Malin Schwerdtfeger Leichte Mädchen

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Inhaltsangabe zu „Leichte Mädchen“ von Malin Schwerdtfeger

Die Mütter und Väter in Malin Schwerdtfegers Geschichten verhalten sich unberechenbar, anders, als ihre Kinder, die in ihnen einmal Garanten für Ordnung sahen, annehmen mussten. Manchmal nachsichtig, manchmal böse, aber immer planvoll müssen sie nun selbst die Geschicke in die Hand nehmen. Etwa wenn Mama gegen alle Vernunft und ärztlichen Rat doch noch einmal schwanger wird und die Tochter, spät, aber endlich zur Frau geworden, zu Hause das Regiment übernimmt. Sie werden alle etwas zu früh erwachsen und merken, dass die Welt aufregend, aber nicht gut ist, und so ähnlich agieren sie nun selbst - aufregend, aber nicht unbedingt gut. Wie Imi, die in ihrem nach den Ausdünstungen einer Molkerei stinkenden Dorf schier umkommt, bis eines Tages die "leichten Mädchen" eintreffen, die etwas besser riechen...§In ihren schon mehrfach ausgezeichneten Erzählungen findet Malin Schwerdtfeger auf Anhieb einen wunderbaren eigenen Erzählton, komisch, böse, poetisch, ironisch. Ein hinreißendes Debüt!

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  • Rezension zu "Leichte Mädchen" von Malin Schwerdtfeger

    Leichte Mädchen

    Monsignore

    02. February 2010 um 21:55

    Ungeheuer komische Erzählungen, anders als alles andere. Der Stil ist ironisch, etwas böse und poetisch. Nehmen wir nur die Geschichte, in der "Mama" überraschend und nach ranziger Yakbutter stinkend nachts aus Zentralasien zurück kommt. Sie kann nur kurz bleiben, denn ihr neuer Liebhaber - ein tibetanischer Sherpa - wartet. Und "Papa" liegt wie immer mit der Thrombosespritze im Bett.

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