Ash

von Malinda Lo 
3,3 Sterne bei233 Bewertungen
Ash
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (94):
freyacats avatar

⭐⭐⭐⭐⭐

Kritisch (51):
NaddlDaddls avatar

Ist eigentlich mehr eine Märchensammlung mit ein wenig Grundstory dahinter

Alle 233 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Ash"

An ALA Best Book for Young Adults A Kirkus Best Book for Young Adults A William C. Morris Award YA Debut Award Finalist§CINDERELLA RETOLD§In the wake of her father's death, Ash is left at the mercy of her cruel stepmother. Consumed with grief, her only joy comes by the light of the dying hearth fire, re-reading the fairy tales her mother once told her. In her dreams, someday the fairies will steal her away, as they are said to do. When she meets the dark and dangerous fairy Sidhean, she begins to believe that her wish may be granted. §The day that Ash meets Kaisa, the King's royal Huntress, her heart begins to change. Instead of chasing fairies, Ash learns to hunt with Kaisa. Though their friendship is as delicate as a new bloom, it reawakens Ash's capacity for love-and her desire to live. But Sidhean has already claimed Ash for his own, and she must make a choice between fairy tale dreams and true love.§Entrancing and romantic, Ash is an empowering retelling of Cinderella about the connection between life and love, and solitude and death, where transformation can come from even the deepest grief.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9780316040105
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:Little Brown & Co
Erscheinungsdatum:07.12.2010

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,3 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne27
  • 4 Sterne67
  • 3 Sterne88
  • 2 Sterne41
  • 1 Stern10
  • Sortieren:
    klaudia96s avatar
    klaudia96vor 7 Monaten
    Aus der Asche zur Illusion ...

    Inhalt

    Von früher Kindheit an ist Ash mit den Geschichten aufgewachsen, die sich um Faeries, Hexen und die Jägerinnen des Königs drehen. Und aus allen hat sie die Moral mitgenommen, wertvolle Lektionen, die ihr Leben erleichtern sollen. Doch als Ashs Eltern sterben und sie bei einer unliebsamen Stiefmutter die Schulden ihres Vaters abbezahlen sollen, wächst ihr Verlangen, dem wunderschönen Sidhean in den Wald zu folgen. Nur eine Person kann den Zauber durchbrechen und Ash wieder zurück an ihre menschliche Welt binden …

    Meine Bewertung

    „Ash“ war nur als kleiner Read für zwischendurch geplant, da ich gerade in meinen anderen Büchern nicht weiterkomme. Es wurde mir schon vor längerer Zeit empfohlen, da es auch LGBT-Themen behandelt, aber sich nicht großartig um ein Coming Out dreht, sondern dieses in ein Fantasy-Setting einarbeitet. Daher war ich sehr gespannt, was mich erwartet. Allerdings hat mich das Buch etwas zwiegespalten hinterlassen.

    Mir fiel es an einigen Stellen leider sehr schwer, dem Verlauf der Geschichte zu folgen, zumal es einige Zeitsprünge gibt, die es nicht einfacher machen. Letztendlich hatte ich keine Ahnung, wie alt Ash nun eigentlich ist, und auch ihr Verhalten hat keinen richtigen Schluss darauf zugelassen. Dazu muss ich sagen, dass mir das Tempo zeitweilig etwas seltsam vorkam, mal passiert auf 50 Seiten genug, um 200 zu füllen, mal zieht es sich extrem, weil Nebenstränge aufgemacht werden, die gar nicht weiter relevant sind.

    Was mir allerdings gut gefallen hat, war das Worldbuilding an dieser Stelle. Es ist nicht wahnsinnig riesig, aber man bekommt einen guten Eindruck von der Umgebung, den Mythen und Legenden, und vor allem von der Haltung der Menschen. König, Königin und Prinz spielen dabei aber eher eine kleinere Rolle, richtig schön fand ich eher die Welt der Faeries, die in diesem Buch etwas brutaler sind und eher an alte irische Legenden angelehnt. Sidhean bildet da eine kleine Ausnahme, die allerdings gut begründet ist, und auch seine Reaktionen konnte ich gut nachvollziehen, obwohl ich mir gerade am Ende auch von seiner Seite aus mehr Explosionsfaktor gewünscht hätte.

    Zu Ash hatte ich an manchen Stellen eine recht enge Bindung und dachte, ich würde ihren Charakter endlich verstehen, dann wiederum wurde sie mir doch wieder fremd. Eine richtige Motivation habe ich bei ihr nur selten feststellen können, ihr fehlte ein wenig der Antrieb, weshalb ich auch das Gefühl hatte, dass die Geschichte oft nur vor sich hin plätscherte. Vor allem Ashs Emtionen und ihre Liebe hätte ich mir noch besser ausgearbeitet gewünscht. Die Jägerin hingegen fand ich richtig toll, auch wenn sie erst sehr spät in der Geschichte aufgetaucht ist. Dafür war die Storyline rund um die zwei sehr gut gesponnen und ich hätte doch gern mehr davon gehabt. Ansonsten kamen mir die Charaktere aber eher flach und eindimensional vor, sie alle hatten ihre paar Charaktereigenschaften, aber überrascht hat mich außer Sidhean keiner.

    Die Geschichten in der Geschichte waren mir eigentlich das Liebste am Buch – ich mag diese Art, den Glauben der Menschen zu zeigen und ihre Legenden zu veranschaulichen. Außerdem fand ich den Schreibstil auf weiten Strecken sehr beeindruckend, denn er ließ sich trotz teilweise sehr ausführlicher Beschreibungen gut lesen und hat mich die Welt sehr gut sehen können. Auch die Referenzen zu Cinderella fand ich gut eingebettet, es ist keine reine Nacherzählung und hat sich gut mit dem fantastischen Anteil der Geschichte vermischt, sodass etwas völlig Eigenes entstanden ist.

    Alles in allem war „Ash“ für mich eine gute Geschichte mit einigen Schwächen. Man darf nicht den phänomenalen Hit schlechthin erwarten, aber für ein paar Stunden Lesevergnügen hat es durchaus gereicht. Es war auch etwas Frisches und Neues drin verwoben, was ich sehr gern hatte, wobei ich das Gefühl hatte, dass es dem Buch manchmal noch an handwerklichem Geschick und Charakterentwicklung fehlte. Trotzdem konnte es mich zum Großteil unterhalten.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Isbels avatar
    Isbelvor 3 Jahren
    Schöne MärchenAdaption

    Erster Satz

        "Aislings Mutter starb mitten im Sommer."

     

    Klappentext


    Als Ashs Vater stirbt, beginnt ihre Stiefmutter, sie wie eine Sklavin zu behandeln. Wann immer Ash entkommen kann, schleicht sie sich in die Wälder – denn dort, so heißt es, suchen Feenmänner nach Frauen, die sie als ihre Geliebten entführen können. Und obwohl dies ihren Tod bedeuten würde, erscheint es Ash besser als das Leben, zu dem sie verdammt zu sein scheint. Doch dann ändert sich alles, als der Königssohn beginnt, Brautschau zu halten, und sein Hofstaat in Ashs Dorf kommt …
     

    Meine Meinung


    Ich liebe Märchen. Ich liebe Adaptionen von Märchen. Und ich war faziniert von diesem.
    Die Geschichte ist an Grimms Aschenputtel angelehnt. Genau wie im Originalmärchen verliert Aisling, genannt Ash, erst ihre Mutter und später ihren Vater, nachdem dieser eine neue Frau geheiratet hat und Ash zwei Stiefschwestern, Ana und Clara, bekommt. Ash muss als Dienstmagd schuften und wünscht sich diesem Leben zu entkommen. Wie bei Aschenputtel ist der Prinz auf Brautschau und lädt alle Damen des Hauses zur Jagd und zum Ball ein. Nur sind in diesem Märchen die Feen nicht die guten Wesen, die aus Kürbissen Kutschen zaubern. Die Geschichten über Feen sind düster und kaum ein Mensch hat je den Weg aus dem Feenreich herausgefunden. Ash´s Feenmann Sidhean ist bereit ihren Wunsch zu erfüllen, aber dies hat seinen Preis. Und dann gibt es auch noch die königliche Jägerin Kaisa, die Ash zeigt, dass man keinen Mann braucht um frei leben zu können. Ob Ash den Prinzen bekommt, den Feenmann folgt oder Kaisas Weg geht, müsst ihr selbst lesen. Ich fand diese Version des Aschenputtels wunderschön. 

    Im Vergleich zu Aschenputtel ist Ash viel stärker und will nicht von einem Gefängnis ins nächste flüchten. Mir war sie richtig sympathisch und ich habe die ganze Zeit mitgehofft, dass sie in ein besseren Leben findet. Die Stiefmutter war das bekannte Miststück, aber Ana und Clara waren irgendwie zu verstehen. Das Leben als Töchter adliger Herkunft, die unbedingt eine gute Partie machen müssen, ist nicht so schön wie Ash am Anfang gedacht hat. Ein bisschen Mitleid hatte ich ja für die zwei.
    Von den Männern erfährt man nicht viel, da die Geschichte aus Ash´s Perspektive geschrieben ist. Aber das hat man beim Original ja auch nicht.
    Besonders schön fand ich die eingestreunten Märchen im Märchen. Geschichte über die Feenwelt, die wie bei uns die Grimm´schen Märchen etc., den Kindern Warnungen und richtiges Verhalten vermitteln sollen. 
    Obwohl ich diese Version liebe, war leider schon relativ früh klar, welchen Weg Ash wählen wird und es stellte sich nur noch die Frage, ob es ihr möglich ist. Das Ende war also nicht mehr überraschend für mich. 

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    _Sahara_s avatar
    _Sahara_vor 4 Jahren
    Aschenputtel lässt grüßen

    Inhalt:
    Als Ashs Vater stirbt, beginnt ihre Stiefmutter, sie wie eine Sklavin zu behandeln. Wann immer Ash entkommen kann, schleicht sie sich in die Wälder - denn dort, so heißt es, suchen Feenmönner nach Frauen, die sie als ihre Geliebten entführen können. Und obwohl dies ihren Tod bedeuten würde, erscheint es Ash besser als das Leben, zu dem sie verdammt zu sein scheint. Doch dann ändert sich alles, als der Königssohn beginnt, Brautschau zu halten, und sein Hofstaat in Ashs Dorf kommt...


    Das Buch ist an das Märchen "Aschenputtel" angelehnt. Eine böse Stiefmutter, zwei Stiefschwestern, eine Fee die Wünsche erfüllt und ein Ball der besucht werden will.
    Da ich sehr gerne Märchen mag, landete das Buch schließlich auf meinem SuB. Doch leider ist die Umsetzung nicht so gelungen. 
    Ash erscheint mir nur bei dem Tod ihrer Eltern als emotionaler Mensch. Sie leidet, verständlich, sehr darunter. Doch als ihre Stiefmutter sie zur Haushälterin ernennt, scheint sie dies einfach so hinzunehmen. Sie wehrt sich nicht dagegen und scheint nicht sehr darunter zu leiden. 
    Auch ihre Beziehung zu dem Feenmann Sidhean ist für micht nicht glaubwürdig. Da kommt keinerlei Gefühl rüber. Bei der königlichen Jägerin Kaisa schon eher. Das spürt man das sich etwas entwickelt.

    Das Buch hat gewiss gute und spannende Passagen, wo man sich denkt, jetzt kommt Leben ins Buch. Aber diese Momente sind viel zu schnell verflogen.
    Was mir überhaupt nicht gefallen hat, waren die Jagdszenen. Die hätte ich nicht gebraucht. 

    Mit dem Ende bin ich auch nicht zufrieden. Das ging mir zur schnell und war zu gewollt.

    Für zwischendurch ist das Buch gut, mehr aber auch nicht. 


    Ich vergebe 2,5 Sterne, die ich hier auf 3 aufrunde.

    Kommentare: 5
    17
    Teilen
    Shellans avatar
    Shellanvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: "Ash" ist eine wirkliche schöne Märchenadaption und eignet sich gut für Zwischendurch
    Schöne Märchenadaption


    Das Cover finde ich wirklich schön, es hat absolut was und spiegelt das Buch auch wieder

    Die Charaktere waren dem ursprünglichen Märchen sehr nahe, und doch so anders. Aisling, oder einfach nur kurz Ash, ist ein liebes Mädchen das keine größeren Aufstände macht. Leider steht sie etwas unter dem Scheffel. Ana und Clara sind ihre schrecklichen Stiefschwestern, wobei Clara noch die nettere von den beiden ist. Und wo wir bei schon bei schrecklich sind muss ich natürlich ihre verhasste Stiefmutter Lady Isobel erwähnen, welche die Boshaftigkeit und Habgierigkeit in Person ist. Gott sei dank gibt es Kaisa, die königliche Jägerin, die sehr zuvorkommend, witzig und einnehmend ist.

    Der Schreibstil unterstreicht das was das Buch ist besonders gut. So kommt die Märchenadaption erst richtig zur Geltung. Zudem regt er die Gefühle des Lesers an, so dass man Ash einfach mitfühlen muss. 

    Die Story war wirklich Märchenhaft. Ash's Leben ist schwer und albtraumhaft seit ihr Vater gestorben ist und ihre bösartige Stiefmutter wie eine Magd behandelt und nicht wie ihre Tochter. Sie muss all die Aufgaben eines Hausmädchens machen und wird darüber hinaus bestraft und in den Keller gesperrt. Ihre einzige Flucht liegt hinter dem Haus im Wald wo es einen Weg gibt der sie zu den Elfen führt. Mal ganz abgesehen von der jungen königlichen Jägerin.
    Diese Adaption wird nur noch märchenhafter dadurch, dass die Menschen an Elfen und Feen glauben - und diese auch tatsächlich erscheinen.
    Teilweise sind zwar größere Zeitsprünge enthalten, doch diese mindern den Lesespaß nicht wirklich. Das märchenhafte webt den Leser regelrecht ein, so dass man dieses Buch einfach verschlingen muss.
    Was ich auch sehr toll fand ist die Lehre des Buches: lesbisch sein ist okay. Denn immerhin verliebt sich Ash - anders als im wirklichen Märchen - in eine Frau. Das war wirklich bezaubernd und macht dieses Buch zu etwas wirklich selbstständigem.

    Auch das Ende ist anders als im Märchen selbst, wenn auch nicht gravierend. Es ist wunderschön und schließt das Buch perfekt ab.


     
    Fazit:
    "Ash" ist eine wirkliche schöne Märchenadaption, welche sich durch die geringe Seitenanzahl perfekt für einen fantastischen Ausflug für zwischendurch eignet

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Skyline-Of-Bookss avatar
    Skyline-Of-Booksvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Durchschnittliche Geschichte, die sehr stark an "Aschenputtel" erinnert und nur in den Figuren etwas von dem Märchen variiert.
    Aschenputtel reloaded – oder: wie ein Märchen durchschnittlich werden kann…

    Klappentext:

    „Als Ashs Vater stirbt, beginnt ihre Stiefmutter, sie wie eine Sklavin zu behandeln. Wann immer Ash entkommen kann, schleicht sie sich in die Wälder – denn dort, so heißt es, suchen Feenmänner nach Frauen, die sie als ihre Geliebten entführen können. Und obwohl dies ihren Tod bedeuten würde, erscheint es Ash besser als das Leben, zu dem sie verdammt zu sein scheint. Doch dann ändert sich alles, als der Königssohn beginnt, Brautschau zu halten, und sein Hofstaat in Ashs Dorf kommt …“

     

    Gestaltung:

    Das Cover passt zum Titel, da die Hauptfarbe grau ist, wie Asche (Ash) auch grau ist. Aber ansonsten…ich verstehe nicht, was diese Pose des Mädchens bedeuten soll. Zum Inhalt kann ich da jedenfalls keine Verbindung ziehen…und auch sonst sticht das Cover nicht besonders ins Auge. Das Format dieses gebundenen Buches hingegen schon eher. Es ist sehr klein und schön handlich für eine gebundene Ausgabe.

     

    Meine Meinung:

    „Ash“ ist für mich eher ein „Durchschnittsbuch“. Die Parallelen zu Aschenputtel sind da und auch etwas abgewandelt und mit Fantasyelementen versehen, aber die Spannung fehlt komplett. Die Geschichte beginnt mit dem Tod von Ashs Mutter und irgendwelchen rätselhaften Traditionen, auf die im gesamten Buch nicht genauer eingegangen werden. Dann heiratet ihr Vater 2 (!!!) Wochen nach dem Tod seiner Frau eine neue. DAS hat mich ja schon absolut irritiert. Ich dachte die ganze Zeit, seine neue Frau wäre eine Hexe und hätte ihn vielleicht verzaubert und das würde dieses rätselhafte Handeln erklären (er scheint nämlich Ashs Mutter wirklich geliebt zu haben und da kann ich mir nicht vorstellen, dass er so schnell neu heiratet). Aber nichts da. Da wird nichts erklärt! Stattdessen stirbt ihr Vater und hat angeblich Schulden bei seiner neuen Frau gehabt, die Ash nun abarbeiten soll, indem sie als Küchenmädchen arbeitet. Das ganze wirkte auf mich sehr erzwungen (man muss ja irgendwie schnell eine böse Stiefmutter herschaffen, für die die Protagonistin dann arbeiten kann, wie in Aschenputtel, wenn man sich das schon als Vorlage nimmt…).

     

    Aber es wurde noch besser…mehr als die Hälfte des Buches besteht nämlich aus Beschreibungen. Beschreibungen des Hauses, in dem Ash wohnt. Beschreibungen dessen, was sie so sieht. Beschreibungen darüber, was sie hört (wirklich bis ins Detail!). Beschreibungen des neuen Hauses, in dem sie wohnt. Beschreibungen dessen, was sie wie putzt. (man setze diese Liste beliebig lang fort, sie beschreibt wirklich ALLES im Detail). Hinzukommen wirklich lange, langweilige Sätze. Wenn man das rausgestrichen hätte, wäre „Ash“ nur noch halb so lang (und bei so einem kurzen Buch will das schon was heißen).

     

    Zudem blieben alle Charaktere, auch (oder gerade vor allem) Ash eher flach. Es wurden keine Gefühle transportiert…das lag aber vielleicht auch daran, dass in der 3. Person erzählt wurde. Jedenfalls habe ich beim Lesen keinerlei Gefühl von Ash empfunden.

     

    Dann waren da noch der Feenmann und die Jägerin. Er war die ganze Zeit über sehr mysteriös und sie immer sehr nett. Aber das war es dann auch. Nett. Mehr nicht. Und dafür, dass der Feenmann Ash ja angeblich soo unbedingt haben möchte, hat er sie am Ende ziemlich schnell ziehen lassen. Ein Satz  von ihr, eine Nacht mit ihr und schwupss, raus war Ash aus ihrem Feendeal. Das ging eindeutig viel zu einfach (vor allem dafür, dass zuvor im ganzen Roman immer wieder betont wurde, wie ernst Feen doch mit ihren Deals sind und so!). Und das war auch der „finale Showdown“.

     

    Fazit:

    „Ash“ ist eine durchschnittliche Aschenputtelneuauflage mit leichten Fantasyelementen, die den Leser nicht zu packen versteht. Viel zu viele Beschreibungen und zu wenig Emotion nehmen die Spannung am Märchenhaften. Hinzukommt das viel zu kurz geratene Ende, in dem alles viel zu schnell und leicht „aufgelöst“ wurde.

    3 von 5 Sternen!

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    tintenbloggerins avatar
    tintenbloggerinvor 4 Jahren
    aschenputtel, nur anders

    Meine Meinung: Aisling („Ash“) verliert erst ihre Mutter um kurz danach auch noch ihren Vater zu verlieren, welcher sich in der kurzen Zeitspanne zwischen Tod seiner Frau und seinem eigenen Tod auch noch eine neue Frau angelacht hat. Er hinterlässt einiges an Schulden, welche nun seiner neuen Frau anhaften. Diese ist alles andere als das liebe Hausmütterchen und verdonnert Ash zum Dienstbotinnen da sein. Im Wald findet sie zumindest ein klein wenig Entspannung, woran der Feenmann Sidhean allerdings nicht ganz unschuldig ist. Doch da gibt es auch noch eine andere Person, die ihre Welt so völlig auf den Kopf stellt... Wenn ich dieses Buch in nur 3 Worten beschreiben müsste, würde ich sagen: Aschenputtel, nur anders. Das Schema von Aschenputtel wird verfolgt, aber es Malinda Lo hat auch einige eigene Punkte mit eingebracht, die mir persönlich zusagten. Außerdem gibt’s den Schuh auch weit und breit nicht ;) Bei Ash handelt es sich um eine neue Interpretation des altbekannten Märchens mit einem völlig neuen Ende. Abgesehen davon, ist es für ein Märchen mit seinen über 250 Seiten doch ein wenig zu lang. Nichts desto trotz las es sich für mich durchweg wie ein Märchen. Die Personen sind zwar irgendwie oberflächlich, aber zumindest mit Ash konnte ich dann doch Mitleid empfinden. Sie war mir einfach sympathisch. Der Schreibstil gefiel mir gut, aber ich hab da durchaus schon besseres gelesen.
    Fazit: Ash eignet sich auch gut für jüngere Leser und Leserinnen, da es wirklich ziemlich nah an der Märchenvorlage angelehnt ist. Daher gibt es dazu gar nicht soviel zu sagen, wer Aschenputtel mag wird Ash wahrscheinlich auch mögen, wer nicht, der nicht..

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    kris_tinas avatar
    kris_tinavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Ode an die alles verändernde Macht der Liebe-Cassandra Clare - C.C. Ein berührendes Buch über eine etwas andere Art der Liebe!
    Eine ganz andere Seite der Liebe!

    Beschreibung:

    Nach dem Tod von Ashs Vater, lebt sie bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Halbgeschwistern. Ihre Stiefmutter offenbart ihr immer mehr ihr wahres Gesicht und behandelt Ash wie eine Sklavin. Um den Wohlstand der Familie nicht aufgeben zu müssen, muss Ash ab sofort als Dienst- und Hausmädchen, für ihre Stiefmutter und ihre Schwestern, den ganzen Tag zur Verfügung stehen.

    Wann immer Ash ihrer Stiefmutter entkommen kann, sucht sie Zuflucht in den tiefen Wäldern, denn dort heißt es, suchen leuchtende Feenmänner nach Frauen, die sie als Geliebte mit in ihr Reich nehmen können. Dies scheint für Ash tausendmal schöner zu sein als ihr jetziges Leben. Doch als Ash bei ihren Waldausflügen der Jägerin des Königs begegnet und sich in sie verliebt, ändert sich alles…

    Meine Meinung:

    Der märchenhafte Debütroman >Ash< stammt aus den Reihen der Jugendliteratur.

    Malinda Lo erzählt erzählt in einfacher Sprache ohne viel Schnörkel die Geschichte von Ash (oder auch Aisling), die nach dem Tod ihres Vaters dem Willen der Stiefmutter ausgeliefert ist und sich schon bald ´wortwörtlich´ in das Reich der sagenumwobenen Feen wünscht.

    Schon nach wenigen Seiten hat mich der angenehme Erzählstil der Autorin, hellauf begeistert. Zu Beginn kann man das Buch mit dem Grimmschen Märchen Aschenputtel in Auge setzten. Jedoch fällt einem beim weiterlesen auf, dass es vollkommen anders ist. Am Anfang der Story flüchtet Ash oft in die Wälder und trift dort auf den attraktiven Feenmann Sidhean, der sie darum bittet mit ihm uns Feenreich zu kommen. Ash hätte dem bestimmt eingewilligt, hätte sie nicht Kaisa, die Jägerin des Königs, getroffen. Hier bei spürt man, dass Ash und Kaisa ein zartes Band der Liebe verbindet, womit zunächst keiner gerechnet hat. Auch nicht ihre Halbgeschwister. Diese denken, dass sich Ash an den Prinzen ranmachen wolle. Dabei macht sich der Prinz eher an Ash heran. Es klingt kein bisschen kompliziert, denn wie gesagt, der Schreibstil der Autorin bleibt weiterhin angenehm. 

    Mehr möchte ich euch nicht erzählen weil sonst ja alle Geheimnisse verraten wären und glaubt mir, dieses Buch hat ein anderes Ende als die typischen Märchen.

    Fazit:

    Die Liebe zwischen zwei Frauen. Ich war wenn ich sagen muss, ehrlich überrascht. Dieses Buch was absolut >süß<. Es war auch mal etwas ganz neues, ein Buch über die Liebe zwischen zwei Frauen zu lesen und es hat mir total gefallen. Am Ende war ich froh, dass sie nicht - wie normalerweise üblich - mit dem Prinzen zusammengekommen ist!

    Es lohnt sich wirklich!


    "Modern, romantisch und voller Magie, einfach bezaubernd!"

    Kommentieren0
    24
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Ash - -

    Meinung: Ash ist offiziell nicht mehr zu erhalten, ihr müsstet es euch gebraucht kaufen. Zudem sind die amazon Rezensionen (zu Recht) sehr durchwachsen.

    Ash lebt mit ihren Eltern glücklich in einem kleinen Dorf. Bis ihre Mutter stirbt und das Übel ihren Lauf nimmt. Ihr Vater sucht sich eine neue Frau und stirbt kurz darauf auch. Von nun an muss Ash ihr Leben als Dienstmädchen fristen und sucht Friede im Wald.

    Hmm, dem Klappentext nach habe ich mir etwas vollkommen Anderes vorgestellt. Wahrscheinlich heiratet sie dann den Prinzen und Friede, Freude Eierkuchen... dann sie dann eine andere Person wählt hat mich doch sehr überrascht. Davon aber nicht mehr.

    Allgemein war die Stimmung drückend und das Elend saß tief, trotzdem muss ich sagen dass die Emotionen nicht gut rüber kamen. Während des ganzen Buches hatte ich keine Empfindungen für Ash oder die anderen Personen und davon lebt nun mal ein Buch

    Spannend war die Handlung auch nicht wirklich. Der Prolog war klasse, danach geht es klassisch weiter und die Handlung baut immer weiter ab. Ash ist halt das Aschenputtel, redet ab und an mit Sidhean und dann taucht die Jägerin auf, mit der sie ein paar Mal erzählt....

    Fazit: Mehr zum Einschlafen als zum Träumen gedacht.

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    Lenys avatar
    Lenyvor 5 Jahren
    Okay!!!

    The Book Ash kind of a retelling of the fairytale Cinderella. After Ash’s mother has died her father found a new wife (Lady Isobel). She and her two daughters Ana and Clara move in with Ash and her father. Shortly after that her father gets sick and dies. Lady Isobel forces Ash to be her maid to pay off her father’s debts. So Ash is treated like a slave by her stepmother and her stepsisters. When no one is at home Ash enters the forest where she meets Sidhean, a male elf, with whom she forms a sort of friendship. Furthermore she falls in love with the King’s Huntress Kaisa, who she gets to know in the forest.

    I really like the concept of the book. But it wasn’t that good explained and described. You don’t get to know the characters that well, as they aren’t well-developed. I just couldn’t understand the motives of Ash or any other character in this book. The only interesting one was Clara her stepsister. I wish there were more scenes with her to see if she is really a good person or if she has other intentions. I didn’t like Ash that much because either she is naïve or just plain stupid. Unfortunately I guess it’s the second. I mean she knows that she shouldn’t make deals with fairies. She even knows the price she will have to pay and she does it regardless. The prince doesn’t play an important role and is barely even mentioned. I would’ve liked to know if the fairytales which were mentioned were true or not, but at the end of the book you don’t really know anything about that or even if the fairies are good or evil.

    All in all I believe that this idea had potential but I think that the characters and the world of the fairies had no depth. But I liked the fairytales which were told in this book. Moreover the writing of the author was really good.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    TigorAs avatar
    TigorAvor 5 Jahren
    Enttäuschend

    Inhalt:

    Aislings Welt bricht zusammen als ihre Mutter stirbt und nur kurze Zeit später bringt ihr Vater eine neue Frau mit nach Hause sowie deren zwei Töchter mit denen sich Aisling - kurz Ash genannt  - überhaupt nicht versteht. Das Verhältnis wird noch angespannter, als Ashs Vater ebenfalls stirbt und sie von nun an der Willkür ihrer bösen Stiefmutter ausgesetzt ist, die sie als Dienerin herumscheucht. Zu allem Übel muss Ash auch noch ihre geliebte Heimat am Waldrand, mit all ihren Sagen und Märchen, zurücklassen und in der Stadt leben. Alles was sie tröstet, sind die Märchenbücher die sie so liebt und den Glauben an die magischen Wesen. Doch ihr Leben soll sich ändern, als sie den Feenmann Sidhean und die Jägerin Kaisa kennenlernt.

    Cover/Titel:

    Das Cover ist wirklich sehr schön, es ist größtenteils in schwarz-weiß gehalten, nur der Titel ist in violett geschrieben. Es zeigt ein Mädchen in einem weißen Kleid, welches sich auf einer Wiese zusammenrollt. Sie wirkt sehr verloren und das passt auch zu Ashs Situation.

    Meine Meinung:

    Puh, ich war ganz schön enttäuscht. Die Beschreibung und das hübsche Cover hatten viel versprochen aber leider nur sehr wenig gehalten. Ich fand das Buch schlichtweg langweilig.

    Mir hat der Schreibstil einfach überhaupt nicht gefallen, ich kann ihn nicht einmal so recht beschreiben aber er hat einfach nicht meinen Geschmack getroffen. Punkt. Die Autorin verzichtet fast gänzlich auf nähere Beschreibung der Charaktere was mich massiv gestört hat. Wenn ich mir Charaktere beim Lesen nicht vorstellen kann weil ich keine Anhaltspunkte habe ist das einfach nur ärgerlich für mich. So kann ich leider nichts über die Protagonisten sagen, außer das sie allesamt farblos sind. Von den vielen Rechtschreibfehlern, besonders zu Beginn des Buches, will ich gar nicht erst anfangen.

    Außerdem geht es in dem Buch sehr viel um Märchen und Legenden und es werden innerhalb der Geschichte auch immer wieder welche erzählt. Das kann man wohl mal machen und Märchen an sich sind ja auch schön aber hier fand ich es ziemlich übertrieben weil es alles so in die Länge gezogen hat. Weniger wäre mehr gewesen. Die eigentliche Story konnte gar nicht glänzen.

    Ash wurde angelehnt an die Geschichte von Aschenputtel. Und da eigentlich jedes Kind die Geschichte kennt, weiß man ja auch ungefähr was einen erwartet. Das macht das Buch natürlich vorhersehbar und grade deshalb halte ich detailreiche Charaktere und einen fesselnden Schreibstil für unverzichtbar. Hier haben wir gleich Beides nicht.
    Ansonsten finde ich die Idee der Story ganz okay, Achenputtel mal anders eben. Mir hat der Part mit den Feen gefallen und das die Liebesgeschichte eine ganz andere, unerwartete Wendung nimmt.

    Fazit:

    Eine Enttäuschung. Kann man nicht anders sagen. Dieses Aschenputtelmärchen hätte was werden können ist aber dank komischem Schreibstil und nicht ausgearbeiteten Charakteren irgendwie total eingeschlafen. Meinen Geschmack hat es leider nicht getroffen und ich möchte es auch nicht weiterempfehlen.

    Kommentieren0
    17
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks