Malala Yousafzai , Christina Lamb Ich bin Malala

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Inhaltsangabe zu „Ich bin Malala“ von Malala Yousafzai

Malalas Geschichte ging um die Welt: Am 9. Oktober 2012 fiel das pakistanische Mädchen einem Attentat der Taliban zum Opfer, weil der mutige Teenager entgegen dem Scharia-Verbot weiterhin zur Schule ging. Wie durch ein Wunder überlebte sie ihre schweren Schusswunden an Hals und Kopf und ließ sich durch Terror und Morddrohungen nicht einschüchtern. Sie setzt sich weiter weltweit für das Recht von Kindern auf Bildung ein. Sie hielt eine Rede vor den Vereinten Nationen und wurde 2014 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Nun wird Malalas Geschichte in einem beeindruckenden Dokumentarfilm neu erzählt, der vom Weltbestseller "Ich bin Malala" inspiriert wurde.

Einfach ein Muss. Für jeden. Denn wir müssen alle gemeinsam das Recht auf Bildung durchsetzen!

— Chiaramaus
Chiaramaus

Bewegendes Buch über ein tolles, mutiges Mädchen, welches sich durch die Taliban nicht zum Schweigen bringen lässt sonder ihre Stimme erhebt

— MissPommes
MissPommes

Eine tolle Biographie über ein bewundernswertes Mädchen, indem man nicht nur viel über Malala, sondern auch über Pakistan selbst erfährt

— lyydja
lyydja

Ein sehr gutes Buch. Jedoch viele Wörter dabei, die einen als Deutschsprachiger verwirren, wenn man sich nicht mit dieser Kultur auskennt.

— alinars
alinars

Interessantes Buch, eine mutige junge Frau, die sich für Schulbildung für Mädchen in Pakistan einsetzt. Leider langamtig.

— Lujoma
Lujoma

Bemerkenswertes Buch über ein Mädchen aus Pakistan, das -trotz vieler Schicksalsschläge-nicht müde wird für das Recht auf Bildung zu kämpfen

— Roni88
Roni88

was für eine Geschichte

— MoWilliams
MoWilliams

Ein Buch über das Leben einer jungen Frau in Pakistan. Malala lässt sich die Bildung nicht verbieten und kämpft für Bildung aller Kinder.

— LionsAngel
LionsAngel

Ein Buch über das Leben einer jungen Frau in Pakistan. Malala lässt sich die Bildung nicht verbieten und kämpft für Bildung aller Kinder.

— LionsAngel
LionsAngel

Ein Buch über das Leben einer jungen Frau in Pakistan. Malala lässt sich die Bildung nicht verbieten und kämpft für Bildung aller Kinder.

— LionsAngel
LionsAngel

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  • Rezensionen
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  • Themen
  • eBook Kommentar zu Ich bin Malala von Malala Yousafzai

    Ich bin Malala
    brigitte sachs

    brigitte sachs

    via eBook 'Ich bin Malala'

    das buch war spannend und informativ.auch die naturbeschreibung hat mir sehr gefallen

    • 3
    mullerehleringer@pt.lu

    mullerehleringer@pt.lu

    13. August 2017 um 12:08 via eBook 'Ich bin Malala'
  • Leserunde zu "Spring in eine Pfütze" von Viktoria Sarina

    Spring in eine Pfütze
    Knorke

    Knorke

    Diese Leserunde ist für die Mitglieder der Challenge "Zukunft vs. Vergangenheit".  Monatsgenre "Biografie und Sachbuch" Zu Beginn soll das hier einfach ein kleiner Test sein und wir schauen mal, wie es uns gefällt oder was uns noch fehlt. Auf jeden Fall hoffe ich, dass wir ins Gespräch kommen über unsere Bücher, aber gerne auch über andere Dinge. Und falls sich eine Leserunde bildet, ist das natürlich auch sehr schön :)(Und da ich das hier nicht am Handy erstelle, verzichte ich auf schöne Emoticons und Symbole :D)

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    • 100
  • Ich bin Malala

    Ich bin Malala
    Chiaramaus

    Chiaramaus

    07. May 2017 um 10:59

    Malalas Geschichte ging um die Welt: Am 9. Oktober 2012 fiel das pakistanische Mädchen einem Attentat der Taliban zum Opfer, weil der mutige Teenager entgegen dem Scharia-Verbot weiterhin zur Schule ging. Wie durch ein Wunder überlebte sie ihre schweren Schusswunden an Hals und Kopf und ließ sich durch Terror und Morddrohungen nicht einschüchtern. Sie setzt sich weiter weltweit für das Recht von Kindern auf Bildung ein. Sie hielt eine Rede vor den Vereinten Nationen und wurde 2014 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Nun wird Malalas Geschichte in einem beeindruckenden Dokumentarfilm neu erzählt, der vom Weltbestseller "Ich bin Malala" inspiriert wurde.Ich hatte mir schon ewig vorgenommen, dieses Buch mal zu lesen. Jetzt habe ich es endlich getan und bin einfach nur froh darüber. Dieses Buch ist ein absolutes Muss für JEDEN. Denn nur wenn alle gemeinsam das Recht auf Bildung durchsetzen wollen, können wir etwas bewirken!Malala, das mutige junge Mädchen, setzt sich für das Recht auf Bildung ein und kennt keine Grenzen. Authentisch und ohne viel drumherum schildert sie ihr Leben und erklärt, warum Bildung so wichtig ist - für Arme und Reiche, für Jungen und Mädchen, für Alte und Junge. Ich war zutiefst beeindruckt von ihren Schilderungen. Und wenn man bedenkt, wie jung sie war, als sie mit ihrem Kampf begann! Malala wurde am 12.07.1997 geboren, ist also auf den Tag genau vier Jahre älter als ich. So viel ist das gar nicht. In meinem Alter war sie bereits angeschossen worden. Malala hat bereits so viel erreicht und ich bin mir sicher, dass sie auch weiterhin für das Recht auf Bildung eintreten wird - unerlässlich im Kampf gegen Analphabetismus und unverstehende Politiker. Auch über pakistanische Traditionen erfährt man in Malalas Buch viel, ebenso über den Islam, und Malala zeigt noch einmal in aller Deutlichkeit: Nicht jeder Muslim will alle Menschen bekehren und wird zum Selbstmordattentäter, nein. Es ist eine krankhafte Radikalisierung, die Menschen dazu bringt, den Taliban Glauben zu schenken, und alle sollten sich davor in Acht nehmen, den Islam zu verallgemeinern.Dieses Buch hat bewirkt, dass ich noch einmal umgedacht habe. Klar, ich gehe nicht sonderlich gern zur Schule. Und doch bin ich froh, dass ich überhaupt die Möglichkeit dazu erhalte, denn das ist gar nicht selbstverständlich.Der Schreibstil ist packend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Malala kann nicht nur richtig gut sprechen, sondern auch schreiben!Zum Schluss dieser Rezension möchte ich noch aus ihrer Rede vor den Vereinten Nationen zitieren, die Malala am 12.02.2013, an ihrem 16. Geburtstag, gehalten hat: "Lasst uns zu unseren Büchern und Stiften greifen. Das sind unsere mächtigsten Waffen. Ein Kind, ein Lehrer, ein Buch und ein Stift können die Welt verändern. Bildung ist die einzige Lösung. Bildung geht vor."

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  • Ich bin Malala

    Ich bin Malala
    MissPommes

    MissPommes

    01. May 2017 um 18:49

    Eine sehr bewegende Geschichte!Malala erklärt teils mit persönlichen Geschichten, teils mit politischem Wissen wie die Taliban in ihrer Heimat an so viel Macht kommen konnten.Hochspannend und interessant erzählt sie von dem Leben mit ihrer Mutter, ihrem Vater und ihren Brüdern Kushal und Atal, bis zu dem Tag als ein Taliban Kämpfer ihr aus nächster Nähe in den Kopf schießt.Malala ist schwer verletzt doch wie durch ein Wunder überlebt sie den Angriff und kehrt mit lauterer und kraftvollerer Stimme zurück in den Kampf für eine gleiche Schulbildung aller Menschen. Und das Recht und die Möglichkeit eine Schule zu besuchen.

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  • Eine unglaubliche , junge Frau geht ihren Weg

    Ich bin Malala
    Mimabano

    Mimabano

    17. February 2017 um 09:57

    Das Buch habe ich zwar schon vor Wochen gelesen.Aber gerade die letzten Tage lief im TV die Big Picture Sendung und da zeigten sie ein Bild mit jungen Frauen in Miniröcken,geschminkt u.s.w aus den sechziger Jahren.Ganz unbeschwert auf dem Weg zur Uni.Da wurde dann gefragt ob man wohl errate wo das Bild gemacht wurde.Die Antwort : AFGHANISTAN!!!! Da war ich erstmal baff!Da ich mich nicht so extrem mit dem Thema befasst habe wusste ich nicht das bis in die neunziger Jahre die Frauen zur Abstimmung gehen konnten,tragen konnten was sie wollten,was gerade Mode war.Sie gingen zur Schule.Sie studierten.Sie waren Anwältinnen Kranführerinnen,Lastwagenfahrerinnen,Ärztinnen u.s.w.Also führten sie eigentlich ein Leben wie es JEDE Frau tun sollte!So wie es auch das Recht der Männer ist.Dann kamen die Taliban und das traurige Resultat ist das was wir fast jeden Abend im Ferseher sehen.Wobei die ganz schlimmen Sachen ( hauptsächlich wie mit Frauen umgegangen wird ) nicht so häufig vorkommen. Ich möchte nicht zu sehr auf die Religion eingehen.Nur soviel sagen : ich finde das egal welche Religion man hat,Mann und Frau gleichberechtigt sein sollten,denn alles andere ist MENSCHENUNWÜRDIG!! So und nun zum Buch 😀 Dazu finde ich nur positive Worte.Da Malala mit einer Autorin zusammengearbeitet hat die schon viele Bücher gecshrieben hat,ist die Schreibweise sehr flüssig und angenehm. Weiter finde ich natürlich Malala's Eltern unglaublich und sehr modern.Der Inhalt ist natürlich schockierend und für uns "Normalsterbliche" so nicht nachvollziehbar.Es ist traurig und einfach nur unfassbar das so etwas heutzutage möglich ist.Frauen sind dort NICHTS wert.Schön finde ich dafür das Malala sich nun,wo sie sicher in einem anderen Land lebt mit ihrer Familie sich für andere Mädchen wie sie einsetzt.Das alle Mädchen zur Schule gehen dürfen.Da möchte ich noch beifügen das bei uns die Kids zur Schule gezwungen werden müssen und auch häufig schwänzen.Was Malala wohl dazu sagen würde? Wie man bei meinem Roman sieht : ich finde das Buch unglaublich gut und empfehle es antürlich mit 5 Sternen PLUS ,weiter.Wer nun noch mag kann noch den Klappentext lesen : 📖 Malala war zehn Jahre alt,als die Taliban die Macht in Pakistan übernahmen.Mädchen sollten von nun an nicht mehr zur Schule gehen.Doch Malala liess sich nicht einschüchtern .Sie beschloss,für ihr Recht auf zu kämpfen.Am 9. Oktober 2012 schossen ihr Terroristen in den Kopf, als sie auf dem Weg von der Schule nach Hause war.Malala hat den Anschlag schwer verletzt überlebt,doch aufgegeben hat sie nicht.Ganz im Gegenteil : Sie ist zu einer internationalen Symbolfigur für den Frieden geworden und zu einem Vorbild vieler Jugendlicher auf der ganzen Welt.

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    • 2
  • Recht auf Bildung!?

    Ich bin Malala
    Nelebooks

    Nelebooks

    07. August 2016 um 13:27

    Das Buch habe ich mir kurz vor dem Urlaub in einem Buchladen gekauft, da ich den Klappentext ansprechend fand. Allgemein: Auf dem Cover ist die Autorin selbst abgebildet, was ich immer sehr schön finde, um mir in der Geschichte die Protagonistin besser vorstellen zu können. Ich fand das Buch sehr interessant und konnte es daher auch schnell mit einem guten Lesefluss durchlesen. Inhalt / Meinung: Ich fand die Protagonistin / Autorin sehr sympathisch und wollte sie daher gerne in ihrer Geschichte begleiten. Es war verstörend und erschreckend, da ich mir in meinem heilen Deutschland nicht vorstellen und auch nicht glauben kann, zu was Menschen in unserer heutigen Zeit fähig sind. Das klingt immer wie aus einem schrecklichen Film oder Buch, aber die Dinge passieren wirklich ... Dadurch war das Buch auch sehr berührend und emotional (Flucht bleibt natürlich nie ohne Emotionen). Das (halbe) Happy End hat mich aus diesen schrecklichen Geschehnissen dann nicht mit einem ganz so schlechten Gefühl gehen lassen. Fazit / Empfehlung: Das Buch ist sehr ergreifend. Es ist für jeden eine Empfehlung, der gerne Autobiographien liest und sich auch für Geschehnisse in anderen Ländern in diesem Jahrhundert aus einer bestimmten Perspektive interessiert. (c) Nelebooks

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  • Wunderbares Buch

    Ich bin Malala
    MalaikaSanddoller

    MalaikaSanddoller

    22. May 2016 um 21:40

    Malala's Geschichte ist wirklich fast unglaublich. Mann kann sich ziemlich gut in ihre situation einfühlen. Mir hat dieses Buch wirklich sehr gut gefallen.

  • Ein Mädchen, das die Welt bewegt

    Ich bin Malala
    Betsy

    Betsy

    21. May 2016 um 16:48

    "Ein Kind, ein Lehrer, ein Buch und ein Stift können die Welt verändern." Malala Yousafzai, für viele von uns leider erst ein Begriff, als die Taliban veruschten sie zu töten, um ihren Kampf für die Bildung und den Frieden zu stoppen, erzählt hier ihre Geschichte. Angefangen von ihrer Geburt bis zu dem Zeitpunkt als sie schließlich angeschossen wurde und letztendlich ein neues Leben mit ihrer Familie in England beginnt. Doch trotz allem will sie weiterkämpfen und hofft irgendwann zurück in ihr geliebtes Swat-Tal zu kommen, wo für immer ihre Heimat sein wird. Das Buch war entgegen meiner Vorstellung nicht nur vom Krieg und den schlechten Zeiten in Malalas Leben geprägt, sondern zeigt wie liebevoll es in ihrer Familie zugeht und wie stolz ihr Vater Ziauddin Yousafzai auf sie ist, obwohl sie für die Menschen in Pakistan "nur" ein Mädchen ist. Im weiteren Verlauf ist es nicht nur ihre Geschichte, sondern auch die ihres Vaters, der sich schon lange dafür einsetzt, dass Mädchen und Jungen eine Schulausbildung bekommen und unter schweren Bedingungen schließlich seine erste eigene Schule eröffnete. Er ist ein Mann der Worte und stellt vieles in Frage, was die Regierung, die Taliban, die Armee oder andere Gruppierungen in Pakistan betrifft, wodurch auch er sein Leben in Gefahr bringt. Er ist das Vorbild für Malala und durch ihn und ihrer Mutter wird ihr das Glück zuteil, lernen zu dürfen und so frei zu leben wie es nur geht, in einem Land, das vorallem für Frauen nicht sehr viele Perspektiven bietet . "Wir hatten das Gefühl, die Taliban hielten uns für Puppen, die sie nach Belieben tanzen lassen konnten. Sie sagten uns, was wir zu tun und zu tragen hatten. Wenn Gott gewollt hätte, dass wir so sind, hätte er uns nicht so verschieden erschaffen." Sehr traurig ist es zu lesen, wie auch unter den Leuten im Land die Meinungen auseinandergehen und sie sich gegenseitig bekämpfen. Man liest hier über die Anschläge des 11. Septembers, Osama Bin Laden, die Machtübernahme der Taliban, den wechselnden Regierungen, den Zorn gegenüber den Amerikanern, den Selbstmordattentätern, den Anschlägen gegen Schulen, den Umweltkatastrophen in Pakistan uvm. Mittendrin immer Malala und ihre Familie, die hier aber auch zeigen, dass es eine andere Seite gibt und viele Leute, die dafür Kämpfen, dass der Koran nicht zum töten oder zur Unterdrückung missbraucht wird. "Mir schien es gab sehr vieles, um das Menschen sich stritten. Wenn Christen, Hindus oder Juden tatsächlich unsere Feinde sind, wie so viele behaupten, warum bekämpfen wir Muslime uns dann untereinander?" Obwohl Malala bei dem Angriff erst 15 Jahre alt ist, ist es unglaublich wie sehr sie bereits aus dem Schatten ihres Vaters tritt und ihre eigenen Überzeugungen verteidigt. Sie ist dennoch auch ein typisches Mädchen, dass sich mit ihren Freundinnen und Brüdern streitet, sich Gedanken über ihr Haar macht und gerne ihre Lieblingssendungen anschaut. Sie und ihre Klassenkameradinnen lieben die Schule, weil sie wissen, welch ein Privileg es ist diese besuchen zu dürfen und es morgen schon vorbei sein könnte. "Obwohl wir Mädchen die Schule liebten, war uns nicht wirklich bewusst gewesen, wie wichtig Bildung war - bis die Taliban versuchten, uns diese zu nehmen. Zur Schule zu gehen, zu lesen, die Hausaufgaben machen, das war doch nicht irgendein Zeitvertreib. Es war unsere Zukunft." Fazit: Eine Geschichte, die zeigt, wie ein einfaches Mädchen zu einer solchen Bedrohung wird in ihrem Kampf um Bildung, dass die Taliban dieses umbringen wollten. Malala schreibt hier aber nicht nur darüber sondern auch sehr liebevoll über ihre Familie und wie ihr Vater zu ihrem Vorbild wurde. Etwas schwer fällt es einem den ganzen Namen zu folgen, die oftmals ziemlich ähnlich sind, dafür gibt es hinten ein Glossar für die ganzen Abkürzungen und Fremdwörter, eine Zeittafel und dazwischen etliche farbige Fotos, die Einblicke in Malalas Leben geben. Teilweise gab es hier natürlich einige Längen, und ganze Sätze wiederholen sich manchmal innerhalb kürzester Zeit, nichtsdestotrotz ist es eine Geschichte, die einem klar macht, wie gut es uns geht und wie leichtfertig wir über unsere Freiheiten hinwegsehen, während andere dafür bereit sind dem Tod ins Auge zu blicken.

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  • Ich bin Malala

    Ich bin Malala
    KymLuca

    KymLuca

    Malala ist eine sehr beeindruckende junge Frau, die für Bildung, besonders für Mädchen, kämpft.In ihrem Heimatland Pakistan hat sie viel erlebt und den Terror der Taliban selbst zu spüren bekommen. Mit 15 Jahren wurde ihr auf dem Heimweg von der Schule von einem Taliban in den Kopf geschossen.Nach mehreren Operationen sowohl in Pakistan, als auch in England, hat sie überlebt, wenn auch nicht ganz folgenlos.Jetzt kämpft sie auf internationaler Ebene für das Recht auf Bildung für jedes Kind und hilft mit dem MalalaFund bei dem Aufbau von Schulen und schafft Bildungsmöglichkeiten in Regionen, in denen es bis jetzt zu wenige gab.Mir hat dieses Buch gut gefallen und ich war sehr bewegt, auch wenn es teilweise sehr viel um geschichtliche und politische Hintergründe ging, die den Lesefluss bei mir etwas gebremst hat.Trotzdem sehr zu empfehlen!

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    • 2
    BrittaRoeder

    BrittaRoeder

    20. May 2016 um 18:51
  • Gewinnt die 15 Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams aus dem Jahr 2015!

    Lua und die Zaubermurmel
    Daniliesing

    Daniliesing

    Die Vorweihnachtszeit ist doch die schönste Zeit im Jahr für tolle Buchempfehlungen, oder? Da es ja schon eine kleine Tradition geworden ist, möchten wir vom LovelyBooks Team euch auch 2015 wieder unsere Lieblingsbücher des Jahres empfehlen und einen von euch sogar mit einem Buchpaket, das alle 15 Bücher enthält, glücklich machen! Bevor es mit den einzelnen Lieblingsbüchern losgeht, möchten wir euch aber ein wunderbares Kinderbuch ans Herz legen, das uns alle bezaubert hat und das Klein und Groß mit seiner berührenden Geschichte in seinen Bann zieht! "Lua und die Zaubermurmel" ist unser gemeinsamer Buchtipp für das Jahr 2015. Unsere Buchempfehlungen: 1. kultfigur empfiehlt: "Unterwerfung" von Michel Houellebecq Ein hochinteressantes Gedankenspiel zum schlummernden Konfliktpotential in unserer Gesellschaft und der Anpassungsfähigkeit des Einzelnen. Zeitlos und aktuell zugleich. Für mich ein geniales Buch, gerade weil es stellenweise auch banale und langweilige Seiten hat - denn so sind wir Menschen nunmal. 2. Daniliesing empfiehlt: "Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel" von Bradley Somer Ein Goldfisch fällt aus dem 27. Stock - vorbei an den vielen Fenstern des Hochhauses und den Geschichten der Menschen dahinter. Gekonnt verknüpft Bradley Somer die einzelnen Schicksale dieser Menschen - mal ganz gewöhnlich, mal total abstrus und verbindet sie zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk, das man in dieser Form bestimmt noch nicht gelesen hat! Genial! 3. TinaLiest empfiehlt: "Im Frühling sterben" von Ralf Rothmann Ralf Rothmann hat mich mit seinem sprachlich sehr beeindruckenden Roman "Im Frühling sterben" aus einer Leseflaute geholt: Ich habe ebenso gebannt wie erschüttert von den Erlebnissen des Protagonisten Walter während der letzen Monate im zweiten Weltkrieg gelesen & auch nach dem Lesen hat mich der Roman nicht so schnell losgelassen. Ein beeindruckendes, leises und sehr starkes Buch! 4. doceten empfiehlt: "Chaos" von David Mitchell In "Chaos" erzählt David Mitchell in neun Geschichten über den freien Willen des Einzelnen in einer deterministisch-chaotischen Welt - nicht das kleinste Thema für einen Debütroman. Nahezu mikroskopisch klein sind jedoch oft die verbindenden Elemente zwischen den Geschichten, bis sie sich in ein großes Ganzes fügen, das wir wohl Leben nennen. Wer die Erzählweise aus dem bekannteren "Cloud Atlas" mag, wird auch von "Chaos" begeistert sein - ich bins! 5. Malista empfiehlt: "Die schönste Art, sein Herz zu verlieren" von Mamen Sánchez Es gibt Bücher, die liest man und am Ende waren sie gut. Und es gibt Bücher wie Mamen Sanchez' "Die schönste Art sein Herz zu verlieren", erschienen im Thiele Verlag, welches einen auf eine Reise mitnimmt, die niemals enden soll! Die Faszination des Buches liegt in den pointierten Beschreibungen der Protagonisten, ihrer Herkunft und ihrer Lebensstile, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Unbedingt lesen! 6. ValerieLiebtLesen empfiehlt: "Das achte Leben (Für Brilka)" von Nino Haratischwili Ich habe das Familienepos dieses Jahr im Sommerurlaub in Portugal gelesen und war vom ersten Moment an gefesselt von dieser spannenden Geschichte rund um acht beeindruckende Frauenfiguren. Die 1200 Seiten habe ich verschlungen und danach war ich fast ein wenig wehmütig, dass die Geschichte "schon" rum war. Grandios! 7. Sophia29 empfiehlt: "Das Geheimnis des weißen Bandes" von Anthony Horowitz In diesem Jahr bin ich auf den Sherlock Holmes-Geschmack gekommen. Deswegen zählt „Das  Geheimnis des weißen Bandes“ von Anthony Horowitz zu meinen absoluten Lesehighlights 2015. Die ersten Seiten dieses Buches haben ausgereicht, um mich voll und ganz in seinen Bann zu ziehen:   London im November 1890 – der unvergleichliche Detektiv Sherlock Holmes und sein alter Freund Dr. Watson setzen alles daran, das Geheimnis um „Das weiße Band“ schnellstmöglich zu lüften, um   weitere Morde zu verhindern. Ich habe die beiden wirklich gerne auf ihrer Verfolgungsjagd begleitet und von Seite zu Seite mehr der Auflösung dieses dubiosen Falls entgegengefiebert. Dieses Buch bietet nicht nur durch und durch sympathische Protagonisten und einen einzigartigen Stil des Autors, sondern garantiert vor allem auch Spannung bis zum Schluss. 8. HannaBuecherwurm empfiehlt: "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss Lasst euch nicht vom schleppenden Anfang des Buches trügen! Sobald ihr diesen einmal hinter euch habt, wird euch das Buch vollkommen fesseln und bis zur letzten Seite nicht mehr loslassen. Vor allem der originelle Schreibstil macht dieses Buch aus, macht euch darauf gefasst, wiederholt in Lachen ausbrechen zu müssen. Das Buch ist der Auftakt zu einem fantastischen Fantasy-Epos, auf dessen Fortsetzung ich nun richtig gespannt bin! 9. aba empfiehlt: "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie Gegen Ende des Jahres nur ein Lieblingsbuch zu nennen, fällt einem oft schwer, wenn fast jedes gelesene Buch diese Auszeichnung verdienen könnte. Dieses Mal ist es bei mir nicht so, ich musste keine Sekunde lang überlegen, die Entscheidung stand schon im Frühjahr fest. "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie ist mein absolutes Lieblingsbuch aus 2015. Für so viel Leidenschaft, so konsequente und menschliche Charaktere, und eine glaubhafte und spannende Entwicklung habe ich dieses Buch sehr geliebt. 10. Kathycaughtfire empfiehlt: "Wer die Nachtigall stört ..." von Harper Lee Eines der Bücher, das man in seinem Leben unbedingt gelesen haben sollte. Es ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur, aber einer, den man schlichtweg lieben muss. Die Geschichte ist wunderschön, die Botschaft nach wie vor eine unglaublich wichtige und Harper Lee eine grandiose Autorin. 11. markusros empfiehlt: "Vom Inder, der auf dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden" von Per J. Andersson Das Buch und speziell der so mutige Pikay haben mir die eigene Lust am Abenteuer und an fernen Ländern nicht nur in den Lesestunden zurückgebracht. Ich bewundere den Mut, sich aus Überzeugung für eine Sache in Situationen zu begeben, ohne vorher alle Eventualitäten intellektuell durchdacht und durchdrungen zu haben. 12. Tree_Trunks empfiehlt: "Altes Land" von Dörte Hansen Für mich ist "Altes Land" von Dörte Hansen eines der besten Bücher 2015 gewesen. Die Geschichte beschreibt die kleinen Wunden, die sich die Generationen einer Familie gegenseitig zufügen können und erzählt von der Bürde der Vergangenheit. Gleichzeitig hat Dörte Hansen einen tollen Humor, der mich wirklich laut zum Lachen gebracht hat und der von einer ungetrübten Menschenkenntnis zeugt. Ein großartiges Buch über menschliche Stärken und Schwächen! 13. Tasmetu empfiehlt: "Ich bin Malala" von Malala Yousafzai Dieses Buch war so viel mehr als das, was ich erwartet habe und ließ mich tief berührt und nachdenklich zurück. Es ist die Geschichte des Swat Lands, es ist die Geschichte der Taliban, des Islams, es ist die Geschichte ihres Dorfes, ihrer Eltern, ihrer Freunde, ihrer Heimat, ihrer Flucht. Sympathisch, aufrüttelnd, aktuell. 14. nordbreze empfiehlt: "Bora" von Ruth Cerha Die Frankfurter Verlagsanstalt sollte dieses Buch nur zusammen mit einem Flugticket nach Kroatien verkaufen. Obwohl ich schon immer eine Wasser-Sehnsucht hatte, war diese noch nie so stark wie beim Lesen von "Bora". Ich möchte auch eine Insel erkunden, klettern, schwimmen, Wein trinken (ich mag gar keinen Wein ..) und Fisch essen. Ruth Cerha beschreibt das Inselleben einfach, alltäglich, aber trotzdem prägnant, so dass man das Gefühl hat, schon einmal dort gewesen zu sein (was ich für mich ausschließen kann. Ich war noch nie in Kroatien). Hinzu kommen mit Mara und Andrej zwei unaufdringliche Protagonisten, deren Liebesgeschichte so dezent aufgestellt ist, eigentlich will ich das gar nicht Liebesgeschichte nennen. Zwischen den beiden herrscht einfach eine große Vertrautheit, die ohne große Worte auskommt. Seid ihr neugierig auf unsere 15 Lieblingsbücher 2015 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 6. Januar Zeit, bei der Verlosung eines tollen Buchpakets mit allen 15 Büchern mitzumachen. Jetzt müsst ihr uns über den "Jetzt bewerben"-Button ganz oben nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Da wir selbst immer so gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Welche sind eure Buchgeschenktipps des Jahres? Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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    • 990
  • Beeindruckendes Buch eines jungen Mädchens

    Ich bin Malala
    mistellor

    mistellor

    17. March 2016 um 23:23

    Die Geschichte von Malala kennen wohl die meisten, die brauche ich nicht wiederholen. Malala ist ein wirklich beeindruckendes Mädchen, aber auch ihr Vater ist beeindruckend. Leider erfährt man zu wenig über die Familie, es werden nur Tatsachen sehr oberflächlich beschrieben. Wirklich emotional wird Malala nur, wenn sie ihre politische Meinung oder Überzeugung vertritt. Ob Malala von ihrem Vater oder von anderen Personen instrumentalisiert wird, kann ich auch nach der Lektüre dieses Buches nicht beurteilen. Diese Frage hatte ich mir schon lange vor der Lektüre gestellt. Entweder ist Malala eine außergewöhnliche junge Frau mit einem ausgeprägten Willen und einer unumstößlichen Überzeugung, oder aber irgendwelche Erwachsene missbrauchen sie. Ich vermute aber, dass sie wirklich eine ungewöhnlich mutige und außergewöhnliche junge Frau ist.

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  • Ich hatte mir das Buch persönlicher vorgestellt

    Ich bin Malala
    Kerry

    Kerry

    10. January 2016 um 13:25

    Am 9. Oktober 2012 ging ein Raunen um die Welt, denn an diesem Tag wurde ein junges Mädchen von gerade einmal 15 Jahren auf dem Schulweg von Taliban überfallen und niedergeschossen. Sie überlebt schwer verletzt - doch was waren ihre "Verbrechen" in den Augen der Taliban, was hatte dieses Mädchen sich zu schulden kommen lassen, dass sie das erste Kind ist, dass von den Taliban niedergestreckt wurde? Bei besagtem Mädchen handelte es sich um die 15-jährige Malala Yousafzai, Tochter eines Schuldirektors und einer Analphabetin, welche sich in Pakistan für das Recht auf Bildung für Mädchen und Frauen einsetzte. Als sie 1997 geboren wurde, war sie für ihren Vater ein Geschenk des Himmels, denn im Gegensatz zu den traditionellen Meinungen, war er glücklich über die Geburt seiner Tochter, obwohl in diesem Kulturkreis Jungen bevorzugt werden. Doch er ahnte bereits damals, dass Malala es weit bringen würde, sodass er sie nach der afghanischen Volksheldin Malalai von Maiwand benannt wurde. Später wurden der Familie noch zwei Söhne geboren, doch Malala war in den Augen ihres Vaters immer etwas Besonderes. Tatsächlich erkannte er früh, dass Malala ein aufgewecktes und sehr intelligentes Kind ist, sodass er sie förderte, wo er nur konnte. Auch betrieb er im Swat-Tal eine Schule, die von den Taliban nicht gern gesehen wurde, denn dort wurden auch Mädchen unterrichtet. Wirkliche Aufmerksamkeit zog das Mädchen, das immer in ihren schulischen Leistungen die beste sein wollte und dieses Ziel meist erreichte, im Jahre 2011 auf sich, als bekannt wurde, dass sie hinter dem Pseudonym Gul Makai steckte und seit 2009 wöchentliche auf einer BBC-Seite ein Blog-Tagebuch führte, in dem sie von ihrem Leben als Mädchen und Schülerin im Swat-Tal berichtet. Dass sie sich auch weiterhin für die Bildung von Mädchen einsetzte, machte sie in den Augen der Taliban zu einer Gegnerin, die es auszuschalten galt ... Ich hatte mir das Buch persönlicher vorgestellt! Bei diesem Buch handelt es sich um eine Autobiographie einer noch sehr jungen Frau, die sich politisch in ihrem Heimatland engagierte und sich für das Recht von Mädchen und Frauen auf Bildung einsetzte und dennoch, etwas enttäuscht bin ich, denn ich hatte hier erwartet, von Malalas eigenen Erfahrungen und Ansichten zu erfahren, jedoch ist das Buch sehr politisch gehalten. Sicher, es ist sehr informativ, doch dadurch fiel es mir unheimlich schwer, bei diesem Buch am Ball zu bleiben, da ich es oftmals als fad und sehr ausschweifend empfand und mir hier einfach das persönliche fehlte.

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  • Ein starkes Mädchen mit wichtiger Botschaft

    Ich bin Malala
    buchpinguin

    buchpinguin

    09. January 2016 um 20:14

    Malala erzählt in ihrem Buch zunächst von der Geschichte ihres Landes und ihrer Region, es dauert also ein wenig, bis man sich wirklich in ihr Buch einfindet. Dennoch ist es sehr informativ und interessant, leider erinnern die ersten Kapitel ein wenig an ein Sachbuch. Sobald das jedoch abgeschlossen ist, schreibt sie offen und mit viel Herz über ihr Leben und wie sich die Lage in ihrer Region schließlich verschlechterte. Malala berichtet so über das Leben unter den Taliban, dass man sich als Leser sehr gut vorstellen kann, wie sich die Talbewohner fühlten und was sie durchmachen mussten.  Sich mit einem jungen Mädchen zu identifizieren, dessen Leben sich aus Streitereien mit dem Bruder, Spielen mit der besten Freundin und viel Ehrgeiz wenn es um ihre Prüfungen geht, fällt nicht schwer. Beeindruckend ist auch Ihr Vater, der selbst sehr aktiv gegen die Misstände in ihrem Land protestierte und dessen großer Traum der Betrieb einer Schule war. Wie er seine Tochter von Anfang an unterstützte und verteidigte, ist wundervoll zu lesen und macht auch ihn überaus sympatisch. Malala schreibt darüber, wie sie lernte, Reden zu halten und wie sie sich nach und nach immer mehr für das Recht auf Bildung einsetzte. Sie schreibt über Radiointerviews und Begegnungen mit Politikern und einflussreichen Menschen, die ihr schließlich zu einiger Berühmtheit verhalfen - bis lihr letztendlich sogar die Taliban drohten... Dies hielt sie jedoch nicht davon ab, ihre Botschaft zu verkünden. Natürlich berichtet sie auch über den Anschlag, der auf sie verübt wurde und den harten Kampf, den sie für ihre Genesung auf sich nehmen musste. Sie schreibt von den Reaktionen darauf, welche Menschen ihr beistanden und sie bewegten Bedrückend ist auch das Schicksal ihrer Familie, die jetzt in England (einem fremden Land) lebt und momentan noch keine Aussichten auf eine Rückkehr in ihre Heimat haben. Malala wirkt durch ihre Erzählung und  auch die lieben, dankbaren Worte für alle Menschen, die ihr und ihrer Familie beistanden, überaus sympatisch und schafft es, ihre Botschaft - jeder Mensch, egal ob weiblich oder männlich, hat das Recht auf Bildung! - deutlich und kraftvoll zu übermitteln.  Für den Anfang habe ich einen Stern abgezogen, das Buch ist aber wirklich interessant, lesenswert und macht durchaus nachdenklich.

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  • Ich bin Malala

    Ich bin Malala
    Kleine8310

    Kleine8310

    04. January 2016 um 20:06

    "Ich bin Malala" ist ein Buch von Malala Yousafzai und Christina Lamb. In diesem Buch wird die Geschichte der jungen Malala erzählt. Dieses Buch wollte ich schon lange lesen, denn ich war sehr gespannt auf die Geschichte dieser beeindruckenden, jungen Frau, diesem Mädchen, was für ein Recht auf Bildung in ihrem Land und eigentlich auf der ganzen Welt kämpft.  "Ich bin Malala" ist nicht nur die Familiengeschichte von Malala, man erfährt vieles aus unterschiedlichsten Bereichen. Zum Beispiel wird von dem Mordanschlag auf sie berichtet, welcher sie auf tragische Weise weltberühmt machte, aber es geht auch um ihre Genesung und ihr Leben danach.  Auch wird auf Malala's Glauben und die Probleme in ihrem Land eingegangen, was ich sehr interessant fand. Die Taten der Extremisten gehen schon sehr unter die Haut, genau wie Malala's Wunsch, dass jeder ein Recht auf Bildung bekommen sollte. Wenn man einmal darauf schaut, dass sich sechzehnjährige bei uns in Deutschland mehr dafür interessieren was gerade angesagt ist, wirkt es so gewaltig, wie sehr Malala sich in ihrem Alter mit Themen wie Politik und Gerechtigkeit beschäftigt.   Die politischen Anteile in diesem Buch wirken ein bisschen reportagenähnlich, und ich hätte mir manchmal mehr Tiefe gewünscht, wie es beim Rest des Buches der Fall war. Ansonsten war ich einfach nur begeistert und ich bin mir sehr sicher, dass dieses Buch, mit seinen wichtigen Themen und dieser tollen jungen Frau, noch sehr lange bei mir nachwirken wird!   "Ich bin Malala" ist ein tolles Buch, in dem nicht die Augen vor den Ungerechtigkeiten auf der Welt verschlossen werden, sondern der Wunsch nach Gleichberechtigung ganz groß geschrieben wird. Malala ist ein spannender und starker Charakter, der inspiriert und zum nachdenken anregt!

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    Ich bin Malala
    itwt69

    itwt69

    Dies ist nicht nur die herzzerreißende Geschichte eines Mädchens, das für Gleichberechtigung, Bildung und Frieden eintritt, sondern auch eine Reise durch ein widersprüchliches Land. Durch die heutigen Krisen kaum noch Beachtung findend, ist schwer in Worte zu fassen, was dieses Land alles ertragen musste und muss: Naturkatastrophen, Armut, Terrorismus, Militärputsche usw. Speziell das SWAT-Tal mit der meist pastunischen Bevölkerung wird sehr eindrucksvoll beschrieben. Der Einfall der Taliban, ihr Rückzug und die schleichende Wiederkehr war mir so nicht bekannt und lässt für die Zukunft leider keine schnelle, befriedigende Lösung, wie sie Malala sich von Herzen wünscht, erhoffen.

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