Malorie Blackman Noughts and Crosses

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Inhaltsangabe zu „Noughts and Crosses“ von Malorie Blackman

Sephy is a Cross - a member of the dark-skinned ruling class. Callum is a nought - a colourless member of the underclass who were once slaves to the Crosses. Against a background of prejudice and distrust, highlighted by violent terrorist activity by Noughts, a romance builds between them - a romance that is to lead both of them into danger. (Quelle:'Flexibler Einband/08.08.2006')

Dieses Buch lässt einen so schnell nicht mehr los.

— Cari_f

Nachdenklich, rebellisch, romantisch

— Klene123

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  • Rezension zu "Noughts and Crosses" von Malorie Blackman

    Noughts and Crosses

    Cari_f

    05. March 2016 um 21:29

    Sephy und Callum sind seit früher Kindheit miteinander befreundet. Eine Freundschaft, die nicht sein darf. Sephy ist eine Cross, sie hat dunkle Haut und gehört der führenden Gesellschaftsschicht an, während Callum hellhäutig und ein Nought ist, der sein Leben lang gegen Rassismus kämpfen muss. Doch als sich die beiden ineinander verlieben, wird das für beide zu einer großen Gefahr. "Noughts and Crosses" habe ich vor fünf Jahren zum ersten Mal gelesen und es hat mich so nachhaltig beeinflusst, dass ich noch heute immer mal wieder daran denken muss. Dieses Jahr habe ich mich wieder an den zugegebenermaßen schwer verdaulichen Stoff herangewagt und ich wurde nicht enttäuscht. „Noughts and Crosses“ ist ein Buch, bei dem man bei jedem Lesen neue Seiten der Handlung entdeckt. Malorie Blackman hat ein Buch geschrieben, dass die Frage stellt „Was wäre, wenn es nicht die Weißen gewesen wären, die die Schwarzen versklavten, sondern umgekehrt die Schwarzen die Weißen?“. Dieses so einfache Konzept hat sie eindrucksvoll umgesetzt. Die Situation im Buch ist vergleichbar mit den USA der 50er Jahre, in denen die Schwarzen begannen, öffentlich für ihre Rechte zu kämpfen. Im Buch ist Callum einer der ersten Noughts, die in eine Schule der Crosses gehen dürfen, doch er wird mit einer Welle des Hasses und der Diskriminierung überschüttet. In „Noughts and Crosses“ wird auch beschrieben, wie der Terrorismus zu einem letzten Ausweg verzweifelter Menschen wird, die ihr Leben nicht mehr am unteren Ende der Gesellschaft führen wollen. Und auch, welche Konsequenzen das für die Menschen hat, die sie lieben. Die Entwicklung der Handlung hat mich sehr berührt. Man fiebert mit den Protagonisten mit und hofft, alles nimmt eine gute Wendung. Aber wie in der Realität würde es noch lange dauern, bis die Crosses bereit sind, ihre Einstellungen zu überdenken und der Gleichberechtigung den Weg zu bereiten. Und so nimmt die Geschichte zwangsläufig ihren Lauf… Malorie Blackmans Schreibstil ist angenehm zu lesen und durchaus auch für Leser geeignet, die die englische Sprache noch lernen. Dieses Buch empfehle ich allen, die eine Sozialkritik lesen wollen, die aus einer ungewöhnlichen Perspektive geschrieben ist und den Leser noch lange nachdenklich stimmt.

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  • Ein Thema zum Vertiefen

    Noughts and Crosses

    Klene123

    19. June 2015 um 08:03

    Ich bin sofort in die Geschichte eingestiegen, die zarte Liebe zwischen Sephy und Callum ist etwas Besonderes. Sie kennen sich schon seit ihrer Kindheit, in der etwas vorgefallen ist, das ihre Familien trennte. Eigentlich sollten sie nicht zusammen sein, denn sie gehören zu unterschiedlichen Klassen, doch das ist Ihnen egal. Jetzt hätte Malorie Blackman ein romantisches Buch schreiben können, wie die Protagonisten natürlich über alle Schwierigkeiten hinweg kommen und jeden zum Umdenken bringen, hat sie aber nicht... Das finde ich das Gute und nachdenkliche an diesem Buch. Die Protagonisten werden in tiefe Zweifel gestürzt nicht nur dem System gegenüber, das dem Leser durchweg als falsch gezeigt wird, sondern sich selbst, ihren Familien und ihren Freunden gegenüber. Sie sind keine Helden, sondern reale Menschen, die sich mit ihrem Egoismus auseinandersetzen müssen, dem Glauben an sich selbst, an Andere in ihrem Leben und auch den Glauben an das große Ganze. Ich fand die Figuren sehr gut beschrieben und finde die Lektüre ideal für die Schule oder auch Menschen, die sich gerade an einem Scheideweg sehen. Denn hier wird angesprochen, dass nicht immer alles schwarz oder weiß sein kann.

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  • Rezension zu "Noughts and Crosses" von Malorie Blackman

    Noughts and Crosses

    WildRose

    17. February 2013 um 08:44

    "Naughts and Crosses" von Malorie Blackman ist eine gut geeignete Lektüre für Jugendliche, die Englisch lernen und ein Buch lesen wollen, das leicht zu verstehen ist. Ich fand die Geschichte zwar ganz gut erzählt, doch wie in den meisten Jugendbüchern fehlte mir häufig Spannung und alles ging ziemlich schnell, sodass es mir schwer fiel, mich wirklich in Callum und Sephy, die Protagonisten, hineinzuversetzen. Das Buch könnte allerdings Jugendliche zum Nachdenken anregen und beschäftigt sich mit einem interessanten Thema (auch wenn die Umsetzung meiner Meinung nach nicht immer ganz gelungen ist). Ich vergebe drei Sterne, da es für junge Leute eine gute Lektüre ist.

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  • Rezension zu "Noughts and Crosses" von Malorie Blackman

    Noughts and Crosses

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. August 2010 um 13:45

    Sephy und Collum sind schon Freunde seit sie denken können. Als sie Teenager werden, entwickelt sich aus dieser Sandkasten-Freundschaft auch eine zarte erste Liebe. Alles könnte perfekt sein, doch Sephy ist schwarz und Collum weiß. Die beiden leben in einer Zweiklassengesellschaft, in der die Schwarzen die herrschende Rasse sind, die Weißen hingegen nur als Sklaven ohne Rechte behandelt werden. Malorie Blackman hat hier ein sehr aufrüttelndes und nachdenklich machendes Jugendbuch über Diskriminierung und Rassenproblematik geschrieben. Dadurch dass sie die Hautfarben vertauscht hat und einige Dinge sehr krass und überspitzt darstellt, fühlt man sich nicht direkt an unsere Welt erinnert, kann aber durchaus Parallelen ziehen. Die Weißen dürfen nicht zur Schule gehen, es werden nur wenige ausgewählte Schüler zugelassen, die dann aber schnell wieder "rausgeekelt" werden. In der Schule lernen die Jugendlichen nur von schwarzen Wissenschaftlern und Politikern, Weiße werden einfach ohne fairen Gerichtsprozess verurteilt... Ich könnte noch tausend Beispiele aufzählen, auf welche Arten die Weißen in diesem Buch diskriminiert werden. Diese Ungerechtigkeit hat mich teilweise richtig aggressiv gemacht und erst dann ist mir bewusst geworden, dass diese Dinge auch in unserer Welt passieren oder passiert sind. Die Geschichte wird abwechselnd aus Sephys und Collums Sicht erzählt, so dass man beide Blickwinkel kennenlernt. Oft wechselt der Erzähler in recht kurzen Abständen, so dass man die unterschiedliche Wahrnehmung der beiden von der gleichen Situation lesen kann. Das finde ich sehr geschickt gemacht. Beide wollen für den jeweils anderen nur das Beste, verstricken sich aber oftmals in Situationen, die genau im Gegenteil resultieren. Einige Szenen sind recht hart, es gibt Hinrichtungen, Terroranschläge und Geiselnahmen. Gewalttaten werden zwar nie explizit beschrieben, ich weiß aber genau, dass dieses Buch mich als Jugendliche sehr mitgenommen hätte. Andererseits merkt man dem Buch an vielen Stellen auch an, dass es für Jugendliche geschrieben ist. Viele Dinge waren sehr vorhersehbar und ich war mit meinem Wissen Sephy und Collum oft schon Kapitel voraus. Trotzdem ist es ein sehr empfehlenswertes Buch, das sich erfrischend von den ganzen Vampir/Werwolf/etc.-Büchern abhebt, die derzeit den Jugendbuchmarkt überschwemmen.

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  • Rezension zu "Noughts and Crosses." von Malorie Blackman

    Noughts and Crosses

    Silve

    12. May 2008 um 00:16

    Tolles Buch, sehr deprimierend. Und das ist nur der Anfang!

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