Manfred Entrich Gott an der Tankstelle

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Inhaltsangabe zu „Gott an der Tankstelle“ von Manfred Entrich

Wo können wir Gott begegnen?, fragt Manfred Entrich und gibt eine überraschende Antwort: Ganz und gar nicht im Himmel, sondern dort, wo wir ihn am wenigsten erwarten: im Supermarkt, beim Bäcker, in Eisenbahn und Flugzeug, auf der Straße – und auch an der Tankstelle. Eben überall dort, wo wir anderen Menschen begegnen. Die Botschaft dieses Buches: Gott ist mitten unter uns, jeden Tag und zu jeder Stunde. Und wer seine Gegenwart spüren will, muss sich nur auf seine Mitmenschen einlassen. Die Geschichten, die Manfred Entrich liebevoll erzählt, hat er alle selbst erlebt, ob in der kleinen Buchhandlung um die Ecke, in New York, in Jerusalem oder anderswo auf der Welt.

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    Gott an der Tankstelle
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    19. March 2013 um 13:36

      Waren es im Vorgängerbuch die Sitzbänke von Taxis (und hier und da Sitze in dem ein oder anderen Zug), so weitet Manfred Entrich in seinem neune Buch über „himmlische Begegnungen im Alltag“ nun die Örtlichkeiten doch breit aus.   Überall,  scheint es, folgt er seiner „inneren“ Mission als Dominikaner, Prediger und Seelsorger und seinem grundsätzlichen Verständnis, dass der „Himmel“ (nicht nur, aber sehr) in den kleinen Begegnungen auch zu finden ist. Im Treffen auf „Unterwegs-Menschen“ an Orten, wo Reisende sich treffen, aufhalten, einander mehr oder minder zufällig begegnen.   Im Zug, Flugzeug, in Buchhandlungen bei Zwischenaufenthalten, im Café, auch an den Tankstellen, natürlich, die schon längst mehr sind als reine „Benzinzapfsäulen“.   Die Frage mag natürlich gestattet sein, ob Entrich bewusst jene Begegnungen auswählt, an denen es etwas „abzulesen“ gibt, oder ob ihm die Gabe der tief reichenden Kommunikation einfach ganz grundlegend mit auf seinen Lebensweg gegeben wurde. So viele Menschen, Zufallsbekanntschaften, die nach kürzester Zeit das „Innere ein stückweit nach außen kehren“, die bereit sind, sich auf religiöse Gespräche und Mitteilungen über den Glauben einzulassen, das ist ein Erleben, dass selbst gestandene Priester und Gemeindepfarrer in ihrem beruflichen Umfeld kaum erleben. Aber sei es drum, Entrich lässt in seinen „Alltagsbegegnungen“ ja auch von Beginn an keinen Zweifel daran, was ihn in welcher Form interessiert. Gott und Glauben (katholisch geprägt, natürlich), sind ihm selbstverständliche Fragen und Themen.   Dass da das ein oder andere Krankenhaus sich fast schon anbietet für existentielle Gespräche, wie auch im Buch verarbeitet, leuchtet durchaus ein. Aber ein Trappist an der Tankstelle? Das muss man dann schon selbst sich anlesen, welche eher unwahrscheinlichen Begegnungen sich im Alltag eines Reisenden, wie Entrich einer ist, häufig ergeben. Oder auch Frau Noel im Pflegeheim in Emmaus, jenem Ort, der schon seit biblischen Zeiten für eine Gotteserkenntnis ganz anderer Art bekannt wurde. Eine Erkenntnis über das „Innere“ des Menschen angesichts der stets schweigenden Frau Noel, die Entrich durchaus nachdenklich werden lassen und die zeigt, dass nicht immer geredet werden muss, um dem Wesen der Dinge nahe zu kommen.   Wie im Übrigen jene Momente, in denen eher geschwiegen wird (und bei denen Entrich nicht nur auf ihm gänzlich Unbekannte trifft) durchaus nachhaltiger  beim Leser wirken, als die teils erbaulichen, teils eher alltäglichen kleinen Gespräche, die Entrich im Buch abbildet. Der Bekannte, der beim Arzt war, der seine Ergebnisse erst Tage später erhalten will, in diese Unruhe kann sich jeder Leser hineinversetzen mitsamt der Freude über den Beistand des Freundes, der es sich nicht nehmen lässt, zum gesetzten Termin mit zum Arzt zu gehen.   Einander Beistand leisten, das ist wichtig und das dringt durch viele der Geschichten im Buch hindurch. Und dass da, wo Beistand wirklich spürbar wird, wo echtes Interesse in den Raum tritt, Menschen bereit sind, sich einander ein stückweit zu öffnen.   Eine Lektüre, die darauf aufmerksam macht, dass man nicht weit in die Ferne schweifen muss und nicht in abstrakten Gedankengebäuden zu wandern hat, um „Gott im Alltag“ zu finden.

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