Makoto Yukimura

 4.6 Sterne bei 48 Bewertungen
Autor von Vinland Saga 1, Vinland Saga 2 und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Vinland Saga 19

Neu erschienen am 02.10.2018 als Taschenbuch bei Carlsen.

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Vinland Saga 1

Vinland Saga 1

 (8)
Erschienen am 20.03.2012
Vinland Saga 2

Vinland Saga 2

 (5)
Erschienen am 29.05.2012
Vinland Saga 3

Vinland Saga 3

 (4)
Erschienen am 31.07.2012
Vinland Saga 4

Vinland Saga 4

 (3)
Erschienen am 30.10.2012
Vinland Saga 5

Vinland Saga 5

 (3)
Erschienen am 29.01.2013
Vinland Saga 6

Vinland Saga 6

 (2)
Erschienen am 30.04.2013
Vinland Saga 11

Vinland Saga 11

 (1)
Erschienen am 28.10.2014
Vinland Saga 7

Vinland Saga 7

 (1)
Erschienen am 30.07.2013

Neue Rezensionen zu Makoto Yukimura

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denises-lesewelts avatar

Rezension zu "Vinland Saga 2" von Makoto Yukimura

Rezension zu "Vinland Saga, Band 2" von Makoto Yukimura
denises-leseweltvor 6 Jahren

Zum Zeichenstil:
Auch hier zeigt sich dieser ausdrucksvolle Zeichenstil des Mangaka wieder. Die Geschichte nimmt verschiedene Wendungen und gibt somit Einsichten auf neue Arten der Zeichnungen. Zum Beispiel wird dem Leser durch das großflächige Schwärzen der Zeichnung die bedrohliche Atmosphäre regelrecht entgegen geworfen. Genauso wie hier die Kampfszenen einen neuen Höhepunkt in Sachen Zeichenstil bekommen. Die Bewegungen wirken so lebendig und realistisch, als würde man direkt neben dem Kampf, Mann gegen Mann, stehen. Der Mangaka hat also noch Einiges in Petto gehabt, was er uns in Band 1 vorenthielt.

Meine Meinung:
Das Cover ließ mich vermuten, dass wir vieles über den Vater von Thorfinn erfahren werden. Die Abbildung von ihm war, wie ich dann beim Lesen feststellte, wohl mit Absicht gewählt. Band 1 endete während des Rückblicks in Thorfinns Vergangenheit, als sein Vater noch lebte. Dort wird hier direkt angeknüpft und lässt uns weiter an dieser Vergangenheit teilnehmen. In dieser Geschichte sind wir als Leser authentische Handlungen und Charaktere gewöhnt, deswegen war ich nicht überrascht auf Intrigen und Krieg zu stoßen.

Auch wenn Thorfinn als Hauptcharakter der eigentliche Mittelpunkt der Geschichte darstellt, zeigt sich deutlich, dass sich sein Blick stark auf seinen Vater fokussierte und wir weniger von den anderen Figuren mitbekommen. Was ich mit dem Fokus meine, ist dass es zwar ein Allwissender Erzähler ist mit dem wir es hier zu tun haben, aber sich seine Erzählungen auf Figuren und Handlungen konzentrieren die Thorfinn und seinen direkten Bezug auf die Umfeld befassen.

Meine Sympathien für gewisse Figuren haben sich ein wenig verändert, vor allem eine männliche Figur ist bei mir unten durch. Würde ich euch genaueres verraten, dann würde ich zu stark Spoilern.
Positiv finde ich die Wendungen, die wir mal wieder in der Handlung vorfinden, auch wenn diese Wendung eher negativer Natur ist. Die Darstellung von Figuren und Handlungsverlauf haben mich wie in Band 1 total überzeugt.
Dass Band 2 komplett in der Vergangenheit spielt, stört mich fast ein bisschen, weil mir der erwachsene Thorfinn bereits fehlt, aber wir sind in der Geschichte gerade erstmal da angekommen, wo er zu dem griesgrämigen Jungen wurde, den wir im vorherigen Band kennen lernen durften.
Wir müssen als Leser mit ansehen, wie aus dem fröhlichen und abenteuerlustigem Jungen ein wütender, nichts fühlender Killer wurde.

Der Manga endet damit, dass Thorfinn nicht nur von zuhause fort ist, sondern bereits Rache schwor. Was also weiter mit ihm geschieht können wir vorerst nur erahnen. Da wir nicht nur aus Band 1 wissen, dass er sich dem Mörder seines Vaters anschloss, sondern auch einen kurzen Blick auf den Beginn dieser Zusammenkunft werfen können, fragt man sich jetzt wie er es schafft, von dem Anführer akzeptiert zu werden.

Ich bin vor allem neugierig darauf, wie es zu der Schlacht in Band 1 kam und ob sich Thorfinn irgendwann wieder in eine fröhlichere Figur entwickelt. Ich hoffe ja, dass er vielleicht ein Mädchen kennen lernt, dass ihm ein bisschen von dem zurück gibt, was er verloren hat und das er seine Familie wieder sieht.
Ob diese Dinge geschehen, beziehungsweise die Geschichte so verlaufen wird, werden wir sehen.
Ich freu mich ein klein wenig darauf.

Und als Extra gibt es wohl immer, wie auch in Band 1, zusätzliche Informationen über die Wikinger-Epoche, sowie die Reiseroute von Thorfinn. Auch die Schwert und Figur Skizzen sind ein gelungener Zusatz am Ende, den ich mir immer gerne ansehe.

Fazit:
Die Reihe wird ausdrucksstark weiter geführt. Der Mangaka zeigt weitere Fassetten der Geschichte und beeindruckt mich wieder mit seinen Zeichnungen. Eindeutig ein sehr gutes Werk und für Fans dieser Genre und/oder der Wikinger-Epoche kommen voll auf ihre Kosten!

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Rezension zu "Vinland Saga 1" von Makoto Yukimura

Rezension zu "Vinland Saga, Band 1" von Makoto Yukimura
denises-leseweltvor 6 Jahren

Zeichenstil:
Der Manga besticht mit sehr detaillierten Zeichnungen. Die Schattierungen erdrücken diese nicht, heißt es ist recht hell gehalten, wodurch der Leser sämtliche Details dieses markanten Zeichenstils gut erkennen kann. Nicht nur bei der Wahl der Helligkeit in den Zeichnungen, wurde auch immer ein guter Fokus in den jeweiligen auch noch so kleinen Zeichnungen gewählt. Denn selbst wenn man eine Weitansicht auf eine Szene hat, erkennt man unheimlich viel.
Der Zeichenstil hat mich echt positiv überrascht. Er ist ziemlich markant und passend zur Atmosspähre in der Geschichte wirken die Charaktere sehr ernst und authentisch. Aber der Mangaka zeigt auch, dass kleine lustige Momente mit weicheren Zeichnungen und komischen Ausdrücken auf den Gesichtern der Charaktere in diesem Manga ebenfalls vertreten sind und sie verfehlen ihre Wirkung nicht.
Der Mangaka weis wie er seine Charaktere, vor allem den Protagonisten Thorfinn, in Szene zu setzen und da gab es dann auch so Zeichnungen wo der erste Gedanke "so cool" war.

Meine Meinung:
Dem Leser wird keine Einführung in die Geschichte gegeben. Man wird direkt eine Schlacht geschubst und lernt den Protagonisten erst im Laufe dieser kennen. Denkt man allerdings, dass man die wichtigsten Charaktere bereits richtig kennen lernt im ersten Band, der irrt sich. Die Figuren werden erst nur oberflächlich durch das Erscheinen in der Schlacht vorgestellt und ein paar Wesenszüge kann man dadurch auch schon herausfiltern.
Der wichtigste Charakter, Thorfinn, den lernt man ganz anders kennen, was auch für mich neu war. Sein erstes Erscheinen zeigt einen emotional sehr kontrollierten jungen Mann, der im Kampf keine Gnade kennt. Deutlich wird hier noch nichts, aber der Klappentext hatte dies bezüglich schon Einiges verraten.

Einen besseren Eindruck in das Wesen unseres Protagonisten bekommen wir durch seine Vergangenheit. Mindestens das letzte Viertel des Mangas behandelt Thorfinns Vergangenheit, wo man ihn als kleinen Jungen mit einem großen Traum kennen lernt. Von dem fröhlichen und abenteuerlustigen kleinen Jungen scheint bei Überlegungen zum Anfang des Bandes nichts mehr übrig zu sein.
Der Klappentext verriet, dass er auf jeden Fall seinen Vater für einige Zeit in seinem Leben hatte. Im Manga lernt man noch seine Mutter kurz und seine große Schwester etwas näher kennen.
Anfangs hatte ich allerdings Schwierigkeiten zu entscheiden, ob ich es mit einer Schwester oder einem Bruder zu tun habe, bis sie dann doch irgendwann mit "sie" betitelt wurde.
Der Vater stellt sich als ein sehr hilfsbereiter und sympathischer Mensch heraus. Vor allem der nicht vorhandene Geschäftssinn macht ihn noch um einiges sympathischer, was ich von der nörgelnden Schwester nicht behaupten kann.
Thorfinn, als kleiner Junge, ist noch so unschuldig und ein wirklich goldiges Kerlchen. Da ich aber auch den ernsten jungen Mann zu Beginn des Mangas kennen lernen durfte schwange ich noch in der Überlegung ob ich ihn sympathisch finde oder nicht. Diese Entscheidung werde ich dann wohl in den Folgebänden klären.

Dass dieser Manga sich mit dem Thema Rache und Leid beschäftigt und nicht mit einer "unsterblichen" Liebe, liebe ich so an ihm. Es ist einfach mal etwas anderes und richtig angenehm. Wir lernen eine andere Seite des Lebens kennen und das mit Spannung und Action verbunden. So etwas hat man selten und dann sollte man es sich auch nicht entgehen lassen.

Welche Richtung die Storyline nimmt kann man nur erahnen, man weiß aber, dass Thorfinns Vater sterben wird. In der Erwartung, dass dies wohl schnell geschieht las ich den Manga bis zum Ende. Hier wurde dann noch während der langen Vergangenheitssequenz gestoppt. Was für den Leser bedeutet, dass es auf jeden Fall noch Einiges aus Thorfinns Vergangenheit zu berichten gibt und wir nicht so schnell wieder vom Haken gelassen werden.
Ich hab ehrlich gesagt noch nicht einmal eine Ahnung was noch auf uns zukommen wird und so ahnungslos war ich noch nie zum Ende eines Bandes. Der Mangaka schafft es mich völlig im Dunkeln zu lassen. Dies ist sehr positiv für den Manga, weil die Geschichte überhaupt nicht durchschaubar ist und den Leser vollkommen überraschen kann.
Was mich nur ziemlich wurmt ist der nicht so gelungene Abschluss dieses Bandes. Ich hätte mir einen schönen Cliffhanger gewünscht, der einen noch größeren Anreiz zum weiterlesen gibt. Allerdings war hier nur eine Unterbrechung einer alltäglichen und ziemlich normalen, nichts sagenden, Situation gegeben.
Vielleicht irre ich mich und werde zu Beginn von Band 2 plötzlich mit einer gepallten actionreiche Szene überrascht. Zu wünschen wäre es.

Fazit:
Der Manga besticht mit ausgezeichneten Zeichnungen und einer Geschichte, wessen Hintergrund sehr gut rechercheriert wurde. Die Atmossphäre im Manga war mehr als authentisch und durch den markanten Zeichenstil gut hervorgehoben.
Mich interessiert erst seit kurzem das Historie-Genre und werde mit meinen recht hohen Erwartungen nicht enttäuscht. Denn der Mangaka hat ein echt tolles Ensemble geschaffen, was mich noch etwas beschäftigen wird. Für Fans der Genre Historie und Action lege ich diesen Manga ans Herz. Und auch Wikinger-Fans kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten!

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