Malika Oufkir Die Gefangene

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Inhaltsangabe zu „Die Gefangene“ von Malika Oufkir

Tage des Glanzes, Nächte der Angst: Die unglaubliche Geschichte einer Marokkanerin, der zwanzig Jahre ihres Lebens gestohlen wurden. (Quelle:'Flexibler Einband/01.03.2001')

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Buecherhexe

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  • Willkommen in der Wirklichkeit!

    Die Gefangene

    Kerry

    13. September 2015 um 21:59

    Malika Oufkir wurde am 2. April 1953 als älteste Tochter von Mohammed Oufkir geboren. Obwohl sie "nur" ein Mädchen war, war ihre Familie sehr glücklich über ihre Geburt. Später sollte sie noch weitere Geschwister bekommen, jedoch hatte sie nie viel von ihnen, denn im Alter von fünf Jahren wurde sie vom Sultan Mohammed V adoptiert. Seitdem führte das vormals schon privilegierte Mädchen das Leben einer Prinzessin. Nach dem Tod des Sultans änderte sich ihr Status unter seinem Nachfolger Hassan II nicht, sie führte weiterhin das Leben einer Prinzessin. Erst mit 16 Jahren konnte sie zu ihrer Familie zurückkehren. Doch das Familienglück währte nicht lange. Im Jahr 1972 war ihr Vater an einem Putschversuch gegen Hassan II beteiligt, der ihn schlussendlich sein Leben und seiner Familie die Freiheit kostete. In einer Nacht- und Nebelaktion wird gesamte Familie in Gewahrsam genommen, erst unter Hausarrest, später in verschiedenen Gefängnissen. Sie weiß, nur wenn sie als Familie zusammenhalten, besteht die Möglichkeit, dass sie alle diese Situation überleben ... Willkommen in der Wirklichkeit! Ganz ehrlich - dieses Buch hat mich sprachlos zurück gelassen, allerdings anders, als die Mehrheit der übrigen Leser. Erst führte sie 16 Jahre ein äußerst privilegiertes  Leben, das dann nach und nach endete. Erst wurde sie mit ihrer Familie unter Hausarrest gestellt, dann in Gefängnisse verbracht - aber ehrlich: alle haben überlebt! Auch wenn die Familie aus der Öffentlichkeit verschwunden war, hatten sie doch insoweit Schutz, dass keiner getötet wurde und die Versorgung mit lebensnotwendigen Gütern gewährleistet war. Ich gehe mal davon aus, dass diese Privilegien sicherlich nicht jeder Gefangene hatte. Den Schreibstil empfand ich als sehr ausschweifend. Mich persönlich hat eher weniger interessiert, welche Person mit welcher verwandt war und welchen Posten alle innehatten. Ich weiß nicht, definiert man sich in dieser Welt nur über seine Verwandtschaftsbeziehungen? Fakt ist, ich habe durchaus ein einige (Auto-)Biographien gelesen, doch diese empfand ich nur als eines: Baden in Selbstmitleid.

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  • Rezension zu "Die Gefangene" von Malika Oufkir

    Die Gefangene

    lesefreude_book

    12. March 2012 um 18:26

    Malika Oufkir erzählt in diesem Buch von ihrer 20-jährigen Gefangenschaft. Unter schlimmsten, menschenunwürdigen Bedingungen wurde sie zusammen mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern eingesperrt. Und das alles nur weil ihr Vater nun mal ihr Vater ist. Obwohl sie an ein Leben im Luxus gewöhnt war und nun absolut nichts mehr hat, verliert Malika nie ihre Hoffnung und ihre Freude am Leben. Die Familie Oufkir und auch Malika hatten viele Freunde und Vertraute, auch außerhalb von Marokko. Trotz ihrer großen Beliebtheit in Marokko und im Ausland gibt es schließlich niemand, der Ihnen hilft bzw. in Lage war zu helfen. Hier stelle ich mir wie in so vielen ähnlichen Fällen immer wieder die Frage, wie es ein einzelner "Verrückter" (der marokkanische König) schaffen kann über das Schicksal einer ganzen Familie zu entscheiden. Und obwohl viele die Bestraftung als ungerechet empfunden haben, gab es doch niemand, der in aufhalten konnte. So beeindruckend der Überlebenswille der Familie Oufkir auch ist und so tragisch ihr Schicksal, war mir das Buch teilweis doch zu langatmig. Es werden viele kleine Ereignisse und Begebenheiten erzählt, die mir nicht wirklich wichtig erscheinen. Vielleicht waren es aber gerade diese kleinen Dinge, die Ihnen die Kraft zum Überleben gegeben haben.

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  • Rezension zu "Die Gefangene" von Malika Oufkir

    Die Gefangene

    Ay73

    27. November 2008 um 10:20

    Ein unglaublich wahres Buch über die Verbannung zu extrem schlechten Bedingungen. Eine Familie die trotz allem 20 Jahre versucht ihren Stolz nicht zu verlieren, nicht zu verzweifeln und zusammenhält. Erschrecken ist, dass diese Geschichte wahr ist und dass diese Familie unglaubliches durchgemacht haben. Sollte jeder lesen um zu verstehen was es heißt nicht unterzugehen.

  • Rezension zu "Die Gefangene" von Malika Oufkir

    Die Gefangene

    Caro88

    20. May 2007 um 14:25

    Eigentlich wollte ich keine Rezensions zu diesem Buch schreiben, denn wie kann man ein Leben, und insbesondere ein solches Schicksal bewerten? Nach einem Putschversuch unter der Betiligung ihres Vaters wird Mailika und ihre Familie verhaftet und für 20 Jahre unter grauenvollen Bedingungen gefangen genommen, nach ihrer Freilassung leben sie noch weitere fünf Jahre unter ständiger Beobachtung. Malika selbst verbrachte ihre Kindheit im Palast des Königs von Marokko und hat auch dort keine Freiheit erfahren können. Ich möchte zu diesem Buch nur eins sagen: Lest es! Denn es ist sehr bewegend!

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  • Rezension zu "Die Gefangene" von Malika Oufkir

    Die Gefangene

    November

    30. March 2007 um 20:54

    Es ist unfassbar, was diese Frau und ihre Familie alles erdulden musste und wie sie trotzdem überlebt haben! In menschenunwürdigsten Verhältnissen vegetierten sie jahrzente in Gefangenschaft. Der jüngste war bei der Verhaftung 2 Jahre alt!
    LEST DIESES STARKE SCHICKSAL!

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