Malcolm Gladwell David und Goliath

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Inhaltsangabe zu „David und Goliath“ von Malcolm Gladwell

Mit diesem Buch erhalten Sie das E-Book inklusive! Wenn David auf Goliath trifft, hat er zwei Möglichkeiten: Spielt er nach dessen Regeln, wird er verlieren. Ist er bereit, die Regeln der Macht zu brechen, zwingt er den Riesen damit in die Knie. Malcolm Gladwell ist davon überzeugt: Underdogs sind Gewinner! In genialen Episoden von listigen Kriegsherren, halbstarken Basketballteams und inspirierten Softwareentwicklern zeigt der Kultautor, dass Triumph keine Frage der Größe, sondern der inneren Haltung ist. Gladwells hintersinniges Plädoyer für das Große im Kleinen ist zugleich ein Appell zum kreativen Ungehorsam. Nach der Lektüre dieses verblüffenden Buchs ist kein Riese mehr vor Ihnen sicher.

Ein sehr interessantes Thema, dass leider langweilig umgesetzt wurde.

— PetitaPapallona

Ein interessantes und schwieriges Thema, das es schon seit Urzeiten gibt, interessant und amüsant verpackt. Achtung: keine leichte Kost...

— kriegerin

Schwere Lektüre mit tollem Thema

— kathwie

Sehr interessante Background Geschichten, habe viele neue Dinge gelernt und das Buch liest sich super flüssig!

— kultfigur

es ist interessant, welche Gedanken sich der Autor machte. Jedoch war ich ein klein wenig enttäuscht....

— Seelensplitter

Eine Sammlung interessanter "David- gegen- Goliath"- Kämpfe rund um den Globus und durch die Zeiten hinweg. Regt zum Mitdenken an!

— Ginevra

Mal ein ganz anderes Buch, der den scheinbar ungleichen Kampf von David und Goliath im alltäglichen Leben zeigt, erklärt und tabellarisch un

— esposa1969

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    David und Goliath

    R_Manthey

    29. July 2015 um 13:39

    Malcolm Gladwell gilt als brillanter Geschichtenerzähler. Auch in diesem unterhaltsamen Buch glänz er damit wieder. Geschickt überdeckt seine Erzählkunst jedoch die Tatsache, dass einige seiner Geschichten nicht wirklich bis zum Ende durchdacht sind. In diesem Buch fällt das an mehreren Stellen auf. Spätestens wenn der Leser anfängt zu stutzen und sich fragt, was denn die eine oder andere Story in diesem Buch noch mit dem Titel zu tun hat, wird er sich vielleicht auch an anderen Stellen zu wundern beginnen. Eigentlich geht es in diesem Buch um falsche Wahrnehmungen, denen man aus den verschiedensten Gründen unterliegt und darum, wie daraus intellektuelle Kopfgeburten entstehen, die der Wirklichkeit nicht standhalten können, weil sie mit ihr eben nichts zu tun haben. Die Geschichte von David und Goliath wird fast immer so interpretiert, dass ein vermeintlich Schwächerer einen vermeintlich übermächtigen Gegner durch eine verblüffende Taktik schlägt. Wenn David allerdings aus der Zukunft gekommen wäre und eine moderne Schusswaffe benutzt hätte, wäre eine ganz andere Wahrnehmung entstanden und die ganze Geschichte hätte niemals ihre merkwürdige Berühmtheit erlangt. Aber die Steinschleuder, die David benutzte, besitzt eine ähnliche Wirkung wie eine moderne Schusswaffe. Wir können uns das eben nur nicht vorstellen, weil wir diese Technik nicht kennen. Um solche falschen Wahrnehmungen geht es letztlich bei allen Geschichten in diesem Buch. Das ist die große Klammer, die alles zusammenhält. Allerdings scheint das dem Autor selbst nicht ganz klar zu sein, denn er erwähnt das nirgends deutlich. Obwohl Gladwell die Geschichte von David und Goliath eigentlich richtig erklärt, reitet er später dennoch auf der üblichen Interpretation herum. Er erzählt zum Beispiel von Menschen mit einer Lese- und Rechtschreibschwäche, die gerade wegen dieser Schwierigkeit zu großen Erfolgen kamen, weil sie gezwungen waren, sich andere als normale Strategien zum Vorwärtskommen zurechtzulegen. Das sind alles schön zurechtgebogene Storys. Sie passen allerdings weder in eine der Wirklichkeit nahe kommenden Interpretation der David-und-Goliath-Geschichte, noch sind sie zwingend. Nicht alle Menschen mit dieser Schwäche haben es weit gebracht. Gladwell blendet einfach andere Vorzüge der von ihm präsentierten Erfolgsmenschen aus, weil sie nämlich die vermeintliche Logik seiner Geschichten ins Wanken bringen könnten. Menschen lieben einfache Antworten auf alle Fragen, die sie haben. Und besonders lieben sie lineare Zusammenhänge, ohne sich dessen allerdings wirklich bewusst zu sein. Gladwell demonstriert diesen Aberglauben an zwei interessanten Beispielen. Dass eine geringe Klassenstärke in Schulen für die Entwicklungen von Kindern gut wäre, ist eine gängige Annahme. Sie stimmt auch, so lange man Klassenstärken von 18-24 Schülern mit Klassenstärken von 30 bis 40 Schülern vergleicht. Fällt die Klassenstärke jedoch wesentlich unter 18, dann kippt der Zusammenhang ins Gegenteil. Gladwell erklärt das überzeugend im Text. Der lineare Zusammenhang (je weniger, desto besser) gilt eben nicht durchgängig. Noch interessanter wird es, wenn Gladwell die Frage untersucht, ob man tatsächlich immer an den vermeintlich besten Hochschulen studieren sollte. Auch hier entsteht die falsche Wahrnehmung, dass je besser die Universität ist, umso besser auch die persönlichen Erfolgsaussichten seien. Im Buch zeigt der Autor, dass diese Annahme in der Regel häufig nicht stimmt. Die Wirklichkeit ist komplexer, als dass man sie auf einfache Zusammenhänge reduzieren könnte. Gladwell kommt dann gegen Ende des Buches auf den Nordirland-Konflikt und die Kriminalitätsraten in Kalifornien zu sprechen. Was das nun noch mit David und Goliath zu tun haben soll, hat sich mir nicht erschlossen. Allerdings geht es auch hier in Wirklichkeit um falsche Wahrnehmungen, aus denen man falsche Schlüsse gezogen hat. In Kalifornien wurde unter dem Eindruck eines Gewaltverbrechens ein Gesetz erlassen, dass Wiederholungstäter immer härter bestraft. Inzwischen wurde dieses Gesetz durch einen Volksentscheid wieder zurückgenommen, denn man musste einsehen, dass härte Strafen ab einem gewissen Punkt ihre Wirkung verlieren. Gladwell spricht dabei gerne vom Gesetz der umgekehrten Parabel. Das soll bedeuten, dass ein Zusammenhang bis zu einem gewissen Punkt so besteht, wie man denkt, sich aber danach ins Gegenteil verkehrt. Wenn man das Buch unter diesem Gesichtspunkt liest, zeigt es einige spannende Beispiele, wie Menschen die komplexe Wirklichkeit für sich in angenehmer Weise interpretieren, weil sie sie nur unter bestimmten Aspekten wahrnehmen oder wahrnehmen wollen und andere Dinge einfach ausblenden. Spätestens wenn man aus der schiefen Wahrnehmung praktische Schlüsse zieht und sie umzusetzen versucht, wird man den Konflikt mit der Realität zu spüren bekommen. Gewöhnlich kommentiere ich Rechtschreibfehler oder andere Flüchtigkeiten nicht, weil sie mich nicht interessieren. Allerdings nervt mich schlechtes Deutsch. Ich kann mich zum Beispiel nicht an den schwachsinnigen Gebrauch von "die Studierenden" gewöhnen, der nur dazu da ist, sich den politisch korrekten weiblichen Plural von Studenten zu ersparen. Man merkt dem Buch leider an, dass es hastig übersetzt wurde. Um es mit Gladwell zu sagen: Ab einem gewissen Punkt bringt der Wunsch, besonders schnell zu sein, keinen positiven Effekt mehr, sondern ruiniert nur noch das Image. Das Buch erwies sich als gut geschriebene und unterhaltsame Lektüre. Besonders konsequent durchdacht erschien sie mir allerdings nicht.

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  • Leserunde zu "David und Goliath" von Malcolm Gladwell

    David und Goliath

    doceten

    Ein Blick in die Zeitung kann einen schon verzweifeln lassen: überall gibt es Unterdrückung, persönliche Schicksalsschläge und Ungerechtigkeiten. Leben wir in einer Welt, in der das Recht des Stärkeren gilt und ein Sieg gegen übermächtige Gegner unmöglich scheint? Dieser Frage geht Autor Malcolm Gladwell in seinem aufrüttelnden und mutmachenden Sachbuch "David und Goliath - Der Triumph des Underdogs" auf den Grund und erzählt einige wahre Geschichten von gewöhnlichen Menschen, die vor übermächtigen Herausforderungen standen und mit diesen umgehen mussten. Für unsere Leserunde zu "David und Goliath" verlost der Campus Verlag unter allen Bewerbern 30 Testexemplare! So kannst du mitlesen Wenn du dich an der Diskussion zum Buch aktiv beteiligen und nach der Lektüre eine ausführliche Rezension verfassen möchtest, beantworte bis zum 6. Oktober folgende Frage: Welche unüberwindlich scheinende Herausforderung haben du oder eine dir bekannte Person schon gemeistert? Erzähl uns deine "David und Goliath"-Geschichte! Übrigens: Die Teilnehmer erhalten zusätzlich zu der Printausgabe kostenlos das E-Book für den E-Reader oder Tablet-PC! In dem E-Book ist auch der LovelyBooks Social Reading Stream eingebaut, so dass ihr direkt aus dem E-Book an der Diskussion teilnehmen könnt! Über das Buch Wenn David auf Goliath trifft, hat er zwei Möglichkeiten: Spielt er nach dessen Regeln, wird er verlieren. Ist er bereit, die Regeln der Macht zu brechen, zwingt er den Riesen damit in die Knie. Malcolm Gladwell ist davon überzeugt: Underdogs sind Gewinner! In genialen Episoden von listigen Kriegsherren, halbstarken Basketballteams und inspirierten Softwareentwicklern zeigt der Kultautor, dass Triumph keine Frage der Größe, sondern der inneren Haltung ist. Gladwells hintersinniges Plädoyer für das Große im Kleinen ist zugleich ein Appell zum kreativen Ungehorsam. Nach der Lektüre dieses verblüffenden Buchs ist kein Riese mehr vor Ihnen sicher. Über den Autor Malcolm Gladwell ist ein amerikanischer Autor, Journalist und Unternehmensberater. Er wurde 1963 geboren und lebt derzeit in den USA, wo er in der Redaktion der Zeitschrift New Yorker arbeitet. Bei seiner Arbeit als Journalist und Buchautor verfolgt Gladwell einen interdisziplinären Ansatz, der auch weit auseinander liegende Fach- und Lebensbereiche vereint. Malcolm Gladwell über die Idee zum Buch "David und Goliath" (englisch): Ich freue mich auf eine Leserunde zu so einem spannenden Thema mit euch! Marcel

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  • David und Goliath

    David und Goliath

    Tiffi20001

    24. March 2014 um 13:51

    Klappentext: Wie stark ist schwach? Spielt David nach den Regeln Goliaths, wird er verlieren. Kämpft er aber nach anderen Gesetzen, zwingt er den Riesen in die Knie. Gegen erdrückende Mächte können auch scheinbar unterlegene Gegner siegen. Ob listige Krieger, geschickte Sportler oder geniale Softwareingenieure: In seinem packenden neuen Buch zeigt Malcolm Gladwell, dass Triumph keine Frage der Größe, sondern der inneren Haltung ist. Buchgestaltung: Das Cover zeigt den Titel „David und Goliath“, wobei „Goliath“ in großen, hellen Buchstaben gedruckt wurde und ist ansonsten komplett in schwarz gehalten worden. Leider muss ich sagen, dass mir das Cover nicht besonders gut gefällt. Zum einen finde ich die Farbgestaltung etwas zu düster und zum anderen ist mir das Cover insgesamt zu wenig aussagekräftig. Dagegen finde ich den Titel an sich recht gelungen, da er durchaus neugierig macht und auch der Klappentext passt zum Buch. Alles in allem gesehen jedoch ein Cover, das mich nicht zum Kauf animieren würde. Eigene Meinung: Die Thematik des Buches ist wirklich sehr interessant gewählt und konnte mich im Verlauf des Buches durchaus fesseln. Die einzelnen Kapitel werden sehr anschaulich dargestellt und die Aussagen werden zum Teil mit Graphiken und Diagrammen verdeutlicht, was mir sehr gefallen hat. In manchen Punkten hätte jedoch noch mehr in die Tiefe gegangen werden können und so konnten mich manche Behauptungen nicht komplett überzeugen. Dagegen ist die Sprache des Buches wirklich sehr gelungen, sie ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Fazit: Ein gut aufbereitetes Buch zu einem interessanten Thema, das ich durchaus empfehlen kann. Autor: Malcolm Gladwell ist ein Garant für Lesegenuss. Der Journalist mit einem Hang zum Interdisziplinären schreibt für das legendäre Magazin New Yorker. Seine Bücher sind internationale Bestseller. Schon in "Überflieger" und "Blink!", beide bei Campus erschienen, hat Gladwell gezeigt: Er ist nicht nur ein "Gott der Anekdoten", sondern in der Lage, die Welt "auf dem Kopf" zu denken. Allgemeine Infos: Titel: David und Goliath Autor: Malcolm Gladwell Verlag: Campus Seitenzahl: 256 Preis: 19,99 EUR ISBN: 978-3593399188

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  • Leserunde zu "Die Macht der Liebe" von Barbara L. Fredrickson

    Die Macht der Liebe

    Eltragalibros

    Die Vision der Liebe in einer neuen Denk-Konstellation Die Liebe gehört zum Leben wie die Luft zum Atmen. Doch unser Denken über dieses schmetterlingshafte Bauchgefühl revolutioniert die Psychologin und Autorin Barbara L. Fredrickson in ihrem Buch "Die Macht der Liebe". In diesem stellt sie ihr neues Denken vor und gibt ihren Lesern einen spannenden Leitfaden der Liebe für das persönliche Lebensglück mit auf den Weg ! Die Liebe ist nicht "da draußen" und wartet auf uns, auf den einen perfekten Partner, sondern Liebe besteht aus zahllosen kleinen Augenblicken, die unsere Welt verändern und sie besser machen. Mehr über das Buch: Liebe ist … Sie wissen schon? Vergessen Sie alles, woran Sie bisher geglaubt haben und machen sich bereit für ein radikales Upgrade: Liebe 2.0! Die neueste Forschung von Barbara L. Fredrickson zeigt: Liebe ist ein Mikromoment der Verbundenheit zwischen zwei Menschen, eine alltägliche Emotion, die uns überall begegnen kann. Mit ihren revolutionären Thesen über unser »höchstes Gefühl« sprengt die Psychologin sämtliche Klischees von der exklusiven, bedingungslosen und ewig andauernden Liebe. Gleichzeitig zeigt sie uns, dass unserem Körper ohne Liebe ein entscheidender »Nährstoff« fehlt. Dieses Buch macht klar: Die Macht der Liebe verändert die Welt. Über die Autorin: Barbara L. Fredrickson wurde 1964 geboren und ist Professorin für Psychologie und die Direktorin des Labors für Positive Emotionen und Psychophysiologie an der University of North Carolina. Sie hat durch ihre Forschung die Entwicklung der Positiven Psychologie maßgeblich beeinflusst. In ihrem Werk "Die Macht der guten Gefühle" (erschienen 2011) hat sie bereits gezeigt wie eine positive Grundhaltung unser Leben bereichern kann. Der Campus Verlag verlost insgesamt 35 Exemplare der Hardcoverausgabe mit einem inklusiven ebook-Downloadcode! Bis zum 26. Januar 2014 könnt ihr euch bewerben*, indem ihr uns folgende Frage beantwortet: Wo findet ihr überall Liebe?  * Eine aktive Teilnahme an der Diskussion und eine Rezension am Ende ist für die Leserunde verpflichtend.

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  • David und Goliath

    David und Goliath

    Samtpfote

    25. December 2013 um 20:20

    David und Goliath - Malcolm Gladwell Beschreibung: Wenn David auf Goliath trifft, hat er zwei Möglichkeiten: Spielt er nach dessen Regeln, wird er verlieren. Ist er bereit, die Regeln der Macht zu brechen, zwingt er den Riesen damit in die Knie. Malcolm Gladwell ist davon überzeugt: Underdogs sind Gewinner! In genialen Episoden von listigen Kriegsherren, halbstarken Basketballteams und inspirierten Softwareentwicklern zeigt der Kultautor, dass Triumph keine Frage der Grösse, sondern der inneren Haltung ist. Gladwells hintersinniges Plädoyer für das Grosse im Kleinen ist zugleich ein Appell zum kreativen Ungehorsam. Nach der Lektüre dieses verblüffenden Buchs ist kein Riese mehr vor Ihnen sicher. Inhalt: In drei Kapitel gegliedert (1. Die Stärken der Schwachen (und die Schwächen der Starken), 2. Die Theorie der wünschenswerten Schwierigkeiten und 3.Die Grenzen der Macht) und in verschiedene Fallbeispiele unterteilt, schreibt Malcolm Gladwell über vermeintlich falsche Ansichten, darüber, dass es Kopfsache ist, ob man auf der Gewinner- oder Verliererseite steht und dass man sich sein Los selber aussuchen kann. Die auf den ersten Blick scheinbar bessere Lösung wird sich nicht immer als der beste Weg, das vernachlässigte Kind sich nicht zwangsläufig als ein gescheiterter Mensch entpuppen (worauf man aber eigentlich mit ein wenig Lebenserfahrung auch selber kommen kann). Wie man den Spiess umdrehen kann, Statistiken und Zahlen zu Stärke und Schwäche, Gewinner und Verlierer und ganz viele psychologische Ansätze und Ideen findet man in diesem sehr abwechslungsreichen und unterhaltsamen Buch. Meine Meinung: Der Einstieg in dieses Buch ist mir leider sehr schwer gefallen. Zu belehrend und repetitiv wirkte schon das Vorwort auf mich. Anhand der Bibelgeschichte von David und Goliath im genauen Wortlaut und einigen Ergänzungen versucht Malcolm Gladwell aufzuzeigen, dass Goliath nicht der unbesiegbare Riese der Geschichte war, sondern dass er grosse Schwächen hatte und dass David einfach nur durch seine Klugheit und seinen Mut einen grossen, aber geschwächten Mann besiegen konnte. Wer mit dem Bibeltext argumentieren will, vor allem, wenn es sich dabei um einen Wissenschaftler handelt, sollte bedenken, dass die Bibeltexte nach tausendfacher Übersetzung und Mund zu Mund Überlieferung wohl nicht mehr wortwörtlich genommen werden können. Somit erscheint mir dieser "Beweis" auf dem Gladwells gesamte Thesen gründen und der dem Buch den Titel gibt als absolut unzulässig, wenn nicht sogar an den Haaren herbei gezogen. Würde man eine alte hebräische Fassung zu Rate ziehen und diese dann noch in einen genauen historischen Kontext bringen, würde wohl ein ähnlicher, aber massiv glaubhafterer Beweis zustande kommen und somit konnte ich das Buch von Anfang an nicht ernst nehmen. Was Gladwell auf den folgenden Seiten bieten kann, ist aber ausgezeichnete Unterhaltung. Nicht jedes Kapitel ist gleich flüssig und klar geschrieben, aber trotzdem wird dank Vielseitigkeit und lebensnahen Beispielen für Kurzweiligkeit und Spannung gesorgt. Auch regen so manche Beispiele zum Nachdenken und Weiterdenken an. Leider nur enden fast alle Beispiele im Nirgendwo. Mehr und mehr stiess ich beim Lesen auf Unschlüssigkeiten und dachte mir dann irgendwann, dass Gladwell zwar spannende Thesen aufstellt, diese aber nicht immer ganz zu Ende denkt und somit auch nicht immer zu einer überzeugenden Konklusion kommt. Dass spätestens ab der Mitte des Buches in jeder Erklärung alle bisher gewonnenen "Erkenntnisse" noch einmal angeführt und somit die neu erarbeitete Erklärung gestützt wird, führt jede noch so gute Idee ad absurdum. Stetige Wiederholung und Belehrung des Lesers - diese Punkte also, die mir von Anfang an negativ aufgefallen waren - häufen sich im Verlauf des Textes und schränken irgendwann sogar das flüssige Lesen ein. Ich habe mich schlicht und einfach vom Autor nicht mehr ernst genommen gefühlt. Wer nämlich ein solches, durchaus anspruchsvolles, Buch liest, wird wohl in der Lage sein, sich bisherige Überlegungen zu merken und muss diese nicht alle paar Seiten noch einmal zusammen gefasst präsentiert bekommen. Wer aber einige interessante Aspekte, unterlegt mit Zahlen, Fakten und Beispielen aus dem Leben, lesen und sich seine eigenen Gedanken dazu machen will, liegt mit diesem Buch nicht gänzlich falsch. Ich denke aber, dass man sich keine lebenserklärenden Weisheiten, sondern in erster Linie Unterhaltung erhoffen sollte, wenn man dieses Buch in die Hand nimmt. Fazit: Dieses Buch empfehle ich nicht unbedingt weiter, weil sich im Verlauf der Lektüre der Eindruck verstärkt hat, dass der Autor sich seine Beispiele einzig und alleine nach Kriterien aussucht, die ihn und seine Thesen in einem guten Licht dastehen lassen. Auf ein schlüssiges und Sinn machendes Endergebnis oder gar auf eine Lösung für auftretende Probleme wird dabei fast gänzlich verzichtet. Zusätzliche Infos: Autor: Malcolm Gladwell Fester Einband: 256 Seiten Verlag: Campus Sprache: Deutsch Originalsprache: Amerikanisch Übersetzt von: Jürgen Neubauer ISBN 978-3-593-39918-8

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  • interessante Kämpfe David gegen Goliath

    David und Goliath

    lisam

    16. December 2013 um 13:03

    Malcolm Gladwell zeigt anhand einiger Beispiele, dass Underdogs die Gewinner sind/sein können. Es stellt verschiedene Personen vor, die trotz bzw. wegen ihrer Schwächen eine erfolgreiche berufliche Laufbahn geschafft haben. Ein Anwalt, der als Legastheniker Stunden  zum Lesen von ein paar Zeilen benötigen würde und deshalb einen anderen Weg eingeschlagen hat und vor Gericht mit seinem Gedächtnis punkten kann. Und natürlich am Beginn des Buchs der Kampf David gegen Goliath. Mit dem gedruckten Buch erhält man auch das E-Book. Die Kombination von gedrucktem Buch und E-Book hat mir sehr gut gefallen, da ich unterwegs mit dem Reader weiterlesen konnte. Die Vorstellung der unterschiedlichen Personen in dem Buch war interessant. Mir persönlich haben die Einblicke in die Bombardierung Londons und die Auswirkungen auf die Bevölkerung, die Bürgerrechtsbewegung um Martin Luther King und ein kleines französisches Dorf, dass im Zweiten Weltkrieg viele Juden gerettet haben, sehr gut gefallen. Malcolm Gladwell konnte schlüssig und interessant seine Beispiele erklären. Ein paar Kapitel waren langatmig, aber da mir die letzten Kapitel sehr gut gefallen haben von mir eine Leseempfehlung. 

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  • Malcolm Gladwell: David und Goliath

    David und Goliath

    kriegerin

    13. December 2013 um 17:34

    Inhalt: Wenn David auf Goliath trifft, hat er zwei Möglichkeiten: Spielt er nach dessen Regeln, wird er verlieren. Ist er bereit, die Regeln der Macht zu brechen, zwingt er den Riesen damit in die Knie. Malcolm Gladwell ist davon überzeugt: Underdogs sind Gewinner! In genialen Episoden von listigen Kriegsherren, halbstarken Basketballteams und inspirierten Softwareentwicklern zeigt der Kultautor, dass Triumph keine Frage der Größe, sondern der inneren Haltung ist. Gladwells hintersinniges Plädoyer für das Große im Kleinen ist zugleich ein Appell zum kreativen Ungehorsam. Nach der Lektüre dieses verblüffenden Buchs ist kein Riese mehr vor Ihnen sicher. Meine Meinung: Wie der Titel "David UND Goliath" bereits erahnen lässt, wird "David" in diesem Buch nicht als chancenloser Gegner dargestellt, sondern vielmehr auf die gleiche Stufe wie "Goliath" gestellt. In verschiedenen Episoden wird anschaulich erläutert, warum David in Gladwell's Augen der Überlegene ist. Egal ob im Sport, in der Schule oder im privaten Umfeld: Malcolm Gladwell schafft es immer, einen davon zu überzeugen, dass der offensichtlich Schwächere keinesfalls der "Underdog" sein muss. Wer sich auf den ungleichen Kampf David UND Goliath einlässt, und mit "anderen Waffen" kämpft, geht gestärkt als Gewinner hervor. Die verschiedenen Beispiele sind sehr anschaulich, manchmal gar etwas langatmig, beschrieben. Am besten haben mir die Kapitel mit dem Zusammenhang Schüleranzahl:Lehrer und Legasthenie gefallen. Das Baseball-Beispiel gleich zu Beginn fand ich etwas übertrieben, auch wenn es durchaus der Wahrheit entspricht. Für mich hat es sich zu einfach angehört: Spiele gegen alle Regeln - und du wirst gewinnen. Das ein oder andere Beispiel hat mir persönlich jedenfalls geholfen, einen privaten "Goliath" in die Knie zu zwingen. Ich kann das Buch all denjenigen empfehlen, die einem "unbezwingbaren" Gegner gegenüberstehen und Mut brauchen um sich dem ausweglos scheinenden Kampf zu stellen.

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  • David und Goliath heute...

    David und Goliath

    Sterny88

    20. November 2013 um 21:51

    Wer kennt sie nicht, die Geschichte von dem kleinen schmächtigen David der wider Erwarten den großen Kämpfer Goliath überlistet und somit diese ungleiche Begegnung mit dem Tod des Goliaths endet. Solche Geschichten schreibt auch unser Leben und so hat der Autor Malcolm Gladwell versucht verschiedene Ereignisse diesem Thema unterzuordnen. Dabei bedient er sich immer mehr oder minder aktuellen Geschehnissen der Weltgeschichte und passend dazu gibt es ganz persönliche Lebensgeschichten von Einzelnen, die herangezogen werden im David-Goliath-Vergleich. Malcolm Gladwell schafft es teils komplexere Zusammenhänge gut zu erläutern und versucht mit Beispielen seine These zu untermauern, dass der Mensch auch als David Erfolg haben kann. Dabei werden meist verschiedene Perspektiven, Einzelpersonen und gerne auch Statistiken genutzt, um zu zeigen, dass es auch unter widrigen Bedingungen möglich ist Großes zu leisten. Leider sind manche Beispiele für mich keineswegs überzeugend und da beginne ich mich zu fragen, wie sehr der Autor dazu neigt Fakten so zu erläutern, wie sie am Besten in sein momentanes Bild passen. Da wird von der Klassenstärke in Schulen geredet, die wohl ihr Optimum eher bei 18 Schülern hat, als bei kleineren Klassengrößen. Das wird ihm bestätigt von verschiedenen Lehrern und von Studien, die sich ausschließlich mit den Noten bei verschiedenen Klassenstärken auseinandergesetzt haben. Das nicht NUR die Größe ausschlaggebend ist für das Leistungsniveau der Kinder ist wohl jedem Menschen klar. Selbst der Autor gibt zwischendurch zu, dass es natürlich keinerlei Auswirkung hat, wenn der Lehrer seine Lehre nicht anpasst an die Klassengröße. Nun denke ich immer noch, dass kleinere Klassen eben besser sind, solange ein Lehrer sich darauf einstellt und nicht weiter einfachen Frontalunterricht gestaltet. Abgesehen davon ist ein Kind ein „individuelles Wesen“, dass von sehr viel mehr Faktoren beeinflusst wird, als nur von der Größe seiner Schulklasse und das hat eben verschieden Auswirkungen auf die Noten. Dieses eine Beispiel ist mir als eines der ersten in Erinnerung geblieben und es folgten natürlich noch viele mehr. Legasthenie als Möglichkeit zum Erfolg ist auch ein Thema im Buch. Genauso die Auswirkung von immensen persönlichen Verlusten auf den Charakter, der dadurch möglicherweise gestärkt hervorgeht, sich selbst mehr zutraut und unter anderem mehr Risiken eingeht. Für mich steht aber immer noch im Vordergrund, dass man so etwas doch trotzdem nicht erleben möchte und dieser Gedankengang wird nur sehr kurz abgehandelt. Nun fand ich das Buch aber trotzdem lesenswert, weil es geschichtliche Ereignisse aus anderen Perspektiven erläutert und mir dadurch auch näher gebracht hat. Außerdem hat das Buch mich zum Nachdenken gebracht und das empfinde ich immer als angenehm.Sicher gab es manche Schlussfolgerung, der ich so nicht zugestimmt hätte, aber es gab auch welche, die mir tatsächlich sinnvoll erschienen. Fazit: Nicht sehr leichte Lektüre, die zum Nachdenken anregt und für mich einige Logiklücken enthält.

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  • Davids Erben

    David und Goliath

    brenda_wolf

    17. November 2013 um 18:42

        Klappentext: Wenn David auf Goliath trifft, hat er zwei Möglichkeiten: Spielt er nach dessen Regeln, wird er verlieren. Ist er bereit, die Regeln der Macht zu brechen, zwingt er den Riesen damit in die Knie. Malcolm Gladwell ist davon überzeugt: Underdogs sind Gewinner! In genialen Episoden von listigen Kriegsherren, halbstarken Basketballteams und inspirierten Softwareentwicklern zeigt der Kultautor, dass Triumph keine Frage der Größe, sondern der inneren Haltung ist. Gladwells hintersinniges Plädoyer für das Große im Kleinen ist zugleich ein Appell zum kreativen Ungehorsam. Nach der Lektüre dieses verblüffenden Buchs ist kein Riese mehr vor Ihnen sicher.   Meine Meinung: Malcolm Gladwell zeigt anhand von Beispielen, dass sich scheinbare Schwäche mit großem Einsatz und Willen zu persönlicher Stärke wandeln lässt und dass der Einzelne dadurch das Beste für sich erreichen kann. Einen Aha-Effekt löste in mir vor allem das 3.Kapitel aus, es geht hier um das Thema „kleiner Fisch im großen Teich“. Gladwell legt dar, warum es besser  ist, ein großer Fisch in einem kleinen Teich zu sein als umgekehrt. Auch den Abschnitt mit dem  „Vergleichen mit anderen“ fand ich zutreffend. Ich kann das immer wieder feststellen und beobachten, dass sich Menschen vergleichen, nicht mit dem größtmöglichen Pool, sondern möglichst mit Leuten, die ihnen überlegen sind bzw. mehr erreicht haben im Leben oder denen es in irgendeiner Weise besser geht und dann fällt der Vergleich natürlich dementsprechend niederschmetternd und deprimierend für den Einzelnen aus. Ich gebe zu ich hatte manchmal Schwierigkeiten mit dem Buch, ich hatte mir etwas mehr Antworten erwartet. Ich frage mich, was haben nun all die Geschichten, Forschungsergebnisse und Studien für mich gebracht? Viel Theoretisches, Statistiken und Zahlen, damit konnte ich kaum was anfangen. Zwischendurch wurde es sehr, sehr trocken, und ich musste mich zwingen, weiterzulesen, bzw. ich habe nur quergelesen. Dann war es wieder total spannend und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Kein Buch zum einfach so weg lesen. Man muss sich schon ein bisschen Zeit lassen um verschiedene Gedanken und Sichtweisen zu überdenken.  

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  • David und Goliath

    David und Goliath

    stargazer13

    17. November 2013 um 09:51

    M. Gladwell nimmt den biblischen Kampf zwischen David und Goliath als Aufhänger um zu zeigen, dass sich im Leben der oftmals Unterlegene oder Schwächere durch unerwartete Verhaltensweisen doch als Gewinner durchsetzen kann, wenn er ungeahnte Kräfte mobilisiert. Diese These ist schön und gut und sicherlich auch nicht ganz neu. Und so bringt das Buch für mich persönlich auch keine neuen Erkenntnisse. Der Autor bleibt mit seinen Beispielen sehr dicht an der Oberfläche, bedient sich vieler Klischees und führt leider nur die positiven Beispiel auf, ohne dabei auf die Menschen einzugehen, die in großen Zahlen als Verlierer auf der Strecke zurück bleiben. So halte ich dann auch Aussagen für sehr gewagt, dass oftmals Defizite wie eine Lese-und Rechtschreibschwäche wünschenswert sind, da sie alle Beteiligten zu Höchstleistungen motivieren. Das mag sicher für den einen oder anderen wünschenswerter Weise zutreffen, aber leider geht der Autor nicht auf die zahlreichen Menschen ein, denen ein weitaus besserer Weg verwehrt bleibt, eben weil sie Probleme nicht in den Griff bekommen. Da dies nur ein Beispiel von vielen ist, kann ich dem Buch auch nur 2 Sternchen geben.

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  • Schwere Lektüre mit tollem Thema

    David und Goliath

    kathwie

    15. November 2013 um 09:42

    Die Schwachen werden die Starken sein. Das ist der rote Faden des Buchs. Ich fand es schwer zu lesen und musste einige Stellen und Kapitel doppelt lesen. Ich habe lange zum Beenden diese Lektüre gebraucht weil ich am liebsten abends im Bett lese und das war wirklich nicht der richtige Ort. Man sollte wach und konzentriert sein :) gut gefallen hat mir, dass es im Stil eines Romans und nicht eines Sach-/Fachbuch geschrieben ist. In meiner Buchhandlung steht es in der Abteilung "Lebenshilfen / Psychologie". Bin mir noch nicht sicher, ob das der richtige Ort für dieses Bauch ist. Schön fand ich auch, dass es sich um mehrere kleine Gesichten handelt die doch irgendwie zusammenpassen. Alles in allem ein empfehlenswertes Buch für Leute die nicht unbedingt beim Lesen abschalten wollen.

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  • Schwächen umgehen, Stärken ausbauen

    David und Goliath

    Buecherwurm1973

    11. November 2013 um 15:16

    Der Kampf David gegen Goliath gibt es nicht nur in der Bibel. Der findet auch im täglichen  Leben statt. Anhand von Geschichten aus verschiedenen Bereichen, zeigt Malcolm Gladwell, wie sich der vermeintliche Schwächere wehren kann. Worauf es im Leben es ankommt, um es erfolgreich zu meistern. Sie zeigen aber auch, dass der Stärkere  verliert, wenn er  sich auf seine Fähigkeiten verlässt.   Diese Geschichten helfen dem Leser die Theorien, die der Autor aufstellt, zu verstehen. Manche Theorien  basieren oft auf Zahlen und  Tabellen. Manchmal möchte man diese überspringen, weil sie   eher belasten. Sie machen das Lesen schwer. Aber sobald er wieder von der Theorie in die Praxis überspringt, packt es einem wieder.   Fazit: Für mich war das Buch eine Bereicherung. Mir wurde wieder einmal bewusst, dass man Schwächen umgehen kann.  Das man sich nicht nur auf seine Fähigkeiten verlassen darf, sondern sie weiter ausbauen muss.

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  • "David und Goliath" von Malcolm Gladwell

    David und Goliath

    MintCandy

    11. November 2013 um 12:10

    David gegen Goliath - Groß gegen Klein Der scheinbar sichere Sieger eines ungleichen Zweikampfs, wird zu Fall gebracht! Von seinem kleinen, unscheinbaren und vor allem unterschätztem Gegner. Malcolm Gladwell beschreibt in seinem Sachbuch, viele verschiedene Situationen, in denen der vermeinlich Schwache zum Schluss als Sieger hervorgeht. Ganz besonders gefällt mir dabei das Cover! Der kleine David, der den großen Gloiath zu Fall bringt! Ich finde genau das vermittelt das Covr. Das Buch ist in drei Teile eingeteilt: -Die Stärken der Schwachen (und die Schwächen der Starken) -Die Theorie der wünschenswerten Schwierigkeiten -Die Grenzen der Macht Jedes dieser Teile, besteht noch mal aus drei Kapiteln. Jedes davon war sehr informativ! Ich muss sagen, dass ich durch dieses Buch vieles gelernt habe! Es beschäftigt sich mit den unterschiedlichsten Themen: von Schülern und der Wahl einer Universität, zu Politik, Gesellschaft und vieles mehr! Das Buch war sehr aufschlussreich und ich habe Dinge gelernt über die ich zuvor nie nachgedacht habe. Ich fände dieses Buch sollte in Schulklassen gelesen und besprochen werden, den es vermittelt Wissen aus vielen verschiedenen Teilbereichen, die man wunderbar diskutieren kann. Alles in allem, ist "David und Goliath" ein gut durchdachtes Sachbuch, gut geschrieben und sehr anschaulich dargestellt. Die vielen Fakten, die hin und wieder ziemlich viel werden können, sind anschaulich in Tabellen und Grafiken dargestellt. Für jeden Sachbuchfan ein Muss!

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  • David gegen Goliath

    David und Goliath

    Seelensplitter

    10. November 2013 um 19:32

    Ein klein wenig bin ich von diesem Buch enttäuscht, der Autor hat viele verschiedene Geschichten die irgendwie in Zusammenhang mit Goliath und David in Verbindung zu bringen sind, gebracht, und doch haben diese Geschichten in meinen Augen nichts mit David und Goliath zutun. Mir begegnet eher Gewalt, und Mord und Totschlag. Und Studien zu Themen. Die nicht so recht zusammen passen, nach meiner Meinung. Dennoch allein sich hinzusetzen und so ein Buch zu schreiben, erfordert wirklich Arbeit. Die Sprache war mir größtenteils zu hochgestochen (leider) Und zu anstrengend. Es war defintiv keine Jugendsprache, sondern eine Sprache wo man sich klar mit etwas auseinander setzen musste. Dennoch hat das Buch mich sehr zum nachdenken angeregt, und hat mir auch ein paar Dinge die ich vorher nicht wusste erklärt. Und somit hab ich auch etwas aus diesem Buch gelernt.

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  • Die Kunst, Übermächtige zu bezwingen

    David und Goliath

    irismaria

    09. November 2013 um 10:17

    „David und Goliath: Die Kunst, Übermächtige zu bezwingen“ von Malcolm Gladwell befasst sich ausgehend von der biblischen Geschichte, in der ein Hirtenjunge einen Riesenkrieger bezwang, mit den Möglichkeiten, die Schwache haben, sich gegen scheinbar übermächtige Gegner zu behaupten. Diese Gegner können die viel besseren Teams für eine Jugendbasketballmanschaft sein, die anderen Studierenden an der Uni, Verbrecher oder Schicksalsschläge bis hin zum Staat, dem man sich hilflos gegenüber sieht. Malcolm Gladwell bringt Beispiele aus der Geschichte und der Gegenwart, aus Psychologie und Sozialwissenschaften. Durch die Kombination der Wissenschaften arbeitet er meiner Ansicht nach nicht ganz korrekt, etwa, wenn er eine These in ein Schaubild verwandelt, das nahelegt, dass die These auf Zahlenmaterial basiert, was aber nicht der Fall ist. Das Buch ist aber keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern eine gut lesbare Sammlung an Beispielen des David und Goliath-Effekts.

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