Malcolm McNeill

 3.6 Sterne bei 34 Bewertungen

Alle Bücher von Malcolm McNeill

Der Wald der träumenden Geschichten

Der Wald der träumenden Geschichten

 (34)
Erschienen am 21.08.2014

Neue Rezensionen zu Malcolm McNeill

Neu

Rezension zu "Der Wald der träumenden Geschichten" von Malcolm McNeill

Abbruchrezension
Wollyvor 4 Monaten

Ein Buch was ich schweren Herzens abgebrochen habe, dessen Idee ich aber nach wie vor toll finde. Leider konnten mich aber nur das schöne Cover und die Idee überzeugen. Der Schreibstil bzw. allgemein die Umsetzung ebenso wie die Charaktere konnten mein Herz nicht erwärmen. Manche Szenen fand ich geradezu grausam und alles andere als philosophsich, auch wenn das Buch eigentlich in dieser Richtung angelegt ist. Auch die Einordnung als Jugendbuch lässt mich ein wenig zweifeln. Für mein Empfinden ist es eher ein Roman, aber das ist natürlich Geschmacksache. Eins ist das Buch auf jeden Fall nämlich nicht 0815. Hier rate ich jedem selbst reinzulesen, denn Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

Kommentieren0
3
Teilen

Rezension zu "Der Wald der träumenden Geschichten" von Malcolm McNeill

Wer sind wir? Woher kommen wir?
laser_biervor 3 Jahren

Wer wir sind, wo wir herkommen, was der Sinn des Lebens ist. Mit diesen Fragen haben sich im Laufe der Jahrzehnte schon viele Philosophen beschäftigt. 
In dieser Geschichte begleitet man den ungewöhnlichen Max bei seiner Suche nach seinen Eltern. Man steigt direkt in die Geschichte ein, wundert sich und fragt sich was das alles eigentlich soll. Aber genau das soll diese Geschichte bezwecken - Nachdenken über sich und die Welt die einen umgibt. 
Anfangs mit teilweise etwas langweiligen Stellen, nimmt das Buch ab der Mitte richtig an Fahrt auf. 
Allen, die einen Hang zur Philosophie haben, kann ich dieses Buch nur empfehlen. 
Eine etwas andere Sicht auf die Dinge in dieser Welt!

Kommentare: 1
2
Teilen

Rezension zu "Der Wald der träumenden Geschichten" von Malcolm McNeill

Düster und geheimnisvoll mit einem Hauch von Humor
Spandauer-Jugendliteraturjuryvor 4 Jahren

“Zuerst hatte ich den Roman in die Hand genommen, weil es nach einem schönen Schmöker aussah, es hatte mein Interesse gefesselt mit der Aussicht auf eine wunderbare Fantasiewelt und es hat mich in seinem Bann gezogen mit einem unvergleichlichen Schreibstil.”

Inhalt

„Vor nicht allzu langer Zeit verbreitete sich ein seltsames Phänomen auf der Erde, das jeder Erklärung trotzte und die Wissenschaftler vor Rätsel stellte.“

Dieses Phänomen nennt sich ‘Das Verschwinden’. Immer wieder verschwinden Menschen urplötzlich und lassen nichts als ihre Kleider zurück und es scheint als blieben nur Kinder von diesem Unheil verschont.
‘Das Verschwinden’ schien zu beginnen, als ein kleiner Junge namens Max erschien – ja erschien, nicht geboren wurde – denn das tat er und niemand wusste, woher er kam oder wer seine Eltern sein könnten.
Aber seine ‘immerwährenden’ Eltern – wie er sie selbst nannte – ließen den jungen Max nie los und eines Tages machte er sich auf den Weg sie zu suchen und sich selbst und dem Verschwinden auf die Spur zu kommen.

Meinung

Mit über 500 Seiten sieht der Roman von Malcolm McNeill für manche Menschen wohl aus wie ein dickes Ungeheuer, aber wer sich erst einmal darauf einlässt, den entführt Malcolm McNeill in ein Abenteuer.
Mit seinem spritzigen und flüssigen Schreibstil macht er es einem einfach dem Ungeheuer den Kampf anzusagen und lässt einen schmunzeln, wenn man ab und an über eine ungewöhnliche Formulierung stolpert.
Die Charaktere sind alle liebevoll ausgearbeitet und haben ihre ganz eigenen besonderen Eigenschaften, die sie bunt und nicht leblos wirken lassen.
Nur mit dem Hauptcharakter konnte ich nicht ganz warm werden, welcher als ziemlicher Egoist und Träumer präsentiert wird.
Zur Spannung kann man sagen, dass sie nur zeitweise auftaucht, der Leser wird am Ball gehalten, indem man ihm einen Haufen Fragezeichen vor die Füße wirft und darauf hofft, dass er sie aufhebt, um sie zu entschlüsseln.
Zum Ende hin stellt sich der Roman nicht nur als nette Lektüre dar, sondern auch als gesellschaftskritisch und der junge Max bekommt eine philosophische Erleuchtung, welche ihn nicht unbedingt sympathischer macht, ihn aber dazu bringt sich für sein Verhalten in der Vergangenheit zu schämen.
Im Übrigen: Ich verstehe nicht, wie das Buch als Kinderbuch eingeordnet werden kann!
Stellenweise ist es sehr brutal und düster, ich meine: Erwachsene verschwinden und lassen ihre Kinder allein. Gewalt wird geschildert. Und die allgemeine Stimmung wird von Sorgen und Ängsten beherrscht.
Doch trotz alledem sollte man sich nicht abschrecken lassen und es wagen diese außergewöhnliche neue Welt zu erkunden.

Kommentieren0
1
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 95 Bibliotheken

auf 20 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks