Manfred Lafrentz , Manfred Lafrentz 2049 - Rebellion gegen die Sammler

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Inhaltsangabe zu „2049 - Rebellion gegen die Sammler“ von Manfred Lafrentz

Außerirdische Androiden haben die Erde unter ihre Kontrolle gebracht, um das Bewusstsein der Intelligentesten und Begabtesten einzusammeln und in Software zu verwandeln. Robert ist eines dieser Kinder, die seit ihrer Geburt auf jene „Große Vereinigung“ vorbereitet werden, und freut sich, mit Vollendung seines dreizehnten Lebensjahres im kollektiven Bewusstsein der „Sammler“ durch die Galaxis zu reisen.
Aber als er dem Rebellenmädchen Micki begegnet, geraten seine Überzeugungen ins Wanken. Ist sein bisheriges Leben nur eine Lüge? Wollen die Sammler gar nicht das Beste für ihn und die anderen Auserwählten? Robert muss sich entscheiden: Führt er sein vorgegebenes Leben fort oder wählt er den Weg der Rebellen?

Spannendes Abenteuer in der Zukunft, sympatische Protagonisten in einer düsteren Welt.

— mabuerele

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  • Rezension 2049 - Rebellion gegen die Sammler

    2049 - Rebellion gegen die Sammler

    rosali

    22. September 2013 um 21:16

    Robert ist einer der Auserwählten und soll die nächste Woche in das Sammlersystem eingespeist werden. Doch während seiner letzten "sehen und nicht wollen Stunde " , trifft er das auserwählte Rebellenmädchen Micki , das eigentlich schon vor einem Jahr "die Große Vereinigung" gehabt hätte und hilft ihr. Sie erleben gemeinsam ein spannendes Abenteuer und versuchen die bösartigen Sammler zu vernichten. Super spannend ich empfehle es sehr und lege es sehr vielen ans Herz.

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  • Zukunft?

    2049 - Rebellion gegen die Sammler

    carmelinchen

    19. September 2013 um 19:00

    2049 - Rebellion gegen die Sammler von Manfred Lafrentz Es handelt sich hier bei um ein Jugendbuch, es ist sehr verständlich und spannend geschrieben. Ich würde es etwa für die Altersgruppe von 8 - 13 jährigen eingruppieren. In der Geschichte geht es um einen Jungen der von einer Zukunft unter den Sammlern träumt. Die Sammler sind Wesen von einem anderen Planeten. Durch einen Zufall lernt er ein Mitglied der Rebellen kennen und somit auch die andere Seite. Dadurch zweifelt er das bis jetzt da gewesene an. 4****Sterne

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  • Leserunde zu "2049 - Rebellion gegen die Sammler" von Manfred Lafrentz

    2049 - Rebellion gegen die Sammler

    Woelfchen_Verlag

    Ende Mai 2013 erschien im Wölfchen Verlag der Roman »2049 - Rebellion gegen die Sammler«, von Manfred Lafrentz. Mit diesem Roman nahm er 2010 an der Ausschreibung der »Goldene Pick« teil, der jährlich von der FAZ und Chicken House Verlag (Carlsen) veranstaltet wird, und schaffte es unter die fünf Nominierten. Klappentext: 2049: Außerirdische Androiden haben die Erde unter ihre Kontrolle gebracht, um das Bewusstsein der Intelligentesten und Begabtesten einzusammeln und in Software zu verwandeln. Robert ist eines dieser Kinder, die seit ihrer Geburt auf jene „Große Vereinigung" vorbereitet werden, und freut sich, mit Vollendung seines dreizehnten Lebensjahres im kollektiven Bewusstsein der „Sammler" durch fremde Galaxien zu reisen. Aber als er dem Rebellenmädchen Micki begegnet, geraten seine Überzeugungen ins Wanken. Ist sein bisheriges Leben nur eine Lüge? Wollen die Sammler gar nicht das Beste für ihn und die anderen Auserwählten? Robert muss sich entscheiden: Führt er sein vorgegebenes Leben fort oder wählt er den Weg der Rebellen? Genre: Dystopie Lesealter: 10+ Eine Leseprobe findet ihr hier: http://www.woelfchen-verlag.de/2049-rebellion-gegen-die-sammler/ Der Wölfchen Verlag verteilt unter allen Bewerbern für diese Leserunde 10 gedruckte Exemplare. Werden es mehr als 30 Bewerber, erhöhen wir dementsprechend die Exemplare. Der Autor: Manfred Lafrentz, die Lektorin: Cornelia Franke und der Verleger des Wölfchen Verlages: Alfons Th. Seeboth begleiten die Leserunde. Um teilnehmen zu können, beantwortet unsere Frage und beachtet bitte die Bedingungen.: 1) Wie stellt ihr euch unsere Welt im Jahr 2049 vor? 2) Jeder Gewinner schreibt eine Rezension und veröffentlicht diese auf lovelybooks.de (gerne auch zusätzlich auf anderen Plattformen). Wir verlinken eure Blogrezension auf unserer Verlagsseite und in Facebook. So bekommt auch ihr Besucher! 3) Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr wirklich an der Leserunde teilnehmen wollt! Leider haben wir festgestellt, dass sich teilweise 50% der Bewerber nicht beteiligen. Was wir sehr schade finden. Für die Autoren ist der Austausch mit den Lesern und die daraus entstehenden Rezensionen sehr wichtig. Bis zum 03.08.2013 23:59 könnt ihr euch bewerben. Am 04.08.2013 werden die Gewinner bekannt gegeben und erhalten ihr Buch dann in den darauffolgenden Tagen. Die Leserunde startet spätestens am 12.08.2013. Viel Erfolg!

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    • 111

    Lafrentz

    19. September 2013 um 13:08
  • Rezension: 2049 Rebellion gegen die Sammler von Manfred Lafrentz

    2049 - Rebellion gegen die Sammler

    182anni

    27. August 2013 um 19:05

    Das Cover Das Cover gefällt mir gut. Es zeigt eine Szene aus dem Buch und passt somit gut zum Thema. Besonders mochte ich die gezeichneten Bilder, die immer wieder im Buch auftauchten. Auf der Rückseite des Buches kann man ein Bild eines Sammlers sehen. Was ich auch gut gelungen fand, ist die Eisenoptik der "2049" vorne auf dem Cover. Es passt zur Geschichte und gibt dem ganzen eine aufregende Note. Ich war jedoch etwas überrascht, wie dünn das Buch doch ist, aber dazu unter mehr ;) Meine Meinung Wie man an meiner Bewertung schon sehen kann, hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und das Buch spannend. die Charaktere sind toll und wachsen einem gleich ans Herz. Mir hat gefallen, dass es einfach mal etwas neues ist! Also keine Vampiere, Werwolfe, oder andere klischeeartige Dinge wie Dreiecksbeziehungen.......und so weiter. Es war einfach erfrischend neu und anders.  Die Idee der Sammler und dem, was sie auf der Erde tun, hat mich wirklch beschäftigt. Könnte uns unsere Technik mal zum Verhängnis werden? Das finde ich gar nicht mal so unwahrscheinlich. Gerade der Punkt der Kameraüberwachung brachte mich zum nachdenken.  Da das Buch einmal aus der Sicht von Robert und aus der von Micki geschrieben  ist, eignet es sich sehr wohl für Jungs und Mädchen. Da Es auch an die etwas Jüngeren gerichtet ist, finde ich die Kürze und die Bilder besonders gut. So ist dieses Buch auch für die normalerweise etwas Lesefauleren geeignet ;) Zudem kann  das Buch einen mit seiner Spannung und den Verfolgungsjagden wirklich fesseln.  Auch, wenn mich die nur 220 Seiten am Anfang etwas überrascht haben, fand ich es am Ende nicht schlimm. Die Geschichte hatte alles, ohne zwanghaft in die Länge gezogen zu werden.  Das Ende des Buchen hat mich sehr gerührt. Ich liebe Bücher, die man mit einem Lächlen beenden kann :D  Alles in allem kann ich nur sagen, dass dieses Buch ein fantastisches Jugendbuch für Jungen und Mädchen ist. Ich denke, dass es ihnen  auch dann gefallen wir,  wenn sie sonst nicht so viel lesen. Es ist erfrischen anders und auf jeden fall lesenswert.      Schreibstil: 4 Spannung: 4 Charaktere:4 Humor: 4,5 Originalität: 5 Liebesgeschichte: - Cover: 4   4 von 5 ****

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  • [Rezension] 2049: Rebellion gegen die Sammler - Manfred Lafrentz

    2049 - Rebellion gegen die Sammler

    JenniferKrieger

    23. August 2013 um 16:45

    Klappentext: Außerirdische Androiden haben die Erde unter ihre Kontrolle gebracht, um das Bewusstsein der Intelligentesten und Begabtesten einzusammeln und in Software zu verwandeln. Robert ist eines dieser Kinder, die seit ihrer Geburt auf jene „Große Vereinigung“ vorbereitet werden und freut sich darauf, mit Vollendung seines dreizehnten Lebensjahres im kollektiven Bewusstsein der „Sammler“ durch die Galaxis zu sein. Aber als er dem Rebellenmädchen Micki begegnet, geraten seine Überzeugungen ins Wanken. Ist sein bisheriges Leben nur eine Lüge? Wollen die Sammler gar nicht das Beste für ihn und die anderen Auserwählten? Robert muss sich entscheiden: Führt er sein vorgegebenes Leben fort oder wählt er den Weg der Rebellen? Rezension: Im Jahre 2049 gibt es viele technische Neuerungen. Autos fahren selbst, Häuser können sprechen und Unterhaltungsprogramm liefert die Medienkarte. Die Welt hat sich zudem immer mehr in einen Überwachungsstaat verwandelt. Beim Betreten des Einkaufszentrums müssen die Menschen sich durch ihre Karten elektronisch ausweisen, in der gesamten City gibt es Überwachungskameras. Doch gleichzeitig kann man auf Wunsch das Auto noch immer selbst steuern. Es gibt Bollywood-Filme, Bargeld und Dönerbuden. Das ist der Punkt, der mit an diesem Buch besonders gut gefällt. Trotz neuen Technologien lässt sich unsere heutige Welt noch immer erkennen. Es ist „glaubwürdiger, wenn das Neue das Alte allmählich überwuchert“, wie mir auch der Autor, Manfred Lafrentz, bestätigt hat. Natürlich wird sich einiges verändern bis zum Jahr 2049, doch die besonderen Kennzeichen unserer Zeit werden noch erhalten sein – so lange dauert das schließlich nicht mehr. Das Buch findet genau die richtige Mischung zwischen Weiterentwicklung und Fortbestand. Doch nicht nur dieses Detail sorgt für unglaubliche Authentizität. Viele andere Handlungen, Gedanken und Gefühle spielen dort ebenfalls mit hinein. Ein Beispiel ist das Fach „Sehen und nicht wollen“. Darin wird von allen Auserwählten die völlige Aufgabe der eigenen Wünsche und der Bedürfnisse nach materiellen Besitztümern verlangt. Doch obwohl Robert ein sehr guter Schüler ist und sich sehr auf die „Große Vereinigung“ freut, ist er nicht in der Lage, die heimlichen Wünsche zu verdrängen. Als Robert auf Micki trifft, wird er zum ersten Mal damit konfrontiert, dass seine heile Welt vielleicht nur eine Lüge ist. Hier und während des ganzen Buches werden Roberts Zweifel authentisch geschildert. Er ist die ganze Zeit nicht in der Lage, sich vollkommen einer Seite zu verschreiben. Schon immer hat eine unterschwellige Angst in ihm gewohnt, da sein Körper bei der Vereinigung vernichtet wird. Daher gelingt es ihm nicht, Mickis Worte völlig abzulehnen. Doch aufgrund seines Stolzes, ein Auserwählter zu sein, kommt es auch nicht zu einer sofortigen Flucht zu den Rebellen. Ebenfalls positiv anzumerken ist, dass in diesem Buch über den Tellerrand hinaus geschaut wird. Ebenso wie Robert erfährt der Leser, dass die Sammler überall auf der Welt gelandet sind, dort Kinder auserwählen und ihre Schulen bauen. Daher ist es nur natürlich, dass es auch in vielen Ländern Rebellen gibt, die versuchen, sich zu koordinieren. Die City, in der Robert und die Rebellengruppe, der Micki angehört, leben, sind nur Beispiele für den Leser. Die Geschichte spielt mit vielen verschiedenen Motiven. Erschreckend deutlich werden die Möglichkeiten, Kinder zu manipulieren. Bereits im Alter von einem Jahr werden die Kinder von den Sammlern auserwählt und bis zu ihrem dreizehnten Geburtstag in eigenen Schulen ausgebildet. Im Endeffekt sind sie vollauf begeistert von der „Großen Vereinigung“ und haben sich der Sache der Sammler voll und ganz verschrieben. Die Sammlerakademie kommt ihnen vor wie das Paradies. Und sie bemerken nicht einmal, dass ihre noch nicht gefestigten Grenzen langsam aufgeweicht und ausgedehnt werden. Des Weiteren ist der Abschnitt über die Faszination der Masse erwähnenswert. Aus Verzweiflung verbreitet Micki in den Nachrichten, dass die Randbereiche der City geräumt und die Häuser abgerissen werden sollen. Daraufhin strömen die Menschen in Scharen in die City. Ich finde es unglaublich faszinierend, wie eine einzelne Nachricht ganze Menschenmassen mobilisieren kann. Der kleine Funken breitet sich aus zu einem riesigen Feuer, das von selbst brennt, allerdings auch unkontrollierbar wird. Das hat bei mir wirklich eine Gänsehaut ausgelöst. Im Laufe der Geschichte wird auch eine erschreckende Perspektive für die Zukunft aufgezeigt. Seit die Sammler, die alle technischen und mathematischen Probleme gelöst haben, von denen die Menschheit noch stand, auf der Erde sind, ist der Drang nach Weiterentwicklung verschwunden und die Neugier versiegt. Die Rebellen machen sich Sorgen darüber, ob ein Verschwinden der Sammler zum Aussterben der Menschheit führen könnte. In diesem Zusammenhang stellt Robert fest, dass die Menschen vielleicht einfach noch nicht bereit für die Technologien der Sammler sind. Die unglaublichen Entwicklungen kommen einfach zu früh. Wir sind noch nicht bereit für die Unsterblichkeit. Zum Schluss wird dann noch die Frage aufgegriffen, welche Merkmale uns Menschen menschlich machen. Welche Dinge unterscheiden uns von Robotern und Maschinen wie den Sammlern? Manfred Lafrentz hat darauf eine interessante Antwort gefunden: Es macht uns menschlich, verrückte Dinge zu träumen und an unlogische Dinge zu glauben. Die menschlichste aller Eigenschaften ist die Phantasie. Mein Lieblingssatz: „Toll, du blöder, verlogener, silberner Blecheimer!“ (Seite 122, Roberts Gedanken über einen Sammler) Fazit: Eine sehr gelungene Dystopie. Geschicktes Wechseln zwischen Roberts und Mickis Perspektive beleuchtet alle Aspekte einer Situation, der Schreibstil ist angenehm und bildlich und die Authentizität zieht sich ein roter Faden durch die Handlungen, Gedanken und Gefühle aller Charaktere. Deshalb bekommt „2049 – Rebellion gegen die Sammler“ von mir ganz klar fünf Sterne!

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  • Die Rebellion gegen die Sammler

    2049 - Rebellion gegen die Sammler

    KleinerVampir

    21. August 2013 um 18:04

    Buchinhalt: Die Zukunft. Außerirdische Androiden, die „Sammler“, sind auf der Erde gelandet und indoktrinieren die Menschheit. Alle Kinder werden untersucht und die „Auserwählten“ mit 13 Jahren in einer Vereinigungszeremonie in das Sammelbewusstsein der Sammler aufgenommen. Doch das bedeutet den Tod des Individuums – das Bewusstsein der Kinder bleibt lediglich Software in einem Computer. Der 13jährige Robert steht kurz vor der von ihm sehnsuchtsvoll erwarteten Vereinigung. Dann lernt er das Rebellenmädchen Micki kennen und durch sie erfährt er die erschreckende Wahrheit: die Kinder sind nichts als lebende Batterien, durch die die Maschinenwesen Kreativität und Menschlichkeit ausleben wollen. Zusammen mit Micki plant er eine Revolte gegen das System, doch ihm bleiben nur zwei Tage Zeit…..   Persönlicher Eindruck: Manfred Lafrentz schafft ein erschreckendes Zukunftsszenario, das einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Indoktrination und Gehirnwäsche, totale Selbstaufgabe aber auch Rebellion schaffen einen Spannungsbogen, mit dem man einfach mitfiebern muß. Ein angenehmer Schreibstil und authentische Charaktere machen es dem Leser leicht, in die Buchwelt einzutauchen und das Abenteuer als eigene Reise in eine ferne Zukunft zu empfinden. „Rebellion gegen die Sammler“ ist zweifellos ein Jugendroman für eine jüngere Zielgruppe, dementsprechend jung sind auch die beiden Hauptcharaktere. Nichts desto trotz findet man als Erwachsener großen Gefallen an dieser Science Fiction-Geschichte. Kleinere Schwachstellen wie die recht schnelle Auflösung am Schluß nimmt man ohne größeres Murren hin, da die jüngere Zielgruppe des Romans einen dickeren Wälzer wohl nicht wirklich bevorzugen würde. Ich würde mich sehr über eine Fortsetzung freuen, denn etliche Handlungsfäden sind offen und der Phantasie des Lesers überlassen geblieben. Nachdenken über die Botschaft des Romans ist garantiert – denn ähnliche Phänomene haben sich bereits in unserer Vergangenheit abgespielt. Erwähnenswert sind auf jeden Fall die zahlreichen schwarz-weiß-Illustrationen, die sich harmonisch ins Gesamtgefüge einbinden und dem Leser Anregung für eigenes Kopfkino bieten. „Rebellion gegen die Sammler“ begeistert junge und junggebliebene Leser gleichermaßen und wer Dystopie und Science Fiction gerne mag, sollte sich diesen Geheimtipp nicht entgehen lassen.

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  • 2049 - Rebellion gegen die Sammler

    2049 - Rebellion gegen die Sammler

    Haveny

    16. August 2013 um 23:22

    Inhalt: Die Sammler, eine Art Außerirdische, haben sich auf der Erde niedergelassen und herrschen nun über die Menschen. Jahr für Jahr werden die klügsten Kinder von den Sammlern ausgewählt und auf eine besondere Schule geschickt. In dieser Schule werden sie auf ihre "Vereinigung" im Alter von 13 Jahren vorbereitet. Robert steht kurz vor dieser Vereinigung und freut sich bereits riesig darauf, dass sein Bewusstsein demnächst in die große Gemeinschaft der Sammler eingespeist wird. Allerdings trifft er dann auf das Rebellenmädchen Micki und nicht ist wie zuvor. Sie erzählt ihm von dem wirklichen Vorhaben der Sammler und öffnet ihm die Augen. Erst will er es nicht glauben, doch dann setzt er sogar sein Leben für die Rebellen aufs Spiel... Meine Meinung: Auch wenn ich das Cover nicht so besonders ansprechend fand, hat mich der Inhalt dieses Buches angesprochen und im Nachhinein kann ich auch sagen, dass ich es wirklich nicht bereut habe dieses Buch zu lesen ;) Der Autor schreibt schön und rund, weshalb sich die ganze Geschichte sehr flüssig lesen lässt. Auch finde ich seine Idee wirklich interessant. Denn wir Menschen versuchen ja schon seit langem herauszufinden ob es noch anderes Leben im Weltraum gibt und eben diese Idee greift er durch seine Sammler wieder auf. Die Sammler kommen nämlich aus dem Universum und sind in der Entwicklung viel weiter fortgeschritten, als die Menschen, weshalb sie diese auch um so leichter ausnutzen können. Auch wenn die Idee faszinierend ist, hoffe ich jedoch, dass es uns Menschen nicht mal wirklich so gehen wird, wie Herr Lafrentz das beschrieben hat.  Das Cover fand ich zwar, wie bereits oben erwähnt, nicht so toll, aber es passt definitiv zum Inhalt. Das Buch ist auch mit vielen Illustrationen ausgestattet. Diesen habe ich jedoch nicht viel Beachtung geschenkt, da ich es nicht besonders mag, wenn ich die Charaktere dort in jeder Zeichnung sehe und dann beim Lesen ständig dieses Bild vor Augen habe. Da fühle ich mich einfach als würden meiner Fantasie Grenzen gesetzt. Was den Zeichenstil der Illustrationen angeht: Er ist zwar nicht der beste, aber ganz in Ordnung. Spannung war in diesem Buch definitiv vorhanden und es gab auch zahlreiche Cliffhanger, die einen immer wieder dazu gebracht haben, weiterzulesen. Manchmal konnte man das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand halten und MUSSTE einfach mit Robert und Micki mitfiebern. Die Charaktere wirkten authentisch und waren mir auch super sympathisch. Ich konnte mich sowohl in Robert, als auch in Micki gut hineinversetzen und ihre Gedanken und Handlungen auch richtig gut nachvollziehen. Allerdings hätte ich gehofft, dass es vielleicht am Ende zu einer klitzekleinen Liebesgeschichte zwischen Micki und Robert kommt, denn irgendwie hat es sich die ganze Zeit so "angefühlt", als würde da noch etwas in der Art kommen. Das war aber leider nicht der Fall. Mein Fazit: Eine schöne Dystopie, die mich gefesselt hat. Sie punktet mit super Charakteren einer tollen Idee und einem schönen, runden Schreibstil. Deshalb gibt es von mir 4 von 5 Sternen.

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  • Was macht den Mensch zum Menschen?

    2049 - Rebellion gegen die Sammler

    mabuerele

    16. August 2013 um 20:23

    „...Ein Schmetterling hatte an einer entscheidenden Stelle mit den Flügeln geschlagen und die Welt veränderte sich...“ Die Herrschaft auf der Erde liegt in der Hand von Außerirdischen, den Sammlern. Robert ist Eliteschüler. Er wird auf die „Große Vereinigung“ vorbereitet. Mit 13 Jahren wird sich sein Wissen mit dem der Sammler vereinigen. Dann darf er durch das Weltall reisen und neue Welten erforschen. Einerseits ist er stolz, zu den Auserwählten zu gehören, andererseits ist da eine gewisse Angst, denn die Vereinigung bedeutet, dass er seinen Körper verliert. Als er für ein Projekt der Schule in der City unterwegs ist, trifft er auf Micki. Sie gehört zu den Rebellen und bringt sein Weltbild ins Wanken. Der Autor hat ein Szenarium entworfen, dass auf totaler Überwachung und geschickter Manipulation beruht. Eine überlegene technische Macht nimmt sich, was sie braucht, ohne Rücksicht auf Verluste. Wie uns schon die Diktaturen der Weltgeschichte gelehrt haben, ist es nur eine Minderheit, die sich wehrt. Die Protagonisten sind gut charakterisiert. Robert ist ein Junge, der bereit ist, seine Einsichten zu hinterfragen. Da er hochintelligent ist, erkennt er die Schwäche der Sammler. Micki ist ein junges Mädchen, was selbst unter Rebellen ein Rebell ist. Das soll heißen, dass sie sich schwer tut, sich unterzuordnen und Regeln zu akzeptieren. Das Buch ist spannend geschrieben. Nach und nach erhalte ich als Leser Einblicke in die Vergangenheit der Sammler, ihre technischen Möglichkeiten und ihre Ziele. Man könnte auch sagen, ich lerne zusammen mit Robert, was wirklich vor sich geht. Seine Welt war bisher die Welt der Illusion. Das betrifft aber nicht nur die Sammler. Selbst die Änderungen in seiner näheren Umgebung sind ihm neu, ist er doch nie über die City hinausgekommen. Deshalb könnte er auch nur schwer verstehen, warum seine Mutter mit seiner Auswahl für die Eliteschule nicht glücklich war. Beide Protagonisten wirken sympathisch. Ich durfte mit ihnen hoffen und bangen. Wichtig finde ich, dass das Buch nicht nur eine abwechslungsreiche und interessante Geschichte erzählt, sondern eine klare Botschaft vermittelt. Die wirkt nicht aufgesetzt, sondern ergibt sich schlussendlich aus der Handlung. Es geht um die Frage, was den Mensch zum Mensch macht. Wie obiges Zitat sagt, genügen manchmal Kleinigkeiten. Gut gefallen hat mir, dass die Veränderungen gewaltfrei begannen. Dafür, dass das Buch nur knapp 200 Seiten hat, steckt eine Menge an Potential darin. Jede der Personen, denen Robert begegnet hat ihre Geschichte und ihre Probleme. Manches davon lädt zum Nachdenken ein. Eingestreut in das Buch sind ganzseitige Schwarz-Weiß-Zeichnungen, die die Handlung ausgezeichnet illustrieren. Das Cover zeigt die beiden Protagonisten und ist in seinen Grautönen ein Spiegelbild ihrer düsteren Welt. Ich finde, es ist ein gelungenes Jugendbuch, das ich gern weiterempfehlen werde.

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  • 2049-Rebellion gegen die Sammler

    2049 - Rebellion gegen die Sammler

    lesemaus

    16. August 2013 um 10:09

    Robert gehört zu den Ausgewählten, das heißt mit 13 Jahren wird er als Software in die Gemeinschaft der Sammler aufgenommen. Durch diese Aufnahme wird ihm ermöglicht eine neue Welt zu sehen, wie den Weltraum, und mehr Wissen anzueignen durch das Kollektiv. Wie so ist bei großen Ereignissen, freut sich Robert riesig und fiebert auf den Tag zu, ist aber auch gelichzeitig nachdenklich (macht sich Gedanken um seine Mutti, die nicht begeistert ist von der Vereinigung)  und ängstlich. Micki, auch Auserwählte, ging auf Zuruf der Eltern mit denen in den Untergrund und wurden Rebellen. Die Eltern von Micki wollten ihre Tochter nicht verlieren und entschieden sich für diesen Schritt. Micki ist glücklich mit ihrer neuen Situation, denn nachdem sie untertauchten, erfuhren sie die Währheit über die Sammler. Nur wünscht sie sich mehr Freiraum, den sie sich bei heimlichen Besuchen in der Stadt holt. Dort begegnen sie Robert und beide flüchten vor der SD-Polizei, denn Robert glaubt Micki nicht, dass die Sammler hinterlistig und böse sind. Das Buch, auch wenn es dünn ist, strotz vor Spannung. Seite um Seite steigt die Spannung und man tut sich schwer das Buch weg zu legen. Trotz diesem Spannungsverlauf gehen die Charaterentwicklungen von Robert und Micki in der Geschichte unter. Der blitzartige Gedankenwechsel von Robert war für mich zu heftig. Somit auch unrealistisch. Im Ganzen fand ich das Buch gut und es hat Spasss gemacht es zu lesen. Nur sollten Kinder diese Buch nocht nicht lesen, da einige Stellen, wo es um die Sammler und die Auserwählten geht, doch recht heftig sind,besonders wenn man darüber nachdenkt.

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  • Toll, toll, toll!

    2049 - Rebellion gegen die Sammler

    CathrinKuehl

    18. May 2013 um 10:58

    Schreibstil Lafrentz' Schreisbtil ist leicht bekömmlich zu lesen, sodass die Augen nur so über das Papier fliegen. Es macht Spaß, das Buch zu lesen, gerade weil er auch die selbst erfundenen Gegenstände und gesellschaftlichen Änderungen einfach beschreibt. Charaktere Robert hat mir als Protagonist gut gefallen, auch wenn er meiner Ansicht nach noch ein wenig widerspenstiger hätte reagieren können. Er lässt sich meiner Ansicht nach zu leicht überzeugen, auch wenn ich als Leser seinen Widerwillen gespürt habe. Doch das hat mir nicht gereicht, da hätte ich mir mehr gewünscht. Micki hingegen überzeugte mich komplett. Ihre lockere Mundart, das rebellische Verhalten, das Staunen über die besonderen Kinder und deren Lebensumstände - sehr glaubhafter Charakter, der sich dennoch innerhalb seines Rahmens bewegt und nicht darüber hinausschießt. Umgebung Lafrentz schafft es gezielt die Umgebung in seine Geschichte mit einfließen zu lassen. So finde ich die Marktgassen auf dem Weg zum Rebellenversteck wesentlich verführerischer als das Einkaufszentrum der Sammler. Es ist lebhaft beschrieben, als Leserin konnte ich mich wunderbar an all diese Orte versetzen und fühlte mich heimisch. Sehr gut gelungen! Plot Der rote Faden zieht sich wie im Klappentext genannt stimmig durch das komplette Werk. Alles kreist um die "große Vereinigung", vor der mir richtig bang wurde. Auch wächst dieser Tag zu etwas Größerem heran, denn auf einmal steht nicht nur Roberts Leben auf dem Spiel, sondern das vieler anderer. Gekonnt durchzogen und gesteigert! Ende Das Ende war wie ich es erwartet hatte. An dieser Stelle verrate ich nichts, schließlich sollte jeder das Buch selbst lesen. Das einzige, was mich ein wenig gestört hat, war die Länge des Romans. Gerne hätte ich noch weiter gelesen, wäre mehr in diese Welt eingetaucht, hätte noch größere Schwierigkeiten und Kämpfe erlebt. Da wäre noch einiges rauszuholen gewesen, was ich wirklich supergern gelesen hätte. Für mich war der Roman zu kurz. Alles in allem vergebe ich für diesen gelungenen und tollen Roman 4 1/2 Sterne, abgerundet auf 4 in anderen Formen.

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