Malinda Lo

 3.3 Sterne bei 237 Bewertungen
Autor von Ash, Adaptation und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Malinda Lo

Ash

Ash

 (233)
Erschienen am 07.12.2010
Adaptation

Adaptation

 (1)
Erschienen am 03.04.2014
Huntress

Huntress

 (1)
Erschienen am 12.06.2012
A Line in the Dark

A Line in the Dark

 (0)
Erschienen am 17.10.2017
Inheritance

Inheritance

 (0)
Erschienen am 16.09.2014
Ash

Ash

 (1)
Erschienen am 17.12.2013
Huntress

Huntress

 (0)
Erschienen am 17.12.2013

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Rezension zu "Ash" von Malinda Lo

Aus der Asche zur Illusion ...
klaudia96vor 10 Monaten

Inhalt

Von früher Kindheit an ist Ash mit den Geschichten aufgewachsen, die sich um Faeries, Hexen und die Jägerinnen des Königs drehen. Und aus allen hat sie die Moral mitgenommen, wertvolle Lektionen, die ihr Leben erleichtern sollen. Doch als Ashs Eltern sterben und sie bei einer unliebsamen Stiefmutter die Schulden ihres Vaters abbezahlen sollen, wächst ihr Verlangen, dem wunderschönen Sidhean in den Wald zu folgen. Nur eine Person kann den Zauber durchbrechen und Ash wieder zurück an ihre menschliche Welt binden …

Meine Bewertung

„Ash“ war nur als kleiner Read für zwischendurch geplant, da ich gerade in meinen anderen Büchern nicht weiterkomme. Es wurde mir schon vor längerer Zeit empfohlen, da es auch LGBT-Themen behandelt, aber sich nicht großartig um ein Coming Out dreht, sondern dieses in ein Fantasy-Setting einarbeitet. Daher war ich sehr gespannt, was mich erwartet. Allerdings hat mich das Buch etwas zwiegespalten hinterlassen.

Mir fiel es an einigen Stellen leider sehr schwer, dem Verlauf der Geschichte zu folgen, zumal es einige Zeitsprünge gibt, die es nicht einfacher machen. Letztendlich hatte ich keine Ahnung, wie alt Ash nun eigentlich ist, und auch ihr Verhalten hat keinen richtigen Schluss darauf zugelassen. Dazu muss ich sagen, dass mir das Tempo zeitweilig etwas seltsam vorkam, mal passiert auf 50 Seiten genug, um 200 zu füllen, mal zieht es sich extrem, weil Nebenstränge aufgemacht werden, die gar nicht weiter relevant sind.

Was mir allerdings gut gefallen hat, war das Worldbuilding an dieser Stelle. Es ist nicht wahnsinnig riesig, aber man bekommt einen guten Eindruck von der Umgebung, den Mythen und Legenden, und vor allem von der Haltung der Menschen. König, Königin und Prinz spielen dabei aber eher eine kleinere Rolle, richtig schön fand ich eher die Welt der Faeries, die in diesem Buch etwas brutaler sind und eher an alte irische Legenden angelehnt. Sidhean bildet da eine kleine Ausnahme, die allerdings gut begründet ist, und auch seine Reaktionen konnte ich gut nachvollziehen, obwohl ich mir gerade am Ende auch von seiner Seite aus mehr Explosionsfaktor gewünscht hätte.

Zu Ash hatte ich an manchen Stellen eine recht enge Bindung und dachte, ich würde ihren Charakter endlich verstehen, dann wiederum wurde sie mir doch wieder fremd. Eine richtige Motivation habe ich bei ihr nur selten feststellen können, ihr fehlte ein wenig der Antrieb, weshalb ich auch das Gefühl hatte, dass die Geschichte oft nur vor sich hin plätscherte. Vor allem Ashs Emtionen und ihre Liebe hätte ich mir noch besser ausgearbeitet gewünscht. Die Jägerin hingegen fand ich richtig toll, auch wenn sie erst sehr spät in der Geschichte aufgetaucht ist. Dafür war die Storyline rund um die zwei sehr gut gesponnen und ich hätte doch gern mehr davon gehabt. Ansonsten kamen mir die Charaktere aber eher flach und eindimensional vor, sie alle hatten ihre paar Charaktereigenschaften, aber überrascht hat mich außer Sidhean keiner.

Die Geschichten in der Geschichte waren mir eigentlich das Liebste am Buch – ich mag diese Art, den Glauben der Menschen zu zeigen und ihre Legenden zu veranschaulichen. Außerdem fand ich den Schreibstil auf weiten Strecken sehr beeindruckend, denn er ließ sich trotz teilweise sehr ausführlicher Beschreibungen gut lesen und hat mich die Welt sehr gut sehen können. Auch die Referenzen zu Cinderella fand ich gut eingebettet, es ist keine reine Nacherzählung und hat sich gut mit dem fantastischen Anteil der Geschichte vermischt, sodass etwas völlig Eigenes entstanden ist.

Alles in allem war „Ash“ für mich eine gute Geschichte mit einigen Schwächen. Man darf nicht den phänomenalen Hit schlechthin erwarten, aber für ein paar Stunden Lesevergnügen hat es durchaus gereicht. Es war auch etwas Frisches und Neues drin verwoben, was ich sehr gern hatte, wobei ich das Gefühl hatte, dass es dem Buch manchmal noch an handwerklichem Geschick und Charakterentwicklung fehlte. Trotzdem konnte es mich zum Großteil unterhalten.

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Rezension zu "Ash" von Malinda Lo

Schöne MärchenAdaption
Isbelvor 3 Jahren

Erster Satz

    "Aislings Mutter starb mitten im Sommer."

 

Klappentext


Als Ashs Vater stirbt, beginnt ihre Stiefmutter, sie wie eine Sklavin zu behandeln. Wann immer Ash entkommen kann, schleicht sie sich in die Wälder – denn dort, so heißt es, suchen Feenmänner nach Frauen, die sie als ihre Geliebten entführen können. Und obwohl dies ihren Tod bedeuten würde, erscheint es Ash besser als das Leben, zu dem sie verdammt zu sein scheint. Doch dann ändert sich alles, als der Königssohn beginnt, Brautschau zu halten, und sein Hofstaat in Ashs Dorf kommt …
 

Meine Meinung


Ich liebe Märchen. Ich liebe Adaptionen von Märchen. Und ich war faziniert von diesem.
Die Geschichte ist an Grimms Aschenputtel angelehnt. Genau wie im Originalmärchen verliert Aisling, genannt Ash, erst ihre Mutter und später ihren Vater, nachdem dieser eine neue Frau geheiratet hat und Ash zwei Stiefschwestern, Ana und Clara, bekommt. Ash muss als Dienstmagd schuften und wünscht sich diesem Leben zu entkommen. Wie bei Aschenputtel ist der Prinz auf Brautschau und lädt alle Damen des Hauses zur Jagd und zum Ball ein. Nur sind in diesem Märchen die Feen nicht die guten Wesen, die aus Kürbissen Kutschen zaubern. Die Geschichten über Feen sind düster und kaum ein Mensch hat je den Weg aus dem Feenreich herausgefunden. Ash´s Feenmann Sidhean ist bereit ihren Wunsch zu erfüllen, aber dies hat seinen Preis. Und dann gibt es auch noch die königliche Jägerin Kaisa, die Ash zeigt, dass man keinen Mann braucht um frei leben zu können. Ob Ash den Prinzen bekommt, den Feenmann folgt oder Kaisas Weg geht, müsst ihr selbst lesen. Ich fand diese Version des Aschenputtels wunderschön. 

Im Vergleich zu Aschenputtel ist Ash viel stärker und will nicht von einem Gefängnis ins nächste flüchten. Mir war sie richtig sympathisch und ich habe die ganze Zeit mitgehofft, dass sie in ein besseren Leben findet. Die Stiefmutter war das bekannte Miststück, aber Ana und Clara waren irgendwie zu verstehen. Das Leben als Töchter adliger Herkunft, die unbedingt eine gute Partie machen müssen, ist nicht so schön wie Ash am Anfang gedacht hat. Ein bisschen Mitleid hatte ich ja für die zwei.
Von den Männern erfährt man nicht viel, da die Geschichte aus Ash´s Perspektive geschrieben ist. Aber das hat man beim Original ja auch nicht.
Besonders schön fand ich die eingestreunten Märchen im Märchen. Geschichte über die Feenwelt, die wie bei uns die Grimm´schen Märchen etc., den Kindern Warnungen und richtiges Verhalten vermitteln sollen. 
Obwohl ich diese Version liebe, war leider schon relativ früh klar, welchen Weg Ash wählen wird und es stellte sich nur noch die Frage, ob es ihr möglich ist. Das Ende war also nicht mehr überraschend für mich. 

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Rezension zu "Ash" von Malinda Lo

Aschenputtel lässt grüßen
_Sahara_vor 4 Jahren

Inhalt:
Als Ashs Vater stirbt, beginnt ihre Stiefmutter, sie wie eine Sklavin zu behandeln. Wann immer Ash entkommen kann, schleicht sie sich in die Wälder - denn dort, so heißt es, suchen Feenmönner nach Frauen, die sie als ihre Geliebten entführen können. Und obwohl dies ihren Tod bedeuten würde, erscheint es Ash besser als das Leben, zu dem sie verdammt zu sein scheint. Doch dann ändert sich alles, als der Königssohn beginnt, Brautschau zu halten, und sein Hofstaat in Ashs Dorf kommt...


Das Buch ist an das Märchen "Aschenputtel" angelehnt. Eine böse Stiefmutter, zwei Stiefschwestern, eine Fee die Wünsche erfüllt und ein Ball der besucht werden will.
Da ich sehr gerne Märchen mag, landete das Buch schließlich auf meinem SuB. Doch leider ist die Umsetzung nicht so gelungen. 
Ash erscheint mir nur bei dem Tod ihrer Eltern als emotionaler Mensch. Sie leidet, verständlich, sehr darunter. Doch als ihre Stiefmutter sie zur Haushälterin ernennt, scheint sie dies einfach so hinzunehmen. Sie wehrt sich nicht dagegen und scheint nicht sehr darunter zu leiden. 
Auch ihre Beziehung zu dem Feenmann Sidhean ist für micht nicht glaubwürdig. Da kommt keinerlei Gefühl rüber. Bei der königlichen Jägerin Kaisa schon eher. Das spürt man das sich etwas entwickelt.

Das Buch hat gewiss gute und spannende Passagen, wo man sich denkt, jetzt kommt Leben ins Buch. Aber diese Momente sind viel zu schnell verflogen.
Was mir überhaupt nicht gefallen hat, waren die Jagdszenen. Die hätte ich nicht gebraucht. 

Mit dem Ende bin ich auch nicht zufrieden. Das ging mir zur schnell und war zu gewollt.

Für zwischendurch ist das Buch gut, mehr aber auch nicht. 


Ich vergebe 2,5 Sterne, die ich hier auf 3 aufrunde.

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