Manfred Bomm Machtkampf

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Inhaltsangabe zu „Machtkampf“ von Manfred Bomm

Das ländliche Idyll wird jäh zerstört: Der rätselhafte Selbstmord eines Viehhändlers erschüttert ein Dorf auf der Alb. Dass es sich um den besten Freund eines Großgrundbesitzers handelt, der nach den Hofgütern der kleinen Bauern trachtet, erweckt sofort den Argwohn von Kommissar August Häberle. Und als gegen den neuen örtlichen Pfarrer eine schwerwiegende Anschuldigung erhoben wird, tun sich menschliche Abgründe auf …

war genial!

— haTikva
haTikva

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  • Der 14. Fall

    Machtkampf
    haTikva

    haTikva

    16. July 2016 um 23:52

    Erschütternd!Die Inhaltsangabe des Verlages verdeutlicht eigentlich schon sehr genau, worum es in diesem 14. Band um Kommissar August Häberle geht.Während Häberle noch in Göppingen verweilt, bekommt sein junger Kollege, mit dem er nun schon 13 Fälle gelöst hat, einen seltsamen Selbstmord herein.Dieser nimmt sich mit einer jungen Kollegin, welche noch Polizeistudentin ist, des Falles an.Zur gleichen Zeit wird im selben Dorf einem evangelischen Pfarrer ein Sexualdelikt mit einem 6jährigen Jungen angelastet, dass sein komplettes Leben zerstören könnte. So etwas nennt man auch Rufmord!Dieses Delikt wird von einem Kollegen in Geislingen bearbeitet. Diese Untersuchungen teilt er allerdings bald mit Linkohr, Häberle und der Sonderkommission, als herauskommt, dass hinter dem angeblichen Selbstmord mehr stecken könnte.Denn es scheint etwas Großes in dem kleinen Dorf Rimmelbach zu brodeln. Oder wie Pfarrer Kugler meinte, der Teufel geht dort höchstpersönlich um...In diesem Band geht es unter anderem um kleine Landwirte, die durch den Dschungel von Bürokratismus nicht überleben können und so systematisch kaputt gemacht werden und Großbauern davon profitieren.Dadurch wurde in Rimmelbach schon ein junger Nachwuchslandwirt in den Selbstmord getrieben, da er keine Perspekive mehr gegen die großen Viehzüchter hatte und sich ein Großbauer namens Mombach im Dorf alle Ländereien unter den Nagel reißt, wo er nur kann.Mich ergriff allerdings besonders das Schicksal des Pfarrers. Von der Beschuldigung, über das einleitende Verfahren, die Anwaltsgespräche und den Test des Kindes, beschrieb der Autor alles sehr real. Erst die Wut über so eine Verleumdung, dann die steigende Angst, darauffolgend nagende Selbstvorwürfe bis hin zur Aufgabe und Kapitulation des Pfarrers, fand ich alles sehr gut erzählt. Ich denke, das wiederspiegelt so einen Prozess in echt ziemlich genau.Mit diesem Roman griff der Autor wieder ein Thema auf, welches auch noch nach Jahren aktuell ist: Der Machtkampf von Groß- und Kleinbauern. Und nebenher geht es um einen Rufmord und was das für Folgen haben kann.Bomm‘s Herangehensweise an die Thematik war einsame Spitze. Mit steigender Spannung fesselte mich der Autor von Beginn an. Die ständigen Sichtwechsel waren anfangs zwar etwas anstrengend, aber mit der Zeit gewöhnte ich mich daran und es kamen ja immer mehr Verzweigungen zutage, sodass es immer interessanter wurde.Fazit:Immer wieder ein Genuss, einen Krimi aus Manfred Bomm's Feder zu lesen.Fünf von fünf Sterne!

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  • Machtk(r)ampf

    Machtkampf
    Katjuschka

    Katjuschka

    09. July 2015 um 12:58

    Der Band ist schon der vierzehnte einer ganzen Serie um den Ermittler Häberle. Man sollte meinen, dass dies ein Qualitätsmerkmal sei, aber dem ist nicht so.Der Roman kann in keinster Weise überzeugen, ist langarmig und spannungsarm (504 Seiten !).Die zähen Ermittlungen sind so gar nicht zielführend, Fortschritte ergeben sich meist nur als Ergebnis von Aktionen von Zeugen und/oder Verdächtigen und nicht als Ergebnis von Polizeiarbeit.Ein Verdächtiger wird von der thailändischen (!) Polizei verhaftet! Man hofft auf eine überraschende Auflösung am Ende, aber das geschieht leider nicht.Ich hatte schon nach der Hälfte des Buches keine so rechte Lust mehr, habe aber tapfer bis zum Schluss ausgehalten. Fazit : Vielleicht sollte Kommissar Häberle seine Gedankenspiele, als Privatermittler arbeiten zu wollen, wahrmachen. Der Spannung kann das nur gut tun.

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  • Bücher gegen Rezensionen: Plündert das LovelyBooks Bücherregal!

    After passion
    TinaLiest

    TinaLiest

    Wir räumen unser Bücherregal! Ihr kennt das doch sicher: Das Regal quillt über, aber irgendwie möchten trotzdem immer mehr neue Bücher zwischen die Regalbretter gesteckt werden. Auch bei uns im Büro steht ein Bücherregal, das nur so überquillt vor tollem Lesestoff, der viel zu schade dafür ist, nicht gelesen zu werden. Deshalb haben wir unser Bücherregal ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die wir dort gefunden haben, glücklich machen! So funktioniert's: Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, schreibt uns im passenden Unterthema einen Beitrag mit dem Titel/den Titeln aus dem entsprechenden Genre und seid automatisch bei der Verlosung dabei. Ihr könnt euch selbstverständlich für mehrere Bücher in mehreren Genres bewerben - bitte schreibt dafür aber für jedes Genre einen extra Beitrag, in dem ihr dann auch mehrere Titel aus einem Genre auflisten dürft! Am Donnerstag, dem 18. Juni, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier in den jeweiligen Unterthemen mit. Solltet ihr gewinnen, verpflichtet ihr euch, bis zum 2. August 2015 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion! Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"! Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und uns unsere Bücher abnehmt & wünschen euch viel Spaß beim Stöbern! ;)

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    • 4789
  • Machtkampf

    Machtkampf
    manu1983

    manu1983

    01. March 2015 um 22:36

    Dieser Schwaben-Krimi von Manfred Bomm hat mir ausgesprochen gut gefallen. Nachdem ich von den Vorgängerbänden etwas enttäuscht war, konnte dieser wieder richtig punkten. Schon der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. Das Cover zeigt Felder und Wiesen am Waldesrand. Dort steht auch ein Hochsitz, der in der Geschichte auch eine Rolle spielt. August Häberle ermittelt dieses Mal im Fall eines rätselhaften Selbstmordes. Zur gleichen Zeit wird der Pfarrer des Ortes der Kindesmisshandlung beschuldigt. Nun liegt es an Häberle und seinem Team, herauszufinden, was diese zwei Taten miteinander zu tun haben. Die Ermittlungen des Teams laufen reibungslos und Hand in Hand. Mit einigem, was dann am Ende herauskam, hätte ich selbst nicht gerechnet. Schon von der ersten Seite an war ich gefesselt von der Handlung. Gemeinsam mit dem Ermittlungsteam habe ich versucht, den Fall zu lösen. Die Rollen waren gut verteilt und auch die Landschaft war sehr detailliert beschrieben. Trotz verschiedener Handlungsstränge, die sich am Ende zusammenfügten, war der Krimi gut zu lesen, was auch am flüssigen und spannenden Schreibstil lag. Auch an Humor hat es nicht gefehlt. Ich hatte immer wieder etwas zu lachen und mir wurde nicht langweilig beim Lesen. Ein Schwaben-Krimi zum Schmunzeln und Mitraten. Ich freue mich schon auf weitere Fälle für August Häberle. 

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  • Ein unterhaltsamer und spannender Krimi mit einem sauberen Anfang und Abschluss

    Machtkampf
    Aygen

    Aygen

    15. May 2014 um 10:58

    Nur einige Straßenlampen, die von der energiesparenden Nachtschaltung ausgenommen waren, erhellten die schwarz glänzenden Straßen. ~ Zitat Seite 103 Ein kleiner Einblick in den Klappentext: RUFMORD Das ländliche Idyll wird jäh zerstört: Der rätselhafte Selbstmord eines Viehhändlers erschüttert ein Dorf auf der Alb. Dass es sich um den besten Freund eines Großgrundbesitzers handelt, der nach den Hofgütern der kleinen Bauern trachtet, erweckt sofort den Argwohn von Kommissar August Häberle. Und als gegen den neuen örtlichen Pfarrer eine schwerwiegende Anschuldigung erhoben wird, tun sich menschliche Abgründe auf… "Er war ein bislang unbescholtener Mann, 63 Jahre alt, Familienvater noch dazu. Und was weitaus schlimmer wog: Er war Pfarrer." Zitat Seite 7 Meine Gedanken zu dem Buch: Die Covergestaltung ist zum Inhalt passend gewählt. Hier handelt es sich um den 14. Fall des Kommissars August Häberle. Ein häufig vorkommender Familienname im schwäbischen Raum. Die Beschreibung der einzelnen Handlungsorte und Charaktere sind einfach gehalten. Die Geschichte besteht aus mehreren Vorkommnissen, die letztendlich einen gemeinsamen Abschluss finden. Beginnend mit einem anfänglich geglaubten Selbstmord, über Kindesmissbrauch und sogar einem kleinen Zwangsausflug weit über die Grenzen der Schwäbischen Alb bis nach Moskau und Thailand. Der Leser findet hier einen schnellen Einstieg und die Puzzleteile fügen sich von Kapitel zu Kapitel verständlich zusammen. Ein klassischer Krimi, der Aufbau ist einfach und dennoch spannend geschrieben. Der Schreibstil ermöglicht dem Leser, trotz der vielen vorkommenden Ereignisse und auch Personen einen guten Überblick. Die Geschichte findet im letzten Drittel einen sauberen und zusammenfassenden Abschluss. "Der Angeschuldigte schloss die Augen. Er versuchte, sich den kleinen Manuel vorzustellen. Schüchtern, verängstigt, kontaktarm. Kaum in der Lage sich zu artikulieren." Zitat Seite 8 Kurz & gut - mein persönliches Fazit: Mein erster Bomm. Regionalkrimis sind jetzt nicht jedermanns Sache. Sie sind häufig sehr einfach gehalten und entsprechend ist der Storyaufbau auch ziemlich simpel und logisch. Hier hat sich der Autor mit der Täterbekanntgabe bis zum Schluss Zeit gelassen. Da ich ja die meisten beschriebenen Ortschaften bzw. Städte bis auf Rimmelbach auch zum größten Teil kenne, war für mich jetzt der Spannungsfaktor nicht allzu groß, was die Beschreibung, die Aufklärung und die Vorkommnisse angeht. Nichtsdestotrotz finde ich persönlich, dass dieses Werk ganz gut ohne Schnörkel und Schnickschnack auskommt. Einfach aber gut. Der einzige Störfaktor waren nicht die sozialkritischen Äußerungen des Autors an sich, sondern die ständige Erwähnung eines nahezu jeden Titelthemas aus der Zeitung. Das war mir dann stellenweise doch etwas zuviel, die Story allein hätte mir vollkommen auch ohne diese ständigen Erwähnungen gereicht. Da ich keinen Vergleich zu seinen vorigen Werken ziehen kann, kann ich nur meine persönliche Meinung hierzu äußern. Ein unterhaltender und spannender Krimi mit einem sauberen Aufbau und Abschluss. © Rezension: 2014, Aygen Ekici (ae)buecherkaffee.blogspot.de

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