Manfred Bomm Blutsauger

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Inhaltsangabe zu „Blutsauger“ von Manfred Bomm

Im beschaulichen Geislingen am Rande der Schwäbischen Alb wird ein Mann nach einem Autounfall schwer verletzt in die Klinik eingeliefert. Kurz darauf stirbt er. Als es in derselben Nacht zu einem weiteren Todesfall kommt - eine Röntgen-Assistentin wird leblos zwischen ihren Apparaten entdeckt –, wird die Polizei verständigt.
Kommissar Häberle, der die Ermittlungen leitet, findet heraus, dass das Unfallopfer ein Arzt war, der an einer dubiosen Forschungsgesellschaft für Stammzellen beteiligt war …

Netter "Heimat"krimi, der zu fesseln vermag, aber mit schwierigen Namen schon viel Aufmerksamkeit fordert

— harakiri

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  • Rezension zu "Blutsauger" von Manfred Bomm

    Blutsauger

    haTikva

    19. April 2011 um 00:40

    Das Cover deutet schon an, worum es geht. Der Hintergrund ist weiß und im Vordergrund ist die Spitze einer Spritze mit einem Blutstropfen daran zu sehen. Dazu der Titel "Blutsauger" und ich wusste, es muss sich um ein medizinisches oder wissenschaftliches Thema handeln. Der Klappentext bestätigte dies schnell. In kürzester Zeit gibt es in der Geislinger Helfenstein-Klinik zwei Todesfälle, die nichts miteinander zu tun haben und zudem völlig verschieden sind. Aber eine Gemeinsamkeit gibt es doch: Beide Tote arbeiteten für die genannte Klinik. Während der eine Todesfall als Unfall mit Fahrerflucht geahndet wird, war der andere Fall natürlichen Ursprungs. Nur durch Zufall gelangen die Polizisten immer mehr an Informationen, dass es sich bei dem Tod der Verstorbenen um Mord handelt. Dadurch stellt sich verständlicherweise die Frage, ob die beiden Tötungsdelikte vielleicht zusammengehören könnten. Und langsam aber stetig kommt ans Tageslicht, dass im Hintergrund ein Forschungsprojekt steht, welches ich hier nicht näher erläutern möchte und die Polizei zu interessanten Schlussfolgerungen führt. Dass es dabei um Stammzellen geht, steht ja schon im Klappentext, aber was es damit auf sich hat, darf jeder für sich selbst herausfinden. In diesem Fall wird zum ersten Mal bewusst Mike Linkohr mehr Beachtung geschenkt. Linkohr, selbst in Geislingen stationiert, war in den vorangegangenen Kriminalfällen immer Kommissar Häberles rechte Hand, wenn dieser aus Göppingen hinzugezogen wurde. Nun darf der junge Kriminalist das erste Mal in der ersten Hälfte des Buches zusammen mit einer jungen Polizistin ermitteln. Bei der Beamtin handelt es sich um Kerstin, die in verschiedenen Polizeistationen Praktika macht, um Erfahrung zu sammeln. Zusammen kommen sie einer Gruppierung auf die Spur, deren Geldgier selbst vor unmoralischen Mitteln nicht zurückschreckt, um noch mehr Kapital zu erreichen. Leider nahm die Vorgeschichte meiner Ansicht nach zu viel Platz ein, weshalb ich sehr viel Ausdauer brauchte. Einzelne Figuren, die eine Nebenrolle darstellten, nahmen meiner Meinung nach einfach zu viel Platz ein. Und auch dass Häberle erst bei ca. der Hälfte des Krimis auftauchte, was ich als eingefleischter „Häberle-Fan“ ehrlich gesagt nicht so toll fand, bringt dem Roman Punkteabzug. Spannung baute sich anfangs sehr mühsam auf. Da der Autor zuallererst die Situation darlegte, worum es geht, war das eigentliche Thema erst einmal vorrangig. Zudem fehlte mir ein bestimmter Kommissar an allen Ecken und Enden, und das bremste mein Spannungsbarometer etwas. Aber je weiter die Handlung voranschritt, umso undurchsichtiger wurde die Lage für die Polizei und einzelne Zeugen. Durch den ständigen Orts- und Figurenwechsel wurden Cliffhanger geschaffen, wodurch der Autor den Nervenkitzel aufrecht hielt. Gerade zum Ende hin gab es auch noch dramatische Momente. Manfred Bomm ist unter den „Häberle-Fans“ mittlerweile dafür bekannt, dass er geschickt wirtschaftliche, politische und wissenschaftliche Ansichten zur aktuellen Situation in Deutschland in seine Romane einfließen lässt. Meist geschieht dies durch Häberle, der bei passenden Themen etwas ausführlicher wird und seinen Gedanken nachhängt, denen ich meistens zustimmen konnte. Dass Bomm aus der Gegend kommt, wird einem schnell klar, denn seine Schilderungen der Örtlichkeiten von Geisligen und Umgebung waren sehr präzise. Die wichtigsten Figuren, wie Häberle und Linkohr, wurden ebenfalls im Laufe der Handlung genauer vorgestellt. Auch flocht der Autor gekonnt einzelne ältere Fälle durch Nebensätze in die Handlung ein, die den ein oder anderen „Nicht-Häberle-Fan“ vielleicht neugierig machen könnten. Fazit: Der elfte Fall kommt trotz anhaltender Spannung nicht an seine Vorgänger heran. Zum einen durch die lange Anlaufzeit bis endlich etwas Handfestes passiert und zum anderen, da Kommissar Häberle, der eigentliche Protagonist dieser Serie, erst in der Mitte des Krimis auftaucht. Ich gebe diesem Werk deswegen leider nur drei bis vier Sterne. Kommissar Häberle: 01. Himmelsfelsen 02. Irrflug 03. Trugschluss 04. Mordloch 05. Schusslinie 06. Beweislast 07. Schattennetz 08. Notbremse 09.Glasklar 10. Kurzschluss 11. Blutsauger © 18.4.2011 Tikvas Schmökertruhe

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  • Rezension zu "Blutsauger" von Manfred Bomm

    Blutsauger

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. March 2011 um 17:19

    Nachtschicht zur Karnevalszeit in der Notaufnahme eines Krankenhauses. Dr. Salbaisi hat Dienst und versucht, sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Er verarztet seine Patienten, weist sie ein, schickt sie wieder nach Hause oder zum Röntgen. Nach einer Zeit stellt er fest, vom Röntgenraum kommt niemand wieder und als er stutzig wird, nachsieht, liegt die diensthabende Schwester tot am Boden, vermutlich Herzinfarkt, mit 42 Jahren? In der gleichen Nacht darf der Gynäkologe, Dr. Fallheimer nach einem langen Dienst endlich Feierabend machen. Er wird angefahren, der Autofahrer begeht Unfallflucht und der Arzt wird schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert, wo er kurz darauf verstirbt. Das Krankenhaus hat nun zwei mysteriöse Todesfälle zu beklagen und die angestellten Ärzte und Schwestern, bekommen ein mulmiges Gefühl bei der Sache, einige wohl zu Recht, denn nicht jeder weiße Kittel, hat auch eine weiße Weste. Die Polizei nimmt die Ermittlungen auf, ordnet Obduktionen an und das Ergebnis deutet auf Mord hin. Derweil bekommt auch Dr. Brugger der sich einerseits zum Vergnügen -er möchte sich, obwohl verheiratet, mit 2 Krankenschwestern amüsieren- andererseits geschäftlich auf Gran Canaria aufhält, von den Vorfällen im Krankenhaus etwas mit und gerät in Panik. Den beiden Krankenschwestern Melanie und Caroline, die zu Brugger reisen, ist nach den Todesfällen nicht mehr nach Feiern zu Mute, sie machen sich über gewissen Zusammenhänge Gedanken. Kommissar Häberle muss nun versuchen, sich durch alle Vorfälle, Verstrickungen und Affären zwischen den Ärzten und Angestellten, sowie Geschäften mit Stammzellen, denen die Polizei auf die Spur kommt, einen Überblick zu verschaffen und das macht er mit schwäbischer Lässigkeit, Erfahrung und Routine. Dieser Kriminalroman spielt zwischen Stuttgart und Bodensee und auf der spanischen Insel Gran Canaria, wechselt zwischen den Tatorten, sowie jeder Menge Protagonisten hin und her. Hier muss man schon aufpassen, dass man mit den ganzen Doktoren, Krankenschwestern, Ehefrauen, Geliebten, Polizeibeamten, Immobilienmaklern und weiteren Geschäftemachern nicht durcheinanderkommt. Autor Manfred Bomm hat hier einen soliden und mit spannenden Elementen versehen Krimi geschaffen, bei dem die Frage nach dem Motiv nicht zu kurz kommt. Allerdings ist es nicht immer einfach, sich die ganzen Namen, Personen, Handlungen und Orte zu merken, welche auf 511 Seiten in Erscheinung treten. Der Krimi ist sehr gut recherchiert, hat gut durchdachte Dialoge und zeichnet die jeweiligen Personen vielfältig und interessant. Im letzten Drittel zieht die Spannung derart an, das man das Buch dann nicht mehr aus den Händen legen kann. Der gespannte und in allen Einzelheiten beschriebene Bogen in diesem Krimi, ist mir dann doch etwas zu weit und zu groß, das hätte man auch straffer beschreiben können. Der Autor wiederholt Dinge die nochmals strecken und nicht nötig gewesen wären. Das Grundgerüst, die Idee und die Aktualität mit dem Thema Stammzellen, ist sehr gut, die Charaktere sind allesamt sehr greifbar und realistisch und man kann schnell Sympathie oder Antipathie für Einzelne vergeben. Häberle taucht jedoch erst nach fast 300 Seiten auf und das zuerst nur beiläufig, weil vorher andere Polizisten mit dem Fall zu tun haben. Das Taschenbuch aus dem Gmeiner Verlag (488 Seiten / 11,90 Euro) ist leider sehr knapp und eng gebunden, was einem die Lesefreude wegen der vielen Seiten etwas erschwert.

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  • Rezension zu "Blutsauger" von Manfred Bomm

    Blutsauger

    Regina-Neumann

    05. March 2011 um 12:18

    Mit diesem Buch habe ich mich zugegebener Maßen schwergetan. Die Story klingt spannend: ein Arzt auf Abwegen, beruflich und privat, ein anderer, der auf dem Klinikparkplatz überfahren wird und eine tote Röntgenassistentin mitten im stressigen, nächtlichen Ambulanzdienst - und keiner hat natürlich was gesehen. Alle munkeln und flüstern, jeder will irgendwas geahnt haben aber nichts genaues wissen. Die Geschichte spielt in Deutschland und in Spanien, viele Menschen sind darin verwickelt und das könnte es spannend machen. Leider gerät sie aber zunehmend langatmig. Der Plot springt andauernd zwischen Spanien und Deutschland, zwischen sämtlichen Personen hin und her. Was vermutlich Tempo implizieren soll wird einfach nur unübersichtlich, man hat als Leser irgendwann einfach nur noch Mühe, die Personen auseinander zu halten. Die ohnehin alle nicht sonderlich sympathisch gezeichnet sind. Da gibt es einen Jungkommissar, der, anstatt seinen Job zu machen, dauernd über seine Frauengeschichten grübelt und sich die Lorbeeren einer jungen Kollegin angelt, der Chefermittler Häberle, immerhin der Namensgeber der Reihe, taucht überhaupt erst in Kapitel 38 auf... Zugute halten kann man dem Roman, daß er sich mit den Machenschaften der Medizin- und Pharmaindustrie auseinandersetzt und durchaus auch sozialkritische Züge hat. Wirklich überzeugt hat er mich leider nicht.

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