Manfred Mönnich Ich geh´da nicht mehr hin

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Inhaltsangabe zu „Ich geh´da nicht mehr hin“ von Manfred Mönnich

Juttas Leben ist über Jahre hinweg geprägt von Demütigungen, Diskreditierungen und Isolation; gestützt von einem kranken internen System, dem es gelingt, fast alle Beteiligten in die intriganten Machenschaften einzubeziehen. Der Arbeitsplatz, eine namhafte Klinik in einem idyllischen kleiner Kurort – ein Horrorszenario. Den Anfang macht die Abteilungsleitung und die zieht ihre Kreise bis hinauf in die Chefetage. Jutta wird zum Spielball interner Macht- und Autoritätskämpfe, verliert dabei beinahe ihr Leben. Erst ein dramatischer Unfall beendet die Spirale der Ausschreitungen, die die Führungsspitze in Eigenregie inszenierte. Der Autor schildert sehr anschaulich und in bedrückenden Bildern, wozu Vorgesetzte und Kollegen fähig sind, wenn das perfide Spiel erst begonnen hat und die Freigabe zum „Abschuss“ von ganz oben erfolgt. Es ist die Geschichte einer engagierten Physiotherapeutin, die alle Facetten, die Mobbing bereithalten, erlebte bzw. überlebte. Der Autor, selbst nicht betroffen, bündelte die Erfahrungen seiner Freundin (heute Ehefrau) zu einem sogenannten Mobbing-Tagebuch. Er nutzte die schriftlichen Aufzeichnungen, um dieses brisante Thema zu dokumentieren. Vier lange Jahre, in denen Jutta nach einem Ausweg aus diesem Labyrinth aus Isolation, Unterstellungen, Anmaßungen und Diskriminierungen suchte. Ein Kampf gegen das Versagen der Menschen, die mit der Aufgabe, Mitarbeiter verantwortungsbewusst zu leiten und lenken schlichtweg überfordert waren. Mängel in der Führungskompetenz und Narzissmus in der Chefetage bestimmten die Tagesordnung in einer physiotherapeutischen Abteilung einer großen medizinischen Einrichtung. Die ehemals selbstsichere Jutta verließ am Ende mit Unterstützung ihres Mannes ihren Arbeitsplatz. Nichts war und ist mehr wie vor dem Mobbing. Das Leben hat seinen Alltag zurückgefordert, es ist inhaltlich physiotherapeutisch orientiert und strukturiert. Der Mensch Jutta allerdings hat mit dem Menschen vor dem Mobbing nichts mehr gemeinsam.

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