Manfred Bomm

 3.9 Sterne bei 87 Bewertungen
Autor von Himmelsfelsen, Blutsauger und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Blumenrausch

Erscheint am 13.02.2019 als Taschenbuch bei Gmeiner-Verlag.

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Himmelsfelsen

Himmelsfelsen

 (13)
Erschienen am 01.02.2004
Glasklar

Glasklar

 (7)
Erschienen am 04.02.2009
Kurzschluss

Kurzschluss

 (7)
Erschienen am 08.02.2010
Blutsauger

Blutsauger

 (8)
Erschienen am 07.02.2011
Irrflug

Irrflug

 (7)
Erschienen am 01.08.2004
Mundtot

Mundtot

 (6)
Erschienen am 13.02.2012
Grauzone

Grauzone

 (6)
Erschienen am 04.02.2013
Beweislast

Beweislast

 (5)
Erschienen am 01.02.2007

Neue Rezensionen zu Manfred Bomm

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Rezension zu "Machtkampf" von Manfred Bomm

Der 14. Fall
haTikvavor 2 Jahren

Erschütternd!

Die Inhaltsangabe des Verlages verdeutlicht eigentlich schon sehr genau, worum es in diesem 14. Band um Kommissar August Häberle geht.
Während Häberle noch in Göppingen verweilt, bekommt sein junger Kollege, mit dem er nun schon 13 Fälle gelöst hat, einen seltsamen Selbstmord herein.
Dieser nimmt sich mit einer jungen Kollegin, welche noch Polizeistudentin ist, des Falles an.
Zur gleichen Zeit wird im selben Dorf einem evangelischen Pfarrer ein Sexualdelikt mit einem 6jährigen Jungen angelastet, dass sein komplettes Leben zerstören könnte. So etwas nennt man auch Rufmord!
Dieses Delikt wird von einem Kollegen in Geislingen bearbeitet. Diese Untersuchungen teilt er allerdings bald mit Linkohr, Häberle und der Sonderkommission, als herauskommt, dass hinter dem angeblichen Selbstmord mehr stecken könnte.
Denn es scheint etwas Großes in dem kleinen Dorf Rimmelbach zu brodeln. Oder wie Pfarrer Kugler meinte, der Teufel geht dort höchstpersönlich um...

In diesem Band geht es unter anderem um kleine Landwirte, die durch den Dschungel von Bürokratismus nicht überleben können und so systematisch kaputt gemacht werden und Großbauern davon profitieren.
Dadurch wurde in Rimmelbach schon ein junger Nachwuchslandwirt in den Selbstmord getrieben, da er keine Perspekive mehr gegen die großen Viehzüchter hatte und sich ein Großbauer namens Mombach im Dorf alle Ländereien unter den Nagel reißt, wo er nur kann.

Mich ergriff allerdings besonders das Schicksal des Pfarrers. Von der Beschuldigung, über das einleitende Verfahren, die Anwaltsgespräche und den Test des Kindes, beschrieb der Autor alles sehr real. Erst die Wut über so eine Verleumdung, dann die steigende Angst, darauffolgend nagende Selbstvorwürfe bis hin zur Aufgabe und Kapitulation des Pfarrers, fand ich alles sehr gut erzählt. Ich denke, das wiederspiegelt so einen Prozess in echt ziemlich genau.

Mit diesem Roman griff der Autor wieder ein Thema auf, welches auch noch nach Jahren aktuell ist: Der Machtkampf von Groß- und Kleinbauern. Und nebenher geht es um einen Rufmord und was das für Folgen haben kann.
Bomm‘s Herangehensweise an die Thematik war einsame Spitze. Mit steigender Spannung fesselte mich der Autor von Beginn an. Die ständigen Sichtwechsel waren anfangs zwar etwas anstrengend, aber mit der Zeit gewöhnte ich mich daran und es kamen ja immer mehr Verzweigungen zutage, sodass es immer interessanter wurde.

Fazit:
Immer wieder ein Genuss, einen Krimi aus Manfred Bomm's Feder zu lesen.
Fünf von fünf Sterne!

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Rezension zu "Grauzone" von Manfred Bomm

Häberle 13
haTikvavor 2 Jahren

Mysteriös, oder nicht?

Der Klappentext beinhaltet eigentlich alles, worum es in diesem eher österreichischem Krimi mit Kommissar Häberle geht.

Die Hüttengemeinschaft, die Häberle im Tannheimer Tal antrifft, beschäftigt sich mit Übernatürlichem. Was durch einen Flugzeugabsturz zustande kam, entwickelte sich als rege Gemeinschaft. Doch die Mitglieder haben Geheimnisse und seit einiger Zeit minimiert sich das Grüppchen durch traurige Autounfälle.
Als die österreichischen Polizisten die Hüttengemeinschaft von einem Todesfall aus ihrer Gruppe mitteilen, geschehen in kürzester Zeit mehrere merkwürde Vorkommnisse.

Häberle macht sich undercover auf den Weg ins Tannheimer Tal, um dort die österreichischen Kollegen zu unterstützen.Sschließlich ist das Opfer eine gebürtige Deutsche, wohnhaft auf der Alb, Häberles Refugium.
Was ihn dort allerdings noch alles erwartet, ist ziemlich geheimnisvoll.

Zur gleichen Zeit ermittelt Häberles Assistent Mike Linkohr in Geislingen und hat es ebenfalls mit teilweise mysteriösen Machenschaften zu tun.
Dabei fängt es mit harmlosen Ergebnissen, wie Kaffeefahrten und ähnliches an, und endete mit einem Geheimnis in einem Keller einer Floristin.

Die Geschehnisse sind bis zum Schluss richtiggehend verworren und spannend.
Manfred Bomm schafft es gekonnt, mich in die irre zu führen und mir einen Täter vorzugaukeln, der es dann doch nicht sein konnte.

Während der Geschichte erfuhr ich auch einiges vom Tannheimer Tal, von seinen Bergen wie  der Neunköpfle, Aggenstein oder der Vilsalpsee. Ebenso betrifft das auch die Gegend um Ulm.
Der Autor bringt so gut zum Ausdruck, dass er sich an diesen Orten gut auskennt.

Ich vergebe dem 13. Fall von Häberle und Linkohr fünf von fünf Sterne.

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M

Rezension zu "Himmelsfelsen" von Manfred Bomm

Schwäbisch Regional
MiriSeevor 3 Jahren


Titel: Himmelsfelsen

Autor: Manfred Bomm

Verlag: Gmeiner Verlag

Seitenzahl: 374

Preis: 9,90€


Klappentext:

Der Himmelsfelsen hoch über Eybach: Eines morgens tönt in grausamer Schrei durch den friedlichen Ort und nichts ist mehr so, wie es einmal war. Ein Mann ist vom Felsen gestürzt.

Selbstmord oder Mord? Wer könnte Interesse am Tod des Ulmer Diskothekenbesitzers haben? Seine zwielichtigen Geschäftspartner oder gar eine eifersüchtige Frau? Und weshalb muss der Bruder des Toten, eine stadtbekannte Persönlichkeit, noch mit einem weiteren Todesfall fertig werden?

Fragen über Fragen – und ein verzwickter Fall für den sympathischen Hauptkommissar Häberle und sein Team.


Inhalt:

Gerald Fronbauer stürzt vom Himmelsfelsen und die ganze Stadt beschäftigt sich mit dem Fall. Es gibt viele Verdächtige im Umfeld des Geislingers. Da gibt es die Geschäftskollegen Saalfelder und Flinsbach, diese Beiden finden es nicht sehr toll, dass der Bruder von Gerald die Disko „High-Noon“ erben wird. Sie stehen von Anfang an unter Verdacht und haben auch wirklich einiges an Dreck am Stecken. Das Hauptermittler Duo Häberle und Linkohr geben alles um den Fall sehr schnell zu lösen. Häberle hat bisher noch kaum einen Fall ungelöst gelassen. Das Ermitteln in der Sommerhitze ist zwar nicht sehr leicht, aber auch dieser Fall bleibt nicht ungeklärt.


Meine Meinung:

Ich muss gleich mal sagen, dass ich solche Regionalkrimis sehr mag. So ist auch der schwäbische Krimi aus Geislingen total was für mich. Das Buch ist gut geschrieben und liest sich flüssig. Man merkt, dass der Autor sich in der Gegend auskennt und sich damit beschäftigt hat. Für meinen Geschmack ein bisschen zu wenig Dialekt geschrieben. Gerade in den Dialogen finde ich dies sehr unterhaltsam.

Spannend vom ersten Moment an. Für Fans von Kluftinger und Co. ein absolutes Muss.



Eure Bookwave_Miri :)

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