Apokalypse Z

von Manel Loureiro 
3,8 Sterne bei40 Bewertungen
Apokalypse Z
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (26):
Tine_1980s avatar

Super Zombiegeschichte, die sich in einem Rutsch lesen läßt!

Kritisch (2):
A

Der Anfang ist beklemmend, beängstigend und spannend. Dann wirds langweilig. Kann dem Buch nichts weiter abgewinnen.

Alle 40 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Apokalypse Z"

Eine Reihe mysteriöser Krankheitsfälle in Russland ist den internationalen Nachrichten agenturen nicht mehr als eine Randnotiz wert – bis sich herausstellt, dass der Erreger ein hochansteckendes Virus ist, das innerhalb kürzester Zeit jeden, der sich infiziert, in ein blutrünstiges Monster verwandelt. In der Folge kollabieren Regierungen, Chaos bricht aus, und bald kämpft jeder nur noch für sich selbst. Einer der Überlebenden ist ein junger Anwalt, der beginnt, das Ende der Welt zu dokumentieren. Dies sind seine Aufzeichnungen ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453315525
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:14.04.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    _wintermauss avatar
    _wintermausvor 2 Jahren
    bestes Buch über Zombies

    Das Ende der Menschheit

    Das geheimnisvolle Virus breitet sich rasendschnell von Russland bis über den Rest von Europa aus. Ein junger Blogger dokumentiert die Ereignisse. Die Welt wird mhr und mehr von den blutrünstigen Monstern beherrscht und es beginnt ein kampf ums Überleben.

    Der Roman ist bis zum Schluss super spannend geschrieben und das setzt sich in den beiden Fortsetzungen weiterhin so fort. Auf alle Fälle empfehlenswert und nichts für schwache Nerven!

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    dominonas avatar
    dominonavor 3 Jahren
    Wenn nichts so bleibt wie es mal war

    Die Zombies sind los und was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat, ist, dass man nicht einfach in das Geschehen hineingeworfen wird, sondern die Veränderungen schleichend geschehen, sodass man als Leser den gesellschaftlichen Verfallsprozess sehr gut nachempfinden kann. Allerdings habe ich zum Ende hin gemerkt, dass mir Zombies auf Dauer dann doch zu langweilig werden und ich den zweiten Teil wohl nicht in die Hand nehme. Um mal zu schauen, ob es etwas für einen ist, ist das hier sicherlich eine gute Wahl

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    N9erzs avatar
    N9erzvor 3 Jahren
    Tagebuch der Flucht - Apokalypse Z

    Die Welt verändert sich ganz plötzlich. In Russland ist etwas passiert und niemand weiß so richtig Bescheid. Die Medien sind mehr oder weniger nicht mehr vorhanden.

    Als letzte Stimme der Apokalypse bleibt ein Blogger - zu normalen Zeiten Anwalt - über, der über die Veränderungen auf der Welt berichtet. Diese sind grausam, denn die Toten kommen zurück und bevölkern als blutrünstige Monster die Welt.
    -----
    "Apokalypse Z" ist wie eine Aufzeichnung von Ende der Welt. Ohne Beeinflussung, ohne Zensur - nur reine persönliche Gedanken und Emotionen zum Untergang. Denn dieser Zombie-Roman wird als Blog (in späterer Folge Tagebuch) geführt und spiegelt somit wirklich die Erfahrungen des Aufzeichners wieder (der die ganze Zeit über Namenlos bleibt).

    Mit dem Stil der Blogeinträge muss man sich erst mal anfreunden. Vor allem weil diese nicht "typisch" wie dieses Medium mit Einleitungen gestaltet sind, sondern im Prinzip wirklich nur der persönlichen Aufzeichnung des Überlebenden dienen. So bekommt man hier ungefilterte, bedrückende und ehrliche Überlegungen, die sehr schockierend, beklemmend und angsteinflösend sein können. Allerdings macht es dieser Schreibstil es auch nicht ganz so leicht sich wirklich in die Geschichte fallen zu lassen - gewöhnungsbedürftig aber für die Apokalypse wirklich passend.

    Die Geschichte dreht sich im Grunde nur um den Ausbruch des Virus (oder worum auch immer es sich handelt) und die Flucht des Bloggers auf dem Weg zu Überleben. Dabei durchforstet er mehrere Stadien der Verzweiflung und der Gefahr. Es geht ums pure Überleben und nicht sonst nicht viel. Allerdings kann einem beim Lesen schon mal der Atem wegbleiben, weil man sich durch die Tagebucheinträge selbst sehr nahe dem Geschehen fühlt.

    Gerade diese Nähe macht es auch, die den Leser am meisten fesseln kann. Denn man hat keinerlei Hintergrundinformationen, weiß genau wie der Betroffene eigentlich nicht was in der Welt vor sich geht. Man kann somit nicht verschnaufen weil man manche Dinge vorhersehen kann - hier gibt es keine ruhige Minute die man sich in Sicherheit wiegen darf.

    So wie man es sich bei einer Zomieapokalypse vorstellen kann, ist die Geschichte auch stellenweise sehr blutig, sogar blutrünstig und grausam. Aber von Zombies erwartet man sich ja auch nicht den Regenbogen und glitzernde Einhörner. Das Level der Grausamkeit ist schon relativ hoch und wer verteilte Zombies und Gedärme sowies Blut nicht abkann, der soll der sollte lieber die Finger davon lassen.

    Wer auf Zombies, Flucht und Überleben steht - der ist bei "Apokalypse Z" auf jeden Fall richtig - zumindest wenn er sich mit dem Schreibstil anfreunden kann. Denn der ist wahrscheinlich die größte, dafür aber auch die einzige Hürde. Ansonsten bekommt man Beklemmung, Überlebenswahnsinn und Gemetzel wie man es sich erwartet.

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    inflagrantibookss avatar
    inflagrantibooksvor 4 Jahren
    Gut, solide, aber nicht überragend

    Klappentext
    Das ist das Ende

    Eine Reihe mysteriöser Krankheitsfälle in Russland ist den internationalen Nachrichtenagenturen nicht mehr als eine Randnotiz wert – bis sich herausstellt, dass der Erreger ein hochansteckendes Virus ist, das innerhalb kürzester Zeit jeden, der sich infiziert, in ein blutrünstiges Monster verwandelt. In der Folge kollabieren Regierungen, Chaos bricht aus, und bald kämpft jeder nur noch für sich selbst. Einer der Überlebenden ist ein junger Anwalt, der beginnt, das Ende der Welt zu dokumentieren. Dies sind seine Aufzeichnungen ...

    Autor
    Manel Loureiro wurde 1975 in Pontevedra, Spanien, geboren. Er studierte zunächst Jura an der Universität von Santiago de Compostela, bevor er als Moderator verschiedener TV-Sendungen bekannt wurde. Seinen ersten Roman Apokalypse Z veröffentlichte er zunächst auf seinem Internetblog, wo er sich schnell zum Kultphänomen entwickelte. Der Autor lebt und arbeitet in Pontevedra.

    Meinung
    Ein neues Buch über die Zombieapokalypse. Kann das eigentlich gut gehen? Hab ich nicht schon langsam so ziemlich alles gelesen, was es über die Zombies und deren Apokalypse zu lesen gibt? Ja und nein. Irgendwas ist immer neu und mal ehrlich: Genug von den Zombies hab ich noch lange nicht!

    „Apokalypse Z“ schlägt erstmal mit einem neuen Handlungsort auf. Spanien geht vor die Hunde. Natürlich ist die Zombieapokalypse in jedem Ort gleich, aber dennoch war es interessant, dieses Szenario mal aus der spanischen Perspektive zu sehen. Es ist ein junger Anwalt und sein Kater, den wir auf der Reise zum Untergang der Welt begleiten und der uns über seine Erlebnisse berichtet.
    Erzählt wird dieses ganze Desaster in Tagebuchform (anfänglich noch auf einem Blog, aber nur bis das Internet zusammenbricht). Unser Protagonist erzählt den Untergang von Anfang an. Er weiß nicht was los ist, die Nachrichten spielen verrückt, die Regierung sagt rein gar nichts – bis letztendlich so ziemlich alle sterben und jeder Überlebende sich seinen Teil denken muss. Keine Warnungen, keine Ratschläge, der Mann muss gucken, wie er zurechtkommt. Ich weiß nicht, ob das Absicht war, aber durch dieses Unwissen und das Fehlen von Verständnis fühlte ich mich hin und wieder leicht „veräppelt“. Wenn auf der Straße „Menschen“ herumlaufen, denen die Gedärme aus dem Bauch hängen und die eindeutig tot sein müssten, was denke ich dann wohl, was das ist?

    Hier kommt dann auch gleich mein erstes Kritikpunkt: Zwar wird die ganze Geschichte in Tagebuch-Form und damit in der Ich-Form geschrieben, aber dennoch bekam ich keine richtige Verbindung zu unserem Protagonisten (von dem mir irgendwie der Name fehlt… O.o ? ). Er war immer ein bisschen verschwommen. Zwar wusste ich immer was er denkt, fühlt und macht, aber der letzte Funke ist nicht ganz übergesprungen. Schade eigentlich, denn die Geschichte als solche ist wirklich toll!

    Mein zweiter Kritikpunkt bezieht sich auf den Schreib-Stil. Mal abgesehen von einigen Wortwiederholungen, die mir „schlicht“ den Nerv raubten, schwang immer eine kleine Distanziertheit bei den Einträgen mit. Außerdem sind es wie gesagt Erzählungen von seinen Erlebnissen. Stellen, bei denen sicherlich die Spannung atemberaubend gewesen wäre, verlieren an Intensität, weil alles sehr nüchtern und fast immer rückblickend berichtet wird. Diese Art des Schreibens kann gut gehen, allerdings war das hier nicht der Fall. Es gibt sehr lange Abschnitte, die sich einfach in die Länge ziehen, weil alles genau berichtet werden muss. Die Reduzierung der Dialoge auf das nötigste (klar, bei der Tagebuch-Form) hat da leider auch nicht geholfen.

    Schieben wir den dritten Kritikpunkt gleich hinterher. Der Kater. Ich mag Tiere. Wirklich. Und ich kann es voll und ganz nachvollziehen, das unser Protagonist immer und immer wieder Kopf und Kragen für seinen Kater riskiert. Aber über Strecken fällt kein Wort über den Kater, dann wird er in ein Zombieverseuchtes Krankenhaus geschleppt, ohne irgendwelche Töne von sich zu geben? Der Kater ist wasserscheu und dennoch ist sich unser junger Anwalt sicher, dass er in den vollkommen überfluteten Keller gerannt ist? Hm, hm, hm. Naja. Wirkte manchmal etwas konstruiert, allerdings gefiel mir die Idee, dass auch mal ein Kater bei den Zombies mitspielen darf.^^

    Die Geschichte als solche konnte mich im Großen und Ganzen überzeugen. Es gibt lange Strecken, an denen der Protagonist einfach nur alleine ist und viele schreckliche Dinge tut und sieht. Seine Entwicklung ist glaubhaft, wenn er auch immer wieder sehr naiv ist. Es dauert sehr lange, bis er realisiert, was da so herumläuft. Auch ist sein Verhalten gegenüber anderen Menschen sehr blauäugig und ich wunderte mich nicht, dass er von einem Schlamassel ins nächste rutscht. Natürlich ist er nicht die einzige Figur, aber alle anderen waren für eher blass und nur am Rande wichtig. Dennoch fand ich seine Reise interessant, denn auch wenn nicht immer viel passiert, was es interessant zu lesen, wie die Welt um ihn herum ausschaut.

    Eigentlich passiert gar nicht viel, obwohl das Buch recht dick ist. Der Protagonist (dessen Name noch immer unbekannt ist, oder ich hab ihn vergessen… O.o) lebt einige Zeit in seinem Haus, muss flüchten, ist einige Zeit unterwegs, findet andere Menschen, rutscht in ein Schlamassel, befreit sich, ist unterwegs, findet andere Menschen und bleibt mehrere Monate dort, bis sie wieder flüchten müssen. Das sind alles in allem neun Monate Handlungsspielraum, die mir viel, viel länger vorkamen. Die Story ist bekannt, läuft es bei Zombieapokalypsen doch immer auf das gleiche hinaus. Es kommt darauf an, was daraus gemacht wird und trotz einiger Schwächen, fesselte mich die Geschichte. Vielleicht liegt es auch nur am meinem Zombie-Wahn … ;-)

    Das Ende ist sehr offen, aber für einen ersten Teil abschließend. Ich fand es sehr gut, dass genau an dieser Stelle ein Cut gesetzt wurde und dass alles ohne fiesen Cliffhanger. Es fühlte sich eher an, als wäre ein Film zu Ende. Man weiß, dass es weiter geht, aber im zweiten Teil geht es um etwas anderes. Und der zweite Teil wartet schon auf mich.

    Fazit
    Für Zombiefans eine klare Leseempfehlung. Für Genre-Einsteiger würde ich es nicht empfehlen, da einige Längen im Buch wirklich zäh sind. Auch ist der Schreibstil gewöhnungsbedürftig. Ein Zombie-Road-Trip durch Spanien, mit Kater und ganz viel Naivität, der leider einige Schwächen aufweist.

    Bewertung
    Obwohl ich nichts gegen „lange Reisen“ in Büchern habe und diese Geschichte irgendwas hat, das mich letztendlich fesseln konnte, gebe ich nach all der Kritik 3 von 5 Marken. Mal sehen, was der zweite Band mit sich bringt.

    Tilly

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    TraumLilies avatar
    TraumLilievor 4 Jahren
    Apokalypse mit Katze

    Inhalt

    Ein Einbruch in einem osteuropäischen Labor hat verehrende Folgen für die Menschheit. Unbeabsichtigt wird ein veränderter Erreger freigesetzt und breitet sich unweigerlich aus. Infizierte Menschen sterben, bleiben jedoch nicht lange tot und wandeln als Untote durch die Straßen. Chaos bricht aus, Regierungen fallen zusammen und mittendrin ein Anwalt, der zu überleben versucht. Er beginnt das Ende der Welt zu dokumentieren und seine letzten Einträge aufzuzeichnen. 

    Meinung

    „Apokalypse Z“ ist der erste Band einer bisher drei teiligen Reihe. Es erzählt die Geschichte eines jungen Anwalts, der das Ende der Welt in seinem Blog festhält. Die Geschichte ist vom Schreibstil wirklich gut gelungen, es lässt sich schnell lesen und wirkt durch die Ich Perspektive sehr realistisch. Das Buch ist in Blog und später in Tagebucheinträgen gegliedert, weshalb es auch keine wirklichen Kapitel gibt. Die Einträge sind unterschiedlich lang, aber von einer sehr angenehm zu lesenden Länge. Zudem ist das Buch in drei Abschnitte geteilt, die jeder eine Handlung verfolgen.
    Auf mich wirkt die Geschichte sehr realistisch dargestellt. Man wird am Anfang gleich darauf hingewiesen, dass etwas in Osteuropa schiefgelaufen ist und die Regierung es unter Verschluss hält. In den Nachrichten wird kaum etwas gesendet, Gerüchte werden gestreut und keiner weiß wirklich was überhaupt passiert, bis es zu spät ist. Es ist gut nachvollziehbar, wie die Erde wegen nur einem kleinen Erreger zu Grunde gehen könnte. Der ganze Ablauf von dem Einbruch, der Freisetzung, dem Ausbruch und den Infizierten, die Panik, die ein gewaltiges Chaos zurücklässt, waren erstaunlich gut zu verfolgen.
    Auch das der Protagonist einen ungewöhnlichen Begleiter an seiner Seite hat, nämlich einen Kater, hat das Ganze für mich sehr lesenswert gemacht. Ich habe mir fast mehr Sorgen um das Leben des Katers gemacht als um den Anwalt. Und gerade das wurde an manchen Stellen sehr spannend umgesetzt. Ich habe regelrecht mitgefiebert.
    Allerdings komme ich nicht umhin auch sagen zu müssen, dass ab der Hälfte sich die Geschichte ziemlich zog. Es hat toll angefangen, war interessant und spannend geschrieben. Nur nach einer Weile wurde es in meinen Augen etwas zäh. Irgendwie hat mir da etwas gefehlt, was die Geschichte mehr vorantreibt. Manche Szenen waren für mich einfach nicht spannend genug, was aber auch daran liegen mag, dass ich den zweiten Band schon kannte und wusste wie es ausgeht.

    Fazit

    Ein toller und nahezu realistischer Endzeitroman, mit Untoten und allem was man sich darunter vorstellt. Wenn die Mitte auch etwas geschwächelt hat, nicht aufgeben. Band eins ist es allemal wert gelesen zu werden. Schon alleine wegen dem sympathischen Kater. Die Reihe ist es allemal Wert gelesen zu werden.

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    Secret-Edens avatar
    Secret-Edenvor 4 Jahren
    spannender Zombie-Survival

    Pünktlich zu Halloween wagte ich mich an eines der gruseligsten Bücher das ich hier noch liegen hatte. Und ja, mit diesem Buch kann man die dunkle Jahrezeit sehr gut einleiten.
    Das Cover passt in das typische Schema F, hat dadurch leider keinen hohen Wiedererkennungswert, dennoch finde ich es passend gewählt da es die einsame Stimmung des Buches gut widergibt.
    Für mich war mal wieder die Ich-Perspektive zu Anfang ein kleines Manko. Wer schon länger meinen Blog verfolgt weiß dass ich die "ich-Schreibweise" nicht sonderlich mag. Jedoch war sie geschickt gewählt. Denn das Buch ist nicht einfach ein Bericht über das Leben während der Apokalypse, es ist ein Tagebuch eines Mannes gefangen in dieser untergehenden schrecklichen Welt. Dieser Mann ist sympathisch, einer von uns, kein ex-Militär, kein Polizist, einfach nur ein Anwalt überfordert mit der Situation und ängstlich. Er spielt nicht den Held sondern rennt und flieht, riskiert lieber andere Überlebende nicht zu finden als zu sterben. Er handelt wie jeder andere Mensch handeln würde, wodurch dieses Buch erschreckend realistisch wirkt.
    Ich mag den Protagonisten und ich mag wie die Geschichte in Form gebracht wurde. Mehr mag ich nicht erzählen da ich euch nichts von der Geschichte vorweg nehmen will.
    Jeder der Zombies mag und mal etwas richtig spannendes lesen möchte, dem lege ich dieses Buch ans Herz.





    Spannender Zombie-Horror mit realistischen Protagonisten. Auf jeden Fall lesenswert!

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    T
    thewalkingfanvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Der Beginn dieses Buches ist als wenn man heute die Nachrichten einschalltet. Alles in heute und jetzt, endlich mal ein spitzen Buch!
    Schalte die Nachrichten ein und du findest alles im Buch wieder! Erschreckend!

    Es beginnt in Russland und dann breitet sich die Seuche aus. Nichts anderes steht im Buch, als wenn wir die Nachrichten über Ebola-Ausbreitung heute einschallten. Die Regierungen aller Länder sind überfordert. Frau Merkel weiß auch nicht mehr weiter...Putin versucht nach wie vor den Starken zu mimen und Obama ist mit seinem Latein am Ende. Es beginnt, wie bei uns in den 19:45 Uhr RTL Nachrichten. Ebola in Afrika und dann bei uns. Es ist erschreckend, wie viele Parallele zu der heutigen Ebola-Epidemie gibt. Und die gesamte Weltregierung versucht es im Griff zu bekommen ohne zu wissen, dass sie längst verloren haben.
    Mehr als empfehlenswert, kann den zweiten Teil nicht abwarten!

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    sallybookss avatar
    sallybooksvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Zombie(survival)buch, das nicht so viel falsch macht wie andere Bücher des Genres.
    Apokalypse Z

    In Russland breitet sich ein merkwürdiger Virus aus, der Menschen zu lebenden Untoten mutieren lässt. Ein junger spanischer Anwalt, der alleine mit seinem Kater in einem kleinen Haus in Galizien lebt beobachtet die Entwicklung des Ganzen und berichtet darüber in seinem Blog. Als die Krankheit ausser Kontrolle gerät und Europa in den Abgrund reißt begleitet der Leser ihn und seine Aufzeichnungen durch eine apokalyptische Welt aus der es kein Entrinnen mehr zu geben scheint.

    Dabei lässt das Buch an Spannung nicht nach und es hat etwas was für Zombieromane äusserst wichtig ist um dem Leser nicht auf die Nerven zu gehen: Protagonisten die nicht immer nur blöde Ideen haben und sich von einer Miesere in die Nächste stürzen. Der namenlose Protagonist und sein Kater Lúcolo waren mir von anfang bis ende sehr sympatisch und ich habe die Beiden gerne begleitet. Natürlich erzählt das Buch nichts neues. Über Zombieapokalypsen wissen wir ja mittlerweile schon so ziemlich alles und wir haben jede Situation schoneinmal durchgestanden. Also sollte man in dieser Richtung nicht allzu viel erwarten. Das hindert das Buch allerdings auch nicht daran spannend und lesenswert zu sein.

    Apokalypse Z lässt sich schnell, flüssig und spannend lesen und Zombieliebhaber sollten definitiv mal ein Auge drauf werfen.

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    Lesemaus-Ms avatar
    Lesemaus-Mvor 4 Jahren
    Tolle Zombies

    Klappentext/Inhalt:


    Eine Reihe mysteriöser Krankheitsfälle in Russland ist den internationalen Nachrichtenagenturen nicht mehr als eine Randnotiz wert - bis sich herausstellt, dass der Erreger ein hochansteckendes Virus ist, das innerhalb kürzester Zeit jeden, der sich infiziert, in ein blutrünstiges Monster verwandelt. In der Folge kollabieren Regierungen, Chaos bricht aus, und bald kämpft jeder nur noch für sich selbst. Einer der Überlebenden ist ein junger Anwalt, der beginnt, das Ende der Welt zu dokumentieren. Dies sind seine Aufzeichnungen ...


    Meine Meinung:


    Dieses Buch wollte ich im Juni schon unbedingt lesen aber ich habe es einfach nicht geschafft. Jetzt endlich hat es geklappt. Ich bin sogar froh, dass ich es im Juni nicht geschafft habe, da dieses Buch wirklich anspruchsvoll ist und man dazu wirklich Zeit braucht.


    Mit einem spanischen Anwalt dürfen wir diese Geschichte verfolgen. Er ist ein Blogger. Er bloggt einfach über sein Leben. Als in Russland mysteriöse Krankheitsfälle auftauchen, berichtet er auch über diese. So lange er noch Internet hat, bloggt er weiter. Danach hält er alles in einem Tagebuch fest, da in der Welt vieles nicht mehr geht. Dies hat mir wirklich gut gefallen, die Geschichte mal etwas anders zu verfolgen.


    Der spanische Anwalt ist so ein toller Charakter. Er ist bereits 30 und musste schon ein sehr schreckliches Ereignis in seinem Leben verarbeiten. Außerdem hat er einen Kater. Der Kater ist so toll, er ist wirklich total verwöhnt. Die beiden müssen sich den Zombies stellen und dies ist natürlich nicht so einfach. Der Anwalt hat natürlich Angst, versucht aber das Beste aus dieser Sitation machen. Bei diesem Abenteuer müssen die beiden viel durchstehen und sie wachsen natürlich auch daran. Dies hat mir wirklich gut gefallen. 


    Ich muss wirklich sagen, dass ich anfangs ein paar Probleme mit dem Schreibniveau hatte. Die Bedeutung mancher Wörter wusste ich gar nicht und musste wirklich nachschauen. Nach und nach habe ich mich aber daran gewöhnt und es kam nicht mehr oft vor, dass ich es nicht verstanden habe. Man muss für dieses Buch wirklich Zeit haben. Es ist eine sehr komplexe Geschichte. 


    An manchen Stellen hatte das Buch leider ein paar Logikfehler. Dies kann ja mal passieren aber ich habe wirklich einige gefunden. Das fand ich wirklich etwas schade. An manchen Stellen hat mich das dann etwas verwirrt aber ich habe mir eben dann gedacht, dass es so und so sein muss. Dadurch hatte ich dann auch keinerlei Probleme weiter zu lesen.


    Fazit:


    Für dieses Buch muss man sich wirklich Zeit nehmen, da das Schreibniveau wirklich hoch ist. Anfangs hatte ich damit etwas Probleme aber nach und nach habe ich mich daran gewöhnt. Die Zombies, der Protagonist und sein Kater haben mir so gut gefallen. Es ist wirklich ein tolles Buch. Leider waren ein paar Logikfehler in dem Buch aber ich habe mir dann eben gedacht, dass es so und so ist und dann hatte ich auch keine Probleme weiter zu lesen. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.


    Bewertung:


    Cover: 4/5

    Klappentext: 4/5

    Inhalt: 4/5

    Schreibstil: 4/5

    Gesamtpaket: 4/5


    4 von 5 Sterne

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    OlafBlumbergs avatar
    OlafBlumbergvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Menschlich, verzweifelt, umgeben von lebenden Leichen. Ein Buch nach Schema F, aber mit glaubwürdigem Hauptcharakter.
    Untote Spanier

    Der Untergang der Welt, die Zombieapokalypse, dokumentiert anhand von Tagebucheinträgen. Das gab es schon häufiger, sodass man fast schon von einem eigenen Genre reden möchte.
    Am Anfang ist alles ruhig , die Meldungen mehren sich, schließlich Ausnahmezustand, absolutes Chaos und die Einsicht, das Flucht die einzige Option ist.

    Loueiros Parallelen zu "Tagebuch der Apokalypse" sind fast schon unverschämt, so man die Bücher zeitnah gelesen hat. Im Unterschied zum Werk von J.L. Bourne hat der, in diesem Kontext völlig unverständlich, weil namenlose Anwalt X eine zutiefst menschliche Seite.

    Er ist kein ausgebildeter Soldat wie der Protagonist in TdA, sondern ein Zivilist, ein Anwalt eben. Er bereitet sich nicht vor, er streckt keine 50 Sargverweigerer in einer Minute nieder und weiß ich oft nicht zu helfen und verfällt in Panik. Und er hängt an seiner Katze Luculo (die hat wenigstens einen Namen), was dem Roman eine komische und menschliche Seite verleiht.

    Dass sich der Protagonist im späteren Verlauf auch nach Monaten noch erschreckt und recht unbeholfen anstellt, bisweilen schon wehleidig wird, sei dahingestellt.

    Fazit: Das Buch Apokalypse Z ist spannend und mitreissend menschlich, aber auch abgekupfert und nach Schema F. Das unvermeindlich offene Ende schreit nach Fortsetzung und es hätte dem Roman gut getan aus einer reinen Ich-Perspektive, statt in der gewollten Tagebuch-Form geschrieben zu werden. Trotzdem empfehlenswert. Ich habs gerne gelesen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    LauraMorganas avatar
    Es ist soweit, ich Verlose hier das Buch Apokalypse Z von Manel Loureiro.
    ich würde mich freuen, wenn ihr mir auf meiner Facebookseite einen Daumen gebt. :)

    https://www.facebook.com/lauraliebtbuecher


    Eure Laura
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