Manfred Lütz

 3.6 Sterne bei 344 Bewertungen
Autor von Irre! - Wir behandeln die Falschen, BLUFF! und weiteren Büchern.
Manfred Lütz

Lebenslauf von Manfred Lütz

Manfred Lütz, geboren im März 1954, schlug nach seiner Schullaufbahn verschiedene Richtungen ein. So studierte er nicht nur Medizin, sondern auch Philosophie und katholische Theologie. Zusätzlich widmete er sich auch der Schriftstellerei. In vielen seiner Büchern werden Themen rund um die menschliche Psyche und die Gesundheit angesprochen. Aber auch der religiöse Bereich kommt in Lütz` Werken nicht zu kurz. Neben seinen Tätigkeiten als Autor arbeitet er hauptberuflich als Chefarzt im Alexianer-Krankenhaus in Köln-Porz.

Alle Bücher von Manfred Lütz

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Irre! - Wir behandeln die Falschen

Irre! - Wir behandeln die Falschen

 (265)
Erschienen am 11.06.2018
Gott

Gott

 (19)
Erschienen am 01.02.2009
BLUFF!

BLUFF!

 (19)
Erschienen am 17.09.2012
Wie Sie unvermeidlich glücklich werden

Wie Sie unvermeidlich glücklich werden

 (12)
Erschienen am 14.08.2017
Lebenslust

Lebenslust

 (10)
Erschienen am 21.08.2006
Der blockierte Riese

Der blockierte Riese

 (3)
Erschienen am 01.09.2001
Der Skandal der Skandale

Der Skandal der Skandale

 (4)
Erschienen am 27.02.2018
Das Leben kann so leicht sein

Das Leben kann so leicht sein

 (2)
Erschienen am 01.01.2015

Neue Rezensionen zu Manfred Lütz

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ban-aislingeachs avatar

Rezension zu "Der Skandal der Skandale" von Manfred Lütz

die geheime Geschichte der katholischen Kirche
ban-aislingeachvor einem Monat

„Es soll also hier darum gehen, auf dem heutigen Stand der historischen Wissenschaft all den sogenannten Skandalen der Kirche kritisch auf den Grund zu gehen und damit für Aufklärung über die geheime Geschichte des Christentums zu sorgen. Machen Sie sich auf spektakuläre Ergebnisse gefasst. Denn was die Wissenschaft heute angesichts der gängigen Vorstellungen über das Christentum zu sagen hat, ist wirklich unglaublich, aber wahr.“ (S. 20)

 

Das Sachbuch „der Skandal der Skandale“ trägt meiner Meinung nach dem falschen Untertitel. Der Untertitel lautet nämlich „die geheime Geschichte des Christentums“, aber da es im Buch fast nur um die Wahrheit über die katholische Kirche geht, sollte anstatt Christentum dort katholische Kirche stehen, denn dann würden die Leute nicht so enttäuscht sein. Das Buch wurde von Manfred Lütz geschrieben, umfasst 288 Seiten und ist am 27.02.2018 im Herder Verlag erschienen.

 

Manfred Lütz erblickte am 18 März des Jahres 1954 in Bonn das Licht der Welt. Nach seinem Schulabschluss studierte er Medizin, Philosophie und katholische Theologie in Bonn wie auch in Rom. 2003 wurde er von Papst Johannes Paul II zum Konsultor der Kongregation für den Klerus ernannt und organisierte noch im selben Jahr einen Kongress zum Thema „Missbrauch von Kindern und Jugendliche durch katholische Priester und Ordensleute“ im Vatikan. Seit 2006 gehört er im Erzbistum Köln zum Arbeitsstab des Seelsorgeamtes für die Bearbeitung und Prüfung von solchen Fällen. Bis 2016 war er Mitglied des Päpstlichen Rates für die Laien und ab 2004 ist er ordentliches Mitglied der Päpstlichen Akademie für das Leben. Außerdem wurde er von Papst Franziskus am 6 Oktober 2018 zum Mitglied des Dikasteriums für Laien, Familie und Leben ernannt. In seinem Beruf leitet er seit 1997 das Alexianer-Krankenhaus in Köln. Denn er ist nicht nur Theologe, Vatikanberater und Buchautor, sondern euch Psychiater und Psychotherapeut.

 

Das Buch ist einem angenehmen Schreibstil geschrieben und nur wenige Kapitel waren mir persönliche zu lang. Ob das Buch Freunden von mir die evangelisch sind und die katholische Kirche für das Böse halten, gefallen würde, bezweifele ich stark. Ich bin katholisch und zurzeit nicht besonders glücklich über die Skandale, welche ich einfach unmöglich finde. Deshalb fand ich dieses Buch auch so spannend, denn hier wo ich unter lauter evangelischen Leuten aufgewachsen bin, habe ich ein falsches Bild von der katholischen Kirche bekommen. Was mich sehr überrascht hat war die Tatsache, dass die katholische Kirche versucht hat die Juden zu beschützen und zwar schon im Mittelalter und teilweise Bischöfe und Priester in den Tod gegangen sind um diese zu beschützen. Was mich auch sehr überrascht hat war die Tatsache, dass dort wo die katholische Kirche stark war wie zum Beispiel in Italien weniger Frauen als Hexen verbrannt wurden. Dieses Buch hat mein Bild über die katholische Kirche auf den Kopf gestellt und ich bin nun doch ein wenig Stolz auf deren Geschichte. Zudem habe ich nun die Wahrheit über den Papst in der Nazizeit gehört und auch woher das falsche Bild kam. Dennoch muss ich dem Buch einen Punkt abziehen und zwar liegt dies daran, dass ein paar Sachen nicht erzählt wurden und diese hätten auf die katholische Kirche eventuell kein gutes Licht geworfen. Hier gehören für mich die Tempelritter wie auch Nostradamus dazu. Was evangelischen Lesern wohl auch bitter aufstoßen würde, war die Tatsache, dass die evangelische Kirche in keinem so guten Licht steht, vor allem bitter, wenn es um die Nazizeit in Deutschland geht.

 

Ich empfehle das Buch, welches ich sehr interessant fand, katholischen Lesern. Keinem meiner evangelischen Freunde würde ich das Buch jedoch nahe legen, von daher möchte ich für diese Leute auch keine Leseempfehlung aussprechen, dennoch kann es natürlich sein, dass es auch Leser evangelischen Glaubens gibt die das Thema interessant finden und auch mit der Wahrheit über die evangelische Kirche leben können.

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dongiulianos avatar

Rezension zu "Der Skandal der Skandale" von Manfred Lütz

Sehr interessante Aufführung einer völlig anderen Perspektive.
dongiulianovor 4 Monaten

Der Autor umfasst sehr schön die kritischen Ereignisse der christlichen Vergangenheit und lässt den Betrachter dabei einen bislang völlig unbekannten Blickwinkel einnehmen, der das Gehirn zum Denken anregt. Er beruft sich dabei häufig auf Historiker und Theologen, bzw. den aktuellen Stand der Wissenschaft. 


Auch wenn die katholische Kirche dabei, im Vergleich zur protestantischen oder auch dem Atheismus sehr positiv wegkommt und man zurecht Zweifel erhebt, warum diese Fakten nicht längst auch nur ansatzweise schon offenbart wurden, so hinterfragt man doch einige bislang einfach hingenommene Sachverhalte und beginnt vielleicht die ein oder andere Eigenrecherche.

Aus letzterem Grund kann man das Buch als durchaus gelungen einstufen.

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W

Rezension zu "Der Skandal der Skandale" von Manfred Lütz

Immer auf dem Stand der wissenschaftlichen Forschung
WinfriedStanzickvor 5 Monaten


Im Jahr 2007 hatte der Münsteraner Religionshistoriker und Priester Arnold Angenendt in einem monumentalen Werk mit dem Titel „Toleranz und Gewalt“ (ist jetzt auch als Taschenbuch lieferbar) letztlich die Grundlage dafür geschaffen, was der Psychotherapeut Manfred Lütz nun in seinem hier vorliegenden Buch „Skandal der Skandale“ als geheime Geschichte des Christentums erzählt.

Hauptsächlich geht es um die Tatsache, dass die drei Schwert-Worte im Neuen Testament immer wieder in ihrer wahren Bedeutung beachtet werden müssen, um ihrem neuerlichen Missbrauch entgegenzuwirken:
Einmal das beim ersten Hinhören erschreckende Wort: 'Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert' (Mt.10,34). Gemeint ist das geistige Schwert der Abtrennung von der blutsverwandten Eigenwelt, also ein metaphorischer Gebrauch zur Bezeichnung schmerzhaft - notwendiger Lebensentscheidungen. Dem zweiten Schwert-Wort zufolge ist das Wort Gottes 'schärfer als jedes zweischneidige Schwert...; es richtet über die Regungen und Gedanken des Herzens.' Das physische Schwert jedoch wird abgelehnt. Als Jesu Jünger ihn bei seiner Verhaftung mit einen realen Schwert verteidigen wollen, gebietet er: 'Steck dein Schwert in die Scheide; denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen.'(Mt. 26,52)

Das sind die theologischen Grundlagen des Christentums und beiden Autoren gebührt Dank dafür, mit ihren nun auch für einen breiten Kreis von Lesern zugänglich gemachten Erkenntnissen erneut darauf hingewiesen zu haben. Ich kann es nur empfehlen für alle die Menschen, die die platte Kritik meiden und es lieber mit der wirklichen Aufklärung halten, eben auch im Diskurs um das strittige Thema Religion.

Sich über die positiven Wurzeln der eigenen Religion bewusst zu werden, ohne die dunklen Zeiten zu verdrängen oder sich ihrer zu schämen und sie für die eigentliche Essenz des Christentums zu halten, sondern selbstbewusst und mit Überzeugung die wahre Essenz zu leben und sie auch im Dialog und Streitgespräch mit dem Islam etwa zu vertreten, darum geht es den beiden Autoren.
Das Christentum ist, wie Lütz und Angenendt schreiben, „die Geschichte der Heiligen, der spirituellen Aufbrüche, aber auch der großen und vor allem der stillen Leidenden.“
Das Buch ist ein Weckruf zur „Hoffnung auf den barmherzigen Gott, an den die Christen glauben und dem sie es zuschreiben, diese 2000-jährige Geschichte trotz aller schrecklichen menschlichen Schwächen auch der Christen tatsächlich zur Heilsgeschichte gemacht zu haben.“

Es ist eine große Leistung, die wissenschaftliche Erkenntnis von „Toleranz und Gewalt“ nun auf knapp 300 Seiten ohne Fußnoten einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Vielleicht erreicht die hier vorliegende ungekürzte Lesung des Autors mir ihrer Frische und Lebendigkeit noch mehr Menschen.  Noch mehr als das Buch selbst baut die Lesung eine an einen Krimi erinnernde Spannung auf, die ganz erstaunliche und vielen Menschen bislang unbekannte Ergebnisse zeitigt. Immer auf dem Stand der wissenschaftlichen Forschung.

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Manfred Lütz wurde am 18. März 1954 in Bonn (Deutschland) geboren.

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