Maja Winter Träume aus Feuer

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Inhaltsangabe zu „Träume aus Feuer“ von Maja Winter

Das Großkönigreich Le-Wajun wird vom gottgleichen Sonnenpaar regiert. Großkönig Tizarun und Großkönigin Tenira sind allseits beliebt, doch heimlich ergeht ein perfider Auftrag an die Gilde der Wüstendämonen: Die gefürchteten Assassinen sollen für Großkönig Tizaruns Tod sorgen.

Die Auftraggeber des Anschlags ahnen nicht, dass sich längst einer der Wüstendämonen am Hof von Le-Wajun eingeschlichen: Karim, getarnt als Knappe eines Fürsten. Für ihn ist der Auftrag sehr persönlich, denn er weiß von einem dunklen Geheimnis in der Vergangenheit des Großkönigs. Die Zeit der Rache ist gekommen!

Ein unglaublich tolles Buch, welches gegen Ende noch einmal richtig stark zulegt und mich wahnsinnig gefesselt hat.

— Jackie_von_Rolbeck

Oft fehlt die Sympathie für die Figuren, sodass die vielschichtige Story zu zäh wird - besonders Teniras Charakter zerstört die Geschichte.

— chasingunicorns

Anfangs sind die ganzen Beziehungsgeflechte noch sehr verwirrend. Ist man darüber hinweg, dann wird man in das Geschehen hineingesogen.

— Artemis_25

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  • Ein extrem toller Start einer Tetralogie. Es ist wahnsinnig emotional und nichts für schwache Nerven

    Träume aus Feuer

    Jackie_von_Rolbeck

    06. March 2018 um 18:59

    Vorweg, ich habe mir diesen Roman in meiner Bib ausgeliehen und wurde nicht enttäuscht.Kurz zur Beschreibung:Das Großkönigreich Le-Wajun wird vom gottgleichen Sonnenpaar regiert. Großkönig Tizarun und Großkönigin Tenira sind allseits beliebt, doch heimlich ergeht ein perfider Auftrag an die Gilde der Wüstendämonen: Die gefürchteten Assassinen sollen für Großkönig Tizaruns Tod sorgen.Die Auftraggeber des Anschlags ahnen nicht, dass sich längst einer der Wüstendämonen am Hof von Le-Wajun eingeschlichen: Karim, getarnt als Knappe eines Fürsten. Für ihn ist der Auftrag sehr persönlich, denn er weiß von einem dunklen Geheimnis in der Vergangenheit des Großkönigs. Die Zeit der Rache ist gekommen!Um erstmal eines vorweg zu nehmen, die Geschichte spielt kaum aus der Sicht des Großkönigpaares. Tatsächlich kommen Tenira und Tizarun persönlich erst im zweiten Teil des Buches vor.Die erste Protagonistik, die uns vorgesetzt wird, ist die nicht mal erwähnte Anyana, eine Prinzessin von stolzen 12 Jahren.Das Mädchen stammt aus einem der drei großen Häusern und wir als Leser lernen schon sehr früh vieles um ihre Welt. Sei es um ihr Heimatland, die Politik, die (Liebes)Geschichte des Großkönigpaares und das allgemeine Treiben an einem königlichen Hof mit ihren Cousins und Cousinen.Das Buch ist dabei nicht in einer Ich- Perspektive geschrieben, sondern aus der Sicht eines auktorialen Erzählers, der Anyana in den meisten Kapiteln über die Schulter schaut.Jedoch kommen auch andere Charaktere für manche Kapitel zu Wort, was dafür sorgt, dass der Leser sich in die einzelnen Personen gut reinversetzen kann.Anyana ist dabei, obwohl eine Prinzessin, nicht etwa zickig oder abgehoben, wie man es erwartet. Sondern einfach ein junges Mädchen, was langsam merkt, dass sich ihre Umwelt und auch sie selber verändert. Auch diese doch sehr große Veränderung in Anyanas Gefühlwelt bekommt der Leser durch Maja Winter wunderbar und sehr lebendig präsentiert und ich konnte auch gut mit dem Mädchen mitfühlen, dass nicht jede Veränderung gut aufnimmt und um ihre unbeschwerte Kindheit trauert.Anyana erlebt dabei einen drastischen Wechsel in ihrer Person, da der dritte und letzte Teil des Buches 4 Jahre später stellt und Anyana durch diverse Begebenheiten vor wahnsinnigen Problemen und Gefahren steht und auch wirklich leiden muss. Dabei verliert sie aber nicht die Hoffnung, sondern entscheidet sich zu kämpfen.Es macht wirklich Spaß und tut auch weh, der kleinen Anyana mit der besonderen Fähigkeit bei ihren Veränderung zuzusehen.Karim als erwähnter Antagonist (zumindest erstmal) hat mir auch direkt gut gefallen.Der Junge ist kein eingebildeter Schönling, dessen einziger besonderer Charakterzug seine gottgleiche Schöhnheit ist, sondern er ist tatsächlich eine wahnsinnig interessante Person.Ich will hier nicht zu viel verraten, nur sei gesagt, dass er mich als ein Assassin sehr an Tanzer aus “Das Spiel der Götter“ erinnert.Die Handlung baut sich langsam auf und schtaubt sich zu einem besonders interessanten Start einer Reihe aus mittlerweile vier Teilen hoch.Kurzum, ein wirklich gelungener Start einer Reihe, mit der Maja Winter mein Interesse mehr als geweckt hat. Dieses Buch ist jedoch definitiv kein Jugendbuch, sondern eher eingeschränkt für alle ab 16 zu empfehlen, da das Ende nichts für zartbesaitete ist.Maja Winter hat hier eine Geschichte mit einem besonderen Antagonisten und einer wirklich starken und selbstbestimmten Protagonisten erfunden, die mich restlos begeistert hat und die definitiv mehr gehypt werden sollte, als eine 08/15 Geschichte mit einer Protagonistin, die so selbstbestimmt ist wie eine nasse Socke wie “Das Reich der sieben Höfe“.

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  • Packender Auftakt

    Träume aus Feuer

    Eva-Maria_Obermann

    09. February 2017 um 10:58

    Ayanna, Prinzessin, Tochter eines Dichters ohne Inspiration und einer machtgierigen Frau, hat die Gabe. Sie träumt, hat Visionen. Doch diese Träume sind so schrecklich, dass sie weder haltbar noch deutbar sind für die 12jährige. Als der Knappe Karim mit dem Boten des Großkönigspaares am Hof eintrifft, ändert sich ihr Leben für immer. Doch auch Karim hat seine Geheimnisse. Er ist ein Wüstendämon und sein nächstes Ziel hat eine schrecklich persönliche Rache verdient. Träume aus Feuer ist der Auftakt zu einer Reihe. Vieles wird hier angefangen, was in folgenden Bänden verdient, zu Ende gebracht zu werden. Ayanna steht am Anfang des Romans an der Schwelle zwischen Kindsein und Erwachsenwerden. Sie spielt und denkt kindlich, ihre Visionen sind für sie lediglich Albträume und Gedanken an die Zukunft verschwendet sie nicht. Nach und nach ändert das sich, schon bevor sie auf Karim trifft. Dabei zeigt die junge Prinzessin sich erstaunlich klar, aber auch naiv. Währen Ayanna die ersten Schritte Richtung Erwachsensein unternimmt, bahnt sich am Hof eine Intrige an. Geheimnisse, Betrug, Machtgier und Listen stacheln sich aus unterschiedlichen Richtungen auf. Und über allem schwebt die Gefahr, die Ayannas Träume, von denen niemand wissen darf, aussenden. Erstaunlich finde ich, dass der Erzähler hier durchaus ein auktorialer ist, was zunehmend seltener geworden ist. Er springt zwischen den Figuren und nimmt zeitweise die Stellung eines personalen Erzählers an, doch die Schnelligkeit des Fokuswechsels, sowie die Möglichkeit, Dinge vorauszusehen und in die Gedankenwelt aller Figuren zu tauchen, enttarnen ihn schnell. Das hat mich neugierig gemacht. Karim nimmt eigentlich erst etwas später Raum ein. Er bleibt eine Nebenfigur, aber eine zutiefst interessante. Vieles zu seinen Beweggründen erfährt der Leser eigentlich über andere Figuren. Dieses Mysterium, das er dadurch auch für den Leser gewinnt, bringt Spannung, Neugierde und wird immer wieder mit kleinen Eindrücken belohnt. Dass gerade er aber für die Handlung, den Verlauf und Ayannas Schicksal eine Schlüsselrolle einnimmt, wird immer wieder klar. Der Roman lebt durch die verschiedenen Perspektiven und Nebenstränge richtig auf. Ein komplexes Bild besteht, dessen genauer Verlauf hier noch nicht zu erkennen ist, aber zumindest zu erahnen. Außergewöhnlich finde ich, wie viel Mühe sich die Autorin mit der Tiefe der Figuren macht. Sie alle haben ihre Vorgeschichte, ihre Gründe und Entscheidungen, ihre Geheimnisse, Fehler und Stärken. Diese grandiose Mischung führt dazu, dass der Leser immer wieder zwischen den einzelnen Strängen hin und her geworfen wird und sich nicht entscheiden kann, wer jetzt gut oder böse, richtig oder falsch, heldenhaft oder niederträchtig ist.

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  • Holpriger Start und grandioses Ende! Echt lesenswert!

    Träume aus Feuer

    Samy86

    09. January 2017 um 16:56

    Inhalt: Großkönig Tiazarun und Großkönigin Tenira sind das gottgleiche Sonnenpaar welches über das Großkönigreich Le-Wajun regiert. Sie sind allseits beliebt und werden von allen bewundert, doch auch Neider haben sich eingeschlichen, die nach ihrem Ansehen und Macht gieren. So kommt es, dass ein heimlich ausgetüftelter Auftrag entsendet wird, dessen Inhalt grausamer denn je ist. Die Gilde der Wüstendämonen sollen einen gefürchteten Assassinen entsenden und für den Tod des Großkönigs sorgen. Was die Auftraggeber nicht ahnen ist, dass sich bereits ein Wüstendämon unter das Volk am Hof gemischt hat – Karim, der getarnt als Knappe für den Fürsten dient. Die Zeit der Rache ist eingeläutet, denn für Karim ist es nicht nur ein Auftrag der besonderen Art, sondern ein Auftrag mit persönlichem Hintergrund! Meine Meinung: Manchmal sind es die unscheinbaren Bücher, die einen Inhalt verbergen, der dieses Buch zu einem besonderen Schmankerl und Lesehighlight werden lässt. So ist es auch bei „Träume aus Feuer“ von Maja Winter. Durch Zufall bin ich über das Buch gestolpert. Anfangs schenkte ich ihm keine große Aufmerksamkeit, da mich das Cover nicht sofort ansprach und ich so den Klapptext erst ignorierte. Doch es ging mir irgendwie nicht aus dem Kopf. Keine Ahnung was mich dazu bewegte, doch den Klapptext anzuschauen, aber bereuen tue ich es nicht, denn dieses Buch entpuppte sich mit einem anspruchsvollen Schreibstil, hinreißenden Charakteren und einer Handlung, die alles mit sich bringt um den Leser nicht nur gebannt an das Buch zu fesseln, sondern auch auf eine Art Begeisterung in einem auslöst, die den Leser eins mit dem Gelesenen werden lässt, zu einem wahren Highlight! Der Start war etwas holprig, denn die Namensgebung der Charaktere waren sonderbar, zwar passend für die Welt in der es spielt, jedoch ein Zungenbrecher für den Leser. Auch musste ich mich erst in die Gegebenheiten hineinfuchsen, denn über Sagen, Mythen und Volksgeschichte erfährt man in einem leicht poetischen Verfahren, welches durch den Dichter und zweiten König in Form von Gedichten berichtet und von seiner Tochter erzählt wird. Es dauerte etwas bis ich mich zurechtgefunden habe, aber dann konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen, zu genießen und mit Hingabe in die Tiefen der Geschichte  Le-Wajun zu versinken. Der Schreibstil ist schon etwas gewöhnungsbedürftig, denn mit seinem leicht poetischen Touch und ausführendem Singsang, muss man sich erst einmal damit anfreunden und sich an den melodischen und bildgewältigen Stil der Autorin gewöhnen. Doch wenn diese Hürde überwunden ist, so wartet ein Fantasy-Abenteuer der besonderen Art auf den Leser. Die junge Hauptprotagonistin Ayanna ist mit ihren 12 Jahren sehr reif und trotzdem kindlich beschrieben. Es ist toll mit einem Teil ihres Lebens zu werden. Düster ist ihr Geheimnis, denn wenn das Volk nachts seinen Träumen lauscht, so wird sie von authentischen Träumen heimgesucht, welche im Verlauf die Titelauswahl deutlich unterstricht und auch wie von selbst erklärt. Karim ist düster, charismatisch und geheimnisvoll. Irgendwie mochte ich ihn sofort, auch wenn er lang eher unscheinbar und nichts bedeutend erschien. Ihn aus den Augen von Ayanna zu betrachten erleichtert die bildliche Darstellung und macht ihn noch greifbarer, auch wenn so mancher Charakterzug ihn eigentlich dazu verdonnert gehasst werden zu wollen. Die Welt in der die Handlung spielt ist sehr komplex gestaltet. Manchmal wünschte ich mir so etwas wie eine Landkarte oder ähnliches um immer mal wieder meinen Standort genau vor Auge geführt zu bekommen, aber auch dieser Eindruck verpuffte umso mehr man in der Handlung vorankam. Überzeugen ist auf jeden Fall der malerische und bildgewaltige Stil, denn die Autorin in ihre Erzählung und den Schreibstil einfließen lässt. Er hat mich total umgehauen. Fazit: Auch wenn es scheint als wären zu viel Kritik in meiner Rezi, so muss ich sagen, dass genau diese, wenn man sie nach beendet nochmals betrachtet, die ist, welche dieses Buch so einzigartig und außergewöhnlich werden lässt, dass es am Ende ein Lesehighlight, statt ein Flop ist. Denn als ich mich mit dem Gebotenen arrangiert und mit dem Gelesenen auseinandergesetzt habe, wollte ich dieses Buch nicht mehr weglegen und hoffe noch mehr aus dieser Welt volle Gier, Macht und Schein zu erleben, aber auch andere Werke in der Form von der Autorin zu finden und genießen zu dürfen!

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  • Eine Tyrannin aus Trauer geboren

    Träume aus Feuer

    Artemis_25

    21. December 2016 um 11:47

    Da habe ich ja Mal eine richtige Perle unter den Fantasy-Büchern gefunden.Man muss allerdings ein wenig Zeit und Geduld mitbringen, denn ich habe ungefähr erstmal ein Viertel des Buches lesen müssen, bis meine Verwirrung über die ganzen Beziehungsgeflechte unter den Figuren und deren eher ungewöhnliche Namen sich gelegt hatte. Das Personenverzeichnis am Ende wird da bestimmt auch helfen, aber ich versuche es lieber immer erstmal so. Meiner Meinung nach sollte sich die Geschichte selbst erklären. Ist man dann aber erstmal richtig in der Geschichte angekommen, kommt man nicht mehr so schnell davon los. Die anfängliche Frustration hinzunehmen und weiterzulesen, lohnt sich also allemal.Auch mit dem Schreibstil musste ich mich zunächst anfreunden. Ich mag es ja eigentlich eher auf den Punkt, ohne viel Drumherum. Man muss schon ein bisschen darüber nachdenken, was man da liest, sich richtig darauf einlassen, denn hier bekommt man nichts einfach so auf dem Silbertablett serviert. Es wird viel mit bildlicher Sprache gearbeitet, deren Bedeutung einem nicht immer sofort klar wird. Das ist besonders bei den Träumen der Fall (der Titel passt da wirklich super), die erst im Verlaufe des Buches entschlüsselt werden. Das hier ist also kein Buch, das man Mal eben so zwischendurch liest, sondern eines, für welches man sich Zeit lassen und nehmen sollte. Hier ist kein Verschlingen, sondern ein Genießen angesagt. Als ich dann wusste wie der Hase läuft, hat mich auch der Schreibstil richtig gepackt und auch gewaltig beeindruckt. Das ist Schreibkunst auf ganz hohem Niveau.Die Autorin hat eine doch ziemlich komplexe Welt geschaffen. Das merkt man vor allem auch an den Legenden, die mit eingearbeitet worden sind sowie auch das ausgeklügelte Modell der Herrschaft, das aus Bekanntem und neuen Elementen besteht und auch stark auf Göttern beruht. Die Magie ist in diesem Band noch nicht ganz so prominent, was aber wahrscheinlich an dem Königreich Anta’jarim liegt, die diese ablehnen. Ein Großteil der Handlung spielt sich dort ab, vor allem am Anfang. Man merkt jedoch schon den Einfluss des verfeindeten Reiches Kanchar, welches da viel weiter entwickelt ist. Le-Wajun und Kanchar, zwischen diesen Reichen besteht so viel Spannung, die sich jederzeit entladen kann. Eine üble Situation, die verheerende Auswirkungen hat.Mir hat an diesem Buch sehr gut gefallen, dass es gerade keine epischen Schlachten gab. Zumindest wurden sie nur sehr kurz angerissen. Der Bürgerkrieg in Le-Wajun wurde einfach Mal gekonnt übersprungen. Es wurde dann nur noch auf die Auswirkungen eingegangen, was auch wirklich ausreicht. Der Fokus lag eher auf der Intrige rund um den Thron von Le-Wajun, dessen Ausmaße gleichermaßen sehr spannend aber auch sehr erschreckend sind. Wer da alles wie genau seine Finger im Spiel hat, wird stückchenweise aufgelöst und zwischendrin kann man sich so seine eigenen Gedanken darüber machen, was da genau passiert sein könnte.Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet. Es wird aus den Sichten von mehreren verschiedenen Figuren erzählt, was der Geschichte eine gewisse Dynamik, aber auch Tiefe verleiht. So lernt man die Charaktere auch viel besser kennen, weil man sie sowohl von außerhalb als auch von innen erleben kann. Am meisten wird allerdings auf die eher ungewöhnliche Prinzessin Anyana eingegangen. Erst zwölf Jahre alt und schon gerät sie sehr tief in die ganzen Machtverstrickungen hinein. Mit ihr habe ich richtig mitgefiebert und gehofft, dass sie da irgendwie heil aus der ganzen Tragödie herauskommen möge. Karim, aber auch Linua sind sehr geheimnisvolle Figuren über die ich gern noch sehr viel mehr erfahren möchte, aber so ganz generell auch über Kanchar und die dort beheimateten Wüstendämonen, eine Organisation, die so mysteriös ist, dass sich da sehr gespannt darauf bin, dort Mal Mäuschen spielen zu dürfen.Nach anfänglicher Verwirrung und daraus resultierender Frustration hat mich diese Geschichte dann doch umso mehr fesseln können. Die Komplexität der der Welt und der sie bevölkernden Figuren, aber auch der bildhafte, teils philosophische Schreibstil, bei dem man sein Köpfchen ein bisschen anstrengen muss, haben mich tief beeindruckt. Die Intrige um den Thron von Le-Wajun wurde geschickt gesponnen und sehr spannend präsentiert. Zudem kommt diese Geschichte so gut wie ohne epische Schlachten aus, was für mich, die da nicht so drauf steht, ein fetter Pluspunkt ist. Ich freue mich schon sehr auf die Folgebände und bin schon sehr neugierig wie es mit der nun nicht mehr ganz so kleinen Prinzessin weitergehen wird. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung an Fantasyfans, aber auch an solche Leute, die sich für Könige, Prinzessinnen und Intrigen interessieren. Es ist sogar eine kleine Liebesgeschichte dabei, die richtig ans Herz geht. Also unbedingt lesen!

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