Manfred Baumann Jedermanntod: Kriminalroman (Kriminalromane im GMEINER-Verlag)

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Inhaltsangabe zu „Jedermanntod: Kriminalroman (Kriminalromane im GMEINER-Verlag)“ von Manfred Baumann

Salzburg im Sommer, belagert von Touristenscharen und Festspielgästen. Auf der „Jedermann“-Bühne vor dem Dom liegt ein Toter. Ein prominenter Toter. Der Tod höchstpersönlich. Hans Dieter Hackner, der gefeierte Darsteller des Todes in Hofmannsthals „Jedermann“. In seiner Brust steckt die Kopie eines Renaissance-Dolches, an seinen Füßen fehlen die Schuhe. Alles viel zu theatralisch, denkt Kommissar Martin Merana, und beginnt seine Ermittlungen in einer Welt, die ihm fremd ist: die Welt der Salzburger Festspiele mit ihren extrovertierten Künstlern und fädenziehenden Managern …

Der erste Fall für Kommissar Martin Merana und sein Team, es wird in der Festspielstadt Salzburg ermittelt

— Bellis-Perennis
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  • Der "Tod" aus dem "Jedermann" liegt tot auf den Brettern, die ihm die Welt bedeutet haben ...

    Jedermanntod: Kriminalroman (Kriminalromane im GMEINER-Verlag)

    Bellis-Perennis

    09. January 2016 um 17:57

    Mit diesem Krimi ist Autor Manfred Baumann ein Auftakt zu einer Krimi-Reihe gelungen, die sich vor allem mit den Eitelkeiten der Menschen befasst. Inhalt: Ausgerechnet Hans Dieter Hackner, jener Schauspieler, der im „Jedermann“ den „Tod“ gibt, liegt ermordet auf der großen Bühne auf dem Domplatz. Aus seiner Brust ragt der Dolch, der ihm für seine Verdienste um Salzburg am Vorabend verliehen worden war. Bemerkenswert: der Tote liegt mit gefalteten Händen und in grünen Socken ziemlich theatralisch aufgebahrt auf den Brettern, die für ihn die Welt bedeuteten. Die Ermittlungen gestalten sich ob der berühmten Klientel schwierig. Doch bringen die Fragen der Polizisten einige unschöne Wesenszüge des Opfers ans Tageslicht. Unbeherrscht sei er gewesen, ein Despot, ein großes Kind, ja und ein Alkoholiker, der im volltrunkenen Zustand häufig entgleist war. Wer von den zahlreichen Feinden und/oder Neidern könnte der Täter sein? Oder ist Hackner doch nur das unglückselige Opfer eines Raubüberfalls? Erzählstil/Spannung: Manfred Baumann ist es gelungen, einen gut konstruierten Regionalkrimi zu schreiben und das Salzburger Flair mit einem verzwickten Kriminalfall zu verbinden. Der Autor lässt seinen Kommissar auf die meisten technischen Hilfsmittel verzichten und vertraut seiner Intuition. Der Leser kann dadurch miträtseln. Einige der Spuren verlaufen im Sand. Das müssen auch der Ermittler und Team feststellen. Martin Baumann schafft es hervorragend, einen Spannungsbogen zu konstruieren, der von der ersten bis zur letzten Seite anhält. Viele Fäden laufen erst gegen Ende des Krimis gut zusammen. Die Lösung gestaltet sich dann aber doch ein wenig zu abrupt. Charaktere: Martin Merana ist ein Ermittler der „alten Schule“. Er glaubt nicht an die Allmacht des CSI-Gehabes. Ein wenig sind ihm die technischen Wunderdinge sogar vielleicht ein wenig suspekt. Er hat Ecken und Kanten und ein nicht unbedingt erfülltes Privatleben. Als Chef zeigt er sich verständnisvoll, jedoch fordernd. Allerdings kann er sich auch bei einem Mitarbeiter entschuldigen. Carola hat es als Mutter einer behinderten Tochter nicht leicht, steht trotzdem ihren Mann. Fazit: Ein toller Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe.

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