Manfred Böckl Mathias Kneißl

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Inhaltsangabe zu „Mathias Kneißl“ von Manfred Böckl

Neben der spannenden Schilderung der (vor kurzem auch verfilmten) dramatischen Lebensgeschichte des 1902 hingerichteten Polizistenmörders und Räubers Mathias Kneißl bietet der Roman zuglich die unsentimentale Darstellung eines Auschnitts der bayerischen Geschichte.

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  • Rezension zu "Mathias Kneißl" von Manfred Böckl

    Mathias Kneißl
    olgica

    olgica

    07. October 2009 um 11:24

    Mathias Kneißl lebte vor über 100 Jahren im Dachauer Hinterland. Seine Familie war seit Generationen schlecht angesehen und auch Mathias konnte als redlicher Mensch nie Fuß fassen. Um sich an der bigotten Gesellschaft zu rächen und um überhaupt sein Überleben zu sichern, ging er daher auf Raubzug. Hierfür hatte er auch großes Talent und wurde so schnell nicht gefasst. So sehr er von den Behörden gehasst wurde, so beliebt war er jedoch im Volk. Besonders da er die "Greafrack" (Polizei) immer wieder austrickste und hauptsächlich reiche, unbeliebte Großbauern ausraubte, dies oft mit einer gewissen Ironie. Dieses famose kleine Buch schildert das ganze Leben von Mathias Kneißl. Ausführlich werden die gesamten Familienverhältnisse dargestellt und auch gut erklärt, wieso der Herr Kneißl zum Räuber wurde. Die Sprache des Autors ist sowohl leb- als auch bildhaft und man fühlt sich stets gut unterhalten. Die Schauplätze sind sehr anschaulich geschildert, wenn man die Gegend kennt, läuft das Kopfkino so richtig. Nebenbei erfährt man so einiges über Gefängnisse, Strafverfahren und das schreckliche Verhalten von Polizei und Justiz gegenüber Verdächtigen der damaligen Zeit. Einige Fotos von Personen und Schreiben runden diese gelungene Biografie ab.

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