Manfred Baumann

 4.1 Sterne bei 103 Bewertungen
Autor von Jedermanntod, Maroni, Mord und Halleluja und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Jedermannfluch

Erscheint am 08.07.2020 als Taschenbuch bei Gmeiner-Verlag.

Alle Bücher von Manfred Baumann

Sortieren:
Buchformat:
Cover des Buches Jedermanntod9783839210895

Jedermanntod

 (18)
Erschienen am 12.07.2010
Cover des Buches Maroni, Mord und Halleluja9783839215883

Maroni, Mord und Halleluja

 (12)
Erschienen am 01.10.2014
Cover des Buches Zauberflötenrache9783839213025

Zauberflötenrache

 (12)
Erschienen am 09.07.2012
Cover des Buches Wasserspiele9783839212004

Wasserspiele

 (10)
Erschienen am 11.07.2011
Cover des Buches Das Stille Nacht Geheimnis9783839223390

Das Stille Nacht Geheimnis

 (7)
Erschienen am 04.10.2018
Cover des Buches Mozartkugelkomplott9783839217733

Mozartkugelkomplott

 (7)
Erschienen am 01.07.2015
Cover des Buches Drachenjungfrau9783839251386

Drachenjungfrau

 (7)
Erschienen am 05.10.2016
Cover des Buches Todesfontäne9783839223451

Todesfontäne

 (7)
Erschienen am 04.07.2018

Neue Rezensionen zu Manfred Baumann

Neu

Rezension zu "Marionettenverschwörung" von Manfred Baumann

Marionettenverschwörung
twentytwovor 15 Tagen

Durch den Mord an einer jungen Frau, wird Kommissar Merana mit der für ihn bisher unbekannten Welt der Puppenspieler konfrontiert. So fällt es ihm anfangs auch schwer, sich bei seinen Ermittlungen sich nicht von der besonderen Atmosphäre des Marionettentheaters ablenken zu lassen. Doch das ändert sich schnell, als er feststellt, dass er mit seinem Vorgehen unbewusst auf politisch vermintes Feld geraten ist. Von einer bösen Vorahnung gepackt, beginnt er seine Fühler in die entsprechenden Richtungen auszustrecken. Die Ergebnisse sind erschreckend und zwingen Merana dazu nicht nur umzudenken, sondern auch sich selbst zu hinterfragen.

Fazit
Ein vielschichtiger Regionalkrimi, der das mittlerweile ziemlich abgenutzte Genre auf ein neues Niveau hebt.

Kommentare: 1
2
Teilen

Rezension zu "Jedermanntod" von Manfred Baumann

Theatralischer Mord währen der Salzburger Festspiele
haberleivor 21 Tagen

Ähnlich wie Donna Leons Kommissar Brunetti in Venedig entwickelt sich Kommissar Martin Merana zu einem Lieblingskommissar. Ich mag seine Art. Ich mag auch sein Team, das so harmonisch zusammen arbeitet. Die sich anbahnende Romanze zwischen Merana und der jungen Polizeibeamtin ist das Tüpfelchen auf dem i.

Der Kriminalfall ist interessant und spannend, gewährt auch einen Blick in das Leben der Künstler, hinter der Bühne.

Sympathisch dazwischen immer die Beschreibungen von Salzburg, städtebaulich sowie auch der Menschen.

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Marionettenverschwörung" von Manfred Baumann

Mord im Puppentheater
tinstampvor 5 Monaten

Im siebenten Fall von Kommissar Martin Merana haben wir es mit einem Mordfall im Salzburger Marionettentheater zu tun.
Nach dem schweren Schicksalsschlag am Ende des fünften Bandes und der eher düsteren Atmosphäre im letzten Teil, hat Merana wieder ein neues Glück gefunden. Mit seiner neuen Liebe Jennifer verbringt er ein paar schöne Tage in Hamburg, die jedoch schneller vorüber sind, als ihm lieb ist. Merana wird nach Salzburg zurückgerufen. Im Marionettentheater wurde die junge und äußerst beliebte Puppenspielerin Lucy Salmira zwischen ihren geliebten Puppen tot aufgefunden - aufgehängt an einem Seil. Kurze Zeit später wird ihre Kollegin Sibylle Lercher ebenfalls ermordet. Wer hat es auf die Frauen abgesehen? Oder will jemand dem Marionettentheater schaden, das nur eine begrenzte Zahl an Puppenspieler hat?
Während Kommissar Merana im Umfeld des Theaters ermittel, wird Lucys Bruder tot aus der Salzach geborgen. Kaum hat sich der Kommissar überlegt, wie der Tod des jungen Mannes mit den Morden an den beiden Frauen zusammenhängen könnte, werden ihm die Ermittlungen durch das BVT, dem Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, abgenommen. Lucys Bruder war verdeckter Ermittler und Martin Merana werden weitere Auskünfte zu seinem Tod verweigert. Sehr schnell ist ihm klar, dass es sich hier um ein explosives politischen Thema handelt...doch was haben Lucy und Sibylle damit zu tun?

Die erste Hälfte hat mich von Beginn an gefangen genommen. Martin Baumann erzählt seine Geschichte im Präsens und verwebt seinen fiktiven Mordfall geschickt mit der Geschichte des Salzburger Marionettentheaters. Dabei schildert er sehr atmosphärisch über die Arbeit der Puppenspieler und den musikalischen Darbietungen. Obwohl ich selbst aus Österreich komme, kannte ich das Salzburger Marionettentheater bisher nicht und war fasziniert von der Beschreibung hinter den Kulissen. Man rätselt mit, wer hinter den beiden Morden stecken könnte und hat seine Favoriten, die durch geschickte Wendungen des Autors rasch wechseln können. Doch durch den Mord an Lucys Bruder schlägt der Krimi eine neue Richtung ein und wird etwas zu politisch. Er driftet weg vom gemütlichen Flair der Marionetten und verbleibt mir allzu lange bei der österreichischen Innenpolitik, die beim Lesen des Krimis bereits teilweise überholt ist. Die angesprochenen Themen sind zwar gut gewählt und zeigen auf, wie wichtig das richtige Parteibuch in Österreich noch immer ist, jedoch hatte ich mit der Zeit das Gefühl, dass Baumann den eigentlich roten Faden verliert.

Die Charaktere sind facettenreich und Baumann bringt wieder sehr viel Lokalkolorit in seinem Krimi. Man schlendert durch die Innenstadt Salzburgs und begleitet den Kommissar durch den Mirabellgarten oder entlang der Salzach. Man bemerkt in jeder Zeile die Liebe des Autors zu Salzburg, der Musik und dessen Kultur. Der Krimi liest sich flüssig und ist spannend geschrieben, jedoch hat mir die zweite Hälfte nicht mehr so gut gefallen.
Hingegen fand ich die Idee, die Figur der Marionette Leandro, die von Lucy erschaffen wurde, eine wichtige Rolle bei der Aufklärung des Falles spielen zu lassen, großartig.

Auf das Cover möchte ich noch kurz eingehen, denn es zeigt eine der Original Marionetten aus dem "Sommernachtstraum" des Salzburger Marionettentheater.

Fazit:
Der siebente Fall von Kommissar Martin Merana ist nicht mehr so melancholisch und düster, wie sein letzter und hat etwas mehr Biss. Den Blick hinter die Kulissen des Marionettentheaters und das gewohnte Salzburger Lokalkolorit fand ich äußerst gelungen, jedoch wurde mir die zweite Hälfte zu politisch. Ich hatte das Gefühl, dass der Fall von den eigentlichn Morden im Puppentheater wegdriftet und der Autor zwischenzeitlich den Faden verloren hat. Erste Hälfte top, zweite Hälfte okay.

Kommentare: 1
24
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 85 Bibliotheken

auf 24 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks