Oktoberfähre nach Gabriola

von Malcolm Lowry 
4,3 Sterne bei3 Bewertungen
Oktoberfähre nach Gabriola
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Inhaltsangabe zu "Oktoberfähre nach Gabriola"

Ethan Llewelyn, Mitte Vierzig, aus Wales stammend, aus seinem Beruf als Rechtsanwalt, ja, aus der Zivilisation ausgestiegen, macht sich mit seiner Frau auf die Reise zur Insel Gabriola. Sie liegt vor der Küste von Britisch-Kolumbien und ist doch mehr ein von beiden imaginiertes Paradies. Während der Reise mit dem Greyhound-Bus steigen in Ethan, der dem Alkohol verfallen und geplagt von monströsen Angst- und Schuldgefühlen ist, die Erinnerungen hoch: Die isolierte, wegen eines Augenleidens nahezu in Blindheit verbrachte Kindheit; der tragische Selbstmord eines Freundes, an dem er sich mitverantwortlich fühlt, der Abbruch seiner juristischen Karriere; vor allem aber das Leben mit seiner Frau Jacqueline in der Bucht von Eridanus, diesem mythischen Ort vor der Küste Kanadas, den sie, wie ein in unser Jahrhundert verpflanztes Paar Adam und Eva, haben räumen müssen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499251573
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.12.1981

Rezensionen und Bewertungen

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    Borisvor 8 Jahren
    Rezension zu "Oktoberfähre nach Gabriola" von Malcolm Lowry

    Das Ende einer langen Reise. Das Ehepaar Lewelyn hat ein neues, ein letztes Ziel. Die Insel Gabriola, bei Toronto.Das Haus der Eltern von Ethan in der Nähe der Niagarafälle ist abgebrannt. Die Hütte am Strand von Eridanus mußte geräumt werden, weil die Stadt Toronto dort eventuell einen Park anlegen will. Eine Wohnung in Toronto kommt nicht in Frage, in Toronto werden schöne, alte Häuser abgerissen und durch Zweckbauten ersetzt.
    Ein Bus bringt das Ehepaar Lewelyn nach Nanaimo. Dort geht die Fähre nach Gabriola ab.
    Lowry macht es dem Leser nicht leicht, das Buch ist auch nicht abgeschlossen. Selbstmord beendete den Schreibprozess. Aber alleine die Kapitel am Ende des Buches, die Fahrt mit dem Bus nach Namaimo hinein, das Warten in der Kneipe auf die Abfahrt der Fähre, da zeigt sich was Lowry mit diesem Buch vorhatte. Wohin es gehen sollte. Die Sprache wird trunken in dem Maße in dem die Lewelyns trunken werden.
    Am Ende doch die Hoffnung auf einen neuen Anfang? Auf Gabriola. Mit Alkohol? Ohne Alkohol? Ein Leben "im Einklang mit der Natur"? Möglich? Oder doch wieder zum Scheitern verurteilt.....
    "Unter dem Vulkan" ist das Meisterwerk von Malcolm Lowry, dies hätte eine weiteres werden können.

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    KollegeKraftwagen
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    Duffyvor 9 Jahren

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