Mamen Sánchez Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension verboten

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Inhaltsangabe zu „Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension verboten“ von Mamen Sánchez

Der Fund eines zierlichen verändert das Leben der 43jährigen Anwältin Cecilia von einem Tag auf den anderen. Nach zwölf Jahren ehe und dem vergeblichen Versuch, ein Kind zu bekommen, ist sie plötzlich wieder allein und muss sich neu erfinden. Sie zieht aus ihrer schicken Dachterrassenwohnung aus und beschließt, das alte Haus am Ufer des Manzanares, das sie von ihren Großeltern geerbt hat, in eine Pension für Studentinnen umzuwandeln.

Unterhaltsame und herzerwärmende Wohlfühllektüre mit Zuckerguss-Happy End.

— ConnyKathsBooks

Schöne Geschichte aber der Erzählstil liegt mir nicht

— Julia_liest

gelungenes warmherziges und einfühlsames Buch über die "schönste Pension der Welt"

— katze267

Eine tolle Geschichte, die mich gut unterhalten hat, gewürzt mit viel Gefühl, Liebe, Geheimnissen, Zufällen und interessanten Charakteren!

— Aleida

Große Gefühle, aktuelle Themen und wunderbare Menschen! Ein großer Lesegenuß!

— Edelstella

Nette Idee, schwächelt aber ein wenig in der Umsetzung.

— Isador

Toller Roman und eine Pension zum verlieben!!

— moonia

Warmherzige und turbulente Geschichte mit viel Dramatik und ganz viel Herz.

— Bibliomarie

Eine zauberhafte Geschichte - und viele Verwicklungen, auch amouröser Art. Perfekt für gemütliche Lesestunden

— Ladybella911

Eine Pension für Studentinnen, in der sich fünf ganz unterschiedliche Frauen treffen. - Mamen Sánchez erzählt eine zauberhafte Geschichte!

— Hermione27

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    Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension verboten

    ConnyKathsBooks

    01. June 2017 um 14:13

    "Wenn du deinem Herzen folgst, wirst du die richtige Antwort erhalten. Und manchmal macht das Leben einem überraschende Geschenke." (S. 304)Eine gescheiterte Ehe und ein unerfüllter Kinderwunsch - nach 12 Jahren muss sich die 43jährige Madrider Anwältin Cecilia Dueñas erstmal wieder neu orientieren. Sie zieht in das Haus ihrer Großeltern am Ufer des Manzanares und wandelt dieses in eine Pension für Studentinnen um. Da ahnt sie noch nicht, dass ihr bald die turbulenteste Zeit ihres Lebens bevorsteht, denn das Haus und seine neuen Bewohner stecken voller Geheimnisse."Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension verboten" stammt aus der Feder der spanischen Autorin Mamen Sánchez. Der ungewöhnliche Titel weckte gleich meine Neugier und ich war richtig gespannt auf die Geschichte.Alles dreht sich um Cecilias kleine Pension und bereits kurz nach der Eröffnung geht es dort richtig rund. Sei es die schöne Russin Ivana, die zerbrechliche Noelia oder Hobby - Detektivin Catalina - alle drei weiblichen Gäste verbergen etwas und schon bald hält auch die Liebe im Haus Einzug. Und dann ist da auch noch ein rätselhaftes Medaillon, welches bei der Renovierung gefunden wurde. Aufregende Zeiten stehen der schönsten Pension der Welt bevor und es warten dort so manche Überraschungen auf die Bewohner.Das Ganze versprüht einen leicht altmodischen Charme und bescherte mir ein paar vergnügliche Lesestunden. Jedes der 35 Kapitel wird dabei von einer Hausregel eingeleitet, was den Buch-Titel erklärt und recht witzig ist. Denn kaum einer hält sich an die Verbote von Pensionswirtin Cecilia, sie selbst am allerwenigsten.Allerdings ist der Schreibstil mit den teils langen und verschachtelten Sätzen doch etwas gewöhnungsbedürftig und störte ab und an meinen Lesefluss. Dennoch zauberte mir die herzerwärmende Lektüre stets ein Lächeln ins Gesicht und ich fühlte mich einfach wohl, was auch an den sympathischen Protagonisten lag. Die Romantik kommt auch nicht zu kurz und es gibt sogar einen kleinen Mysteryanteil, wofür ich immer zu begeistern bin. Gegen Ende werden die Zufälle und Entwicklungen aber immer unglaubwürdiger, der Kitschfaktor steigt und in einem richtigen Zuckerguss - Happy End löst sich alles auf."Das ganze Leben war eine aberwitzige Verrücktheit, ein riesiger unvorhersehbarer Zufall, doch solange man lebte, war alles möglich." (S. 335)Insgesamt kann ich daher "Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension verboten" empfehlen. Wer eine unterhaltsame Wohlfühllektüre sucht, der kann hier trotz Kitsch bedenkenlos zugreifen. Gute 4 Sterne von mir.

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  • Viele Geheimnisse in der schönsten Pension der Welt

    Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension verboten

    Julia_liest

    25. April 2017 um 20:17

    Cecilia, frisch von ihrem Mann geschieden, beschließt, das alte Haus ihrer verstorbenen Großeltern renovieren zu lassen und eine Pension für Studentinnen daraus zu machen.Das neue Projekt hilft ihr über den Betrug ihres Mannes hinwegzukommen, außerdem gewinnt der Bauleiter Andres Leal, mit dem Cecilia nie gleicher Meinung ist, zunehmend an Attraktivität.Schon blad ziehen drei junge Damen in die Pension ein - Noelia, ein Mädchen aus gutem Hause, Catalina, zukünftige Krimi-Autorin und Hobbydetektivin und die wunscherschöne und teuer ausstaffierte Russin, Ivana. Eine Haushälterin, die sich auf eine alte Anzeige der Großeltern meldet, wird angestellt. Bei ihr entdeckt Cecilia ein seltenes Medaillon, das sie ebenfalls besitzt und auch jede der Bewohnerinnen scheint ein Geheimnis zu haben.Der Klappentext des Buches hat mich spontan angesprochen, jedoch hat der Roman für mich nicht ganz meine Erwartungen erfüllt.Ich konnte mich nie richtigen mit dem Schreibstil anfreunden. Manches wirkt holprig, Sätze sind teilweise sehr lange und enthalten zu viel Information, die darin aneinandergereiht ist. Hin und wieder bin ich hier etwas abgedriftet.Ob es an der Übersetzung aus dem Spanischen liegt oder ob es der übliche Erzählstil von Mamen Sanchez ist, kann ich leider nicht beurteilen.Die Geschichte fand ich recht interessant aber das hat nicht genügt, in mir die große Leselust zu wecken.Gut gefallen haben mir jedoch die Kapitelüberschriften, die aus einer Haus-Regel bestehen (s. Buchtitel). Wechsel der Erzählperspektive haben der Geschichte zusätzliche Spannung verliegen.Die Charaktere und Räumlichkeiten werden ausführlich und sehr bildlich beschrieben, was mir geholfen hat, in die Geschichte zu finden. Leider war mir aber kaum einer der Protagonisten über die Maßen sympathisch.Trotz all der Dramen, hat mich das Ende wenigstens nicht enttäuscht. Es kam zwar etwas schnell und ließ einige Fragen offen aber für mich war es in Ordnung.Für "Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension" von Mamen Sanchez hätte ich gerne 3,5 Sterne vergeben, habe mich dann aber entschieden, abzurunden.Wem der Schreibstil gefällt, der wird jedoch seine Freude mit diesem Roman haben.

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  • Regeln können gebrochen werden, wenn die Liebe Einzug hält

    Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension verboten

    katze267

    25. April 2017 um 20:08

    Cecilia, Anfang 40, ist frisch getrennt. Nachdem ihr Ehemann sie betrogen hatte, lässt sich die zu ihrem Leidwesen kinderlose studierte Juristin scheiden und bekommt für ihren Anteil an der luxuriösen gemeinsamen Eigentumswohnung , die der geschiedene Ehemann nun mit seiner Geliebten bezieht, eine stattliche Geldsumme. Mit diesem Geld beauftragt sie nun den sympathischen Bauunternehmer Andres Leal das von ihren Großeltern geerbte Haus in eine kleine, gemütliche Pension zu verwandeln. Diese Pension soll nur sie selbst und drei Studentinnen der nahegelegenen Madrider Universität beherbergen .Außerdem gewährt sie Justice, einem jungen, illegal eingewanderten Afrikaner in ihrem Gartenhaus Wohnrecht, nachdem sie ihn bei der ersten Besichtigung vorgefunden hat. Für die anfallende Arbeiten im Haushalt verpflichtet sie Azucena, die überraschend aufgrund einer noch von den Großeltern aufgegebenen Stellenanzeige auftauchte. Zusätzliche Rätsel gibt ein im Mauerwerk entdecktes goldenes Medaillon auf. Nach dem Umbau füllt sich die Pension schnell mit drei sehr unterschiedlichen Mieterinnen : die zarte Noelia, die selbstbewusste, wunderschöne Ivana und die lebhafte, kriminalistisch interessierte Catalina füllen das Haus mit Leben. Cecilia stellt teils kuriose Regeln auf, um das Zusammenleben komplikationslos zu gestalten, doch nicht nur die Mietrinnen brechen bald diese Regeln. Romantische Verwicklungen weichen die Regeln auf und eine böse Tat führt zu Spannungen. Der Roman liest sich sehr angenehm und flüssig, die kuriosen Regeln , die sich schon im Titel andeuten, bringen als Kapitelüberschriften den Leser zum Schmunzeln. Die Autorin beschreibt einfühlsam und warmherzig, wie sich die handelnden Personen entwickeln, Beziehungen untereinander aufbauen oder Rivalitäten, sie bringt sowohl Romantik als auch eine Prise Spannung ins Spiel, ein rundum gelungenes Buch mit viel Lesevergnügen.

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  • Was alles passiert, wenn man das Leben mit offenen Armen empfängt

    Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension verboten

    AnneMayaJannika

    25. April 2017 um 09:59

    Cover/Bilder: Stilleben: blauer Gartenzaun mit rotem Mohn - schlicht - ansprechendZum Buch:Cecilia ist frisch von ihrem ehemann geschieden nd überläßt ihm die hippe Stadtwohnung. Sie zieht ins Haus ihrer verstorbenen Großeltern am Fluß. Das Haus ist heruntergekommen und der Bauunternehmer Andres Leal übernimmt die Aufgabe, es wieder herzurichten.Denn Ceilia hat einen Plan, sie möchte aus dem großen Haus eine Pension für Studentinnen machen, da die Univerität in der Nähe ist. Die schönste Pension der Welt. Ein hoher Anspruch, mit knallharten Regeln und merkwürdigen Verwicklungen.Meine Meinung:Was einem als erstes ins Auge sticht, die Kapitelüberschriften. Die Regeln, die manchmal auch ohne die Geschichte zu kennen, abstrus klingen. Die Regeln, die logisch klingen werden dann Dank der Geschichte widerlegt werden.Die spanischen Autorin Mamen Sánchez beschreibt sehr eindringlich Cecilias Herzschmerz, ihr langsames Erwachen aus einer Trance in der sie bereits ihr lebenlang steckt und die Neuentdeckung des Lebens. Die drei Bewohnerinnen der Pension sind genau wie ihre Zimmer: Feuer, Wasser, Luft. Die Konflikte sind vorprogrammiert, aber doch anders als erwartet. Dank der Tatsache, das eigentlich von Anfang an das ganze Buch in einer dicken Zuckerschicht steckt, könne die dramatischen Verwicklungen und Wirrungen gar nicht abstrus genug sein. Ich kam mir zwischenzeitlich wie in einem komödiantischem Theaterstück vor, mit all den Geheimnissen zwischen den kleinen Gruppen, den plötzlichen Verbindungen zwischen den Protagonisten.Es war ein Spaß es zu lesen.Fazit: Beste Unterhaltung - aber ein Frauenbuch.

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  • Die schönste Pension der Welt

    Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension verboten

    Aleida

    08. April 2017 um 18:11

    Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension verboten Inhalt: Cecilia findet heraus, dass ihr Mann sie betrügt. Mit 43 Jahren muss sie nun nochmal ganz von vorne anfangen. Sie beschließt in das Haus, das sie von ihren Großeltern geerbt hat, zu ziehen und dort eine Pension zu eröffnen. Das Haus am Ufer des Manzanares in Madrid muss zunächst renoviert werden. Dabei findet sich im Gemäuer ein geheimnisvolles Medaillon.Schließlich ziehen drei Studentinnen ein und eine turbulente Zeit für alle Bewohner beginnt. Meinung: Mamen Sanchez hat einen sehr unterhaltsamen Roman geschaffen. Lebhafte und turbulente Szenen reihen sich aneinander. Alle Bewohner der Pension haben so ihre Geheimnisse, und kaum ist eines gelöst, tut sich schon das nächste auf. Sehr geschickt verwebt die Autorin die Lebensgeschichten der zunächst fremden Personen zu einem großem Ganzen. Natürlich sind manche Zufälle vielleicht nicht so ganz realistich, aber ich habe mich daran nicht gestört. Es ist nicht zu übertrieben und passt sehr gut zur ganzen Geschichte. Liebe, Freundschaft und Familie spielen eine große Rolle, auch eine Portion Magie darf zum Schluß nicht fehlen. Auch die Kulisse, die Pension, die von Cecilia geführt ist, ist wunderbar beschrieben. Man würde am liebsten gleich selbst dort einziehen. Viele unterschiedliche Charaktere treffen in der Pension aufeinander. Diese sind sehr authentisch beschrieben. Jeder hat so sein Geheimnis und so bleiben auch Konflikte nicht aus. Cecilia ist eine sehr warmherzige und mitfühlende Person, die sich um alle Bewohner kümmert und ihnen immer hilfreich zur Seite steht. Das Zusammenspiel der unterschiedlichen Personen verleiht dem Roman eine besondere Würze und Dynamik und macht richtig Spaß beim Lesen. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Hausregeln, die Cecilia aufstellt, sich in den Kapitelüberschriften wiederfinden und auch in den einzelnen Kapiteln darauf Bezug genommen wurde.Der Roman liest sich wunderbar flüssig und durch die bildhafte Sprache kann man schnell in die Handlung eintauchen.Einzig ein bisschen mehr spaniches Flair hätte ich mir gewünscht. Fazit: Ein unterhaltsamer Roman, bei dem Liebe, Freundschaft und viele Geheimnisse im Mittelpunkt stehen! Schöne Lesestunden sind garantiert!

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  • Leserunde zu "Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension verboten" von Mamen Sánchez

    Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension verboten

    ThieleVerlag

    Eine kleine Pension am Ufer des Manzanares. Fünf Frauen. Fünf Geheimnisse. Nachdem sie bereits mit Die schönste Art, sein Herz zu verlieren Leserinnen und Leser bezauberte, kehrt Mamen Sánchez nun endlich mit einer neuen Geschichte über Freundschaft und Liebe, die auf wunderbare Art süchtig macht, zurück.  Als Celia nach einer gescheiterten Ehe aus dem alten Haus ihrer Großeltern eine Pension für Studentinnen macht, ahnt sie noch nicht, dass die aufregendste Zeit ihres Lebens beginnt . Schon bei der Renovierung kommt es zu hitzigen Wortgefechten mit dem ruppigen Bauleiter Andrés Leal, der alles besser weiß. Ein geheimnisvolles goldenes Medaillon, das bei den Umbauarbeiten in einer Zwischenwand gefunden wird, sorgt für weitere Verwirrung. Vor allem, als Cecilia später denselben Anhänger am Hals der neuen Haushälterin entdeckt. Als die ersten Pensionsgäste einziehen, stellt Cecilia kuriose Hausregeln auf, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Doch Regeln sind da, um gebrochen zu werden... Wir verlosen 20 Exemplare vom neuen Roman von Mamen Sánchez und freuen uns auf den Austausch mit Euch! Schreibt uns einfach, warum Ihr gern mitlesen würdet! Mamen Sánchez studierte in Madrid Kommunikationswissenschaften, dann Literaturwissenschaften an der Sorbonne und an den Universitäten von London und Oxford. Heute ist sie die stellvertretende Chefredakteurin der spanischen Zeitschrift Hola! und Chefredakteurin der mexikanischen Ausgabe. Sie ist verheiratet und hat fünf Kinder. Mit dem Roman Die schönste Art sein Herz zu verlieren erzielte die Journalistin und Autorin in Spanien einen grandiosen Erfolg. Der Roman verkaufte sich 150.000 Mal und stand in Deutschland auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

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  • Wie auf einer Theaterbühne!

    Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension verboten

    Edelstella

    04. April 2017 um 21:11

    Cecilia findet einen zierlichen Netzstrumpf in ihrem Schrank, der nicht ihr gehört. Sie ist 43, Anwältin und ihre Ehe hat sich hiermit erledigt. Sie ist unglücklich, aber sie verharrt nicht länger in ihrer gemeinsamen Dachterassenwohnung und beschließt in das alte Haus ihrer Großeltern zu ziehen, am Ufer des Manzaneres, das ihr gehört und mit dem sie auch wunderbare Erinnerungen verbinden. Sie hat eine Zeit bei den Großeltern gelebt, während der Studienzeit und nun beschließt dieses Haus zu renovieren und eine Pension daraus zu machen. Ihre Eltern trauen ihr das nicht zu, aber sie läßt sich nicht beirren. Sie wird ihre Pension an 3 junge Studentinnen vermieten und sie „Die schönste Pension der Welt“ nennen. ….und es wird Regeln geben, an die sich alle ausnahmslos zu halten haben. Sie trifft auf den etwas widerspenstigen Bauleiter Andres und andere wunderbare Menschen, die hier an diesem einzigartigen Ort zusammenkommen. „So war es nun einmal. Cecilias Wunden heilten am besten an der frischen Luft, die von Andres Leal dagegen mussten hinter verschlossenen Türen behandelt werden und durften vor allem niemals ins helle Sonnenlicht.“ Ich finde diese Geschichte hat etwas von einem Theaterstück mit mehreren Aufzügen und viel Moral und komödiantischen Auswüchsen, nicht ohne berührende Ausblicke auf den Ernst des Lebens zu bieten. Große Themen der heutigen Zeit werden genauso thematisiert, wie das Immerwährende, die Liebe! Eine großherzige taffe Pensionswirtin wirft selbst einige Regeln über den Haufen und sie wird wieder die verrückte spontane Frau, die sie immer wahr und die den Mittelpunkt dieses Ortes darstellt. Ihr Verflossener wird nie wieder thematisiert, trotz aller Traurigkeit. Vieles wird etwas überspitzt dargestellt, ich glaube aber, dass das von der Autorin gewollt ist, um den Leser nicht zu melancholisch zu stimmen und einiges wird auch konstruiert, einfach weil es so sein muss, um dem Leser ein breites Grinsen in das Gesicht zu zaubern. Dieses Buch macht etwas atemlos, alles was passieren könnte, passiert auch und trotzdem klappt man es zum Schluß nachdenklich zu und schaut etwas sensibler in die Welt um einen herum. ...und irgendwie ist auch das Herz etwas weiter geworden. Denn nicht nur die Bewohnerinnen fühlen sich hier wohl. Ein temperamentvoller Lesegenuß voller Höhen und Tiefen des Lebens wird hier geboten. Danke dafür, Mamen Sanchez!

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  • Unterhaltsamer Roman um eine Pension für Studentinnen

    Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension verboten

    Isador

    02. April 2017 um 21:59

    Cecilia wird mit Anfang 40 von ihrem Mann wegen einer jüngeren Frau verlassen. Sie muss sich über ihre weitere Zukunft klarwerden, und plötzlich fällt ihr das alte Haus wieder ein, welches ihre Großeltern ihr vererbt haben. Sie würde es gerne renovieren, aber für sie alleine ist es viel zu groß und zu teuer. Da kommt ihr die Idee, eine Pension für junge Studentinnen einzurichten. Und so zieht nach und nach Leben ins Haus ein, Regeln werden aufgestellt und wieder gebrochen, und am Ende wird noch ein Geheimnis aufgeklärt. Am Anfang der Geschichte hat mir der Schreibstil nicht so gut gefallen, da er sehr steif und hölzern war. Alles wirkt sehr streng. Aber mit der Zeit, als dann Leben ins Haus einzieht, lockert sich dieser Stil allmählich und die Geschichte lässt sich gut lesen. Sehr gut gefallen hat mir, dass viele aktuelle Themen verarbeitet werden. Allerdings war das Ende dann sehr konstruiert. Insgesamt fand ich die Idee für diesen Roman sehr liebevoll, aber in der Umsetzung gab es doch einige Schwächen, so dass ich das Buch nicht uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Aber für eine nette Unterhaltung zwischendurch ist es doch gut geeignet.

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  • Grandios!!

    Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension verboten

    moonia

    29. March 2017 um 21:43

    Sooo ein tolles buch! Dieser Roman war mein erstes Exemplar von der Autorin und mir hat wirklich alles an der Story gefallen! Auch der schreibstil ist grandios! Ich habe an etlichen Stellen geschmunzelt und auch ein paar mal sogar lachen müssen. Cécilia ist eine sehr sympathische Protagonistin, sie versucht in allem und in jedem das positive zu sehen. Durch die gescheiterte Ehe ist sie sehr unglücklich, oben drauf auch noch ungewollt kinderlos. Als sie dann beschließt aus dem Haus der Großeltern die schönste Pension der Welt zu machen, nimmt die Geschichte seinen Lauf! Dieses Buch erzählt von 5 Frauen und ihren Geheimnissen, von liebe, Schicksal und darüber was es heißt eine Familie zu sein. Es gibt einige Überraschungen zu erleben und auch sind bei mir am Ende ein paar Tränen geflossen. Ein großartiger Roman zum verlieben! In jedem Fall werde ich auch die schönste Art, sein Herz zu verlieren von der Autorin lesen! Ich freu mich schon!

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  • Eine zauberhafte WG

    Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension verboten

    Dreamworx

    24. March 2017 um 18:23

    Die Welt der erfolgreichen 43-jährigen Anwältin Cecilia bricht wie ein Kartenhaus zusammen, als ihr Mann sie wegen einer Jüngeren sitzen lässt. Dabei hat sie sich so sehr ein Kind gewünscht und nun wird auch dies sich nicht mehr erfüllen. Um sich von ihrem Schmerz abzulenken, entscheidet sie sich, ihr Erbe anzutreten und das alte etwas heruntergekommene Haus ihrer Großeltern zu beziehen, um es in eine Pension umzuwandeln und Studentinnen dort Zimmer zur Verfügung zu stellen. Die Renovierung birgt schon einige Schwierigkeiten, denn sie hat ständig Meinungsverschiedenheiten mit dem attraktiven Bauunternehmer Andrés Leal, wobei sich die beiden eigentlich recht sympathisch sind. Dann wird bei den Umbauarbeiten ein altes Medaillon gefunden und zwischendurch begegnet sie auch noch dem illegalen Flüchtling Justice, der ihr erster Gast in der Pension wird. Dann kann Cecilia endlich ihre ersten drei Studentinnen als neue Bewohnerinnen begrüßen, die auch recht viel Wirbel in das Haus bringen. Zu guter Letzt weht ihr noch Azucena als Haushälterin in die Pension, die sich auf eine drei Jahre alte Anzeige beworben hat. Dieser bunte zusammengewürfelte Haufen lebt nun mehr oder weniger unter einem Dach und muss sich natürlich auch an extra dafür aufgestellte Hausregeln halten. Das führt zu so manchen Verwicklungen, Missverständnissen und einem sehr turbulenten Pensionsbetrieb.Mamen Sánchez hat mit ihrem Buch „Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension verboten“ einen sehr unterhaltsamen und zauberhaften Roman vorgelegt. Schon der Titel ist ein Zungenbrecher und lässt einen neugierig aufhorchen. Der Schreibstil ist flüssig, dabei mit viel Witz und Poesie gespickt, so dass der Leser sich gleich mit den ersten Seiten wohl fühlt und als unsichtbarer Zaungast staunend dem Treiben zusieht. Mit Herz und Seele lässt die Autorin ihre Protagonisten aufeinander treffen und sich in dem neugeschaffenen „Wohnheim“ einrichten und einander kennenlernen. Es wirkt schon bald wie eine offene WG, in der alles miteinander geteilt wird, sei es Sorgen und Nöte, Freude oder Kummer. Dabei greift die Autorin auch auf zeitgemäße Themen wie Flüchtlinge oder Einbruch zurück, wobei sich letzteres schon fast zu einem kleinen Krimi entwickelt. Durch die schöne und gefühlvolle Erzählweise der Autorin kann man das Buch fast gar nicht aus der Hand legen, obwohl es auch ein paar Längen vorzuweisen hat.Die Charaktere sind sehr liebevoll ausgearbeitet und schön in Szene gesetzt. Sie wirken in ihrer Handlungsweise und ihrer Gefühlswelt absolut authentisch und sehr lebendig. Cecilia eine gestandene Frau, deren Welt soeben in den Keller gerauscht ist. Um sich von ihrem Kummer abzulenken, möchte sie etwas Neues wagen und krempelt die Ärmel hoch für ihre Idee der Pension. Sie ist recht einfallsreich, wenn sie ihren Willen durchdrücken will, trägt ihr Herz auf der Zunge und wird auch schon mal zur Diva, wenn es ihr nützt. Andrés Leal ist ein attraktiver Mann, der ein Geheimnis hat und dieses lange gut zu verstecken weiß. Azucena ist die gute Seele des Hauses und macht mit ihrer Art die Pension zu einem Wohlfühlort. Ivana ist russischer Abstammung und führt ein Doppelleben, um ihr Studium zu finanzieren. Noelia ist die Tochter der Freundin von Cecilias Mutter und Catalina liebt Krimis und betätigt sich als Hobbydetektivin. Justice ist ein junger Flüchtling, der in der Pension endlich ein Zuhause findet und bald auch seine Liebe.„Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension verboten“ ist ein unterhaltsamer Roman mit einer wirklich fesselnden und liebevoll erzählten Geschichte, die sowohl Liebe als auch Leid sowie ein Geheimnis beinhaltet, welches gelüftet werden will. Ein schönes Buch für alle, die sich von Emotionen einfangen lassen und in eine Geschichte eintauchen wollen. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung!  

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  • Neue Heimat - neue Liebe

    Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension verboten

    Bibliomarie

    24. March 2017 um 15:37

    Cecilia steht vor den Trümmern ihrer gescheiterten Ehe. Nach Monaten der depressiven Lähmung beschließt sie, das alte Haus ihrer Großeltern zu ihrem neuen Wohnsitz zu machen. Das Haus stand jahrelang leer und sie fühlt sich fast schuldig, ihr Erbe so lange vernachlässigt zu haben. Sie beschließt aus diesem Haus ein Heim für sich selbst und eine kleine Pension für Studentinnen der nahegelegenen Universität zu machen. Damit beginnt ein neuer Abschnitt in ihrem Leben, nicht nur die ständigen Streitigkeiten mit dem Bauunternehmer bringen Aufregung in ihr Leben, auch der illegale Migrant Justice, der sich im Garten verborgen hat, stellen eine Herausforderung dar. Gegen alle Einwände von Andrés Leal, dem Bauunternehmer, setzt Cecilia durch, dass er Justice beschäftigt und schon bald bekommen die täglichen Streitereien zwischen Cecilia und Andrés eine neuen – gar nicht erwarteten Ton.Auch mit den drei jungen Frauen, die das Heim Cecilias teilen, kommen neue Herausforderungen auf sie zu. Es gibt Geheimnisse, die lange verborgen waren, ein eingemauertes Schmuckkästchen, das bei der Renovierung gefunden wird, betrifft auch ganz unmittelbar Cecilias Familie.Eine wirklich herzerwärmende Geschichte, die man einfach nur mit einem Lächeln lesen kann. Wie sich aus den zufällig zusammen gekommenen Personen eine neue Wahlfamilie bildet, die miteinander Freude und Leid teilen, kann man nicht ungerührt lesen. Dabei sind die Geschichten manchmal komisch, manchmal tragisch, aber immer ganz großes Kino. Die einzelnen Charaktere sind mir ganz schnell ans Herz gewachsen, auch grade dann, wenn ihre Schwächen beschrieben wurden. Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz, was Cecilia nicht mehr für möglich gehalten hätte, das Glück findet wieder Platz im alten Haus am Ufer des Manzanares. Wenn es einen Kritikpunkt gibt, dann die Häufung der Zufälle und der übertrieben dramatisch beschriebenen Begebenheiten im letzten Teil des Buches. Da mussten die diversen Schicksale und Handlungsfäden zu schnell verknüpft werden, was mir persönlich das Lesevergnügen etwas geschmälert hat.Aber ich kann verstehen, dass viele Leserinnen die Bücher von Mamen Sánchez verschlingen und ich gespannt auf weitere Romane der Autorin.

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  • Eine Pension zum Verlieben

    Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension verboten

    Ladybella911

    24. March 2017 um 00:01

    Mit 43 Jahren steht die erfolgreiche Anwältin Cecilia eigentlich vor den Trümmern ihres Lebens, denn ihr Mann hat sie wegen einer Jüngeren verlassen und ihr sehnlichster Wunsch, ein Kind, konnte ihr bislang nicht erfüllt werden. Aber jedes Ende birgt auch einen neuen Anfang – und den will Cecilia nutzen. Von ihren Großeltern hat sie ein Haus geerbt und sie beschließt, dieses zu renovieren und eine gemütliche Pension daraus zu machen, mit Zimmern, die sie an Studentinnen vermieten will. Als sie sich dort mit dem Bauunternehmer trifft, der den Umbau vornehmen soll, trifft sie auch gleich auf den ersten Bewohner ihres neuen Domizils, den illegalen Flüchtling Justice. Nach einer umfangreichen Sanierung, bei der sie auch eine neue Liebe findet, ist es dann soweit: sie kann ihre ersten Mieterinnen begrüßen, drei junge Studentinnen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können : die wunderschöne Ivana russischer Abstammung, Catalina mit einem kriminalistischen Gespür, und Noelia, die Tochter einer Freundin ihrer Mutter. Es ist ein klarer Glücksfall, dass sich just zu dieser Zeit dann auch noch eine Haushälterin auf eine drei Jahre alte Anzeige meldet, Acuzena, bald darauf der gute Geist des Hauses. Natürlich hat Cecilia strikte Regeln für das Zusammenleben aufgestellt – es sollte ja eine anständige Pension sein, in der sie alle zusammen leben, dennoch ist sie die erste, die ihre Regeln bricht und natürlich ist es unmöglich, diese konsequent einzuhalten, was zu allerhand Verwicklungen, einem Diebstahl mit Folgen und größtmöglichen Verwirrungen im Liebesleben der Beteiligten führt. Es ist eine heitere, aber auch tiefgründige Geschichte, die uns die Autorin, Mamen Sanchez, hier präsentiert, und auch so ernste Themen wie das Flüchtlingsproblem werden in die Handlung eingeflochten, und manchmal gibt es einen Aspekt von Spannung, der fast wie ein Krimi anmutet. Ein wenig Mystik ist auch vorhanden, den die verstorbenen Großeltern geistern auch noch durch das Haus, aber am Ende wird alles gut, und es gibt ein rosarotes Happy-End. Das Buch hat mir trotz einiger Längen gut gefallen, die Charaktere sind authentisch und glaubhaft und die heitere und lockere Schreibweise liest sich angenehm und flott. Cecilia ist eine richtige Drama-Queen, die sich nicht scheut, in heiklen Situationen auch schon mal auf die Tränendrüse zu drücken, manchmal waren Dramatik und Emotionen für meinen Geschmack etwas zu viel, aber das ist meine persönliche Meinung, und jeder Leser wird das sicherlich jeweils nach seinem Geschmack beurteilen. Auf jeden Fall eine Geschichte, die lesenswert und voller hintergründigem Humor ist und den Leser gut unterhält.

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  • Eine Pension für Studentinnen in Madrid - eine zauberhafte Urlaubslektüre

    Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension verboten

    Hermione27

    23. March 2017 um 22:31

    Die 43jährige Anwältin Cecilia verlässt ihren Mann, nachdem sie herausgefunden hat, dass er sie mit einer Jüngeren betrügt. Sie renoviert gemeinsam mit dem Bauunternehmer Andrés Leal das alte Haus ihrer Großeltern und macht es zu einer wunderschönen Pension für Studentinnen. Die Bewohnerinnen, die in das Haus einziehen, bringen ihre eigene ganz unterschiedliche Geschichte mit. Wie werden sie in der Pension miteinander auskommen?Wie geht das Leben für Cecilia weiter?Wird Cecilia vielleicht sogar eine neue Liebe finden?Der Roman von Mamen Sánchez ist eine ganz zauberhaft geschriebene Geschichte über fünf ganz unterschiedliche Frauen, die man im Laufe der Handlung (in unterschiedlicher Art und Weise) lieb gewinnen hat.Die Geschichte wird locker-leicht erzählt in kurzen unterhaltsamen Kapiteln, die als Überschrift jeweils eine scheinbare "Regel" der "Hausordnung" der Pension haben (die in dem jeweiligen Kapitel sofort gebrochen wird). Man bekommt beim Lesen richtig gute Laune und wird auch in Urlaubsstimmung versetzt, da die Handlung in Spanien angesiedelt ist. Auch aktuelle Themen wie die Flüchtlingsthematik greift der Roman auf. Ich empfehle dieses nette Buch als zauberhafte Urlaubslektüre.

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  • Regeln sind da, um gebrochen zu werden

    Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension verboten

    hasirasi2

    20. March 2017 um 20:51

    Cecilia ist Anfang 40, als ihr Mann sie wegen einer Jüngeren verlässt. Kinder hat sie leider auch keine, steht plötzlich allein da. Nur ihre Karriere als Anwältin ist ihr geblieben und das Haus, welches ihr ihre Großeltern vererbt haben. Sie könnte sich jetzt verkriechen und trauern, aber sie nutzt lieber die Chance für einen Neuanfang - und der gelingt ihr wirklich gut. Sie baut das für sie allein viel zu große Haus kurzerhand in eine Pension für Studentinnen um. Dabei lässt sie sich weder von ihren Eltern noch vom Bauunternehmer Andrés verunsichern. Und auch dem jungen Asylanten Justice, der bisher unbemerkt im Garten des Hauses gewohnt hat, gibt sie eine Chance. Er darf weiterhin im Garten wohnen, wenn er bei den Umbauten hilft. Bald findet eine Haushälterin, Azucena, in die Pension. Sie bewirbt sich auf die Anzeige, welche Cecilias Großeltern vor 3 Jahren aufgegeben haben! Und auch die Pensionsgäste, 3 Studentinnen, sind schnell gefunden. Aber bei 5 Frauen unter einem Dach kommt es natürlich zu Reibungen, weshalb nach und nach verschiedene Pensionsregeln aufgestellt werden. Diese Regeln, welche gleichzeitig die Kapitel-Überschriften bilden, werden natürlich noch im selbigen gebrochen oder widerlegt.   „Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension verboten“ ist eine sehr unterhaltsame, ziemlich spannende und tiefgründige Geschichte. Themen wie der Umgang mit Trauer und Asylanten werden nicht wertend, sondern mit einer besonderen Leichtigkeit erzählt. Aber eine gewisse Dramatik bleibt natürlich nicht aus. Dazu kommt die mystische Komponente durch Cecilias Großeltern, deren Geister nachts in der Pension gesehen werden, das plötzliche Auftauchen von Azucena und Andrés Verschlossenheit. Natürlich erzählen auch die Studentinnen nicht alle ihre Geheinisse und sorgen für so manche Verwicklung. Diese vielen kleinen Dinge machen die Geschichte spannend.   Das Miteinander der Protagonisten hat mir sehr gut gefallen, da wird geflirtet, geliebt und gelacht, geweint, es werden Intrigen gesponnen, Grabenkämpfe ausgetragen und Entdeckungen gemacht. Ein Auf und Ab wie im wahren Leben. Zeitweise war das Buch fast ein Krimi, an anderen Stellen mir dafür aber etwas zu langatmig. Und auch das Ende kam mir etwas zu plötzlich, war mit zu viele Zufällen und Dramen behaftet. Außerdem blieb eine wichtige Sache ungeklärt. Dafür haben mich die Geister der tanzenden Großeltern besonders berührt.

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    • 9
  • Die schönste Pension der Welt

    Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension verboten

    JessicaLiest

    18. March 2017 um 22:09

    Als Celia nach einer gescheiterten Ehe aus dem alten Haus ihrer Großeltern eine Pension für Studentinnen macht, ahnt sie noch nicht, dass die aufregendste Zeit ihres Lebens beginnt. Schon bei der Renovierung kommt es zu hitzigen Wortgefechten mit dem ruppigen Bauleiter Andrés Leal, der alles besser weiß. Ein geheimnisvolles goldenes Medaillon, das bei den Umbauarbeiten in einer Zwischenwand gefunden wird, sorgt für weitere Verwirrung. Vor allem, als Cecilia später denselben Anhänger am Hals der neuen Haushälterin entdeckt. Als die ersten Pensionsgäste einziehen, stellt Cecilia kuriose Hausregeln auf, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Doch Regeln sind da, um gebrochen zu werden...Meine Meinung:Der Schreibstil war gut und angenehm zu lesen. Er hat einfach zu den Charakteren gepasst. Emotional, lustig aber auch manchmal etwas zu dramatisch. Aber dramatische Charaktere – dramatischer Schreibstil. Von diesem Punkt aus gesehen passt das halt auch einfach. Aber er war auch schön bildlich, ich hatte immer ein passendes Bild vor Augen.Der Umbau zu der Pension ist schon eine ordentliche Arbeit für sich, dann taucht auch noch das besagte Medaillon auf. Keiner weiß woher es kam und wem es gehörte. Dieses kleine Schmuckstück hat die Handlung ganz schön spannend gemacht.Unvorhersehbare Wendungen, Ereignisse und die Ermittlungen haben das ganze nochmal spannender gemacht. Wie hängt das alles zusammen? Man fiebert richtig mit beim Lesen. Gefühle und Emotionen kamen aber natürlich auch nicht zu kurz, im Gegenteil. Das Buch war wirklich für jede Überraschung offen. Die Charaktere haben mir ebenfalls gut gefallen. Sie waren eine gute Mischung. Sie haben alle ihre kleinen Geheimnisse und haben die Pension und die Handlung ordentlich aufgemischt.Celia hat sich ihr Leben so nicht vorgestellt, mit den Nerven am Ende beschließt sie eine Pension zu eröffnen. Von da ging es mit ihr wieder bergauf. Das war schön zu lesen, aber der Umbau zur Pension fordert sie auch auf seine ganz eigene Art.Auch ihre Schützlinge, wie ich sie nenne, haben ihre Geheimnisse und Lasten zu tragen. Der Einwanderer Justice trägt ebenfalls dazu bei. Alle Charaktere fand ich gut und detailliert ausgearbeitet, sie haben alle ihren wichtigen Teil zu der Handlung beigetragen. Sei es durch Handlungen, Geheimnisse oder auch der Vergangenheit. Sie haben viel zu berichten. Die ganze Handlung und die Idee dahinter fand ich prima. Sie wurde auch gut umgesetzt. Jedoch gingen mir einige Handlungen am Ende zu schnell, zu einfach. Aber das ist auch Geschmackssache. Bis auf diese Sache hat mir das Ende gut gefallen, alle Handlungsstränge liefen zusammen, alles wurde aufgeklärt.

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