Manfred Maria Mehlheim Kaninchenmassaker

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Inhaltsangabe zu „Kaninchenmassaker“ von Manfred Maria Mehlheim

In der Garage eines Hinterhofs in Berlin-Moabit entdeckt David Goldstein einen unbekannten, aber hochtalentierten jungen Maler. Diesen Garagenbesetzer macht David zu einem bekannten Künstler. Und auch Davids attraktive Schwester Rachel steuert ihren persönlichen Anteil dazu bei. Allerdings muss der No–Name-Maler zunächst vor Opa Goldstein, Rachels und Davids jüdischem Vater bestehen und anschließend per Ochsentour, also von einem Kleinstadt-Galeristen zum nächsten, durch die deutsche Provinz tingeln, die der empfindsame Kunstschaffende wegen der allzu freizügigen Käuferinnen seiner Bilder als sexueller Herausforderung erlebt. Es wird gemalt und verkauft und gevögelt. Mit der Eroberung internationaler Kunstmetropolen, mit Ausstellungen in Israel und den USA winkt dann irgendwann auch das große Geld. Hätte sich der Protagonist nicht unsterblich in Rachel verliebt, die trotz einer hoffnungsvollen Affäre schließlich den smarten Amerikaner Mike ehelicht, stünde selbst künstlerischem Weltruhm nichts mehr im Wege. Um die nun entstehende Schaffenskrise zu überwinden, umrundet der Maler auf Davids Geheiß den halben Erdball. Doch weder die erotische Begegnung mit der devoten Japanerin Taniko, noch der Schulmädchenreport, in den er in Vietnam in einem Bus voller französischer Touristinnen gerät, befreien ihn aus seinem Dilemma. Erst als es in Tokio zu einem unverhofften Wiedersehen mit Rachel kommt, wird allmählich klar, das dieses Wegrennen zugleich das Schicksal heraufbeschwört wie auch einen Neuanfang bedeutet. Meister Sing, in dessen Hütte der Maler sich einquartiert hat, berichtet eines Tages von jenem anderen Europäer, der am Mekong nach Irgendjemandem sucht. … Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Sicht des jungen Malers, der bis zum Ende der Erzählung namenlos bleibt. In Meister Sings Hütte und unter Beteiligung einer Unmenge an Tiger-Beer inszeniert sich ein aus den erinnerten Geschehnissen nach und nach auflösendes Puzzle.
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    Kaninchenmassaker
    Daniel_Tasco

    Daniel_Tasco

    09. January 2014 um 05:23

    Wer Indie-Autoren unterstützten will, aber an Ihnen nicht mag, dass der Stil oft zu schwerfällig und langweilig daherkommt, dem sei ein Blick in diese fiktive Künsterbiographie gegönnt. Sprachlich flott jagt uns M.M. Mehlheim mit einem Maler durch Deutschland, Europa und den Rest der Welt. Ein Buch von Liebe und Sehnsüchten. Am Ende der Erzählung lösen sich sämtliche Fragen. - Nur als e-book erhältlich.

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