Malte Pieper Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause

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Inhaltsangabe zu „Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause“ von Malte Pieper

Regel Nummer 1: Der Lehrer hat immer recht!

. auch wenn er seine pädagogischen Fähigkeiten nur durch Schlüsselbundwerfen unter Beweis stellt. Immerhin bleibt so sein Unterricht im Gedächtnis. Allein schon wegen der vielen Narben, die ein solches Wurfgeschoss mit der Zeit hinterlässt. Malte Pieper kann ein Lied vom alltäglichen Schulwahnsinn singen, denn er hat gerade dreizehn Jahre Lehranstalt hinter sich gebracht. Dreizehn Jahre zwischen Pausenbrot und Lebenslaufoptimierung, Klassenarbeiten und Klassenkameraden, Hausaufgaben per 'copy and paste' und Lehrkräften, die bei der Berufswahl nicht bedacht haben, dass sie lebendigen Schülern gegenübersitzen. Wenn Sie das Buch zuschlagen, werden Sie sagen: 'Stimmt! Genau so waren meine Lehrer!' Es sei denn, Sie sind selbst Lehrer. Dann werden Sie wahrscheinlich denken: 'Stimmt! Genau so sind meine Kollegen!'

'Was passiert in den Gehirnen von Schülern? Und ist das komisch? In Malte Piepers Gehirn geht es jedenfalls äußerst komisch zu - genau wie in diesem schönen und sehr lustigen Werk!'
Thomas Hermanns

'Malte Pieper beweist: Die Schulzeit ist doch für was gut. Man kann hinterher amüsante Bücher darüber schreiben und sehr reich werden.'
Oliver Welke

'Mit diesem klugen und witzigen Buch macht Nachsitzen ausnahmsweise Spaß.'
Hennes Bender

Sehr witziges und unterhaltsames Buch, was mit Ironie Wahrheiten an den Tag befördert.

— gefluegeltermond

Richtig langweilig und immer wieder das selbe. Eher schwach

— Tessapatricia

Ein klasse Buch, bei dem ich viel gelacht habe. Die ein oder andere Situation kenn ich sogar selbst. Ich fands einfach top :)

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  • Leserunde zu "Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause" von Malte Pieper

    Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause

    MaltePieper

    Hallo zusammen, ich freue mich, dass ich mit meinem Buch hier auf Lovelybooks eine Leserunde starten kann und bin gespannt auf den Austausch mit Euch. In meinem Buch werfe ich einen humoristischen Blick zurück auf meine Schulzeit, die ich jetzt seit einem Jahr hinter mir gelassen habe. Von Schultoilette bis Bildungsministerium wird dabei nichts ausgelassen. Kurzum: Es geht um den ganz alltäglichen Wahnsinn in deutschen Klassenzimmern! - Testleser gesucht !!! - Der Rowohlt-Verlag stellt uns für die Leserunde netterweise 25 Probeexemplare zur Verfügung. 20 Davon wurden bereits in einer ersten "Bewerbungsphase" verteilt. Die anderen 5 werden unter allen restlichen Bewerbern verlost. Bewerbungsfrist ist der 26.9.. Beantwortet also einfach die folgende Frage in einem Kommentar und vielleicht habt ihr ja Glück. Natürlich sind auch weitere Leserinnen und Leser mit eigenen Büchern in der Leserunde willkommen. Hier also die Frage: Was macht einen guten Lehrer aus? Ich freue mich auf Eure Antworten! Liebe Grüße Malte Pieper

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  • Rezension zu "Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause" von Malte Pieper

    Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause

    Cappuccino-Mama

    14. January 2013 um 22:33

    Die Schulzeit – manch einer steckt mittendrin, ein anderer hingegen hat sie (glücklicherweise) längst hinter sich. - So auch ich! Und Malte Pieper, der Autor des Buches ebenfalls, wenn auch erst seit relativ kurzer Zeit. Doch diese Zeit hat scheinbar einen so bleibenden Eindruck bei ihm hinterlassen, dass er seine Erinnerungen und Eindrücke gleich einmal in einem Buch niedergeschrieben hat. Das Cover: Ein schönes knalliges Rot bildet den Hintergrund für das Cover. Mit weißer Farbe (die mich persönlich, farbentechnisch gesehen, etwas an Kreide erinnert) ist eine gezeichnete Szene auf der Vorderseite des Buches dargestellt – manche der Schüler sind gelangweilt, andere treiben dagegen Unfug. Der Buchtitel befindet sich, passend zur Gestaltung, in einer Sprechblase, die aus dem Mund des „Lehrkörpers“ kommt. Rechts im Vordergrund ist das gezeichnete Porträt des Autors Malte Pieper, der sich mit dem Zeigefinger an die Stirn tippt (Zeigt er dem Lehrer da etwa respektlos den sprichwörtlichen Vogel, oder will er kundtun, dass er ein großer Denker ist?). (Auf der Innenseite des vorderen Buchdeckels befindet sich übrigens ein ganzseitiges Foto des Jungautors.) Der ergänzende Untertitel des Buches WENN DER KEKS REDET, HABEN DIE KRÜMEL PAUSE lautet HÖHEPUNKTE EINES SCHÜLERLEBENS – spätestens jetzt wird die Thematik des Buches klar. Auf der Buchrückseite dominiert wohl das bekannte Gesetz der Lehrer (von diesen seit Generationen gerne verwendet): Der Lehrer hat immer recht! Und da Malte Pieper auch als Comedian tätig ist, dürfen hier auch nicht die Empfehlungen seiner Bühnenkollegen fehlen – Oliver Welke, Thomas Hermanns und Hennes Bender rühren für das Buch die Werbetrommel. Der Inhalt: Der Inhalt dieses Buches besteht aus den verschiedenen Phasen des Schullebens – angefangen vom Erstkontakt bis hin zum Verlassen der Schule. Jeder der verschiedenen Abschnitte beginnt mit einem passenden Zitat. Nach dem Vorwort des Autors (überschrieben mit: „Wir können mehr als nur Facebook!“) folgt: „Jetzt fängt der Ernst des Lebens an!“ - Der Erstkontakt: Hier lernt der Leser Klein-Malte und seine neuen (Schul-)Freunde kennen, die ihn fortan durch die Schulzeit begleiten werden. „Ihr seid bescheuert. Ich bin verrückt. Also alles ganz normal!“ - Der Unterricht: Der Leser erfährt hier einiges über den Unterricht an Maltes Schule, samt allem drum und dran – seien es die Tücken der (mehr oder weniger modernen) Technik bei den Gerätschaften der Schule, als auch die oft sehr veralteten Lehrmaterialien (Es lebe die DDR – von Wiedervereinigung ist in den Schulbüchern noch keine Spur!). „Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause!“ - Die Lehrer: Malte erklärt die einzelnen Lehrertypen (der Schwache, der Strenge, der Tyrann, der Clevere, der Kumpel, der Gottlehrer, der Faule, der Engagierte, der Frustrierte, der Resignierte und auch die Untoten). Und tatsächlich kann ich viele meiner ehemaligen Lehrer leicht den einzelnen erwähnten Lehrertypen zuordnen. „Ich mag euch, weil ihr dumm seid!“ - Die Schüler: Hier dreht sich alles um die Schüler: ihr Verhalten, die Hausaufgaben und die Eltern, wobei letztere auch hier wieder in verschiedene Typen untergliedert werden (Eislaufeltern, Lehrerkiller, Ja-Sager, die Gleichgültigen, die Protzeltern, die Verständnisvollen, Lehrereltern und die Psychologen). „Wir sind hier nicht beim Entchenfüttern im Freibad!“ - Der Schulalltag: Hier fängt alles bereits mit dem Schulweg an, sei es zu Fuß, oder auch per Bus oder einem sonstigen Verkehrsmittel. Aber auch andere unerfreuliche Dinge kommen an dieser Stelle zur Sprache, so auch die verhassten Bundesjugendspiele, die nicht unbedingt zu Maltes Lieblingsveranstaltungen zählen. Aber auch Klassenfahrten oder das Schulessen finden hier Erwähnung. „Ihr müsst bestehen. Ich brauch das für mein Lehrerego!“ - Das Abiturient: Ein kurzer Abschnitt über das Abitur – viel Stress und dann die Prüfung und der Start in ein neues Leben. „Das versteht ihr nicht, das ist pädagogisch!“ - Das Bildungssystem: Maltes knappe Erläuterungen zum Bildungssystem und über seine Auswirkungen. Meine Meinung: Die Lust auf einen Schulbesuch hat das Buch bei mir keinesfalls geweckt. Allerdings: Bei mir wurden beim Lesen Erinnerungen an die (ungeliebte) Schulzeit wach. Und ich musste feststellen, dass sich manche Dinge wohl nie ändern – selbst nach Jahrzehnten nicht. Und manche Sätze des „Lehrkörpers“ werden wohl nie aussterben: „ Der Lehrer beendet den Unterricht!“ (- Klar, der Lehrer verpasst ja auch nicht den Bus, wenn er die Stunde zu spät beendet...!). Leider hatte das Buch auch einige Längen, die mir mitunter etwas die Lesefreude nahmen, doch diese waren eher die Ausnahme. Gefallen hat mir die Gestaltung des Buches: Jede Kategorie erhielt eine passende Illustration. Die einzelnen Abschnitte waren unterteilt in kurze Kapitelchen, was dazu verleitet, auch dann mal kurz etwas im Buch zu schmökern, auch wenn man eigentlich keine Zeit dazu hat. „Rot ist die Farbe des Lehrers!“ Wie oft mussten wir zu unserer Schulzeit diesen Satz hören, denn was ansonsten die Farbe der Liebe ist, ist für Schüler die Farbe, die mitteilt, ob man bei Klassenarbeiten gute oder schlechte Leistungen erbracht hat! Was brachte den Jungautor wohl dazu, diese Farbe für sein Buch zu verwenden? Triumph über die Lehrer, oder aber Respektlosigkeit? Vielleicht beides, denn größtenteils kommen die Lehrer in diesem Buch recht schlecht weg! Und so manches mal fragt man sich, wie so mancher Lehrer überhaupt zu seinem Beruf kam (ich dachte da öfter beim Lesen an den Begriff „Fachidiot“), z. B. Der Physik- und Chemielehrer der es beinahe schafft, die Schule, seine Schüler und letztendlich sich selbst in die Luft zu sprengen. Meine Lieblingsszenen: Der Einschulungstest: Klein-Malte soll seine Familie als Tiere darstellen. Dann folgt die Interpretation des Schulpsychologen und die wahren Hintergründe, weshalb Malte seine Familie so gemalt hat und nicht anders – da klaffen Theorie und Realität dann doch schon sehr auseinander. Was musste ich hier beim Lesen lachen über die Erläuterungen. Ein weiteres Highlight würde ich so umschreiben: Lehrer und Technik oder die Technik, das unbekannte Wesen. Hier wird schnell klar, dass so mancher Lehrer mit der Technik auf Kriegsfuß steht. Und wer muss die Situation retten? Natürlich ein Schüler! Veraltete Schulmaterialien: Es ist schon peinlich, wenn der angehende Lehrer eine Karte entrollt und diese noch mit den Symbolen des Dritten Reichs versehen ist... - und das in Anwesenheit des Prüfers, der den jungen Referendar beurteilen soll! - Da heißt es nur: Augen zu und durch! ...und natürlich fand ich auch die bereits erwähnte Szene sehr amüsant, als so mancher Unterricht des betagten Physik – und Chemielehrers im Chaos endete – wobei das (natürlich misslungene) Eichen des selbst konstruierten Thermometers noch zu den harmlosen Anekdoten zählte... Mein Fazit: Ein Schulbuch der etwas anderen Art, das man nicht ganz so ernst nehmen darf und bei dem man erstaunt feststellt, wie wenig sich doch seit der eigenen Schulzeit geändert hat, selbst wenn diese bereits Jahrzehnte der Vergangenheit angehört. Es ist die Abrechnung eines noch relativ „frischgebackenen“ Abiturienten mit den mehr oder auch weniger geliebten Lehrern. Vielleicht nicht unbedingt die höchste Schreibkunst (das erwartet hier sicherlich auch keiner), aber größtenteils doch sehr unterhaltsam – weniger ein ernstzunehmendes Sachbuch, sondern vielmehr dient dieses Buch vielmehr der Unterhaltung. Ein kurzweiliges Buch, das mich nicht ganz überzeugen konnte, dennoch vergebe ich gerne für die humorvolle und kurzweilige Unterhaltung vier Sterne und gestehe, dass ich die Schule nach Lesen des Buches ebenso wenig vermisse, wie vorher.

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  • Rezension zu "Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause" von Malte Pieper

    Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause

    Sarah_O

    01. January 2013 um 17:01

    "Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause" von Malte Pieper ist eine humorvoller/humorvoll gemeinter Rückblick eines Abiturienten auf die Schulzeit. Der Autor erzählt anekdotenhaft von seinen Erlebnissen als Schüler eines Gymnasiums, gegliedert in von skizzenhaften Zeichnungen begleiteten Kapiteln wie "Der Lehrer", "Die Schüler", "Der Unterricht".... An sich sind einige der erzählten Geschichten durchaus amüsant, doch was mir immer wieder auffiel, war ihre Alltäglichkeit. Denn einen Großteil der Geschichten habe ich in meiner Schulzeit ebenfalls erlebt. Hätte man die Namen ausgetauscht, waren e die gleichen Dinge, die auch mich als Schülerin regelmäßig geärgert oder amüsiert haben, doch mit einigen Jahren Abstand erscheint mir das meiste davon kaum noch so komisch wie damals, als ich selbst noch in dieser Situation war. Von daher konnte ich bei diesem Roman nicht allzu häufig wirklich lachen und alles wirkte sehr langatmig. Durch den Aufbau aus kurzen, unzusammenhängenden und trotz Unterteilung etwas willkürlich wirkenden Geschichten, hat das Buch zudem kein Ziel. Ich habe es oft für Tage und sogar Wochen zur Seite legen können, ohne das Bedürfnis zu verspüren, weiterzulesen. Leider fehlte dem Humor oft auch die Lockerheit. Sprachlich wirkte es gelegentlich auf eine sehr aufgeblasene Art geschwollen, was ebenfalls nicht angenehm war und zur Langeweile, die dieses Buch über große Strecken verbreitete, beitrug. Fazit: Der Humor ist nicht spitz genug, um mich zu begeistern, und dem Schreibstil fehlt die Lockerheit. Mich hat es leider nicht überzeugen können. Das Lesen zog sich und war eher anstrengend als unterhaltsam. Leider nur 2 Sterne

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  • Rezension zu "Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause" von Malte Pieper

    Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause

    Blaustern

    21. November 2012 um 20:35

    Malte Pieper hat gerade seine Schulzeit beendet und seinen ersten Roman geschrieben. „Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause“ Und womit kennt er sich am besten aus und hat jahrelange Erfahrungen gemacht und Anekdoten gesammelt? Mit dem Schulalltag, seinen Höhen und Tiefen, wobei die Tiefen in diesem Roman eindeutig überwiegen. Er beschreibt hier aus Sicht eines Schülers in einem sarkastischen gut flüssigen Schreibstil vom Einstellungstest bis hin zum Abitur seine teils interessanten, teils wiedererkennbaren Episoden aus seiner schulischen Laufbahn. Das Buch ist in unterschiedliche Abschnitte gegliedert, jeweils mit einer Überschrift und einer witzigen Zeichnung versehen. Durchgenommen werden hier die Schule, die Lehrer, die Eltern, die Schüler und das Schulsystem, wobei die Lehrer und das Schulsystem am schlechtesten abschneiden. Witzig waren natürlich die Streiche der Schüler, wovon es ruhig ein wenig mehr hätte geben können. Doch hätte es mir besser gefallen, wenn das Buch nicht eine Aufzählung der Ereignisse gewesen wäre, sondern mehr Handlung gehabt hätte, in denen auch die vier Personen eine größere Rolle gespielt hätte, die anfangs vorgestellt worden waren. Dadurch war das Buch stellenweise etwas langatmig. Dennoch war es eine nette Unterhaltung für zwischendurch und zum Schwelgen in alten Erinnerungen, aber für mich nicht geeignet zum durchgängigen Lesen.

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  • Rezension zu "Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause" von Malte Pieper

    Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. November 2012 um 11:20

    „Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause“. Diesen oder einen ähnlichen Satz haben sicher schon alle während ihrer Schulzeit oder auch zu Hause am Esstisch schon zu genüge gehört und wahrscheinlich werden wir ihn auch unseren Kindern einmal beibringen, bis er ihnen zu den Ohren rauskommt. Malte Pieper hat seine Schulzeit noch nicht lange hinter sich gelassen und räumt nun auf mit Mythen, Gerüchten und Vorurteilen über die Schule, deren Lehrer, den Schülern und Eltern. Jede Phase und jeder Beteiligte wird genau unter die Lupe genommen. Jeder bekommt sein Fett weg und dabei bleibt selten ein Auge trocken. Mit viel Witz erzählt er von seinen Erfahrungen, nur leider wiederholen sich zu oft, die Witze und der Sarkasmus. Am Ende plätschert es leider viel zu oft einfach nur noch dahin, obwohl das Ende und die Kritik am Schulsystem dann doch noch sehr gelungen sind. Rein sprachlich gesehen schreibt Malte trotz seines jungen Alters schon auf einem hohen Niveau und man merkt, dass er in seinem humoristischen Metier schon einige Erfahrungen gesammelt hat. Schön fand ich auch, dass man sich immer wieder mal in die Vergangenheit zurück versetzt gefühlt hat. Die Probleme der Schüler und Lehrer bleiben wohl doch immer die alten, auch wenn das einen eher mal zum Nachdenken anregen sollte. Vielleicht wäre dieses Buch mal eine gute Lektüre für unser Bildungsministerium.

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  • Rezension zu "Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause" von Malte Pieper

    Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause

    Linny

    03. November 2012 um 17:31

    Wenn der Keks redet, haben die Krümmel Pause Malte Pieper erzählt in diesem Buch seine Erlebnisse in seiner Schulzeit. Von der Schuleignungsprüfung bis zum Abitur. Beschreibt er kurze Geschichten aus seinen Alltags seines Schülerlebens. Vor nichts wird Halt gemacht. Mit viel Humor gibt er Einblicke seines Schülerdaseins. In so mancher Erzählung findet man sich wieder. Und man stellt fest im Großen und Ganzen. So viel hat sich nicht verändert. Der Lehrer hat immer recht! Und die Schüler...... findet es selber heraus.

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  • Rezension zu "Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause" von Malte Pieper

    Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause

    Leselady

    02. November 2012 um 22:07

    Schule ist…. „Das Ziel von Bildung ist nicht, Wissen zu vermehren, sondern für das Kind Möglichkeiten zu schaffen, zu erfinden und zu entdecken, Menschen hervorzubringen, die fähig sind, neue Dinge zu tun.“ (Jean Piaget, Schweizer Psychologe, 1896 - 1980) Inhalt: „Regel Nummer 1: Der Lehrer hat immer recht! … auch wenn er seine pädagogischen Fähigkeiten nur durch Schlüsselbundwerfen unter Beweis stellt. Immerhin bleibt so sein Unterricht im Gedächtnis. Allein schon wegen der vielen Narben, die ein solches Wurfgeschoss mit der Zeit hinterlässt. Malte Pieper kann ein Lied vom alltäglichen Schulwahnsinn singen, denn er hat gerade dreizehn Jahre Lehranstalt hinter sich gebracht. Dreizehn Jahre zwischen Pausenbrot und Lebenslaufoptimierung, Klassenarbeiten und Klassenkameraden, Hausaufgaben per «copy and paste» und Lehrkräften, die bei der Berufswahl nicht bedacht haben, dass sie lebendigen Schülern gegenübersitzen. Wenn Sie das Buch zuschlagen, werden Sie sagen: «Stimmt! Genau so waren meine Lehrer!» Es sei denn, Sie sind selbst Lehrer. Dann werden Sie wahrscheinlich denken: «Stimmt! Genau so sind meine Kollegen!»“ (Quelle: Klappentext / Kurzbeschreibung ) Informationen zu Buch und Verlag: • Taschenbuch: 288 Seiten • Verlag: rororo (1. Juni 2012) • Sprache: Deutsch • ISBN-10: 3499629615 • ISBN-13: 978-3499629617 • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2 cm (Quelle: http://www.amazon.de/Wenn-redet-haben-Kr%C3%BCmel-Pause/dp/3499629615) Optik / Cover: Das Cover ist in den Farben rot und weiß gehalten, eine Kombination, die mir persönlich sehr gut gefällt und im Buchladen auffällt. Die überdimensionale Sprechblase zum Lehrer hin, mit der signalroten Schrift ist gelungen, passend und "zielorientiert" ;-) Die Klassensituation auf dem Bild.. nun ja... jedes Mal, wenn ich das Buch in den Händen halte, entdecke ich neue Details und die angedeuteten Schüleraktivitäten bieten bei näherem Hinsehen viel Raum für Spekulationen...“Höhepunkte eines Schülerlebens“ eben ;-) Im Buchladen hätte es mein Interesse geweckt, sicherlich hätte ich es in die Hand genommen und reingeschnuppert. Über den Autor: Malte Pieper, Jahrgang 1991, hat nach harten Lehrjahren im deutschen Bildungssystem 2011 sein Abitur bestanden und studiert nun Medienkulturwissenschaft und Medienrecht in Köln. Bereits mit 16 Jahren gab er sein Bühnendebut als Komiker. Inzwischen zählt er, nicht zuletzt durch seine regelmäßigen Auftritte bei Quatsch Comedy Club, TVtotal, Funclub und Co, zu den vielversprechendsten Nachwuchscomedians der Bundesrepublik. Davon zeugt auch eine respektable Galerie gewonnener Kleinkunst-, Kabarett- und Comedypreise. Zurzeit ist Malte Pieper mit seinem Soloprogramm «Geboren um zu reden» auf Pointenjagd durch Deutschland. (Quelle: Zitiert aus: „Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause“ und http://www.amazon.de/Wenn-redet-haben-Kr%C3%BCmel-Pause/dp/3499629615) Wer Malte Pieper in Internet besuchen möchte, kann dies auf seiner schön gestalteten und sehr informativen Website tun: http://www.maltepieper.de/ueber-mich.html Eigene Meinung / Eindrücke: Der 20jährige Autor Malte Pieper nimmt uns in seinem Buch auf humorvolle und schnörkellose Art und Weise auf schulische Zeitreise. Wie er uns in der Leserunde erzählte, sind seine Geschichten eine Mischung aus Erinnerungen und Erzählungen seiner Eltern, Verwandten, Freunden und schulischen „Leidensgenossen“. Nicht alles entspringt seiner eigenen Schulzeit, nicht alles hat er selbst erlebt, aber alles geschieht so oder so ähnlich täglich an unseren Schulen… Malte Pieper nimmt kein Blatt vor den Mund, er nennt die Dinge beim Namen und legt schonungslos den Finger auf so manches selbst erlebte und ungeliebte Schul- und Schülertrauma. Ob Lehreranordnungen, wann und wie ein (geschlossener!!!) Schulraum betreten werden sollte, über- und untermotivierte Lehrer und Eltern, standardmäßige und kreative Klassenbucheinträge, Lehrplanwahnsinn oder das „Martin Luther-Syndrom“ in unserem Bildungssystem – vor nichts und niemand macht Malte Halt. Warum auch? Malte Pieper hat das jugendliche Recht und die Freiheit die Dinge klar beim Namen zu nennen, auch wenn er dies teilweise“ satirisch überhöht und zugespitzt“ tut. Den Comedian in sich kann er nicht ablegen, seine Erzählungen erinnern an seine preisgekrönten Bühnenprogramme, aber dennoch… ein wahrer Kern bleibt und dies sei ihm zugestanden. Nur wo Diskussionen entstehen, ist Bewegung möglich. Fazit: Ein humorvoller Streifzug durch alte Schulgemäuer und Ministerien. Wer den schulischen Rück- und Weitblick nicht scheut, sich erinnern oder wiederfinden möchte, dem seien die unterhaltsamen Geschichten von Malte Pieper, auch wenn sie sich manchmal etwas in die Länge zogen, von Herzen gegönnt.

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  • Rezension zu "Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause" von Malte Pieper

    Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. November 2012 um 13:34

    Malte Pieper beschreibt in seinem Debüt "Wenn der Keks reden, haben die Krümel Pause" seine abenteuerlichsten und witzigen Anekdoten aus dem Schulalltag. Vom Einschulungstest bis zum Abitur hat der Autor seinen schulischen Werdegang nachgezeichnet. Er schafft es beim Leser Erinnerungen an die eigene Schulzeit zu wecken und vieles scheint überall gleich und sich auch über die Zeit hinweg nicht verändert zu haben. Seien es die verschiedenen Lehrer- und Schülerkategorien oder die Schülerstreiche, aber auch das Bildungssystem an sich bleibt nicht unbeachtet. Unterstrichen wird dies von lustigen Illustrationen zu Beginn eines neuen Abschnittes. Meist waren die Geschichten sehr witzig und der Schreibstil ist auch unterhaltsam, aber leider wirkte manches nur aneinandergereiht und die Suche nach dem roten Faden (Rahmenhandlung, etc) blieb ergebnislos. Gegen Ende wurde es stellenweise auch etwas langatmig. Insgesamt ein trotzdem ein lesenswertes Buch, dass man wohl am besten häppchenweise zwischendurch genießen sollte. Daher gibt es doch noch vier Punkte!

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  • Rezension zu "Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause" von Malte Pieper

    Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause

    Madame Swann

    31. October 2012 um 18:54

    Ein Jahr nach seinem Abitur blickt Nachwuchs-Comedian Malte Pieper in seinem gedruckten Erstling auf dreizehn Jahre Schülerdasein zurück, erzählt von seinem Einschulungstest, von Schülerstreichen, Lernmethoden, Klassenfahrten und den Abiturprüfungen, von den Eigenheiten seiner Lehrer und Mitschüler – kurz: vom ganz alltäglichen Wahnsinn, der sich in den deutschen Klassenzimmern Woche für Woche abspielt. Das Buch erinnert sehr an ein Bühnenprogramm, denn eine Anekdote jagt die nächste, ohne dass es einen wirklich roten Faden oder gar eine Entwicklung der Protagonisten gibt. Und daran muss man sich (zumindest wenn man wie ich überwiegend Fiction liest) erstmal gewöhnen oder vielmehr darauf einlassen. Denn was auf der Bühne gut funktioniert, ist beim Lesen auf Dauer etwas anstrengend. Irgendwann vermag der fehlende rote Faden, vermögen die einzelnen Anekdoten nicht mehr wirklich zu fesseln, manche Kapitel weisen Längen auf und wirken dadurch etwas zäh. Das Episoden- und Anekdotenhafte erscheint mir für dieses Genre zwar recht passend, doch letztendlich kommt ein Buch dieser Länge (285 Seiten) einfach doch nicht ohne Spannungsbogen aus. Ich jedenfalls konnte es nicht am Stück lesen, sondern nur häppchenweise, immer mal ein paar Seiten zwischendurch. Die meiste Zeit habe ich mich während der Lektüre allerdings wirklich gut amüsiert und musste immer wieder über die eine oder andere Anekdote schmunzeln. Immer wieder kann man Parallelen zur eigenen Schulzeit ziehen, fühlt sich erinnert, nickt („Ja, das war bei mir genauso!“, „Solche Lehrer hatten wir auch!“). Und das macht den Hauptreiz des Buches aus, wie ich finde: das Wiedererkennen, das Erinnern, das Vergleichen. Und das Schöne daran: Jeder Leser findet hier seine eigenen Anknüpfungspunkte, die die Erinnerungen an die eigene Schulzeit wecken. Dieser Ausflug in ein Genre, das ich eher weniger bis gar nicht lese, hat mir gut gefallen und ich habe mich die meiste Zeit sehr schön unterhalten gefühlt. Ich würde das Buch mit 3,5 Sternen bewerten, wenn das möglich wäre, Tendenz eher nach oben als nach unten, deshalb sind es dann letztendlich vier Sterne geworden. Ich bin sehr froh, dass ich durch dieses Buch auf Malte Pieper aufmerksam geworden bin, denn auch wenn er mich von seinem Buch nicht hundertprozentig überzeugen konnte, so doch auf jeden Fall von seinem Bühnenprogramm, das ich mir sehr gerne mal live angucken würde, wenn sich mal die Möglichkeit bietet. Mit vielen der heutigen Comedians kann ich ja so gar nichts anfangen (diese ewig sich wiederholenden platten Männer-Frauen-Geschichten, bei denen ein Klischee das nächste jagt – gäääähn!), doch Malte Piepers Humor ist erfrischend anders, intelligent – und einfach witzig. Mir liegt sie jedenfalls, seine Art von Humor!

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  • Rezension zu "Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause" von Malte Pieper

    Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause

    Kiwi33

    29. October 2012 um 15:17

    "Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause" In diesem Buch beschreibt Malte Pieper mit sehr witzigen Anekdoten seinen Schulalltag von der Einschulung bis zum Abitur. Er versetzt den Leser zurück in seine Schulzeit, denn allzu viel scheint sich in den letzten Jahren gar nicht geändert zu haben. Die Lehrer kann man immer noch in verschiedene Kategorien stecken und manche schreien regelrecht danach, dass mit ihnen Streiche gespielt werden. Aber nicht nur Lehrer und Schüler, sondern auch auf das Bildungssystem wird eingegangen. Unterstrichen wird das Ganze mit wirklich lustigen Illustrationen zu Beginn eines neuen Abschnittes. Hier handelt es sich um ein gelungenes Debüt, voller Witz und Erinnerungen. Einen Stern musste ich jedoch leider abziehen, da mich die Aneinanderreihung dieser witzigen Anekdoten zu Beginn kaum Luft holen ließen, das Ganze dann jedoch abflachte und stellenweise doch etwas langatmig wurde. Trotzdem finde ich dieses Buch sehr lesenswert!

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  • Rezension zu "Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause" von Malte Pieper

    Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause

    something

    28. October 2012 um 08:06

    In dem Buch "Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause" erzählt Malte Pieper von der Schulzeit mit der sich wohl jeder schon einmal auseinandersetzen musste. Ein netter Einstieg mit dem ersten Schultag bei dem man auch die Clique kennenlernt aus deren Perspektive erzählt wird, lädt schon zum schmunzeln ein. Doch leider flacht das Buch nach hinten mehr und mehr ab. Nachdem nun die Charaktere mit ihren Merkmalen vorgestellt werden und auf ein Lesevergnügen hoffen lassen, spielen diese im weiteren Verlauf nur noch eine nebensächliche Rolle. Eine Anekdote nach der anderen wird aneinandergereiht erzählt und irgendwann lest dadurch die Leselust nach. Es war kein roter Faden ersichtlich. Trotz des netten Schreibstil des Autors, der sich dem Alter der Schulzeit anpasste konnte mich das Buch nicht mitreißen. Eine nette Lektüre für zwischendurch, bei der ich mir mehr gewünscht hätte sie als Geschichte lesen zu können.

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  • Rezension zu "Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause" von Malte Pieper

    Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause

    Lilienlicht

    25. October 2012 um 19:38

    Inhalt Wie man vielleicht schon am Titel oder auch Klappentext erahnen kann, befasst sich der Autor Malte Pieper mit der Schule und insbesondere mit seiner persönlich erlebten Schulzeit. Es werden sowohl die Lehrer, die Schüler, der Schulalltag, die Prüfungsphase als auch das Bildungssystem unter die Lupe genommen. Aufgelockert werden die einzelnen Abschnitte mit Karikaturen passend zum jeweiligen Thema. Meine Meinung Vorab kurze Info: Ich habe 2008 mein Abitur an einem Gymnasium im beschaulichen Thüringen gemacht. Ich bin keine Lehrerin oder ein Lehrerkind ;-), nur zur Vorsicht ^^ Die Schule dürfte für jeden Leser nicht gerade weltfremd sein. So wird man durch das Buch automatisch mit der eigenen Schulzeit konfrontiert und in die Lage versetzt, sich an das ein oder andere Detail zu erinnern. Das Buch startet mit dem Einschulungstest – damit hätte ich gar nicht unbedingt gerechnet. Außerdem stellt Malte Pieper drei seiner Freunde vor, die zwar immer wieder auftauchen, aber gegen Ende doch an Bedeutung verlieren. Dargestellt wird der Inhalt in Form einer Aneinanderreihung verschiedener Anekdoten. Eigentlich erwartete ich wie viele Leser der Leserunde einen Handlungsbogen/Rahmenhandlung. Einige Leser erinnerte das Buch an ein Bühnenprogramm. Für mich war es einfach eine Reihe von mehr oder weniger kurzen Geschichten. Sprich kein Handlungsrahmen oder ähnliches! Eigentlich soll der Leser zum Lachen gebracht werden. Allerdings konnte mich der Humor des Autors nur bedingt erreichen. Sicherlich gab es einige Stellen, an denen ich Schmunzeln oder Kichern konnte. Aber ein herzhaftes Lachen oder ein Lachflash blieb widererwartend aus. Das Buch regte mich sogar stellenweise auf. Ich kann logischerweise nur Vergleiche zu meiner eigenen Schulzeit ziehen, aber eine Rezension ist ja ohnehin immer einer subjektive Geschichte. Meiner Meinung nach rechnete Malte ziemlich hart mit den Lehrern ab. Eigentlich waren die Lehrer durchweg als, ich sage jetzt einfach mal, „böse Menschen“ dargestellt, die in den Schülern ihre absoluten Feinde sehen. Das mag vielleicht auf den einen oder anderen Lehrer zutreffen, aber eine Verallgemeinerung finde ich völlig falsch am Platz – vielleicht habe ich es auch nur falsch aufgenommen? Fakt ist, dass es immer ein paar Nieten oder Tiefflieger unter den Lehrkräften gibt. Jedoch kann ich von meinen damaligen Lehrern nicht behaupten, dass das überwiegend der Fall war. Im Gegenteil, die meisten meiner Lehrer waren sehr kompetent – einige konnten den Lehrstoff nur nicht so rüberbringen, wie es notwendig gewesen wäre. Meine Schulzeit war jedenfalls definitiv nicht so grauenvoll, wie sie in diesem Buch aufgezeigt wurde. So viel dazu … Ein weiterer Punkt der mich störte war, dass viele Situationen zu überspitzt dargestellt worden sind. Teilweise entzogen sie sich jeglicher Realität, was ich überhaupt nicht mehr witzig fand. Den Sinn über die am Anfang vorgestellten Freunde konnte ich nicht erschließen. Teilweise haben sie mich extrem genervt. Ganz verstanden habe ich es darüber hinaus auch nicht, warum manche Zitate im Dialekt geschrieben waren. Okay es sollte vielleicht authentisch oder witzig wirken, aber ohne Hintergrundinformationen zu den Personen war es das eben nicht wirklich. Ein letzter inhaltlicher Störfaktor war die angesprochene Kritik im Buch. Zwischendurch kritisierte der Autor immer wieder verschiedene Faktoren, z.B. die Ministerien, die Schulorganisation usw. Am Ende widmete er sich in einem Kapitel noch dem Bildungssystem zu. In vielen Kritikpunkten stimmte ich dem Autor voll und ganz zu, sie war also berechtigt. Allerdings passte diese Kritik für mich nicht so richtig in das Gesamtkonzept des Buches. Das hätte man vielleicht in zwei Teilen aufziehen müssen – also erst witzige Anekdoten, dann tiefgründige Kritik. Ich begründe das damit, weil die geäußerte Kritik nur oberflächlich angekratzt wurde, ohne dafür Beispiele oder ähnliches aufzuzeigen. Wenn ich als Autor kritisieren möchte, sollte ich das auch tiefgründig machen und mich mit dem Pro und Kontra auseinandersetzten sowie beide Seiten der Medaille beleuchten. Dies ist aber nicht geschehen. Für mich sah es deshalb so aus, als sei es lieblos dahingeschrieben obwohl doch so viel Wahrheit dahinter steckte. Sprachlich war das Buch eher schlicht, einfach und teils umgangssprachlich gehalten. Leider waren einige Rechtschreibfehler dabei. Es wurden sogar ein paar Wörter vergessen – da haben wohl Autor und Lektor gemeinsam etwas gepennt (nobody is perfect!). Vom Lesefluss her war es stellenweise recht gut, teils sehr zäh und schleppend. Ich denke aber für Jugendliche ist es trotzdem ganz okay geschrieben. Fazit Alles in allem konnte mich das Buch nicht überzeugen. Auch wenn es hier und da lustig war, machte es den Unmut über andere Passagen nicht wett. Meine Lesemotivation verabschiedete sich schon nach den ersten 40 Seiten, so dass ich einige Stellen nur überflog. Die Idee selbst finde ich eigentlich ziemlich gut, aber die Umsetzung eher mangelhaft. Mit einem Handlungsrahmen hätte man da vielleicht mehr machen können. Ich persönlich denke auch, dass der Autor das Buch vielleicht einfach zu früh geschrieben hat. Kurz nach meinem Abitur war ich auch heilfroh, dass es endlich vorbei war. Die Schule war ja sooooo schrecklich und schlecht – solche Gedanken hatte ich damals auch ;-). Ein Job ohne Bezahlung, wer macht so etwas schon? ;-) Aus jetziger Sicht (also reichlich 4 Jahre nach dem Abi) blicke ich anders auf meine Schulzeit zurück und erkenne, dass vieles genau richtig war. Da ich manchmal wirklich Schmunzeln/Kichern konnte und deshalb nicht alles überfliegen musste, bekommt das Buch zwei Herzchen von mir. Mehr ist definitiv nicht drin!

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  • Rezension zu "Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause" von Malte Pieper

    Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. October 2012 um 17:09

    In "Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause" stellt Malte Pieper, gerade den Klauen des Gymnasiums entkommen, seinen Lesern die Höhepunkte eines Schülerlebens vor. Wer kennt es nicht? Schlechte Lehrer, die keinen Bock haben. Schlechte Lehrer, die zu viel Bock haben. Technik, die nicht funktioniert, wie sie das aber soll. Machtgefälle zwischen Lehrer und Schüler. Rechte und Pflichten von Schülern... und Lehrern... Malte Pieper hat in seiner Schulzeit alles erlebt, genau beobachtet und sich alles gemerkt - um es nun umso amüsanter und unterhaltsamer auf Papier zu bringen und damit seine Leserschaft immer wieder schmunzeln zu lassen. Ich war selbst Schülerin auf einem Gymnasium, bin nun Lehrerin. Man könnte sagen, ich kenne beide Seiten. Da ich gerne Bücher wie dieses lese, griff ich schon des öfteren auch bei den Büchern über den Alltag in der Schule zu, die in den letzten Jahren immer öfter zu finden waren. Doch die meisten waren aus Lehrersicht. Und dann entdeckte ich dieses Buch. Eine wahre Freude hatte ich beim Lesen. Malte Pieper schreibt kurzweilig, sehr unterhaltsam, trifft in seinen Beobachtungen den Kern der Sache, nutzt natürlich das Stilmittel der Überzeichnung, ohne jedoch maßlos zu übertreiben und Geschichten ins Lächerliche abdriften zu lassen. Das ist ihm meiner Meinung nach gar nicht passiert. Immer wieder erkannte ich selbst erlebte Situationen in seinem Buch wieder, sei es im Kapitel über den Unterricht, die Schüler, die Lehrer oder das Bildungssystem. Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen, ich hab es schon empfohlen und werde dies auch immer wieder tun. Lustig, ehrlich, unterhaltsam. Fünf Sterne!

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  • Rezension zu "Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause" von Malte Pieper

    Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause

    mecedora

    22. October 2012 um 22:04

    Malte Pieper, frischer Abiturient und Komiker, rechnet in seinem Debüt "Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause" mit dem gerade zurückgelassenen Schulalltag ab, mit den Lehrern, dem Unterricht, dem Dasein als Schüler, dem System an sich. Auf beinah 300 Seiten versammelt er Anekdoten und Geschichten aus der Schulzeit, von der Einschulungsuntersuchung bis zu den Abiturprüfungen, mal mehr, mal weniger lustiger Art, die immer wieder eigene Erinnerungen im Leser wecken. Und ab und an schmunzeln lassen. Leider nur ab und an. Immer wieder gibt es lustige Stellen, aber es gibt eben auch einige Längen, die der Menge an unverbunden aneinandergereihten Anekdoten geschuldet sind. Und genau das ist es, was mich an diesem Buch, das auch in mir viele Erinnerungen geweckt hat und mir ab und an ein Grinsen aufs Gesicht gezaubert hat, stört: Mir fehlt der Zusammenhang, der rote Faden, die Einbettung der Anekdoten in eine Rahmenhandlung, die man anfangs aufgrund der Vorstellung eines Jungs-Quartetts noch erwartet hat. Malte Piepers Sammelsurium kleiner Begebenheiten wirken, auch sprachlich, sehr wie ein Bühnenprogramm - und entwickeln vielleicht auf der Bühne und in mengenmäßig reduzierter Form sehr viel mehr Komik als im Buch. Aufgelockert sind die Geschichten durch Zeichnungen, die zwar meinen persönlichen Geschmack nicht treffen, aber durchaus ihren Zweck erfüllen und der Untermalung dienen. An dieser Stelle muss ich leider auch noch die orthografischen, grammatischen und detailtypografischen Unsauberkeiten im Text hinweisen, die das Maß dessen, was ich kommentarlos zu ignorieren bereit bin, bedauerlicherweise doch überschreiten. Alles in allem: eine schöne Idee mit viel Potenzial, die mir in etwas weniger anekdoten- und bühenprogrammartiger Form, vielleicht eher in eine zusammenhängende Erzählung eingebettet, noch mehr Spaß gemacht hätte. Ab und an konnte ich wirklich schmunzeln, häufig fühlte ich mich an eigene Erlebnisse erinnert, aber in der Masse war das ein wenig zu viel und dadurch phasenweise leider ein wenig langweilig. 3 Sterne von mir, vor allem für einige wirklich witzige Stellen.

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  • Rezension zu "Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause" von Malte Pieper

    Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause

    Kaira

    17. October 2012 um 22:57

    Inhalt Malte Pieper hat gerade sein Abitur beendet und lässt nun alles wieder Revue passieren. Auf eine sehr witzige Art und Weise eröffnet er dem Leser seine Schulzeit, erklärt die Methoden der Lehrer, die Schüler gefügig zu machen, aber auch die Überlebenstaktiken der Schüler und deren ganz normalen Alltag, übt Kritk am Bildungsministerium und lässt auch den Teil über die Eltern nicht zu kurz kommen. Zum Buch Sobald man beginnt, dieses Buch zu lesen fühlt man sich in seine eigene Schulzeit zurückversetzt und zieht viele Parallelen. Man erinnert sich gerne an die eigene Zeit, aber manchmal auch weniger gerne. Trotzallem sitzt man hauptsächlich vor diesem Buch und denkt: "Ja, genau SO war es bei mir auch!" Das ist ein sehr schöner Effekt und hebt den Spaßfaktor noch etwas an. Zum Spaß trägt auch die lockere und witzige Art des Autors bei, der mit viel Ironie und Sarkasmus arbeitet, dabei aber trotzallem alles bitterernst meint. Daher muss man oft und viel lachen, aber auch wegen einige lustige Situationen, die Malte Pieper als Schüler passiert sind. Man lernt aber auch neues und anderes, was man selbst nicht erlebt hat, aber auch diese Kapitel sind interessant und spannend, gerade weil man diese Situationen nicht selbst erlebt hat. Weiterhin übt Malte Pieper auch offen Kritik am Bildungsministerium, welche durchaus berechtigt ist. Leider kam der Teil über das Abitur zu kurz, da hätte man sich als Leser ein bisschen mehr gewünscht und auch etwas mehr Vertiefung in diese Zeit, die nicht alle Schüler durchleben. Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die nicht wirklich vorhandene Struktur. Es gibt nur einen groben roten Faden, aber sonst schwankt die ganze Erzählung sehr hin und her. Erst ist man in der Mittelstufenzeit, im nächsten Kapitel aber liest man etwas über die Oberstufe und danach folgt wieder ein Kapitel aus der Mittelstufe. Eigene Meinung Dieses Buch ist sehr erfrischend und bringt viel Gelächter mit sich. Es ist egal, wie lange man schon nicht mehr zur Schule geht, man kann dieses Buch immer lesen und es macht sehr Spaß, sich an seine eigenen Schulzeit zu erinnern. Die meiste Lesezeit über verbringt man mit einem Grinsen im Gesicht, aber auch manchmal mit Ärger über das Bildungsministerium. Die Politiker sollten dieses Buch lesen und sich die Kritik zu Herzen nehmen, denn wer weiß sonst besser über das Leben einen Schülers Bescheid und erkennt die Probleme im Bildungssystem, als der Schüler selbst?

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