Todesfontäne

von Manfred Baumann 
3,8 Sterne bei5 Bewertungen
Todesfontäne
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Der neue Krimi aus der Reihe rund um Kommissar Martin Merana war mir diesmal zu schwermütig. Auch das Ende fand ich etwas konstruiert.

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Durch den etwas abgehackt wirkenden Schreibstil, kommt die Spannung nicht ganz zur Geltung. Gute Idee, interessantes Setting.

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Inhaltsangabe zu "Todesfontäne"

Ein Toter stört die Idylle der barocken Festspielstadt. Im Springbrunnen des weltberühmten Mirabellgartens liegt die Leiche des Investors Hans von Billborn. Steht der Mord in Zusammenhang mit der »Paracelsus-App«, einer sensationellen neuen Software, die in Salzburg präsentiert wurde? Kommissar Merana, der den Dienst quittieren will, sieht sich plötzlich gezwungen, in diesem Fall zu ermitteln. Denn eine der Spuren führt in Meranas Vergangenheit. Liegt dort die Antwort für den rätselhaften Mord oder steckt die Lösung im Schauplatz, in den Geheimnissen des Mirabellgartens?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839223451
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Gmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum:04.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    tinstamps avatar
    tinstampvor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Der neue Krimi aus der Reihe rund um Kommissar Martin Merana war mir diesmal zu schwermütig. Auch das Ende fand ich etwas konstruiert.
    Meranas persönlichster Fall

    Bewertung: 3 1/2 Sterne

    Diesen 6. Band sollte man nicht ohne Vorkenntnisse des Vorgängerbandes lesen!

    Manfred Baumann legt uns mit seinem 6. Band rund um Chefinspektor Martin Merana einen sehr düsteren Krimi vor. Im letzten Teil "Mozartkugelkomplott" wurde Merana schwer verletzt und hat außerdem einen schweren Schicksalsschlag erlitten. "Todesfontäne" ist sicherlich Meranas persönlichster Fall!

    Durch die durchwegs eher düsteren Gedanken unseres Protagonisten schwebt über den Krimi eine eher negative Energie. Diese zieht zwar den Leser zu Beginn etwas runter, ist aber notwendig, da Merana im letzten Band einen schweren Schicksalschlag erlitten hat. Seitdem leidet er unter Depressionen. Seine Rücktrittserklärung hat er abgegeben, denn er möchte nicht mehr in den Polizeidienst zurückkehren. Im Rehabilitationszentrum, wo er seine Schussverletzung auskuriert, hat er bereits gedanklich mit seiner Polizeikarriere abgeschlossen. Da kontaktiert ihn seine Kollegin Carola wegen eines aktuellen Falles. Im Schlossgarten zu Mirabell wurde eine Leiche im Brunnen gefunden. Es ist der deutsche Geschäftsmann Hans von Billborn, der anlässlich eines Kongresses in Salzburg weilte. Auf seinem Notebook hatte er kurz vor seinem Tod ein Foto angesehen, welches vor ungefähr 40 Jahren genau vor demselben Brunnen aufgenommen wurde, wo nun seine Leiche entdeckt wurde. Darauf zu sehen sind ein fröhliches, junges Paar: Hans von Billborn und Meranas Mutter Rosalinde. Dieses Bild reißt Merana aus seinen Depressionen. Er versucht herauszufinden, wann und wie Hans von Billborn seine Mutter kennengelernt hat und warum er dieses Foto kurz vor seinem Tode auf seinem Laptop angschaut hat. Während seine Kollegen sich um den Mordfall kümmern, muss sich Merana seiner Vergangenheit stellen.

    Bereits in den letzten Bänden wurde der tragische Tod seiner Mutter erwähnt, aber nie Genaueres darüber erzählt. Nun sieht sich Merana gezwungen, sich mit dem für ihn traumatischen Unglück auseinanderzusetzen und stößt auf einige Ungereimtheiten. Doch nach fast 40 Jahren ist dies ein schweres Unterfangen. Als Billborns Tochter Jennifer anreist, versuchen sie gemeinsam herauszufinden, in welcher Verbindung ihr Vater und seine Mutter standen. Doch da passiert ein weiterer Anschlag auf ihn und wieder gibt es einen Toten. Warum steht er im Fokus des Täters?

    Wie von Manfred Baumann gewohnt, gibt es neben der Krimihandlung wieder eine bildhafte "Stadtführung" durch die Salzburger Innenstadt. Zentrum ist diesmal natürlich der Mirabellgarten und seine Brunnen und Figuren. Man merkt hier wieder sehr stark, dass sich der Autor mit Geschichte und der Kunstszene beruflich befasst hat und sich sehr gut auskennt. Auch die Umgebung rund um Salzburg kommt nicht zu kurz, wenn Merana seine Großmutter besucht oder die näheren Umstände des Todes seiner Mutter aufzuklären veruscht.

    Die Spannungskurve steigt diesmal erst gegen Ende des Buches an. Der Leser versucht mitzurätseln, doch Merana ist uns und seinen Kollegen eine Spur voraus. Das Ende konnte mich leider nicht gänzlich überzeugen.

    Schreibstil:
    Im Gegensatz zum letzen Krimi schreibt Manfred Baumann diesmal nicht so detailverliebt. Die Sätze sind sehr kurz gehalten. Sie spiegeln Martin Meranas Gefühlwelt wider. Mit der Zeit werden sie etwas länger - passend zu seinem Gemütszustand. Die Stimmung ist großteils düster. Sie dauerte mir fast zu lange an.
    Punkten kann der Autor wieder mit viel Lokalkolorit und seiner Mischung aus Krimi und Informationen über Salzburg.
    Die Kapitelüberschriften zeigen den Wochentag und das Datum an.

    Fazit:
    Der neue Krimi aus der Reihe rund um Kommissar Martin Merana war mir diesmal zu schwermütig. Auch das Ende fand ich etwas konstruiert. Trotzdem hatte ich wieder sehr angenehme Lesestunden mit dieser wunderbaren Mischung aus Krimi und einem Spaziergang durch Salzburg. Ich hoffe, dass der kommende Band der Reihe wieder etwas mehr Heiterkeit versprüht.

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    twentytwos avatar
    twentytwovor einem Monat
    Kurzmeinung: Toller Salzburg-Krimi mit viel Lokalkolorit!
    Todesfontäne

    Eigentlich wollte der schwer angeschlagene Kommissar Merana den Dienst quittieren. Als sich aber herausstellt, dass es eine Verbindung zu ihm und dem Toten im Brunnen des Mirabellgartens geben muss, ist er doch froh dass sein Chef das Entlassungsgesuch noch nicht abgeschickt hat. Während seine Kollegen fieberhaft nach dem Mörder suchen, begibt sich Merana auf eine Reise in seine eigene Vergangenheit. Dabei muss er erkennen, dass er sich sein ganzes Leben lang vollkommen unnötig mit Schuldgefühlen gequält hat und der Tod seiner Mutter auf einer Reihe unglücklicher Zufälle beruht.

    Fazit
    Ein spannender Salzburg-Krimi der bis zu seinem überraschenden Ende mit viel Lokalkolorit und interessanten Hintergrundinformationen für beste Unterhaltung sorgt.

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein vielschichtiger Krimi, dessen aktuellen Ereignisse tief in der Vergangenheit wurzeln.
    Schatten der Vergangenheit fallen auf die Gegenwart

    Chefinspektor Martin Merana weilt in einem Rehabzentrum in der Steiermark, um eine Schussverletzung und seine seelischen Wunden zu kurieren. Immerhin wurde seine Freundin Roberta ermordet. Sein Pensionsgesuch liegt bei seinem Vorgesetzten in der Schreibtischschublade. 

    Im barocken Mirabellgarten von Salzburg wird die Leiche des Hamburger Unternehmers Hans von Billborn aufgefunden. Hat sein Tod mit dem Ankauf einer neu entwickelten Gesundheitsapp zu tun? Billborn ist einer von vier finanzkräftigen Inverstoren, die an dieser revolutionären EDV-Anwendung Interesse haben. Doch bald entdeckt Meranas Vertretung und Kollegin Carola Salman, einen deutlichen Hinweis auf die Familiengeschichte Meranas. Hans von Billborn hat nämlich auf seinem Notebook zuletzt ein Foto angesehen, das ihn mit Rosalinde Merana, Martins Mutter, just an jener Stelle zeigt, an der nun seine Leiche gefunden worden ist. 

    Also beginnt der rekonvaleszente Chefinspektor auf eigene Faust nachzuforschen. Dabei scheint er dem Täter recht nahe zu kommen, denn es wird abermals auf Martin Merana geschossen. Nur dem Umstand, dass sich der Hund der Nachbarn in die Schussbahn wirft, rettet dem Chefinspektor. Welches Geheimnis so hier nicht aufgedeckt werden?

    Immer tiefer dringen die Ermittler in die Vergangenheit ein und fördern schier Unglaubliches zu Tage. 

    Meine Meinung: 

    Wie wir es von Manfred Baumann gewöhnt sind, verquickt er seinen Kriminalfall wieder mit den Sehenswürdigkeiten der Stadt Salzburg. Er führt sein Ermittlerteam in die Schönheit der umliegenden Ortschaften. Mir gefällt es sehr gut, Martin Merana auf seinen Fahrten durch das Salzburger Land begleiten zu dürfen. Gut gelungen sind wieder die Dialoge und der Einblick in die Ermittlungsarbeit. 

    Im Gegensatz zu den Vorgängern fehlt diesmal ein bisschen die Leichtigkeit, die wir vom Autor kennen. Hauptdarsteller Merana erholt sich nur langsam von seiner erlittenen Schussverletzung und wirkt sehr nachdenklich. Manchmal gleitet er sogar in eine depressive Stimmung ab. Doch auf Grund der Erlebnisse in der jüngsten bzw. lange zurückliegenden Vergangenheit, ist dies nicht verwunderlich.  

    Bin schon gespannt, ob sich zwischen Jennifer von Billborn, der Tochter des Mordopfers, und Martin Merana etwas anbahnt.

    Dass sich Merana in den Ruhestand versetzen lässt, kann ich auch noch nicht glauben. Schauen wir einmal, ob Martin Merana nochmals ermitteln darf. 

    Fazit: 

    Ein vielschichtiger und verzwickter Fall für den charmanten Chefinspektor. Gerne gebe ich wieder 5 Sterne.


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    Sikals avatar
    Sikalvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Toller Bezug zu Salzburg, leider teilweise etwas langatmig.
    Gefährliches Salzburg

    Der Salzburger Ermittler Martin Merana hat wieder einen aufregenden Fall zu lösen. Der Hamburger Unternehmer Hans von Billborn war bei einem internationalen Forum geladen und wird am nächsten Morgen tot im Mirabellgarten aufgefunden. Im Hotel wird das Notebook des Toten sichergestellt und die Polizei findet rasch heraus, dass sich von Billborn vor seinem nächtlichen Spaziergang ein altes Foto angeschaut hat, auf dem eine junge Frau glücklich mit einem jungen Mann in die Kamera lächelt – ebenfalls im Mirabellgarten. Merana ist verwirrt als er auf dem Bild seine Mutter erkennt und begibt sich auf Spurensuche, obwohl er sich noch von seiner Schussverletzung erholen sollte und sein Kündigungsschreiben bereits beim Polizeidirektor ist. Welche Verbindung hat Meranas Familie mit dem Hamburger Unternehmer? Und warum versucht jemand diese alte Geschichte zu vertuschen?


    Der Autor Manfred Baumann hat hier einen spannenden Fall mit viel Lokalkolorit geschrieben. Der Salzburg-Bezug gefällt mir sehr und gerne streift man mit Martin Merana durch die Straßen dieser wunderschönen Stadt. Durch die historischen Einblicke fühlt man sich beinahe wie bei einer Stadtführung, anregende Dialoge ergänzen hier großartig.


    Protagonist Merana ist schwer angeschlagen von seiner Schussverletzung, er erholt sich nur langsam. Er scheint mir ziemlich depressiv und vergräbt sich in seiner Gedankenwelt. Diese negative Energie war mir beinahe zu viel…


    Erst gegen Ende kommt Schwung in die Sache und die Aufklärung des Mordfalls steht im Vordergrund. Zwischendurch finden sich leider einige Längen, auch konnte ich nicht nachvollziehen, warum Merana plötzlich die Erleuchtung hatte, die ihn zum Mörder führte.


    Die Sprache erscheint teilweise zu dick aufgetragen, zwischendurch langatmige Gedankengänge Meranas trübten mein Lesevergnügen.

    Kommentare: 1
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    ChattysBuecherblogs avatar
    ChattysBuecherblogvor 15 Tagen
    Kurzmeinung: Durch den etwas abgehackt wirkenden Schreibstil, kommt die Spannung nicht ganz zur Geltung. Gute Idee, interessantes Setting.

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