Makiia Lucier Das Fieber

(20)

Lovelybooks Bewertung

  • 24 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 0 Leser
  • 8 Rezensionen
(12)
(5)
(3)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Das Fieber“ von Makiia Lucier

Herbst 1918 : Die Spanische Grippe hat die Welt bereits im Griff. Aber für Cleo ist sie weit weg, sie ist mit sich selbst und ihrer Zukunft beschäftigt: Heiraten, Bohemien werden oder an die Universität? Doch die Gegenwart holt Cleo bald brutal ein. Die Seuche erreicht ihre Heimatstadt: Schulen, Geschäfte, Theater schließen - das öffentliche Leben kommt zum Stillstand. Und die Zahl der Opfer wächst: Nicht Kleinkinder und Alte, sondern vor allem Menschen in der Blüte ihres Lebens sterben. Als das Rote Kreuz freiwillige Helfer sucht, beschließt Cleo, nicht mehr untätig zu sein. Selbst wenn es den Tod bedeuten könnte.

Ein wirklich sehr gutes und spannendes Buch!

— -Coco-

Bitte lesen!!! Tolle fesselnde Geschichte.

— 22an08

"Das Fieber" ist mitreißend, authentisch, gefühlvoll, lehrreich & eine weitere Leseempfehlung meinerseits aus dem Königskinder Verlag.

— Büchernische

Obwohl die Geschichte zum Teil sehr ruhig verläuft, reißt sie einen trotzdem von Anfang an mit. Auch der Schreibstil steigert Suchtpotenzial

— Jessicaa_K_

Ein sehr gutes Buch. Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen

— Crazy-Girl6789

Mitreißend und eine wunderbare Protagonistin! Ich habe viel über die spanische Grippe gelernt!

— buecherwurmkathi

Wundervoller, spannender, mitreißender Roman mit liebevollen und tiefgründigen Charakteren. Diese Geschichte hat absolutes Suchtpotenzial!

— Engelszeilen

überzeugendes Debüt

— nicigirl85

Stöbern in Jugendbücher

GötterFunke - Hasse mich nicht!

Für mich eine würdige und sehr schöne Weiterführung des 1. Teils. Marah Woolf hat es geschafft mich an vielen Stellen zu Überraschen!

Fjordi93

Das Auge von Licentia

ein mittelalterliches Flair, das seinesgleichen sucht

his_and_her_books

Nalia, Tochter der Elemente - Der Jadedolch

gelungenes Setting, eine authentische Liebesgeschichte und eine magische Herangehensweise an das Thema Flüchtlinge

his_and_her_books

Shadow Dragon. Die falsche Prinzessin

asiatisches Setting mit einem hohem vorhandenen Potential

his_and_her_books

Winterseele - Kissed by Fear

eher ein Buch über ein Familiendrama als die erwartete romantische Lovestory

his_and_her_books

Young Elites - Das Bündnis der Rosen

noch finsterer als sein Vorgänger

his_and_her_books

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein Herzensbuch aus dem Königskinder Verlag - Historischer Geheimtipp!

    Das Fieber

    Büchernische

    13. October 2017 um 09:55

    Diesen historischen Jugendroman nach dem Umblättern der letzten Seite zu beschreiben, fällt mir nicht leicht. Es ist eines dieser Bücher, die man nicht vergisst, weil sie etwas Besonderes sind. Als ich Makiia Luciers Jugendbuch in seinem außergewöhnlichen Buchumschlag auf der Leipziger Buchmesse im Regal stehen sah, musste ich einfach danach greifen. Irgendetwas zog mich magisch an. Das Muster? Die Farben? Ich weiß es nicht mehr genau. Schlussendlich war es der Klappentext, der mich aufhorchen ließ und dafür sorgte, dass mir der Roman nicht mehr aus dem Kopf ging. Ich war neugierig und diese Neugier befriedigte ich nun am vergangenen Wochenende, als ich »Das Fieber« in knapp achtundvierzig Stunden durchlas. Wie es mir gefiel, möchte ich euch nun berichten.Ich denke, ich habe mittlerweile meine Begeisterung für das Gestaltungskonzept des Königskinder Verlags ausreichend zum Ausdruck gebracht. Wer sich einen Überblick über den Verlag machen möchte und warum ich seit kurzem fangirle, verrate ich euch in diesem Beitrag. Kurz gesagt: Mir gefällt das Design sehr gut. »Das Fieber« erschien im zweiten Programm des Carlsen Imprints namens ‚Alles blüht‚ und so farbenfroh sind auch die Cover dieses Frühjahrsprogramms gestaltet. Der sanfte Kontrast zwischen Altrosa und Grau gefällt mir sehr gut und passt hervorragend zum historischen Setting des Buchs.Ein HerzensbuchMakiia Lucier hat mit ihrem Erstling mein Herz erobert. »Das Fieber« hat mich mit seinem Anblick auf der Buchmesse magisch angezogen und nicht mehr losgelassen. Ich bin, wie ihr vielleicht mittlerweile wisst, kein Fan des historischen Genres. Doch Ausnahmen bestätigen hier einmal mehr die Regel. Es kommt natürlich auch immer darauf an, welche Story in der von mir gern gelesenen Epoche Anfang bis Ende des 20. Jahrhunderts eingebettet wird. Ich lese gerne Bücher, deren Handlung zwischen 1920 und 1945 angesiedelt wurde, doch der zeitgeschichtliche Hintergrund allein ist kein Garant dafür, dass mir das Buch letztendlich auch zusagt. Hier spielen viele Aspekte eine Rolle.Die spanische Grippe ist mir bisher außerhalb einiger weniger Sachbücher noch nicht in Romanform begegnet. Wohl wissend, dass diese Pandemie damals weltweit an die 50 Millionen Todesopfer forderte, war ich neugierig, wie die Autorin historische Tatsachen mit einer fiktiven Geschichte verbinden wollte.Eine ruhige, zu Herzen gehende GeschichteMakiia Lucier hat mit »Das Fieber« aus meiner Perspektive alles richtig gemacht. Sie schuf mit Cleo eine rundherum authentische, ehrliche und sehr lieb gewonnene Figur, mit der ich mich trotz oder vielleicht gerade auf Grund der Tatsache, dass ich ihre Mutter sein könnte, gut identifizieren konnte. Das Mädchen hat bereits einiges mitgemacht, da sie schon in jungen Jahren ihre Eltern verloren hat und schon früh erwachsen werden musste. Cleo hat gerade ihre Schule beendet und befindet sich noch auf der Suche nach sich selbst, nach ihren Wünschen, Sehnsüchten und einer Zukunftsperspektive. Während viele ihrer Mitschüler bereits genau wissen, wohin die Reise gehen soll, wälzt das junge Mädchen Biografien berühmter amerikanischer Frauen, zweifelt an sich und ihren Fähigkeiten und neigt sogar dazu, sich ein wenig selbst zu bemitleiden.„Mein jämmerliches, bedauernswertes, unehrgeiziges Ich.““ – Seite 7Das mag im ersten Moment gar abschreckend klingen, doch lasst euch von diesem ersten Eindruck nicht täuschen. Das ist für dieses Alter absolut normal. Man muss sich selbst finden, erforschen und vielleicht auch erst einmal die Welt entdecken, bevor man sich niederlässt und seine Träume in die Realität umsetzt. Das kann ich als Mutter eines Teenagers absolut bestätigen. Dieser Prozess ist übrigens selbst im Erwachsenenalter nie gänzlich abgeschlossen.Die junge Dame reift im Laufe der 368 Seiten umfassenden Geschichte von einem orientierungslosen Teenager zu einer empathischen, willensstarken und mutigen jungen Frau heran. Als sie in der örtlichen Tageszeitung eine Anzeige bemerkt, in der Frauen dringend gebeten werden, sich freiwillig für das Rote Kreuz zu melden, fasst sie sich ein Herz und beschließt, trotz der ohne Zweifel bestehenden tödlichen Gefahr für ihr eigenes Leben selbstlos und engagiert zu helfen. Dabei ist der Weg bis zu der Erkenntnis, wie wichtig und wertvoll genau dieses empathische Verhalten in solchen Zeiten ist, auch für Cleo weiß Gott nicht einfach. Natürlich hat sie große Angst, selbst ein Opfer der Grippe zu werden. Wie könnte man es ihr verdenken?„Sie fragen sich, warum ich bleibe“, sagte ich. „Manchmal frage ich mich das auch. Aber ich kann den Gedanken nicht ertragen, dass irgendwo ein Kind oder sonst irgendjemand liegt, krank und verängstigt, und auf Hilfe wartet, die nicht kommt.“ – Seite 221/222Ein Hoffnungsschimmer in Zeiten tiefer VerzweiflungDoch inmitten dieser düsteren, bedrohlichen und oft sehr traurigen Stimmung wird sie sich mehr und mehr bewusst, wie unglaublich wichtig Nächstenliebe, Mut und Hilfsbereitschaft für das Überleben aller sind. Wie soll man dieser furchtbaren Krankheit Herr werden, wenn nicht jemand beherzt eingreift, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten? Die Autorin erschafft mit Cleo eine – gerade auch für unseren aufgewühlten Zeiten – kluge, vorbildliche, in ihrer Verletzlichkeit geradezu perfekt unperfekte Figur, die ich nur allzu gerne des öfteren in den Arm genommen und fest gedrückt hätte. Tapfer klopft sie an Türen, betritt dunkle Hauseingänge und Zimmer, in denen Menschen schon seit Tagen fiebernd zwischen den Laken schwitzen, während andere Menschen selbst ihre eigenen Familienmitglieder aus Angst vor Ansteckung in ihren Häusern zurücklassen und lieber ihre eigene Haut retten.„Es wäre ziemlich leicht wegzugehen. Aber dann könnte ich nie wieder nach Hause zurückkehren, nicht wahr? Zumindest nicht erhobenen Hauptes.“Ich dachte darüber nach. „Conscientia mille testes“, sagte ich. Ein Gewissen ist so gut wie tausend Zeugen.“ – Seite 277/278Als Vorbild stellte Makiia Lucier Hannah an die Seite der jungen Schulabsolventin; eine ehrgeizige Krankenschwester in den Zwanzigern, die ihr ein ums andere Mal den Kopf zurecht rückt und inmitten des bedrückenden, von Tod und Elend überschatteten Alltags wie ein Fels in der tosenden Brandung wirkt. Mehr als einmal musste ich schlucken und das Buch kurz sinken lassen, sei es, um das Gelesene zu verarbeiten oder über die spanische Grippe und ihre Ausbreitung zu recherchieren.»Das Fieber« ist eine ruhige, ergreifende Geschichte, das Erzähltempo langsam und zeitweise beinahe schleichend – gleichsam wie der Tod, der seine schwarzen Finger unheilvoll über der Welt ausbreitet. Wer Spannungsspitzen sucht, wird hier nicht fündig werden, doch das hat dieser historische Jugendroman meines Erachtens auch nicht nötig. Man wird unwiderstehlich in die Geschichte hinein gesogen, hofft und bangt um Cleo, Hannah, Kate und Edmund, als wären es die eigenen Freunde. Wie schwer es mir jedes Mal fiel, dieses außergewöhnliche Buch wegzulegen, beweist wohl hinreichend, wie sehr es mir gefallen hat. Man mag zwar durchaus erahnen, worauf die Story hinaus läuft, doch das schmälerte keinesfalls mein Lesevergnügen.Mein Fazit: Ich bin froh, dieses Debüt entdeckt zu haben. Ich hatte das dringende Bedürfnis, meine Begeisterung über »Das Fieber« in die Welt hinaus zu schreiben und so auf dieses Kleinod im historischen Jugendbuchbereich aufmerksam zu machen. Wer sich also für historische Settings zu Beginn des 20. Jahrhunderts interessiert und Lust auf gut recherchierte, junge Literatur mit starken, überzeugenden Charakteren hat, dem sei »Das Fieber« herzlich empfohlen. Ich für meinen Teil werde nun etwas tiefer in die Materie eintauchen und dank Makiia Lucier meine Scheu gegenüber historischen Romanen nun wohl des öfteren beiseite schieben.

    Mehr
  • Das Fieber | Rezension

    Das Fieber

    vivreavecdeslivres

    16. April 2017 um 12:27

    "In den folgenden Wochen sollte ich mir wünschen, vieles anders gemacht zu haben."Dieses Buch beschäftigt sich hauptsächlich mit der essenziellen Frage, wann und warum man etwas Gutes tut. Und daraus leitet sich auch schnell die Frage, wer etwas Gutes tut. Und schlussendlich, warum nicht alle Gutes tun. In einem anderen Buch, welches Mara kurz darauf gelesen hat, gibt es ein Zitat, das sie sofort an 'Das Fieber' erinnert hat. Es gibt keine Belohnung. Man tut Gutes, weil es richtig ist, gut eben, ohne Dankbarkeit oder eine Belohnung zu erwarten. [Und in mir der unbesiegbare Sommer von Ruta Sepetys] Wir denken, das ist eines der Themen, bei denen man Schwarz-Weiss denken darf. Gutes soll man tun, und zwar immer, alles, was einem Gut tut, ist erlaubt, solange es niemand anderen verletzt. Schlechtes zu tun hingegen, da müssen wir gar nicht anfangen. Wenn man so darüber nachdenkt, scheint es plötzlich ganz leicht, Gutes zu tun, als wäre es nichts weiter. Vielleicht ist es das auch, meistens. Aber nicht in der Situation, in der Cleo, Hannah, Kate und Edmund sich befinden. Sie setzen ihr eigenes Leben auf Spiel, um Gutes zu tun. Sie stecken ihr Ego weg und beschliessen in dieser Notlage zu helfen. Gäbe es solche Menschen nicht, dann wäre dass für viele der Untergang gewesen. Aber unter anderem diese vier Personen haben sich dazu entschieden, zu helfen, und glaubt mir, ihre Geschichte zu lesen ist mehr als inspirierend. Wir fragen uns, wenn vier Menschen in dieser Situation so handeln, warum können dann nicht viertausend Menschen sich einen Tritt geben und abstimmen gehen, dass das Asylverfahren beschleunigt wird? Wir werden wohl niemals vor einer solchen Entscheidung stehen, ob wir hunderte Menschenleben retten wollen oder noch ein bisschen besser auf unseres aufpassen, aber wir stehen vor vielen kleinen Entscheidungen. Und dann ist es noch nicht mal so, dass wir unus dieser Entscheidung stellen, nein, meistens laufen wir einfach weg.Abgesehen von diesem emotionalen Geplänkel möchten wir aber noch mehr zu diesem Buch sagen, denn es ist ein kleines grosses Meisterwerk, dass uns zutiefst berührt und vor allem beeindruckt hat. Makiia Luciers scharf gewählte Worte sind alle zusammen sanft und tragend, und wir können uns nicht entscheiden, ob sie sich bis zum Gewissen des Lesers durchschlängeln oder wie ein Pfeil dahin schiessen. Dabei sind wir uns ziemlich sicher, dass die Autorin es gar nicht auf unser Gewissen abgesehen hat, aber jedenfalls trifft das Buch  genau den richtigen Nerv. Es ist zum einen eine packende, rasante, fast schon atemlose Geschichte mit lauter stillen, in sich geschlossenen Momenten, zum anderen liest es sich wie eine Biographie einer starken, jungen Frau, die sich entschlossen hat, etwas aus ihrem Leben zu machen. Genau diese zwei Gegensätze faszinierten mich so, weil sie in keinstem Fall gewollt oder konstruiert wirkten, sondern einfach fliessen und selbstverständlich. Wenn Cleo eine ganze kranke Familie fand, wurde zwar klar, wie ausser sich sie war und in welcher Sekundenschnelle sie gehandelt haben musste, trotzdem fand die Situation in sich Ruhe und wirkte fast schon feierlich-friedlich, so makaber das nun auch klingen mag. Mit wenigen Worten hat die Autorin ganz starke Bilder und Gefühle in mir hinaufbeschwört. Und die spezielle Mischung, einerseits eine fantastische Erzählung, andererseits hat man das Gefühl, Zeuge eines ganzen Lebens zu werden, so dicht sind Cleos Gedanken. Wir lernten sie während des Lesens richtig kennen und fühlte uns ganz stark mit ihr verbunden. Wir wissen, dass wir während dem Lesen endlos viele Dinge wahnsinnig schätzten, und doch ist es nun sehr schwer, diese niederzuschreiben. Eigentlich lohnt es sich, ohne viel Vorwissen in das Buch zu starten, denn es ist ein ganzes Erlebnis, eine Erfahrung, die wir nicht mehr missen möchten. Makiia Lucier hat dieses Buch so elegant geschrieben, als wäre es in einer schwungvollen Handbewegung entstanden. Wobei das auch nicht dem Buch gerecht wird, denn man merkt, wie viele Gedanken, Hinterfragungen und Veränderung darinstecken. Aber alles verläuft so reibungslos ab, dass es eigentlich nur real sein kann.Das Buch  rein in den Händen zu halten fühlt sich nach etwas ganz Besonderem an.  Das ist es auch. Das schlichte, dennoch  aufwändige Cover zeugt vom zeitlosen Geschmack und Stilverständnis Suse Kopps, welche das Buch gestaltet hat. Wir danken ihr dafür, dass ein solch tolles Buch auch von aussen einen ganz wunderbaren, eigenen Schein hat. Durch das kleine Format gewinnt das gebundene Buch nochmals. Es verleiht ihm etwas Intimes - man kann das Buch immer bei ich tragen, wie ein Geheimnis. Ich schätze, das Buch ist ein bisschen ein Geheimtipp, doch ich wünschte, dass wäre es nicht, denn es ist schlichtweg zu atemberaubend und würde bestimmt das Denken einiger Menschen positiv beeinflussen. Die Endpapiere, ein scheinbar einfacher Grauton, der sich beim Drüberstreichen nach so viel mehr anfühlt. So ist das ganze Buch, egal, von welchem Aspekt aus man es betrachtet. Etwas mehr, hochwertig. Ja, das war natürlich auch auf den Inhalt bezogen. Um noch ein letztes Mal zur Gestaltung zurückzukehren. Die Kapitelüberschriften. Der Bundsatz, der hat es mir vor allem angetan, die vielen Buchstaben auf dieser kleinen Seite, ein Traum. Und wenn man  dann den Schutzumschlag abnimmt, ich rate, das erst nach Beenden des Buches zu tun, kann man seine Augen an etwas Weiden, dass man mit einem ganz eigenen Verständnis ansieht, ein Muster, verknüpft mit der Geschichte und doch so sehr auf ästhetischer Schönheit beruhend. Alles an diesem Buch versetzt uns ins Schwärmen und uns gehen die komplimentierenden Worte aus, deswegen bitten wir euch, dieses Buch in die Hände zu nehmen, es aufmerksam zu betrachten und danach etwas miterleben, ganz offen, und Teil werden dieser harten, berührenden, inspirierenden Geschichte, die vielleicht auch bei euch einen Schalter im Kopf umlegt.http://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2016/12/das-fieber-buchbesprechung.html

    Mehr
  • Ein tolles Debüt - da fiebert man mit! ;)

    Das Fieber

    buecherwurmkathi

    15. April 2016 um 18:06

    Das Debüt von Makiia Lucier begeistert durch einen tollen Sprachstil, der einen von Beginn an mitreißt. Herbst 1918: Cleo ist kurz davor ihren Schulabschluss zu machen und macht sich Gedanken wie es danach weiter gehen soll. Doch das wird nicht ihr größtes Problem bleiben. Die spanische Grippe erreicht auch ihre Heimat und die Zahl der Todesopfer nimmt stetig zu. Cleo beschließt zu helfen. Ein Roman über eine mutige junge Frau, die die Bedürfnisse der Anderen über die eigenen stellt und somit ihre Bestimmung findet. Nichts für schwache Herzen.

    Mehr
  • Große Verlosung zum Leserpreis 2015: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Ein ganz neues Leben

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2015? Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2015 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 26. November feststehen wird, gar nicht erwarten! PS: Die Gewinner stehen mittlerweile fest! Hier könnt ihr alle Preisträger und Platzierungen sehen! Unsere große Verlosung für euch! Jedes Jahr, wenn der Leserpreis näher rückt, dann kommt bei uns eine ganz besondere Stimmung auf. Es ist ein bisschen, als würde Weihnachten einfach mal 2 Monate nach vorn gezogen und würde ganz lange dauern :-) Deshalb möchten wir euch neben den tollen Buchempfehlungen und der Möglichkeit selbst mitzuentscheiden, auch eine ganz besondere Verlosung bieten. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und mal ehrlich - davon kann man doch nie genug haben, oder? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier mit, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt! http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafikmaterial findet ihr hier! 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + und ähnlichen auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit jeweils 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der Link zum Leserpreis und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 29. November möglich! Wir wünschen euch ganz viel Spaß & schaut doch mal rein, welche Bücher in diesem Jahr das Rennen gemacht haben! PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

    Mehr
    • 1599
  • Schöner historischer Jugendroman

    Das Fieber

    DasBuchmonster

    27. September 2015 um 13:08

    Inhalt: Anfang des 20. Jahrhunderts befindet sich die 17 Jährige Cleo in einer Mädchenschule, sie ist eine Vollwaise und ihr um einige Jahre älterer Bruder mit seiner Frau ist ihre einzige Familie. Auf der Welt herrscht die Pandemie der spanischen Grippe, trotz aller Sicherheitsmaßnahmen, rückt die Krankheit immer näher. Menschen, denen es einen Tag vorher gut ging, kämpfen am nächsten Tag um ihr Leben. Und mittendrin Cleo, die noch nicht mal weiß, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Die Grippe kommt, doch der Bruder und seine Frau sind verreist, sodass Cleo ganz allein dasteht. Durch Zufall erfährt sie, dass das Rote Kreuz Helfer sucht, und schließt sich prompt dem Roten Kreuz an.  Meinung: Das Cover ist sehr hübsch, ich mag die Farbe, auf den ersten Blick erkennt man nicht, dass es ein historischer Jugendroman ist, doch bei näherem Hinsehen, kann man es sich schon denken durch das Mädchen, welches mehrfach auf dem Cover gedruckt ist. Der Schreibstil ist locker geschrieben und jugendlich gehalten, an sich ist der Stil nicht historisch, zum Glück, denn dadurch wird der Lesefluss nicht beeinträchtigt und ist ideal geeignet für Jugendliche. Die Kombination einfacher Sprachstil mit historischem Inhalt war sehr gut und in der richtigen Mischung. Cleo ist durch ihre missliche Lage, einerseits weil sie allein ist, andererseits, weil sie keine Ahnung von ihrer Zukunft hat, einem sehr sympathisch. Dies bildet eine gute Grundlage für ihre Entwicklung, vom unbedarften Mädchen zu einer lebensrettenden, jungen Frau. Ihre Handlungen waren für mich immer nachvollziehbar und ihre eigene Geschichte ist sehr rührend. Das Buch ist in puncto Charakterentwicklung großartig, ich war begeistert über den Verlauf: gefühlvoll, informativ, spannend. Es war einfach alles dabei.Die Tücken der Lebensrettung und der Grippe werden sehr gut geschildert, es ist ein Wettlauf gegen die Zeit und dadurch gewinnt das Buch an Spannung. Am besten hat mir das Ende gefallen, es war zwar anfangs schockierend und traurig, doch ich sehe ein, dass es so sein musste.Alles in allem ein tolles Buch, das meinen Horizont wieder etwas erweitert hat, nicht nur für Jugendliche geeignet, sondern auch für alle, die sich für leichte historische Literatur interessieren oder selbst mal nicht wussten, wohin es im Leben gehen soll.

    Mehr
  • Ergreifende Atmosphäre, tolle Protagonistin, nur die Handlung war etwas zu ruhig

    Das Fieber

    Skyline-Of-Books

    18. June 2015 um 14:28

    Klappentext „Herbst 1918 : Die Spanische Grippe hat die Welt bereits im Griff. Aber für Cleo ist sie weit weg, sie ist mit sich selbst und ihrer Zukunft beschäftigt: Heiraten, Bohemien werden oder an die Universität? Doch die Gegenwart holt Cleo bald brutal ein. Die Seuche erreicht ihre Heimatstadt: Schulen, Geschäfte, Theater schließen - das öffentliche Leben kommt zum Stillstand. Und die Zahl der Opfer wächst: Nicht Kleinkinder und Alte, sondern vor allem Menschen in der Blüte ihres Lebens sterben. Als das Rote Kreuz freiwillige Helfer sucht, beschließt Cleo, nicht mehr untätig zu sein. Selbst wenn es den Tod bedeuten könnte.“ Gestaltung Wie aus dem Königskinder Verlag gewohnt, ist die Gestaltung von „Das Fieber“ sehr außergewöhnlich. Der schlichte rosafarbene Hintergrund lässt das graue „Muster“ davor noch viel blasser als ohnehin schon erscheinen. Das „Muster“ besteht aus immer wieder ein und demselben Schwarzweißbild einer Krankenschwester mit Mundschutz, die stocksteif da zustehen scheint. Ich finde die Gestaltung sehr besonders und eigenwillig. Definitiv sticht sie hervor, allerdings mag ich die Grau-Rosa-Kombination nicht so gerne. Meine Meinung „Das Fieber“ ist eine Art historischer Roman. Normalerweise lese ich dieses Genre nicht, da ich nicht so viel mit geschichtlichen Daten und Zusammenhängen anfangen kann. Aber hier hat mich der Klappentext einfach sofort „gecatched“. Warum genau, kann ich eigentlich gar nicht so genau sagen. Ich fand einfach, dass es nach einer besonderen Geschichte klingt. Nach einem Mädchen, das zur Frau wird, nach harten Zeiten, nach Entwicklung, Mut und dem Bekämpfen von Angst. Ich dachte mir einfach, dass es eine ergreifende Geschichte werden könnte. Und was soll ich sagen? Das war es auch in gewisser Weise. Dieser Roman lebt definitiv durch seine Protagonistin und die Atmosphäre. Die Protagonistin Cleo erschien zunächst als typische Jugendliche mit all den Problemen, die sich in diesem Alter stellen. Vor allem beim Schulabschluss. Sie macht sich Gedanken um ihre Zukunft und hauptsächlich darum, was sie eigentlich möchte und vom Leben erwartet. Doch all diese Gedanken erscheinen ihr plötzlich nebensächlich, als die spanische Grippe ausbricht. Durch den Ausbruch der Krankheit wird Cleo erwachsen, sie entwickelt sich. War sie zu Beginn schon sehr reif und nachdenklich für ihr Alter, so ist sie nach der Zeit mit der spanischen Grippe noch viel erwachsener als schon zuvor. Cleo ist nicht das typische Teenagermädchen, das man aus so vielen anderen Jugendbüchern kennt, sondern sie denkt wirklich mit, ist klug, hilfsbereit und voller Empathie für andere. An dieser Stelle merkt man beim Lesen meiner Rezension vermutlich schon, dass ich Cleo als Protagonistin sehr mochte. Dies lag nicht nur daran, dass sie die Ich-Erzählerin ist, sondern auch daran, dass ich mich sehr gut mit ihr identifizieren konnte. Die Unsicherheit darüber, wie es mit dem eigenen Leben weiter gehen soll, erlebt jeder Mensch. Und als dann die Grippe „dazwischen kommt“, scheint dies gar keine Rolle mehr zu spielen. Doch eigentlich spürt man als Leser, dass es Cleo dabei hilft, noch weiter zu reifen und sich dessen bewusst zu werden, was im Leben zählt. Allerdings muss ich auch sagen, dass für meinen Geschmack die Handlung etwas vor sich hingeplätschert ist. Die Atmosphäre war sehr greifbar in ihrer Bedrückung, Hilflosigkeit und Traurigkeit. Dieser Aspekt gefiel mir sehr gut. Aber dennoch hätte ich mir ein wenig mehr Überraschungsmomente gewünscht, damit die Geschichte abwechslungsreicher wird. Mir war zu Beginn schon klar, dass es eine ruhige Handlung sein wird, die mich da erwartet, aber dennoch hatte ich gedacht, dass es mehr Momente gibt, in denen man erstaunt wird. Fazit „Das Fieber“ zeichnet sehr realistisch und greifbar die Hilflosigkeit, Angst und Bedrückung der damaligen Zeit wieder. Vor allem die Protagonistin trägt die Handlung und sorgt dafür, dass sie glaubwürdig erscheint. Auch die Atmosphäre war sehr greifbar und berührend. Für meinen Geschmack jedoch hätten ein paar mehr Überraschungsmomente oder schnellere Szenen der Handlung nicht geschadet, sodass der Leser mehr mitgerissen wird. Daher gute 3 von 5 Sternen! Reihen-Infos Einzelband

    Mehr
  • Überwältigendes Jugendbuch…

    Das Fieber

    nicigirl85

    09. June 2015 um 20:16

    Die unheimlich hübsche und vor allem besondere Gestaltung des Buches hat mich auf den Roman aufmerksam werden lassen, bei dem es sich um ein Debüt handelt. Die Autorin entführt uns in das Jahr 1918 zu Cleo, die gerade mit typischen Jugendproblemen beschäftigt ist. Was will sie nach der Schule machen? Wie soll ihr zukünftiges Leben aussehen? Heirat und Kinder oder doch eher Studium? Doch dann bricht die Spanische Grippe aus, die Cleos Leben völlig auf den Kopf stellt. Die Autorin nahm mich sofort mit ihrem zauberhaften Schreibstil gefangen, denn sie beschreibt das sehr ernste Thema Krankheit und Angst vor dem Tod so eindringlich, dass man tief berührt ist und die Ereignisse um Cleo mit verfolgen möchte. Cleo mit ihren 17 Jahren ist bereits sehr reif, was nicht nur der Handlungszeit geschuldet ist. Durch den Tod ihrer Eltern musste sie schnell erwachsen und selbstständig werden, weshalb sie ein Charakter ist, der mitdenkt und sich nicht nur für sich selbst interessiert. Sie ist jemand mit dem man sich als Leser sofort identifizieren kann. In sie bekommt man intensive Einblicke, weil sie hier als Ich- Erzählerin fungiert. Makiia Lucier beleuchtet die damalige Zeit so intensiv, dass man glaubt live dabei zu sein. Das Lesen dieses Buches hat mir ein ums andere Mal eine Gänsehaut verursacht. Besonders emotional waren für mich die Erlebnisse beim roten Kreuz. Man konnte die Hilflosigkeit der Helfer förmlich spüren. Man möchte jedem helfen, kann aber nicht. So eine Aufgabe erfordert jede Menge Mut, denn man könnte jeder Zeit auch selbst sterben. Fazit: Mehr als nur ein Jugendbuch, das ich nur wärmstens empfehlen kann. Must- Read 2015!

    Mehr
  • Ein mitreißendes und glaubwürdiges Porträt

    Das Fieber

    Piranhapudel

    03. June 2015 um 21:08

    Nachdem ihre Eltern sehr früh gestorben sind, lebt Cleo, 17 Jahre alt, bei ihrem viel älteren Bruder Jack und seiner Frau Lucy. Als diese zur Feier ihres Hochzeitstages eine längere Reise unternehmen wollen, muss sie für ein paar Wochen im Internat wohnen. Dort wird sie noch mehr mit der bitteren Wahrheit konfrontiert, dass sie im Gegensatz zu ihren Freundinnen überhaupt noch keine Ahnung hat, was sie nach der Schule machen soll. Doch bald werden diese Überlegungen vollkommen verdrängt, denn die Spanische Grippe, die doch am Vortag noch unendlich weit weg erschien, wütet nun auch in Portland. Alle Massenversammlungen, auch Schulen, werden verboten und Cleo ist nun allein. Entgegen aller Angst beschließt sie, als Freiwillige beim Roten Kreuz zu helfen… Dieses Buch, wow! Schon die ersten Seiten, in denen die Spanische Grippe noch gar nicht so präsent war, waren so ergreifend und mitreißend, dass ich es gar nicht aus der Hand legen wollte. Als Cleo dann schließlich beim Roten Kreuz war, wurde es nur noch besser und ich war richtig traurig, dass das Buch nur so kleine Seiten hatte und deshalb viel zu schnell vorbei war. Cleo ist eine sehr angenehme Protagonistin, weil sie bodenständig ist und sowohl logisch als auch impulsiv handeln kann. Als Leser befindet man sich direkt in ihrem Kopf und kann so alles nachfühlen. Besonders präsent sind da natürlich Hilflosigkeit und Verzweiflung, wenn sie sieht, wie durch die Grippe hunderte Menschen pro Tag erkranken und einige sogar von einem Moment auf den anderen krank werden und ein paar Stunden später bereits tot sind. Aber auch ihr unglaublicher Mut, den sie sich selbst nicht ganz erklären kann, diesen Menschen zu helfen, obwohl sie sich damit doch in eine viel größere Gefahr begibt sich ebenfalls anzustecken, wurde auf eindrucksvolle Weise vermittelt. Cleo wird damit ein ganz vielschichtiger Charakter mit Tiefe. Neben der tollen Ausarbeitung der Protagonistin sind auch die anderen Charaktere und die Beziehungen zwischen ihnen wunderbar dargestellt. Die freiwilligen Helfer beim Roten Kreuz bilden eine Gruppe aus Verschworenen, lauter gute Engel, die aber auch ständig massiv an sich zweifeln; an ihrer Entscheidung ununterbrochen inmitten so vieler kranker Menschen zu sein, an sich selbst, weil sie nicht allen helfen oder jeden retten können. Selbst Nebencharaktere werden damit vielschichtig und glaubwürdig: Einige flüchten sofort wieder, andere bleiben bis zum bitteren Ende, niemand kann ausschließlich ein guter Engel sein. Besonders gut gefallen hat mir auch noch die Atmosphäre. Die Autorin schafft es, dass aus jeder Zeile die Hilflosigkeit der Menschen, die Verzweiflung und manchmal auch die Hoffnung herauszufühlen sind. Cleo und ihr Mut freiwillig beim Roten Kreuz zu helfen, ist nämlich nur ein sehr seltener Fall in der Bevölkerung. Andere verstecken sich, trauen sich aus Angst sich anzustecken nicht, kranken Nachbarn zu helfen und lassen diese lieber liegen. Es geht teilweise sogar so weit, dass für den eigenen Ehepartner schnell ein Krankenwagen gerufen wird, um dann zu fliehen, noch bevor dieser eingetroffen ist. Auch sonst lief zu dieser Zeit, mitten im Krieg und mitten in dieser grauenhaften Grippewelle alles drunter und drüber: Läden werden geplündert, Telefonisten verbinden nur Notfälle, Totengräber können der vielen Arbeit nicht nachkommen. Insgesamt malt Makiia Lucier ein unglaublich mitreißendes und glaubwürdiges Porträt dieser Zeit, das trotz der schweren Kost viel Spaß beim Lesen bereitet hat.

    Mehr
  • Der Schrecken der Spanischen Grippe

    Das Fieber

    Sternenstaubfee

    Portland 1918: Die Spanische Grippe greift immer weiter um sich, bis sie auch Portland erreicht, die Heimat der 17-jährigen Cleo. Die Schulen werden geschlossen, dafür werden provisorische Krankenhäuser eingerichtet. Als das Rote Kreuz freiwillige Helfer sucht, meldet Cleo sich kurzentschlossen. Obwohl sie selbst Angst hat, krank zu werden, tut sie ihr Möglichstes, um den kranken Menschen zu helfen. Dabei lernt sie u.a. Hannah, Kate und Edmund kennen ... Mein Leseeindruck: Dieses Buch mit dem eher ungewöhnlichen Cover sollte man sich auf jeden Fall einmal näher ansehen, denn es lohnt sich! Die Geschichte von Cleo ist von Anfang an sehr packend, sehr mitreißend, aufwühlend, gefühlvoll und manchmal auch ein bisschen romantisch. Ja, es gibt eine Liebesgeschichte im Buch, aber sie steht auf jeden Fall im Hintergrund, ist sehr ruhig und zart. Im Vordergrund steht der Kampf gegen die Spanische Grippe, aber auch der Zusammenhalt der Menschen und die Entstehung von Freundschaften. Es gibt viel Elend und Leid im Buch, aber auch Hoffnung und Freude. Die Autorin hat es gut gemeistert, wirklich alle Gefühle bei der Lektüre des Buches aufkommen zu lassen. Trotz des ernsten Themas hat es mir viel Freude gemacht, dieses Buch zu lesen! Ich habe mit Cleo und ihren Kameraden mitgefühlt und konnte mich gut in sie hineinversetzen. Auch der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibst sehr eindringlich, dabei aber doch leicht, unkompliziert und gleichzeitig packend. Es ist ein ganz wunderbares Buch, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen werde!    

    Mehr
    • 2
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks