Manfred Lentz Sklaven für den Kalifen

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Inhaltsangabe zu „Sklaven für den Kalifen“ von Manfred Lentz

Eine Reise durch drei Kulturen vor 1000 Jahren
Ihre Völker sind verfeindet, doch ihr gemeinsames Schicksal schweißt sie zusammen: Malina, die slawische Fährmannstochter, und Heinrich, den Deutschen. Als Sklavenhändler durch Spandau ziehen - eine kleine Siedlung auf dem Boden des heutigen Berlin -, geraten sie in Gefangenschaft. Mit einem Schlag endet ihr bisheriges Leben, und eine Reise voller Ungewissheiten beginnt. Ihr Weg führt sie über Verdun, die Stadt der "Eunuchenmacher", nach Cordoba in das glanzvolle Reich des Kalifen von Al-Andalus und für Heinrich noch weiter über die tief in der Sahara gelegenen Salzminen von Teghaza bis in das westafrikanische Goldland Ghana. Im Verlauf dramatischer Ereignisse erlangen Heinrich und Malina ihre Freiheit zurück. Endlich könnte sich ihr Leben zum Guten wenden, da kommt es auf dem Rückweg in die Heimat zu einer verhängnisvollen Begegnung. Plötzlich steht ihre Liebe, die bis dahin allen Prüfungen standgehalten hatte, vor dem Aus.

Toller Einblick in fremde Kulturen und eine dramatische Liebesgeschichte

— Peonza

Ein bemerkenswerter und Lehrreicher Historischer Roman, mit einer Liebesgeschichte und Einblick in die Sklaverei und die damalige Zeit.

— michabe

Packender historischer Roman, hervorragend recherchiert und fesselnd erzählt

— Argentumverde

Mitreißende und spannende Zeitreise durch drei Kulturen, die sehr gut recherchierte Themen aufweist, mit denen man sich sonst nicht befasst.

— louella2209

Sehr gut durchdachter und recherchierter Historienroman, der auf die Schattenseiten von 1001 Nacht mitnimmt: das Schicksal der Sklaven

— danielamariaursula

Spannend und informativ

— Schnuck59

Ein historischer Roman,interrisannt und spannend geschrieben

— Katzenmicha

Umfassander historischer Roman um ein eher unbekanntes Thema.

— Saphir610

Ein gut recherchierter, historischer Roman über den Sklavenhandel vor 1000 Jahren, der den Leser in drei Kulturkreise mitnimmt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ganz toller spannnender und ergreifender Roman

— Vampir989

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  • Sklaven für den Kalifen

    Sklaven für den Kalifen

    Peonza

    14. March 2017 um 14:14

    Manfred Lentz entführt uns nach Berlin Spandau anno 975. Dort treffen wir die Fährmannstochter Malina und ihre Brüder, die zu einem slawischen Familienfest unterwegs sind. Als Sklavenhändler sie gefangen nehmen wollen, kommt der Deutsche Heinrich ihnen zu Hilfe und gelangt selbst in deren Fänge. Sie werden zusammen ins fremdländische, islamische Córdoba (Spanien) verschleppt. Malina und Heinrich verlieben sich ineinander, aber ihre Liebe wird immer wieder auf eine harte Probe gestellt. Als sie beim Kalifen Al Andalus ankommen, trennen sich die Wege der Liebenden auch wieder, da Heinrichs Reise noch weiter nach Gana führt. Seine große Liebe wartet auf ihn. Nicht alles in diesem historischen Roman wird gut ausgehen, da der beschwerliche Weg und das Leben an sich immer Bürden birgt: Trauer, Tod und auch Leid. Wird die Liebe der beiden das schwierige Leben in der Ferne überstehen?Lest dieses tolle Buch und ihr werdet es erfahren. Ich lese sehr gerne historische Romane und zum Vergleich mit anderen, schneidet der Roman von Manfred Lentz hervorrangend ab. Eine fesselnde Geschichte von Anfang an. Die Spannung trägt sich durchs ganze Buch und ich habe mit Malina und Heirich mitgefiebert. Ihre schweren Bürden und die Schicksalsschläge haben mich berührt. Wenn ein Roman solche Empfindungen in einem wachrüttelt, dann kann es nur ein sehr außergewöhnliches und wunderbares Buch sein. Durch die höchst bildhafte Schreibweise und die tolle Recherche ist man in einer anderen Welt und erst Stunden später kommt die Realität zurück.Von mir bekommt der Autor für seinen exzellenten Roman "Sklaven für den Kalifen" fünf Sterne. Danke für Stunden voller Freude und auch Leid. Emotionen bereichern das Leben immer.

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  • Sklaven für den Kalifen

    Sklaven für den Kalifen

    Booky-72

    Spandau vor über 1000 Jahren. Die junge Malina und ihre Brüder werden von Sklavenhändlern gefangengenommen. Heinrich, ein Deutscher,  möchte ihnen, vor allem dem Mädchen zu Hilfe kommen und gerät dabei selbst in Gefangenschaft. Die beiden verlieben sich ineinander und natürlich hoffen sie, irgendwann freizukommen, ihre Liebe sollte ihnen dabei helfen. Viele Hürden stehen ihnen im Weg, sie werden für lange Zeit getrennt und wissen nicht, wie es dem jeweilig anderen ergeht. Sie lernen fremde und weit entfernte Länder und Kulturen kennen, aber müssen auch viel Leid ertragen. Historisch sehr beeindruckend und alles erfüllt, was der Klappentext verspricht. Sehr schöne Zeitreise mit Lerneffekt. Ein Thema, was von mir noch nicht so oft in Büchern angetroffen wurde. Perfekte Recherche und ein sehr schöner Schreibstil des Autors Manfred Lentz. Meine 5 Sterne sollen ausdrücken, dass ich außerordentlich beeindruckt wurde und den kann diesen Historischen Roman sehr gern weiterempfehlen.

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    • 2
  • Eines der besten Bücher die ich gelesen habe, nicht nur für Leute die Historische Romane lieben.

    Sklaven für den Kalifen

    michabe

    Anno 975 in Spandau/Berlin. Der Deutsche Heinrich wollte der jungen Slawin Malina helfen als er sah das sie und ihre Brüder von den Sklavenhändlern Gefangen genommen wurde, und wurde so selbst zum Gefangenen. Malina und Heinrich verliebten sich ineinander.Was ihr großer Bruder gar nicht gerne sah, er hasste die Deutschen. Ein beschwerlicher Weg, zum Ziel folgte durch verschiedene Kulturen und Länder, mit viel Leid ,Schmerzen und Hunger. Einige Überlebten nicht. Auch die Liebe von Heinrich und Malina  wird oft auf die Probe gestellt. Die Reise endete erst einmal bei dem Kalifen in Al Andalus. Für Heinrich ging es dann noch weiter über die Sahara bis nach Gana, während Malina auf ihn wartete, in der Hoffnung ihn überhaupt wieder zu sehen. Ich möchte nicht mehr verraten, man muss das Buch einfach Lesen. Mich selbst hat vieles auch erschreckt und ich habe auch noch einiges gelernt was ich vorher nicht wusste. Ein brillianter Autor. Das war mit Sicherheit nicht das erste und letzte Buch von Manfred Lentz für mich. Ich war beim Lesen richtig im Geschehen mit Kopf ,Herz und Verstand. Fernweh Inclusive. Wirklich eines der besten Bücher die ich gelesen habe,nicht nur weil ich Historische Romane liebe.

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    ManfredLentz

    02. March 2017 um 11:22
    michabe schreibt Anno 975 in Spandau/Berlin. Der Deutsche Heinrich wollte der jungen Slawin Malina helfen als er sah das sie und ihre Brüder von den Sklavenhändlern Gefangen genommen wurde, und wurde so selbst ...

    Nun ja, liebe michabe, eben habe ich Deine Rezension gefunden, und was schreibe ich als Antwort? Ich bin begeistert. Nein, das ist zu schlapp. Ich schreibe: Ich bin sehr begeistert. Nein, auch ...

  • Fesselnd, mitreißend, faszinierend - wer hier nicht zugreift, ist selber schuld

    Sklaven für den Kalifen

    Argentumverde

    Berlin Spandau im Jahre 975, die junge Slawin Malina und ihre beiden Brüder geraten in die Hände von Sklavenhändlern, zusammen mit Ihnen ein junger Deutscher, Heinrich, der versuchte Malina zu helfen und nun ihr Schicksal teilt. Es beginnt eine harte und kräftezehrende Reise ins islamische Córdoba im heutigen Spanien mit dem Ziel dort als Sklaven verkauft zu werden. Von der ersten Seite an schafft es der Autor Manfred Lentz eine mitreißende, packenden Geschichte zu erzählen. Sehr schnell nimmt der Leser am Schicksal Malinas und Heinrichs Anteil. Gemeinsam mit Ihnen erlebt er die überraschende Gefangennahme und begleitet sie auf ihrer Reise in die Sklaverei. Die lebendige und äußerst bildhafte Schreibweise des Autors lässt seine Leser die Geschichte seiner Protagonisten intensiv und emotional miterleben. Besonders eingehend sind die historisch hervorragend recherchierten Beschreibungen des Lebens und der Örtlichkeiten der zum Teil sehr fremdartig anmutenden Stationen ihrer Reise. Vor allem das Leben im islamischen Cordoba ist faszinierend und eindrucksvoll beschrieben. Kleine Erzählungen und Geschichten innerhalb der Haupthandlung lassen Passagen des Buches fremdartig und exotisch aber deswegen auch um so spannender für den den Leser werden. Das Schicksal der Protagonisten ihre Zeit in der Sklaverei und ob es ihnen gelingt sich zu befreien und vor allem ob es eine gemeinsame Zukunft für eine Slawin und einen Deutschen geben kann beantwortet Manfred Lentz auf eindrucksvoll fesselnde Weise. Im Nachwort des Autors findet sich auch noch eine Menge an historischer Fakten zur Einordnung seines Werkes, die diesem zusätzlich auch im Nachhinein noch mehr Intensität und Tiefe verleihen. Mein Fazit: Nicht nur für Liebhaber historischer Romane findet sich mit diesem Buch ein absolutes Highlight seines Genres. Für alle die ein Buch suchen das neben einem faszinierenden Abenteuer die richtige Mischung an exotischem Märchen, Hochspannung, Dramatik und Liebe bietet, ist hier in meinen Augen die Suche beendet. "Sklaven für den Kalifen" ist auf jeden Fall eine hervorragende Bereicherung für jede moderne Bibliothek und aus meinen Augen eine absolute Leseempfehlung.

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    ManfredLentz

    01. March 2017 um 23:56
    Argentumverde schreibt Lieber Manfred, jetzt hast du mich gleich noch mal zum Lachen gebracht ;-) Leider muss ich dir die Illusion einer kleinen Malina oder eines süßen Manfred gleich wieder nehmen, mein Sohn Armando ...

    Vermutlich werde ich mich auf Lovelybooks nie richtig zurechtfinden - jetzt habe ich erst entdeckt, dass Du auf meinen Eintrag geantwortet hast ;-( (Bei den allgemeinen Beiträgen habe ich das ...

  • Mitreißende und spannende Zeitreise durch drei Kulturen

    Sklaven für den Kalifen

    louella2209

    Der Autor Manfred Lentz erzählt in seinem historischen Roman die schicksalhafte Liebe zwischen der slawischen Fährmannstochter Malina und dem deutschen Heinrich, der slawische Wurzeln in sich trägt. Er entführt den Leser dabei auf eine geschichtliche Zeitreise, die ca. 975 n. Chr. Ihren Anfang nimmt. Heinrich gerät bei dem Versuch, Malina und ihre Brüder vor den Fängen der Sklavenhändler zu beschützen, selbst in Gefangenschaft. Malina, die bereits beide Elternteile verlor, hat nur noch ihre beiden Brüder Myslaw und Jablo. Der ältere Bruder Myslaw gibt den Deutschen die Schuld am Tod ihres Vaters und hasst dafür alle, die diesem Volk angehören, so auch Heinrich. Ein Umstand, der der Geschichte zu einem späteren Zeitpunkt eine tragische Wendung verleiht. Der beschwerliche Marsch führt sie über Verdun in das muslimische Cordoba. Der jüngere Bruder Jablo wird schon früh an die skrupellosen „Eunuchenmacher“ verkauft. Heinrich und Malina geraten an den Hof von Ibn Said. Ein gütiger und geachteter Herr, der immer auf einen gerechten Umgang mit den Sklaven bedacht ist. Jedoch werden Heinrich und Malina nach 2 Jahren jäh getrennt. Heinrich soll seinen Herrn auf eine ungewisse Odyssee in die Sahara ins westafrikanische Goldland Gana begleiten. Tragische Ereignisse und Wendungen pflastern den Weg von Malina und Heinrich. Ihre Liebe wird des öfteren auf eine harte Probe gestellt und als sie endlich imstande sind, miteinander glücklich zu werden,kommt es zu einem schweren Vertrauensbruch. Manfred Lentz gewährt in seinem Self-Publishing-Roman faszinierende Einblicke in fremde Kulturen und historischen Fakten. Er glänzt dabei mit hervorragender Recherche und einem akribischem Lektorat. Selten hat mich ein historischer Roman so überzeugen können. Der Schreibstil ist anschaulich und packend und haucht der Geschichte Leben ein. Die Charaktere werden sehr authentisch und prägnant dargestellt und wecken, mit ihrem Schicksal, tiefe Emotionen. Man ist schockiert von teils barbarischer Grausamkeit, erleichtert über immer wieder aufflackernden Hoffnungsschimmer, teilt Freud und Leid mit den Figuren und gefesselt von der Spannung, die von den wechselnden Schauplätzen und Ereignissen getragen wird. Die Darstellung der Konflikte zwischen den verschiedenen Völkern und Kulturen fand ich zudem sehr gelungen. Etliche Ausführungen sind brutal und kompromisslos und der jeweiligen Situation angepasst. Vieles bleibt jedoch der Fantasie des Lesers überlassen, was ich persönlich sehr ansprechend fand. Der Roman hat einfach alles was ein zufriedenes und gutes Lesegefühl widerspiegelt. Protagonisten, die mitreißen, verschiedene Kulturen, unterschiedliche Settings und wechselnde Atmosphären. Ein Buch, das viele Facetten der damaligen Epoche preisgibt. 5 Sterne für diesen historischen Roman und eine unbedingte Leseempfehlung, nicht nur für Freunde des Genres, sondern für alle, die einfach ein gutes Buch lesen möchten. So macht es echt Freude, Geschichte zu erleben und Wissen zu erlangen!

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    • 2
  • Leserunde zu "Die Indianische Kalenderchallenge 2016/2017"

    Indianisches Horoskop / Geburtstagskalender (Wandkalender immerwährend DIN A3 quer)

    stebec

    Halli Hallo meine Lieben, Vorab: Es handelt sich hier um eine Challenge. Der Kalender kann nicht gewonnen werden!.Wie wir es schon angekündigt haben, möchten kattii und ich euch dieses Jahr auch wieder mit einer Horoskop-Challenge bespaßen. Da wir uns gedacht haben, dass zwei Jahre hintereinander das gleiche Horoskop ziemlich langweilig werden kann, haben wir uns dazu entschlossen dieses Jahr die Chinesischen Sternzeichen durch die Indianischen zu ersetzen. Wir haben auch noch ein paar kleine Änderungen vorgenommen, damit das Punktesammeln nicht mehr so kompliziert ist, wie letztes Jahr und somit das Lesevergnügen ganz im Vordergrund steht. Außerdem gibt es am Ende der Challenge auch eine Kleinigkeit zu gewinnen. Kommen wir also erstmal zu dem wichtigsten. Die Regeln:1. Wir sammeln diesmal Totems und keine langweiligen Punkte ;)2. Jeden Monat bekommt ihr zwei Aufgaben zu einem Tierkreiszeichen. Die Aufgaben beziehen sich immer auf eine negative und eine positive Charaktereigenschaft. 2.1. Für jede gelöste Monatsaufgabe gibt es ein Totem.3. Zusätzlich bekommt ihr von uns 12 Jahresaufgaben, die ihr über den gesamten Challengezeitraum lösen könnt. Die sind sozusagen eure Joker, falls ihr mal eine Monataufgabe nicht lösen könnt. Diese sind dafür etwas aufwändiger bzw. kniffliger.3.1. Für jede Jahresaufgabe gelöste Jahresaufgabe gibt es ein Totem.4. Denn um am Ende der Challenge in den Lostopf zu hüpfen, müsst ihr mindestens 24 Totems gesammelt haben.5. Gerne könnt ihr die Jahresaufgaben auch zusätzlich lösen. Eure Chance auf den Gewinn beeinflusst das jedoch nicht. 6. Wie auch letztes Jahr bekommt ihr die doppelten Totems, wenn ihr die Monatsaufgaben zu dem Tier löst, was euer Sternzeichen ist. ACHTUNG: Die Jahresaufgaben sind hiervon ausgeschlossen. 7. Eine Rezension oder Kruzmeinung zu den Büchern ist diesmal Pflicht und muss in einem Sammelpost festgehalten werden. Ob ihr diesen in dem Thread erstellt oder doch lieber mit eurem Blog teilnehmen wollt, ist euch überlassen. 8. Die Rezensionen oder Kurzmeinungen müssen immer bis zum 5ten des Folgemonats online sein. 9. Die Monatsaufgaben postet katti immer am 20ten des vorherigen Monats.10. Da noch nachträglich viele Anfragen eingehen. Ist die Anmeldefrist aufgehoben. Man kann jederzeit in die Challenge einsteigen, aber die gelesenen Bücher können nicht nachträglich gezählt werden. Es gelten die Bücher die ab Zeitpunkt der Challenge gelesen wurden.11. Sagt uns bitte bei der Anmeldung, wann ihr Geburtstag habt, damit wir die doppelten Totems nachvollziehen können.12. Wir behalten uns vor jeden Teilnehmer, der drei Monate abwesend war/ist, anzuschreiben und ggf. aus der Challenge auszuschließen.Natürlich interessiert euch auch, was es zu gewinnen gibt:Die Gewinne:1. Ein Überraschungpaket im Wert von 20-30€2. Zweimal einen Buchgutschein im Wert von 10 € von der Bockumer Buchhandlung.Ihr seht wir haben einiges geändert, sodass die Challenge etwas einfach und vielleicht auch attraktiver wird. Wir wünschen euch jetzt erstmal viel Spaß und hoffen, auf eine rege Teilnahme.Fragen können wie immer gerne im dazu vorgesehenen Thread gestellt werden.Die Teilnehmer:Ann-Kathrin Speckmann 07.09.1995 => 8 TotemsBücherwurm 25.06.=> 6 TotemsBuchgespenst 07.01.1981 => 16 TotemsFederzauber 20.06.1982 => 10 TotemsInsider2199 26.03.1968 => 15 Totemsjanaka 02.10.1965 => 14 TotemsJisbon 06.09.1994 => 8 TotemsLadySamira091062 09.10.1962 => 8 Totemslouella2209 22.09.1978 => 17 TotemsPaulamybooksandme 18.04.1993 => 4 Totemssomebody 01.03.1980 => 3 TotemsTatsu 08.10.1988 => 16 Totems

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    • 367
  • Leserunde zu "Sklaven für den Kalifen" von Manfred Lentz

    Sklaven für den Kalifen

    ManfredLentz

    Hallo, liebe Lovelybooker, mögt Ihr abenteuerliche Geschichten, seid Ihr an dem Schicksal von Menschen interessiert und hättet Ihr Lust, in die Welt vor 1000 Jahren einzutauchen? Dann könnte Euch mein Roman gefallen. In drei Kulturkreise entführt er Euch, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Da ist zunächst Spandau, eine kleine Siedlung auf dem Boden des heutigen Berlin. Ihre Bewohner sind Slawen und Deutsche. Für die Slawen ist es ihre angestammte Heimat, die Deut-schen sind als verhasste Eroberer dort. Von Spandau geht es nach Spanien in das blühende Reich des Kalifen von Al-Andalus, in ein Land, dessen Entwicklungsstand verglichen mit dem der Spandauer Slawen unendlich viel höher ist. Der dritte Kulturkreis ist Afrika mit den Salzminen von Teghaza in der Sahara und dem Goldland Gana. Eine Verbindung zwischen den drei Kulturen stellt der Handel mit Sklaven aus den Ländern des Ostens nach Al-Andalus dar. Heinrich, ein deutscher Krieger, und die slawische Fährmannstochter Malina aus Spandau geraten in den Strudel dieses Handels. Mit ihrer Gefangennahme durch Sklavenhändler ist ihr bisheriges Leben schlagartig vorbei, und eine Zeit voller Ungewissheiten beginnt. Wie sie diese erleben, welche dramatischen Ereignisse auf sie warten und wie sich ihr Verhältnis zueinander entwickelt - davon handelt dieser Roman.Habe ich Eure Neugier geweckt? Wollt Ihr Heinrich und Malina auf ihrem Weg begleiten? 15 gedruckte Exemplare des Romans liegen für Euch bereit. Was ich im Gegenzug dafür erwarte, ist das Übliche: eine aktive und zeitnahe Teilnahme an der Leserunde und anschließend eine Rezension des Buches auf Lovelybooks und/oder auf einer anderen Plattform. Ich werde an der Leserunde teilnehmen und bin schon jetzt gespannt auf Eure Beiträge. Wer ich bin, könnt Ihr meinem Profil auf Lovelybooks entnehmen oder auf meiner Website www.manfredlentz.de. Auf letzterer gibt es auch eine Leseprobe des Romans.So, nun seid Ihr an der Reihe. Wollt Ihr bei der Leserunde mitmachen, dann bewerbt Euch um eines der Bücher. Zum "Aufwärmen" gibt es eine Frage: Spuren der Slawen aus der Zeit mei-nes Romans findet man im Osten Deutschlands - also dort, wo sie lebten - noch heute. Habt Ihr eine Ahnung, welche das sind? Falls ja, schreibt die Antwort in Eure Bewerbung hinein. Falls nein, ist das auch nicht schlimm, dann beantworten wir die Frage halt gemeinsam.Ich freue mich auf Euch.Manfred

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  • Das Schicksal der Sklaven, berührend und spannend

    Sklaven für den Kalifen

    anushka

    23. February 2017 um 23:16

    Mitteleuropa im 10. Jahrhundert: Die Deutschen breiten sich gen Osten aus und unterwerfen dabei die dort ansässigen Slawen, die größtenteils noch dem "Heidentum" anhängen, während die Deutschen eifrige Priester und Bischöfe mitgebracht haben. Eroberer und Eroberte kommen nicht gut miteinander aus und immer wieder kommt es zu Übergriffen. Da interessieren sich die Eroberer natürlich auch nicht dafür, wenn die Slawen versklavt und nach Spanien verschleppt werden. Genau das passiert Malina und ihren Brüdern und sie finden sich plötzlich in Ketten wieder. Zusammen mit einem der verhassten Deutschen, Heinrich. Gemeinsam sind sie gezwungenermaßen auf einer Reise ins Ungewisse zu den Mauren und erleben unterwegs am eigenen Leib das menschenverachtende Geschäft der Sklaverei. Viele dramatische Ereignisse liegen vor ihnen ... "Sklaven für den Kalifen" brennt ein wahres Feuerwerk an Ereignissen und Entwicklungen ab. Für mich war dieses Buch durchweg spannend und nicht selten sehr beklemmend. Manfred Lentz lässt in diesem Buch gleich drei Kulturen wieder aufleben und das gelingt ihm auch sehr überzeugend und einfühlsam. Der Autor zeigt eine Liebe fürs Detail, die einem völlig neue Einzelheiten der damaligen Zeit vermittelt (und auch einer Überprüfung standhalten, also nicht fiktiv sind). Für mich hatte dieses Buch keinerlei Längen und die Wendungen wurden immer wieder noch einmal getoppt, einige habe ich so überhaupt nicht kommen sehen. Das Buch hat durchweg einen Spannungsbogen und einiges an Dramatik. Die Liebesgeschichte steht nicht zu stark im Vordergrund und wird nicht ausgewalzt oder ergeht sich in Kitsch. Der Autor steckt den Leser auch nicht zu sehr in die voyeuristische Rolle; gewalthaltige Szenen werden rechtzeitig "abgeblendet" und nicht in allen blutigen Details geschildert. Das fand ich sehr positiv. Trotzdem bleibt die Rauheit des damaligen Lebens immer noch deutlich spürbar. Eine kleine Kritik habe ich an der weiblichen Figur Malina, da sie für mich nicht immer nachvollziehbar handelte und reagierte. Das hat das Lesevergnügen jedoch nicht nachhaltig eingeschränkt; ich habe nur vereinzelt mal gestutzt und gedacht, dass ich da anders reagiert hätte. Ansonsten gelingt es dem Autor sehr gut, nachzuzeichnen, wie weit die Völker und Händler bereits rund 1000 Jahre vor der Globalisierung reisten, um bestimmte Produkte zu erstehen. Besonders das Schicksal der Sklaven, die dabei zumeist dauerhaft entwurzelt wurden (wenn sie die Reise und die Sklaverei denn überhaupt überlebten) wird nachspürbar. Und dennoch waren sie in Andalusien nicht gänzlich entrechtet. Es gab durchaus Möglichkeiten, seine Freiheit wiederzuerlangen und sogar zu Geld zu kommen. Sehr anschaulich wird in diesem Buch, welchen Vorsprung die Araber den Europäern gegenüber hatten und auch, wie religiöser Eifer, Vorurteile und Diskriminierung schon damals wirkten. Ich war von der Qualität dieses Buch sehr positiv überrascht. Ich hatte vom Autor vorher noch nichts gelesen und bei Selfpublishing-Büchern besteht ja immer die Befürchtung, dass sie nicht ausreichend lektoriert sind. Doch davon hier keine Spur. Der Schreibstil ist flüssig, die Zahl der Rechtschreibfehler vergleichbar mit Verlagsbüchern, logische Unstimmigkeiten gibt es nicht und das Buch könnte locker in einem großen Publikumsverlag den Wettbewerb mit den dortigen historischen Romanen antreten. Ich war von diesem Buch begeistert und kann es nur weiterempfehlen; nicht zuletzt, weil man neben guter Unterhaltung auch noch neue historische Informationen bekommt.

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    • 2
  • Sklaven für den Kalifen

    Sklaven für den Kalifen

    Pixibuch

    19. February 2017 um 16:57

    Manfred Lenz hat uns mit diesem Buch in Träumereien versinken lassen. Spandau vor 1000 Jahren, das heutige Berlin. Hier lebt die Slawin Malina mit ihrem kranken Vater und den zwei Brüdern. Als sie auf dem Weg zu einem Fest sind, werden sie von Sklavenhändlern überfallen. Heinrich, ein Deutscher und Erzfeind der Slawen, möchte Malina retten, Es gelingt ihm aber nicht und so werden alle gefangengenommen, Der Autor schildert uns in grausamer Weise den schrecklichen Sklavenzug nach Cordabar. Viele der Gefangenen mußten dabei ihr Leben lassen. Malina und Heinrich kommen zu einem reichen Herrn, der seine Sklaven gut behandelt. Die beiden kommen sich näher in werden zu Liebenden. Allerdings muß Heinrich seinen Herrn auf eine Reise nach Afrika begleiten. Dort rettet er ihm das Leben, wobei ihm die Freiheit versprochen wurde. Letztendlich kommen die drei Sklaven doch noch frei, aber ihr Weg in die Heimat ist nicht frei von Gefahren und wir sind insgesamt fünf Jahre mit auf der Reise. Das Buch bringt uns in drei verschiedene Kontinente. Wir  sehen das einfache Leben der Slawen und der Deutschen in ihren Ansiedlungen, armselig und entbehrungsreich. Dagegen wird uns der Reichtum der Spanier entgegengebracht, mit Gold und Seide und protzenden Palästen. Auch die Reise nach Afrika zu den Salzstätten und den Goldgruben läßt uns so manches mal staunen. Ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen, das den Leser voll in seinen Bann zieht. Der Autor hat in seinen Roman geschichtliche Daten, Personen und Ereignisse einfließen lassen, so dass nicht alles Fiktion ist. Am Ende des Buches erklärt er die Hintergründe der Welt am Ende des 10, Jahrhunderts. Auch das Glossar für die verschiedenen Ausdrücke wurde nicht vergessen. Am Ende des Buches ist man noch ganz vertieft in eine andere Welt voller neuer Eindrücke und Gefahren. Hierfür muß man alle Punkte geben und die Werbetrommel rühren.

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    • 3
  • Historisches Abenteuer mit Herz

    Sklaven für den Kalifen

    danielamariaursula

    16. February 2017 um 15:20

    Ein historischer Roman, der durch Sklavenschicksale viele Länder und Kulturräume durchreist. Gegen 980 n. Chr. Lebt die Slawin Malina mit ihrem Vater und ihren 2 Brüdern in Spandau. Durch die deutschen Besatzer aus der Brandenburg, wurde ihr Vater zum Pflegefall, ihrer großer Bruder Myslaw (ein Fährmann wie zuvor sein Vater) haßt seither die Deutschen umso leidenschaftlicher. Als Familienoberhaupt, versagt er derzeit seiner jüngeren Schwester die Ehe. Als die drei Geschwister unterwegs zu einer Hochzeit sind, werden sie von Sklavenhändlern gefangen. Der Deutschslawe Heinrich, selbst ein Christ, will Malina helfen und wird mitgefangen. Obwohl Christen nicht in die Sklaverei verkauft werden dürfen, ereilt ihn das gleiche Schicksal. Myslaw will von all dem Engagement Heinrichs nichts wissen und verbietet jeden Kontakt, selbst noch, als Heinrich sich für den kleinen Bruder Jablo einsetzt. Malina sieht in Heinrich mehr als nur einen Deutschen. Als sie am Ziel der beschwerlichen Reise in Cordoba, zur Zeit der maurischen Herrschaft, an den gleichen Herren verkauft werden, scheinen sie sich endlich näher kommen zu können. Das Schicksal schickt Heinrich mit seinem Herren, einen gutherzigen und gerechten Mann, jedoch auf eine lange und gefährliche Handelsreise durch die Sahara. Zwei Liebende die immer wieder getrennt werden und deren Liebe sämtliche Entbehrungen nichts anzuhaben scheint. Klingt etwas nach Romeo und Julia, doch das waren Kinder aus reichem Hause. Das Schicksal der Sklaven war ein völlig anderes. Sklaven waren ihren Herren auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Der Charakter des Herren entschied über die Lebenserwartung und die Lebensqualität des Sklaven. Das Buch reizte mich, weil mir auffiel, daß ich zwar Onkel Toms Hütte gelesen haben, aber es ja auch schon früher Sklaven gab. Wo die Sklaven in den Harems in 1000 und einer Nacht herkamen, darüber habe ich nie nachgedacht. Höchste Zeit das zu ändern! Aber außer die Sklavenströme der Ungläubigen quer durch Europa habe ich auch viel über das maurische Erbe Andalusiens gelernt und die mentale Spaltung Spaniens, die wohl in dieser Epoche mitbegründet liegt, ebenso wie die sprachlichen Differenzen des Landes. (Ich spreche kein Spanisch, aber Spanier haben mir glaubhaft versichert, daß Katalan und Spanisch völlig verschiedene Sprachen seien und überhaupt! Sich mit Andalusiern und Katalanen sich nicht auszukennen…. Tja, mein Versuch diese Bildungslücke zu stopfen, endete in einem Aufenthalt in Brighton, aber das ist eine andere Geschichte). Wie gesagt, zu Spanien habe ich keinen großen Bezug bislang, aber ich fand es sehr interessant mehr über das maurische Erbe mit seinem Wissendrang und seiner hohen kulturellen Entwicklung zu erfahren. Ebenso das damals ziemlich friedliche Nebeneinander der Religionen in dieser Kultur fand ich faszinierend. Die Reise durch Frankreich fand ich schon deutlich vertrauter, wobei ich auch hier einiges Neues gelernt habe. Das Schicksal der Sklavinnen aus Koblenz und Köln lies mich während des Lesens dann auch nicht unberührt. Es bleibt das Gefühl, es hätte fast jeden damals treffen können, wenn man Pech hatte und zur falschen Zeit am falschen Ort war. Trifft auf heutige Gefahrensituationen allerdings auch noch zu. Die Beschreibungen waren sehr anschaulich. Einigen in der Leserunden waren sie zu ausführlich, aber das ist natürlich eine Geschmacksfrage. Ich fand es vor allem zu Beginn eines der  6 Teile des Buches sehr irritierend, wenn diese über viele Seiten überhaupt nicht die Hauptpersonen erwähnten. Natürlich kam die Geschichte zum Ende des Teils wieder auf das Schicksal von Malina und Heinrich zurück, diese Erzählexkursion schuf für mich jedoch eine unnötige Distanz zu den Hauptdarstellern. Besonders Malina gegenüber war ich oft zwiegespalten gegenüber, während ihr Bruder Myslaw, ebenso wie Qasim, der mißratende Sohn des Herren der zwei Liebenden, ganz klar die Schurkenrollen für mich besetzten. Heinrich hingegen ist ein wahrer Held mit Anschmachtqualitäten für seine Treue, Loyalität, Aufrichtigkeit, Mut und und und. Da fallen mir überhaupt keine negativen Eigenschaften ein. Trotz der vielen zum Teil sehr fremdländischen Namen kann man der Handlung gut folgen. Beim Höhepunkt gegen Ende, hatte ich etwas Schwierigkeiten die ganzen slawischen Namen zu zuordnen, aber für die wichtigsten Personen war es kein Problem. Ob es nachher mal ein Böttcher oder Gerber war, war dann nicht mehr entscheidend. Der Höhepunkt gipfelte dann auch in einem verdienten Ende, eines Helden würdig, in einer zu den Charakteren entsprechend schlüssigen Weise. Es schließt sich quasi der Kreis der erzählten Geschichte. Der Epilog zum Schluß vertiefte das Wohlgefühl zwar nicht, stellte allerdings noch einiges geschichtliche klar, so daß zumindest historisch bei mir keine Fragen offen blieben. Dem Epilog schließt sich dann noch ein Glossar mit einigen nützlichen Informationen an, die das Ganze für mich abrundeten. Gerade für Leser, die nicht auf historische Romane spezialisiert sind, ist so ein Glossar äußerst hilfreich. Ein wirklich gutes, interessantes und aufschlußreiches Buch, daß ich gerne mit 4 von 5 Sternen empfehle.

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    • 4
  • Reise in eine ungewisse Zukunft

    Sklaven für den Kalifen

    Schnuck59

    16. February 2017 um 13:51

    In seinem historischen Roman „Sklaven für den Kalifen“ nimmt Manfred Lentz den Leser mit auf eine abenteuerliche Reise durch unterschiedliche Kulturen in der Zeit um 1000. "Das Leben ist eine Aneinanderreihung von Unvorhersehbarem." Die Slawin Malina, ihre zwei Brüder und der deutsche Krieger Heinrich geraten in der Nähe von Berlin in die Hände von Sklavenhändlern. Malina und Heinrich werden bis nach Cordoba, in das Reich des Kalifen von Al-Andalus, gebracht, wo sie in einer fremden Kultur einer ungewissen Zukunft entgegensehen. Das Taschenbuch mit 376 Seiten ist in 6 Teile gegliedert, die leider keine aussagekräftige Überschrift haben. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und variantenreich, der jeweiligen Situation gut angepasst. Die unterschiedlichen Landschaften, das orientalische Flair und die Zuneigung zwischen Malina und Heinrich sind gut und detailreich dargestellt. Die Charaktere und die zwischenmenschlichen Beziehungen sind stimmig ausgearbeitet. Der Roman rund um die beiden Hauptprotagonisten, auch die unterschiedlichen Nebenstränge, ist informativ, gut recherchiert und spannend. Es gibt historische, kulturelle und gesellschaftspolitische Hintergrundinformationen rund um die Kulturen des Abend- und des Morgenlands und um Afrika. Themen wie Sklavenhandel, das Leben zwischen Christen, Juden und Muslimen in Cordoba, Eunuchenmacher, Karawane durch die Sahara, Salzabbau in Teghaza und Goldhandel in Gana werden angesprochen. Die angehängten Hintergrundinformationen und das Glossar sind eine hilfreiche Ergänzung. Mir hat dieser historische Roman mit seiner variantenreichen Erzählung und den geschichtlichen Hintergründen gut gefallen.

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    • 3
  • eine mir unbekannte geschichtliche Wirklichkeit

    Sklaven für den Kalifen

    irismaria

    14. February 2017 um 17:50

    "Sklaven für den Kalifen" ist ein spannender historischer Roman von Manfred Lentz, der in eine mir unbekannte geschichtliche Wirklichkeit entführt. Die Geschichte beginnt in Spandau im Jahre 980. Jüdische Sklavenhänder ziehen durch die Gegend und rauben Nichtchristen, um sie als Sklaven zu verkaufen. Unter ihnen sind die slawische Fährmannstochter Malina mit ihren Brüdern und der Krieger Heinrich, der deutsche und slawische Vorfahren hat. Die Gefangenen erwartet ein mühevoller Weg durch ganz Europa bis nach Cordoba, das zur damaligen Zeit unter muslimischer Herrschaft der Kalifen steht. Heinrich und Malina kommen als Sklaven in ein unbekannt luxuriöses Haus eines reichen Händlers, den Heinrich auf einer Karawane bis nach Afrika begleiten darf… Die Besonderheit dieses Romans ist, dass die Hauptfiguren aus ihrer Welt herausgerissen werden und eine völlig neue Kultur erleben. Die unterschiedlichen Lebens- und Glaubenswelten der slawischen Heveller, der christlichen Deutschen und der muslimischen Andalusier hat Manfred Lentz sehr gut wiedergegeben und durch eine spannende Geschichte miteinander verbunden. Das Verhältnis zwischen dem Schicksal der Charaktere und der Beschreibung der damaligen Zeit ist ausgewogen und das Buch ist flüssig zu lesen. Ich kann "Sklaven für den Kalifen" sehr empfehlen.

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  • Interrisanntes Buch

    Sklaven für den Kalifen

    Katzenmicha

    11. February 2017 um 18:05

    Eine Reise durch drei Kulturen vor 1000 Jahren Ihre Völker sind verfeindet, doch ihr gemeinsames Schicksal schweißt sie zusammen: Malina, die slawische Fährmannstochter, und Heinrich, den Deutschen. Als Sklavenhändler durch Spandau ziehen - eine kleine Siedlung auf dem Boden des heutigen Berlin -, geraten sie in Gefangenschaft. Mit einem Schlag endet ihr bisheriges Leben, und eine Reise voller Ungewissheiten beginnt. Ihr Weg führt sie über Verdun, die Stadt der "Eunuchenmacher", nach Cordoba in das glanzvolle Reich des Kalifen von Al-Andalus und für Heinrich noch weiter über die tief in der Sahara gelegenen Salzminen von Teghaza bis in das westafrikanische Goldland Ghana. Im Verlauf dramatischer Ereignisse erlangen Heinrich und Malina ihre Freiheit zurück. Endlich könnte sich ihr Leben zum Guten wenden, da kommt es auf dem Rückweg in die Heimat zu einer verhängnisvollen Begegnung. Plötzlich steht ihre Liebe, die bis dahin allen Prüfungen standgehalten hatte, vor dem Aus. Fazit zum Buch: Der Autor schreibt so,das mn alles vor sich sieht-das gefällt mir sehr gut,ich liebe solche Bücher.Es wird alles sehr schön beschrieben und erklärt.Es blieben für mich keine Fragen offen.Man erfährt viel über die Kultur in dieser Zeit und die Lebensweise der Völker.Der Autor schaffte es das ich,in der Kultur von damals zurecht fand.Die Geschichte von Heinrich und Malina hat einen mitgerissen und man wollte es beiden gönnen ihre Liebe auszuleben.Man spürte Hass,Rache und Macht hautnah-das machte das Buch spannend und lebendig. Danke für einen kuturellen ,wie historischen Roman-der von der ersten bis letzten Seite spannend war.Der Roman bekommt 5 Sterne von mir.

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  • Interessanter historischer Roman

    Sklaven für den Kalifen

    verruecktnachbuechern

    Die Slavin Malina ist mit ihren beiden Brüdern, Myslaw und Jablo, unterwegs zu einem Fest. Bei dem Fest kommen die drei nie an unerwartet fallen die drei Sklavenhändlern in die Hände. Neben den drei Geschwistern rauben die Händler auch einen Ritter, Heinrich.  Heinrich wollte Malina helfen und befindet sich jetzt selbst in den Händen der Händler. Der Sklavenzug macht sich auf den Weg nach Cordoba, hier werden die Sklaven verkauft. Malina und Heinrich haben das Glück und bleiben zusammen. Ihr Leben als Sklave beginnt nun richtig. Manfred Lentz hat einen interessanten historische Roman geschrieben. Es bringt einen, durch gute Recherche und fundiertes Wissen,  das damalige Leben ein Stück näher. Oft bangt man mit den Protagonisten mit.  Das Buch ist in sechs Teile gegliedert. Diese Gliederung gefiel mir gut. mir haben aber einzelne Kapitel gefehlt.  Ich freue mich, dass ich den Roman mitlesen durfte. 

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    ManfredLentz

    10. February 2017 um 20:11
    verruecktnachbuechern schreibt Die Slavin Malina ist mit ihren beiden Brüdern, Myslaw und Jablo, unterwegs zu einem Fest. Bei dem Fest kommen die drei nie an unerwartet fallen die drei Sklavenhändlern in die Hände. Neben den ...

    (Ich schreibe meinen Text noch einmal neu, da ich Dich zuerst missverstanden habe.) Du gibst in Deiner Rezension den Inhalt des Romans wieder und erwähnst einige Punkte, die Dir gefallen haben: ...

  • Schicksalhafte Reise – emotional und anschaulich

    Sklaven für den Kalifen

    Belis

    09. February 2017 um 09:51

    Malina, Slawin aus Spandau, wird samt ihren Brüdern von Sklavenhändlern gefangen. Bei seinem Versuch dies zu verhindern gerät der Deutsche Krieger Heinrich ebenfalls in die Fänge der erbarmungslosen Häscher. Auf ihrem qualvollen Weg nach Cordoba ereignen sich unvorhergesehene Zwischenfälle. Endlich am Ziel werden sie auf dem Sklavenmarkt neuen Besitzern verkauft. Nach einigen ruhigen Monaten erfolgt der nächste Schock – Heinrich reist nach Afrika. Eine enorme Belastung für die junge Liebe…..   Das Cover beeindruckt mich durch Hände, welche trotzig zueinander stehen. Diese haben mich neugierig gemacht. Wie lange kann eine Liebe solche Umstände ertragen?   Der Schreibstil dieses historischen Romans ist emotional und lebendig. Die Erzählerform aus unterschiedlichen Sichtweisen verbindet sich zu einem Leserlebnis. Wesentlichen Anteil daran haben auch immer wieder eingeflochtene Geschichten und Mythen der jeweiligen Regionen. Die detaillierte Beschreibung der Landschaften zaubert Bilder vor das Auge, emotional geschilderte Ereignisse lassen Tränen sowie Glücksgefühle aufkommen. Die flüssige Erzählung lässt mich in die unterschiedlichen Regionen und Jahreszeiten eintauchen. Die Spannung steigt im Laufe der Geschichte, lädt zum spekulieren und nachdenken an.   Die Protagonisten erfahren Schreckliches, lernen neue Gegenden kennen, finden sich in unterschiedlichen Kulturkreisen (gezwungenermaßen) zurecht und machen dabei persönliche Entwicklungen mit. Jeder auf seine Weise. Malina erfährt neben Gefahr und Verlust auch Liebe und Vertrauen, Missgunst und Glück. Heinrich beschützt und muss doch seine Grenzen erkennen, findet glücklicherweise aber Mittel und Wege diese zu überwinden. Myslaw, Bruder Malina`s, ein eigenwilliger Charakter und eingefleischter Slawe ….. Nebencharaktere mit sympathischer Ausstrahlung wie Ibn Said, dessen Sohn Qasim welcher gerne Ärger heraufbeschwört, sowie verschlagene Händler sorgen für Aufregung und Spannung.   Ich war begeistert mit Malina und Heinrich auf dieser ungewöhnlichen Reise. Es gab viele Slawen mit diesem grausamen Schicksal wobei nicht allen soviel Glück zuteil wurde. Aber eine Erzählung darf auch manchmal schwelgen. Zum Schluss erfreut der Autor mit einem Kapitel: Geschichtlicher Hintergrund sowie Glossar.   Das mit viel Herzblut geschriebene Buch gibt Einblicke in die Zeit um 1000, unterschiedliche Formen der Sklaverei und Kulturen jener Tage. Eintauchen in vergangene Welten mit anfangs bedrückender Stimmung, aufgeheitert durch Leichtigkeit in Al-Andalus und faszinierende Zeiten in Afrika. Anschließend märchenhafte Szenen und..? Wer sich auf dieses Buch einlässt bekommt jede Menge Emotionen, bildhafte Eindrücke und geschichtliche Fakten in unterhaltsamer Form präsentiert. Daher meine Empfehlung mit fünf Sternen für historisch interessierte reiselustige Leser.   Mein Dank gilt auch Manfred Lentz, dem engagierten Autor, für die vielen Antworten und ergänzenden Beiträge in der passenden Leserunde.

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