Manel Loureiro Apokalypse Z

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Inhaltsangabe zu „Apokalypse Z“ von Manel Loureiro

Eine Reihe mysteriöser Krankheitsfälle in Russland ist den internationalen Nachrichten agenturen nicht mehr als eine Randnotiz wert – bis sich herausstellt, dass der Erreger ein hochansteckendes Virus ist, das innerhalb kürzester Zeit jeden, der sich infiziert, in ein blutrünstiges Monster verwandelt. In der Folge kollabieren Regierungen, Chaos bricht aus, und bald kämpft jeder nur noch für sich selbst. Einer der Überlebenden ist ein junger Anwalt, der beginnt, das Ende der Welt zu dokumentieren. Dies sind seine Aufzeichnungen ...

Der Anfang ist beklemmend, beängstigend und spannend. Dann wirds langweilig. Kann dem Buch nichts weiter abgewinnen.

— alexanderptok
alexanderptok

Klassisches Zombie Buch im Tagebuch Schreibstil mit süßer Katze.

— Lumino
Lumino

Super Zombiegeschichte, die sich in einem Rutsch lesen läßt!

— Tine_1980
Tine_1980

Leider konnte mich das Buch im letzten Drittel so überhaupt nicht mehr fesseln

— PawPawKitty
PawPawKitty

Der Beginn dieses Buches ist als wenn man heute die Nachrichten einschalltet. Alles in heute und jetzt, endlich mal ein spitzen Buch!

— thewalkingfan
thewalkingfan

Ein Zombie(survival)buch, das nicht so viel falsch macht wie andere Bücher des Genres.

— sallybooks
sallybooks

Menschlich, verzweifelt, umgeben von lebenden Leichen. Ein Buch nach Schema F, aber mit glaubwürdigem Hauptcharakter.

— OlafBlumberg
OlafBlumberg

~Es ist die klassische Zombie-Buch-Methode.~ Jemand schreibt ein Tagebuch, Zombies kommen und er muss um sein Leben kämpfen.

— jasimaus123
jasimaus123

~Es ist die klassische Zombie-Buch-Methode.~ Jemand schreibt ein Tagebuch, Zombies kommen und er muss um sein Leben kämpfen.

— jasimaus123
jasimaus123

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  • bestes Buch über Zombies

    Apokalypse Z
    _wintermaus

    _wintermaus

    03. July 2016 um 13:14

    Das Ende der Menschheit Das geheimnisvolle Virus breitet sich rasendschnell von Russland bis über den Rest von Europa aus. Ein junger Blogger dokumentiert die Ereignisse. Die Welt wird mhr und mehr von den blutrünstigen Monstern beherrscht und es beginnt ein kampf ums Überleben. Der Roman ist bis zum Schluss super spannend geschrieben und das setzt sich in den beiden Fortsetzungen weiterhin so fort. Auf alle Fälle empfehlenswert und nichts für schwache Nerven!

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  • Wenn nichts so bleibt wie es mal war

    Apokalypse Z
    dominona

    dominona

    16. April 2016 um 16:23

    Die Zombies sind los und was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat, ist, dass man nicht einfach in das Geschehen hineingeworfen wird, sondern die Veränderungen schleichend geschehen, sodass man als Leser den gesellschaftlichen Verfallsprozess sehr gut nachempfinden kann. Allerdings habe ich zum Ende hin gemerkt, dass mir Zombies auf Dauer dann doch zu langweilig werden und ich den zweiten Teil wohl nicht in die Hand nehme. Um mal zu schauen, ob es etwas für einen ist, ist das hier sicherlich eine gute Wahl

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  • Buchverlosung zu "Apokalypse Z" von Manel Loureiro

    Apokalypse Z
    LauraMorgana

    LauraMorgana

    Es ist soweit, ich Verlose hier das Buch Apokalypse Z von Manel Loureiro.
    ich würde mich freuen, wenn ihr mir auf meiner Facebookseite einen Daumen gebt. :)

    https://www.facebook.com/lauraliebtbuecher


    Eure Laura

    • 26
  • Tagebuch der Flucht - Apokalypse Z

    Apokalypse Z
    N9erz

    N9erz

    23. September 2015 um 21:41

    Die Welt verändert sich ganz plötzlich. In Russland ist etwas passiert und niemand weiß so richtig Bescheid. Die Medien sind mehr oder weniger nicht mehr vorhanden. Als letzte Stimme der Apokalypse bleibt ein Blogger - zu normalen Zeiten Anwalt - über, der über die Veränderungen auf der Welt berichtet. Diese sind grausam, denn die Toten kommen zurück und bevölkern als blutrünstige Monster die Welt. ----- "Apokalypse Z" ist wie eine Aufzeichnung von Ende der Welt. Ohne Beeinflussung, ohne Zensur - nur reine persönliche Gedanken und Emotionen zum Untergang. Denn dieser Zombie-Roman wird als Blog (in späterer Folge Tagebuch) geführt und spiegelt somit wirklich die Erfahrungen des Aufzeichners wieder (der die ganze Zeit über Namenlos bleibt). Mit dem Stil der Blogeinträge muss man sich erst mal anfreunden. Vor allem weil diese nicht "typisch" wie dieses Medium mit Einleitungen gestaltet sind, sondern im Prinzip wirklich nur der persönlichen Aufzeichnung des Überlebenden dienen. So bekommt man hier ungefilterte, bedrückende und ehrliche Überlegungen, die sehr schockierend, beklemmend und angsteinflösend sein können. Allerdings macht es dieser Schreibstil es auch nicht ganz so leicht sich wirklich in die Geschichte fallen zu lassen - gewöhnungsbedürftig aber für die Apokalypse wirklich passend. Die Geschichte dreht sich im Grunde nur um den Ausbruch des Virus (oder worum auch immer es sich handelt) und die Flucht des Bloggers auf dem Weg zu Überleben. Dabei durchforstet er mehrere Stadien der Verzweiflung und der Gefahr. Es geht ums pure Überleben und nicht sonst nicht viel. Allerdings kann einem beim Lesen schon mal der Atem wegbleiben, weil man sich durch die Tagebucheinträge selbst sehr nahe dem Geschehen fühlt. Gerade diese Nähe macht es auch, die den Leser am meisten fesseln kann. Denn man hat keinerlei Hintergrundinformationen, weiß genau wie der Betroffene eigentlich nicht was in der Welt vor sich geht. Man kann somit nicht verschnaufen weil man manche Dinge vorhersehen kann - hier gibt es keine ruhige Minute die man sich in Sicherheit wiegen darf. So wie man es sich bei einer Zomieapokalypse vorstellen kann, ist die Geschichte auch stellenweise sehr blutig, sogar blutrünstig und grausam. Aber von Zombies erwartet man sich ja auch nicht den Regenbogen und glitzernde Einhörner. Das Level der Grausamkeit ist schon relativ hoch und wer verteilte Zombies und Gedärme sowies Blut nicht abkann, der soll der sollte lieber die Finger davon lassen. Wer auf Zombies, Flucht und Überleben steht - der ist bei "Apokalypse Z" auf jeden Fall richtig - zumindest wenn er sich mit dem Schreibstil anfreunden kann. Denn der ist wahrscheinlich die größte, dafür aber auch die einzige Hürde. Ansonsten bekommt man Beklemmung, Überlebenswahnsinn und Gemetzel wie man es sich erwartet.

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  • Gut, solide, aber nicht überragend

    Apokalypse Z
    inflagrantibooks

    inflagrantibooks

    19. December 2014 um 06:24

    Klappentext Das ist das Ende Eine Reihe mysteriöser Krankheitsfälle in Russland ist den internationalen Nachrichtenagenturen nicht mehr als eine Randnotiz wert – bis sich herausstellt, dass der Erreger ein hochansteckendes Virus ist, das innerhalb kürzester Zeit jeden, der sich infiziert, in ein blutrünstiges Monster verwandelt. In der Folge kollabieren Regierungen, Chaos bricht aus, und bald kämpft jeder nur noch für sich selbst. Einer der Überlebenden ist ein junger Anwalt, der beginnt, das Ende der Welt zu dokumentieren. Dies sind seine Aufzeichnungen ... Autor Manel Loureiro wurde 1975 in Pontevedra, Spanien, geboren. Er studierte zunächst Jura an der Universität von Santiago de Compostela, bevor er als Moderator verschiedener TV-Sendungen bekannt wurde. Seinen ersten Roman Apokalypse Z veröffentlichte er zunächst auf seinem Internetblog, wo er sich schnell zum Kultphänomen entwickelte. Der Autor lebt und arbeitet in Pontevedra. Meinung Ein neues Buch über die Zombieapokalypse. Kann das eigentlich gut gehen? Hab ich nicht schon langsam so ziemlich alles gelesen, was es über die Zombies und deren Apokalypse zu lesen gibt? Ja und nein. Irgendwas ist immer neu und mal ehrlich: Genug von den Zombies hab ich noch lange nicht! „Apokalypse Z“ schlägt erstmal mit einem neuen Handlungsort auf. Spanien geht vor die Hunde. Natürlich ist die Zombieapokalypse in jedem Ort gleich, aber dennoch war es interessant, dieses Szenario mal aus der spanischen Perspektive zu sehen. Es ist ein junger Anwalt und sein Kater, den wir auf der Reise zum Untergang der Welt begleiten und der uns über seine Erlebnisse berichtet. Erzählt wird dieses ganze Desaster in Tagebuchform (anfänglich noch auf einem Blog, aber nur bis das Internet zusammenbricht). Unser Protagonist erzählt den Untergang von Anfang an. Er weiß nicht was los ist, die Nachrichten spielen verrückt, die Regierung sagt rein gar nichts – bis letztendlich so ziemlich alle sterben und jeder Überlebende sich seinen Teil denken muss. Keine Warnungen, keine Ratschläge, der Mann muss gucken, wie er zurechtkommt. Ich weiß nicht, ob das Absicht war, aber durch dieses Unwissen und das Fehlen von Verständnis fühlte ich mich hin und wieder leicht „veräppelt“. Wenn auf der Straße „Menschen“ herumlaufen, denen die Gedärme aus dem Bauch hängen und die eindeutig tot sein müssten, was denke ich dann wohl, was das ist? Hier kommt dann auch gleich mein erstes Kritikpunkt: Zwar wird die ganze Geschichte in Tagebuch-Form und damit in der Ich-Form geschrieben, aber dennoch bekam ich keine richtige Verbindung zu unserem Protagonisten (von dem mir irgendwie der Name fehlt… O.o ? ). Er war immer ein bisschen verschwommen. Zwar wusste ich immer was er denkt, fühlt und macht, aber der letzte Funke ist nicht ganz übergesprungen. Schade eigentlich, denn die Geschichte als solche ist wirklich toll! Mein zweiter Kritikpunkt bezieht sich auf den Schreib-Stil. Mal abgesehen von einigen Wortwiederholungen, die mir „schlicht“ den Nerv raubten, schwang immer eine kleine Distanziertheit bei den Einträgen mit. Außerdem sind es wie gesagt Erzählungen von seinen Erlebnissen. Stellen, bei denen sicherlich die Spannung atemberaubend gewesen wäre, verlieren an Intensität, weil alles sehr nüchtern und fast immer rückblickend berichtet wird. Diese Art des Schreibens kann gut gehen, allerdings war das hier nicht der Fall. Es gibt sehr lange Abschnitte, die sich einfach in die Länge ziehen, weil alles genau berichtet werden muss. Die Reduzierung der Dialoge auf das nötigste (klar, bei der Tagebuch-Form) hat da leider auch nicht geholfen. Schieben wir den dritten Kritikpunkt gleich hinterher. Der Kater. Ich mag Tiere. Wirklich. Und ich kann es voll und ganz nachvollziehen, das unser Protagonist immer und immer wieder Kopf und Kragen für seinen Kater riskiert. Aber über Strecken fällt kein Wort über den Kater, dann wird er in ein Zombieverseuchtes Krankenhaus geschleppt, ohne irgendwelche Töne von sich zu geben? Der Kater ist wasserscheu und dennoch ist sich unser junger Anwalt sicher, dass er in den vollkommen überfluteten Keller gerannt ist? Hm, hm, hm. Naja. Wirkte manchmal etwas konstruiert, allerdings gefiel mir die Idee, dass auch mal ein Kater bei den Zombies mitspielen darf.^^ Die Geschichte als solche konnte mich im Großen und Ganzen überzeugen. Es gibt lange Strecken, an denen der Protagonist einfach nur alleine ist und viele schreckliche Dinge tut und sieht. Seine Entwicklung ist glaubhaft, wenn er auch immer wieder sehr naiv ist. Es dauert sehr lange, bis er realisiert, was da so herumläuft. Auch ist sein Verhalten gegenüber anderen Menschen sehr blauäugig und ich wunderte mich nicht, dass er von einem Schlamassel ins nächste rutscht. Natürlich ist er nicht die einzige Figur, aber alle anderen waren für eher blass und nur am Rande wichtig. Dennoch fand ich seine Reise interessant, denn auch wenn nicht immer viel passiert, was es interessant zu lesen, wie die Welt um ihn herum ausschaut. Eigentlich passiert gar nicht viel, obwohl das Buch recht dick ist. Der Protagonist (dessen Name noch immer unbekannt ist, oder ich hab ihn vergessen… O.o) lebt einige Zeit in seinem Haus, muss flüchten, ist einige Zeit unterwegs, findet andere Menschen, rutscht in ein Schlamassel, befreit sich, ist unterwegs, findet andere Menschen und bleibt mehrere Monate dort, bis sie wieder flüchten müssen. Das sind alles in allem neun Monate Handlungsspielraum, die mir viel, viel länger vorkamen. Die Story ist bekannt, läuft es bei Zombieapokalypsen doch immer auf das gleiche hinaus. Es kommt darauf an, was daraus gemacht wird und trotz einiger Schwächen, fesselte mich die Geschichte. Vielleicht liegt es auch nur am meinem Zombie-Wahn … ;-) Das Ende ist sehr offen, aber für einen ersten Teil abschließend. Ich fand es sehr gut, dass genau an dieser Stelle ein Cut gesetzt wurde und dass alles ohne fiesen Cliffhanger. Es fühlte sich eher an, als wäre ein Film zu Ende. Man weiß, dass es weiter geht, aber im zweiten Teil geht es um etwas anderes. Und der zweite Teil wartet schon auf mich. Fazit Für Zombiefans eine klare Leseempfehlung. Für Genre-Einsteiger würde ich es nicht empfehlen, da einige Längen im Buch wirklich zäh sind. Auch ist der Schreibstil gewöhnungsbedürftig. Ein Zombie-Road-Trip durch Spanien, mit Kater und ganz viel Naivität, der leider einige Schwächen aufweist. Bewertung Obwohl ich nichts gegen „lange Reisen“ in Büchern habe und diese Geschichte irgendwas hat, das mich letztendlich fesseln konnte, gebe ich nach all der Kritik 3 von 5 Marken. Mal sehen, was der zweite Band mit sich bringt. Tilly

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  • Apokalypse mit Katze

    Apokalypse Z
    TraumLilie

    TraumLilie

    29. November 2014 um 17:24

    Inhalt Ein Einbruch in einem osteuropäischen Labor hat verehrende Folgen für die Menschheit. Unbeabsichtigt wird ein veränderter Erreger freigesetzt und breitet sich unweigerlich aus. Infizierte Menschen sterben, bleiben jedoch nicht lange tot und wandeln als Untote durch die Straßen. Chaos bricht aus, Regierungen fallen zusammen und mittendrin ein Anwalt, der zu überleben versucht. Er beginnt das Ende der Welt zu dokumentieren und seine letzten Einträge aufzuzeichnen.  Meinung „Apokalypse Z“ ist der erste Band einer bisher drei teiligen Reihe. Es erzählt die Geschichte eines jungen Anwalts, der das Ende der Welt in seinem Blog festhält. Die Geschichte ist vom Schreibstil wirklich gut gelungen, es lässt sich schnell lesen und wirkt durch die Ich Perspektive sehr realistisch. Das Buch ist in Blog und später in Tagebucheinträgen gegliedert, weshalb es auch keine wirklichen Kapitel gibt. Die Einträge sind unterschiedlich lang, aber von einer sehr angenehm zu lesenden Länge. Zudem ist das Buch in drei Abschnitte geteilt, die jeder eine Handlung verfolgen. Auf mich wirkt die Geschichte sehr realistisch dargestellt. Man wird am Anfang gleich darauf hingewiesen, dass etwas in Osteuropa schiefgelaufen ist und die Regierung es unter Verschluss hält. In den Nachrichten wird kaum etwas gesendet, Gerüchte werden gestreut und keiner weiß wirklich was überhaupt passiert, bis es zu spät ist. Es ist gut nachvollziehbar, wie die Erde wegen nur einem kleinen Erreger zu Grunde gehen könnte. Der ganze Ablauf von dem Einbruch, der Freisetzung, dem Ausbruch und den Infizierten, die Panik, die ein gewaltiges Chaos zurücklässt, waren erstaunlich gut zu verfolgen. Auch das der Protagonist einen ungewöhnlichen Begleiter an seiner Seite hat, nämlich einen Kater, hat das Ganze für mich sehr lesenswert gemacht. Ich habe mir fast mehr Sorgen um das Leben des Katers gemacht als um den Anwalt. Und gerade das wurde an manchen Stellen sehr spannend umgesetzt. Ich habe regelrecht mitgefiebert. Allerdings komme ich nicht umhin auch sagen zu müssen, dass ab der Hälfte sich die Geschichte ziemlich zog. Es hat toll angefangen, war interessant und spannend geschrieben. Nur nach einer Weile wurde es in meinen Augen etwas zäh. Irgendwie hat mir da etwas gefehlt, was die Geschichte mehr vorantreibt. Manche Szenen waren für mich einfach nicht spannend genug, was aber auch daran liegen mag, dass ich den zweiten Band schon kannte und wusste wie es ausgeht. Fazit Ein toller und nahezu realistischer Endzeitroman, mit Untoten und allem was man sich darunter vorstellt. Wenn die Mitte auch etwas geschwächelt hat, nicht aufgeben. Band eins ist es allemal wert gelesen zu werden. Schon alleine wegen dem sympathischen Kater. Die Reihe ist es allemal Wert gelesen zu werden.

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  • spannender Zombie-Survival

    Apokalypse Z
    Secret-Eden

    Secret-Eden

    29. October 2014 um 16:39

    Pünktlich zu Halloween wagte ich mich an eines der gruseligsten Bücher das ich hier noch liegen hatte. Und ja, mit diesem Buch kann man die dunkle Jahrezeit sehr gut einleiten. Das Cover passt in das typische Schema F, hat dadurch leider keinen hohen Wiedererkennungswert, dennoch finde ich es passend gewählt da es die einsame Stimmung des Buches gut widergibt. Für mich war mal wieder die Ich-Perspektive zu Anfang ein kleines Manko. Wer schon länger meinen Blog verfolgt weiß dass ich die "ich-Schreibweise" nicht sonderlich mag. Jedoch war sie geschickt gewählt. Denn das Buch ist nicht einfach ein Bericht über das Leben während der Apokalypse, es ist ein Tagebuch eines Mannes gefangen in dieser untergehenden schrecklichen Welt. Dieser Mann ist sympathisch, einer von uns, kein ex-Militär, kein Polizist, einfach nur ein Anwalt überfordert mit der Situation und ängstlich. Er spielt nicht den Held sondern rennt und flieht, riskiert lieber andere Überlebende nicht zu finden als zu sterben. Er handelt wie jeder andere Mensch handeln würde, wodurch dieses Buch erschreckend realistisch wirkt. Ich mag den Protagonisten und ich mag wie die Geschichte in Form gebracht wurde. Mehr mag ich nicht erzählen da ich euch nichts von der Geschichte vorweg nehmen will. Jeder der Zombies mag und mal etwas richtig spannendes lesen möchte, dem lege ich dieses Buch ans Herz. Spannender Zombie-Horror mit realistischen Protagonisten. Auf jeden Fall lesenswert!

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  • Schalte die Nachrichten ein und du findest alles im Buch wieder! Erschreckend!

    Apokalypse Z
    thewalkingfan

    thewalkingfan

    16. September 2014 um 09:33

    Es beginnt in Russland und dann breitet sich die Seuche aus. Nichts anderes steht im Buch, als wenn wir die Nachrichten über Ebola-Ausbreitung heute einschallten. Die Regierungen aller Länder sind überfordert. Frau Merkel weiß auch nicht mehr weiter...Putin versucht nach wie vor den Starken zu mimen und Obama ist mit seinem Latein am Ende. Es beginnt, wie bei uns in den 19:45 Uhr RTL Nachrichten. Ebola in Afrika und dann bei uns. Es ist erschreckend, wie viele Parallele zu der heutigen Ebola-Epidemie gibt. Und die gesamte Weltregierung versucht es im Griff zu bekommen ohne zu wissen, dass sie längst verloren haben. Mehr als empfehlenswert, kann den zweiten Teil nicht abwarten!

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  • Apokalypse Z

    Apokalypse Z
    sallybooks

    sallybooks

    18. July 2014 um 01:34

    In Russland breitet sich ein merkwürdiger Virus aus, der Menschen zu lebenden Untoten mutieren lässt. Ein junger spanischer Anwalt, der alleine mit seinem Kater in einem kleinen Haus in Galizien lebt beobachtet die Entwicklung des Ganzen und berichtet darüber in seinem Blog. Als die Krankheit ausser Kontrolle gerät und Europa in den Abgrund reißt begleitet der Leser ihn und seine Aufzeichnungen durch eine apokalyptische Welt aus der es kein Entrinnen mehr zu geben scheint. Dabei lässt das Buch an Spannung nicht nach und es hat etwas was für Zombieromane äusserst wichtig ist um dem Leser nicht auf die Nerven zu gehen: Protagonisten die nicht immer nur blöde Ideen haben und sich von einer Miesere in die Nächste stürzen. Der namenlose Protagonist und sein Kater Lúcolo waren mir von anfang bis ende sehr sympatisch und ich habe die Beiden gerne begleitet. Natürlich erzählt das Buch nichts neues. Über Zombieapokalypsen wissen wir ja mittlerweile schon so ziemlich alles und wir haben jede Situation schoneinmal durchgestanden. Also sollte man in dieser Richtung nicht allzu viel erwarten. Das hindert das Buch allerdings auch nicht daran spannend und lesenswert zu sein. Apokalypse Z lässt sich schnell, flüssig und spannend lesen und Zombieliebhaber sollten definitiv mal ein Auge drauf werfen.

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  • Tolle Zombies

    Apokalypse Z
    Lesemaus-M

    Lesemaus-M

    16. July 2014 um 18:57

    Klappentext/Inhalt: Eine Reihe mysteriöser Krankheitsfälle in Russland ist den internationalen Nachrichtenagenturen nicht mehr als eine Randnotiz wert - bis sich herausstellt, dass der Erreger ein hochansteckendes Virus ist, das innerhalb kürzester Zeit jeden, der sich infiziert, in ein blutrünstiges Monster verwandelt. In der Folge kollabieren Regierungen, Chaos bricht aus, und bald kämpft jeder nur noch für sich selbst. Einer der Überlebenden ist ein junger Anwalt, der beginnt, das Ende der Welt zu dokumentieren. Dies sind seine Aufzeichnungen ... Meine Meinung: Dieses Buch wollte ich im Juni schon unbedingt lesen aber ich habe es einfach nicht geschafft. Jetzt endlich hat es geklappt. Ich bin sogar froh, dass ich es im Juni nicht geschafft habe, da dieses Buch wirklich anspruchsvoll ist und man dazu wirklich Zeit braucht. Mit einem spanischen Anwalt dürfen wir diese Geschichte verfolgen. Er ist ein Blogger. Er bloggt einfach über sein Leben. Als in Russland mysteriöse Krankheitsfälle auftauchen, berichtet er auch über diese. So lange er noch Internet hat, bloggt er weiter. Danach hält er alles in einem Tagebuch fest, da in der Welt vieles nicht mehr geht. Dies hat mir wirklich gut gefallen, die Geschichte mal etwas anders zu verfolgen. Der spanische Anwalt ist so ein toller Charakter. Er ist bereits 30 und musste schon ein sehr schreckliches Ereignis in seinem Leben verarbeiten. Außerdem hat er einen Kater. Der Kater ist so toll, er ist wirklich total verwöhnt. Die beiden müssen sich den Zombies stellen und dies ist natürlich nicht so einfach. Der Anwalt hat natürlich Angst, versucht aber das Beste aus dieser Sitation machen. Bei diesem Abenteuer müssen die beiden viel durchstehen und sie wachsen natürlich auch daran. Dies hat mir wirklich gut gefallen.  Ich muss wirklich sagen, dass ich anfangs ein paar Probleme mit dem Schreibniveau hatte. Die Bedeutung mancher Wörter wusste ich gar nicht und musste wirklich nachschauen. Nach und nach habe ich mich aber daran gewöhnt und es kam nicht mehr oft vor, dass ich es nicht verstanden habe. Man muss für dieses Buch wirklich Zeit haben. Es ist eine sehr komplexe Geschichte.  An manchen Stellen hatte das Buch leider ein paar Logikfehler. Dies kann ja mal passieren aber ich habe wirklich einige gefunden. Das fand ich wirklich etwas schade. An manchen Stellen hat mich das dann etwas verwirrt aber ich habe mir eben dann gedacht, dass es so und so sein muss. Dadurch hatte ich dann auch keinerlei Probleme weiter zu lesen. Fazit: Für dieses Buch muss man sich wirklich Zeit nehmen, da das Schreibniveau wirklich hoch ist. Anfangs hatte ich damit etwas Probleme aber nach und nach habe ich mich daran gewöhnt. Die Zombies, der Protagonist und sein Kater haben mir so gut gefallen. Es ist wirklich ein tolles Buch. Leider waren ein paar Logikfehler in dem Buch aber ich habe mir dann eben gedacht, dass es so und so ist und dann hatte ich auch keine Probleme weiter zu lesen. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung. Bewertung: Cover: 4/5 Klappentext: 4/5 Inhalt: 4/5 Schreibstil: 4/5 Gesamtpaket: 4/5 4 von 5 Sterne

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  • Untote Spanier

    Apokalypse Z
    OlafBlumberg

    OlafBlumberg

    24. June 2014 um 12:49

    Der Untergang der Welt, die Zombieapokalypse, dokumentiert anhand von Tagebucheinträgen. Das gab es schon häufiger, sodass man fast schon von einem eigenen Genre reden möchte. Am Anfang ist alles ruhig , die Meldungen mehren sich, schließlich Ausnahmezustand, absolutes Chaos und die Einsicht, das Flucht die einzige Option ist. Loueiros Parallelen zu "Tagebuch der Apokalypse" sind fast schon unverschämt, so man die Bücher zeitnah gelesen hat. Im Unterschied zum Werk von J.L. Bourne hat der, in diesem Kontext völlig unverständlich, weil namenlose Anwalt X eine zutiefst menschliche Seite. Er ist kein ausgebildeter Soldat wie der Protagonist in TdA, sondern ein Zivilist, ein Anwalt eben. Er bereitet sich nicht vor, er streckt keine 50 Sargverweigerer in einer Minute nieder und weiß ich oft nicht zu helfen und verfällt in Panik. Und er hängt an seiner Katze Luculo (die hat wenigstens einen Namen), was dem Roman eine komische und menschliche Seite verleiht. Dass sich der Protagonist im späteren Verlauf auch nach Monaten noch erschreckt und recht unbeholfen anstellt, bisweilen schon wehleidig wird, sei dahingestellt. Fazit: Das Buch Apokalypse Z ist spannend und mitreissend menschlich, aber auch abgekupfert und nach Schema F. Das unvermeindlich offene Ende schreit nach Fortsetzung und es hätte dem Roman gut getan aus einer reinen Ich-Perspektive, statt in der gewollten Tagebuch-Form geschrieben zu werden. Trotzdem empfehlenswert. Ich habs gerne gelesen.

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  • Sehr lesenswert auch für diejenigen die es nicht ganz so blutig mögen...

    Apokalypse Z
    unclethom

    unclethom

    02. June 2014 um 17:39

    Der Klappentext: Das ist das Ende Eine Reihe mysteriöser Krankheitsfälle in Russland ist den internationalen Nachrichtenagenturen nicht mehr als eine Randnotiz wert – bis sich herausstellt, dass der Erreger ein hochansteckendes Virus ist, das innerhalb kürzester Zeit jeden, der sich infiziert, in ein blutrünstiges Monster verwandelt. In der Folge kollabieren Regierungen, Chaos bricht aus, und bald kämpft jeder nur noch für sich selbst. Einer der Überlebenden ist ein junger Anwalt, der beginnt, das Ende der Welt zu dokumentieren. Dies sind seine Aufzeichnungen ... Quelle: http://www.randomhouse.de/Paperback/Apokalypse-Z-Roman/Manel-Loureiro/e445544.rhd Der Autor: Manel Loureiro wurde 1975 in Pontevedra, Spanien, geboren. Er studierte zunächst Jura an der Universität von Santiago de Compostela, bevor er als Moderator verschiedener TV-Sendungen bekannt wurde. Seinen ersten Roman Apokalypse Zveröffentlichte er zunächst auf seinem Internetblog, wo er sich schnell zum Kultphänomen entwickelte. Der Autor lebt und arbeitet in Pontevedra. Quelle: http://www.randomhouse.de/Autor/Manel_Loureiro/p526662.rhd Die Rezension: Der Autor war für mich bislang gänzlich unbekannt. Ich muss aber auch ehrlich zugeben, dass der Zombiehype irgendwie völlig an mir vorbei gegangen ist. Dieses Buch jedoch hat mich nach Lektüre der Leseprobe sofort angesprochen. Und ich wurde vom Buch nicht enttäuscht. Langsam wurde man an die Zombiestory herangeführt um dann die Spannung stetig zu steigern. Zuerst nur wenige erkrankte, dann immer mehr und ebenso wurde es immer spannender. Der Schreibstil von Manel Loureiro ist sehr angenehm und so liest sich das Buch recht schnell weg. Bis man an einem gewissen punkt ankommt und man kann dann das Buch nicht aus den Händen legen, eben weil die Spannung so groß ist. Das Buch erinnert in gewisser Weise an die Zombiestories der siebziger und Achtziger Jahre. Allerdings im Gegensatz der damaligen Zombiestories wurden die grausamen Bisse hier nur angedeutet, den Rest musste man sich in seiner Phantasie vorstellen, gut auch für Zartbesaitete Leser. Die Atmosphäre, die eine solche Lebensfeindliche Umwelt mit sich bringen würde , wurde phantastisch eingefangen, so dass man wirklich das Gefühl hatte, die Zombie warten in den dunklen Ecken auf einen. Mich konnte der Autor begeistern und ich freue mich schon jetzt auf den im Herbst neu erscheinenden 2. Teil dieses Buches. Hochverdiente 4 von 5 Sternen, einen Sterne Abzug für das offene Ende, eine Qual für den Leser, solange auf die Fortsetzung warten zu müssen.

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  • Zombie-Apokalypse aus und in Europa

    Apokalypse Z
    fremdwelten

    fremdwelten

    11. May 2014 um 15:09

    Was zunächst wie ein »ganz all­täg­li­cher Ter­ror­an­schlag« ausieht, erweist sich bald als der Anfang vom Ende der Mensch­heit. Tsche­tsche­ni­sche Rebel­len ver­üben in der rus­si­schen Repu­blik Dages­tan einen Anschlag auf eine For­schungs­ein­rich­tung, wobei ein  unbe­kann­tes Virus frei­ge­setzt wird. Als das töd­li­che Pote­nial des Erre­gers offen­sicht­lich wird, ist es schon zu spät. Auch die umge­hende Abrie­ge­lung Russ­lands kann nicht ver­hin­dern, dass infi­zierte Per­so­nen das Land ver­las­sen und sich die Epi­de­mie in das rest­li­che Europa und die ganze Welt aus­brei­tet. Das Virus tötet die Men­schen und lässt sie sich kurz dar­auf als wan­delnde Lei­chen wie­der erhe­ben, die nun der Hun­ger auf das Fleisch der Leben­den antreibt. Inner­halb weni­ger Wochen hört die Welt, wie die Men­schen sie kann­ten, auf zu exis­tie­ren. Die letz­ten Über­le­ben­den fin­den sich auf der fast aus­sichts­lo­sen Flucht vor den leben­den Toten wieder. Ein in Spa­nien leben­der Anwalt berich­tet vom Unter­gang der Mensch­heit zunächst in sei­nem Blog, spä­ter hält er die grau­en­vol­len Gescheh­nisse in sei­nem Tage­buch für die Nach­welt fest. Er trägt die zunächst bruch­stück­haf­ten Infor­ma­tio­nen zusam­men und erkennt bald die gan­zen Aus­maße der bevor­ste­hen­den Apo­ka­lypse. Die Auf­for­de­run­gen an die Bevöl­ke­rung, sich in sichere Zonen zu flüch­ten, igno­riert er, und so ist er gemein­sam mit sei­nem Kater bald auf sich gestellt. Das Thema Zombie-Apokalypse ist in jün­ge­rer Zeit so aus­gie­big bear­bei­tet wor­den, dass wirk­lich neue Ideen auch hier kaum zu erwar­ten sind. Und so beginnt auch diese Apo­ka­lypse wie schon viele andere vor ihr — irgendwo auf der Welt gerät ein anste­cken­der Erre­ger außer Kon­trolle und ver­wan­delt die Mensch­heit in eine Masse von wan­deln­den Toten. So weit, so alt­be­kannt. Doch warum ist die­ses Buch anders als andere Zombie-Apokalypsen-Geschichten? Da ist zunächst der Schau­platz. Die Kata­stro­phe beginnt in Russ­land und brei­tet sich dann — auch über Deutsch­land — nach Spa­nien aus, wo unser blog­gen­der Anwalt zu Hause ist. Schon dadurch fühlt sich der Leser dem Grauen sehr viel näher als bei den ame­ri­ka­ni­schen Varia­tio­nen des The­mas. Wenn Wla­di­mir Putin die Abrie­ge­lung Russ­lands anord­net und die deut­sche Kanz­le­rin ver­kün­det, dass Ver­let­zun­gen der Aus­gangs­sperre mit der Erschie­ßung geahn­det wer­den, so man man das im Lese­ses­sel sit­zend zwar eigent­lich nicht glau­ben — letz­te­res noch weni­ger als ers­te­res –, doch sorgt gerade die­ser Bezug zur heu­ti­gen rea­len Welt für beklem­men­den Realismus. Die Zahl der Cha­rak­tere ist über­schau­bar, diese halte ich jedoch sehr gut gelun­gen. Natür­lich gibt es auch hier wie­der die Schur­ken, die aus der Kata­stro­phe ihren Vor­teil zie­hen wol­len. Aber es gibt auch Hoff­nungs­trä­ger, wie den klei­nen ukrai­ni­schen Pilo­ten mit der unbe­hol­fe­nen Aus­drucks­weise und dem Aste­rix­bart, den man ein­fach mögen muss. Die lie­bens­wer­teste und sicher unge­wöhn­lichste Haupt­fi­gur ist der Kater des Blog­gers, der auch ange­sichts der an Türen und Fens­ter häm­mern­den Zom­bies nie seine kat­zen­ty­pi­sche Gelas­sen­heit ver­liert und der dem Prot­ago­nis­ten (fast unun­ter­bro­chen) ein treuer Beglei­ter ist. Wann hat man schon ein­mal gele­sen, dass ein Flücht­ling in der Zombie-Apokalypse einen Kat­zen­korb mit sich herum trägt? Die Ver­mu­tung liegt nahe, dass Manel Lou­reiro selbst ein Kat­zen­lieb­ha­ber ist. Dass auch irgend­wann das unver­meid­li­che hüb­sche Mäd­chen auf­taucht — macht nichts. Und nicht zuletzt ist da unser Blog­ger selbst — bis zum Tag Z ein ganz nor­ma­ler Mann. Die Tat­sa­che, dass er zual­ler­erst an die Ret­tung sei­nes Katers denkt und mit Schuss­waf­fen über­haupt nicht umge­hen kann, macht ihn ebenso mensch­lich und sym­pa­thisch wie der Umstand, dass er manch­mal etwas unge­schickt agiert. Man­cher Leser mag sie ver­mis­sen: Splat­ter­sze­nen und Met­ze­leien sind hier spar­sam ein­ge­setzte Mit­tel. Das ist nicht miss­zu­ver­ste­hen, natür­lich gibt es die sehr ein­drück­li­chen Schil­de­run­gen der Unto­ten in den ver­schie­dens­ten Erhal­tungs­zu­stän­den, und natür­lich ist Lou­reiro bei sei­nen Schil­de­run­gen nicht über­trie­ben zurück­hal­tend. Den­noch setzt er stark auf Atmo­sphäre und ver­wen­det viel Zeit dar­auf, uns an der immer grö­ßer wer­den­den Ver­zweif­lung sei­ner Figur (warum hat sie übri­gens kei­nen Namen?) teil­ha­ben zu las­sen, ihn mal flu­chen und mal wei­nen zu las­sen. Des­sen Gefühls­welt beschreibt er ebenso über­zeu­gend wie die nicht nur buch­stäb­lich in Trüm­mern lie­gende Zivi­li­sa­tion. Wo Atmo­sphäre und Stim­mung so gekonnt ver­mit­telt wer­den, und das macht Lureiro mei­ner Mei­nung nach wirk­lich außer­or­dent­lich gut, blei­ben manch­mal Erzähl­tempo und Kurz­wei­lig­keit etwas auf der Stre­cke. Ange­sichts der erzäh­le­ri­schen Qua­li­tä­ten des Autors habe ich das jedoch nicht als Nach­teil wahr­ge­nom­men. Apo­ka­lypse Z ist ein sehr lesens­wer­ter, weil etwas ande­rer Zombieroman.

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  • Das Ende der Welt beginnt unscheinbar..! Gelungenes Debüt!

    Apokalypse Z
    katie1984

    katie1984

    28. April 2014 um 19:42

    Meine Meinung Ich habe dieses Buch verschlungen. Das heißt aber nicht unbedingt, dass es perfekt ist, sondern einfach nur unheimlich spannend, fesselnd und realitäts- und zeitnah niedergeschrieben wurde. Es hat mir gefallen, dass der Autor diese Apokalypse aus der Sicht eines anonymen jungen Anwalts darstellt und dabei nicht mittendrin einsteigt, sondern aus seiner Perspektive, als Zivilist, beschreibt wie es mit einer kleinen und in unserer Welt recht unbedeutsamen Meldung in den Nachrichten beginnt. In Zeiten von Unruhen achtet man kaum noch darauf, wenn ein paar Rebellen in Russland einen Anschlag auf ein Gebäude verüben. Man hört es, nimmt es zur Kenntnis, denkt sich vielleicht noch seinen Teil dazu und damit hat es sich. Aber genau mit diesem Ereignis beginnt die Katastrophe in diesem "Bericht" und der Verfasser schreibt die Dinge/seine Gedanken eigentlich nur auf, weil seine Frau vor zwei Jahren bei einem Unfall ums Leben gekommen ist und es ihm, auf Anraten seines Psychologen, als zusätzliche Therapie helfen soll. Daraus entsteht ein überwiegend glaubhaftes Endzeit Szenario, welches den Ausbruch des Virus', die Verbreitung, bis hin zum Totalausfall der ganzen Weltordnung in Worte umsetzt und auch immer wieder zeigt wie abhängig die verschiedenen Länder voneinander sind und den Domino Effekt, wenn das erste Land zusammenbricht. In diesem Fall als erstes Russland. Dabei konnte mich vor Allem die realistische Beleuchtung auf die ganze Welt beeindrucken. Denn der Autor beschreibt sehr zeitnah wie eine Kanzlerin Merkel, ein Obama und die ganze Weltpolitik darauf reagieren könnten,während sich das Virus in aller Welt ausbreitet. >>Bewaffnete Truppen marschieren durch New York, Chicago, Boston und so weiter. Die Amis spinnen doch. Was wollen sie damit erreichen? Das Virus erschrecken?" << S. 33 Am Anfang dieser Post Apokalypse passte einfach Alles. Ein authentischer Haupt Protagonist, der langsam aber sicher feststellt, dass die Welt immer weiter aus dem Ruder läuft. Sein Befinden das Achterbahn fährt und immer wieder die beklemmende und aussichtslose Lage widerspiegelt. Und der sich zunächst verkriecht, in Alkohol flüchtet, um mit der Zeit an den Erkenntnissen zu wachsen und sich letztendlich für ein Überleben entscheidet und anpasst, ohne die Hoffnung zu verlieren. Natürlich ist der junge Anwalt ein Ausnahme Charakter mit vielen Schwächen aber auch Stärken und Glück, denn die Mehrheit der Weltbevölkerung geht an ihrer eigenen Furcht, Unwissenheit und Panik zu Grunde. So kämpft er sich von einem Fluchtpunkt zum Nächsten und bekommt, wie auch der Leser, nach und nach einen schockierenden Einblick auf's Ausmaß dieser Katastrophe, nachdem alltägliche Dinge wie Internet, TV und Radio längst nicht mehr existent sind. Als der Widerstand gebrochen ist vermehren sich die Monster nämlich wie Ameisen und was bleibt ist die Hoffnung zu überleben und nach einer sicheren Zuflucht zu suchen. Auch trifft er auf Überlebende, die gelungen darstellen, dass der größte Feind des Menschen(neben der gegenwärtigen Zustände), auch in dieser Apokalypse, immer noch der Mensch ist und das unausweichliche Ende noch vorantreibt. Ein Selbstläufer sozusagen. >>Ich glaube, es war Roosevelt, der gesagt hat: Das Einzige, was wir zu fürchten haben, ist die Furcht. << S. 188 Während mich das bildlich gut umgesetzte Szenario, die grausam, brutalen Beschreibungen und der Haupt Charakter fesseln konnten und es auch an nachvollziehbaren Erklärungen (soweit das aus dieser Perspektive möglich ist) nicht mangelt war ich bei der Umsetzung immer wieder zwiegespalten. Anfangs noch auf seinem Blog niedergeschrieben, später als Tagebuch, wurden ab der Hälfte des Buches die Einträge zeitweise doch sehr unglaubwürdig. Auch durch den nicht so recht dazu passenden Abschluss. Es gab immer wieder zu lange Passagen mit vielen Details in heiklen Situationen, die die Glaubwürdigkeit eines Tagebuchs zunehmend schmälerten und die Erzählform aus einer anderen Sicht vorteilhafter gestaltet hätten. Das heißt allerdings nicht, dass die Story dadurch kippt, sondern ist lediglich eine verschmerzbare Feststellung, die im Verlauf zu Tage kommt. Der laienhafte Schreibstil hingegen wirkt sehr realistisch. Auch die Idee ist nicht neu, aber das wusste ich als Leser schon von Vornherein, weil der Klappentext verrät, dass dieses Buch ähnlich wie andere Geschichten dieses Genres aufgebaut ist. Interessant bei solchen Szenarien ist der Aufbau und aus meiner Sicht hat Manel Loureiro mit diesem Debüt einen Roman geschaffen, der sich hinter anderen seiner Art nicht verstecken muss und gegenüber seinen älteren Brüdern stellenweise sogar mehr Tiefe beinhaltet. Zur Gestaltung bleibt mir nicht viel zu sagen, denn eine bestimmte Szene im Buch hat sich in meinem Kopf genau so verbildlicht. Perfekt passend,und düster wie der gesamte Inhalt, die genauso viel Unheil darstellt, wie am Ende auch auf den Leser zukommt (und noch mehr...!). Dazu kommt eine stabile Verarbeitung, die keine Wünsche offen lässt.(ACHTUNG: Dieses Buch ist nicht gebunden, wie von Amazon angegeben, sondern ein größeres Taschenbuch/Klappbroschur!) Dieses Buch wird wohl ein Einzelband bleiben, über den sich jeder Leser, nach dem Ende, weiter Gedanken machen kann! ;-) Fazit: Pro: Glaubhafte Entwicklung, authentische Hauptfigur mit Ecken und Kanten, spannender Verlauf Kontra: kein überraschendes Ende, Art der Einträge wirkt zeitweise unrealistisch "Apokalypse Z" von Manel Loureiro ist zwar kein neuer Meilenstein dieses Genres, kann sich aber ohne Probleme in die Riege anderer bekannter und gelungener Bände aus dieser Richtung einreihen. Mich konnte vor Allem die glaubhafte Entwicklung der Hauptfigur und die des Endzeit Szenarios von diesem düsteren Werk überzeugen. Während derzeit viele dieser Romane aus dem Boden schießen und man die Spreu vom "ernst zu nehmenden" Weizen trennen muss, gehört diese Geschichte ganz klar zur zweiten Sorte! Dieses Debüt ist nicht ganz perfekt, aber ich finde es lesens- und empfehlenswert für jeden Apokalypse/Zombie Fan und die, die es werden wollen! Bewertung: Idee: 3/5 Charakterdarstellung: 5/5 Schreibstil: 4/5 Aufbau 5/5 Umsetzung: 4/5 Spannung: 4/5 Gesamtbewertung 4 von 5 Sterne ©Katies fantastisch dystopische Bücherwelt Ähnlich wie: -Tagebuch der Apokalypse Trilogie -Operation Zombie

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  • • Enttäuschend •

    Apokalypse Z
    jasimaus123

    jasimaus123

    27. April 2014 um 09:14

    Ein Anwalt bekommt von seinem Arzt empfohlen einen Blog zu führen und sein Leben zu dokumentieren, das soll ihm etwas helfen über den Tod seiner Frau hinweg zu kommen. So startet der junge Mann nun einen Blog und schreibt über die aktuelle heikle Situation in Russland. Eine Seuche die sich rasch ausbreitet und bald auch sein Land überfällt. Sie lässt Menschen sterben und danach wieder auferstehen, nur das sie dann wie betäubt durch die Gegend wanken und darauf aus sind dich zu beißen um dich zu einen von ihnen zu machen. Eine Zombie-Apokalypse. Der Anwalt ist einer der wenigen der überlebt und teilt seine Erinnerungen zuerst auf seinem Blog und schließlich als das Internet abbricht in einem Tagebuch.  Anfangs fiel es mir sehr schwer ins Buch zu finden, die ersten fünfzig Seiten waren voller politischer Informationen und sein Leben wobei mich besonders erstes nicht sehr ansprach. Danach kamen endlich die lang ersehnten Zombies. Diese sind ganz typisch, etwas verwundet, etwas faulig, langsamer schlurfender Gang und nicht sehr intelligent. Die erste Welle von Zombies machte das Buch um einiges spannender und ich begann gespannt seine Internetpost und Tagebucheinträge zu verfolgen. Bis zur 200sten Seite. Danach langweilte ich mich irgendwie. Der Funken des Buches sprang irgendwie nie so recht über, die Geschichte plätscherte so dahin und erreichte keinen richtigen Höhepunkt. Zombies hier, Zombies da. Ich musste mich durch das Buch zwingen und hab in der Zwischenzeit sogar ein anderes Buch angefangen und beendet da ich keinerlei Motivation aufbringen konnte das Buch weiterzulesen.  Den Protagonisten deren Name man nie erfährt und den ich in Gedanken einfach ‚Blogger‘ genannt habe, fand ich sehr sympathisch. Er ist Anwalt und ziemlich schlau, nur mit Intelligenz schafft man es zu überleben und diese, gemischt mit etwas Wagemut, schafften es ihn am Leben zu halten. Obwohl ich ihn sehr sympathisch fand, sprang auch hier der Funke nie richtig über und ich kann mich an keine Stelle im Buch erinnern an der ich um ihn gebangt habe. Die Emotionen blieben bei diesem Buch leider völlig aus. Immer wieder gab es einige spannende Stellen, die aber immer weniger wurden und mich schließlich gar nicht mehr packen konnten aber nie hab ich mich gefürchtet und es fiel mir schwer mich in die Lage des Bloggers zu versetzen wenn er seine Gefühle beschrieb die meistens aus Angst, Wut und Verzweiflung bestanden.  Der Schreibstil von Manel Loureiro war nicht das was ich mir gewünscht hätte. Angeblich wird er sogar ‚der spanische Stephen King‘ genannt, etwas das ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Vielleicht war die Geschichte auch nur zu lang aber mir fehlte es einfach an Spannung, nicht nur diese in den wenigen spannenden Momenten sondern generell.   Es ist die klassische Zombie-Buch-Methode. Jemand schreibt ein Tagebuch, Zombies kommen und er muss um sein Leben kämpfen. Leider wurde ich mit dem Buch nicht so richtig warm, nach der zweihundertsten Seite langweilte ich mich und musste mich sogar zwingen um weiterzulesen. Die nächsten zweihundert Seiten konnte mich leider auch überhaupt nicht überzeugen, das Ende fand ich auch nicht sehr prickelnd und somit lässt mich das Buch leider enttäuscht zurück.

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