. Juni: Leserunde zu "Kirschsommer" von Anneke Mohn 06. Juni: Leserunde zu "Das Leben ist kein Kindergeburtstag" von Daniela Nagel 10. Juni: Leserunde zu "Nachrichten an Paul" von Annegret Heinold 14. Juni: Fragefreitag zu "Hunger, Pipi, Durst!" von Anke Schipp 20. Juni: Leserunde zu "Wie ich Brad Pitt entführte" von Michaela Grünig 21. Juni: Leserunde zu "Hasenpfeffer" von Ralf Waiblinger 24. Juni: Leserunde zu "Nageln will gelernt sein" vin Ina Glückauf 26. Juni: Leserunde zu "Speisende soll man nicht aufhalten" von Patrik Stäbler 29. Juni: Leserunde zu "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch 03. Juli: Leserunde "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder 05.Juli: Leserunde zu "Und nie sollst du vergessen sein" von Jörg Böhm 06.Juli: Leserunde zu "7 Männer für Emma" von Jo Berger 08. Juli: Leserunde zu "Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen" von Julia Bähr & Christian Böhm 08. Juli: Leserunde zu "Wirklich alles über Männer" von Anna Wilde 11. Juli: Leserunde zu "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker 15. Juli: Leserunde zu "Ich glaub, mich knutscht ein Troll" von Charly von Feyerabend 18. Juli: Leserunde zu "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt 18. Juli: Leserunde zu "Fucking Moskau" von Chris Helmbrecht 18. Juli: Leserunde zu "Mein wirst du sein" von Katrin Rodeit 20. Juli: Leserunde zu "Auch die Liebe hat drei Seiten" von Susann Rehlein 29. Juli: Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche 30. Juli: Leserunde zu "Die Wächter von Avalon" von Amanda Koch 01. August: Buchverlosung zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza 07. August: Leserunde zu "Blue - Gebundene Herzen" von Amelia Blackwood 10. August: Leserunde zu "Vor meiner Ewigkeit" von Alessandra Reß 12. August: Leserunde zu "Violett ist erst der Anfang" von Judith Hüller 09. August: Leserunde zu "Verliebt, verlobt, verflucht" von Melanie Neupauer 10. August: Leserunde zu "Easy going - Sydney" von Sonja Bullen 10. August: Leserunde zu "Guten Morgen, Revolution" von Kirsten Ellerbrake 16. August: Leserunde zu "Schachzug" von Rolf von Siebenthal 19. August: Leserunde zu "Verliebe dich nie in einen Rockstar" von Teresa Sporrer 20. August: Leserunde zu "Strom" von Hannah Dübgen 21. August: Leserunde zu "immeer" von Henriette Vásárhelyi 21. August: Leserunde zu "Die Kunstjägerin" von Elis Fischer 21. August: Leserunde zu "Gott ist kein Zigarettenautomat" von Matthias Gerhards 23. August: Leserunde zu "Tief im Hochwald" von Moni Reinsch 23. August: Leserunde zu "Boston Police - Flirt mit de Tod" von Jane Luc 26. August: Leserunde zu "Almuth spielt auswärts" von Tanja Kokoska 26. August: Leserunde zu "Löffelchenliebe" von Julia Kaufhold 27. August: Leserunde zu "Beutelschema" von Sebastian Lehmann 30. August: Fragefreitag zu "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" von Ramona Ambs 02. September: Leserunde zu "Und konnten es einfach nicht fassen" von Sabine Thomas 06. September: Leserunde zu "Wut im Quadrat" von Alexander Emmerich 12. September: Leserunde zu "Wer liebt mich und wenn nicht, warum?" von Mara Andeck 15. September: Leserunde zu "Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite" von Sarah König 16. September: Leserunde zu "Das schwarze Buch der Gier" von Beile Ratut 18. September: Leserunde zu "Sokrates Lieyes Band 1" von Matthias Meyer Lutterloh 19. September: Leserunde zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund 22. September: Leserunde zu "Burnout - für immer auskuriert" von Alice Spogis 23. September: Leserunde zu "Regenbogenasche" von Anke Weber 23. September: Leserunde zu "Mama muss die Welt retten" von Ina Grütering und Caroline Rosales 23. September: "Leerer Kühlschrank, volle Windeln: Vom Single zum Papa" von Mario D. Richardt 25. September: Leserunde zu "Blow Out" von Uwe Laub 25. September: Leserunde zu "Der letzte Krieger" von David Falk 26. September: Leserunde zu "Papa" von Sven I. Hüsken 26. September: Leserunde zu "Fuck the Möhrchen" von Barbara Ruscher 08. Oktober: Leserunde zu "Fritzi und ich: Von der Angst eines Vaters, keine gute Mutter zu sein" von Jochen König 11. Oktober: Leserunde zu "Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 1: Thorn Gandir" von J. H. Praßl 14. Oktober: Leserunde zu "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz 15. Oktober: Leserunde zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik 24. Oktober: Leserunde zu "Schwanengrab" von Petra Schwarz 24. Oktober: Leserunde zu "Kotzt du noch oder lebst du schon?" von Diana Fey Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen. Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Logos zum Einbau auf Blogs oder Webseiten findet ihr hier: http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_blogs.png http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_allgemein.png Teilnehmer- und Statusliste: Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen! -- PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion:

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    • 1618
  • Geigenzauber hat mich verzaubert

    Geigenzauber

    Meduza

    22. December 2013 um 17:33

    Zitat aus dem Roman: "Jeder Mensch hat das Recht, verrückt zu sein. Und das Verrückteste auf der Welt ist die Liebe." Mia hat es nicht leicht im Leben. Ihre Mutter ist psychisch krank und nun wurde auch noch ihre große Schwester in die Psychiatrie eingewiesen. Nachdem ihre angebliche Freundin sie wieder einmal verleugnet, begegnet sie dem jungen Geiger Branwell. Ganz gegen ihre Art wagt sie es, ihn zu einem Kakao einzuladen und verliebt sich Hals über Kopf in den Jungen. Doch hinter Branwell steckt viel mehr als ein Straßenmusikant. Eigentlich mache ich einen großen Bogen um "Problem-Jugendbücher". Als ich las, dass es um die Probleme eines Mädchens mit ihrer psychisch kranken Mutter geht, war ich mir darum nicht sicher, ob mir das Buch gefallen könnte. Aber ich hatte bereits den wunderbaren Roman "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch gelesen und da mir der ganz eigene Stil der Autorin so gut gefällt, habe ich zugegriffen. Und es nicht bereut. Ganz ohne Moralkeule oder erhobenen Zeigefinger fließt das Thema der psychischen Krankheit in die fantastische Handlung ein. Einfühlsam und wertfrei hat die Autorin mir eine für mich fremde Krankheit nahe gebracht und so konnte ich nicht nur die fremde Welt kennenlernen, in die Mia durch Branwell Einblicke erhält, sondern auch die fremde Welt der "bipolaren Störung". Für Jugendliche mag in erster Linie die spannende Handlung und die einzigartige Liebesgeschichte zwischen Mia und Branwell im Vordergrund stehen, die sich so wohltuend von den üblichen Teenie-Klischees unterscheidet. Ältere Leser werden hinter der vordergründigen Handlung zusätzlich noch eine Tiefe entdecken, die berührt und mich noch lange nach dem Lesen zum Nachdenken anregt. Einen großen Teil des Lesevergnügens macht wie schon beim "Puppenzimmer" die besondere Sprache der Autorin aus, der lakonische Humor, der immer wieder zwischen den Zeilen hindurchschimmert und die vielen skurrilen Ideen, die mich zum Schmunzeln brachten. Ich freue mich schon auf weitere Romane von Maja Ilisch.

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  • gar nicht mal so schlecht

    Geigenzauber

    Manja82

    28. October 2013 um 17:48

    Kurzbeschreibung: Schon als sie ihn zum ersten Mal hört, kann Mia nicht anders und folgt wie magisch angezogen den Klängen seiner Geige – durch die überfüllte Fußgängerzone hindurch zu dem abgerissen aussehenden Jungen mit den verstaubten goldblonden Haaren, der so wundervoll spielt, dass es fast wehtut. Wie weggeblasen scheinen ihr das ungerechte Verhalten ihrer angeblich besten Freundin Caro und die Sorgen um ihre kranke Schwester. Was zählt, ist nur noch Branwell – ein Junge wie aus einer anderen Welt –, mit dem sie sich zu einer Reise quer durch Deutschland aufmacht und nicht ahnt, in welch große Gefahr sie sich begibt … (Quelle: Impress) Meine Meinung: Mia ist 13 und hat es nicht unbedingt leicht in ihrem Leben. Ihre Mutter ist psychisch krank und auch Mia und ihre Schwester bangen nun Tag für Tag ob es ihnen wohl ähnlich ergehen wird. Dass Mia Dinge hinter den Spiegeln sehen kann macht die Sache nicht unbedingt leichter. Als Mias Schwester aufhört zu schlafen und plötzlich auch noch Stimmen hört ist Mia alarmiert. Mias beste Freundin Caro ist auch keine sonderlich große Hilfe. Sobald sie ihren Schwarm auch nur sieht ist Mia abgeschrieben. Sie möchte nicht mit ihr gesehen werden, wechselt sogar die Straßenseite. Niedergeschlagen und traurig begegnet Mia Branwell und ist sogleich fasziniert von seiner Schönheit und seinen goldenen Augen. Für ihn ist sie bereit ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen und folgt ihm. Doch wohin wird diese Reise gehen? Das Jugendbuch „Geigenzauber“ stammt von der Autorin Maja Ilisch. Sie hat bereits andere Bücher, wie beispielsweise „Das Puppenzimmer“ herausgebracht, für mich war dieses Buch allerdings das erste der Autorin. Die Protagonistin Mia ist 13 Jahre alt. Sie ist bereits sehr reif für ihr junges Alter. Mia ist intelligent und sehr tapfer. Besonders hat mir an ihr gefallen das sie Dinge nicht einfach so als gegeben hinnimmt, sondern sie hinterfragt. In ihrem bisherigen Leben hat es Mia nicht immer leicht gehabt. Ihre Mutter ist psychisch krank und Mia bangt nun das es ihr vielleicht ähnlich ergehen könnte. Vor allem auch weil Mia Dinge, die sich hinter Spiegeln befinden sehen kann. Branwell ist ein mysteriöser und geheimnisvoller Typ. Er wirkt einerseits äußerst anziehend, auf der anderen Seite aber auch irgendwie unnahbar. Branwell ist sehr gut aussehend und ich kann schon verstehen wieso sich Mia zu ihm hingezogen fühlt. Dennoch man fragt sich als Leser irgendwie ständig was will er eigentlich? Dass er etwas verbirgt ist recht schnell klar. Mias Mutter mochte ich irgendwie gar nicht. Sie wirkt sehr auf sich bezogen und Mia muss viel für sie tun. Es wirkt aber so als ob ihr Verhalten mit ihrer Krankheit zusammenhängt. Caro, Mias beste Freundin, empfand ich als eher egoistisch. Sie hat Probleme damit mit Mia gesehen zu werden und wechselt ja sogar die Straßenseite. Und das nur wegen ihrem Schwarm. Die Liebesgeschichte, die sich zwischen Mia und Branwell entwickelt hat mich nicht ganz überzeugt. Das liegt vor allem daran das Mia noch so jung ist. Sie drängt sich nicht in den Vordergrund sondern läuft eher nebenher mit. Der Schreibstil der Autorin ist recht gut lesbar und flüssig. Die knapp 300 Seiten ließen sich recht zügig lesen. Das Geschehen wird aus Sicht von Mia in der personalen Erzählperspektive geschildert. Es wird so eine gewisse Distanz gewahrt, was mir in Anbetracht des doch recht schwierigen Themas, das Maja Ilisch anspricht, auch gut gefallen hat. Die Handlung an sich fand ich recht ansprechend. Es gibt spannende Wendungen, die mich immer wieder zu weiterlesen animiert haben. Ma ja Ilisch hat gekonnt phantastische Elemente mit Realem vermischt. Immer wieder stellt sich auch die Frage danach was normal oder verrückt ist. Das Ende hat mich etwas unbefriedigt zurückgelassen. Es hinterlässt offene Fragen und regt so zum Nachdenken an wie es wohl weitergehen könnte. Fazit: „Geigenzauber“ von Maja Ilisch ist ein gar nicht mal so schlechtes Jugendbuch, das auch für Erwachsene sehr gut geeignet ist. Eine für ihr Alter bereits recht reife Protagonistin, ein gut lesbarer Stil und die ansprechende Handlung machen dieses Buch durchaus lesenswert!

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  • War mir zu deprimierend ...

    Geigenzauber

    ConnyZ.

    15. October 2013 um 19:45

    „Geigenzauber“ ist im Impress Verlag von Carlsen am 5.September 2013 erschienen. Maja Ilisch hat diese 295 Seiten geschrieben und nun in einer E-Book Version herausgebracht. Ich danke dem Verlag für die Rezensionsdatei! Mia hat nicht viele Freunde, gerade bei Carolin dachte sie, dass sie nun doch beste Freundinnen werden könnten. Aber welche beste Freundin bittet denn schon einen, immer wieder aufs Neue, die Straßenseite zu wechseln und das nur, weil sie mit einem Jungen flirten will. Getragen von dieser schlimmen Erkenntnis richtet sich ihr Weg einer liebevollen Melodie entgegen. Ein Straßenmusikant mit Geige steht mitten in der Einkaufmeile, alle gehen vorbei und lauschen nicht diesen liebevollen Klängen. Nur Mia lässt die Musik des heruntergekommenen Jungen nicht los, ein fantasievolles Abenteuer beginnt … Ich möchte gleich zu dem Punkt kommen, dass mich diese Geschichte nicht von sich überzeugen konnte. Der Klappentext zum Buch und das schöne Cover waren es, die mich davon überzeugt haben dieses Buch zu lesen. Nur leider ist eine gute Verpackung und eine tolle Zusammenfassung nicht alles, was ein Buch ausmacht und so begann ich schon auf den ersten Seiten zu zweifeln, warum die Autorin so viel Düsternis in ihrer Handlung hat. Mia ist eine sehr einsame Protagonistin, was nicht nur daran liegt, dass ihre so geschimpfte „Freundin“ ständig das gleiche Spiel mit ihr abzieht und sie vorscheucht, sobald sich der Auserwählte zeigt (scheinbar jede Woche ein Neuer). Auch ist es die Familie, die so gut wie nie einen Alltag mit ihrer Tochter gestalten. Ihr Vater ist nur geschäftlich unterwegs, und wenn man den Rest der Familie genau betrachtet, konnte ich als Leser mir schon denken warum. Nicht nur die Mutter von Mia hat ein seelisches Leiden, auch Mias Schwester Luisa wurde nun in eine Klinik eingewiesen. Nun müsste man denken Mia hat auch seelische Probleme, da denke ich aber ehr. dass es am gesamten Umfeld liegt, dass sie scheinbar normal ist. Als Branwell, der heruntergekommene Geigenspieler, die Handlung betritt, ist Mia so fasziniert von ihm, dass sie sich gleich in der Schule selbst ins Aus manövriert. Eine Mitschülerin hat sie mit diesem Bettler gesehen, was Mia nun gleich ein reines Spießrutenlaufen in der Klasse einbringt. Branwell erklärt sich schnell als geheimnisvoller Typ, der seine Geige nicht aus den Augen lässt und Mia nur noch Neugieriger macht. Die Gedanken der Protagonisten sind so teilweise so dunkel, dass sie mir förmlich leidtat, vor allem da ich daran denken musste, dass diesem Buch einer Autorin hinter steht und ich natürlich mein Lesen denke: Welche Erfahrungen sie mit ihrer Geschichte verarbeiten möchte. Selten habe ich eine Geschichte gelesen, die mich selbst so heruntergezogen hat, mit dieser Düsternis zwischen den Worten, hat sich die Grundgeschichte zu sehr in den Hintergrund gespielt, dass das Lesevergnügen gänzlich auf der Strecke blieb. Maja Ilisch hat zwar einen guten Schreibstil, der erklärend ist, aber zu wenig ins Detail geht und auch den Fokus mehr auf die Protagonistin legt, als auf die Welt um sie herum. Deswegen habe ich mich entschieden diesem Buch nur eine ungenügende Bewertung zukommen zu lassen und hoffe, dass ihr nächstes Buch mich besser ansprechen wird.

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  • Zauberhafte Geschichte zwischen Fantasy und fantastischer Realität

    Geigenzauber

    MikkaG

    12. October 2013 um 19:53

    Die 13-jährige Mia hat es nicht leicht im Leben. Ihre Mutter ist psychisch krank (wobei sie selber tatsächlich das Wort "verrückt" bevorzugt), und Mia und ihre Schwester leben in banger Erwartung, dass sie selber jeden Tag den Verstand verlieren könnten... Dass Mia Dinge sehen kann, die hinter den Spiegeln liegen, macht es nicht einfacher - ist es eine Gabe, oder ist es Wahnsinn? Dann hört ihre Schwester auf zu schlafen und hört Stimmen... Mias angeblich beste Freundin Caro ist da kein Trost. Sobald deren großer Schwarm auf der Bildfläche erscheint, ist Mia abgeschrieben. Caro bittet sie sogar, die Straßenseite zu wechseln, weil sie nicht mit Mia gesehen werden will. Traurig und frustriert trifft das Mädchen das erste Mal auf Branwen, den überirdisch talentierten Straßenmusikanten mit den wunderschönen goldenen Augen, und sie lässt ihr tristes Leben hinter sich und folgt ihm auf eine ziellose Reise... Pro: Das ist mein zweiter Roman der Autorin - der erste war "Das Puppenzimmer" und der hat mich schon unheimlich begeistert. "Geigenzauber" ist etwas ganz anderes, aber nicht minder wunderbar geschrieben, unterhaltsam und außergewöhnlich. Bevor ich auf die üblichen Punkte eingehe (Schreibstil, Spannungsaufbau usw.) will ich direkt eines loswerden. Ich hätte manchmal gerne laut applaudiert bei Sätzen wie: "Liebe war schön, Liebe war wichtig, aber sie war nicht automatisch eine Gehirnwäsche." In zu vielen Liebesromanen, fatalerweise gerade in denen für Jugendliche und junge Erwachsene, wird es so dargestellt, als müsse Liebe bedingungslose Selbstaufgabe bedeuten. Hobbies, Freunde, Verwandte, alles wird aufgegeben oder zumindest bedeutungslos. Da fand ich es unglaublich erfrischend, ein Buch zu lesen, das ein anderes und meiner Meinung nach gesünderes Bild vermittelt. Dadurch wird die zarte und erfreulich altersgerechte Liebesgeschichte nicht weniger romantisch! In dem Buch geht es auch nicht nur um die Liebesgeschichte, die eher dezent im Hintergrund steht, oder um die übernatürlichen Aspekte. Ein Thema, dass sich durch das Buch zieht, ist die Frage: was ist verrückt, was ist normal? Mias Mutter hat mit ihrer Krankheit sehr zu kämpfen, und auch für ihre Familie ist es oft schwer, aber hat sie nicht trotzdem das Recht, glücklich zu sein, auf ihre ganz eigene Art? Dabei wird dieses ernste Thema mit viel Humor und fast schon poetischer Weisheit angegangen. Diese Mischung aus ernsten Themen, Liebesgeschichte und Fantasy fand ich wirklich originell und mitreißend. Und gerade der Fantasy-Teil der Geschichte ließ sich nicht in eine Schublade quetschen und folgt keineswegs Schema F. Bis zum Schluss habe ich immer wieder daran gezweifelt, wem Mia trauen kann und wem nicht, was wirklich ist und was nicht... Besonders Branwen, den sie liebt, bleibt unergründlich und schwer einzuschätzen bis zum Ende. Dadurch blieb das Buch für mich auch spannend bis zur letzten Seite. Mia, die im Mittelpunkt der Geschichte steht, fand ich großartig. Sie ist intelligent, tapfer und nimmt die Dinge nicht einfach hin, ohne sie zu hinterfragen. Ihr Leben ist nicht einfach, und manchmal entlädt sich ihre Wut an der falschen Stelle und auf die falsche Person, aber sie ist ja erst 13 und dafür ansonsten schon erstaunlich reif. Branwen, rätselhaft und oft unnahbar, weckt direkt die Neugier: was ist er, was kann er, und am wichtigsten, was will er? Nicht immer ist er sympathisch, was aber auch einfach in seinem Wesen liegt (mehr kann ich nicht sagen, ohne zuviel zu verraten). Aber ich konnte Mias Gefühle für ihn gut verstehen - vielleicht weil ich mich als Teenager selber in einen etwas abgerissenen Traumtänzer mit Geige verliebt habe? In umgibt der Reiz des Unbekannten, und seine unbekümmerte Art, sich nicht in das "normale" Leben einzufügen, hat etwas Zauberhaftes. Mias Mutter kommt manchmal als selbstsüchtig rüber: sie lässt ihre Töchter putzen und waschen, sie verschläft den halben Tag... Aber man versteht als Leser immer mehr, dass das Teil ihrer Krankheit ist, und dass sie ihr Bestes gibt, im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein gutes Leben zu leben. Ich denke, gerade für Jugendliche mit Eltern, die an psychischen oder anderweits chronischen Krankheiten leiden, könnte "Geigenzauber" ein aufbauendes, wichtiges Buch sein. Der Schreibstil geht runter wie Honig: manchmal witzig, manchmal poetisch, manchmal traurig... Aber immer gut zu lesen und packend. Kontra: Am Anfang hatte ich ein etwas mulmiges Gefühl bei der Liebesgeschichte: ein 13-jähriges Mädchen, eigentlich noch ein Kind, und ein älterer Junge? Aber im Laufe des Buches hat sich dieses leichte Unwohlsein verflüchtigt, denn hier wird eines sehr einfühlsam und wunderschön geschildert: Liebe muss keine sexuelle Liebe sein, und vielleicht hat jedes Alter seine eigene Form der Liebe. Hier passiert nichts, was auch nur den Hauch von etwas Unangebrachten oder gar Schädlichen hätte. Mia liebt, aber Mia ist wunderbarerweise frei von Gruppenzwang oder von den Medien suggerierter Sexualisierung. Das Cover ist ganz nett, aber ziemlich nichtssagend, leider. Zusammenfassung: Ich würde das Buch vor allem an Mädchen der Altersgruppe 13 bis 15 empfehlen - aber nicht nur! Auch Erwachsene, die sich noch gut an dieses Alter erinnern können, werden von Mia und ihrer Geschichte verzaubert sein.

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  • Eine schöne Jugendfantasy !

    Geigenzauber

    DasBuchmonster

    07. October 2013 um 14:51

    Die 13 jährige Mia hat es nicht leicht, ihre Mutter ist psychisch krank und auch ihre Schwester wurde in die Klapse eingewiesen. Die Schwester hatte Stimmen in ihrem Kopf gehört, diese haben sie nachts nicht schlafen lassen, es war so stark,dass sie wahnsinnig geworden ist. Auch Mia hat etwas verrücktes, sie kann in Spiegelbildern eine andere Welt sehen, und sie weiß genau, dass früher oder später auch sie dran ist. Eine richtige Freundin hat Mia leider auch nicht, sie ist eine Außenseiterin, eine Merkwürdige, ein Loser, der seine Freunde nicht mal mit nach Hause nehmen kann. Al Mia wieder mal völlig enttäuscht von der Welt durch die Straßen geht, entdeckt sie ein wunderschönes Geigenspiel, das sie sofort gefangen nimmt. Sie folgt dem Lied und entdeckt einen hübschen, jedoch heruntergekommenen Jungen, der die Geige spielt. Er heißt Branwell, und fluchs verliebt sich Mia in den mysteriösen, ja beinahe unnahbaren Typen, der trotzdem nicht von ihr lassen will. Bald schon wird klar, dass Branwell verfolgt wird, Mia geht mit ihm. Sie erfährt, dass Branwell eine Fee ist, die von anderen Feen verfolgt wird. Doch als Mia die Gegenseite trifft, weiß man nicht mehr, wer oder was hier der Gute und wer die Bösen sind.  Meinung: Das Cover ist wie bei jedem impress Titel einfach der Hammer, das satte lilapink gefällt mir sehr gut mit der verspielten Geige ist das Cover einfach nur ein Blickfänger. Der Titel passt auch hervorragend zu dem Buch.Der Einstieg ist sehr gelungen, man fühlt sofort mit Mia mit und dennoch ist das Buch mit seinem ganz eigenen Witz erzählt. Man spürt das Geheimnis, das die Schwestern miteinander haben und die daraus entstehende Verzweiflung schon beinahe greifbar. Tief und spannend erzählt die Autorin von Mias Gefühlen, Die Storyline gefällt mir auch sehr gut, besonders Mias verzwickte Lage, wem sie nun glauben schenken soll und dass sie wahrhaft liebt. Ich weiß nicht, ob ich mich an Mias Stelle für Branwell entschieden hätte, ich wäre sehr wütend gewesen, dass er mich ausgenutzt hat. Allerdings hat es mich gestört, dass Mia erst 13 ist, das ist noch viel zu jung um ewig zu lieben, bzw. leider hatte ich das immer im Hintergrund und konnte ihre Entscheidung zum Schluss auch nicht mal so ernst nehmen. Ich hätte ihr Alter auf 15-16 Jahre erhöht, da die Artikulation und Handlung und ihre Erlebnisse schon tiefsinnig sind, Mia allerdings doch noch sehr naiv ist. Doch 13 Jahre ist mir für ein Mädchen, das einen fremden Jungen mit nach Hause nimmt, ausreißt und ihre ewige Liebe findet dann doch noch etwas zu jung. Das ist leider ein so immenser Punkt, da er mich irgendwie während des gesamten Lesens begleitet hat (aber sie ist doch erst 13!) dass ich ein Monster abziehe, an und für sich wäre es die volle Monsterzahl gewesen, aber nungibt es vier von fünf Monstern für Geigenzauber !

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  • Lesemarathon vom 3. bis 6. Oktober 2013 - wer macht mit?

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben! das LovelyBooks-Team ist derzeit in begeisterter Lesestimmung und da dachten wir uns, dass der Feiertag in der kommenden Woche (3.10., Tag der deutschen Einheit) doch die perfekte Gelegenheit für einen großen Lesemarathon bietet. Vom 03.10. bis zum 06.10.2013 wollen wir so viele Bücher verschlingen, wie wir nur können. Seid ihr dabei? Natürlich wird es auch wieder Fragen und kleine Aufgaben geben, die zwischendurch für eine zusätzliche Auflockerung sorgen. Ansonsten darf hier fleißig über gerade Gelesenes und Bücher generell geplaudert werden. Ich übernehme dabei natürlich keine Verantwortung für eventuell wachsende Wunschzettel und platzende Bücherregale ;-) Also, stellt schon mal das passende Buchfutter und natürlich den Naschkram bereit, denn in der nächsten Woche wird hier "Buchsport" gemacht! Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind, was ihr so lest, wird es auch einige Aufgaben geben, die ihr lösen könnt. Wir starten am Donnerstag, dem 03.10. um 0 Uhr und lesen bis zum Sonntag ebenfalls 0 Uhr. Dabei sind Pausen natürlich strengstens erlaubt ;) Es muss also keinesfalls durchgelesen werden. Auch wer nur an einem bestimmten Tag mitmachen kann oder nur ein paar Stunden, der ist hier herzlich willkommen. Denn vor allem geht es doch um den Spaß am gemeinsamen Lesen! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Wisst ihr schon, was ihr lesen werdet? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt, z.B. eine Seitenzahl oder eine bestimmte Anzahl von Büchern, die ihr schaffen möchtet? Warum nehmt ihr teil und wart ihr früher schon mal dabei? :) Wer Lust hast, kann ja auch mal seine Bücherregale fotografieren und hier in einem Beitrag anhängen. Ich gucke mir immer sehr gern Bücherregale von anderen an! Dann können wir einen Blick auf die Auswahl werfen. PS: Unter allen Teilnehmern werden wir auch wieder eine kleine Überraschung verlosen :-) **************************************************** 1. Phase: Vorbereitung / Aufwärmung Zur Vorbereitung auf den großen Lesemarathon müssen wir uns natürlich erstmal aufwärmen. Hierfür werde ich vorab ca. alle 2 Tage bereits kleine Fragen oder Aufgaben stellen, die ich hier liste. Wer Lust hat, kann sie einfach beantworten. Welches Buch liest du gerade und wie gefällt es dir? Würdest du noch mehr von diesem Autor lesen? Auf welches Buch seid ihr schon länger neugierig - vielleicht steht es sogar schon im Regal - aber ihr habt es noch immer nicht gelesen? Wieso eigentlich nicht? Welches Buch hat euch so sehr berührt oder begeistert, dass ihr es am liebsten ganz vielen Menschen schenken oder weiterempfehlen möchtet? Was macht dieses Buch für euch besonders? Gibt es einen Autor, von dem ihr euch unbedingt mal wieder ein neues Buch wünschen würdet? Wenn ja, welcher Autor ist es und in welchem Genre sollte er schreiben? 2. Phase: Lesemarathon Es geht los, die heiße Phase beginnt. Seid ihr auch alle gut vorbereitet? Einige haben ja ganz fleißig beim Warm-Up mitgemacht, sodass Ermüdungserscheinungen nicht so schnell auftreten sollten! Auch jetzt wollen wir natürlich nicht nur lesen, sondern auch die ein oder andere Aufgabe erfüllen und Fragen beantworten: Mit welchem Buch startet ihr in den Lesemarathon und wie lange wollt ihr jetzt erstmal lesen? Was braucht ihr - neben dem Lesestoff - noch unbedingt für einen gelungenen Lesemarathon? Gebt einem Teilnehmer hier beim Lesemarathon einen Buchtipp aus seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher). Dazu am besten einfach in der Bibliothek nach den ungelesenen Büchern schauen. Natürlich dürft ihr auch mehreren Teilnehmern Tipps geben und es dürfen auch Bücher sein, die ihr selbst noch gern lesen möchtet. Mit welchem Satz beginnt euer aktuelles Buch? Ändert sich eure Lesestimmung eigentlich mit den unterschiedlichen Jahreszeiten oder könnt ihr immer alles lesen? Welche sind eure persönlichen Top-Empfehlungen für Frühling, Sommer, Herbst und / oder Winter? Wie sehr achtet ihr auf Buchcover? Verleitet euch ein schönes Cover dazu, ein Buch eher zur Hand zu nehmen und näher anzuschauen? Welche Cover findet ihr aktuell besonders gelungen? Wie merkt ihr euch, auf welcher Seite ihr in eurem Buch gerade wart? Nehmt ihr ein Lesezeichen oder irgendetwas, was ihr gerade zur Hand habt? Macht ihr Eselsohren oder legt das Buch umgekehrt offen hin? Habt ihr hier schon bei einer oder mehreren Leserunden mitgemacht? Wenn ja, welche hat euch davon am besten gefallen und wieso? Wenn nicht, wieso? :-) Schreibt ihr euch Lieblingszitate aus Büchern raus oder markiert ihr sie? Verratet doch ein Zitat, das euch besonders gut gefällt! Welches Buch, an das ihr hohe Erwartungen hattet, hat euch dann enttäuscht und wieso? Wenn ihr euch für 3 Bücher entscheiden müsstet, die die einzigen wären, die ihr für den Rest eures Lebens besitzen dürftet, welche wären das? Wie oder durch wen seid ihr zum Lesen gekommen? Was fasziniert euch an Büchern? Was können nur sie im Vergleich zu zum Beispiel zu Musik, Filmen, etc.? In welchem Land könntet ihr ideale Leseferien verbringen? Lest ihr gern anderen Menschen vor oder lasst ihr euch gern vorlesen?

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    • 1362

    DasBuchmonster

    03. October 2013 um 13:49
  • Fast ganz verzaubert

    Geigenzauber

    Monkberg

    23. September 2013 um 08:51

    Der Roman spielt im Hier und Jetzt. Die Heldin Mia kämpft mit den üblichen Tücken des Erwachsenwerdens. Sie ist in ihrer Schulklasse keines von den It-Girls, und zuhause ist auch nicht alles Gold.  Ihre Mutter leidet unter einer Endokrinen Störung, die sich in heftigen Stimmungsschwankungen äußert, und zum Überfluss scheint Mias ältere diese Krankheit geerbt zu haben.  Mia war in dieser schwierigen Familiensituation bisher immer diejenige, die funktioniert hat, um die man sich keine Sorgen machen musste. Doch jetzt bricht sie aus. Sie folgt einem geheimnisvollen Jungen, dessen Geigenspiel sie sprichwörtlich verzaubert, aus ihrer Kleinstadt nach Köln. Doch schon sehr bald tauchen die ersten Probleme auf. Mia kommt mit dem Landstreicherleben nicht zurecht, zudem warnt sie eine junge Frau, die sich ihr als Fee erkennen gibt, ernsthaft. Mias neuer Freund sei nicht, was er vorgebe, er benutze Mia nur. Natürlich wendet sich für Mia - und ihre Familie - letztlich doch alles zum Guten, aber das Ende ist bittersüß. Einige Probleme, und hier ist der Roman sehr realistisch, lassen sich nicht lösen, auch mit dem besten Wollen der Beteiligten nicht. Auch hat man als Leser am Ende das leise Gefühl,  hier müsse noch etwas kommen. Eine Fortsetzung vielleicht. Aber es ist einer der ganz großen Pluspunkte dieses Romans, dass die Autorin realistisch die Folgen einer Krankheit beschreibt, die den Betroffenen allgemein noch immer allzu häufig den Stempel der Verrücktheit aufdrückt. Maja Ilisch zeigt, dass und warum Mias Mutter nicht anders kann, als ihre Tage zwischen Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt zu verbringen, und wie schwer es für ein junges Mädchen sein kann, damit umzugehen und vor allem auch offen umzugehen. Das war ein Augenöffner. Dafür danke.

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