Mal Peet Die Murdstone-Trilogie

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Inhaltsangabe zu „Die Murdstone-Trilogie“ von Mal Peet

Eine schwarze Komödie voller abstruser Situationen und verrückter Charaktere: Als Autor anspruchsvoller Literatur liegt Philip Murdstone nichts ferner als Fantasy. Daher ist seine Verwunderung groß, als seine Agentin ihm nahelegt, eine Fantasy-Trilogie zu schreiben, um seine Geldsorgen zu beheben. Doch wenn man wie Philip bereits von Tolkien Ausschlag bekommt, ist das leichter gesagt als getan. Seine dunkelste Stunde scheint gekommen, als er im Suff einen Kobold namens Pocket halluziniert, der ihm einen Fantasyroman diktiert. Überraschenderweise landet Philip damit einen Millionenbestseller und wird zur Fantasy-Ikone. Nur war der Kobold mehr als eine Halluzination. Und er ist gar nicht begeistert, dass sich Philip nicht an ihren Deal erinnert.

Cooler Anfang, witzig und bissich gegen die Buchindustrie. Erzählt dann eine gänzlich andere zweite Geschichte ... abstrus und langweilig.

— alexanderptok

Die Grundidee hat mir sehr Spaß gemacht aber am Ende wurde es sehr konfus...schade.

— Buchenrauch

Es hat richtig gut angefangen. Humorvoll und zum grinsen. Ab der Hälfte dann viele Längen und der Schluss hat überhaupt nicht gepasst.

— KayvanTee

Geniales Buch, hat aber ein paar Längen zwischendurch und das Ende fand ich ich zu abrupt und irgendwie nicht passend

— AndreaSchrader

Sehr witzig und gut geschrieben. Kommt Pratchett sehr ähnlich. Schade das der Autor verstorbenen ist...

— Rahel1102

ein Hochgenuss

— fuxli

Für mich eine Geschichte die mich mehr als einmal zum Schmunzeln brachte.

— Solara300

Ungewöhnliche, witzige Fantasyparodie.

— Originaldibbler

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  • Nette Koboldstory mit Längen und unpassenden Wendungen!

    Die Murdstone-Trilogie

    KayvanTee

    09. December 2016 um 15:12

    Philip Murdstone ist Autor, er schreibt Schicksals Romane und mit einem seiner Bücher hatte er Erfolg. Doch laut seiner Agentin lassen sich diese Bücher nun nicht mehr verkaufen und ein neuer Plan muss her. Philip soll in das Genre Fantasy eintauchen, denn dieses ist gefragt. Doch das Problem ist, dass er kein Freund der Fantasy ist und Tolkien findet er schrecklich. In seinem Frust betrinkt er sich in einem Pub in seinem Dorf wo er lebt. Auf dem Heimweg macht Philip sternhagelvoll noch einen Spaziergang im Moor. Wo er unerwartet auf einen Kobold trifft und mit diesem einen unüberlegten Deal eingeht. Ab dieser verhängnisvollen Nacht verändert sich für Philip alles und ihm wird von Tag zu Tag bewusst was er getan hat.Ich fand das ganze zu Anfangs richtig gut. Wir haben hier einen sarkastischen Humor und dieser hat mich gelegentlich zum grinsen und kichern gebracht. Auch der Protagonist Murdstone, wurde hier richtig gut in Szene gesetzt und ich konnte mich gut in ihn reinversetzen. Er ist chaotisch, gelegentlich durch den Wind, sehr gut gläubig, trinkt gerne, steht auf seine Agentin und ist alles andere als Begeistert von Fantasy. Desweiteren treffen wir hier auf einen Kobold dessen Wortwahl hier ganz schön schmutzig ist. Demnach ist dieses Buch nichts für junge Leser. Ab der Hälfte dann, nimmt das ganze leider eine Wendung mit der ich nicht zu Recht kam. Wir haben hier des Öfteren mit diversen Längen zu tun und auch die Entwicklungen fangen an nicht mehr zusammen zu passen, meiner Meinung nach. Es wird Strange und durcheinander. Auch der Schluss war für mich sehr unpassend und hat mir demnach nicht gefallen. Naja der Autor hat sich dabei schon was gedacht und bestimmt seine Gründe warum er es so geschrieben hat.Dennoch finde ich das dieses Buch für zwischen durch geeignet ist und auch seine interessanten und lustigen Stellen hat. Die Idee hat mir ja auch gut gefallen, die Anfangs Umsetzung war super und der Schreibstil ist auch kein Schlechter. Das Cover ist sehr Ansprechend und ist mir sofort ins Auge gefallen, worauf hin ich mir dieses Buch ja auch mal genauer angesehen habe und es bei mir einzog. Fazit:Eine nette Kobold hafte Story über einen chaotischen, alkoholsüchtigen Autoren. Die Längen hat, zum Schluss hin mir persönlich dann nicht mehr so gut gefällt und dennoch Humorvoll ist. Ein Buch für zwischen durch und das nicht für junge Leser geeignet ist. Von mir gab es 3 von 5 Sternen.

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  • Die Murdstone-Trilogie

    Die Murdstone-Trilogie

    FrostWolf

    01. July 2016 um 19:49

    Fands ganz gut

  • Ein Autor versucht sich als Fantasieautor...

    Die Murdstone-Trilogie

    Rahel1102

    13. April 2016 um 11:14

    Phillip ist Jugendbuchautor. Nach 3 erfolgreichen Bücher ist er seit Jahren mit einer Blockade beschäftigt. Seine Verlegerin Minerva hat davon genug und verlangt von ihm einen Fantasieroman zuschreiben. Sie erklärt was sie von ihm verlangt von Kobolden, über Zauberer und Karten. Phillip ist entsetzt er hasst alles was mit Fantasie zutun hat. Von Tolkien bis Potter. Aus Verzweiflung trinkt er sich im Pub einen an und legt sich in einen Steinkreis wo im Suff von einer Fantasiewelt träumt....

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  • Ein Genuss

    Die Murdstone-Trilogie

    fuxli

    22. March 2016 um 13:14

    Es war eine Freude, dieses Buch zu lesen! Nicht nur der Ansatz war mal etwas völlig anderes, auch Umsetzung und Sprache.Philip Murdstone ist der Stereotyp eines einsam vor sich hinschreibenden Autors schlechthin. Einer, der mit der Grammatik um der rechten Ausdruck ringt, der Facebook eher vom Hörensagen kennt und Twitter meidet. Einer, der in einem abgelegenen Cottage haust und in der tiefgründigen 'ernsten' Literatur Zuhause ist. Dazu kommen dann noch ein paar verschrobene Dorfbewohner – auch genau so, wie man sie sich vorstellt. Dem gegenüber steht Murdstones Literaturagentin, beladen mit allem, was die Klischeevorstellung einer solchen Frau anhängt, oberflächlich, geldgierig, ehrgeizig, schick und hochmodern.Überhaupt wird hier eigentlich alles und jeder aufs Korn genommen! Die Kurzfassung, was in so einem Fantasyroman drinzustehen hat, ist absolut köstlich. Auch die Unterkategorien der Fantasy und die Vermarktung der Bücher wird thematisiert und persifliert. Überhaupt wird von Computerspielen bis hin zu einsamen Mönchen in den Anden alles durch den Kakao gezogen. Dabei kommt die Handlung aber nicht zu kurz. Witzig, temporeich und voller ungeahnter Wendungen ist sie spannend bis zum Ende.Nur das Ende selbst, ja, das hat mich ein wenig enttäuscht. Bei längerem Nachdenken komme ich aber zum Schluss, dass eine andere Auflösung kaum möglich ist.Ich habe das Buch jedenfalls so genossen, wie schon lange keines mehr.

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  • Wenn eine Geschichte sich selbständig macht....

    Die Murdstone-Trilogie

    Solara300

    12. March 2016 um 12:04

    Kurzbeschreibung Wenn ein Autor merkt dass er auf dem Alten eisen abgelegt wurde oder zu mindestens kurz davor ist und ihm nur ein Ausweg laut seiner Literaturagentin bleibt einen High Fantasy Roman zu schreiben. Dann kann gewisser Autor schon mal anfangen zu grübeln. Um wenn es hier geht? Um den eigentlich Bestseller erfahrenen Autor Philip Murdstone, der allerdings im Laufe der Jahre mit seinen Geschichten immer mehr ins Abseits gerät und leider die Verkaufszahlen stagnieren. Somit bleibt ihm nur eines und zwar ran an die Fantasy. Dazu muss ihm aber erst mal eine zündende Idee kommen und genau die kommt. Allerdings anders als geplant und gekoppelt mit einem Versprechen... Cover Ich muss gestehen dass ich nach dem Cover mit der wirklich sehr gut umgesetzten Grafik mit Schwarz und Grün und einem Teil weiß gespannt war was mich hier erwartet. Vor allem wenn auf Augenhöhe mit Terry Pratchett in Augenhöge draufsteht und Eoin Colfer. Für mich ein Eyecatcher!!! Schreibstil Der Autor Mal Peet hat einen flüssigen und bildhaften Schreibstil denn ich mir nur allzu bildlich vorstellen konnte. Er hat mich mitgenommen in die Geschichte von Philip Murdstone und mich mit einer Geschichte umwoben die Klasse umgesetzt wurde. Denn Philip ist nicht ohne und Selbstverzweiflung der Dinge die man Moderne nennt, sind so gar nicht seins. Einfach köstlich und ich muss sagen die Geschichte vom leider verstorbenen Autor Mal Peet hat mich schon zum Schmunzeln und zum Lachen gebracht. Denn hier merkt man, das man mit Situationskomik in eine skurrile Geschichte gezogen wird wo Fantasy nicht weit vom realen verweilt! ;) Meinung Wenn eine Geschichte sich selbständig macht.... Dann sind wir bei dem Autor Philip Murdstone der eigentlich nichts lieber macht als in seinem Cottage in Goat's Elbow zu leben und seine Kinderromane zu schreiben. Allerdings genau dort liegt das Problem wie seine Agentin Minerva Cinch benennen würde. Denn genau diese Geschichten mit denen er mal im Mittelpunkt stand will keiner mehr lesen. Philip hat alle Hände voll zu tun sich einen neuen Stil in Richtung High Fantasy anzugewöhnen und genau das ist etwas wovor er schreiend wegrennen könnte. Denn nichts ist ihm jemals schlimmer aufgestoßen als sich in einen Welt zu begeben wo man auf vieles achten muss, wie ein böser Magier oder König oder eine Quest und vieles mehr. Nun ja, an diesem einen Tag hätte er vielleicht eben nicht zu dem Gespräch mit Minerva nach London fahren sollen. Aber auf der einen Seite hat Philip ein bisschen Angst vor seiner Agentin und auf der anderen Seite ist er in sie verliebt seit er sie das erste Mal erblickt hat. Beides trägt bei ihm nun gleichwohl nicht gerade zu seinem Wohltuenden Schreibstil bei und er beschießt ins hiesige Pub zu gehen um sich seiner Ausweglosigkeit hinzugeben. Denn er ist fast Pleite und ohne Sinn auf Glück verliebt, jetzt auch noch zu allem Übel einen Fantasy Roman schreiben zu müssen stand nun wirklch nicht auf seiner To Do Liste. Aber nach ein bisschen Alkohol zu viel. Geht er anstatt in sein Cottage den Weg ins Moor und schläft dort ein und seltsamerweise hört er im Traum von einem Kobold namens Pocket der ein Grem aus dem Clan von Matriarchin Wellfair ist und nicht nur starrsinnig sondern auch noch die Kunst von Büchern und Tinte perfekt beherrscht. Was dies nun mit Philip zu tun hat??? Einiges, würde ich sagen. Denn nachdem er wieder nüchtern ist fließt aus ihm eine Fantasy Geschichte die nicht nur Klasse ist sondern man fragt sich und jetzt.... Das allein findet Philip schon bedenklich der sowas noch nie hatte, aber was er nicht ahnt, ist das dies kein Traum war und der Kobold nur darauf wartet einen Deal mit Philip einzugehen, denn dieser hat vom Kobold nicht die ganze Geschichte erhalten und für den Rest muss er einen Pakt mit Pocket eingehen.... Ich muss sagen die Geschichte vom leider verstorbenen Autor Mal Peet hat mich schon zum Schmunzeln und zum Lachen gebracht. Denn hier merkt man das mit Situationskomik das man mit in eine skurrile Geschichte gezogen wird wo Fantasy nicht weit vom realen verweilt! ;) Fazit Absolut gut umgesetzt!  Für mich eine Geschichte die mich mehr als einmal zum Schmunzeln brachte.   5 von 5 Sternen

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  • Satirisch, bissig und absolut unterhaltsam

    Die Murdstone-Trilogie

    raven1711

    22. February 2016 um 15:27

    Inhalt aus dem Klappentext: Eine schwarze Komödie voller abstruser Situationen und verrückter Charaktere: Als Autor anspruchsvoller Literatur liegt Philip Murdstone nichts ferner als Fantasy. Daher ist seine Verwunderung groß, als seine Agentin ihm nahelegt, eine Fantasy-Trilogie zu schreiben, um seine Geldsorgen zu beheben. Doch wenn man wie Philip bereits von Tolkien Ausschlag bekommt, ist das leichter gesagt als getan. Seine dunkelste Stunde scheint gekommen, als er im Suff einen Kobold namens Pocket halluziniert, der ihm einen Fantasyroman diktiert. Überraschenderweise landet Philip damit einen Millionenbestseller und wird zur Fantasy-Ikone. Nur war der Kobold mehr als eine Halluzination. Und er ist gar nicht begeistert, dass sich Philip nicht an ihren Deal erinnert. Meinung: Fantasy ist eigentlich überhaupt nicht Philip Murdstones Ding. Viel eher liegen ihm tiefgründige Jugendbücher. Doch seine Agentin will, dass er auf der Fantasywelle mitschwimmen soll, sonst könne sie ihn nicht mehr vermarkten. Und dann auch bitte auch noch eine Trilogie, weil das gehört sich so in dem Genre. Völlig planlos geht Philip Murdstone daher in einer durchzechten Nacht einen Handel mit dem Kobold Pocket ein, der ihm einen Weltbestseller liefert. Doch Murdstone muss dafür einen Schwur eingehen und ein mächtiges Amulett für Pocket finden. Aber bekommt der Kobold das überhaupt mit, wenn er das Amulett nicht findet? Und dann sollen ja auch noch zwei weitere Teile geschrieben werden. Murdstone merkt, wie ihm die Felle davon schwimmen. Kann er die Trilogie beenden und den Schwur einhalten? Oder wird er verflucht werden? In dieser Satire sind die Charaktere deutlich überspitzt dargestellt und triefen nur so vor Klischees und Vorurteilen. So ist Philip Murdstone ein typischer Schreiberling, der in seinen zurückgezogenen Cottage auf dem Land sein Dasein fristet und wie sich jeder einen Autor vorstellt. Seine Agentin dagegen ist eine von Ehrgeiz zerfressene Frau, die buchstäblich über Leichen gehen würde, um Erfolg in der Branche zu haben. Die Dorfbewohner aus Murdstones Ort sind allesamt ziemlich verschroben und eigenwillig und überhaupt machen die ganzen Figuren einfach Spaß. Herrlich überzogen nimmt Mal Peet hier die Literatur und vor allem die Fantasy-Szene aufs Korn. Jeder bekommt sein Fett weg, auch vor Jugendbüchern und –dystopien wird nicht halt gemacht. Auch die Vermarktung der Bücher wird hier thematisiert und kritisiert. Neben all diesen Themen kommt die Handlung aber nicht zu kurz und mit richtig viel Humor begleitet man Murdstone auf seiner Odyssee durch seine drei Fantasyromane. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, der Schreibstil ist sehr gewinnend und unterhaltsam. Die Murdstone-Trilogie ist spannend bis zu letzten Seite, denn man fragt sich natürlich, wie Philip wohl aus dem Schlamassel wieder herauskommt, in das er und seine Agentin sich hineinmanövriert haben. Erzählt wird die Geschichte in der dritten Person, der Blickwinkel ist dabei meist auf Philip gerichtet. Aber auch in die Sicht seiner Agentin und der einen oder anderen Nebenfigur dürfen wir Einblick nehmen. Fazit: Wer Satire und Fantasy mag wird an der Murdstone-Trilogie seine Freude finden. Mit viel Humor und Spitzfindigkeit wird das Genre aufs Korn genommen, aber auf eine doch recht liebevolle Art. Philip Murdstones Odyssee zu verfolgen hat enorm viel Spaß gemacht. Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.

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  • Ungewöhnliche Fantasyparodie

    Die Murdstone-Trilogie

    Originaldibbler

    20. February 2016 um 01:38

    Fantasy-Parodien gibt es einige. Die meisten funktionieren nach dem gleichen Schema: Es wird eine überzogene Fantasy-Geschichte erzählt, die möglichste viele überspitzte Klischees enthält. Dieses Buch ist ganz anders. Der Autor: Mal Peet (1947-2015) war ein britischer Jugendbuchautor. Unter anderem wurde er mit der Carnegie Medal ausgezeichnet, Englands wichtigstem Kinder-/Jugendbuchpreis. Die Murdstone Trilogie war sein erstes Buch für erwachsene Leser. Auf Grund einer Krebserkrankung blieb es leider auch sein einziges. Die Geschichte: Die Murdstone Trilogie handelt vom fiktiven Autor Philip Murdstone. Dieser ist eigentlich ein feinfühliger Jugendbuchautor, wird aber von seiner Agentin dazu "gezwungen" Fantasy zu schreiben. Nach dem er die sich quer durch die aktuellen Fantasy-Bestseller gelesen hat, ist klar, dass er damit gar nichts anfangen kann. Doch Rettung naht in Form des seltsamen Kobolds, der ihm eine Geschichte im Austausch gegen einen Gefallen anbietet. Dass das auf Dauer nicht gut gehen wird, ist natürlich klar. Meine Meinung: Einerseits präsentiert das Buch eine Geschichte, die in unserer Welt spielt und zunehmend phantastischer wird. Andererseits wird die aktuelle Phantastik aber auch an Hand von dem, was dem Autor passiert persifliert. Highlight sind zum Beispiel eine Szene, in der die Agentin dem Autor erklärt, wie ein Fantasy-Buch aufgebaut ist oder eine Szene, in der der Autor auf einer Convention liest. Die erste Hälfte des Buches, in der Fantasy primär etwas ist, über das Murdstone schreibt, hat mir sehr gut gefallen. Die zweite Hälfte in der es dann immer mehr Fantasy-Elemente in der eigentlichen Geschichte gibt, fällt ein wenig dagegen ab. Fazit: Die Murdstone-Trilogie ist eine ungewöhnliche Parodie auf die aktuelle Fantasy. Witzig, treffend und lesenswert! Wertung: 4,5/5 Sternen

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