Manfred Bomm

 3,9 Sterne bei 108 Bewertungen
Autor von Himmelsfelsen, Irrflug und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Manfred Bomm

Manfred Bomm, Jahrgang 1951, kennt die Schwäbische Alb im Raum Geislingen-Göppingen wie kaum ein anderer: Er ist hier geboren, fühlt sich als Ur-Älbler, und hat als Journalist Land und Leute lieben und schätzen gelernt. Einige seiner Touren sind in diesem Wanderführer detailgenau beschrieben. Mit diesem Buch will er dazu anregen, die Schönheiten der Natur zu genießen; einsame Schluchten, aufregende Aussichtspunkte... – nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Manfred Bomm

Cover des Buches Himmelsfelsen (ISBN: 9783899776126)

Himmelsfelsen

 (14)
Erschienen am 01.02.2004
Cover des Buches Irrflug (ISBN: 9783899776218)

Irrflug

 (9)
Erschienen am 01.08.2004
Cover des Buches Kurzschluss (ISBN: 9783839210499)

Kurzschluss

 (7)
Erschienen am 08.02.2010
Cover des Buches Blutsauger (ISBN: 9783839211144)

Blutsauger

 (8)
Erschienen am 07.02.2011
Cover des Buches Glasklar (ISBN: 9783899777956)

Glasklar

 (6)
Erschienen am 04.02.2009
Cover des Buches Schusslinie (ISBN: 9783839232262)

Schusslinie

 (7)
Erschienen am 13.08.2009
Cover des Buches Notbremse (ISBN: 9783899777550)

Notbremse

 (5)
Erschienen am 01.02.2008
Cover des Buches Mundtot (ISBN: 9783839212479)

Mundtot

 (6)
Erschienen am 13.02.2012

Neue Rezensionen zu Manfred Bomm

Cover des Buches Die Gentlemen-Gangster (ISBN: 9783839228159)twentytwos avatar

Rezension zu "Die Gentlemen-Gangster" von Manfred Bomm

Der vierte Mann
twentytwovor 7 Monaten

Wenn ein erfolgreicher Kriminalkommissar am Tag seiner Verabschiedung einen Hinweis zu einem Fall erhält, der ihn sein ganzes Berufsleben begleitet hat, ist absehbar, dass aus dem wohlverdienten Ruhestand so schnell nichts wird. Knapp vierzig Jahre sind seit dem spektakulären Kidnapping-Fall vergangen, der ihn nie wieder losgelassen hat. Obwohl der Fall offiziell als aufgeklärt gilt, haben ihn über all die Jahre Zweifel geplagt ob es den gefassten Tätern nicht doch gelungen ist weitere Beteiligte zu decken. Mit diesem Gefühl steht er nicht alleine da, im Gegenteil diese Ungewissheit hat über die Jahre zu viel Verunsicherung und Misstrauen unter der Bevölkerung geführt. Freundschaften sind zerbrochen und die Angst diskriminiert zu werden ist zum ständigen Begleiter geworden. Froh darüber, dass er eine letzte Chance erhält den Fall doch noch aufklären zu können und seinen Mitmenschen damit endlich wieder ein freies und unbelastetes Leben zu ermöglichen, gibt es für ihn nur noch ein Ziel.

Fazit
Eine gelungene Aufarbeitung eines langwierigen Kriminaldramas, das eine ganze Stadt jahrelang traumatisiert und aus dem sozialen Gleichwicht gebracht hat.

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Cover des Buches Blumenrausch (ISBN: 9783839223642)Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Blumenrausch" von Manfred Bomm

... noch 300 Tage bis zur Eröffnung der Buga in Heilbronn ....
Bellis-Perennisvor 2 Jahren

Es sind noch rund 300 Tage bis Eröffnung der Bundesgartenschau, liebevoll Buga genannt, in Heilbronn. 

Zahlreiche Gärtner und Floristen werken gemeinsam mit der Landschaftsplanerin Vanessa Eickhoff, die zusätzlich an einem wissenschaftlichen Projekt zur Erforschung des Klimawandels teilgenommen hat. Der dafür, von ihr und ihrem Freund, entwickelte Mini-Satellit soll von Alexander Gerst, dem deutschen Astronauten, auf dem Weg zu Raumstation ISS ausgesetzt werden.  

Dann wird Vanessa ermordet aufgefunden - erdrosselt mit einem Stück Blumendraht. Nachdem sich die Heilbronner Kripo keine weiter Blöße geben will, zieht man den bereits pensionierten KHK August Häberle mit Billigung der höchsten Stellen hinzu. Eine solche Pleite, wie vor Jahren auf der Theresienwiese, bei der eine Polizisten getötet und ein zweiter schwer verletzt wurde, will man nicht mehr erleben.  

Häberle ermittelt souverän, bringt einen jungen Kollegen mit und muss feststellen, dass es rund um die Buga allerlei Gerüchte um mögliche Preisabsprachen und nächtliche Pflanzenlieferungen von immer derselben Spedition gibt. Vanessa Eickhoff ist dies auch zu Ohren gekommen. Musste sie deswegen sterben? Oder hängt ihr Tod doch mit dem Satelliten zusammen?  

Meine Meinung: 

Das ist mein erstes Buch mit August Häberle. Dass dies der bereits 19. Fall für ihn ist, merkt man kaum. Ich habe das Buch wegen des farbenfrohen Tulpencovers gekauft. 

Der Krimi ist wegen seiner zahlreichen Handlungsstränge spannend. Allerdings hätte der Astronautenstrang nicht unbedingt sein müssen. Der ist auch ob seines pseudotechnischen Anteils eher langatmig. Nicht uninteressant, aber meiner Ansicht nach, zu viel. Daraus hätte ein eigener Krimi werden können. Denn die anderen Handlungsstränge bergen ohnehin schon einiges an Spannung. So werden Themen wie die ehemalige Basis der amerikanischen Pershings, Beziehungsdramen, Rauschgiftschmuggel, Menschenhandel und mögliche Malversationen bei Großbauvorhaben behandelt. 

Der Großteil der Charaktere hat durchwegs Ecken und Kanten. Manche bleiben dennoch blass. 

Gut gefällt mir, dass hier alle Polizeikräfte aufmerksam sind und zusammenarbeiten. Das sonst übliche Gerangel über Kompetenzen und Zuständigkeiten fehlt hier komplett - eine Wohltat. Selbst der kleinste Streifenbeamte meldet Vorkommnisse.  

Manfred Bomm versteht es, seine Leser an der Nase herumzuführen. Er schickt Leser wie  Ermittler auf falsche Fährten, die in Sackgassen enden. Dennoch ist die Auflösung für mich nicht wirklich überraschend gewesen.  

Fazit: 

Wer sich Verfolgungsjagden à la „Cobra 11“ erwartet ist hier falsch, denn hier wird ermittelt, Klinken geputzt und auf Teamwork gesetzt. Gerne gebe ich diesem 19. Fall für August Häberle 4 Sterne.

 

 

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Cover des Buches Machtkampf (ISBN: 9783839215159)haTikvas avatar

Rezension zu "Machtkampf" von Manfred Bomm

Der 14. Fall
haTikvavor 5 Jahren

Erschütternd!

Die Inhaltsangabe des Verlages verdeutlicht eigentlich schon sehr genau, worum es in diesem 14. Band um Kommissar August Häberle geht.
Während Häberle noch in Göppingen verweilt, bekommt sein junger Kollege, mit dem er nun schon 13 Fälle gelöst hat, einen seltsamen Selbstmord herein.
Dieser nimmt sich mit einer jungen Kollegin, welche noch Polizeistudentin ist, des Falles an.
Zur gleichen Zeit wird im selben Dorf einem evangelischen Pfarrer ein Sexualdelikt mit einem 6jährigen Jungen angelastet, dass sein komplettes Leben zerstören könnte. So etwas nennt man auch Rufmord!
Dieses Delikt wird von einem Kollegen in Geislingen bearbeitet. Diese Untersuchungen teilt er allerdings bald mit Linkohr, Häberle und der Sonderkommission, als herauskommt, dass hinter dem angeblichen Selbstmord mehr stecken könnte.
Denn es scheint etwas Großes in dem kleinen Dorf Rimmelbach zu brodeln. Oder wie Pfarrer Kugler meinte, der Teufel geht dort höchstpersönlich um...

In diesem Band geht es unter anderem um kleine Landwirte, die durch den Dschungel von Bürokratismus nicht überleben können und so systematisch kaputt gemacht werden und Großbauern davon profitieren.
Dadurch wurde in Rimmelbach schon ein junger Nachwuchslandwirt in den Selbstmord getrieben, da er keine Perspekive mehr gegen die großen Viehzüchter hatte und sich ein Großbauer namens Mombach im Dorf alle Ländereien unter den Nagel reißt, wo er nur kann.

Mich ergriff allerdings besonders das Schicksal des Pfarrers. Von der Beschuldigung, über das einleitende Verfahren, die Anwaltsgespräche und den Test des Kindes, beschrieb der Autor alles sehr real. Erst die Wut über so eine Verleumdung, dann die steigende Angst, darauffolgend nagende Selbstvorwürfe bis hin zur Aufgabe und Kapitulation des Pfarrers, fand ich alles sehr gut erzählt. Ich denke, das wiederspiegelt so einen Prozess in echt ziemlich genau.

Mit diesem Roman griff der Autor wieder ein Thema auf, welches auch noch nach Jahren aktuell ist: Der Machtkampf von Groß- und Kleinbauern. Und nebenher geht es um einen Rufmord und was das für Folgen haben kann.
Bomm‘s Herangehensweise an die Thematik war einsame Spitze. Mit steigender Spannung fesselte mich der Autor von Beginn an. Die ständigen Sichtwechsel waren anfangs zwar etwas anstrengend, aber mit der Zeit gewöhnte ich mich daran und es kamen ja immer mehr Verzweigungen zutage, sodass es immer interessanter wurde.

Fazit:
Immer wieder ein Genuss, einen Krimi aus Manfred Bomm's Feder zu lesen.
Fünf von fünf Sterne!

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