Manfred Bomm

 3,9 Sterne bei 125 Bewertungen
Autor*in von Himmelsfelsen, Irrflug und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Manfred Bomm, Jahrgang 1951, in einer kleinen Stadt am Rande der Schwäbischen Alb lebend, weiß, wovon er schreibt. Er ist als Journalist mit der Polizei- und Gerichtsarbeit eng verbunden. Sein erster Kriminalroman „Himmelsfelsen“ entwickelte sich bereits kurz nach dem Erscheinen zu einem riesigen Erfolg und hat den Autor weit über die Grenzen seiner schwäbischen Heimat bekannt gemacht.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Manfred Bomm

Cover des Buches Himmelsfelsen (ISBN: 9783899776126)

Himmelsfelsen

 (15)
Erschienen am 01.02.2004
Cover des Buches Irrflug (ISBN: 9783899776218)

Irrflug

 (10)
Erschienen am 01.08.2004
Cover des Buches Kurzschluss (ISBN: 9783839210499)

Kurzschluss

 (9)
Erschienen am 08.02.2010
Cover des Buches Glasklar (ISBN: 9783899777956)

Glasklar

 (7)
Erschienen am 04.02.2009
Cover des Buches Blutsauger (ISBN: 9783839211144)

Blutsauger

 (8)
Erschienen am 07.02.2011
Cover des Buches Notbremse (ISBN: 9783899777550)

Notbremse

 (7)
Erschienen am 01.02.2008
Cover des Buches Beweislast (ISBN: 9783839232996)

Beweislast

 (6)
Erschienen am 12.08.2009
Cover des Buches Schusslinie (ISBN: 9783899776645)

Schusslinie

 (7)
Erschienen am 01.02.2006

Neue Rezensionen zu Manfred Bomm

Cover des Buches Glasklar (ISBN: 9783899777956)
Tilman_Schneiders avatar

Rezension zu "Glasklar" von Manfred Bomm

spannend
Tilman_Schneidervor 3 Monaten

Ein Klassentreffen, man freut sich, man erkennt sich, man hat sich verändert und manche sind sich irgendwie auch fremd. Das Klassentreffen endet tödlich und die Klassenkameraden sind alle verdächtig. Der Kommissar ist unter ihnen und ermittelt und muss viele Fäden sortieren. Spannender Krimi auf der Schwäbischen Alb.

Cover des Buches Schlusswort (ISBN: 9783839225905)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Schlusswort" von Manfred Bomm

Der Bodensee & Umgebung als Hotspot des Verbrechens ...
Bellis-Perennisvor 5 Monaten

Eigentlich will KHK August Häberle nun endlich in den Ruhestand gehen und gemeinsam mit Ehefrau Susanne seinen Lebensabend genießen. Doch zuvor wird er mit einem äußerst komplexen Verbrechen in dem es um Mord, Handel und Verabreichung gefälschte Medikamente sowie einem länger zurückliegenden Verkehrsunfall, der auf eine herabstürzende Drohne zurückgeht, konfrontiert. 

Zunächst ist es ja gar nicht Häberles Fall, doch als sich Hinweise und Spuren nach Göppingen ergeben und kriminalistischer Spürsinn eines „alten Hasen“ gefragt sind, werden August Häberle und sein junger Kollege Mike Klingohr hinzugezogen.  

Meine Meinung: 

Wie wir es von Manfred Bomm gewöhnt sind, sind einfache Krimis seine Sache nicht. So wird auch hier ein komplexes Kriminalfall erdacht, der durchaus das eine oder andere Körnchen Realität beinhaltet. Auch die Leidenschaft unseres werten Herrn Autors für die Fliegerei spielt wieder eine große Rolle. So erfahren wir einiges über die Luftfahrt, was das Allgemeinwissen darüber erweitert. 

Schmunzeln musste ich darüber, dass die sogenannte „Ibiza-Affäre“, also jenes heimlich aufgenommene Video, das Österreichs türkis-blaue Regierung gesprengt hat, Eingang in den Krimi gefunden hat. Allerdings musste nicht der Innenminister zurücktreten, sondern der Vizekanzler und als der Bundespräsident den damaligen Innenminister (Herbert Kickl) nicht als Vizekanzler akzeptiert hat, die gesamte blaue Regierungsmannschaft.  

Abermals irritiert mich Manfred Bomms Einstellung Frauen gegenüber ein bisschen. Sie werden häufig als Venusfallen dargestellt, die die armen Männer umgarnen, zu willfährigen Marionetten ihres kriminellen Charakters machen und sie zu allerlei Schandtaten verleiten. Sind die Männer wirklich so dämlich und denken stets mit der unteren Leibesmitte? Auch Mike Klingohr ist schwer gefährdet und hat er doch häufig nicht nur Stielaugen.  

Sehr gut gefällt, dass bei der Abschlussbesprechung die gute Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Behörden gelobt wird. Die ist leider in vielen Krimis nicht vorhanden, da herrscht eher Konkurrenzdenken vor. Allerdings ist die erfolgreich Kooperation auch August Häberles Verdienst, denn er kennt auf Grund seiner langen Dienstzeit Gott und die Welt. 

Besonders gut hat mir die Ansprache von Georg Sander, jenem Journalisten, der Häberle seit Jahrzehnten quasi begleitet hat, gefallen. Er verarbeitet alle zwanzig Kriminalfälle, die Häberle gelöst hat, in eine Art Wordrap und kündigt an, unter dem Pseudonym Manfred Bomm, von nun an Kriminalromane schreiben zu wollen.  

Wie immer ist auch dieser Krimi sehr gut gelungen (mit der Einschränkung des Frauenbildes). Spannend, flüssig und schlüssig sowie humorvoll geschrieben, vermag er kriminielle Machenschaften mit der schönen Landschaft rund um Bodensee und dem Allgäu sehr gut in Szene setzen.  

Dass die Reihe noch zu Ende ist, beweisen Fall 21 (Gentlemengangster) und Fall 22 (Albtraumhof). 

Fazit

Gerne gebe ich diesem 20. Fall 4 Sterne. Der 5. ist den Venusfallen zum Opfer gefallen. 

 

 

Cover des Buches Irrflug (ISBN: 9783899776218)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Irrflug" von Manfred Bomm

»Da haut’s dir’s Blech weg«
Bellis-Perennisvor 6 Monaten

Als die Sekretärin der Flugschule Hauff an ihrem Arbeitsplatz eintrifft, liegt eine unbekannte Tote vor dem Hangar aus dem ein Flugzeug, eine Cessna fehlt. Die örtliche Polizei holt sich KHK August Häberle als Unterstützung zumal die meisten Hobbypilotinnen und Piloten ohnehin in Göttingen und Umgebung wohnen.  

Während Häberle und sein Kollege Mike Linkohr sich noch mit einer Gruppe von Fliegern, die sich gerne im nahe gelegenen Wirtshaus treffen, beschäftigen, taucht im ortsansässigen Softwareunternehmen die Steuerfahndung auf, in dem der Betriebsprüfer der Finanz soeben auf dubiose Geldflüsse gestoßen ist. Steinke, der Besitzer gibt sich ahnungslos und wundert sich über die Fehlzeiten seinen Finanzchefs. 

Häberle wird, ob seines gemütlichen Äußeren und seines höflichen Auftretens manchmal unterschätzt. Dabei steckt in ihm ein gewiefter Kriminalist, der nicht nur über eine sehr gute Kombinationsgabe, sondern auch über Ministerium übergreifende Kontakte verfügt. 

Was Häberle und Linkohr in diesem komplexen Fall aufdecken, lässt Mike Linkohr mehrmals den Spruch »Da haut’s dir’s Blech weg« los lassen. 

Meine Meinung: 

Diesen zweiten Krimi mit August Häberle und Mike Linkohr habe ich grundsätzlich mit Genuss gelesen. Er bietet Spannung und Dramatik sowie Einblick in die Faszination Fliegerei. Grinsen musste ich, dass Häberle den Begriff „Abfangjäger“ ziemlich wörtlich nimmt. Wirtschaftskriminalität und ein Gewaltverbrechen sorgen für genügend Aufregung bis zum filmreifen Showdown am Schluss.  

Ich mag Manfred Bomms Schreibstil, doch diesmal hat mich die Beschreibung der Protagonistinnen ziemlich gestört. Unabhängig vom Alter der Frauen sind fast alle mit knappen oder ausgefransten Shorts und knallengen Blusen sowie High Heels bekleidet. Auch die Wirtin des „DownTown“ trägt „überaus knappe Shorts“ und „legt ihre nackten Beine übereinander“. Das klingt nach Bar oder Animierlokal und nicht nach einem bodenständigen Wirtshaus. Und in einem solchen Outfit fliegen? Über den Wolken mag die Freiheit zwar grenzenlos, wird aber saukalt sein.  

Eine weitere, wenn auch nur kleine Kritik muss ich auch noch anbringen: Der Spruch »Da haut’s dir’s Blech weg« wird schon recht inflationär gebraucht. Möglicherweise stört er im Sprachgebrauch nicht ganz so sehr, wie hier niedergeschrieben.   

Somit bin ich gleich bei der Fliegerei: Die Beschreibung der technischen Details sowie der Formalitäten rund ums Fliegen hat mir sehr gut gefallen. Nun ja, dass Flugzeugtreibstoff wie Jet A1 nicht unbedingt umweltfreundlich ist, dürfte hinlänglich bekannt sein. In Fliegerkreisen wird natürlich über mögliche Beschränkungen wegen der CO2-Belastung lautstark gemeckert.  

Schmunzeln musste ich über die von vielen Menschen als ungerecht empfundene innerdeutsche Verteilung von Budgetmitteln für die Infrastruktur wie Straßen oder Bundesgebäuden. Das kenne ich auch aus Österreich, wo sich einzelne Gemeinden und Bundesländer benachteiligt fühlen. 

Fazit:

Die „überaus knappen Shorts“, die sich wie eine Uniform für Frauen durch den Krimi ziehen und das all gegenwärtige »Da haut’s dir’s Blech weg« kosten diesmal den 5 Stern.

 

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