Maksim Klasanovic

 5 Sterne bei 1 Bewertungen

Lebenslauf von Maksim Klasanovic

Maksim Klasanovic (41) wurde zu 13 Jahren Haft in einem thailändischen Gefängnis verurteilt, von denen er fast neun Jahre abgesessen hat. Der gelernte Automechaniker verließ schon mit 19 seine Heimat Deutschland, lebte in 27 Ländern und arbeitete in 11 Staaten im Marketing- und Timesharing-Business. Thailand war seine zweite Heimat. Hier genoss er ein erfolgreiches Leben mit Frau und Tochter, bis er in die Falle von Drogenfahndern geriet. In seinem Traumland Thailand hat er nach der Abschiebung aus der Haft 99 Jahre Einreiseverbot. Warum er heute sagt: Das Gefängnis hat mich zu einem besseren Menschen gemacht und wie es hinter den Zellenmauern wirklich zuging, hat er einem Journalisten exklusiv in Interviews über mehrere Wochen anvertraut.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Maksim Klasanovic

Cover des Buches Der König darf nicht sterben (ISBN: 9783751943772)

Der König darf nicht sterben

 (1)
Erschienen am 18.06.2020

Neue Rezensionen zu Maksim Klasanovic

Cover des Buches Der König darf nicht sterben (ISBN: 9783751943772)Die-Rezensentins avatar

Rezension zu "Der König darf nicht sterben" von Maksim Klasanovic

Schlimme Jahre im Thai-Knast !
Die-Rezensentinvor einem Jahr

Als ich den Autor  neulich im Frühstücksfernsehen sah, hat mich seine Geschichte direkt interessiert und ich habe mir das Buch bestellt.

Wegen eines Drogendelikts (im Prinzip nur die Weitergabe einer Telefonnummer) wird Maksim in Thailand festgenommen.

Zuerst glaubt er nicht daran, länger im Gefängnis verweilen zu müssen, weil er annimmt, eine Kautionszahlung bringe ihn schnell wieder nach Hause zu Freundin und Tochter.

Doch so ist es leider nicht! Er wird zu 13 Jahren Thai- Gefängnis verurteilt! 

Maksim Klasanovic schildert, wie es ihm von Anfang an ergangen ist. Korrupte Anwälte, die seine Mutter um alle Ersparnisse gebracht haben, jedoch für ihn keinen Finger krumm gemacht haben.

Das Leben in einer Zelle zusammen mit mehreren Hundert anderen Gefangenen. Kein Bett, kein Kissen. Die Verpflegung ekelhaft. Alles wurde verwertet, was andere vielleicht wegwarfen. Krallen, Haut, Füße, Schwarte und Borsten, alles kam ins Essen. Besonders grausam fand ich, dass der Gefängniswärter sein vollgeschnupftes Taschentuch einfach in den Suppentopf für die Gefangenen warf. Als Leser denkt man vielleicht, die Strafe ist unverhältnismäßig hoch für sein Vergehen, aber Maksim sucht  keine Entschuldigung für sein Handeln. Er sieht ein, es war falsch, so sind die Gesetze in Thailand, und die hätte er respektieren müssen. Mir hat gefallen, dass er sich nicht nur als Opfer sieht, sondern klar sagt, dass der Fehler auch auf seiner Seite lag. Maksim liebt Thailand weiterhin, auch wenn er nie wieder zurückkehren darf.

`Der König darf nicht sterben`  ist ein interessantes und spannendes Buch, in dem er beschreibt, wie er diese schweren Jahre im härtesten Knast Thailands überstanden hat, was ihm die Kraft dazu gab und wie er es geschafft hat, dass es ihm heute sogar besser geht als früher.


Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 2 Bibliotheken

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks