Manfred Brauneck Kleine Weltgeschichte des Theaters

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Inhaltsangabe zu „Kleine Weltgeschichte des Theaters“ von Manfred Brauneck

Das 20. Jahrhundert hat auch die Theaterkulturen der Welt einander nähergebracht. In diesem handlichen Band führt der renommierte Theaterhistoriker Manfred Brauneck in die Weltgeschichte einer Kunstform ein, die in allen Ländern der Welt stets tief im kultischen und gesellschaftlichen Leben verwurzelt war. Im Zentrum stehen die großen Theaterkulturen Europas, Indiens, Chinas und Japans, die über Jahrhunderte hinweg ihre eigenen ästhetischen Formen und Stile entwickelt haben. Ganz unterschiedlich waren auch die sozialen und kulturellen Rahmenbedingungen, die Stoffe und Themen, das Zusammenspiel von Sprache, Bewegung, Tanz und Musik und die Zwecke, denen das Theater diente. Doch mit der Globalisierung ließen sich europäische Künstler vom Theater fremder Kulturen faszinieren, während man sich außerhalb Europas am westlichen Theater zu orientieren begann. Das Theater der Gegenwart ist in vielfältiger Weise von den Theaterformen früherer Epochen und anderer Länder inspiriert. So wird dieses Buch für den heutigen Theaterbesucher zu einem unentbehrlichen Begleiter werden.

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    Kleine Weltgeschichte des Theaters
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    08. December 2014 um 12:33

    Gute Orientierung Die Geschichte des europäischen Theaters, das Theater in Indien, in China und in Japan, das sind die vier großen Themenbereiche, denen Manfred Brauneck auf diesen gut 275 Seiten nachgeht. Wobei, auch wenn dem europäischen Teil im Buch breiter Raum eingeräumt wird, sicherlich der Blick auf die drei anderen, „exotischen“ Plätze besonderes Augenmerk gelten sollte. Denn nicht unbedingt breit bekannt dürfte, welch immense Breite an Theaterkultur mit einer Vielfalt an künstlerischen Formen diese Kulturen hervorgebracht haben. Wobei Brauneck sehr gut zum einen darzustellen vermag, wie diese anderen Theaterkulturen ohne Kontakt zur „westlichen Entwicklung“ entstanden sind, einerseits, und andererseits das Verbindende, der Kern des Theaters, doch in allen Kulturen etwas gemeinsames hat: Die Reflexion der allgemeinen Geschichte, der Sozial und Kulturgeschichte der jeweiligen Gesellschaft. Und das in spannend ganz unterschiedlichen Formen, auch in ganz unterschiedlichen Bewertungen des Stellenwertes des Theaters in der Gesellschaft und seinen Funktionen. Bis dahin, dass im Lauf des 19. Jahrhunderts mit der Öffnung vieler Handelswege und dem Beginn der „Globalisierung“ das „moderne Theaterwesen“ in China, Indien und Japan entstand, dies dann deutlich erkennbar beeinflusst von den Traditionen und Entwicklungen des „westlichen Theaters“. Aber die Traditionen sind nicht verschwunden. Das „Nebeneinander“ zwischen „modernem Theater“ und „traditionellem Theater“ ist ein weiterer informativer Gewinn, den der Leser aus den Darlegungen Braunecks gewinnt (und ein Einblick in die Gegenwart gerade der traditionellen Anteile des Theaters an jenen fernen Orten). Wobei der breite und dabei durchaus auch in die Tiefe reichenden Blick auf das europäische Theater für den Leser einen guten Überblick natürlich auch auf die „eigenen Traditionen“ liefert, von der Antike über die Renaissance und den Barock bis hin zur Moderne zieht Brauneck immer wieder die innere Verbindung zur Zeitgeschichte und ihren Ausdrucksformen im Theater heran. Für Theaterliebhaber eine empfehlenswerte Lektüre, die vielfach Neues und „Fremdes“ anbietet und in der die Kernfrage nach dem „Umgang mit dem Theater fremder Kulturen“ durchaus Rückschlüsse anbietet zum Stand der geistigen Offenheit (in allen angesprochenen Kulturen) oder eben einer Verschlossenheit Fremden gegenüber. Mitsamt der, lange Jahrhunderte dominierenden, Hybris des Westens, andere Kulturen anzupassen und das je eigene dort an den Ran zu drängen (wenn nicht gar aktiv zu bekämpfen).

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