Manfred Baumann Alte Welt, neue Welt

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Inhaltsangabe zu „Alte Welt, neue Welt“ von Manfred Baumann

Überraschende Ansichten beeindruckender Orte zeigt dieser Bildband des österreichischen Star-Fotografen Manfred Baumann. Er fotografierte auf seinen zahlreichen Reisen in Europa und Nordamerika Sehnsuchtsorte in wunderbar nostalgischer Weise – ein Leuchtturm auf den Lofoten vor strahlend blauem Himmel oder die französische Atlantikküste mit dem Mont Saint-Michel in Sepia-Optik. Neben spektakulären Stadtansichten von Istanbul, Venedig und New York stehen Landschaftsfotografien aus den amerikanischen Nationalparks, die an den großen Fotografen Ansel Adams erinnern. Eine Besonderheit sind die Statements befreundeter Hollywoodstars, die ihre Verbindungen zu den fotografierten Orten schildern. Dieser außergewöhnliche Bildband schlägt künstlerisch die Brücke zwischen „alter“ und „neuer“ Welt – und so wirkt es selbstverständlich, dass hier der Wiener Fiaker neben einem Bild vom Sonnenuntergang am Santa Monica Beach steht.
Unser Fotograf:Manfred Baumann, 1968 in Wien geboren, ist seit 1990 professioneller Fotograf und arbeitet seitdem häufig in den USA. Wie seine Vorbilder Helmut Newton und Ansel Adams widmet er sich der Akt- und Porträtfotografie ebenso wie der Landschaftsfotografie. Baumann veröffentlichte u. a. in Cosmopolitan und Vogue. Er hatte viele Ausstellungen in Europa und Nordamerika und war 2012 Stargast der Photokina.In den letzten Jahren porträtierte er Prominente wie Roger Moore, Bruce Willis, Jane Goodall und viele andere.
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    Alte Welt, neue Welt

    michael_lehmann-pape

    12. February 2014 um 12:48

    Mitreißend Der Mont St. Michel im Buch steht wuchtig und in schwarz weiß zeitlos in der Landschaft, in der Technik des Fotos könnte dieses Bild noch aus der Anfangszeit der Photographie, wären da nicht, kleine und am Rande, moderne Wohnmobile und flanierende Menschend er Moderne zu entdecken. „Manfred Baumanns Frankreich Bilder sind zeitlos schön“, stellt Marion Mitterhammer fest und vergleicht zu Recht die Atmosphäre der Bilder mit jenen der Filme der Nouvelle Vague. Wobei dieses besondere Flair, das den Betrachter lange zum Verweilen einlädt, ebenso in der Darstellung der alten Mühle in Holland oder auch in den steinigen Küsten Norwegens ohne Weiteres zu finden ist. Oder auch am anderen Ende der Welt. Sähe das Holzhaus mit dem hölzernen Windrad vor der Tür nicht auf den zweiten Blick wie neu errichtet aus, so könnte man durchaus meinen, das Farmhaus wäre Anfang des 20. Jahrhunderts abgelichtet worden. Diese besondere Sichtweise wird besonders deutlich bei den nebeneinanderliegenden Bilder einerseits des Monument Valley (schwarz weiß, wie antik) und daneben des Grand Canyon in Farbe (aber natürlich an ganz besonderer Stelle aufs Bild gebannt, die wenig mit Postkartenidylle zu schaffen hat). Weit gereist ist Manfred Baumann und bannt dabei auf Bilder, was als Besonders hervorzuheben ist, was wie nebenbei manches mal am Wegesrand liegt (ein Bootssteg in Schweden) oder hervorgehoben in Szene gesetzt wird (wie „Randys Donuts“, das bereits in den sechziger Jahren ein prägnantes Fotomotiv darstellte). Natur, Gebäude, Meere, Menschen meist nur am Rande „zufällig“ mit auf den Bildern, Schnee und Hochsommer, Antike Stätten in Istnabul und moderne Leben in Los Angeles und immer das Besondere am Rande, das teils Alltägliche, das erst durch den besonderen blick Baumanns, die gewählte Perspektive und die photographische Technik seine beeindruckende Tiefe erhält. Bilder, an denen man sich im wahrsten Sinne des Wortes lange nicht satt sehen kann. „Ich zog es vor, diesen Irrgarten zu fotografieren, statt mich in ihm zu verlieren“. Dieses Leitwort gilt nicht nur für den tatsächlich abgelichteten Irrgarten in Frankreich, sondern eigentlich für alle Bilder. Baumann ist und bleibt „Herr der Lage“ und der Bilder und überlässt es dem Leser, sich in bester Weise in den Objekten, vor allem aber in der ganz besonderen Atmosphäre dieses herausragenden Bildbandes „quer durch die Welt“ zu verlieren.

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