Malcolm Lowry Die letzte Adresse und Erzählungen aus dem Nachlaß

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Inhaltsangabe zu „Die letzte Adresse und Erzählungen aus dem Nachlaß“ von Malcolm Lowry

Dieser Band stellt neben der Novelle "Die letzte Adresse" erstmals in deutscher Sprache die wichtigsten Erzählungen aus dem Nachlass vor. Sie entfalten noch einmal die Welt Lowrys, mit den privaten Katastrophen und Halluzinationen und dem verzweifelten Verlangen nach einem unwahrscheinlichen Heil, die wir aus seinem Hauptwerk "Unter dem Vulkan" kennen.

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    Die letzte Adresse und Erzählungen aus dem Nachlaß
    Duffy

    Duffy

    31. August 2015 um 11:24

    Malcolm Lowry wird oft nur auf sein Hauptwerk "Unter dem Vulkan" reduziert, was diesem großen Erzähler natürlich nicht gerecht wird. Selbstverständlich ist dieses Hauptbuch eines dieser Bücher, die eines der wichtigsten des Jahrhunderts sind, doch Lowry hat eigentlich sein ganzes Leben dem Schreiben gewidmet, nur dass er sich selbst dabei im Weg gestanden hat. Seine Biografie ist an Verzweiflung und Kämpfen mit seinen Süchten kaum noch zu übertreffen und das verhinderte auch, zusammen mit einem Perfektionismus und uneinlösbaren hohem Anspruch an sich selbst, dass noch mehr Werke von ihm vollendet wurden. Der Rowohlt-Verlag hat die Gesamtausgabe herausgebracht und dieser letzte Band enthält nun nicht nur seine wichtige Novelle "Die letzte Adresse", sondern auch die erste kurze Version von "Unter dem Vulkan". Aber eigentlich ist alles, was Lowry geschrieben hat, unvergleichlich und von bestechender Qualität, dass dem Leser, dem die Werkausgabe noch antiquarisch zur Verfügung steht, eintauchen kann in die Welt dieses einzigartigen Schrifstellers, der ein Opfer seiner selbst geworden ist. Biografisch wurde Lowrys Leben am besten von Heribert Hoven aufgearbeitet, in einem schmalen Band mit vielen seltenen Fotos. Er gibt einen guten Überblick von dem Verhältnis zu Lowrys Süchten und  seiner Unfähigkeit, seinen Anspruch an sich selbst so zu regulieren, dass er hätte gesund bleiben können.

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