Manfred Prescher

 4,3 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von Es geht voran und In Concert.

Lebenslauf von Manfred Prescher

Manfred Prescher wurde 1961 direkt auf der Stadtgrenze von Nürnberg und Fürth geboren, mit dem Schreiben begann er kurz darauf. Er arbeitet für diverse Medien und leitet eine PR-Agentur. Seine Leidenschaft für Musik pflegt er auch als Radiomoderator und als Buchautor.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Manfred Prescher

Cover des Buches Nur noch kurz die Welt retten (ISBN: 9783806230284)

Nur noch kurz die Welt retten

 (18)
Erschienen am 01.03.2015
Cover des Buches Alles klar auf der Andrea Doria (ISBN: 9783806232097)

Alles klar auf der Andrea Doria

 (9)
Erschienen am 01.05.2015
Cover des Buches Es geht voran (ISBN: 9783806237764)

Es geht voran

 (3)
Erschienen am 01.09.2018
Cover des Buches An Tagen wie diesen (ISBN: 9783806233889)

An Tagen wie diesen

 (2)
Erschienen am 01.09.2016
Cover des Buches Lexikon berühmter Popsongs (ISBN: 9783492243612)

Lexikon berühmter Popsongs

 (2)
Erschienen am 01.08.2005
Cover des Buches In Concert (ISBN: 9783806231465)

In Concert

 (1)
Erschienen am 01.09.2015

Neue Rezensionen zu Manfred Prescher

Cover des Buches Es geht voran (ISBN: 9783806237764)I

Rezension zu "Es geht voran" von Manfred Prescher

Gelungene musikalische Zeitreise
Igelmanu66vor 3 Jahren

»Dieses Buch widmet sich nun der Geschichte der deutschsprachigen Popmusik. In den einzelnen Kapiteln werden die richtungsweisenden Künstler genauso beleuchtet wie die wichtigen Strömungen. Liedermacher, Rapper, Punks, Rocker, Scherzbolde und Sprachvirtuosen werden in den jeweiligen zeitlichen und gesellschaftlichen Kontext eingebunden.«

 

Wenn ich heute das Radio einschalte, bekomme ich ziemlich viel deutschsprachige Musik zu hören. Das war nicht immer so, in meiner Jugend war es eigentlich eher die Ausnahme. Zumindest auf meinem bevorzugten Radiosender ;-) Auf dem meiner Eltern lief reichlich deutscher Schlager, der mich daher auch in der Kindheit begleitete.

Da Musik in meinem Alltag schon immer eine wichtige Rolle spielte, reizte mich dieses Buch über die Geschichte der deutschsprachigen Popmusik sofort, ich unternahm zusammen mit dem Autor eine sehr unterhaltsame Zeitreise und entdeckte viel Bekanntes und auch ein paar neue Dinge.

 

Die Zeitreise beginnt in den 1920er Jahren und endet mit dem Echo-Eklat 2018. Musik wurde zu allen Zeiten beeinflusst durch politische und gesellschaftliche Veränderungen, zugleich war sie Mittel sich auszudrücken, sich abzugrenzen, Stellung zu beziehen, oder – alternativ – sich abzulenken. Was hörte man so in der Weimarer Republik, was zu Nazizeiten und im Nachkriegsdeutschland? Und welche Musik wurde bei der Jugend populär? In diesem Stil geht es weiter bis zur heutigen Zeit.

 

Sehr schön lässt sich so verfolgen, wie auf die Heile-Welt-Schlager der Nachkriegszeit die Zeit der Liedermacher folgte, hier wird auch über die ersten Festivals auf Burg Waldeck in den 60er Jahren berichtet. Jeder wichtigen musikalischen Strömung wird ein eigenes Kapitel gewidmet, einzelne Künstler, wie zum Beispiel Udo Lindenberg, haben ebenfalls ihr eigenes Kapitel. Es fehlt kaum etwas, vom Schlager über die Liedermacher hin zu deutschem Rock, Punk und Rap ist alles vertreten. Auch die Musikszene in der DDR wird beleuchtet, spätestens an dieser Stelle entdeckt der „Wessi“-Leser die ersten unbekannten Namen.

Ganz viel Unbekanntes lese ich dann in den Abschnitten über Musik aus Österreich, da gibt es eben doch sehr viel mehr als Wolfgang Ambros und Falco. Noch nie im Leben habe ich beispielsweise von „Erstes Wiener Heimorgelorchester“ gehört. Der Autor gibt noch zudem den Hinweis, dass allein mit der österreichischen Liedermacher-Zunft ein eigenes Buch gefüllt werden könnte.

 

Sehr praktisch sind die Hinweise „zum Weiterhören“ unter jedem Kapitel. Da werden nämlich zu jedem behandelten Thema und den entsprechenden Künstlern CDs vorgeschlagen. Im Anhang gibt es sogar den Hinweis auf eine Spotify-Playlist zum Buch, so kann man leicht akustische Bildungslücken schließen.

 

Alle Kapitel wirken gut recherchiert, enthalten viele Zitate aus Presse und Medien, Interviews mit Künstlern und Fotos. Einzig bei den Kapiteln über Udo Lindenberg und die Musik in der DDR lässt der Autor auch persönliche Erfahrungen einfließen. Er schreibt sehr angenehm und man merkt ihm deutlich an, was die Musik für eine zentrale Bedeutung in seinem Leben hat. Die einzelnen Themen könnten natürlich jedes für sich noch ausführlicher behandelt werden, aber das würde den Rahmen eines einzelnen Buchs sprengen. Hier hätte man vielleicht noch einen zusätzlichen Anhang „zum Weiterlesen“ ergänzen können.

 

Fazit: Diese musikalische Zeitreise hat Spaß gemacht! Das Buch ist perfekt für einen Überblick auf die Geschichte der deutschsprachigen Popmusik.

Kommentare: 8
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Cover des Buches Es geht voran (ISBN: 9783806237764)S

Rezension zu "Es geht voran" von Manfred Prescher

Abwechslungsreiches Überblickswerk zur deutschen Popmusik
seschatvor 3 Jahren

Manfred Preschers 248-seitige "Geschichte der deutschsprachigen Popmusik" konnte mich aufgrund der luziden und pointierten Darstellungsweise von Anfang an von sich überzeugen.                        


Inhaltlich geht es um die Entwicklung der deutschen Musik von 1945 bis heute. Ausgehend vom Heile-Welt-Schlager hat es im Laufe der Zeit eine Vielzahl an verschiedenen Musikrichtungen (so z. B. Folk, Rap, Punk, Hip-Hop oder Elektromusik) innerhalb Deutschlands gegeben und die gibt es natürlich immer noch. Wenn aktuelle Künstler, wie Mark Forster oder Tim Bendzko, auf der Bühne stehen, dann jubeln diesen tausende Menschen zu bzw. singen eifrig mit. Doch warum ist das so? Welche Vorbilder gab es? Und wie konnte die deutsche Sprache so "populär" werden? Der Radiomoderator und Autor Manfred Prescher liefert auf diese Fragen allerhand Antworten und schaut dabei sogar über die heimatlichen Gefilde ins Nachbarland Österreich hinüber. Hierbei werden nicht nur berühmte Liedermacher (z. B. Reinhard Mey und Hannes Wader), sondern auch Bands (die Ärzte, die Toten Hosen, Rammstein usw.) betrachtet. Erfolgreiche Solokünstler, wie Udo Lindenberg, Nena oder Herbert Grönemeyer, bekommen gar gesonderte Kapitel. Für den Laien bzw. Spätgeborenen ist diese reiche Zusammenschau sicher eine lohnenswerte Lektüre. Der Kenner wird hingegen nicht viel Neues entdecken. Gleichwohl ist Prescher mit "Es geht voran" ein solides Überblickswerk zur Geschichte der deutschen Popmusik gelungen, das zudem kapitelweise mit interessanten Hör-/Liedtipps aufwartet und auch Fotomaterial zur besseren Visualisierung enthält. Das abschließende Personenregister verleiht dem Buch darüber hinaus den Charakter eines Nachschlagewerks. 

FAZIT
Das perfekte Buch für Leser, die sich schnell zum Thema deutschsprachige Popmusik informieren wollen bzw. diese mögen. 

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Cover des Buches Nur noch kurz die Welt retten (ISBN: 9783806230284)A

Rezension zu "Nur noch kurz die Welt retten" von Günther Fischer

Rezension: "Nur noch kurz die Welt retten" (G. Fischer & M. Prescher)
Anchesenamunvor 7 Jahren

Zum Inhalt:

Wer kennt das nicht? Man schaltet das Radio ein, und da läuft er wieder: Der Ohrwurm, der einem den ganzen Tag nicht mehr aus dem Kopf gehen wird.

Ob geflügelte Worte ("See you later, alligator, after 'while, crocodile"), Tiefsinniges ("We had joy, we had fun, we had seasons in the sun") oder Kurioses ("I keep it like the Roman, 300 bitches, where's the Trojans?") - bei der ein oder anderen Songzeile fragt man sich unweigerlich, was der Hintergrund dazu ist.

Genau hier setzt dieses Buch an. Auf über 200 Seiten stellen die Journalisten Fakten über bekannte (und unbekannte) Lieder zusammen.

Meine Meinung:

Ich habe mich sehr lange um diese Rezension gedrückt, ebenso lange liegt das Buch hier herum und wurde, wie ich zugeben muss, von mir nicht komplett gelesen. Ich dachte wirklich, dass ich das Buch spannend und informativ finden würde, aber ich musste leider irgendwann die Segel streichen.

Dabei ist die Grundidee an sich ja sehr schön. Dieses Buch ist endlich die Chance, zu vielen Ohrwürmern Hintergrundinformationen zu erhalten. Nur hier fängt für mich schon die Krux an. Natürlich bin ich kein Musikexperte und kann nicht jeden Song seit den 1940ern kennen. Mein Plan war deshalb, die mir unbekannten Lieder erstmal z. B. auf YouTube anzuhören, bevor ich mir die Geschichte dazu durchlese.

Doch bald merkte ich, dass ich geschätzte 80% der Lieder überhaupt nicht kannte und wirklich ständig nachschlagen musste. Vielleicht wurden die bekanntesten Ohrwürmer ja bereits im 1. Band „Alles klar auf der Andrea Doria“ verbraten, den ich leider nicht gelesen habe. So musste ich bei der Lektüre stets einen Laptop oder das Tablet bereit halten, was mich auf Dauer echt genervt hat, da ich auch gerne mal unterwegs lese oder einfach – ohne Technikkram – gemütlich auf der Couch/im Bett. Das ging hier einfach nicht, und so verließ mich irgendwann die Lust.

Auch die Texte selbst, die im Schnitt 1,5 Seiten lang sind, haben mir nicht viel gegeben. Oft wird zum Song selbst und seiner Entstehung nur wenig geschrieben, stattdessen erfährt man noch, welche weiteren Songs der Interpreten erfolgreich waren, wer mit wem was produziert hat o. Ä. Das war manchmal eine etwas unübersichtliche Auflistung, gespickt mit weiteren Einschüben bzw. Informationen in Klammern. Oft werden nur Zeilen aus dem Song wiedergegeben, interpretiert oder schlicht (oft recht holprig) übersetzt – manchmal fehlt wiederum bei englischen Zitaten eine Übersetzung, was vielleicht für Leser störend sein kann, die kein Englisch können. Hier hätte man konsequent sein sollen.

Abgesehen davon hätte ich mir noch gewünscht, dass das Verzeichnis im Anhang die Songs nicht nur nach den Liedzeilen und den Interpreten sortiert, sondern auch nach dem Songtitel (Der ja meist nicht mit der Songzeile des Refrains übereinstimmt.) und nach dem Erscheinungsjahr. Aber das hätte es für mich persönlich auch nicht mehr rausgerissen.

Unter diesen Aspekten kann ich dem Buch leider nur 2 Sterne vergeben. Das tut mir sehr leid, denn ich denke, dass etliche Leser durchaus ihren Spaß damit haben können – wenn es diese nicht stört, dass sie viele Songs erst nachschlagen müssen, oder wenn sie nicht zum „Durchschnittshörer“ gehören und ziemlich sattelfest in der Populärmusik der letzten ca. 70 Jahre sind.

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Gespräche aus der Community

Juchee: Das Team vom Primus Verlag freut sich, endlich offiziell zur großen Lovelybooks-Community zu stoßen :)! Zum Kennenlernen starten wir heute unsere erste Leserunde gleich mit einem ganz besonderen Schmankerl aus unserem aktuellen Programm…

 „Alles klar auf der Andrea Doria“ von Günther Fischer und Manfred Prescher  - Aber, worum geht’s denn da?

Kennt Ihr das? Seit Tagen habt Ihr diesen Ohrwurm, eine dieser kryptischen Songzeilen, die einem einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen – Unsere beiden Autoren Günther Fischer und Manfred Prescher haben sich hinein gewagt in den Dschungel des Rock, Pop, Blues, Rap und Country und zu mehr als 170 solch unvergesslicher „Ohrwürmer“ fleißig die Hintergründe recherchiert – von witzig bis tieftraurig…

Zu unserer Leserunde zu "Alles klar auf der Andrea Doria" verlosen wir acht tolle Leseexemplare. Was Ihr dafür tun müsst? Ganz einfach!

Schreibt uns bis zum 04. Juli einfach in fünf Songzeilen - Variation nach Belieben ;) - den Soundtrack Eures Lebens.

Wir freuen uns auf Eure kreativen musikalischen Lebensläufe! :)

Die glücklichen Gewinner werden noch am selben Tag von uns per PN benachrichtigt!

Für Eure Fragen stehen wir Euch natürlich gerne zur Verfügung :)

Und nun: Frohes Schaffen und viel Glück - wir sind gespannt auf Eure Antworten!

Liebe Grüße, Euer Primus-Team






72 BeiträgeVerlosung beendet
J
Letzter Beitrag von  jackdeckvor 8 Jahren
Hier nun meine Rezi ich bedanke mich für das Exemplar und werde es sicher noch oft zum Nachschlagen nutzen können. Es gibt noch so viele Songs über die ich gern mehr erfahren würde..also vielleicht gibt es ja bald eine Fortsetzung. http://www.lovelybooks.de/autor/Manfred-Prescher/Alles-klar-auf-der-Andrea-Doria-1047694993-w/rezension/1053601776/ http://www.amazon.de/review/R24DVV5NP1YVZ5/ref=cm_cr_pr_cmt?ie=UTF8&ASIN=3863120485&linkCode=&nodeID=&tag=#wasThisHelpful

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