Manfred Künne Kautschuk

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Inhaltsangabe zu „Kautschuk“ von Manfred Künne

In den tropischen Urwäldern Südamerikas beginnt die abenteuerliche Geschichte des Rohstoffs Kautschuk, die der Leipziger Autor Manfred Künne für uns aufgezeichnet hat. Wir werden in das Zeitalter der Entdeckungen zurückversetzt und begleiten die spanischen Konquistadoren auf der Suche nach dem Dorado, dem sagenhaften Goldland jenseits der Kordilleren. Dort begegnen wir zum ersten Mal jenem geheimnisvollen Stoff, aus dem die Indianer federnde Bälle fertigen und den sie " fließendes Holz " nennen. Doch die Kunde hiervon gerät in Vergessenheit, bis 200 Jahre später der französiche Geograph La Condamine auf seiner Amazonas-Expedition den Kautschuk ein zweites Mal entdeckt. Nun horchen die Chemiker auf und beginnen zu experimentieren. Kautschuk wird zum begehrten Handelsobjekt: Wir erleben, wie der amerikanische Erfinder Goodyear seinen ungestümen Forschungsdrang häufiger als einmal im Schuldgefängnis bezahlen muß. Wir begleiten den wagemutigen britischen Pflanzer Wickham beim Ausschmuggeln von Heveasamen aus Brasilien. Wir erdulden mit einem indianischen Kautschuksammler die Fieberhölle in den undurchdringlichen Dschungeln am Rio Negro und teilen das schwere Los eines indischen Plantagenarbeiters auf Malakka. Den Höhepunkt des Buches bildet die Schilderung der Jagd nach Kautschuk im sogenannten " Kongo- Freistaat " des belgischen Königs Leopold II., für die das von E.D. Morel geprägte Wort " Blutgummi" zum anklagenden Symbol geworden ist. Immer geht es dem Verfasser dabei um den ausgebeuteten und von einer glücklichen Zukunft träumenden Menschen, und am Schluß des Buches steht die Gewißheit, daß der Kampf der unterdrückten Völker bis zur endgültigen Befreiung von der Kolonialsklaverei weitergeführt werden wird.

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