Mandy Winters Teufelskreis Prostitution

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Inhaltsangabe zu „Teufelskreis Prostitution“ von Mandy Winters

Drei Jahre lang ist Mandy Winters als Hure Lena Männern aller Gesellschaftsschichten zu Diensten. Sie bedient Freier aller Altersklassen und Berufsgruppen, Piloten und Anwälte genauso wie einfache Angestellte. Sie erfüllt geheime Wünsche und lässt viel über sich ergehen, erträgt aufdringliche Kunden, skrupellose Puffmütter und zickige Kolleginnen. Ein Teufelskreis aus Geldgier, dem Wunsch nach Liebe, Abscheu und Krankheit beginnt. Dann entscheidet sie sich für den Ausstieg – und der ist schlimmer als alles, was sie in der Prostitution erlebt hat. Mühsam kämpft sie sich zurück ins Leben und muss dabei viele Rückschläge überwinden. Die Diskriminierung der Gesellschaft ist ihr größtes Hindernis auf dem Weg zurück aus dem Puff. Aber Mandy bleibt stark und wird schließlich für ihre Ausdauer belohnt.

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  • Rezension zu "Teufelskreis Prostitution" von Mandy Winters

    Teufelskreis Prostitution

    sandra_suhr

    24. November 2012 um 21:44

    Ich hab den Ausstieg geschafft! Inhalt: Kurz nach Ihrem 30. Geburtstag entscheidet sich Mandy Winters Ihren langjährigen Beruf als Krankenschwester in einem Altenheim, aufzugeben und statt dessen als Hure Lena in einem „Wohnungspuff“ anschaffen zu gehen. Nichts und Niemand zwingt sie diesen Weg zu wählen. Wenn überhaupt ist es Ihre Neugier die Sie in das Milieu führt. Der Einstig in den neuen selbst gewählten Beruf fällt Ihr leicht. Sie geht offen mit Ihrer Sexualität um, bekommt viele Komplimente und gibt sich ganz dieser „anderen Welt“ hin. Drei Jahre bleibt Sie dem „Gewerbe“ treu. Zu Beginn läuft alles wie im Märchen, der Umgang mit den Kunden fällt Ihr leicht, Ihr Selbstbewußt sein steigt und die Einnahmen sind beachtlich. Ohne das Sie es merkt gleitet Sie tiefer und tiefer in eine mentale Abhängigkeit, die Sie nie für möglich gehalten hätte. Als Ihr Körper streikt und Ihre Seele um Hilfe schreit, scheint jeder Weg zurück verbaut zu sein. Doch Mandy gibt nicht auf, kämpft um einen neuen Anfang, strauchelt und fällt. Wird Mandy den Weg aus dem „Horizontalen Gewerbe“ schaffen? Die Autorin: Mandy Winters hat ohne frage etwas zu erzählen. Sie selbst sagt von sich: „Das schreiben dieses Buches war wie eine Therapie für mich.“ Denn wie bei jedem schweren Kampf behält man Narben und Wunden zurück, die erst mit der Zeit verheilen werden. Frau Winters ist eine starke und vor allem mutige Frau, die sich auch jetzt noch nicht scheut die Wahrheit offen anzusprechen. Dabei schon Sie weder Ihre Umwelt noch sich selbst. Es gehört schon eine Menge Mut dazu sich hinzustellen und offen zu bekennen ich war eine Hure. Doch Frau Winters hat eine Mission. Sie möchte allen betroffenen Frauen Mut zu sprechen. Es gibt immer eine Möglichkeit. Sie verspricht keinen Falls das es leicht werden würde. Aber das es möglich ist! Mein Eindruck: Frau Winters gibt Ihren Lesern die Möglichkeit einen Blick in eine fremde Welt zu werfen, die den meisten wohl sonst verborgen bliebe. Sie schont dabei weder sich noch Ihre Leser und schreibt was Sie bewegt hat und wie Sie die Dinge empfunden hat. Ich persönlich war nicht immer ganz einer Meinung mit Ihren Ansichten, doch konnte ich vieles aus Ihrer Sicht nachvollziehen. Die Darstellungen sexueller Handlungen gehören sicher in dieses Buch und wurden ohne Schnörkel und albernes drumherum Gerede dargestellt. Die Sprache ist zum Teil hart, aber durchaus dem Umfeld angepasst. So spricht man nun mal indem Gewerbe. „Blümchensex“ ist da nicht angesagt. Das sollte dem Leser vorher schon klar sein. Mandy Winters schreibt meiner Meinung nach sehr einfach. Ohne große Stiehlmittel und oft mit langen Kettensätzen. Das störte meinen Lesefluss öfters. Ähnlich ging es mir mit den ständigen Wiederholungen Ihrer Krankheitssymtome. Irgendwann konnte ich es nicht mehr lesen wie oft Sie „Kotzen“ musste und ähnliches. Ihr Denken und Handeln während des Ausstieges war für den Leser , der nicht in einer ähnlichen Situation gesteckt hat, schwer zu verstehen und nachvollziehbar. Manchmal wollte man Sie nur schütteln!So ging es mir zumindest oft. Mein Fazit: Das Buch: „Teufelskreis Prostitution“ ist definitiv eine interessante Biografie von einer starken und ungewöhnlichen Frau. Die mutig Ihre eigene Geschichte in das Licht der Öffentlichkeit stellt. Bereit sich deren Urteil zu stellen, wohl wissend das Sie nicht jeder verstehen wird, nicht jedes Urteil freundlich ausfallen wird. Mir ist es besonders wichtig zu sagen, das ich hier nicht das Schicksal Mandy Winters bewerte, sondern rein die Geschichte die Sie uns Lesern zum Geschenk gemacht hat. Und da muss ich leider anmerken, das der Geschichte ein wenig „Schliff“ ganz gut getan hätte. Denn Frau Winters schreibt sehr einfach und teilweise etwas „langahtmig“ Was das Lesevergnügen für mich doch sehr schmälerte. Interessant war der Blick hinter die Kulissen eines Bordells auf jeden Fall und daher auch zu empfehlen. Vielleicht könnte man die zweite Ausgabe noch etwas Überarbeiten, damit mehr Menschen einen ganz anderen Einblick in das Rotlichtmilieu genießen können. So gibt es von mir wirklich lieb gemeinte drei Sterne. Über Kommentare oder Anmerkungen von Euch, würde ich mich wie immer sehr freuen. Eure Sandra

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  • Rezension zu "Teufelskreis Prostitution" von Mandy Winters

    Teufelskreis Prostitution

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. June 2012 um 20:40

    Handlung: Als Hure Lena ist Mandy Winters drei Jahre lang Freiern jeglicher Art zu Diensten - ob jung oder alt - grob oder feinfühlig. Zuerst hat sie sich bei dieser Arbeit wohlgefühlt, sie hat sich schließlich selbst und ohne Zwang dafür entschieden. Doch da wusste sie noch nicht was auf sie zukommt. Mit der Zeit und zahlreiche Freier später haben ihr Körper und ihr Geist schlapp gemacht. Lena entscheidet sich für den Ausstieg - Christian ihre große Liebe und ehemaliger Freier - hilft ihr, steht ihr stets zur Seite und nimmt sogar ihre Wutausbrüche und Launen in Kauf. Er steht ihr bei Ämtergängen zur Seite, begleitet sie zum Arzt und liebt sie bedingungslos. Cover: Die Farben gefallen mir sehr gut und passen hervorragend zu diesem Thema. Buchtitel: Also da gibt es nicht wirklich viel zu sagen und/oder zu erläutern. Der Titel sagt alles über das Buch und die darin enthaltene Geschichte aus. Fazit: Das Buch "Teufelskreis Prostitution" beschreibt auf interessante und zugleich erschreckende Weise den "Werdegang einer Prostituierten". Ich muss ehrlich sagen, dass es mir nicht wirklich leicht gefallen ist in das Buch einzutauchen. Dennoch fand ich die Biografie interessant und ich würde sie auf alle Fälle wieder lesen, auch empfehle ich das Buch gerne und mit gutem Gewissen weiter. Da das "Rotlichtmileu" einfach nicht zum Alltag vieler Personen gehört bzw. das Thema in den Hintergrund gedrängt wird und viele Menschen falsche Ansichten oder Eindrücke davon haben, finde ich persönlich es wichtig sich über dieses Thema / über diese Szene zu informieren und erst dann seinen Senf dazu abzugeben. Also Leute.. ran an das Buch und sich selbst einen Eindruck machen. Also 5 von 5 Sternen von mir für diese Biografie

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