Es geht voran

von Manfred Prescher 
5,0 Sterne bei2 Bewertungen
Es geht voran
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Diese musikalische Zeitreise hat Spaß gemacht! Das Buch ist perfekt für einen Überblick auf die Geschichte der deutschsprachigen Popmusik.

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Das perfekte Buch für Leser, die sich schnell zum Thema deutschsprachige Popmusik informieren wollen bzw. diese mögen.

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Inhaltsangabe zu "Es geht voran"

Deutsche Texte und Popmusik - das ging lange nicht zusammen. Zu sehr war die Sprache durch die jüngste Geschichte vorbelastet und zu sehr schielte man über den großen Teich oder zumindest über den Kanal und versuchte, die angloamerikanischen Stars auch in der Sprache zu imitieren. Doch das hat sich gewaltig geändert und schon seit einiger Zeit mischen deutschsprachige Künstler die hiesigen Charts auf - deutscher Hip-Hop steigt in der Regel auf Platz 1 ein, Schlagerkünstler aber auch moderne Liedermacher sind extrem erfolgreich. Von Hannes Wader und den politischen Liedermachern der 1960er Jahre über Udo Lindenberg und die Neue Deutsche Welle, bis hin zu Sido und Tim Bendzko spürt Manfred Prescher der Geschichte der deutschsprachigen Popmusik nach. Spannend und unterhaltend zeigt er, wie es gelang, eine neue Sprache und eine neue Leichtigkeit zu erschaffen, was die Erfolge der letzten Jahre erst ermöglichte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783806237764
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG)
Erscheinungsdatum:01.09.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Igelmanu66vor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Diese musikalische Zeitreise hat Spaß gemacht! Das Buch ist perfekt für einen Überblick auf die Geschichte der deutschsprachigen Popmusik.
    Gelungene musikalische Zeitreise

    »Dieses Buch widmet sich nun der Geschichte der deutschsprachigen Popmusik. In den einzelnen Kapiteln werden die richtungsweisenden Künstler genauso beleuchtet wie die wichtigen Strömungen. Liedermacher, Rapper, Punks, Rocker, Scherzbolde und Sprachvirtuosen werden in den jeweiligen zeitlichen und gesellschaftlichen Kontext eingebunden.«

     

    Wenn ich heute das Radio einschalte, bekomme ich ziemlich viel deutschsprachige Musik zu hören. Das war nicht immer so, in meiner Jugend war es eigentlich eher die Ausnahme. Zumindest auf meinem bevorzugten Radiosender ;-) Auf dem meiner Eltern lief reichlich deutscher Schlager, der mich daher auch in der Kindheit begleitete.

    Da Musik in meinem Alltag schon immer eine wichtige Rolle spielte, reizte mich dieses Buch über die Geschichte der deutschsprachigen Popmusik sofort, ich unternahm zusammen mit dem Autor eine sehr unterhaltsame Zeitreise und entdeckte viel Bekanntes und auch ein paar neue Dinge.

     

    Die Zeitreise beginnt in den 1920er Jahren und endet mit dem Echo-Eklat 2018. Musik wurde zu allen Zeiten beeinflusst durch politische und gesellschaftliche Veränderungen, zugleich war sie Mittel sich auszudrücken, sich abzugrenzen, Stellung zu beziehen, oder – alternativ – sich abzulenken. Was hörte man so in der Weimarer Republik, was zu Nazizeiten und im Nachkriegsdeutschland? Und welche Musik wurde bei der Jugend populär? In diesem Stil geht es weiter bis zur heutigen Zeit.

     

    Sehr schön lässt sich so verfolgen, wie auf die Heile-Welt-Schlager der Nachkriegszeit die Zeit der Liedermacher folgte, hier wird auch über die ersten Festivals auf Burg Waldeck in den 60er Jahren berichtet. Jeder wichtigen musikalischen Strömung wird ein eigenes Kapitel gewidmet, einzelne Künstler, wie zum Beispiel Udo Lindenberg, haben ebenfalls ihr eigenes Kapitel. Es fehlt kaum etwas, vom Schlager über die Liedermacher hin zu deutschem Rock, Punk und Rap ist alles vertreten. Auch die Musikszene in der DDR wird beleuchtet, spätestens an dieser Stelle entdeckt der „Wessi“-Leser die ersten unbekannten Namen.

    Ganz viel Unbekanntes lese ich dann in den Abschnitten über Musik aus Österreich, da gibt es eben doch sehr viel mehr als Wolfgang Ambros und Falco. Noch nie im Leben habe ich beispielsweise von „Erstes Wiener Heimorgelorchester“ gehört. Der Autor gibt noch zudem den Hinweis, dass allein mit der österreichischen Liedermacher-Zunft ein eigenes Buch gefüllt werden könnte.

     

    Sehr praktisch sind die Hinweise „zum Weiterhören“ unter jedem Kapitel. Da werden nämlich zu jedem behandelten Thema und den entsprechenden Künstlern CDs vorgeschlagen. Im Anhang gibt es sogar den Hinweis auf eine Spotify-Playlist zum Buch, so kann man leicht akustische Bildungslücken schließen.

     

    Alle Kapitel wirken gut recherchiert, enthalten viele Zitate aus Presse und Medien, Interviews mit Künstlern und Fotos. Einzig bei den Kapiteln über Udo Lindenberg und die Musik in der DDR lässt der Autor auch persönliche Erfahrungen einfließen. Er schreibt sehr angenehm und man merkt ihm deutlich an, was die Musik für eine zentrale Bedeutung in seinem Leben hat. Die einzelnen Themen könnten natürlich jedes für sich noch ausführlicher behandelt werden, aber das würde den Rahmen eines einzelnen Buchs sprengen. Hier hätte man vielleicht noch einen zusätzlichen Anhang „zum Weiterlesen“ ergänzen können.

     

    Fazit: Diese musikalische Zeitreise hat Spaß gemacht! Das Buch ist perfekt für einen Überblick auf die Geschichte der deutschsprachigen Popmusik.

    Kommentare: 8
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    seschatvor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Das perfekte Buch für Leser, die sich schnell zum Thema deutschsprachige Popmusik informieren wollen bzw. diese mögen.
    Abwechslungsreiches Überblickswerk zur deutschen Popmusik

    Manfred Preschers 248-seitige "Geschichte der deutschsprachigen Popmusik" konnte mich aufgrund der luziden und pointierten Darstellungsweise von Anfang an von sich überzeugen.                        


    Inhaltlich geht es um die Entwicklung der deutschen Musik von 1945 bis heute. Ausgehend vom Heile-Welt-Schlager hat es im Laufe der Zeit eine Vielzahl an verschiedenen Musikrichtungen (so z. B. Folk, Rap, Punk, Hip-Hop oder Elektromusik) innerhalb Deutschlands gegeben und die gibt es natürlich immer noch. Wenn aktuelle Künstler, wie Mark Forster oder Tim Bendzko, auf der Bühne stehen, dann jubeln diesen tausende Menschen zu bzw. singen eifrig mit. Doch warum ist das so? Welche Vorbilder gab es? Und wie konnte die deutsche Sprache so "populär" werden? Der Radiomoderator und Autor Manfred Prescher liefert auf diese Fragen allerhand Antworten und schaut dabei sogar über die heimatlichen Gefilde ins Nachbarland Österreich hinüber. Hierbei werden nicht nur berühmte Liedermacher (z. B. Reinhard Mey und Hannes Wader), sondern auch Bands (die Ärzte, die Toten Hosen, Rammstein usw.) betrachtet. Erfolgreiche Solokünstler, wie Udo Lindenberg, Nena oder Herbert Grönemeyer, bekommen gar gesonderte Kapitel. Für den Laien bzw. Spätgeborenen ist diese reiche Zusammenschau sicher eine lohnenswerte Lektüre. Der Kenner wird hingegen nicht viel Neues entdecken. Gleichwohl ist Prescher mit "Es geht voran" ein solides Überblickswerk zur Geschichte der deutschen Popmusik gelungen, das zudem kapitelweise mit interessanten Hör-/Liedtipps aufwartet und auch Fotomaterial zur besseren Visualisierung enthält. Das abschließende Personenregister verleiht dem Buch darüber hinaus den Charakter eines Nachschlagewerks. 

    FAZIT
    Das perfekte Buch für Leser, die sich schnell zum Thema deutschsprachige Popmusik informieren wollen bzw. diese mögen. 

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    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

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    seschatvor 2 Monaten
    Auf dieses Buch freue ich mich unheimlich, weil ich mich seit Jahren für die deutsche Popmusik interessiere und mir neue Einblicke erhoffe.
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