Manfred Mai Wunderbare Möglichkeiten

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Inhaltsangabe zu „Wunderbare Möglichkeiten“ von Manfred Mai

Maximilian ist ein aufgeweckter, intelligenter, belesener Junge. Das Leben stellt ihm viele Fragen, und er denkt über Gott und die Welt nach. Doch die Antworten der Erwachsenen helfen ihm nicht weiter, weil sie ihn nicht ernst nehmen, sondern als zu jung für solche Dinge abkanzeln. Das bringt Maximilian gehörig auf die Palme. Sein bester Freund Yasin holt ihn immer runter, wenn Maximilian mal wieder zu explodieren droht. Leonie, seine ältere Schwester, ist ganz auf der Seite ihres Bruders und versteht ihn. Und dann ist da noch Anna. Sie ist nicht nur eine Gleichgesinnte und liebt Bücher so wie Maximilian, sondern wann immer er an sie denkt oder sie trifft, hat er Schmetterlinge im Bauch. Die Geschichte einer ersten zarten Liebe − mit offenem Ausgang ...

Ausführliche Schilderung der Welt und der ersten Liebe

— nicekingandqueen
nicekingandqueen

Die Welt des hochbegabten, elfjährigen Max eingängig beschrieben - nur bleibt Max seltsam blass.

— Bouggo
Bouggo

Ein tolles Buch für Kinder und Erwachsene und eine Anleitung vieles zu hinterfragen und auszuprobieren.

— Buechereule44
Buechereule44

Ein Buch über einen Jungen, der viele Fragen hat – und eine Hommage an Jostein Gaarder. Viele gute Ansätze, aber auch Schwächen.

— hesi
hesi

Ich habe es verschlungen...

— KristinSchoellkopf
KristinSchoellkopf

Philosophie für Kinder in einer schönen Geschichte verpackt

— Rees
Rees

Wahrscheinlich ist dieses Buch doch für die gewählte Altersgruppe ein wenig zu tiefgründig! Ein ganz anderes Kinderbuch...

— Sumsi1990
Sumsi1990

Ein philosophisches Kinderbuch mit dem ich leider beim Lesen nicht so richtig warm geworden bin.

— mysticcat
mysticcat

Ein Buch, das zu Herzen geht

— Rabentochter
Rabentochter

Eine tolle Geschichte, nicht nur für Jugendliche

— iur83
iur83

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  • Das Leben aus Kinderaugen

    Wunderbare Möglichkeiten
    Jaq82

    Jaq82

    25. August 2017 um 22:55

    In dem Buch "Wunderbare Möglichkeiten" von Manfred Mai geht es um den 11 jährigen Maximilian, der gerne liest und fragen über das Leben stellt. Er denkt über Gott und die Welt nach. Doch die meisten Erwachsenen geben Ihm keine Antworten und nehmen ihn nicht ernst, uns sagen immer das er dafür noch zu jung ist. Aber es gibt auch Menschen in seinem Leben, die Ihm zuhören und auf seiner Seite sind, z. B. seine ältere Schwester oder seine Klassenkameradin. Ich persönlich finde das Buch sehr schön geschrieben und es regt mal wieder zum Nachdenken an und das ganz aus dem Blickwinkel eines Kindes. Es wird einem mal wieder klar, das Kinder auch Antworten auf Ihre Fragen verdient haben. Den wir Erwachsenen können uns manchmal gar nicht mehr so in die kleine rein versetzten. Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten, wie man es von einem Kind erwartet. Man wird so von der Geschichte fortgetragen. Nach meiner Meinung ist dieses Buch, das ab 10 Jahre empfohlen wird, auch für uns Erwachsene sehr Interessant. Eltern sollten sich nicht wundern, wenn nach dieser Lektüre ein paar Fragen von den Kindern kommen. Nach meiner Meinung absolut empfehlenswert für Klein und Groß.

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  • Ausführliche Schilderung der Welt und der ersten Liebe

    Wunderbare Möglichkeiten
    nicekingandqueen

    nicekingandqueen

    16. March 2017 um 17:37

    Inhaltlich geht es in "Wunderbare Möglichkeiten" von Manfred Mai um einen 11 Jährigen Jungen, der vieles in der Welt nicht versteht und sich zum ersten Mal verliebt. Den ersteren Bereich, also dass er vieles nicht versteht, wie beispielsweise den Kapitalismus, die Macht der Erwachsenen über den Kindern, etc, hat mir sehr gut gefallen, da auch ich noch immer ab und an mit solchen Gedanken hadere. Mai erklärt hier in sehr vereinfachter Form seine Meinung über solche Probleme, die Kinder, die das lesen, sicherlich verstehen und nachvollziehen können. Dieser Teil war meines Empfindens nach sehr realistisch dargestellt. Das mit der ersten Liebe dagegen weit weniger. Ich habe zwar nicht mehr viele Erinnerungen an die Zeit, in der ich selbst 11 Jahre alt war, aber ich finde es schon etwas sehr arg jung. Deshalb würde ich das Buch doch wohl mehr Kindern ab 12 statt ab 10 empfehlen.

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  • Hochbegabt und blass

    Wunderbare Möglichkeiten
    Bouggo

    Bouggo

    14. December 2016 um 05:21

    Rezension Nummer 47 - muss die wirklich sein? Alles, was gesagt werden kann, ist doch schon gesagt. Ich will wenigstens begründen, warum es bei mir "nur" vier Punkte gibt. Max ist ein ungewöhnlicher, hochbegabter Junge, das wird beim Lesen auf den ersten Seiten klar. Mit seiner Art eckt er überall an - bei Eltern (besonders beim Vater), Lehrern und auch Mitschülern. Doch er hat auch Verbündete - seine Schwester, und zwei Freunde, einen Fußballenthusiasten und einen behinderten Jungen. Gerade dieser regt Max zu Betrachtungen über menschliche Beziehungen, Gesellschaft und Empfinden von Freude an. Das alles liest sich gut, eine schöne Geschichte. Noch dazu der Beginn einer Romanze - hier ist für mich schön beschrieben, wie bei Elfjährigen sich diese Gefühle zu regen beginnen. Ebenfalls beeindruckend und nachvollziehbar wie Max es schafft, mit klugen Argumenten selbst einem Raubein wie "Ketchup" gegenüber eine Prügelei zu vermeiden. Der Haken für mich, ganz subjektiv: Max bleibt blass. Er wird für mich nicht zu einem Jungen aus Fleisch und Blut, er bleibt eine Kunstfigur. Die "wunderbaren Möglichkeiten", die in jedem Menschen stecken - und das ist eine starke Annahme - sind paradoxerweise im Protagonisten nicht lebendig geworden.

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  • Zauberhaftes Nachdenken

    Wunderbare Möglichkeiten
    heinoko

    heinoko

    13. December 2016 um 06:49

    Habe selten ein passenderes Cover gesehen als dieses hier: durch Bücher die Welt erkunden... Und was für ein herzerfrischender Text. Er holt die kleinen Leser direkt in ihrer Welt ab, sowohl was das Umfeld der Hauptperson betrifft, als auch was im Alltag geschieht, wie Eltern und Schwester und Mitschüler "ticken". Absolut ungewöhnlich für ein Kinder- bzw. Jugendbuch jedoch sind die Fragen, mit denen sich die Hauptperson Maximilian herumschlägt wie z.B.: Gibt es einen Plan für unser Leben? Wenn ja, können wir diesem Plan entkommen? Maximilian ist ein nachdenklicher Junge, der Bücher liebt - und ja, auch Anna... Auf jeden Fall 5 Punkte allein schon für die Tatsache, dass es hier einen Jungen gibt, der GERNE liest, der ohne Bücher nicht sein kann!

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  • Das Leben bietet wunderbare Möglichkeiten

    Wunderbare Möglichkeiten
    Buechereule44

    Buechereule44

    13. November 2016 um 11:51

    Das Cover verrät nicht gleich, dass es sich hier um ein Kinderbuch handelt, zu dem ist das Buch sehr hochwertig gemacht. Als Altersangabe ist das Buch ab 10 Jahren empfohlen, doch bereits mit 8 Jahren, finden sich bestimmt Kinder in Maximilian wieder. Dann aber eher als Vorlesebuch. Maximilian hat mich an meine Kinder erinnert, immer alles hinterfragen, nichts als gegeben hinnehmen. als Eltern kommt man da oft ins Schwitzen.Maximilian ist ehr ein Außenseiter, da er auch eine etwas eigene Sprache pflegt und doch hat er einen Freund auf den er sich verlassen kann. Schön finde ich auch, dass seine Schwester ihn versteht. Das ist unter Geschwistern nicht immer so. Seine Eltern haben nur begrenzt Verständnis für ihn und seine Fragen, deshalb ist er oft bei seinem Onkel Andreas, der als Künstler auch eine eigene Sicht auf das Leben hat. Ein wunderschöner Roman für Kinder. Sie müssen sich nur trauen, das Buch in die Hand zu nehmen. Deshalb gibt es einen Stern Abzug, denn das Buch spricht eher Eltern als Kinder an.

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  • Ambitioniert …

    Wunderbare Möglichkeiten
    hesi

    hesi

    08. November 2016 um 16:43

    Der elfjährige Maximilian ist ein ganz normaler Junge – aber einer, der über vieles nachdenkt. Und dann Fragen stellt, die ihm kaum jemand so recht beantworten mag. Vor allem sein Vater ordnet die meisten davon in die Kategorie „Dafür bist du noch zu jung“ ein. Einzig sein Onkel Andreas, der Maler, von seinem Vater ob seiner Lebensweise belächelt, nimmt ihn und seine Fragen genauso ernst wie die eines Erwachsenen. Und dann ist da noch seine Klassenkameradin Anna, die in dem Auto sitzt, das für ihn am Zebrastreifen gehalten hat. Zufall ? Schicksal? Spielt das überhaupt eine Rolle? Jedenfalls ist da dieses komische Gefühl im Bauch, jedes Mal, wenn er sie sieht. Manfred Mai hat in „Wunderbare Möglichkeiten“ viele gute Ansätze. Eine gute Idee, eine sympathische Hauptfigur (die den Leser dennoch vor die Frage stellt, wie man ihr im wirklichen Leben begegnen würde), Nachdenkliches und Amüsantes … Auch Stil und Sprache überzeugen streckenweise. Doch es gibt auch einige „Aber“: Die Jugendsprache wirkt oft gewollt, manche Formulierungen sind antiquiert (ein Liebespaar „tauscht Küsse aus“), manche Figuren sind etwas schablonenhaft. Und dann stellt sich die Frage der Zielgruppe: Lesen Zehnjährige so etwas? Vielleicht der eine oder die andere, aber – noch ein „Aber“. Fazit: vier Sterne wären zuviel, aber für gute drei reicht es allemal.

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  • Gibt es einen Plan?

    Wunderbare Möglichkeiten
    Lesemama

    Lesemama

    07. November 2016 um 13:33

    Zum Inhalt: Maximilian ist elf und ein besonderer Junge. Er ist sehr belesen, intelligent und einfühlsam. Und er ist zum ersten mal verliebt, in Anna, seine Klassenkameradin. Das besondere an Maximilian ist aber dass er sich große Gedanken macht ob es einen Plan gibt für sein Leben oder ob alles nur Zufall ist. Viele Lehrer, sein Vater und auch sonstige Erwachsenen sind aber der Meinung, Maximilian versteht es eh nicht, er ist noch zu klein.Meine Meinung:Eine wunderbare, warmherzige Geschichte, die von Kindern erzählt die noch träumen und nicht nur funktionieren. Manfred Mai ist es sehr gut gelungen die Gedanken von Maximilian nachzuempfinden und hat aus ihm einen ganz einzigartigen Menschen gemacht, der Mitgefühl gegenüber seinen Freunden zeigt und nicht nur an ich denkt. Mich hat diese kleine Geschichte sehr berührt und ich wünschte mir von ganzem Herzen, dass es mehr Kinder gibt wie Maximilian. Einzig eine Frage bleibt offen. Gibt es überhaupt noch Kinder, die solch einen Roman lesen? Ich hoffe es doch sehr, denn man kann damit nur gewinnen.

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  • Max und Anna

    Wunderbare Möglichkeiten
    Marzena_Bok

    Marzena_Bok

    05. November 2016 um 21:58

    Die Leseprobe und das Cover haben mir gleich gut gefallen und auch das ganze Buch hat mich nicht enttäuscht: Es ist flüssig und schön zu lesen geschrieben. Es um den 11-jährigen Maximilian, der ein sehr wissbegieriger, nachdenklicher Junge und ein Büchernarr ist. Er macht sich in seinem jungen Alter schon sehr viele Gedanken über das Leben, doch seine Eltern, besonders sein Vater, halten ihn dafür noch zu jung und erklären ihm fast nie irgendwelche Zusammenhänge. In dieser Hinsicht kann er nur auf seine Schwester Leonie zählen. Das Ende des Buches bleibt offen. Das Buch "Wunderbare Möglichkeiten" regt sehr zum Nachdenken an. Es ist ein sehr schönes, tiefgründiges Buch, bei dem ich die Leseempfehlung möglicheweise etwas nach oben setzen würde. Ich bewerte hier mit 5 Sternen.

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  • Es ist mehr, als ein Kinderbuch

    Wunderbare Möglichkeiten
    KristinSchoellkopf

    KristinSchoellkopf

    02. November 2016 um 12:13

    Ich habe mein Exemplar direkt auf der Frankfurter Buchmesse von den Gründerinnen des Fabulus Verlags erhalten. Vielen Dank für mein Exemplar!Das Cover lässt sich auf den ersten Blick hin nicht unbedingt als das, eines Kinderbuches identifizieren, ist stattdessen für jeden Bücher-Fan eine Wonne!Zu sehen ist ein Junge, von geschätzten neun Jahren, der in ein Buch schaut, welches er sich direkt vors Gesicht hält. Der Hintergrund ist in einem hellen Blauton gehalten, welcher an die Farbe des Himmels erinnert, und dem Cover eine Unendlichkeit in sich selbst verleiht.Die Geschichte dreht sich um den elfjährigen Maximilian; Maximilian ist ein intelligenter und vor allem neugieriger Junge, welcher viele Fragen an die Welt hat und dessen Wissensdurst kaum gestillt werden kann.Die Geschichte des Kleinen führt über die ersten Funken der Liebe, zur aufkeimenden Aggression bis hin zum Wert von Büchern.Mich hat die Geschichte, auch wenn sie offiziell als Kinderliteratur angepriesen wird, sehr bewegt und gerade die Welt durch Kinderaugen zu sehen, hat mich fasziniert. Maximilian ist ein besonderer Junge in vielen seiner Charakterzüge und doch lebt er in derselben Welt, wie wir alle - Er sieht sie nur mit anderen Augen.Maximilian wird dauernd unterschätzt, denn "er sei einfach zu jung". Wer von uns kannte diese Sätze in der Kindheit nur zu gut? Maximilian stößt sich sehr an ihnen und kann nur schlecht mit der Zurückweisung umgehen. Dennoch ist er für mich ein sehr liebenswerter Protagonist, da seine Handlungsweisen nachvollziehbar und er als Person sehr sympathisch ist.Auch die anderen Charaktere in Manfred Mais Roman sind authentisch und auf den Punkt gebracht. Gerade für Kinder ist dieses Buch, wie ich finde, sehr wertvoll, da oftmals alltägliche Menschen dargestellt sind, welchen sie auch in ihrem Leben begegnen.Manfred Mais Schreibstil ist sehr angenehm und auch gut verständlich, was das Lesen des Buches für Jüngere mit Sicherheit um einiges vereinfacht. Auch die Kapitel sind, wie das Buch selbst, recht kurz, was der Geschichte allerdings keinen Abbruch tut.Mich hat besonders das Ende des Romans fasziniert, da ich es in einem Kinderbuch nicht erwartet hätte. Auch einige Ausdrucksweisen werden Euch doch überraschen. :)An dieser Stelle muss ich noch ein großes Lob an den Fabulus Verlag loswerden. Solch nette Gespräche und einen solch herzlichen Umgang habe ich noch nie in einem Verlag erlebt. Vielen, vielen Dank! :)

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  • Wunderbare Möglichkeiten

    Wunderbare Möglichkeiten
    Rees

    Rees

    30. October 2016 um 17:04

    Ein Buch für Kinder zwischen 10 und 12, heisst es, aber ich finde, dass man es auch als Erwachsener lesen kann und etwas davon profitiert. Nämlich die Welt zu hinterfragen und mal innezuhalten und wieder nachzudenken, statt alles als gegeben hinzunehmen und tagtäglich seine gewohnten Runden zu drehen. Maximilian ist ein aufgeweckter und intelligenter Junge und er will es einfach wissen,...wie das ist mit dem Leben und ob alles vorherbestimmt ist oder ob es Zufälle gibt, ob man sein Leben selbstbestimmen kann oder nur als Marionette tun muss was alle tun .Und die Sache mit Gott lässt ihm auch keine Ruhe. Er will sich seine Neugier bewahren und seine Fähigkeiten sollen nicht verkümmern wenn er gross wird....er will einmal sein wie sein Onkel Andreas, der als Künstler und Maler alles etwas lockerer nimmt, denn das Erwachsenenleben , wie Maximilian es wahrnimmt, ist nicht wirklich erstrebenswert. Ein recht philosophisches Buch, aber so erklärt, dass Kinder in diesem Alter es verstehen . Mir hat das Buch gefallen und ich habe mich erkannt, wie ich als Kind war und mir dieselben Fragen auch manchmal gestellt habe. Vielleicht sollte man dieses Buch mit Kindern zusammen lesen und anschliessend darüber sprechen. Es könnten interessante Diskussionen daraus entstehen.

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  • So viele Gedanken

    Wunderbare Möglichkeiten
    Sumsi1990

    Sumsi1990

    30. October 2016 um 14:32

    Dieses Kinder/Jugendbuch handelt von dem 11jährigen Maximilian, der mit seinen Eltern und seiner Schwester eine gutbürgerliche Kindheit verlebt. Aber Maximilian ist ein wenig anders als andere Kinder. Er liest lieber als er Fußball spielt und macht sich jede Menge Gedanken über die Welt. Sein großes Vorbild ist Albert Einstein und demnach empfindet ihn seine Umwelt oft als sehr gedankenversunken und träumerisch! Auch in der Schule hat er es mit seiner besonderen Art nicht immer leicht. Ich habe mich auf dieses Buch sehr gefreut, da ich es immer wieder spannend finde Kinder- bzw. Jugendbücher zu rezensieren. Für mich stellt sich aber nach dieser Lektüre die Frage für welche Altersklasse dieses Buch gedacht ist!? Anfangs bin ich davon ausgegangen, dass es für Kinder rund um 11 Jahre gedacht ist, da der Protagonist dasselbe Alter hat. Nach dem Lesen finde ich diese Altersgruppe jedoch zu jung, da ich gerade aufgrund der gesellschatspolitischen Aspekte der Geschichte eher nicht davon ausgehe, dass sich so junge Kinder für dieses Thema interessieren! Alles in allem war ich von dem Buch wirklich überrascht, da es so ganz anders ist als andere Kinderbücher, bin mir jedoch nicht so sicher, ob es im Kinderliteraturbereich wirklich auf Interessenten stößt, da die Sichtweise schon auf einem sehr erwachsenen Niveau daherkommt!

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  • Max und Anna

    Wunderbare Möglichkeiten
    LeseratteAnna1986

    LeseratteAnna1986

    25. October 2016 um 15:21

    Ich finde „Wunderbare Möglichkeiten“ ist ein echt tolles Kinderbuch! Maxis Gedanken rund um die Erwachsenenwelt treffen der Nagel auf den Kopf. Ich weiss noch, dass ich als Kind auch oft so gedacht habe. Aus dieser Erwachsenenwelt scheint ihn nur sein Onkel wirklich ernst zu nehmen. Maximilin lernt dann zum Glück Anna kennen, die ebenso lesebegeistert ist wie er, und ihn versteht. Sie fasziniert ihn sogar mehr als seine Bücher und er verliebt sich... Ich habe das Boch echt sehr gerne gelesen und leider sind es nur 130 Seiten und ich war viel zu schnell damit durch. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen und vergebe volle 5 Sterne.      

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  • Gefühle, Interpretation und Tiefgründigkeit

    Wunderbare Möglichkeiten
    Steffi153

    Steffi153

    25. October 2016 um 09:59

    Das Buch "Wunderbare Möglichkeiten" von Manfred Mai hat mich wirklich sehr mitgerissen und zum Nachdenken gebracht. Es ist ein sehr schönes, teilweise auch tiefgründiges Buch, bei dem ich allerdings teilweise die Leseempfehlung "ab 10 Jahren" nicht passend, da zu jung, finde - auch wenn ich damit genau ein Hauptthema des Buches "ein Kind ist zu jung für etwas" auffasse. "Wunderbare Möglichkeiten" ist geschrieben aus Sicht des elfjährigen Maximilian. Der Junge ist somit auch der Protagonist. Er setzt sich damit auseinander, warum er als Kind manchmal einfach als "zu jung/verstehst du noch nicht" abgestempelt wird und führt trotzdem sein Leben mit seinem gewissen Charme, in dem er versucht, die Leute aber auch zum Umdenken zu bringen. Außerdem erfährt man, wie er das erste Mal mit dem Gefühl der Liebe/dem verliebt sein und dem Schicksal konfrontiert wird. Der Schreibstil ist flüssig und recht einfach gehalten, viele Denkweisen sind so geschrieben, dass sie (zumindest aus erwachsener Sicht) tatsächlich von einem Kind kommen könnten. Andere Teile des Buches sind tiefgründiger. Wann ist ein Kind tatsächlich zu jung für etwas? Haben nicht auch Kinder eine Chance verdient, angehört zu werden und ihre Meinung zu äußern. Es sind Beispiele aufgeführt, die einem zeigen, dass auch bereits Kinder um die Ecke denken können und in manchen Dingen, ja, auch besser argumentieren und denken können als so mancher Erwachsener. Und sei es durch ihre Einfachheit oder manchmal auch ihr spezielles Hinterfragen von Dingen. In Sachen Liebe sind die Passagen wirklich schön zart, vorsichtig und jung geschrieben. Es gibt einen großen Abschnitt im Buch, in welchem es um die Sprache und deren Auswirkung geht. Dieser hat mich besonders fasziniert. Wir lernen den Satzbau, Präpositionen, Zeiten usw. Aber auch der Umgang mit der Sprache - Betonungen, Interpretationen... - machen es aus, was mit einem Satz geschieht, wie er gemeint ist und wahrgenommen wird. Dieses Buch ist voller Leichtheit und bringt dennnoch zum Nachdenken. Es zeigt, wie Logik und Gefühl miteinander existieren können. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen, weil ich einfach fasziniert von der Logik hinter manchen Aussagen war und auch das Gefühlvolle mir sehr gefallen hat. Vielleicht ist das Buch tatsächlich also doch auch schon für 10-jährige interessant. Genauso aber auch für Erwachsene, die sich gerne mit verschiedenen Sichtweisen beschäftigen.

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  • Rezension: "Wunderbare Möglichkeiten" (M. Mai)

    Wunderbare Möglichkeiten
    Anchesenamun

    Anchesenamun

    09. October 2016 um 11:40

    Die Geschichte wird aus Max' Sicht erzählt, wobei die personale Erzählperspektive mit Gedankengängen von Max in Ich-Form ergänzt wird. Die Sprache ist einfach und altersgrecht gehalten. Von der ersten Seite an war Max mir sehr sympathisch. Er ist nicht nur klug und pfiffig, er besitzt auch emotionale Intelligenz und einen für sein Alter erstaunlichen Eigensinn. Sein Umgang mit dem geistig behinderten Lilliput zeugt von hoher Empathie. Ich persönlich empfand Max als viel reifer als elf Jahre, aber da ich keine Jungs in dem Alter kenne, kann ich das nicht so richtig beurteilen. Max stellt sich und seiner Umwelt viele Fragen, er ist unglaublich wissbegierig und kritisch. Nicht bei allen stößt dies auf positive Reaktionen. Seine Mitschüler finden ihn seltsam, sein Vater findet ihn für die meisten Themen zu jung, die Lehrer mögen seine schwierigen, teils unangenehmen Fragen nicht und möchten lieber stur bei ihrem Lehrstoff bleiben. Nur Max' Mutter, seine Schwester Leonie, sein bester Freund Yasin und sein Künstler-Onkel Andreas akzeptieren Max so, wie er ist, und ermutigen ihn. Natürlich hat Max die gleichen Probleme wie viele andere Kinder in seinem Alter. Der Vater hat viel Stress auf der Arbeit und dadurch kommt es öfter mal zu Knatsch in der Familie. Manche Lehrer sind richtig doof und Max' Noten könnten besser sein. Es gibt Mitschüler, die dumm sind und Max gerne verprügeln wollen. Yasin versteht nicht, wieso Max viel lieber ein Buch liest, als Fußball zu spielen. Und dann ist Max auch noch zum ersten Mal richtig verknallt. Ich musste zwangsläufig an "Sophies Welt" denken, das ich aber für Kinder und junge Teenager etwas kompliziert finde. (Kommt natürlich auf den Leser an.) Tatsächlich unterhalten sich Anna und Max über Jostein Gaarders Bücher, Anna erwähnt sogar, dass sie "Sophies Welt" an manchen Stellen zu kompliziert fand, aber beide Kinder lesen seine Bücher gerne. Von daher lag ich wohl mit meiner Assoziation gar nicht so falsch. Ich würde so weit gehen zu behaupten, dass dieses Buch mit seinen durchaus philosophischen Ansätzen eine vereinfachte und viel dünnere Variante ist, Kinder an eigenständiges Denken und Philosophie heranzuführen, wobei hier keine Philosophen und Theorien erwähnt werden. Dies kann dann ja bei Interesse im nächsten Schritt mit anderen Büchern wie denen von Jostein Gaarder fortgesetzt werden. "Wunderbare Möglichkeiten" ist ein schönes Buch für Kinder, das ihnen helfen soll, Dinge zu hinterfragen und ihren eigenen Kopf zu entwickeln, sich von Erwachsenen nicht einreden zu lassen, dass sie für etwas zu jung sind, oder sich in ihrer Fantasie und Entwicklung einschränken zu lassen, nur weil etwas den Erwachsenen unlogisch oder kindlich erscheint. Die Altersempfehlung von acht Jahren halte ich persönlich für zu niedrig, aber ich kann es nicht so richtig einschätzen, da jedes Kind anders ist. Es ist aber nicht nur für Kinder und Jugendliche empfehlenswert, sondern auch für Erwachsene, die sich danach vielleicht etwas besser in die Gedankenwelt von Kindern einfinden können. Außerdem machen die Fragen, die Max sich und Anderen stellt, durchaus nachdenklich und lassen den Leser über sich selbst und das Leben reflektieren.

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  • Ein philosophisches Kindierbuch

    Wunderbare Möglichkeiten
    mysticcat

    mysticcat

    09. October 2016 um 08:57

    Das Buch "Wunderbare Möglichkeiten" von Manfred Mai, erschienen im Fabulis-Verlag, hätte ich vom Cover hergar nicht bei den Kinderbüchern eingeordnet sondern eher als philosophische Erwachsenenliteratur definiert. Die Geschichte wird, in kindgerecht kurzen Kapiteln, von einem allwissenden Erzähler erzählt. In der Geschichte geht es um den Schüler Max, der sich zum ersten Mal in seinem Leben verliebt. Außerdem fühlt er sich von den Erwachsenen nicht so richtig ernst genommen, da diese ihm immer wieder erklären, dass er "dafür" noch etwas zu jung sei und "es" nicht verstehe. "Dafür" und "es" sind austauschbar und Maxi hat das Gefühl, dass die Erwachsenen dieses Killerargument immer bringen, wenn sie sich über etwas keine Gedanken machen wollen.Ansonsten werden viele Themen (Gewalt unter Kindern, Behinderung, erste Liebe) irgendwie in dem Buch verwurstet. Selbst nach dem Lesen kann ich nicht genau sagen, worum es in der Geschichte genau ging. Mir fehlt die Identifikationsfigur und trotz der vielen Dialoge werden die Charaktere im Buch für mich nicht lebendig. Schade - denn der Covertext und die Leseprobe haben mich auf mehr hoffen lassen.Trotzdem ein großes Dankeschön an den Verlag für dieses Rezensionsexemplar.       

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